AGB-Änderung Microsoft per 30.9.2023

LePenseur ⌂ @, Montag, 25.09.2023, 11:31 vor 159 Tagen 5092 Views

Als Nicht-EDV-Experte frage ich mal kurz in die Runde, was zu diesem Posting, das sich auf dem Blog eines EDV-Mannes findet, zu sagen ist:

Da Microsoft sich erdreistet, einseitig und ohne Möglichkeit des Einspruchs durch die zahlenden Kunden per rechts- und sittenwidriger AGB-Änderung ab 30. September alle auf MS-Systemen verwalteten, erstellten und bearbeiteten Daten – auch höchstpersönliche – nicht nur ganz offen und selbstermächtigt per KI auszuschnüffeln und bei Nichteinhaltung willkürlich aufgestellter „Regeln“ Strafen zu verhängen – die Themen Gewaltmonopol des Staates und freiheitlicher demokratischer Rechtsstaat lasse ich mal außen vor, aber es steht keinem Privatunternehmen ohne Mandat zu, irgendjemanden zu bestrafen, das ist schlicht illegal und größenwahnsinnig, aber wir erleben ja gerade die Überleitung der einst demo-kratisch legitimierten Gewalt in die Hände mächtiger Geldsäcke, und das durch genau jene, die immer behauptet haben, das wäre der „Klassenfeind“ – sondern auch, auf MS-Systemen erstellte Daten durch die KI bereits während deren Erstellung eigenwillig zu verändern, also auch auf das Urheberrecht zu spucken. Damit hat dieser schon seit Jahren zu einem widerlichen Datenkraken verkommene Konzern die letzte rote Linie überschritten.

Nachdem ich privat schon länger auf dieses hochkriminelle Betriebssystem verzichte und es nur als Unternehmer nutze (und eigentlich nutzen muss, da etliche Datentausch-vorgänge mit meinen Kunden-Unternehmen Microsoft-Software bedingen), muss ich nun auch den betrieblichen Ausstieg aus Microsoft vorbereiten und durchziehen, und das so schnell wie möglich, in der Hoffnung, dass möglichst viele mitziehen und dem kriminellen Treiben dieser Bande ein Ende setzen. Ubuntu wird es freuen, aber ich muss sehr viel Zeit investieren, weil es schnell gehen muss. Ich werde an MS das Begehr senden, die neuen AGB sofort dem geltenden Recht anzupassen, ansonsten der Windows365-Vertrag mit 30. September wegen einseitiger für mich nicht akzeptabler Änderung der Vertragsbedingungen als beendet gilt, was auch jede Form von Zahlung meinerseits beinhaltet.

Die Firmencloud wird geleert und ein Linux-Server installiert, außerdem ein internes Netzwerk installiert, in dem die Rechner verbunden sind, die nicht am Internet hängen. Dieses Privileg gehört dem Laptop, der auch auf Linux umgestellt wird und zwischen dem und dem internen Netz nur Datenaustausch per Stick stattfinden wird. Der CAD-Computer bleibt auf Windows, aber auch ohne Verbindung zum Firmennetz. Nur noch fertige Daten werden per Stick übertragen. Der Ministick hängt permanent am Laptop als Sicherungsspeicher neu erstellter Daten, die mindestens einmal die Woche im Büro auf das geschlossene Netz übertragen werden.

Anders geht es nicht mehr. Lieber ein paar Mal die Woche Speichersticks umstecken als diesen Datenexhibitionismus weiterbetreiben.

Es ist nicht das „Darknet“, das über die Datenkabel zur Gefahr wird, es sind die bezahlten Lieferanten, die sich zur Mafia entwickelt haben. Deshalb wird es die nächsten Tage noch etwas dünn hier zugehen. Ich brauche einfach einen Haufen Zeit.

Und wer es noch nicht getan hat: Spätestens jetzt Hände weg von Microsoft! Brecht die Finger, die in eure Taschen greifen und sperrt jene aus, die euch mit Strafen und Gewalt drohen! Auf Linux läuft inzwischen fast alles. Und das auch noch gratis. Man muss nur etwas Zeit investieren.

Schnelle Rückfrage in meinem Klientenkreis (bei zwei EDV-Experten) ergab: ja, durchaus möglich, daß dieses Schweinerei bevorsteht, aber nicht weiter hinterfragt, weil man eh nix machen kann.

Eigene Recherche: schöne Beteuerungen auf der MS-Seite (no na!), auch sonst Abwiegeln — aber interessanterweise mit Hinweis, daß sich für den Privatanwender eigentlich (fast) nix ändern wird. So: und wie ist das mit betrieblicher Nutzung? Darüber fand ich auf die Schnelle über Duckduckgo eigentlich nichts!

Wenn mir bspw. Kanzlei-E-Mails gelöscht (oder "verbessert") werden, die der KI von Microsoft nicht passen, dann habe ich ein bisserl was dagegen. Außerdem müßte die Datenschnüffelei von MS dazu führen, daß die DSGVO eigentlich komplett in die Tonne zu treten ist!

Bitte um Stellungnahme kompetenter Foristen.

Cordialement

LePenseur

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LePenseur

Norbert Häring: Ab Oktober kontrolliert Microsoft automatisiert alles, was sie mit ihrem Windows-Computer anstellen

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Montag, 25.09.2023, 11:46 vor 159 Tagen @ LePenseur 4637 Views

https://norberthaering.de/news/microsoft-servicevertrag/

Laut dem neuen „Servicevertrag“ von Microsoft gilt:

„Schwere oder wiederholte Verstöße gegen unsere Richtlinien (…) können zur Sperrung des Kontos führen. Manchmal kann eine Sperrung dauerhaft sein. Bei einer dauerhaften Sperrung verliert der Besitzer des gesperrten Profils alle Lizenzen, Abonnements, Mitgliedszeiten und Microsoft-Kontoguthaben.“

...

„Bei Microsoft verwenden wir eine Kombination aus automatisierter Technologie und geschulten menschlichen Prüfern, um Inhalte oder Verhaltensweisen, die gegen unsere Bedingungen und Richtlinien verstoßen, zu finden und dagegen vorzugehen. (…) Wir verwenden Hashes [digitale Prüfsummen; N.H.] von bekannten illegalen und schädlichen Inhalten. Wir verwenden auch unsere eigene Technologie und Klassifikatoren, um schädliche Inhalte zu finden, die über unsere Dienste verbreitet werden.“

...

Fazit
Da Microsoft alle in seiner Cloud gespeicherten Nutzerdaten ständig automatisiert durchforstet, sind Nutzer einer hochentwickelten fast allumfassenden >Überwachungsinfrastruktur ausgesetzt, die anhand ihrer vielen Daten ständig weiterentwickelt und dabei immer komplexer und undurchschaubarer wird. Sie haben keinerlei Handhabe zu prüfen, wonach die Algorithmen suchen, welche Muster sie zusammenfügen und speichern. Für die Geheimdienste und Behörden ist eine solche Überwachungsinfrastruktur natürlich ein gefundenes Fressen.

Ich persönlich nutze deshalb schon länger ein Linux-Betriebssystem und – soweit ich weiß – keine Microsoft-Produkte. Wenn ich mich besser mit Computern auskennen würde, würde ich eine Anleitung geben. Aber mit etwas Herumfragen sollte fast jeder jemand finden können, der beim Abschied von Microsoft helfen kann

Mehr bei Herrn Häring im Artikel.

Abhilfe findet sich hier:

https://distrowatch.com/

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Grüße

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Alles was nötig ist: Ein Molekül, [um] die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Weil's passt: Legendärer Radiokommentar aus den 1960ern - "If I were the devil."

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Montag, 25.09.2023, 12:01 vor 159 Tagen @ Ikonoklast 3447 Views

Kommentar im Link.

https://nitter.net/WarNuse/status/1706058403460645007#m

"Wenn ich der Teufel wäre". Der legendäre Radiokommentator Paul Harvey warnte in seiner prophetischen Radiosendung vom 3. April 1965 Amerika eindringlich davor, was passieren wird, wenn die Menschen sich von Gott abwenden, moralische Grundsätze aufgeben und den vielen Lügen Satans Glauben schenken.

Der Kommentator nahm viele Fehlentwicklungen vorweg...

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Grüße

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Alles was nötig ist: Ein Molekül, [um] die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Nein, keiner der "Götter" (Allah et c) hilft da ab. Vielmehr wieder mal eine nationale Aufgabe - staatliches Recht.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Montag, 25.09.2023, 12:36 vor 159 Tagen @ Ikonoklast 2875 Views

Kommentar im Link.

https://nitter.net/WarNuse/status/1706058403460645007#m

"Wenn ich der Teufel wäre". Der legendäre Radiokommentator Paul Harvey warnte in seiner prophetischen Radiosendung vom 3. April 1965 Amerika eindringlich davor, was passieren wird, wenn die Menschen sich von Gott abwenden, moralische Grundsätze aufgeben und den vielen Lügen Satans Glauben schenken.


Der Kommentator nahm viele Fehlentwicklungen vorweg...


Mahlzeit Bilderstürmer,

das o. a. finde ich enttäuschend. Welche der Religionen darf es denn Sein?

[[ironie]]

Wer sich die nötigen Verrenkungen durchgelesen hat, die wie beschrieben der Einzelne mit Linux machen soll, wird erkennen, dass die Masse wieder mal diese Wenigen (die sich das antun) mit über die Kante schieben wird.

Ich schrieb hier schon, dass so was eine staatliche Aufgabe wäre. Nur ein Staat mit seinen Möglichkeiten könnte in seinem Rechtsraum dem abhelfen.

Beispielsweise "die Piraten" hätten Kompetenz gehabt und als Partei sich in die Fortschreibung geltenden staatlichen Rechts einbringen können. Als Beispiel, wie so was abgewürgt wird, hatte ich ja wieder eine Frau genannt, komisch, überall Frauenpower in der Politik.
[[ironie]]

Ich erinnere mich, dass vor Jahrzehnten mal die Bayerische Verwaltung und der Bund (?) Microsoft rausschmeißen wollten. Jämmerlich gescheitert.

Wenn Du als Ing-Büro in der Ausschreibung liest, dass Du in Excel, MSword, MSproject ... die Daten zur Baubesprechung zu übergeben hast, musst Du MS nutzen, heute automatisch durch die Miete der Software statt Kaufs dauernd an der Leine ("nach Hause telefonieren") von MS.

Als Privater mag das noch funktionieren, mit der beschriebenen Verweigerung, irgendwann bist Du aber dann nur noch der Nerd für die Anderen. So läuft das.

Als Firma wird das noch schwieriger, wenn der Staat nicht hilft.

Es ist immer noch nur ein Anfang und nur ein Teil-Aspekt eines GROSZEN PLANS gegen nationale Souveränitäten, wenn Du so willst: Undemokratisch zumindest, der Verfassungsschutz müsste das beobachten ...
[[euklid]]

Im Übrigen machen doch schon Alle mit, siehe Indizierung der Inhalte auf lokalen PCs, da ist dann die Remote-Untersuchung auf gefährliche Inhalte ein Kinderspiel.

Es ist jetzt nur erstmal ein Gewöhnungsprozess, dass MS den Transfer der Daten in die Cloud filzt. Das geht dann wie gesagt laufend weiter und die Piraten hatten nicht vorrangig die Aufarbeitung der Verbrechen gegen Juden in der Ukraine zur Aufgabe, finde ich. An solchen Diskussionen haben die sich zerlegt, wurden zerlegt?

Guten Tag!

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Beste Gelegenheit im privaten Bereich zu MAC OSX oder wer das nötige Wissen hat zu Linux zu wechseln

mawa99, Montag, 25.09.2023, 12:44 vor 159 Tagen @ Ikonoklast 3160 Views

So ein Apple M1 Chip, oder wer das nötige Kleingeld hat M2 ( M2 Pro ), macht schon wirklich Spaß. Dazu das ganze passiv gekühlt und leise ( MAC mini z.B. ). Das ganze abgerundet mit Software die funktioniert hat man Microsoft schnell vergessen.

Ich weiß im Businessbereich geht das nicht ganz so einfach vor allem wenn man sich ERP/CRM oder anderen Systemen verschrieben hat die halt Microsoft voraussetzen.

Inwiefern ist Apple denn besser?

Andudu, Montag, 25.09.2023, 16:50 vor 158 Tagen @ mawa99 2594 Views

Die mit ihrer Apple-ID und dem ganzen übergriffig-autoritären Kram? Ein profitorientierter megaprofitabler Konzern, der unter US-Gesetzgebung (gag order usw.) fällt.

MAC OS X lässt sich ohne Apple-ID betreiben owT

mawa99, Montag, 25.09.2023, 20:28 vor 158 Tagen @ Andudu 2169 Views

Man kann einen MAC betreiben, ohne dass er in wichtigen Anwendungen nach Hause telefoniert.

FredMeyer @, Südrand der Heide, Montag, 25.09.2023, 20:37 vor 158 Tagen @ mawa99 2368 Views

Little Snitch heißt das Wunderwerk, mit dem sich das Informationsbedürfnis externer Schnüffler signifikant reduzieren lässt.

--
Fred

Danke k.T.

Andudu, Mittwoch, 27.09.2023, 08:14 vor 157 Tagen @ FredMeyer 1430 Views

k.T.

Kennt jemand das kostenlose Betriebssystem Debian?

lotte @, Donnerstag, 28.09.2023, 15:43 vor 156 Tagen @ mawa99 1362 Views

Hat da vielleicht jemand Erfahrung mit?

"Kennen" wäre zu viel gesagt, aber ich arbeite seit mehr als 15 Jahren ausschließlich damit.

neptun, Freitag, 29.09.2023, 01:11 vor 155 Tagen @ lotte 1305 Views

Hallo lotte,

Hat da vielleicht jemand Erfahrung mit?

Worum geht's denn? Oder worauf willst Du hinaus?

LG neptun

--
Wählen? AfD!
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

noch einer :-)

Mausebär @, Freitag, 29.09.2023, 06:41 vor 155 Tagen @ neptun 1228 Views

Hallo Neptun, hallo Lotte,

mir hat es vor aehnlich langer Zeit von Windows gereicht. Beruflich steckte ich in einem Projekt, in dem sowohl Server als auch Workstations ebenfalls mit Debian (sarge) liefen, was mir die Entscheidung leicht machte. Meine Frau gewoehnte sich auch erstaunlich schnell daran.
Und heute bin ich froh darum, an meinen Arbeitsplaetzen nichts mehr mit dem ganzen Windowszwang zu tun zu haben.

Viele Gruesse,

Mausebaer

Das ist wieder mal eine Geschichte aus dem Paulanergarten ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 25.09.2023, 13:46 vor 159 Tagen @ LePenseur 4165 Views

Einfach mal sich selber fragen, wie das bei der Kundschaft ankommt, die auf Datenschutz Wert legen muss, z.B. Firmen, Behörden usw. (DSGVO & Co). Die müssten den Einsatz dieser Software sofort beenden, um nicht gegen gültige Gesetze zu verstoßen.

Wäre das eine plausible Geschäftspolitik von MICROSOFT?

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Unfug. Es wird nichts passieren, weil alle Lösungen impraktikabel sind.

Naclador @, Göttingen, Dienstag, 26.09.2023, 09:27 vor 158 Tagen @ FOX-NEWS 2163 Views

Microsoft als Quasimonopolist bei PC-Betriebssystemen kann sich alles erlaubrn, DSGVO hin oder her. Die wissen ganz genau, dass auch Richter nicht an der Alternativlosigkeit von MS Windows vorbei kommen. München hat doch mal versucht, die öffentliche Verwaltung auf Linux umzustellen, und ist damit krachend gescheitert.

Süddeutsche

Es wird dringend Zeit für ein europäisches Betriebssystem auf Open Source Basis.

Aber stattdessen suchen wir lieber Cyberkrieger für die Bundeswehr.

Viele Grüße,
Naclador

--
"Nur die Lüge benötigt die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht."
Thomas Jefferson

LiMux (Open Source in der Stadtverwaltung München) ist an korrupten Politikern gescheitert

mabraton @, Dienstag, 26.09.2023, 10:48 vor 158 Tagen @ Naclador 2258 Views

bearbeitet von mabraton, Dienstag, 26.09.2023, 10:51

Hallo Naclador,

Aus Wikipedia:
Bis Anfang 2012 hatte die Stadt München nach eigenen Angaben mit dem LiMux-Projekt etwa 25 % der Kosten gegenüber einer Windows-Installation eingespart,[3] des Weiteren hatte sich auch die Fehleranzahl verringert.[4] Eine veröffentlichte Vergleichsrechnung vom November 2012 gab eine Einsparung von mehr als 10 Mio. Euro gegenüber einer vergleichbaren Microsoft-Lösung an.[5] Im Dezember 2013 wurde die Umstellung erfolgreich abgeschlossen.[6] Neben den Kostenersparnissen von über 11 Millionen Euro konnte die Stadt auch mehr Freiheit in der Softwareauswahl gewinnen.[7]

2014 wurde eine Prüfung der gesamten IT-Infrastruktur eingeleitet, um festzustellen, welche Software die Kriterien der Stadt weitestgehend erfülle.[8] Auslöser war die E-Mail-Anbindung eines Smartphones.[9] Das LiMux-Projekt geriet in die Schlagzeilen, nachdem das Linux-basierte E-Mail-System der Stadt München ein komplettes Wochenende lang durch eine einzige E-Mail mit einer überlangen Betreff-Zeile lahmgelegt worden war.[10] Als Ursache für den Ausfall wird ein Fehler in der eingesetzten kommerziellen Spamschutzsoftware UCEPROTECT vermutet, was der Hersteller UCEPROTECT-Orga vehement dementierte.[11]

Ende November 2017 wurde vom Stadtrat beschlossen, das Projekt zu beenden und alle Rechner bis zum Jahr 2020 wieder auf Windows umzustellen.[12]
https://de.wikipedia.org/wiki/LiMux

Soso, wegen eines überlangen Betreffs einer E-Mail hat man beschlossen, dass Open Source Software nicht zuverlässig ist. In der Support-Abteilung bei Microsoft liegen sie immer noch mit Lachkrämpfen auf dem Boden. [[lach]]

Was war der wirkliche Grund?
Wo ist die Deutschlandzentrale von Microsoft in Deutschland?
Richtig, in München.
Wie oben nachzulesen war LiMux eine Erfolgsgeschichte. Ausgerechnet in München.

Es passierte folgendes,
Linux in öffentlichen Verwaltungen sei nicht praktikabel, fehlerbehaftet und unsicher – in München räumte das Projekt Limux mit diesen Vorurteilen auf. Dann wurde Dieter Reiter (SPD) Oberbürgermeister, nicht mehr in einer rot-grünen, sondern einer rot-schwarzen Koalition. Er holte eine neue Microsoft-Zentrale nach München und prompt folgte auch die Rückkehr der Stadtverwaltung zu Windows. Er selbst bestreitet einen Zusammenhang, es ginge darum, die IT „schlagkräftiger und effektiver“ zu machen. War das nicht eigentlich das Argument gegen Windows?

Hier gehts weiter,
Wie Microsoft Europa kolonialisiert
Verwaltungen, Behörden, Regierungen: Alle setzen sie auf Microsoft Windows. Dass der US-Konzern dabei politisches Mitspracherecht gewinnt, Vertragsbedingungen diktiert und im Quellcode einige Überraschungen bereithält, wird gern ausgeblendet. Eine sehenswerte ARD-Reportage rollt das Thema auf.

Noch Fragen, Kienzle?

beste Grüße
mabraton

Wow, danke!

Naclador @, Göttingen, Dienstag, 26.09.2023, 11:29 vor 158 Tagen @ mabraton 1986 Views

Das klingt irgendwie viel plausibler, als was ich in der Presse dazu gelesen hatte. Ich hab das aber damals auch icht näher recherchiert.

Hab ich wieder was gelernt, besten Dank mabraton!

--
"Nur die Lüge benötigt die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht."
Thomas Jefferson

Das wäre ja Hochverrat, wegen der nationalen Tragweite. Aber doch nicht durch die deutsche Obrigkeit?! Ausgerechnet durch eine bajovarische Stadtverwaltung ...?! ;-) owT

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Dienstag, 26.09.2023, 13:02 vor 158 Tagen @ mabraton 1770 Views

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Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Genau das war der Grund

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Dienstag, 26.09.2023, 17:25 vor 157 Tagen @ mabraton 2004 Views

Er holte eine neue Microsoft-Zentrale nach München und prompt folgte auch die Rückkehr der Stadtverwaltung zu Windows. Er selbst bestreitet einen Zusammenhang, es ginge darum, die IT „schlagkräftiger und effektiver“ zu machen. War das nicht eigentlich das Argument gegen Windows?[/i]

MS hatte überlegt (lies: gedroht) die Zentale weg, aus der Region München zu verlegen. Dann kam ganz "überraschend" das Aus für LiMux und siehe da die neue Zentrale waurde nach München Schwabing verlagert.

Vorher war die Zentrale in Unterschleißheim...

P. S. Aus der "Stadt" gerüchtete es damals, MS habe sich bei den Lizenzgebühren für die Rück-Umstellung wohlwollend gezeigt...

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Grüße

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Alles was nötig ist: Ein Molekül, [um] die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Auch mal rechts und links schauen

D-Marker @, Dienstag, 26.09.2023, 21:53 vor 157 Tagen @ mabraton 1770 Views

Natürlich Unfug. MICROSOFT wird sich damit nicht durchsetzen.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 26.09.2023, 14:13 vor 158 Tagen @ Naclador 1946 Views

Es ist völlig unmöglich, daß der Konzern sich rausnimmt, gegen diverse deutsche und europäische Richtlinien und Gesetze in den Daten seiner Kunden und deren Kunden herumstöbern zu wollen. Die Vorstellung ist grotesk, wenn man bedenkt, daß die wegen wesentlich geringerem Anlass ordentlich eins auf die Mütze bekommen haben.

Daß das hier überhaupt als Möglichkeit in Erwägung gezogen wird ... [[nono]]

Grüße

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Läuft in Deutschland ...

Unser täglich Microsoft gibt uns heute ...

NST @, Südthailand, Dienstag, 26.09.2023, 14:44 vor 158 Tagen @ FOX-NEWS 1947 Views


Daß das hier überhaupt als Möglichkeit in Erwägung gezogen wird ... [[nono]]

... das ist von allen Päpsten abgesegnet und empfohlen. Die christlich bayrische Staatsregierung ist ihren Pflichten nachgekommen - und hat den Teufel wieder vertrieben.

Microsoft ist Gottes Werk - direkt dem Vatikan entsprungen. Ich erspare mir den Rest.
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Der Kampf zwischen Lüge und Wahrheit, uralt

D-Marker @, Mittwoch, 27.09.2023, 11:28 vor 157 Tagen @ NST 1601 Views

bearbeitet von D-Marker, Mittwoch, 27.09.2023, 12:07

Wer glaubt schon, dass Adam Eva aus seiner Rippe geschnitten hat?

Nur Doofe, die auch nicht erkennen können dass die Kirche der am besten getarnteste Schwulen- und Lesbenverein ist.

Der Kern von Linux besteht darin, dass der Quellcode offen ist.
Jeder kann prüfen.

Bei MS ist alles geheim.

https://www.pcwelt.de/article/1202978/microsoft-bestaetigt-diebstahl-von-quellcode-durc...

(Schon mal versucht, Linux zu hacken oder Quellcode zu klauen...?)

Und da kommen meine Grundregeln in's Spiel:

1. Wenn ich nix wissen darf, ist immer was faul
2. Wenn gelogen und betrogen wird, ist was oberfaul
3. Wenn der Staat (der mit der Pistole) mir vorschreibt, was ich zu glauben habe, kann ich getrost vom Gegenteil ausgehen.


Falls noch nicht reicht, eine meiner Grundlagen:

https://www.cl.cam.ac.uk/~rja14/tcpa-faq.html

https://www-cl-cam-ac-uk.translate.goog/~rja14/tcpa-faq.html?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=d...

(Teile davon hatte ich vor Jahren bereits hier angesprochen)


LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Das kannte ich auch noch nicht ....

NST @, Südthailand, Mittwoch, 27.09.2023, 12:50 vor 157 Tagen @ D-Marker 1533 Views

bearbeitet von NST, Mittwoch, 27.09.2023, 12:58

HYPNOTIX

Der Kern von Linux besteht darin, dass der Quellcode offen ist.
Jeder kann prüfen. [[euklid]] - nicht ganz jeder ....

Bei MS ist alles geheim.

..... [image]

... war nach wenigen Minuten installiert. Hab gerade einen der Neuen Erfinder - im ARD Buffet .... daran - LIVE nach jetzt mehr als 7 Jahren ....

Jetzt ist eine Handwerkerin dran .... [[top]]

[image] ist das tatsächlich live 17:xx Ortszeit?
Gruss

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Irgendwie verstehe ich Deine Argumentation nicht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 28.09.2023, 12:36 vor 156 Tagen @ FOX-NEWS 1308 Views

Due verwendest das Wort "Behörden". Und die sollen damit nicht einverstanden sein?

Es ist doch umgekehrt, von denen geht es ja aus! Das Ziel bei dieser "Neuregelung" der Geschäftsbedingungen ist doch nicht anderes, als die Zensurschraube weiter anzuziehen. Und das stehen Regierungen mit ihren Behördnen dahinter.

Ich habe deshalb heute an die für mich wichtigen Gesprächspartner folgende Mitteilung versandt:

Die Problematik der Neuregelung von Microsoft aus der Sicht eines Nichtfachmannes

Natürlich hat diese Neuregelung, über die hier berichtet wurde , auch bei mir Besorgnis ausgelöst. Nun fange ich mit Unkenrufen nicht viel an, zumal ich nicht vom Fach bin und von IT nichts verstehe. Also habe ich versucht, mich zu informieren.

Zu Beginn die offizielle Verlautbarung:

https://www.microsoft.com/de-de/servicesagreement/upcoming-updates

Da sieht das Ganze unverfänglich aus. Dann habe ich versucht, ans Eingemachte zu gehen. Hier bin ich fündig geworden:

https://norberthaering.de/news/microsoft-servicevertrag/

Deutlich wird es auch hier im Video erklärt, von Andreas Popp im Gespräch mit einem Informatiker:

https://www.youtube.com/watch?v=inRtXbrm5I8&t=542s

Stellt sich die Frage nach den Alternativen. Über Linux habe ich manches gehört, auch verschiedene Meinungen. Manche äußern sich pauschal im negativen Sinne über dieses System, ohne aber Details oder Beispiele anzuführen. Ich habe mich mit Leuten unterhalten, die dieses System seit Jahren anwenden und damit zufrieden sind.

Das hat bei mir zur Folge, dass ich meine vier PCs „splitten“ werde. Ich hoffe, dass das auch so geht, weil sie ja alle am selben Versorgungskabel hängen. Für die Buchhaltung, also die geschäftlichen Zahlen und die damit verbundene Problematik wie Finanzamt, Steuern, etc. wird ein bestimmter PC verwendet. Für die geschäftlichen Belange, wie Angebote, Kundenkorrespondenz, Pläne, Gerichtsverfahren, usw. ein anderer PC. Beide bleiben am alten Betriebssystem.

Der dritte PC, auf dem ich normalerweise meine private Korrespondenz sowie meine politischen Gedanken formuliere, in Foren schreibe, alle möglichen in- und ausländischen Internetseiten anklicke, etc. wird auf Linux umgestellt.

Der vierte PC wird ganz vom Netz genommen und dient nur mehr als Speicher für alles Mögliche, was mir wichtig ist. Es kann ja auch immer mal passieren, dass sich ein PC mit seinen ganzen Memoiren komplett verabschiedet und dann steht man im Regen. Natürlich kann man viele Dinge, die nicht mehr aktuell sind, auf DVD brennen und ablegen, sodass sie nicht verloren sind, aber es gibt andere Dinge, auf die man öfters zurückgreifen muss, und da ist der PC vorteilhafter.

Frage dazu

Kurki, Montag, 25.09.2023, 14:51 vor 159 Tagen @ LePenseur 3127 Views

Betrifft das die Daten in der Cloud oder wird ab sofort auch mein Rechner lokal durchforstet?

Die Russen müssten doch eine alternative Lösung haben

Martin @, Montag, 25.09.2023, 15:58 vor 159 Tagen @ LePenseur 3242 Views

In Russland wurde Windows bisher sicher auch extensiv genutzt. MS könnte gezwungenermaßen russische Lizenznehmer von einer weiteren Nutzung ausschließen müssen (Sanktionen). Ich nehme auch an, dass die russische Verwaltung aus Sicherheitsgründen Windows nicht nutzen darf. Aus strategischer Sicht müsste Russland ähnlich SWIFT eine Rückfallposition haben, die möglicherweise aber auch mit wichtigen Anwendungen (Office, u.a.) kompatibel ist. Linux mit OpenOffice, LibreOffice? Ein spezielles Linux, da laut Danisch die Pflege von Ubuntu immer lausiger wird?

Gibt es dazu Information?

Russland setzt auf Linux

mabraton @, Dienstag, 26.09.2023, 05:00 vor 158 Tagen @ Martin 2431 Views

Hallo Martin,

bei allen russischen Behörden habe ich nur Linux gesehen. In den meisten Unternehmen ist natürlich (noch) Windows im Einsatz.

beste Grüße
mabraton

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das auszutricksen...

Andudu, Montag, 25.09.2023, 17:06 vor 158 Tagen @ LePenseur 4070 Views

...MS war schon immer übegriffig und eine Zumutung, offenbar wollen die das nun perfektionieren.

Bisher konnte man das aber immer irgendwie umgehen. Ausknipsen der Schnüffelei per "O&O Shutup" zum Beispiel. Auch die aufgenötigten ständigen Updates kann man verhindern, mit "Windows Update Blocker", hängt man hinter einem handelsüblichen FritzBox-Router etc., sind auch die Gefahren überschaubar (ich habe die unzumutbaren Updates seit Jahren aus und hatte noch keinerlei Probleme).

Wie verhält man sich als Anwender?

Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten, die erste wäre alternative Software, etwa Linux, die ich allerdings nur bedingt empfehlen kann. Wer mit Windows oft überfordert ist, wird es mit Linux erst recht sein. Zum Browsen, Online-Banking, Office usw. reicht es aber, sofern die Installation ohne Probleme durchläuft, Zocken ist eher schlecht.

Die andere Alternative: man nimmt das aktuelle Spionage-OS (bei neuer Hardware geht es oft nicht anders, wegen der Treiber) und lässt darauf virtuelle Rechner (etwa virtualBox, mit einem gehackten Win7) laufen, in denen man dann Sachen macht, die MS nicht mitbekommen soll. Allerdings ist da strikte Hygiene angesagt, auf so einer alten Gurke Online-Banking zu machen, ist riskant und noch riskanter, wenn man in selbiger etwa auf Schmuddelseiten etc. unterwegs ist. Auch der Browser sollte unbedingt aktuell gehalten werden.

Jede dieser Möglichkeiten hat Nachteile und Risiken und ist nur gekaufte Zeit, aber so ist es bei MS seit Jahren. Verglichen mit Smartphones (auf denen faktisch alles den Diensten zugänglich sein dürfte, bequem an die Telefonnummer gebunden) war es bisher immer das geringere Übel. Warten wir mal ab.

Wegen Browser

Rybezahl, Montag, 25.09.2023, 20:40 vor 158 Tagen @ Andudu 2858 Views

Hallo!

Langsam wird ja nun so alles verseucht. Ach, was waren das noch für Zeiten, früher im Internet.
Ich bin schon einige Zeit von Firefox (war sogar Beta-Nutzer) abgerückt und auf Brave umgestiegen.
Aber das bringt doch alles nichts.

K-Meleon ist die einzige mir bekannte Alternative, die es im Auge zu behalten gilt.
Leider ist das Projekt etwas eingeschlafen. Daher fehlt es dem Browser an Komfort.

Nehme an, wenn alles andere zu pervers wird, dann kommt evtl. wieder Gang in die Sache.
Bis K-Meleon so bekannt ist, dass es selbst wieder pervertiert.
Brave ist ja auch schon pervers genug. Aber noch nützlich genug.

Und Duckduckgo ist auch schon pervers. Es gibt noch echte Suchmaschinen. Habe letztlich etwas darüber gelesen.
Komme gerade nur nicht auf die Namen.
Man findet nämlich über die bekannten Suchmaschinen nicht alles, das fällt aber kaum jemanden auf. Das ist wie in Orwells 1984, nur viel geschickter. Aber mir fällt es auf. Was ich früher im Internet gefunden habe, und was ich jetzt im Internet finde. Alles nur noch Einheitsbrei. Ganz oben die "Faktenfinder".

Dann muss man sich wieder nach neuen Möglichkeiten umschauen.
Aber vielleicht ist K-Meleon auch nur ein Relikt aus der guten alten Zeit.
Und die ganze Überwachungsschei*e wird einfach von allen akzeptiert.

Wo sind nur die ganzen Internet-Anarchos geblieben in Schland?
Wie traurig und erbärmlich ist dieses Schland geworden?
Kriecher und Heuchler-Schland!

Wenn jemand den Abgang verdient hat... dann diese Würmer!

Gruß!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Sichere Browser

mabraton @, Dienstag, 26.09.2023, 12:53 vor 158 Tagen @ Rybezahl 2299 Views

bearbeitet von mabraton, Dienstag, 26.09.2023, 12:59

Hallo Rybezahl,

der Kern bei der Auswahl des Browsers ist, dass verschiedene Browser unterschiedliche Rendering-Engines (Blink/Chromium, Gecko, WebKit) verwenden. Jede Rendering-Engine hat ihre eigene Art, Webinhalte zu interpretieren und darzustellen.

K-Meleon habe ich auch mal benutzt. In Punkto Sicherheit sehr gut. Allerdings wird K-Meleon nicht mehr weiterentwickelt. Die Alternative wäre Pale Moon. Pale Moon basiert ebenso wie K-Meleon auf einer eigenen Rendering-Engine Namens "Goanna". Goanna ist eine auf Sicherheit optimierte Variante von Gecko (Firefox). Damit ist man sehr sicher unterwegs und unabhängig von Google, was generell eine gute Idee ist.

Pale Moon: Datensendeverhalten Desktop-Version – Browser-Check Teil9

Wie zuverlässig damit Webseiten dargestellt werden kann ich nicht sagen. Allerdings zeigt die Praxis, dass die Weiterentwicklung bei solchen Projekten gerne mal hinter hinkt, schlicht weil solche Projekte viel weniger Ressourcen zur Verfügung haben. Anhand der Entwickler-Aktivitäten sieht man, dass an dem Projekt maximal ein Dutzend Leute arbeiten. Die meisten vermutlich in ihrer Freizeit,

https://repo.palemoon.org/MoonchildProductions/Pale-Moon/activity/yearly#merged-pull-re...

Darstellungsprobleme vermeidet man bei Browsern die Googles Rendering-Engine "Chromium" verwenden. Damit werden alle Seiten problemlos angezeigt. Das gilt theoretisch auch für Browser die auf Gecko (Firefox) aufsetzen. In der Praxis gibt es zwar sehr selten allerdings manchmal Probleme, da Google de facto Vorreiter bei der Weiterentwicklung von Web-Standards (HTML/CSS/Javascript/WebApps) ist die von Entwicklern auch gerne genutzt werden. Deshalb fährt man am Besten damit einen Browser zu verwenden der die selbe Browser-Engine verwendet wie Google Chrome. Ich weiß, dass sollte auch auf Gecko basierende Browser gelten. In der Praxis gibt es meiner Erfahrung nach immer wieder Ausnahmen.

Es gibt eine Menge gute Browser die zwar Chromium verwenden, jedoch die Datensammel-Funktionen von Google rausschmeißen. Chromium ist Open Source und somit komplett transparent.

Ich halte Brave für eine sehr gute Lösung. Brave basiert auf Chromium. Werbung und Tracker werden weitgehend blockiert. Wem das nicht gut genug ist, der installiert die Erweiterung uBlock Origin: Schutz gegen Tracker und Werbung

Dann sollte man beim surfen generell das "Inkognito-Fenster" benutzen. Damit werden, sobald das Browser-Fenster geschlossen wird, alle Daten gelöscht die einem Seiten eventuell untergejubelt haben. Damit haben Anbieter von Webseiten, die sich an die Spielregeln halten, keine Möglichkeit Daten über den User und sein Verhalten zu sammeln.

Brave: Datensendeverhalten Desktop-Version – Browser-Check Teil1

Für diejenigen für die Sicherheit die oberste Maxime ist (und die evtl. bereit sind auf Komfort zu verzichten) empfiehlt Mike Kuketz (deutscher Security-Experte) den Mullvad Browser.

Aus Datenschutzperspektive hinterlässt der Mullvad Browser einen ausgezeichneten Eindruck. Das Datensendeverhalten ist vorbildlich. Er steht damit in direkter Konkurrenz mit LibreWolf, der ähnlich datenschutzfreundlich ist. Insgesamt gibt es beim Mullvad Browser wenig bis nichts zu bemängeln. Lediglich die möglicherweise verzögerte Bereitstellung von Sicherheitsupdates sollte erwähnt werden, da noch unklar ist, ob diese regelmäßig und zeitnah erfolgen werden.

Wir erinnern uns mal kurz an den Marketingspruch, mit dem der Mullvad Browser beworben wird:

The Mullvad Browser is developed – in collaboration between Mullvad VPN and the Tor Project – to minimize tracking and fingerprinting.

Das scheint gelungen zu sein. Well done!

Mullvad Browser: Datensendeverhalten Desktop-Version – Browser-Check Teil22

Generell gilt, die größte Gefahr für Datenschutz und Sicherheit sitzt vor dem Rechner. Die wenigsten Leute sind bereit sich Gewohnheiten anzueignen mit denen sie sich schützen können.

beste Grüße
mabraton

Gegenrede

mabraton @, Montag, 25.09.2023, 21:06 vor 158 Tagen @ Andudu 2795 Views

Hallo Andudu,


Wie verhält man sich als Anwender?

Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten, die erste wäre alternative Software, etwa Linux, die ich allerdings nur bedingt empfehlen kann. Wer mit Windows oft überfordert ist, wird es mit Linux erst recht sein. Zum Browsen, Online-Banking, Office usw. reicht es aber, sofern die Installation ohne Probleme durchläuft, Zocken ist eher schlecht.

Dass Linux auf dem Desktop im Vergleich zu Windows komplizierter ist, ist ein Mythos der sich auf Linux-Versionen bezieht die mind. 5 Jahre alt sind. Auch die Installation ist mittlerweile kinderleicht. Ok, sollte man Wert auf Verschlüsselung seiner Daten legen benötigen die Meisten wohl Hilfe. Es gibt aber auch gute Anleitungen auf YouTube.
Ich habe mehreren Leuten beim Umstieg auf Linux Mint geholfen und alle kommen damit wunderbar klar. Der wesentliche Unterschied ist, dass man sich nicht mit jeder neuen Version auf irgendeinen Schnick-Schnack bei der Bedienung einstellen muss der überhaupt keinen Produktivitätsfortschritt bringt, im Gegenteil. Diverse Einstellungen bei Win10/11 sind derart versteckt bzw. unlogisch untergebracht, dass nicht nur normale Privatanwender überfordert sind.

Generell beschränkt sich der Bedarf bei mindestens 80% der Privatanwender auf

- Internetbrowser
- E-Mail / Chat
- Büroprogramme (Text, Kalk, Präsentation,...)
- Video/Foto/Musikverwaltung
- Bildbearbeitung

Das ist alles kostenlos unter Linux verfügbar.

Bisher konnte man das aber immer irgendwie umgehen. Ausknipsen der Schnüffelei per "O&O Shutup" zum Beispiel. Auch die aufgenötigten ständigen Updates kann man verhindern, mit "Windows Update Blocker", hängt man hinter einem handelsüblichen FritzBox-Router etc., sind auch die Gefahren überschaubar (ich habe die unzumutbaren Updates seit Jahren aus und hatte noch keinerlei Probleme).

Welche Privatanwender kennst Du die das Know-How haben das zu konfigurieren?
Nutze ich Linux kann ich mir das sparen.
Sollte man Windows noch benötigen ist die Installation per VirtualBox auf Linux Mint genau so einfach.

Gaming ist das einzige Argument um Windows auf seiner Hardware zu betreiben.
Linux ist auch hier teilweise (je nach Spiel) eine Alternative. Durch SteamOS wächst der Linux-Markt.

beste Grüße
mabraton

Ach, immer der selbe Mist...

Andudu, Dienstag, 26.09.2023, 20:24 vor 157 Tagen @ mabraton 1805 Views

bearbeitet von Andudu, Dienstag, 26.09.2023, 20:28

Dass Linux auf dem Desktop im Vergleich zu Windows komplizierter ist, ist ein Mythos der sich auf Linux-Versionen bezieht die mind. 5 Jahre alt sind.

...ehrlich, ich habe diese Diskussionen schon vor 20 Jahren geführt. Ich konfiguriere beruflich Linux-Systeme für unsere Kunden, ich bin kein Enthusiast (von daher entgeht mir wahrscheinlich vieles) aber ich weiß ungefähr wie ich was einzuschätzen habe.

Ja, Linux ist nicht kompliziert, so lange man alles zusammenklicken kann und keine Probleme hat, eine verbreitete Distribution nutzt usw. aber wehe irgendwas funktioniert nicht auf Anhieb...

Und ja, bei Linux wird man nicht standardmäßig abgelauscht, aber die Sicherheitslücken explodieren da auch längst. Ich muss bei jedem Kundenrechner vor der Auslieferung einen Sicherheitsscan laufen lassen, der mir dann alle bekannten Sicherheitslücken auflistet, die ich updaten soll. Kaum hat man die alten geflickt, hat man wieder hundert in der Pipeline.

Dazu kommen Probleme, die in der Struktur von OpenSource-Software liegen: keine Abwärtskompatibilität, Frickelteams die althergebrachte Software verhunzen, zig Distributionen mit zig Abweichungen, so dass man oft keine Problemlösung oder keine passende Software findet, weil jeder was anderes in einer anderen Version verwendet usw. Abhängigkeitsprobleme beim Updaten usw. usf.

Ich wünschte es gäbe ein wasserdichtes Betriebssystem ohne Zumutungen, gibts aber nicht, alles historisch gewachsener Müll, der sich zunehmend zu großen Haufen türmt. Alles geht immer schneller, alles wird immer komplexer usw.

Diverse Einstellungen bei Win10/11 sind derart versteckt bzw. unlogisch untergebracht, dass nicht nur normale Privatanwender überfordert sind.

Ja, Windows ist Mist. Apple auch, Linux auch. Mit Linux Mint hatte ich noch keinen Kontakt. Jeder Linux-Fan hat da seine eigenen Vorlieben und Gewohnheiten, natürlich haben alle Vorteile und Nachteile.

Generell beschränkt sich der Bedarf bei mindestens 80% der Privatanwender auf

- Internetbrowser
- E-Mail / Chat
- Büroprogramme (Text, Kalk, Präsentation,...)
- Video/Foto/Musikverwaltung
- Bildbearbeitung

Das ist alles kostenlos unter Linux verfügbar.

Ja, unter Windows auch.

Bisher konnte man das aber immer irgendwie umgehen. Ausknipsen der Schnüffelei per "O&O Shutup" zum Beispiel. Auch die aufgenötigten ständigen Updates kann man verhindern, mit "Windows Update Blocker", hängt man hinter einem handelsüblichen FritzBox-Router etc., sind auch die Gefahren überschaubar (ich habe die unzumutbaren Updates seit Jahren aus und hatte noch keinerlei Probleme).


Welche Privatanwender kennst Du die das Know-How haben das zu konfigurieren?

Welcher Privatanwender kennt überhaupt Linux? Welcher dämliche Privatanwender weiß überhaupt, was ein Betriebssystem ist, wer benutzt überhaupt noch PCs?

Du schreibst ja selbst, dass du denen das aufsetzt. Sowas geht mit Windows auch, auch mit Apple-Kram (da werkelt m.W. ja auch ein Linux unten drunter).

Sollte man Windows noch benötigen ist die Installation per VirtualBox auf Linux Mint genau so einfach.

Ja. Nur werden die Rechner halt oft schon mit Windows vorkonfiguriert geliefert.

Gaming ist das einzige Argument um Windows auf seiner Hardware zu betreiben.
Linux ist auch hier teilweise (je nach Spiel) eine Alternative. Durch SteamOS wächst der Linux-Markt.

Ähm, ja, wahrscheinlich. Keine Ahnung. Jedenfalls ist das dann schon wieder ein eigenes Linux-Betriebssystem, schon reicht Mint nicht mehr. Aber begrüßenswert, dass es solche Bestrebungen gibt.

Ich warte immer noch auf ReactOS, auch seit 20 Jahren oder so. Wenn die irgendwann eine stabile Version erreichen, wird sich vermutlich niemand mehr an Windows erinnern...

Nichts für ungut. Ich bereue es, Informatiker geworden zu sein. Heutzutage macht das alles keinen Spaß mehr. Vielleicht werde ich auch einfach nur alt...

Dann setzt Du auf die falsche Linux-Distribution

mabraton @, Mittwoch, 27.09.2023, 10:40 vor 157 Tagen @ Andudu 1602 Views

bearbeitet von mabraton, Mittwoch, 27.09.2023, 10:44

Hallo Andudu,

Dass Linux auf dem Desktop im Vergleich zu Windows komplizierter ist, ist ein Mythos der sich auf Linux-Versionen bezieht die mind. 5 Jahre alt sind.


...ehrlich, ich habe diese Diskussionen schon vor 20 Jahren geführt. Ich konfiguriere beruflich Linux-Systeme für unsere Kunden, ich bin kein Enthusiast (von daher entgeht mir wahrscheinlich vieles) aber ich weiß ungefähr wie ich was einzuschätzen habe.

Ja, Linux ist nicht kompliziert, so lange man alles zusammenklicken kann und keine Probleme hat, eine verbreitete Distribution nutzt usw. aber wehe irgendwas funktioniert nicht auf Anhieb...

Dass es manchmal komplex wird ist unabhängig vom Betriebssystem. Aber nicht bei einer üblichen Desktop-Umgebung. Grundlegende Dinge wie Netzwerkkonfiguration, Drucker, Grafikeinstellungen,... sind bei Ubuntu/Linux Mint und anderen gängigen Desktop-Distributionen inzwischen einfacher und klarer als bei Windows WENN DIE HARDWARE UNTERSTÜTZT WIRD, was man leicht prüfen kann, siehe unten.

Bis Win10 war alles noch in Ordnung. Dann begann bei MS das Chaos. Ich hatte eine Windows-Maschine die sich weigerte neue Versionen zu installieren. ich habe 5 erfahrene Windows-Admins hinzugezogen wovon zwei sofort meinten, Neuinstallation. Um mit Linux an diesen Punkt zu kommen muss man das System mutwillig kaputt machen.

Dazu kommen Probleme, die in der Struktur von OpenSource-Software liegen: keine Abwärtskompatibilität, Frickelteams die althergebrachte Software verhunzen, zig Distributionen mit zig Abweichungen, so dass man oft keine Problemlösung oder keine passende Software findet, weil jeder was anderes in einer anderen Version verwendet usw. Abhängigkeitsprobleme beim Updaten usw. usf.

Das hört sich nach Wildwuchs an. Wenn man bei einer Distribution bleibt und sich beim installieren an deren Vorgaben hält kann man auch mit älteren Prorammversionen arbeiten.

Ich wünschte es gäbe ein wasserdichtes Betriebssystem ohne Zumutungen, gibts aber nicht, alles historisch gewachsener Müll, der sich zunehmend zu großen Haufen türmt. Alles geht immer schneller, alles wird immer komplexer usw.

Natürlich geht es besser. Vor allem sind allesamt Ressourcenschlucker. Um ein richtig schlankes Linux auf einem älteren Rechner aufzusetzen muss man wissen was man tut. Aber es geht.

Diverse Einstellungen bei Win10/11 sind derart versteckt bzw. unlogisch untergebracht, dass nicht nur normale Privatanwender überfordert sind.


Ja, Windows ist Mist. Apple auch, Linux auch. Mit Linux Mint hatte ich noch keinen Kontakt. Jeder Linux-Fan hat da seine eigenen Vorlieben und Gewohnheiten, natürlich haben alle Vorteile und Nachteile.

Generell beschränkt sich der Bedarf bei mindestens 80% der Privatanwender auf

- Internetbrowser
- E-Mail / Chat
- Büroprogramme (Text, Kalk, Präsentation,...)
- Video/Foto/Musikverwaltung
- Bildbearbeitung

Das ist alles kostenlos unter Linux verfügbar.


Ja, unter Windows auch.

Stimmt, viele Open Source-Produkte sind inzwischen plattformübergreifend verfügbar. Speziell im Medien-Bereich hat Linux die Nase vorn.
Bspw,

Hypnotix bringt das Fernsehen auf den Desktop

TV per Internet
In der Standardkonfiguration enthält Hypnotix bereits eine Playlist mit über 2000 frei empfangbaren internationalen TV-Kanälen. Die Liste stammt aus der für den Medienplayer Kodi gedachten Sammlung Free-IPTV [5]. Hypnotix listet unter TV Channels die Sender nach Ländern geordnet auf.

Damit sind auch RT und andere ausländische Nachrichtensender empfangbar.

Bisher konnte man das aber immer irgendwie umgehen. Ausknipsen der Schnüffelei per "O&O Shutup" zum Beispiel. Auch die aufgenötigten ständigen Updates kann man verhindern, mit "Windows Update Blocker", hängt man hinter einem handelsüblichen FritzBox-Router etc., sind auch die Gefahren überschaubar (ich habe die unzumutbaren Updates seit Jahren aus und hatte noch keinerlei Probleme).


Welche Privatanwender kennst Du die das Know-How haben das zu konfigurieren?


Welcher Privatanwender kennt überhaupt Linux? Welcher dämliche Privatanwender weiß überhaupt, was ein Betriebssystem ist, wer benutzt überhaupt noch PCs?

Du schreibst ja selbst, dass du denen das aufsetzt. Sowas geht mit Windows auch, auch mit Apple-Kram (da werkelt m.W. ja auch ein Linux unten drunter).

Die Leute denen ich das aufgesetzt habe können gar kein Betriebssystem installieren!
Darunter sind Rentner und Leute die schreiend davon laufen wenn sie nach einer Festplatten-Partitionierung gefragt werden. Damit arbeiten können sie aber problemlos. Mindestens höre ich kaum etwas von Problemen.

Sollte man Windows noch benötigen ist die Installation per VirtualBox auf Linux Mint genau so einfach.


Ja. Nur werden die Rechner halt oft schon mit Windows vorkonfiguriert geliefert.

Aha, ich habs verstanden. Wenn man die Kiste einfach anschalten kann lebt man auch mit dem größten Mist.
Dabei ist alles was man tun muss mal eine Linux-Distribution runterladen, sie auf einen USB-Stick übertragen und damit den Rechner starten. Damit arbeitet man dann ein paar Tage und schaut ob alles funktioniert.

Mit Ventoy ist es noch komfortabler. Dann reicht ein einfaches kopieren einer Linux-Installationsdatei (img-Datei) auf den Stick. So kann man auch mehrere Linux-Versionen auf den Stick kopieren und sie ausprobieren.

Ventoy Anleitung – USB Multiboot Stick erstellen – Tutorial

Gaming ist das einzige Argument um Windows auf seiner Hardware zu betreiben.
Linux ist auch hier teilweise (je nach Spiel) eine Alternative. Durch SteamOS wächst der Linux-Markt.


Ähm, ja, wahrscheinlich. Keine Ahnung. Jedenfalls ist das dann schon wieder ein eigenes Linux-Betriebssystem, schon reicht Mint nicht mehr. Aber begrüßenswert, dass es solche Bestrebungen gibt.

Ich warte immer noch auf ReactOS, auch seit 20 Jahren oder so. Wenn die irgendwann eine stabile Version erreichen, wird sich vermutlich niemand mehr an Windows erinnern...

Hatte ich auch gehofft. Aber die Entwicklung geht zu langsam voran. Nach über 10 Jahren Entwicklungszeit ist ReactOs immer noch im Alpha-Stadium!
Ich setze große Hoffnung auf Haiku OS, https://www.haiku-os.org/
Das lief bei mir auf Anhieb.

Nichts für ungut. Ich bereue es, Informatiker geworden zu sein. Heutzutage macht das alles keinen Spaß mehr.

Stimmt, es ist alles komplexer und fehlerbehafteter geworden. Aber gerade deshalb ist Linux eine wohltuende Oase. Einen privaten Rechner der einmal läuft muss man gar nicht updaten - wenn er hinter einer Firewall hängt.

beste Grüße
mabraton

Danke, muss ich mal ausprobieren...

Andudu, Mittwoch, 27.09.2023, 12:48 vor 157 Tagen @ mabraton 1506 Views

bearbeitet von Andudu, Mittwoch, 27.09.2023, 12:51

Bis Win10 war alles noch in Ordnung. Dann begann bei MS das Chaos. Ich hatte eine Windows-Maschine die sich weigerte neue Versionen zu installieren. ich habe 5 erfahrene Windows-Admins hinzugezogen wovon zwei sofort meinten, Neuinstallation. Um mit Linux an diesen Punkt zu kommen muss man das System mutwillig kaputt machen.

Ja, bei Win11 weigere ich mich bisher. Aber Chaos gab es bei denen auch vorher schon, man erinnere sich an Win8 mit dem Kachel-Scheiß.

Natürlich geht es besser. Vor allem sind allesamt Ressourcenschlucker. Um ein richtig schlankes Linux auf einem älteren Rechner aufzusetzen muss man wissen was man tut. Aber es geht.

Klar geht es, in der Informatik geht fast alles, wenn der Zeitaufwand keine Rolle spielt. Das meinte ich aber nicht.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir ein kleines schreibgeschütztes Kern-Betriebssystem wünschen, welches für niedriges Geld allen zur Verfügung steht und in einer Programmiersprache geschrieben ist, die keine Puffer-Überläufe und sowas kennt. Ein System welches komplett offen ist und welches alle (gern) benutzen und dafür Anwendungen entwickeln.

Aber das ist Spinnerei, sowas ist wahrscheinlich unmöglich oder nur mit erheblichen Einschränkungen zu verwirklichen.

Die Leute denen ich das aufgesetzt habe können gar kein Betriebssystem installieren!
Darunter sind Rentner und Leute die schreiend davon laufen wenn sie nach einer Festplatten-Partitionierung gefragt werden.

Das dürfte der Standardfall sein, die Smartphonisierung verbessert die Situation nicht gerade...


Mit Ventoy ist es noch komfortabler. Dann reicht ein einfaches kopieren einer Linux-Installationsdatei (img-Datei) auf den Stick. So kann man auch mehrere Linux-Versionen auf den Stick kopieren und sie ausprobieren.

Ja, Ventoy ist super, benutze ich auch.

Hatte ich auch gehofft. Aber die Entwicklung geht zu langsam voran. Nach über 10 Jahren Entwicklungszeit ist ReactOs immer noch im Alpha-Stadium!
Ich setze große Hoffnung auf Haiku OS, https://www.haiku-os.org/
Das lief bei mir auf Anhieb.

Mal ausprobieren.

Das Gute an ReactOS war die angestrebte Kompatibilität zu Windows, die gibts bei Haiku natürlich nicht. Es ist "nur" ein weiteres Betriebssystem mit Stärken und Schwächen. Man kann nur hoffen, dass es in Summe mehr Stärken hat, als andere Systeme...

Stimmt, es ist alles komplexer und fehlerbehafteter geworden. Aber gerade deshalb ist Linux eine wohltuende Oase. Einen privaten Rechner der einmal läuft muss man gar nicht updaten - wenn er hinter einer Firewall hängt.

Ja, aber das ist bei anderen Systemen auch der Fall. Da ich ohnehin nicht mehr zocke habe ich auch schon überlegt, auf Linux zu gehen, falls Win11 unzumutbar wird und sich (Treiberprobleme bei neuer Hardware) aufdrängt. Da kann ich aber noch abwarten, hat aktuell keine Eile.

Linux überholt MacOS beim Spielemarktanteil Dank SteamDeck

mabraton @, Dienstag, 26.09.2023, 05:09 vor 158 Tagen @ Andudu 2350 Views

Hallo Andudu,

es geht in die richtige Richtung,
LINUX OVERTAKES MAC OS IN GAMING MARKET SHARE THANKS TO STEAM DECK

Wir haben einen netten kleinen Meilenstein bei der Einführung von Linux auf Steam erreicht. Im Laufe der Jahre hat das Spielen unter Linux dank der Einführung von Wine, Proton und SteamPlay stetig zugenommen.

Dies sind natürlich Tools, die es Linux-Benutzern, einschließlich derjenigen mit Steam OS, ermöglichen, Windows-Spiele zu installieren und auszuführen.

Die Akzeptanz von Linux ist im Vergleich zum Juni 2023 um mehr als ein halbes Prozent gestiegen, was beeindruckend ist, wenn man darüber nachdenkt. Im gleichen Zeitraum verlor Windows 0,56 % Marktanteil bei Spielen, bleibt aber mit einem Anteil von 96,21 % in dieser Kategorie komfortabel an der Spitze.

Wow, Linux nimmt Windows in 2 Monaten ein halbes Prozent Marktanteil ab!

beste Grüße
mabraton

Ja, na dann...

Andudu, Dienstag, 26.09.2023, 20:33 vor 157 Tagen @ mabraton 1784 Views

...ist ja noch nicht alles verloren.

Aber auch das höre ich seit Ewigkeiten. An der Uni waren seinerzeit einige stolz wie Bolle, dass sie irgendeine uralt-Doom-Version zum Laufen bringen konnten.

Ich glaube erst an den großen Wechsel, wenn die Mehrheit der Gamer Linuxer sind.

Nicht dass wir uns missverstehen, je eher MS pleite geht, desto besser.

Privat-Anwender benötigen kein Microsoft-Konto

Rybezahl, Montag, 25.09.2023, 17:50 vor 158 Tagen @ LePenseur 4156 Views

bearbeitet von Rybezahl, Montag, 25.09.2023, 18:04

Hallo!

Ich weiß, es ist ein bisschen peinlich, da man während der Installation des Betriebssystems dazu genötigt wird, ein Microsoft-Konto zu erstellen. Aber zumindest Privat-Anwender müssen dies nicht tun.

Hierzu muss einfach nur keine Internetverbindung während der Installation bestehen.

Und dann betrifft den Nutzer auch nicht die Änderung der AGB.
Es steht meines Wissens nicht zu befürchten, dass Microsoft - offiziell - die heimische Festplatte durchforstet.

Des weiteren empfehle ich folgende Programme:
https://www.w10privacy.de
(Die grünen Einträge kann ich bei mir ALLE ohne Probleme setzen.)

https://www.abelhadigital.com
(Hostsman; das Programm blockiert bequem direkt über die Hosts-Datei gefährliche oder spionierende Server-Adressen.)
(Für Hostsman nutze ich nur die Cameleon-Liste.)

Für alle anderen Microsoft-Programme gibt es ansonsten auch sehr gute Open-Source-Varianten (Open Office etc.).
Die "Cloud" nutze ich als Privat-Anwender selbstverständlich nicht.
Und ebenso wenig die Microsoft-"KI". Ich denke nämlich lieber höchstpersönlich.

Gruß!

Bei win11 auch nicht...?

Andudu, Dienstag, 26.09.2023, 20:39 vor 157 Tagen @ Rybezahl 1994 Views

Hallo!

Ich weiß, es ist ein bisschen peinlich, da man während der Installation des Betriebssystems dazu genötigt wird, ein Microsoft-Konto zu erstellen. Aber zumindest Privat-Anwender müssen dies nicht tun.

Ich habe bisher keines, aber ich benutze auch noch kein 11.

Eine zeitlang ging mal das Gerücht, dass die da auch diesen ganzen Identifizierungskram, CPU-ID und was es da alles gibt verlangen. Ist das noch so?

Die "Cloud" nutze ich als Privat-Anwender selbstverständlich nicht.
Und ebenso wenig die Microsoft-"KI". Ich denke nämlich lieber höchstpersönlich.

Ja, das sollten alle tun, Danke auch für die Tipps.

Ich beobachte die Entwicklung mit Sorge, auch weil es immer schwieriger und umständlicher wird, die Aufdringlichkeiten zu umgehen (umso weniger tun es).

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