Geheimtipp für einen Kurzurlaub im grünen Herzen Deutschlands: Bad Langensalza - eine der schönsten Städte Deutschlands.

Plancius @, Montag, 22.04.2024, 22:34 vor 89 Tagen 3875 Views

bearbeitet von Plancius, Montag, 22.04.2024, 22:38

Wer zu Himmelfahrt oder Pfingsten noch keine genaue Vorstellung über sein Reiseziel hat, sollte doch mal Thüringen - das grüne Herz Deutschlands - in Erwägung ziehen.

Ich war kürzlich in Bad Langensalza und bin total überwältigt von der wirklich gelungenen Stadtsanierung seit der Wende. Gratulation an Bürgermeister, Stadtplaner, Baufirmen, Gärtner und weitere Handwerker, die hier eine hervorragende Arbeit abgeliefert haben.

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Bad Langensalza hat in unmittelbarer Nähe weitere sehenswerte Attraktionen zu bieten. Die historische Reichsstadt Mühlhausen (Bach, Müntzer, Bauernkrieg, viele Kirchen), Eisenach (Wartburg, Burschenschaftsdenkmal, Drachenschlucht), Gotha (Schloss Friedenstein), Erfurt sowie der Nationalpark Hainich und der Thüringer Wald liegen direkt vor der Haustür.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Zustimmung! Mehr davon!

Brutus ⌂ @, Dienstag, 23.04.2024, 21:33 vor 88 Tagen @ Plancius 1762 Views

bearbeitet von Brutus, Dienstag, 23.04.2024, 21:40

...weil die Schulklassen fahren alle nach ....Prag!

Gut auch nicht ganz schlecht aber als ich mit einer Mitfahrgelegenheit (Student) in Potsdam am Neuen Palais anhalten musste, meinte der er sei nicht mehr in Deutschland.

Vorher war er der Meinung alles zu kennen (das Disney Ausland zzgl. Australien, nach vorausgehender TV und Abi- Konditionierung) und verstand die Welt nicht mehr, wieso weder ihm, noch seinen Kommilitonen das neue Palais bekannt war also man ihm in der Schulzeit nie etwas über deutsche Architektur und Städte hinreichend erzählt wurde.

Unserer Jugend wird die Heimat sukzessive und mit vollster Absicht vorenthalten!

Dafür braucht es eine Gegenbewegung - ist überfällig!

Dein Hinweis ist (wäre) der Einstig dafür.

40 Mio Amerikaner (deutschstämmige) lechzen regelrecht danach, etwas von ihrer wahren Herkunft und Geschichte mitzubekommen, weil die "neue Welt" ist kulturell demgegenüber Wüste!

Also das eigentliche Haupturlaubszielland Nr. 1, weltweit (Deutschland) wird derzeit noch überhauptgarnicht vermarktet!

Die Amis die nach Heidelberg kommen sind keine 1% derer die alle kommen würden, wenn sie nur wüssten.

Denn all ihrer Vorfahren, kommen von hier! von den ganzen 40 Mio, oder noch mehr!

Zu keinem Land der Welt, haben heutige Amerikaner mehr fundamentale tiefe Bindungen!


Und wenn die es vormachen, machts Michel nach.

Neuer Trend aus Amerika!

Deutschland Rundreise!

Ich hatte was gelesen, passt irgendwie dazu, jemand hatte eine Bekannte, die war mit 17 Austauschschülerin ebenda.
Als sie hinfuhr, hörte sie nur englische Musik - also deutsches Durschschnittsmädel FFH - radioerzogen.

Als sie nach einem Jahr wieder hier war, war sie Rammsteinfreak!

Sie hatte also Freunde dort in der Austauschschule.

Eines Tages, alle wussten, dass sie aus Deutschland kam, war also in der Stadt ein Rammsteinkonzert und alle waren kirre unbedingt hinzugehen, vollkommen von Sinnen, Rammstein Rammstein Rammstein!

Sie damit konfrontiert - "äh nee Rammstein - kenn ich nicht!"

"Wie jetzt du bist aus Deutschland und kennst Rammstein nicht, lebst Du im Kloster?"

Es war ihr hochnotpeinlich und selbstverständlich ließ sie sich von den Freunden anstecken und sie gingen also gemeinsam hin.

Wieder hier stellte sie fest, dass ihr deutsche Kultur weit über Rammstein hinaus - muss man ja nicht mögen, ausdrücklich vorenthalten wurde.

Wieder hier hat sie ihre Freundinnen angesteckt und sie beginnen durch ihre Austauschschülerin und den begeisternden Eindrücken, die sie aus USA mitbrachte, ihre eigene deutsche Heimat und Kultur zu entdecken - mit 18!

Vom Ausland wussten sie alles, von Deutschland nichts - so das überspitzte Resummee!

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https://brutus1111.diary.ru/?headline
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Tourismusparadies Deutschland ?

Dieter @, Mittwoch, 24.04.2024, 18:16 vor 88 Tagen @ Brutus 1291 Views

Hallo Brutus,

Deutschland hat tatsächlich viel zu bieten, auch von seiner Natur aufgrund der vielschichtigen kleinräumigen Landschaftsbilder. Aber mit dem großen Tourismus wird das noch nichts.

Zum einen ist die BRD viel zu dicht besiedelt, da sollte erst mal 1/3 abgehauen sein (wird sicher noch kommen)
Zum anderen ist der Service viel zu teuer aufgrund eines aufgeblähten Sozialsystems und eines überdimensionierten Staatsapparats mit Regelungswut. (auch die Schrumpfung wird notgedrungen kommen)

Danach wird Deutschland vermutlich lebenswert und wird Besucher begeistern. Bekümmern könnten einem höchstens die städt. Randgebiete mit verweisten Bauruinen, die vom einstigen Wohlstand erzählen.

Aber vielleicht kommt alles ganz anders und wir erleben einen weiteren aufgeregten Wirtschaftserfolg und die Menschen suchen Entspannung und inneren Frieden nach der stressigen Arbeit im entspannten Ausland, wo die dt. Steuermilliarden in eine gute Tourismus-Infrastruktur angelegt wurden. Dort entdecken sie andere Werte, als sie uns mitgegeben wurden.

Gruß Dieter

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Es wird Zeit, daß die NATO, eine aggressive Partei, verlieren lernt.

Zur Zeit wird leider alles getan, um die letzten Reste Natur und Landschaft zu schleifen

Plancius @, Mittwoch, 24.04.2024, 20:43 vor 88 Tagen @ Dieter 1339 Views

bearbeitet von Plancius, Mittwoch, 24.04.2024, 20:49

In wenigen Jahren wird es keine Bilder mehr geben, wo Städte oder Dörfer eingebettet in der Landschaft liegen und die Kirchen und Dome erhobenen Hauptes herausragen.

Hier in Mecklenburg, Vorpommern und der Uckermark ist es nicht mehr möglich, sich mit Spannung und Neugierde einer Stadt zu nähern, wo man von weitem schon den Kirchturm erblickt. Die Stadt ist bereits in einen Ring von mehr als 200 m hohen Windrädern eingekesselt. Noch schlimmer ist es in Sachsen-Anhalt, ähnlich schlimm in Niedersachen, Schleswig-Holstein und Brandenburg.

Zur Zeit sind auch gigantische Windkraftanlagen in ehemaligen Landschaftsschutzgebieten in Planung und mit deren zügiger Errichtung wird gerechnet. Niemand der denkt, er hat ein Refugium in einem abgelegenen Mecklenburger Dorf erstanden, kann sicher sein, dass sie ihm nicht morgen ein gigantisches Windrad vor die Haustür stellen.

Und es kommen noch gigantische Solarparks vor den Toren der Dörfer und Städte hinzu. Hier werden in wenigen Jahren Tatsachen geschaffen, die wir nie und nimmer mehr aus der Welt schaffen können. Gigantische Mengen an Beton werden im Ackerboden versenkt, Tausende Hektar Solar-Sondermülls warten in 20 Jahren auf ihre Entsorgung, wenn sich die Solarfirmen nach Einstellung der Subventionen in die Insolvenz verabschieden.

Es ist einfach zum Heulen. Und das Schlimme dabei - nur eine Minderheit wehrt sich. Die Bürgermeister und Stadtvertreter der Altparteien schielen nach dem schnellen Geld, was die Solarparks versprechen. Alle Kommunen sind pleite bis zum Gehtnichtmehr, aber ans Eingemachte, d.h. Abbau ihres völlig überdimensionierten verbeamteten Wasserkopfes gehen sie auch nicht ran. Lieber die Reste städtischer Grundstücke an einen Solardieb für ein Linsengericht (0,2 ct / kWh wird versprochen) verscherbeln.

Wie sollen wir je wieder aus dieser Nummer rauskommen, wenn der Wind sich mal dreht?

In Frankreich oder Dänemark stehen auch noch alle Betonungetüme aus dem 2.Weltkrieg. Niemand denkt bei den gigantischen Rückbaukosten an das Entfernen dieser Bunkeranlagen.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Die Windräder sind wirklich eine Plage

Dieter @, Mittwoch, 24.04.2024, 22:33 vor 87 Tagen @ Plancius 1202 Views

Hallo Plancius,
bei unserer Stadt in OWL streiten sich die Bauern und städt. Investoren, wer vieviel vom Kuchen abbekommen kann und verschandeln gerade mit 80m langen Rotorblättern auf 160m hohem Fuß unsere Landschaft. Eine Landschaft, die im Knick der Mittelgebirge mit Blick auf die Sennebucht wirklich schön ist.
In unserem Landkreis haben wir inzwischen die größte Dichte an Windrädern in ganz NRW.

Man fühlt sich im Umfeld dieser Teile wirklich schlecht, mehr als unwohl. - und dann noch die neue Gesetzgebung mit geminderten Abstandsflächen.
Da stehen sie mitten im Wald und Flächen der Naherholung und Naturschutzgebiete, dicht an dicht.

installierte Windkraftanlagen in Westfalen in 2021, inzwischen weit überholt:
https://www.westfalen-regional.de/media/filer_public/32/01/32010315-2f0c-4494-8e73-33c6...

allein im Kreis Paderborn vor 3 Jahren 527 Anlagen, heute eher um 600.

Gruß Dieter

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Es wird Zeit, daß die NATO, eine aggressive Partei, verlieren lernt.

Windmüller müssen Wertverlust der Immo bezahlen

Ankawor @, Donnerstag, 25.04.2024, 10:05 vor 87 Tagen @ Plancius 1042 Views

Hallo Plancius,

siehe hier:

https://youtu.be/W_jaeQ-_T28

Outdoor Chiemgau berichtet, dass in Frankreich der Wertverlust von den Windmüllern bezahlt werden muss, bis 40 %.

Dein Bericht beunruhigt mich. Hinter unserem Haus in D ist ein kahler hoher Hügel. Das dürfte den Standortsuchern bald auffallen. Schnell verscheuern und die Mücke machen? Oder ist zu erwarten, dass sowas wie in Frankreich auch in D kommen wird?

MFG
Ankawor

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