Zwecks der besseren Übersicht: Bitte hier Auslandsdemos reinstellen!

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 10.01.2024, 22:01 vor 105 Tagen 2030 Views

bearbeitet von helmut-1, Mittwoch, 10.01.2024, 22:23

Meine Bitte an die Kommentatoren:

Es fängt an, sich zum europäischen Flächenbrand auszubreiten. Zumindest verdichtet sich bei mir der Eindruck, hoffentlich sind das nicht nur Wunschgedanken.

Es wäre schön, wenn man hier die Berichte reingibt, die die Länder außerhalb Deutschlands betreffen. Wenn man das in den großen Bauernprotestblog anfügt, dann wirds unübersichtlich, meine ich.

Ich fang dann halt mal an, mit Rumänien:

Nachdem meine Pfeilspitzen zur derzeit gefährlichsten Oppositionspartei (heißt AUR, so etwas wie die AfD Rumäniens) offensichtlich gut gelandet sind, gabs von denen auch Reaktionen. Mit Pfeilspitzen meine ich, dass ich die Rumänen in den sozialen Netzwerken wegen ihrer Lahmarschigkeit verhöhnt habe und denen die Filme mit übersetztem Text von der Sache mit Habeck und seiner Fährankunft gezeigt habe.

Die Partei hat das aufgegriffen und das landesweit verbreitet, und der Erfolg hat sich in ganz kurzer Zeit eingestellt: Die Bauern haben sich auf ihre Traktoren geschwungen und sind losgetigert. Hier sinds keine Treibstoffsubventionen oder sonst was, hier gehts um die Sch.Politik der EU, die von den rumänischen Regierungsschergen umgesetzt wird.

Konkret: Die Rumänen müssen die ukrainischen Agrarlieferungen ins Land lassen, die ihr Korn zum Dumpingpreis im Land verhökern. Das bewirkt einen totalen Preisverfall und die Bauern haben dieses Jahr zum Nulltarif geerntet, besser gesagt ohne Gewinn. Manche sind sogar ins Minus gerutscht.

Betrifft mich genauso und ich bin deshalb schon stinksauer auf die Ukrainer. Wenn man nicht gerade ein paar m² Ackerland hat, sondern eine ganze Menge, dann merkt man das. Ich habe alles verpachtet, und der Pachtzins orientiert sich nach dem Getreidepreis - traditionell in Rumänien. Für 2022 hatte ich noch mehr als 20% mehr bekommen, als die Norm war, aufgrund der guten Preise, dieses Mal bin ich unter die Norm gefallen. Und das sind für mich etwas mehr als 2,50 €.

Nun ein Video von Tg. Mures und von der Blockierung der Grenze durch die Bauern in Nadlac, weiter im Kreis Timis (Banat), Constanta, Galati, etc. Es erstreckt sich also über das ganze Land mit verschiedenen Schwerpunkten, nicht mit tausenden von Traktoren, aber mit hunderten:

https://www.facebook.com/reel/792853822604382

https://www.facebook.com/reel/332044276365328

Und dieses Video ist von heute, wo die Bauern durch die Kreisstadt Hermannstadt in Siebenbürgen fahren:

https://www.facebook.com/watch?v=1171451967149673

Das Staatsfernsehen schweigt dazu, war ja nicht anders zu erwarten, aber die Leute werden über Internet informiert.

https://www.facebook.com/reel/7035066409905713

https://www.facebook.com/reel/3803659653204907

https://www.facebook.com/reel/1313799359336988

https://www.facebook.com/reel/3603379956595374


Bitte um Nachrichten, wie es in den anderen Ländern aussieht!

In der Tschechische-Republik verschweigt man das Thema ...

Mirko2 @, Mittwoch, 10.01.2024, 22:35 vor 105 Tagen @ helmut-1 1827 Views

Dennoch wurde heute etwas gemeldet:

Traktoren am Brandenburger Tor, Bahnstreik. Die Proteste legten den deutschen Verkehr lahm.

Quelle: https://www.novinky.cz/clanek/zahranicni-evropa-stavka-strojvudcu-a-protesty-zemedelcu-...
Der gemeine Tscheche wollte am Montag über die Grenze nach Deutschland fahren, um zu arbeiten (Pendler). Dabei stellten viele fest, dass die Grenze blockiert ist. Keine Weiterfahrt/Ausreise an viele Grenzübergänge sowie der A17. Mich haben viele angerufen: "Was ist in Deutschland los?" Ich sagte nur, dass wohl die Presse in CZ ein Maulkorb verpasst bekommen hat(?)! In Deutschland haben die Bauer zu einem Aufstand gerufen und nicht nur die Bauer folgen den Aufruf, auch viele anderen Gewerke sind dem gefolgt. Die Presse in CZ (wenn sie etwas melden) verschweigt, dass es bis zu Millionen Menschen auf die Straße getrieben hat ..

Ich meine, das Ding stinkt gewaltig nach Zensur, und zwar von weit oben!

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Was ist mit Polen? Hab da was gehört... (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 10.01.2024, 22:49 vor 105 Tagen @ helmut-1 1395 Views

Schweigen in Norwegen

Fjord og Fjell @, Mittwoch, 10.01.2024, 23:59 vor 105 Tagen @ helmut-1 2206 Views

bearbeitet von Fjord og Fjell, Donnerstag, 11.01.2024, 00:56

Auch wenn die Norweger sich sicherlich keinen Europäischen Protesten anschließen würden, hier meine kurze Einschätzung.
In den Hauptnachrichten (Dagsrevuen 19) bis Heute nichts zum Thema (wer möchte schon die Guten in der EU so unangenehm erscheinen lassen). Die Begeisterung für die EU in absteigender Reihenfolge: Medien (besonders Staatsmedien) - Politische Klasse - Bevölkerung.
Das aktuell größte alternative Medium inyheter.no brachte Dienstag einen Beitrag https://inyheter.no/09/01/2024/bonder-protesterer-over-hele-tyskland-kuppfantaster-og-e... mit Aussagen von Bauern, aber auch massiven Beschuldigungen durch Staat und Medien (unkommentiert).
Die Landwirtschaft ist eine der ganz wenigen Ausnahmen wo Norwegen seine Belange nicht der EU unterordnet. Es gibt immer mal wieder Proteste/Unmut der Bauern vor den jährlichen Agrarverhandlungen mit der Regierung, und es ist deren Ergebnis was hier zählt.

Hier eine Kurzinfo zu den Niederlanden, die wollen sich offenbar anschließen. Lt. diesem Bericht wollen sich auch Bauen in Frankreich und Belgien anschließen.

Olivia @, Donnerstag, 11.01.2024, 14:04 vor 105 Tagen @ helmut-1 1333 Views

https://t.me/fred33flint/3608

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For entertainment purposes only.

Nun wird es ernst: Militäreinsatz gegen die Demonstranten

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 15.01.2024, 17:45 vor 101 Tagen @ helmut-1 957 Views

In Rumänien hat man am nachmittag begonnen, das Militär gegen die Bauern und die LKW-Fahrer einzusetzen. Zumindest begann man mit dem Aufmarsch des Militärs. Natürlich geht diese Nachricht wie ein Lauffeuer durch das Land. Die Solidaraktionen mehren sich, man spricht von einer neuen, aber "richtigen" Revolution, die notwendig ist.

Sollte es hier zum Bürgerkrieg kommen? Militär gegen die Demonstranten? Hoffentlich nicht.

Gibt es andere Beispiele in Deutschland, in Europa? In Deutschland habe ich nur die Wasserwerfer der Polizei gesehen, weiß nicht mehr, in welcher Stadt.

Fest steht eines: Wenn nun die Demonstranten den Schwanz einziehen, dann war alles umsonst.

https://www.facebook.com/watch?v=3576714642576471

Muss mich korrigieren

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 15.01.2024, 19:39 vor 101 Tagen @ helmut-1 842 Views

Es könnte sein, dass es sich um eine Falschmeldung resp. Falschinterpretation handelt. Ich habe mich gerade vorhin mit dem Chefredakteur der Zeitung dieser Stadt auseinandergesetzt und ihm ist von einem Militäreinsatz nichts bekannt.

Es ist gut möglich, dass diese Abteilung der Soldaten von einer Übung auf dem Weg zurück in die Kaserne war und zufällig neben den Demonstranten vorbeimarschiert ist, aber direkt mit den Demos nichts zu tun hatte.

Tu mir leid, wenn ich bereits hinter jedem Baum einen Räuber sehe,- aber der Inhalt des Videos war genau in dieser Richtung.

Es gibt nämlich genug Videos von Übergriffen der Polizei und Gendarmen auf Demonstranten im Zusammenhang mit den Demos. Militär wäre eine neue Dimension und würde gegen die Verfassung verstoßen.

Vielleicht handelt es sich aber auch um eine "sanfte" Andeutung dessen, was auf die Demonstranten zukommen könnte, falls sich die Proteste noch mehr ausweiten. (owT)

neptun, Dienstag, 16.01.2024, 00:53 vor 100 Tagen @ helmut-1 676 Views

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Wählen? AfD! (Das ist derzeit alternativlos.)
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Kann man nicht ausschließen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.01.2024, 07:52 vor 100 Tagen @ neptun 727 Views

Wenn man die unterschiedlichen Regionen in Rumänien kennt, dann weiß man, dass die Stadt Baia Mare am Rande des Maramures-Gebietes liegt. Die Maramuresaner sind ein besonderes Völkchen. Sie behaupten von sich, dass sie die echten und unverfälschten Rumänen wären, weil durch ihr hügeliges Gebiet keine Durchzüge von Völkerwanderungen stattgefunden hätten. Ich kanns nicht nachprüfen.

Aber die Maramuresaner sind für ihren Fleiß und für ihre Unerbittlichkeit bekannt. Auch in der Ceausescu-Zeit konnte man die nicht für die staatliche Felderwirtschaft vereinnahmen. Denen ihr Spruch war, -o.k. Kommunismus, aber nur bis hierher: Dabei deuteten sie auf ihre Grundstücksgrenze. Bei irgendwelchen Auseinandersetzungen hatten sie schnell ein Messer in der Hand und haben "Ordnung gemacht".

Deshalb gab es in diesem Gebiet (im Gegensatz zum Großteil Rumäniens) keine staatlichen Enteignungen. Die kommunistischen Machthaber konnten genau einschätzen, dass sie damit bei diesen Maramuresanern nichts erreichen würden. Es ist deshalb für mich durchaus denkbar, dass die Demos bei dieser Volksgruppe andere Dimensionen annehmen könnten (muss nicht sein, kann aber).

Die haben gerade erste wieder Infos ins Netz gegeben, warum die Speditionen sich so sehr an den Demos beteiligen. Die Haftpflicht für einen Lastzug kostet in Frankreich und Spanien zwischen 1600 und 1800 €, in Rumänien 2800 €. Wobei die rumänischen Speditionen ihren Fahrern ungefähr die selbe Entlohnung geben müssen wie in Deutschland, sonst wandern die alle zu den Speditionen in Deutschland als Arbeitgeber ab. Mittlerweile sind mindestens genauso viele LKWs bei den Demos wie Traktoren.

Ums etwas transparenter zu machen:

Was haben die Bauern und die Speditionen nun gemein? Das sind die Spritkosten, die KFZ-Steuern und die Haftpflichtversicherungen, gegen die sie protestieren.

Bei den Spediteuren kommen noch unmäßige bürokratische Erschwernisse des Staates dazu.

Bei den Bauern sind es die Dumpingpreise für ihre Getreideprodukte, die durch den von der EU verordneten Import von ukrainischer Ware entstanden sind. Die rumänische Regierung mit dem deutschstämmigen Präsidenten Johannis befolgt alles, was aus Brüssel kommt, und wehrt sich nicht dagegen.

Die Polen (zum Beispiel) sind da anders gestrickt, - die haben den den Riegel umgelegt:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/polen-getreide-importe-verbot-ukraine-krieg-russ...

Neue Dimension in Frankreich?

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 29.01.2024, 06:43 vor 87 Tagen @ helmut-1 590 Views

Leider kann ich nicht herausbekommen, mit welchem Datum dieses Video in facebook veröffentlicht wurde.

https://www.facebook.com/reel/1051798792720610

Danach hätte man in Frankreich den Notstand ausgerufen, weil die Polizei nicht mehr in der Lage sei, die Bauernproteste in den Griff zu bekommen. Man erwartet nun den Einsatz des Militärs.

Tatsache ist, so wie es auch im Video beschrieben wird, dass in den Medien darüber nichts veröffentlicht wird.

Wie siehts in den anderen EU-Ländern aus? Einschließlich Deutschland

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 29.01.2024, 06:49 vor 87 Tagen @ helmut-1 554 Views

Weiß da jemand, wie das aktuell aussieht?

Über Rumänien muss ich mich erst schlau machen, bin erst gestern wieder zurückgekommen. Aber die letzten Tage habe ich in Deutschland, wo ich ein paar Tage in einem Dorf nördlich von Erlangen zugebracht habe, noch einiges von den Bauernprotesten mitbekommen.

Oder haben mittlerweile die Bahnstreiks den Bauern den Rang abgelaufen?

Hat da jemand bessere Infos, weil das ja alles in den Medien totgeschwiegen wird. Mit Ausnahme der "überwältigenden" Mehrheit der Anti-Rechts-Demos, wo die ARD einen Demonstrationsteilnehmer interviewt hat, und sich später herausgestellt hatte, dass es sich um einen Angestellten der ARD handelte.

Auch wenn ich offensichtlich der Einzige bin, der sich für das europäische Ausland interessiert: Hier Spanien

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 12.02.2024, 10:52 vor 73 Tagen @ helmut-1 432 Views

https://www.costanachrichten.com/spanien/politik-wirtschaft/spanien-bauern-preoteste-bl...

So sieht das im Video aus:

https://www.facebook.com/susi.darksoul/posts/pfbid031NvheCT6yek1gzZxwbDBiRxWTshQ8F3bNth...

Die Truppe EUROGENDFOR (= Euro-Polizeitruppe) wurde nach Malaga entsandt, um den Aufstand niederzuschlagen.

Hört man da drüber was in de Nachrichten? Ich hab nichts gehört.

Mein abschließendes Resümee zu diesem Faden:

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 13.02.2024, 11:07 vor 72 Tagen @ helmut-1 421 Views

Irgendwie ist es erschreckend. Wir sind aufgrund vieler Ablenkungen nicht in der lage, das zu erkennen, worauf es eigentlich ankommt, - nämlich unser Leben und das dadurch möglich zu machende gesunde Überleben zu erzwingen.

Was meine ich damit:

Ich sehe es an deen Reaktionen, nicht nur hier im DGF, auch in anderen Seiten, dass sich dieses Thema langsam totläuft. Was wird passieren: In ein paar Monaten wird niemand mehr über die Bauerndemos sprechen, die Politiker haben das nach "Kohlmethode" ausgesessen.

Wir als überzeugte Europäer wissen gar nicht, was da überhaupt in Europa läuft. Es interessiert uns nicht. Sogar in Wiki kann mans nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bauernproteste_in_Europa_ab_Anfang_2024

Die Presse resp. die Medien tragen ihren erheblichen Teil dazu bei. Die Berichte darüber sind auf das absolute Minimum heruntergeschraubt, um nicht von "Ignoranz" zuu sprechen. Ich habe das Internet von vorne bis hinten durch gestöbert, die letzte Info kam vom 8.2.2024:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Bauernprotest-R...

Wie es uns morgen - auch in einem nicht kriegführendem Land in einer sog. Demokratie ergehen wird,- insbesondere, was unsere Gesundheit betrifft, das blenden wir aus.


Unsere Themen sind heute: Papst, Homöopathie, Trump, Akif Pirinçci , etc.


O.k., ich nicht. Ich bin kein Gesundheitsapostel, nehme alles mit, was der gedeckte Tisch zu bieten hat, aber beachte die Spielregeln. Neben den allgemein aktuellen Problemen der Tagespolitik sehe ich auch das, was mich direkt und unmittebar beeinflusst.

Aber ich unterstütze auch die Bauern, wo es eben geht. Und ich propagiere, den Wert eines gesunden Lebnesmittels endlich zu würdigen und den dafür notwendigen Preis zu bezahlen. In einem Kommentar im Le Penseur zu den Bauernprotesten abe ich das klar formuliert (ich drucke diesen Kommentar ab):

Es stellt sich die Frage nach den Subventionen. Resp. deren Notwendigkeit. Da hat mich meine Tochter etwas nachdenklich gemacht.

Warum:

Milch, Fleisch, etc. zu subventionieren, das ist in meinen Augen Unsinn. Dass der Bauer, der für die Bewirtschaftung seiner Felder hauptsächlich Fahrzeuge verwendet, die mit Dieselkraftstoff betrieben werden, einen steuerlich vergünstigten Diesel verwenden kann, hat nach meiner Sichtweise eine Berechtigung. Genauso aber hätte die Bauwirtschaft diesen Vorteil haben müssen, für Bagger, Straßenwalzen, Asphaltierungsmaschinen, etc. Natürlich nicht für Transportfahrzeuge. Wenn man mich auf der Baustelle mit Heizöl im Tank des Verdichters angetroffen hätte, dann wäre Polen offen gewesen.

Soweit mit den Vergünstigungen. Aber nun zum Eingemachten:

Für die meisten von uns, also für Otto Normalo, hat das Lebensmittel keinen Wert. Je billiger, umso besser ist das, was wir im Supermarkt kaufen. Wer kommt denn auf die Idee, sich durch bewussten Einkauf beim Bauern (Hofläden etc.) in der Form gesund zu bedienen, damit er auch den Bauern das Überleben ohne Subventionen ermöglicht?

Wenn ich mich nun von den Baustellen zukünftig zurückziehe, weil ich mehr meinen Interessen nachgehen will, dann werde ich wieder biologisches Gemüse machen (nichts Neues für mich, hatte ich schon in Deutschland), und mir ein paar Hühner halten. Der Abfall vom Gemüse ist neben ein paar Körnern eine ideale Ergänzung für das Federvieh.

In meinem Bekanntenkreis sind schon einige, die darauf warten. Aber eines soll klar sein: Wenn ich etwas übrig habe, dann werde ich nicht auf den Wochenmarkt gehen, um dafür noch mit niedrigeren Preisen meine Penunzen kassieren zu können. Ein paar Familien mit Kindern kenne ich, die unverschuldet in Not geraten sind, die werden davon profitieren. Aber ansonsten fliegt der Überschuss auf den Kompost. Und wenn ich nicht 1 Euro pro Ei kassieren kann, dann kriegen die Eier meine Hunde.

Irgendwann wird es soweit sein, dass man ein vernünftiges Lebensmittel nicht mehr daran erkennt, was da an Romanen auf der Packung draufsteht, sondern am vernünftigen Preis. Wer das nicht begreift, soll weiter den Sch,dreck vom Supermarkt kaufen und sein dadurch erspartes Geld dem Weißkittel vor die Füße werfen.

"Warum Kraftwerke, - der Strom kommt doch aus der Steckdose." Diese und viele andere Verdummungen, insbesondere auch bei den Lebensmitteln, haben den restlichen Verstand bei vielen Verbrauchern vernebelt. DAS ist einer der Gründe, warum die Landwirtschaft auf Subventionen angewiesen ist. Wir als Verbraucher haben jahrzehntelang dafür gesorgt.

09 Februar, 2024 19:55

Klar kann das nicht jeder machen, wie ich es dargestellt habe. Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Wenn ich etwas durchsetzen will, dann muss ich erkennen, dass manchmal weniger (was das berufliche Fortkommen oder das Einkommen betrifft) oftmals mehr ist (im Vergleich zu einem gesunden Leben). Und jeder muss seine persönlichen Prioritäten so setzen, wie er es für richtig hält.

Auch, wenn dabei die einheimischen Bauern vor die Hunde gehen, - und er nur mehr seine Lebensmittel aus dem Nicht-EU-Ausland bezieht.

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