Jährlicher Durchschnitts-Stromverbrauch der Privathaushalte bis 2021 in D lt. Statisica - Überlegungen zum individuellen Stromverbrauch

Olivia @, Mittwoch, 31.05.2023, 10:29 vor 354 Tagen 5816 Views

" Privathaushalt - Jährlicher Stromverbrauch in Deutschland bis 2021
Veröffentlicht von Statista Research Department, 14.04.2023
Im Jahr 2021 lag der durchschnittliche Stromverbrauch eines privaten Haushalts in Deutschland mit einer Elektrospeicherheizung nach vorläufigen Angaben bei 3.050 Kilowattstunden. Besaß der Privathaushalt keine durch Strom betriebene Speicherheizung (wie z.B. Nachtspeicherheizungen und elektrische Fußbodenheizungen), betrug der Stromverbrauch im selben Jahr im Durchschnitt 2.828 Kilowattstunden......."

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/245790/umfrage/stromverbrauch-eines-priv...

Wenn der durchschnittliche Sromverbrauch pro Haushalt in Deutschland ohne elektrisch betriebene Speicherheizungen etc. 2.828 KW beträgt, dann werden durchschnittlich pro Tag 7,75 KW entnommen.
Spielzeuge wie Elektroautos etc. sind offenbar nicht erfasst.

Das ist ziemlich viel. Da offenbar inzwischen auch bereits viele Klimaanlagen im Einsatz sind, wird wohl auch im Sommer entsprechend Strom entnommen.

Beschäftigt sich jemand von Euch mit dem im Haushalt anfallenden Stromverbrauch bzw. dem "schleichenden" Verbrauch durch Geräte, die immer an sind (Standby, Router, Kühlschrank, Gefrierschrank, Elektro-Ofen, Zahnbürsten :-) - usw. usw.)?

Ich habe gerade eine Aufzeichnung darüber begonnen, wieviel Strom ich überhaupt pro Tag (inzwischen aufgeteilt nach Tag und Nacht) entnehme. Die Ergebnisse waren für mich einigermaßen überraschend, da ich der Ansicht war, Strom zu sparen. Offenbar ist dem aber nicht so.

Nun schaue ich mir die einzelnen Verbraucher an, die regelmäßig Strom entnehmen, ohne dass ich etwas Besonderes mache. Glühbirnen sind natürlich seit langem durch LEDs ersetzt, An-Aus-Schalter sind an vielen Steckdosen angebracht...... und trotzdem....

Es gibt bekanntlich Steckdosengeräte, an denen man den Einzelverbrauch ablesen kann. Damit habe ich bereits vor längerem ein wenig Licht in die mentale "Stromverbrauchsdunkelheit" gebracht. Dieses Mal nutze ich eine portable Solar-Powerstation, die ich an unterschiedliche Stromverbraucher hänge, um herauszufinden, wie lange so ein Gerät überhaupt einen Nutzen bringen würde. Solarnutzen bei Sonnenschein :-) - und die Frage, was im Falle eines Stromausfalls sinnvollerweise weiter genutzt werden sollte/könnte.

Allein die Fritz-Box samt separater IP-Telefonanlage verbrauchen im Standby (ohne dass jemand etwas macht) ca. 10 Watt (Telefone nicht gerechnet, W-Lan bei Ablesung nicht aktiv genutzt, Computer nicht online). D.h. in 24 Stunden werden bereits 240 Watt für die zur Verfügungstellung dieses MINI-Verbrauchers verbraten. Jetzt kann man sich überlegen, wie lange eine Batterie von 1 KW bei einer "Dunkelflaute" reicht..... :-)

Als erstes würde man wohl dieses Zeugs ausschalten bei Stromausfall und komplett auf das Handy umsteigen. Ansonsten kann man sich ja überlegen, wieviele KW man für diese Bereitstellung gerne ausgeben möchte.

Meine Überlegungen brachten mich zum Sicherungskasten und der Überlegung, welche Bereiche man "im Falle eines Falles" (für die "Hausnetz-Einspeiser" bei Stromausfall) komplett abschalten könnte, weil sie passiv Strom verbrauchen.

Für Vermieter könnte das z.B. bedeuten, dass sie (nach Rücksprache mit den Mietern) das Flurlicht tagsüber "vom Netz" nehmen.... vorausgesetzt, dass genügend Tageslicht vorhanden ist.

Persönlich habe ich Sommer wie Winter eine helle Nachtbeleuchtung des Flurs .... Die bleibt auch. Ich überlege aber, wie ich die "umgestalten" kann. Sind wohl auch ca. 10 Watt, also weitere 240 W in 24 Stunden.

Computer, die "rund um die Uhr" an sich, verbrauchen je nach Gerät natürlich ordentlich mehr. Die Drucker sind so eingestellt, dass sie sich nach einem gewissen Nichtgebrauch von selber ausschalten. Sehr nützliche Angelegenheit.

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For entertainment purposes only.

Schulung elektrische Einheiten

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 31.05.2023, 11:27 vor 354 Tagen @ Olivia 3954 Views

bearbeitet von paranoia, Mittwoch, 31.05.2023, 11:51

" Privathaushalt - Jährlicher Stromverbrauch in Deutschland bis 2021
Veröffentlicht von Statista Research Department, 14.04.2023
Im Jahr 2021 lag der durchschnittliche Stromverbrauch eines privaten Haushalts in Deutschland mit einer Elektrospeicherheizung nach vorläufigen Angaben bei 3.050 Kilowattstunden. Besaß der Privathaushalt keine durch Strom betriebene Speicherheizung (wie z.B. Nachtspeicherheizungen und elektrische Fußbodenheizungen), betrug der Stromverbrauch im selben Jahr im Durchschnitt 2.828 Kilowattstunden......."

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/245790/umfrage/stromverbrauch-eines-priv...

Wenn der durchschnittliche Sromverbrauch pro Haushalt in Deutschland ohne elektrisch betriebene Speicherheizungen etc. 2.828 KW
Das im Privatbereich am weitesten verbreitete Maß zur Messung des elektrischen Energieverbrauchs ist die Kilowattstunde (kWh). Bitte beachte, dass der Präfix "k" (für 1000) klein geschrieben wird und die Einheit der Stunden "h" auch. Das Watt (W) oder das Kilowatt (kw) bezeichnen die Leistung.
beträgt, dann werden durchschnittlich pro Tag 7,75 KW entnommen.

Spielzeuge wie Elektroautos etc. sind offenbar nicht erfasst.

Das ist ziemlich viel. Da offenbar inzwischen auch bereits viele Klimaanlagen im Einsatz sind, wird wohl auch im Sommer entsprechend Strom entnommen.

Beschäftigt sich jemand von Euch mit dem im Haushalt anfallenden Stromverbrauch bzw. dem "schleichenden" Verbrauch durch Geräte, die immer an sind (Standby, Router, Kühlschrank, Gefrierschrank, Elektro-Ofen, Zahnbürsten :-) - usw. usw.)?

Ja.


Ich habe gerade eine Aufzeichnung darüber begonnen, wieviel Strom ich überhaupt pro Tag (inzwischen aufgeteilt nach Tag und Nacht) entnehme. Die Ergebnisse waren für mich einigermaßen überraschend, da ich der Ansicht war, Strom zu sparen. Offenbar ist dem aber nicht so.

Nun schaue ich mir die einzelnen Verbraucher an, die regelmäßig Strom entnehmen, ohne dass ich etwas Besonderes mache. Glühbirnen sind natürlich seit langem durch LEDs ersetzt, An-Aus-Schalter sind an vielen Steckdosen angebracht...... und trotzdem....

Es gibt bekanntlich Steckdosengeräte, an denen man den Einzelverbrauch ablesen kann. Damit habe ich bereits vor längerem ein wenig Licht in die mentale "Stromverbrauchsdunkelheit" gebracht. Dieses Mal nutze ich eine portable Solar-Powerstation, die ich an unterschiedliche Stromverbraucher hänge, um herauszufinden, wie lange so ein Gerät überhaupt einen Nutzen bringen würde.

Ich weiß nicht, was Du da genau machst, aber wenn Du die speicherbare Energiemenge Deines portablen Akkuspeichers kennst und die Leistung Deines Verbrauchers aus, kannst Du die Laufzeit Deines Verbrauchers ausrechnen ohne Deine edlen Akkus zu stressen.

Solarnutzen bei Sonnenschein :-) - und die Frage, was im Falle eines Stromausfalls sinnvollerweise weiter genutzt werden sollte/könnte.

Das ist eine sehr sinnvolle Herangehensweise!


Allein die Fritz-Box samt separater IP-Telefonanlage verbrauchen im Standby (ohne dass jemand etwas macht) ca. 10 Watt (Telefone nicht gerechnet, W-Lan bei Ablesung nicht aktiv genutzt, Computer nicht online). D.h. in 24 Stunden werden bereits 240 Watt (in 24 Stunden werden 10 h * 24 W = 240 Wh) für die zur Verfügungstellung dieses MINI-Verbrauchers verbraten. Jetzt kann man sich überlegen, wie lange eine Batterie von 1 KW bei einer "Dunkelflaute" reicht..... :-)

Als erstes würde man wohl dieses Zeugs ausschalten bei Stromausfall und komplett auf das Handy umsteigen. Ansonsten kann man sich ja überlegen, wieviele KW man für diese Bereitstellung gerne ausgeben möchte.

Meine Überlegungen brachten mich zum Sicherungskasten und der Überlegung, welche Bereiche man "im Falle eines Falles" (für die "Hausnetz-Einspeiser" bei Stromausfall) komplett abschalten könnte, weil sie passiv Strom verbrauchen.

Das Flurlicht ist aus, wenn das Stromnetz ausfällt! In der Zeit kannst Du auch nicht einspeisen.

Für Vermieter könnte das z.B. bedeuten, dass sie (nach Rücksprache mit den Mietern) das Flurlicht tagsüber "vom Netz" nehmen.... vorausgesetzt, dass genügend Tageslicht vorhanden ist.

Mein Vermieter würde mir ob des von Dir vorgeschlagenen Anliegens ein's husten!


Persönlich habe ich Sommer wie Winter eine helle Nachtbeleuchtung des Flurs .... Die bleibt auch. Ich überlege aber, wie ich die "umgestalten" kann. Sind wohl auch ca. 10 Watt, also weitere 240 W in 24 Stunden.

Benutze doch einfach eine Stirnlampe.


Computer, die "rund um die Uhr" an sich, verbrauchen je nach Gerät natürlich ordentlich mehr. Die Drucker sind so eingestellt, dass sie sich nach einem gewissen Nichtgebrauch von selber ausschalten. Sehr nützliche Angelegenheit.

Es ist sinnlos, über Verbraucher am Netz zu sinnieren, die im Stromausfall alle brachliegen.
Es ist aber sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, zu welchen Zwecken man vorhandene Energiespeicher nutzt.
Auf der einen Seite ist der Extremfall Zorro (schöne Grüße!) mit kompletter Ersatzversorgung zu nennen, auf der anderen Seite Forist igelei (Energieverbrauchsminimierung).

Übungsaufgaben für Dich:

Die Aufgaben sind unter Verwendung aller erforderlichen physikalischen Einheiten zu bearbeiten!

1. Walter Warmduscher mag's gern heiß und langandauernd. Eine Viertelstunde lang duscht er und hat vorher extra den Durchlauferhitzer auf Stufe zwei gestellt (19 kW).
Wieviel elektrische Energie verbraucht* er?

2. Bei Olivia fällt der Strom aus. Sie beschließt, ein paar Überlegungen zu Papier bzw. zu Computer zu bringen. Die Leistungsaufnahme ihres Laptops betrage 35 W. Ihre Bluetti Super-Doper-Lithium-Ferrum-Höllenmaschine speicher eine Energiemenge von 500 Wh. Wie lange kann Sie den Laptop nutzen?
Ist die errechnete Zeitangabe realistisch?

Gruß
paranoia

Für FOX-News und andere: Die Energie wird natürlich umgewandelt und nicht verbraucht...

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Zu den Übungsaufgaben bitte genauer die Dusche spezifizieren: Durchflussmenge, Ein- und Ausgangstemperatur des Wassers von Walter wären hilfreich ;-) oT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Mittwoch, 31.05.2023, 11:56 vor 354 Tagen @ paranoia 3073 Views

Zum Zwecke der Übung den Durchlauferhitzer wie eine Heizung mit 100% Einschaltdauer ansehen!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 31.05.2023, 12:22 vor 354 Tagen @ igelei 3170 Views

Hallo igelei,

Deine Erweiterung ist für Fortgeschrittene.
Wir wollen doch ganz einfach anfangen! [[zwinker]]

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Bei den Modernen kann die Temperatur einstelllen ;-)

Lenz-Hannover @, Mittwoch, 07.06.2023, 00:34 vor 347 Tagen @ paranoia 1793 Views

Bei meiner Mutter kommen immer 40 Grad raus, egal wie viel - war früher anders, da wurde stumpf mit 21 KW geheizt.

Die Solargeneratoren halten oft nicht das ein, was auf dem Papier steht. Es ist also sinnvoll Gerätschaften direkt an der Box zu testen.

Olivia @, Mittwoch, 31.05.2023, 14:11 vor 354 Tagen @ paranoia 3013 Views

Fällt also unter die Rubrik, alles austesten. Dabei erlebt man dann etliche Überraschungen, denn Papier ist bekanntlich geduldig und die Praxis schaut anders aus.

Ich liebe praktische Arbeiten.

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Bin gerade bei der Datenerfassung nach Erweiterung und Vergleich mit vorher ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Mittwoch, 31.05.2023, 11:35 vor 354 Tagen @ Olivia 3598 Views

... Zustand vorher:
Solar versorgt Insel aus allem Licht und den Steckdosen, bei Batterieladung < 50% Fallback auf Grid (Rest Küche, Waschmaschine, Herd etc. wurde versorgt per Grid) daraus folgte ein durchschn. Jahresbedarf an Gridstrom von 1500kWh für 2 Personen. Vom 18.11. - 3.2. wurde die Inselseite noch zu etwa 50% Solarversorgt, 50% vom Grid.
... Zustand jetzt (größerer Wechselrichter, ein paar Umbauten im Sicherungskasten, Propangasherd und Backofen in der Küche - Küchenversorgung mit Umschalter wahlweise Grid oder Solar) verbliebener Reststrombedarf vom Grid mit aktuell solarversorgter Küche inkl. Wasch- und Spülmaschine bei ca. 1kWh pro Tag (liegt an einer noch vorhandenen alten energiefressenden Kühlgefrierkombination - wenn wir die noch ersetzen, brauche ich im Sommer vom Grid genau 0kWh pro Tag). Solarversorgter täglicher Strombedarf der Inselseite liegt jetzt etwa bei 3-5kWh am Tag je nach Nutzung Wasch-, Spülmaschine und Wasserkocher. Jetzt im Sommer kommt dann noch der Strombedarf der Klimaanlage fürs Wohn- und Schlafzimmer dazu. Die 3kW Peak schaffen das locker, auch bei bedecktem Himmel. Was die Kleingeräte (ständig laufende Laptops, DSL-Router etc.) brauchen ist Pillepalle, ca. 50-60W Grundlast.
Der Plan ist: Sobald die Akkus nicht mehr (auch bei bedeckem Himmel) abends voll sind, schalte ich die Küche wieder aufs Grid (ich schätze mal so Mitte oder Ende Oktober - mal sehen). Unser Stromverbrauch wird sich dann aufs Jahr bezogen von etwa 1500kWh verringern auf vielleicht 600kWh, aber das muss ich dann sehen.

MfG
igelei

Danke, interessanter Erfahrungsbericht! (oT)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 31.05.2023, 11:54 vor 354 Tagen @ igelei 2859 Views

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Super. Bei mir läuft alles als Insel. An das "Grid" habe ich mich nicht herangetraut. Da brauche ich einen Elektriker. Zwei Laderegler habe ich durch Victron ersetzt, die finden fast im Dunklen noch..

Olivia @, Mittwoch, 31.05.2023, 14:34 vor 354 Tagen @ igelei 3048 Views

ein paar Watt.

Jetzt warte ich noch auf einen Victron Wechselrichter. Der alte AEG-Wechselrichter hat mir einen kleinen Kompressor-Kühlschrank ins Jenseits befördert und darf nur noch Ventilatoren versorgen. Die Epever-Laderegeler und Wechselrichter werden abgeschafft.

Geplant ist erst einmal ein paar Geräte über die Inseln zu versorgen, da ich nicht weiß, wie lange ich noch hier bin.

In den letzten Tagen habe ich mich mit Insel-Invertern von Growatt beschäftigt und mit den derzeit angebotenen extrem preiswerten modularen LiFePo4 Speichern. Growatt bietet sowohl hochvoltfähige, modulare Speicher an als auch nicht hochvoltfähige modulare Speicher.

An die nicht hochvoltfähigen würde ich mich herantrauen.

Mal schauen.

Ist ein unglaublich spannendes Thema.

Toll, was du da aufgebaut hast.

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och Olivia, das ist aber ein ziemlicher Unterschied zwischen kW oder kWh - findest du nicht auch?

FredMeyer @, Südrand der Heide, Mittwoch, 31.05.2023, 11:36 vor 354 Tagen @ Olivia 3199 Views

Das eine ist die Leistung, die für gewöhnlich pro Zeiteinheit (im internationalen CGS-System ist dies die Sekunde) in Anspruch genommen wird, das andere ist die Arbeit (Energie) für die man je nach Menge mehr oder weniger zahlen muss. Wenn man schon Vergleiche anstellt, sollte man wissen was man da vergleicht.

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Fred

Man sollte es zumindest richtig schreiben. Da hast du Recht. oT

Olivia @, Mittwoch, 31.05.2023, 14:38 vor 354 Tagen @ FredMeyer 2690 Views

.....

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Alternatives Stromversorgungskonzept Tibber

Manuel H. @, Mittwoch, 31.05.2023, 12:24 vor 354 Tagen @ Olivia 3403 Views

Man zahlt die volatilen Strompreise der Strombörse (plus Aufschlag) und kann im Prinzip so sogar an "Minuspreisen" partizipieren.

https://tibber.com/de/strom-smart/lp-3

wie hat sich eigentlich der Stromverbrauch der Privathaushalte über die Jahrzehnte entwickelt?

Manuel H. @, Mittwoch, 31.05.2023, 12:29 vor 354 Tagen @ Olivia 3187 Views

Die Geräte waren in den 60ern von einer Ineffizienz, die man heute kaum noch glauben möchte. Das spricht eigentlich dafür, dass der durchschnittliche Stromverbrauch kontinuierlich in den Privathaushalten gesunken ist.

Andererseits wurden neue Stromverbraucher üblich (W-Lan Router, Spülmaschine usw.)

Wiederum sind die durchschnittlichen Haushalte kleiner geworden (Singles, keine Kinder usw.)

Was meint Ihr?

Stromverbrauch ist einzeln messbar

Manuel H. @, Mittwoch, 31.05.2023, 12:34 vor 354 Tagen @ Olivia 3494 Views

Einfach ein Messgerät beim Grundversorger ausleihen oder für 25 Euro kaufen und zwischen Stecker und Steckdose einstöpseln.

Hab ich gemacht und nicht schlecht gestaunt.

Einzelne Verbraucher saugen nicht schlecht, weil sie irgendwie "standby" geschaltet sind (meine Küchenanrichte-LEDs)

Andere sind äußerst verhaltensabhängig. Ein moderner Kühlschrank mit funktionierenden Dichtungen kann über Stunden gar keinen Strom verbrauchen, allerdings reicht eine Türöffnung, um den wieder in die Höhe zu jagen. Die gesamte Kaltluft fällt einfach bei geöffneter Tür raus und wird durch warme Zimmerluft ersetzt, je leerer der Kühlschrank, desto gründlicher.
Ein gut gefüllter Kühlschrank mindert das Problem.

Ja, das habe ich auch gemacht. Ist wirklich interessant.

Olivia @, Mittwoch, 31.05.2023, 14:52 vor 354 Tagen @ Manuel H. 3095 Views

Das Problem ist bei den Kühlboxen nicht so schlimm.

Bei den Solargeneratoren muss man jedoch austesten, wieweit die mit den Elektrogeräten klar kommen, gleichgültig, was die technische Beschreibung erzählt.

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Geleerte PET-Flaschen im Kühlschrank belassen, wo sonst Lücken wären: Die kalte Luft bleibt in ihnen (Geheimtipp, k.w.T.)

Gernot ⌂ @, Mittwoch, 31.05.2023, 17:04 vor 353 Tagen @ Manuel H. 2959 Views

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Ab jetzt wird durchregiert. Wir kennen keine rote Linie mehr. Verbote bedeuten auch mehr Freiheit. Krieg bedeutet Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Hass bedeutet Liebe. Gebt ihnen keinen Millimeter preis.

Das ist ja mal ein super Tip. Ganz speziell für Leute, die oft einen leeren Kühlschrank haben..... wie ich. oT

Olivia @, Mittwoch, 31.05.2023, 17:29 vor 353 Tagen @ Gernot 2703 Views

:-)
Meine Tochter ist ja jetzt erwachsen und der Hund frißt aus Dosen.....

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Tip: Dann zieh den Stecker und Du sparst noch mehr .... (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 01.06.2023, 08:08 vor 353 Tagen @ Olivia 2369 Views

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[image]
Läuft in Deutschland ...

Schwäbischer Kühlschrank

Bergamr @, Mittwoch, 31.05.2023, 20:22 vor 353 Tagen @ Gernot 3226 Views

Hallo Gernot,

das ist für einen Schwaben nichts Neues.
Der hat immer mindestens eine leere Flasche im Kühlschrank,
es könnte ja Besuch kommen, der nix trinken will ...

Gruß
Bergamr

PS. bitte um Entschuldigung, konnte aber nicht anders ...

--
Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

Dein „Geheimtipp“ ist eine Luftnummer, Tipp: Einfach mal durchrechnen, Ergebnis klärt auf: Spart maximal ´nen Euro im Vierteljahr.

Hannes, Freitag, 02.06.2023, 19:41 vor 351 Tagen @ Gernot 2326 Views

bearbeitet von Hannes, Freitag, 02.06.2023, 19:51

Geleerte PET-Flaschen im Kühlschrank belassen, wo sonst Lücken wären: Die kalte Luft bleibt in ihnen (Geheimtipp, k.w.T.)
Gernot ⌂ @, Mittwoch, 31.05.2023, 17:04 @ Manuel H.880 Views

Guten Abend Gernot!

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Schwach vom Sinn her, Dein „Geheimtipp“ ergo Schwachsinn.

Überschlägige Rechnung reicht meist schon aus, für Urteilskraft, so auch hier.

Frage:
Wieviel Geld spart mir das bei 30 ct pro kWh am Tag? Also, doch besser gleich das Flaschen-Pfand versaufen?

Ansatz:
Drei Pet-Flaschen für den Klimaschutz (? kommt der Vorschlag aus einem Öko-Institut?) in den Kühlschank tun, anstatt z. B. einem mit Weihwasser bespritzten Amulett vom oberandalusischen nativen Medizinmann oder so …
[[ironie]]
• Temperaturdifferenz innen-außen 15 K
• Flaschen werden beim kurzzeitigen öffnen 5 x pro Tag nicht warm
• die Tür bleibt so lange offen, bis (insbes. ohne Flaschentrick) das Innere des gesamten
Kühlschranks Raumtemperatur angenommen hat (sonst wäre die Einsparung mit Luft-Flaschen geringer)

gegeben:
• 3 St. PET-Flaschen leer 0,5 l Volumen je St.
• 30 ct pro kWh Strompreis

Lösung:
• Wärmekapazität von Luft ist Volumen-bezogen 0,34 Wh / (cbm * K)
• Mehrweg-Mineralwasserflasche (Glas oder PET) 15 Cent Pfand |*3 = 0,45 €
• Volumen = 3 Flaschen a 0,5 Liter = 1,5 l

Bei jedem Tür-Öffnen maximal möglicher Wärmeenergieverlust gegenüber dem Flaschen-Trick:
• 1,5 Liter * 15 K * 0,34 Wh / (cbm * K) = 7,65 Wh = 0,00765 kWh
• Tages-Energie-Einsparung maximal möglich: 0,00765 kWh * 5 Mal am Tag öffnen der Tür = 0,03825 kWh
• maximal mögliche Tagesersparnis durch den Trick: 0,03825 kWh * 0,3 €/kWh = 0,011475 €/d
• Nach frühestens 39,22 Tagen habe ich das Flaschen-Pfand raus (BEP): 0,45 € / 0,011475 €/d

Also, als Hausnummer zum Merken: Der „Geheimtipp“ sparte mir im Vierteljahr theoretisch maximal rund einen Euro, wenn es optimal liefe und ich Lust drauf hätte.
[[zigarre]]

In der Praxis allerdings viel weniger, siehe Ansatz, Extrembedingungen.

Ich weeß nich …

H.

Toller Faden, Danke - so wünscht man sich das Gelbe! :) (oT)

mabraton @, Mittwoch, 31.05.2023, 15:40 vor 353 Tagen @ Olivia 2717 Views

Olivia, Du arbeitest konsequent an Deiner Unabhängigkeit - seit wann?

mabraton @, Mittwoch, 31.05.2023, 16:03 vor 353 Tagen @ Olivia 3110 Views

bearbeitet von mabraton, Mittwoch, 31.05.2023, 16:10

Hallo Olivia,

seit einiger Zeit gibst Du hier eine Menge praktisch umsetzbares Wissen rein um den Wegfall der staatlichen Infrastruktur wenigstens für ein paar Wochen meistern zu können.
Das ist sehr lobenswert!

Dabei fiel mir gerade "Amazing Polly" ein, die Du ja regelmäßig verfolgt hast.
Wie viel Einfluss hatte sie auf Deine Entscheidung sich auf den Fall X möglichst gut vorzubereiten?

Hier das aktuellste Video welches ich von ihr finden konnte.
Amazing Polly on Q

Hier das Video auf das sie sich bezieht,
Q - THE PLAN TO SAVE THE WORLD (FULL)

Ich stimme ihr zu, ob "Q" dazu gedacht ist um die Leute in die Irre zu führen ist nicht entscheidend. Wenn dadurch Leute zusammen kommen die klar haben was die Globalisten-Clique im Schilde führt und handeln ist das ein gutes Ergebnis.

beste Grüße
mabraton
PS: Das man sich in unserer Gesellschaft kaum komplett unabhängig machen kann ist klar.

Danke für den Link von Poly. Habe sie lange nicht mehr gehört. Für mich ausschlaggebend waren die Ereignisse von 2007 und 2008, beginnend mit dem Buch "Der Crash kommt".

Olivia @, Mittwoch, 31.05.2023, 17:16 vor 353 Tagen @ mabraton 2997 Views

bearbeitet von Olivia, Mittwoch, 31.05.2023, 17:25

Ich kam Anfang 2006 aus Spanien zurück, wo ich einige Zeit gelebt hatte und merkte damals bereits sehr unspezifische Änderungen in Deutschland. Den Finger konnte ich aber nicht genau darauf legen. Zu dieser Zeit wollte ich 2 Wohnungen verkaufen. Das war sehr schwierig, die Leute in Deutschland hatten kein Geld und in Spanien galoppierte die Inflation.

2007 habe ich dann von Prof. Otte das Buch "Der Crash kommt" gelesen. Diskutieren konnte man damals mit niemanden darüber. Erstaunlich. 2008 dann die Vorstellung von Merkel und Steinbrück mit der "Garantie" und schließlich und endlich wurde dann noch bekannt, dass die Banken ihre dubiosen Forderungen selbst bewerten durften.... nach eigener Einschätzung. Nach dem, was man über die Qualität dieser Forderungen aus den Medien entnehmen konnte, war das ein Persilschein für das, was man früher als "Bilanzbetrug" bezeichnete.

Die Gemengelage war so, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass das normal weitergehen würde. Ich kaufte mir also einen Kaminofen, stellte die Küche von Elektro auf Flaschengas um, kaufte eine 260 Ah 12 V Batterie samt Solarpanelen und Inverter, lagerte Holz, Kohlebriketts und etwas Extrazit ein und legte einen Lebensmittelvorrat an - und natürlich Hundefutter und ein paar Wasservorräte. Meine Tochter war noch jung und ganz frisch in diese Kultur gekommen. Sie war hilflos und ich war oft krank. Also waren solche Vorbereitungen nötig. Das Schlimmste, was ich mir hätte vorstellen können, wären Warteschlagen vor Lebensmittelgeschäften im tiefsten Winter gewesen. Das hätte ich gesundheitlich nicht gepackt und wäre krank geworden. Also mußte ich mich anderweitig absichern.

DAS war ein Beruhigungspaket. Es hat uns auch als solches geholfen. Wir haben gelernt, einen Ofen anzuzünden (mit tatkräftiger Hilfe unserer damaligen Hündin, die uns immer holte, wenn der Ofen aus ging) und wir haben gelernt, mit Gas zu kochen. Auch der Wäschetrockner wurde stillgelegt. Die Wäsche kam auf die Wäscheleine. Das Gleiche galt für die Spülmaschine, die außer Kraft gesetzt wurde. Dann kamen die ganzen Glühbirnen dran. Die preiswerten LED-Lampen mußte man sich damals noch aus China bestellen.

Durch die berufliche Situation (aufgrund eines schweren Autounfalls war ich nicht mehr so leistungsfähig wie früher, dazu oft krank) musste ich Firmen auflösen/fusionieren, Lebensversicherungen und Hypotheken umstellen, finanzierte Eigentumswohnungen abstoßen etc. etc. etc..... Die Entscheidungen, die ich zu treffen hatte, erforderten, dass ich mich mit der internationalen, wirtschaftlichen und geopolitischen Situation auseinandersetzte...... Da unsere Medien sich inzwischen dem Prinzip "Sandmännchen" verschrieben hatten, war man gezwungen, sich im Netz zu informieren. So erfuhr ich auch von Poly und anderen Kanälen. Auch von Austin-Fitts erfuhr ich über diese Kanäle.

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Interessant. Alles Gute! (oT)

mabraton @, Donnerstag, 01.06.2023, 08:39 vor 353 Tagen @ Olivia 2344 Views

Neues Preisbrecher Angebot

Manuel H. @, Mittwoch, 31.05.2023, 17:01 vor 353 Tagen @ Olivia 3338 Views

Da der ursprüngliche Thread so tief nach unten gerutscht ist, hier noch mal erwähnt. Scheint mir auf den ersten Blick ein richtig gutes Angebot zu sein und besser als die in den Videos besprochenen von Aldi

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=637339

Aldi Preisbrecher Angebot hat nur 2 x 175 Watt Peakleistung (350 Watt Peak)

Manuel H. @, Donnerstag, 01.06.2023, 06:42 vor 353 Tagen @ Olivia 2493 Views

Die Anlage der Konkurrenz Netto hat 800 Watt Peakleistung für 699 Euro.

800 Watt Leistung, die auf 600 Watt heruntergeregelt werden, ist leistungsfähiger als 350 Watt maximale Leistung.

Dafür sind die Aldi-Dinger handlicher und kommen für die mit 500 Euro Förderung Bedachten ohne "Zuzahlung" aus.

Green-Solar Balkonkraftwerk nur 30 Euro teurer als Aldi, aber doppelte Leistung

Manuel H. @, Donnerstag, 01.06.2023, 07:25 vor 353 Tagen @ Olivia 2771 Views

Umfangreiche Info zum Aldi-Teil

Zitat
Tipp: Bei Green Solar gibt es aktuell z. B. Balkonkraftwerk Starter-Sets (ohne Balkonhalterung) dafür aber mit 760 Watt Leistung schon ab etwa 500 Euro. Somit sind sie nur knapp 30 Euro teurer als das ALDI Modell, erbringen aber mehr als doppelt soviel Leistung!

https://www.homeandsmart.de/aldi-balkonkraftwerk


Hier das Green Solar Teil

https://greensolar.de/produkt/sonnenkraftwerk-760-600-set-black/?ref=wHRVUF5G


Es ist sogar W-Lan fähig
https://www.homeandsmart.de/green-solar-wlan-bkws

Wir haben uns für Greensolar entschieden

Manuel H. @, Dienstag, 06.06.2023, 15:50 vor 347 Tagen @ Manuel H. 1956 Views

bearbeitet von Manuel H., Dienstag, 06.06.2023, 15:54

Dabei für dieses Sonderangebot

https://greensolar.de/produkt/sonnenkraftwerk-760-600-set-black/?ref=wHRVUF5G

760 wp / 600 für 499 Euro zzgl Zubehör zzgl Transportpauschale frei Hof (32,77 Euro)
5m Schuko Stecker 29 Euro, Wifi Smart Plug 19,90 Euro, DTU White Stick 39 Euro
Summe 625,90 Euro

Die Dinger in den 4. Stock zu hieven, wird dann noch ein Problem. 175 cm mal 103 cm mal 20 Kg mal zwei Paneele.

Die E-Mail Korrespondenz war sehr kompetent und ausführlich. Das kann man von Discountern nicht erwarten.

Inzwischen hab ich sogar einen Erfahrungsbericht zu dieser Firma auf youtube gefunden (mit einem 820 wp / 600 Gerät)

https://www.youtube.com/watch?v=hIKfJpBfze4

Glückwunsch! Ich denke, die Entscheidung war richtig, das bei einer Solarfirma zu kaufen. Das Set macht einen guten Eindruck. Kennst du die Firma, die die Panele hestellt?

Olivia @, Dienstag, 06.06.2023, 20:09 vor 347 Tagen @ Manuel H. 1814 Views

Ich habe meine Sachen auch bei einer bekannten Solarfirma gekauft. Teilweise in deren eigenem Internetshop, teilweise auf ebay (wenn es dort preiswerter war) und auch schon bei Amazon. Diese Firmen bieten ihre Produkte und Dienstleistungen inzwischen auf vielen Plattformen an.

Vergangenen Monat hatte ich bei ebay 3 bifaziale 410 W Module ersteigert. Die paßten in den Werten genau und ich wollte unbedingt Glas-Glas Module. Gestern morgen bekam ich die Nachricht, dass die nicht mehr da sind. Heute haben wir vereinbart, dass ich eine Ersatzlieferung zum gleichen Preis - 3 bifaziale 405 W Module von Trina Solar - bekomme. Die anderen haben sie nicht mehr im Sortiment. Muss allerdings noch warten, bis die Lieferung kommt. Das hat sich alles innerhalb von 1 Tag regeln lassen. Ein paar Telefonate und ein paar eMails. Der Shop hat übrigens sowohl einen Chat Service als auch einen telefonischen Service, wenn man Fragen hat.

Das halte ich alles für wichtig.

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For entertainment purposes only.

Leider weiß ich es nicht genau

Manuel H. @, Mittwoch, 07.06.2023, 13:03 vor 347 Tagen @ Olivia 1788 Views

Die Paneele kämen von ihrer Firma, die in Österreich sitzt. Das erweckte bei mir den Eindruck, dass diese Firma sie auch selbst herstellt. Möglicherweise sind es aber Importe aus China, die lediglich in Östereich umverpackt werden. Muß ich noch mal erfragen.

Macht einen guten Eindruck. oT

Olivia @, Dienstag, 06.06.2023, 20:11 vor 347 Tagen @ Manuel H. 1765 Views

......

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For entertainment purposes only.

Hallo @Olivia ...

Mirko2 @, Mittwoch, 31.05.2023, 18:47 vor 353 Tagen @ Olivia 2824 Views

Ich habe aktuell die Jahresabrechnung von meinem Stromanbieter bekommen, mein Verbrauch war 900kW aus dem öffentlichen Netz (22/23), eingespeist habe ich 2500kW (22/23) und ja, ich habe meine Geräte weiterhin ohne Einschränkung benutzt, wie sonst. Von einem Beamer (300W) oder die "HiFi" Anlage mit ein "Class-H" Verstärker, auch der Spüler und Waschmaschine ...

Der Akkuspeicher (@Zorro) hat uns beim Sparen echt geholfen. Feine Sache, das mit Solar und Speicher!

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Server capacity exceeded

Tipp: Klingeltrafo und Sat-Verteiler sind möglicherweise Stromfresser

zip, Mittwoch, 31.05.2023, 21:02 vor 353 Tagen @ Olivia 3085 Views

Über Klingeltrafo und Sat-Verteiler macht man sich normalerweise keine Gedanken. Die Dinger laufen 24/7 das ganze Jahr durch. Ich habe eine Siedle Sprechanlage aus den 90er Jahren, die über einen Trafo auf der Hutschiene in der Unterverteilung gespeist wird. Der zieht ca. 16 Watt (12 Volt 1,33 A), was auf das Jahr bezogen einem Verbrauch von ca. 140 kWh (bei 0,40 € je kWh sind das rund 56 €) entspricht.

Noch schlimmer ist der Sat-Verteiler von Kathrein (2 LNBs, 8 Ausgänge), der natürlich ebenfalls 24/7 lauft. Der zieht 23 Watt, was auf das Jahr bezogen einem Verbrauch von ca. 200 kWh (bei 0,40 € je kWh sind das rund 80 €) entspricht.

Zum Vergleich: Unsere Tiefkühltruhe von Liebherr (Höhe 164 cm) kommt mit einem Jahresverbrauch von rund 45 € aus. Ein betagter Server Apple Mac mini aus dem Jahr 2015 werkelt mit einem Jahresverbrauch von 35 € vor sich hin.

Die Verbrauchsdaten von Sat-Verteiler, Server und Kühltruhe habe ich mit einer FRITZ!DECT 200 ermittelt, an die ich wöchentlich andere Verbraucher anschließe. Der aktuelle Neupreis dieser Mess-Steckdose ist exorbitant hoch, vor einem Jahr hat sie noch rund die Hälfte gekostet. Also eventuell gebraucht besorgen.

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.zip

Welche Versicherung ist eigentlich zuständig, wenn einem das Solar-Kraftwerk hochgeht oder abbrennt?

Manuel H. @, Freitag, 02.06.2023, 13:03 vor 352 Tagen @ Olivia 2342 Views

Nach meinem Verständnis doch die Haftpflicht, oder?

Nimmt ein Elektriker sie ab, die Betriebshaftpflicht seines Betriebes,
hat man das selber gebastelt, die eigene private Haftpflicht, oder?

Bei privater Haftpflicht müßte man dann zusätzlich prüfen, ob in den 450 Seiten der AGB irgendwo ein Passus versteckt ist, der Solaranlagen pauschal ausschließt und außerdem, ob man grob fahrlässig gehandelt habe, wenn man ein sorgenfreies easy-plug-and-play Gerät wie eine Waschmaschine oder Toaster in den Schuko-Stecker gesteckt hat.

Sollte die private Haftpflicht zuständig sein, würde ich mir dort bestätigen lassen, dass Solaranlagen einsteckern den gleichen Versicherungsschutz genießen wie andere im Haushalt per Schuko-Stecker verwendete Geräte oder falls die einem eine lange Nase zeigen, dann doch lieber einen Elektriker beauftragen. Irgendeiner eine Idee, was der dann nimmt?

Stromnetz Berlin - Antwort eines Balkon-Solar-Verkäufers

Manuel H. @, Freitag, 02.06.2023, 13:10 vor 352 Tagen @ Manuel H. 2545 Views

Im Moment wäre mir die Lösung am sympathischsten, wenn ein Elektriker einen kompletten Stromkreis vom Balkonkraftwerk zum Stromverteiler in der Wohnung zieht. Sind nur ein paar Meter vom Balkon bis zum Stromverteiler in der Rumpelkammer und über Putz verlegt erscheint mir das wenig aufwendig (wenn auch unschön)


Hier die Stellungnahme zum Stromnetz-Berlin Schreiben


Bzgl. der Höhe der anzubringenden Module. Damit hast du ziemlich sicher recht. Ich meine, ohne es exakt zu wissen, dass in Deutschland Glas Module nur bis max. 4 m Balkonhöhe angebracht werden dürfen. Danach greift das Baurecht. Die Variante, welche du bereits vorgeschlagen hast, ist natürlich die einfachste, die Module einfach schräg auf und nicht an den Balkon zu stellen. Alternativ hätten wir auch noch Flex-Module, welche nicht aus Glas, sondern einer Art Silikon sind und nur ca. 4 kg wiegen. Diese könnte man problemlos mit Stahlkabelbinder auch am 4. Obergeschoss anbringen.

Direkt an das Haus des Vermieters würde ich nicht gehen. Das bringt erfahrungsgemäß mehr Probleme mit sich, wie es dir selbst nützt.

Der Austausch der Zähler läuft meist problemlos von statten. Jeder Netzbetreiber warn vor „unsachgemäßer Handhabung“ bei BKW. Die finale Haftung wird allerdings bei dir bleiben. Du bist final dafür verantwortlich, was du bei dir in die Steckdose steckst.


Der einfachste Weg, wäre hier ein BKW mit Wieland-Stecker zu bestellen, diesen vom Elektriker - außen am Balkon bzw. der Hauswand - zu installieren (allerdings muss auch hier der Vermieter erst einwilligen) und schauen, dass an diesem Stromkreis keine weiteren Endgeräte (vor allem keine größeren) hängen. Jeder Stromkreis ist i.d.R. mit 10 A bzw. 16 A abgesichert. Somit hättest du bei optimalen Ertrag deines BKW (600 W) noch 1700 W Puffer bzw. Reserve auf dieser Leitung, bei einer 10 A Sicherung. Bei 16 A nochmal deutlich mehr. Mir ist zumindest bisher kein Fall bekannt, wo es aufgrund eines BKW zu einem Leitungs- bzw. Wohnungsbrand gekommen ist. In Österreich sind z.B. BKW mit 800 W erlaubt. In Frankreich sogar mit 3000 W. In DE wird dbzgl. noch sehr vorsichtig und konservativ entschieden.

Der Elektriker könnte natürlich auch einen komplett separaten Stromkreis, vom BKW bis zum Schaltschrank ziehen und diesen entsprechend absichern. Das musst du final wissen, ob das noch im Verhältnis zum erwarteten Ertrag durch das BKW steht oder mehr Kosten als Nutzen verursacht.

_________________________________-

Hier die Original E-Mail von Stromnetz Berlin

Zitat Stromnetz-Berlin Schreiben

Stromnetz BerlinZählerfreigabe steckerfertige PV Anlage

Sehr geehrte*r Kund*in,
Ihre eingereichten Unterlagen für eine steckerfertige PV Anlage haben wir erhalten.
Die Beauftragung zur Zählersetzung wurde weitergeleitet. Bitte setzen Sie sich zwecks Terminvereinbarung unter der Rufnummer 492025809, zwei Werktage nach dieser Nachricht, mit der Zählerabteilung "Metering" in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.
Auf Grund der aktuell eingeschränkten telefonischen Erreichbarkeit, können Sie auch gerne eine E-Mail an „metering.privatkunden@stromnetz-berlin.de“ mit einem Rückrufwunsch zur Terminvereinbarung senden.
Nach dem erfolgtem Zählerwechsel, dürfen Sie dann die Anlage betreiben.

Anbei noch einige Informationen zum ordnungsgemäßen Betrieb Ihrer Anlage:

Welche Gefahr besteht?
Ordnungsgemäße Endstromkreise sind für den Anschluss von Verbrauchern ausgelegt und mit den entsprechenden Schutzeinrichtungen im Stromkreisverteiler gegen Kurzschluss und Überlast geschützt. Wird in einen Endstromkreis „rückwärts“ an beliebiger Stelle elektrische Energie eingespeist sind Funktion und Schutzwirkung der Schutzeinrichtungen nicht mehr sichergestellt. Es kann unter bestimmten Umständen zur erhöhten Brandgefahr bei einer Überlastung der Stromkreisleitungen und den dadurch entstehenden Folgeschäden kommen.
Die Deckung solcher möglicher Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch der elektrischen Anlage sollten Sie mit Ihrem Versicherer klären. Sind Sie nicht selbst der Hauseigentümer, muss dieser als Eigentümer der elektrischen Anlage Ihrem Vorhaben zustimmen.

Was können Sie tun?
Um die geplante Erzeugungsanlage sicher anzuschließen und betreiben zu können wenden Sie sich bitte an einen in einem Elektro-Installateur Verzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenen Elektrofachbetrieb. Dieser wird ihre elektrische Anlage prüfen und kann feststellen ob eine vorhandene Steckdose an einem eigenen Stromkreis angeschlossen ist. In diesem Fall kann die vorhandene Steckdose gegen eine Geräteanschlussdose für Festanschluss ausgetauscht werden.An dieser Geräteanschlussdose kann die Erzeugungsanlage fest angeschlossen (ohne Stecker) betrieben werden. Alternativ kann auch ein separater Anschluss über eine neue Leitung ab Stromkreisverteiler installiert werden. Ein solcher Anschluss ist, bei einer vereinfachten Anmeldung, nur bis zu einer Leistung von 600VA zulässig!
Seit dem 01.05.2018 erlaubt die die Norm DIN VDE 0100-551-Niederspannungsstromerzeugungseinrichtungen, dass eine Erzeugungsanlage, nach Prüfung einer zugelassenen Elektro Firma auch an einen Endstromkreis fest angeschlossen werden darf, wenn er dementsprechend abgesichert ist. Voraussetzung ist natürlich, dass die Erzeugungsanlage auch in allen anderen Punkten den allgemein anerkannten Regeln entspricht und die Anforderungen aus den genannten Regelwerken des VDE eingehalten sind.
Alternativ ist es möglich, neben dem Festanschluss, auch den Anschluss über eine genormte Energiesteckvorrichtung z.B. nach DIN VDE V 0628-1 zu realisieren. Auch dieses kann von einer zugelassenen Elektro Firma installiert werden. Es handelt sich bei der Energiesteckvorrichtung nicht um den oftmals und fälschlicherweise in verschiedenen Medien propagierten Schuko-Stecker. Auch hier darf vereinfacht angemeldet nur eine maximale Leistung von 600VA angeschlossen werden!

Meldepflicht von Photovoltaikanlagen:
Der Bundesnetzagentur müssen durch den Anlagenbetreiber alle neu in Betrieb genommene Photovoltaikanlagen im PV-Meldeportal gemeldet werden, unabhängig davon, ob für sie eine Vergütung nach dem EEG in Anspruch genommen werden soll.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von Stromnetz Berlin
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=637325

Wirklich? Ist das so? Du schriebst: "... müssen durch den Anlagenbetreiber alle neu in Betrieb genommene Photovoltaikanlagen im PV-Meldeportal gemeldet werden"

Hannes, Freitag, 02.06.2023, 20:19 vor 351 Tagen @ Manuel H. 2223 Views

Guten Abend Manuel,

habe mir den Faden noch nicht durchgelesen, nur Deine Beitrag wegen "Haftung". Bin ja da wahrscheinlich zu sensibel, als EltIng wohl 'ne erworbene Berufskrankheit, das Leiden, was ich da habe.

Und dass ich diese volkswirtschaftliche Klein-Klein-Spießerei (mit den Notstromdieseln wie in der Dritten Welt üblich, wo die uns doch um unsere zünftig gewartete Infrastruktur beneidet hatten) ja ablehne, dürfte durch meine Beiträge hier bekannt sein.

Frage: Haben die Dir wirklich geschrieben, dass "alle neu in Betrieb genommene Photovoltaikanlagen" gemeldet werden müssen?

Vor langer Zeit schrieb ich hier mal was über meine Insel-Anlage, gegen die Kritik, sie wäre ja doch mit dem Netz verbunden. Ist sie nicht, sie schaltet nur automatisch um, wenn. Einfach mal suchen hier.

Auch zu "Balkonkraftwerken" schrieb ich.

Auch, wie gesagt, dass der monatliche Anschlusspreis m. E. rauf müsste ein großes Vielfaches, und der Arbeitspreis entsprechend runter. Das wäre nur fair gegenüber den armen Schweinen, die das kleinbürgerliche grüne Spießertum finanzieren, zunehmend, weil sie keine Sonne anzapfen können - und dabei allen den Anderen die Versorgungssicherheit stellen, auf die sie nicht verzichten wollen. Arm an Reich über die Stromrechnung und Abgaben.

Aber meine Meinung ist ja ohne Relevanz.

Wie ich nun am Rande mitkriege, wollen die Grünen ja nun, dass der deutsche Bäcker über die Staatslast (fast wörtlich: Der kann ja nicht weg, im Gegensatz zur Stahl-Industrie Deutschlands) dem US-Konzern hier seine Niedrigst-Strompreise finanziert. Damit der Ami hier nicht sich zurückzieht nach dem Rust Belt. Trump ist kein Freund der Deutschen, schrieb ich hier auch immer wieder, der will die US-Industrie retten, auch und gerade gegen Europa. Tja, so ist leider der Zeitgeschmack: Weg mit die olle Kraftwerkstechnik, her mit das Balkonkraftwerk - nachts kommt das Strom von die Steckdose ...

Wegen der Meldepflicht: Vor Jahren schrieb ich hier mal, dass in Spanien auf selbst erzeugte Energie von PV Mehrwertsteuer zu entrichten wäre.

Guten Abend noch

H.

Meine Vermutung zur Meldepflicht

Manuel H. @, Samstag, 03.06.2023, 10:14 vor 351 Tagen @ Hannes 2328 Views

Wenn die PV Anlage ans öffentliche Stromnetz angeschlossen wird, dann muß ja der Zähler gewechselt werden. Das macht dann der Provider, der gleichzeitig gehalten ist, dann die Anmeldung und Registrierung zu kontrollieren.

Die, die solche Anlagen betreiben, und die alten Zähler nicht wechseln lassen, die haben dann den "Genuss" rückwärtslaufender Zähler und entsprechend hoher Vergütung des eingespeisten Stroms.

Solange das nicht auffällt, fällt das nicht auf. Fällt es aber auf, ergeben sich gleich mehrere Straftatbestände, darunter Steuerhinterziehung.

Insel-Lösung habe ich so verstanden, dass der gewonnene Insel-Strom nicht ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sich das dann so verhält, als würde man sich eine geladene Batterie kaufen und damit den Trockner heizen. Die Batterie muß man ja auch nicht anmelden.

Möglicherweise gibt es aber eine Sonder-Regelung für PV Anlagen, weil der Staat den geplanten Strommangel verwalten muß und dafür eine Masse Daten des Bedarfs braucht. Dann bewegen wir uns aber im Bereich der Ordnungswidrigkeit (maximal) und auch nur, wenn es auffällt.

Zur Umsatzsteuerpflicht weiß ich nur, optiert man für eine Vergütung der Einspeisung, dann sind die erhaltenen Vergütungen umsatzsteuerpflichtig. Möglicherweise aber dann nicht, wenn man die Kleinunternehmer-Regelung in Anspruch nimmt.

Ob der selber produzierte Strom, den man selber verbraucht, umsatzsteuerpflichtig ist, ist eine interessante Frage.

Sie wäre ja ähnlich wie ein Schweinezüchter, der sein eigenes Schwein auffuttert. Eigentlich müßte das als Privatentnahme verbucht werden, da er ja das Schwein gewerblich (also mit Vorsteuerabzug) gezüchtet hat und die Entnahme in den privaten Bereich den Gewinn und damit die Steuer schmälert. Möglicherweise gibt es da aber Sonderregelungen in der Landwirtschaft. Möglicherweise gibt es auch Sonderregelungen bei Solar.

Ich persönlich kenne die neuen Zähler nicht, sondern habe lediglich in Blogs darüber gelesen. Dort ist man der Meinung, dass die "Programmierung" in beide Richtungen laufen kann....

Olivia @, Samstag, 03.06.2023, 14:43 vor 351 Tagen @ Manuel H. 2172 Views

Du selbst kannst deine Einspeisung mit den entsprechenden Geräten programmieren und ich schätze, dass die Provider derzeit ebenfalls die Infrastruktur aufbauen, mit der sie den Strombezug ihrer Kunden "just in time" programmieren und beeinflussen können. Immer einen Schritt weiter in "Big Brother is watching you" live.....

Vlt. wurde das ja bereits in China ausgetestet? Wenn die Punktezahl nicht stimmt, dann wird der Strom abgedreht. Oder - falls jemand größere Solaranlagen hat - kann dann im Notfall direkt auf seine Anlage zugegriffen und entsprechend mehr eingespeist werden...

Na ja, Sinn ergeben würde das schon.

Die neuen Zähler sind ein weiteres Instrument. Und die Förderung ist wirklich preiswert, wenn die Zielsetzung ist, die SmartMeter flächendecken zu installieren. Gib den Leuten € 500,-- extra und schon lassen sie sich alles einbauen. In den USA scheinen sich eine ganze Reihe von Menschen bereits zu weigern, so ein Ding ins Haus zu lassen. Jedenfalls lese ich immer mal wieder darüber. Mir ist das egal.

Staatliche Geschenke halte ich für dubios und halte mich davon fern.

An so ein Ding kann man auch Solarpanele anschließen. Ist alles fix und fertig und transportabel.... nicht im Handköfferchen, aber mit einer Umzugsfirma oder Hilfe.

https://de.bluettipower.eu/products/ep500

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For entertainment purposes only.

die neuen smarten Zähler,

aliter @, Samstag, 03.06.2023, 19:02 vor 350 Tagen @ Olivia 2270 Views

Aus eigener Erfahrung mit einem norddeutschen Versorger kann ich berichten, da wird niemand gefragt, ob er einen solchen Zähler möchte. So wie regelmässig der Gas oder Wasserzähler ausgetauscht wird ist das auch beim Strom so. Vermutlich ist in den Verträgen verankert, dass technische Verbesserungen vorbehalten sind. Schliesslich ist das Netz bis hinter den Zähler Eigentum des EVUs. Warum in meinem Fall das EVU so ausgetauscht hat erfährt man nicht. Ich habe in diesem Bezirk verschiedene Verträge bei manchem sind schon die neuen "besseren" Zähler eingebaut Bisher können diese den entnommenen und den ggf. eingespeicherten Strom in kWh darstellen. Ob durch Fernsteuerung mehr gemacht, z.B. Zeittarife, Fremdabschaltung o.ä. ist mir nicht bekannt. Durch HF Übelagerung auf den Niederspannungsnetzen (230V) wäre eine ganze Menge steuerbar. Da kann man wohl nichts dagegen machen, ein Einbau einer hübschen kleinen HF-Drossel in die Leitung könnte man im eigenen Haus machen nicht jedoch vor dem Zähler im EVU Netz.
Zum Schluss möchte ich noch mal die Anregung, die ich vor mehreren Jahren schon gepostet hatte wiederholen, der PV Lieferer (Privatmann, Landwirt, Industrieller sollte bei der Einspeisung den Preis erstattet bekommen (abzüglich Kosten...) der in der Sekunde bei der Strombörse in Europa gültig ist, bei Stromüberschuss eben 0 Euro.

Interessant

Manuel H. @, Sonntag, 04.06.2023, 12:21 vor 350 Tagen @ aliter 2067 Views

Ich dachte, es ist die Entscheidung des Vermieters, welche Zähler er einbaut.

Die Leute, die ihre Stromzähler innerhalb ihrer grundgesetzlich geschützten Wohnung haben, sind da durchaus im Vorteil.

Ich keine eine Mieterin, die hat über 5 Jahre keinen Zähler-Ableser hereingelassen. Da sie aber auch nie einen Zählerstand freiwillig und selbstabgelesen übermittelte, wurde sie über Jahre geschätzt.

Erst nach fünf Jahren (und wohl auch nur wegen der Verweigerung, selber abzulesen) erwirkte der Stromprovider gerichtlich eine Zwangsöffnung der Wohnung zur Zählerablesung, der als Versäumnisurteil stattgegeben wurde.

(Die Mieterin war Alkoholikerin und Messie, der Zwangsöffnung wurde wenige Wochen vor ihrem Tod stattgegeben, die Ablesung ergab, dass die Schätzungen um Tausende kWh höher waren als der tatsächliche Verbrauch, die Erben können also mit einer Gutschrift rechnen)

Wer also einem Zählerwechsel nicht zustimmt und die Geräte innerhalb der Wohnung hat, hat gute Chancen, dass der Zähler nicht gewechselt werden wird.

Smartmeter in Frankreich

Albatros @, Lothringen, Sonntag, 04.06.2023, 13:37 vor 350 Tagen @ aliter 2186 Views

Vor ein paar Jahren wurde vom staatlichen E-Unternehmen EDF angekündigt, dass Smartmeter eingebaut werden.
Auf meine Weigerung hin, dieses Gerät einbauen zu lassen, argumentierte der Stromversorger, dass es verpflichtend wäre und Verweigerer ansonsten die 2x jährliche Ablesung vor Ort zu bezahlen hätten. Weitere Auseinandersetzungen vermeidend, habe ich den Einbau hingenommen.
Aus der jährlichen Abrechnung ist ersichtlich, dass der monatliche Verbrauch grafisch ablesbar ist. Der Versorger sieht z.B. am Verbrauch, wann jemand anwesend ist/war.

Nicht unerwähnt möchte ich die letzte Jahresabrechnung von April 2023 lassen:

380 V 12 kW Anschluss, 0,13 €/kWh für den Verbrauch, mit Steuern und Abgaben 0,17€/kWh.

Bereitstellung 134 €/a

Grüssend
der

--
Albatros

Zum Smartmeter

Manuel H. @, Sonntag, 04.06.2023, 12:12 vor 350 Tagen @ Olivia 2170 Views

Als Mieter hat man da schlechte Karten, denn den Einbau bestimmt der Hauseigentümer. Bei ihr ist bereits einer eingebaut, der fernablesbar ist und computergesteuert jede Menge Daten sammelt.

Der Zählerwechsel ist zwar kostenlos, aber je nach Stromprovider sind die Grundgebühren je nach Zähleraustattung gestaffelt.

In Berlin nimmt Vattenfall bis zu 20 Euro mehr Grundgebühr, Konkurrenten nicht. Man muß also künftig beim Wechsel eines Stromversorgers außerdem noch darauf achten, ob man monatliche Zuzahlungen zu leisten hat, weil man die modernen Zähler eingebaut bekommen hat.

Natürlich ist nichts kostenlos. Mit anderen Worten, die die kostenlos ihre Zähler gewechselt bekommen und keine Zuzahlung leisten, die profitieren davon, dass ihr Stromprovider diese Kosten auch die zahlen läßt, die noch die alten preiswerten Zähler nutzen. Klassische Mischkalkulation.

Es geht um Kontrolle. Ohne diese keine (nicht sozialistische, eher international-sozialistische) Zuteilungs-Planwirtschaft möglich!

Hannes, Sonntag, 04.06.2023, 20:10 vor 349 Tagen @ Olivia 2082 Views

bearbeitet von Hannes, Sonntag, 04.06.2023, 20:19

Guten Abend.

Ich misstraue dem Trend, aber verstehe ihn. Habe hier schon dazu geschrieben.

Ich kritisiere an der "Energiewende" auch, dass die Wirtschaft umgestellt wird von Bedarfs-orientiert auf Angebots-orientiert. Und das hat Folgen. Unter Anderem braucht es Kontrolle statt Datenschutz.

Die Masse kapiert das noch gar nicht richtig. Wie mit Gooogle Play auch (fast) alle mit machen ohne Scheu. Finden die Windkraft gut und Solar dezentral statt Kohlekraftwerke zentral arbeitsteilig.

Du kriegst Strom zukünftig zugeteilt, wie er eben grade da ist oder eben nicht.

Damit prahlen sie sogar, ist also kein Geheimnis. Liegst nicht falsch, wenn bei Dir da Assoziationen wie "Lebensmittelmarken" hochkommen sollten: Der Staat als Dealer für die Trusts. So hat der Mussolini übrigens seinen Faschismus definiert. Und Hitler war ein Fan von ihm und nannte seine Version National-Sozialismus.

Nenne das wegen mir "links" oder "rechts" - es ist für mich simpel ein Inter-Nationalsozialismus (oben gegen unten), m. E. ist es das, was die planen (GROSZER PLAN). Und dafür brauch man u. a. smart grids und Vernetzung Alles-Mit-Allem und Weg-Mit-Dem-Datenschutz muss sein usw.

Du selbst kannst deine Einspeisung mit den entsprechenden Geräten programmieren und ich schätze, dass die Provider derzeit ebenfalls die Infrastruktur aufbauen, mit der sie den Strombezug ihrer Kunden "just in time" programmieren und beeinflussen können. Immer einen Schritt weiter in "Big Brother is watching you" live.....

Letzteres: Ja, was denn sonst? Oder hast Du noch gar kein Smartphone?

Beeinflussen im Sinne von Abschalten geht noch nicht. Da müssten Leistungsschalter rein, gekoppelt mit den "Zählern", das wäre der nächste Schritt, machen die noch, kannste Gift drauf nehmen. Vorerst gibt es nur Gesetze mit Einbaufristen von programmierbaren Zählern (für fast alles offen).

Vlt. wurde das ja bereits in China ausgetestet? Wenn die Punktezahl nicht stimmt, dann wird der Strom abgedreht. Oder - falls jemand größere Solaranlagen hat - kann dann im Notfall direkt auf seine Anlage zugegriffen und entsprechend mehr eingespeist werden...

Ich behaupte ja schon lange, dass der Westen (? Schottland, Israel, Neuseeland oder was weiß ich was man darunter verstehen soll! Ich nennen sie schwammig Hintertanen) und "der Osten" zusammengehen werden. Inter-Nationalsozialismus eben.

LG

H.

Na ja, Sinn ergeben würde das schon.

Die neuen Zähler sind ein weiteres Instrument. Und die Förderung ist wirklich preiswert, wenn die Zielsetzung ist, die SmartMeter flächendecken zu installieren. Gib den Leuten € 500,-- extra und schon lassen sie sich alles einbauen. In den USA scheinen sich eine ganze Reihe von Menschen bereits zu weigern, so ein Ding ins Haus zu lassen. Jedenfalls lese ich immer mal wieder darüber. Mir ist das egal.

Staatliche Geschenke halte ich für dubios und halte mich davon fern.

An so ein Ding kann man auch Solarpanele anschließen. Ist alles fix und fertig und transportabel.... nicht im Handköfferchen, aber mit einer Umzugsfirma oder Hilfe.

https://de.bluettipower.eu/products/ep500

Neues Modell von ecoflow BKW (Balkonkraftwerk)

Manuel H. @, Sonntag, 04.06.2023, 13:55 vor 350 Tagen @ Olivia 2158 Views

Hier im Video vorgestellt.

Angeblich läßt sich damit speichern und die nächtliche Grundlast aus der am Tage gewonnenen Solarenergie speichern.

https://www.youtube.com/watch?v=nZrCIRHUFeE

Im Moment kann ich nur sagen: Vorsicht mit Ecoflow. Die wachsen sehr schnell und die Produktpflege ist bereits nach 1 1/2 Jahren nicht mehr gegeben.... bei der River Pro z.B.

Olivia @, Dienstag, 06.06.2023, 14:59 vor 348 Tagen @ Manuel H. 1868 Views

bearbeitet von Olivia, Dienstag, 06.06.2023, 15:03

Ich habe zur Zeit außerordentlichen Ärger mit Ecoflow. Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mir eine Ecoflow River Pro samt einer Erweiterungseinheit gekauft. Mir gefiel, dass das Gerät sich sehr schnell laden ließ (80 % innerhalb einer Stunde). Leider bin ich auf eine falsche Angabe hereingefallen und dachte, das Gerät sei mit LiFePo4 ausgestattet. Dem war jedoch nicht so. Nur 800 Zyklen. Schwamm drüber. Ecoflow stand jedoch erheblich unter Druck, da Wettbewerber bereits seit längerem LiFePo4 Geräte anbieten. Also besserten sie nach und brachten die Generation 2 auf den Markt.

Speziell bei der River Pro ist bei der Generation 2 keine Erweiterungseinheit vorgesehen. Und das ist mein Problem. Die Kerle zwingen jeden Nutzer dazu, sich "auszuziehen", sich anzumelden und alles mögliche freizuschalten (Bluetti macht das nicht) und natürlich immer die neueste Software herunter zu laden..... Das führt dazu, dass jetzt von der Software meine Erweiterungseinheit nicht mehr erkannt wird. Längere Verhandlungen mit Ecoflow führten bisher zu keinem Ergebnis. Man meinte, das sie "die alte Maschine".....

Das Zeug war teuer und ich ärgere mich sehr. Werde demnächst den Faden wieder aufnehmen.
Das ist Buschräubermentalität.

Ich werde also zukünftig nichts mehr von Ecoflow kaufen, da ich sie nicht für solide halte.

Auch dieses "Pseudo-Balkonkraftwerk" ist nicht solide, wenn sie Laien noch nicht einmal die entsprechenden Kabel zur Verfügung stellen. Es ist lächerlich und eine reine Abzocke. Falls du dich dafür interessierst, dann schaue dir vorher einmal die Youtube-Berichte zu dem Gerät an...... Nicht jeder mag das Pfeifen im Walde. Die alte Ecoflow River ist leise und sehr in Ordnung..... sie hält die Batterieladung wunderbar und war die erste, die überhaupt auf den Markt kam und die so schnell laden konnte. Das war eine unglaubliche Erleichterung. Auch einige der neuen Produkte sind sehr interessant, da sie mit Akkus laufen (Kühlbox, Klimaanlage, Rasenmäher etc.)..... Ich habe denen gesagt, dass sie auf der Nase landen werden, wenn sie die Produktpflege so vernachlässigen. Dafür sind die Geräte einfach viel zu teuer.

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For entertainment purposes only.

Rechtliches zu Inselanlagen (Stromerzeugung)

Manuel H. @, Sonntag, 04.06.2023, 15:15 vor 349 Tagen @ Olivia 2157 Views

„Inselanlagen“: Einheiten und Anlagen, die weder unmittelbar noch mittelbar an ein Stromnetz angeschlossen sind oder werden sollen, müssen und können nicht registriert werden. Dies ist äußerst selten und kann bei Solaranlagen auf Almhütten ohne Netzanschluss vorkommen. In aller Regel sind Anlagen, die ins Hausnetz einspeisen und bei denen die Netzeinspeisung technisch unterbunden wird, mittelbar ans Netz angeschlossen und unterliegen der Registrierungspflicht.

Hintergrund zu Inselanlagen: Dies sind Anlagen, die nicht unmittelbar oder mittelbar an ein Stromnetz angeschlossen sind, müssen und können nicht registriert werden. Voraussetzung dafür ist, dass die technische Möglichkeit sowohl zur Stromeinspeisung in das, als auch der Strombezug aus dem Netz der öffentlichen Versorgung dauerhaft ausgeschlossen sein muss.

Ein mittelbarer Anschluss besteht insbesondere dann, wenn die lokale Leitungsstruktur, in die die in der Regel zur Eigenversorgung eingesetzte Stromerzeugungsanlage eingebunden ist oder aus der der Eigenversorger Strom bezieht, zwar selbst kein Netz der allgemeinen Versorgung darstellt, aber ihrerseits – unmittelbar oder mittelbar – mit dem Netz der allgemeinen Versorgung verbunden ist. Bei einer solchen lokalen Infrastruktur, die einen mittelbaren Anschluss an ein Netz der allgemeinen Versorgung vermittelt, kann es sich beispielsweise um ein Hausnetz, eine Kundenanlage, eine Kundenanlage zur betrieblichen Eigenversorgung oder ein Verteilernetz, das nicht der allgemeinen Versorgung dient, handeln.

Es darf nicht ohne erheblichen technischen Aufwand möglich sein, die lokale Leitungsstruktur der Einheit mittelbar oder unmittelbar mit den Netzen der öffentlichen Versorgung zu koppeln. Der Einbau technischer Einrichtungen, die zwar im Grundzustand zu einer Trennung vom Netz führen, die Verbindung aber nach Anforderungen des Eigenversorgers wiederherstellen können, reicht daher nicht aus, um eine Registrierungspflicht zu verneinen (vgl. Leitfaden zur Eigenversorgung, Kapitel 7.2 - Inselanlagen). Verbindungen zum Netz am Ort der Inbetriebnahme der Einheit müssen also technisch und rechtlich dauerhaft gekappt sein, damit weder ein mittelbarer noch ein unmittelbarer Netzanschluss vorliegt.

https://www.marktstammdatenregister.de/MaStRHilfe/subpages/registrierungVerpflichtendAn...

Das wäre Kriminalisierung von Photovoltaik-Betreibern

Hannes, Sonntag, 04.06.2023, 19:30 vor 349 Tagen @ Manuel H. 2197 Views

bearbeitet von Hannes, Sonntag, 04.06.2023, 19:42

„Inselanlagen“: Einheiten und Anlagen, die weder unmittelbar noch mittelbar an ein Stromnetz angeschlossen sind oder werden sollen, müssen und können nicht registriert werden. Dies ist äußerst selten und kann bei Solaranlagen auf Almhütten ohne Netzanschluss vorkommen. In aller Regel sind Anlagen, die ins Hausnetz einspeisen und bei denen die Netzeinspeisung technisch unterbunden wird, mittelbar ans Netz angeschlossen und unterliegen der Registrierungspflicht.

Hintergrund zu Inselanlagen: Dies sind Anlagen, die nicht unmittelbar oder mittelbar an ein Stromnetz angeschlossen sind, müssen und können nicht registriert werden. Voraussetzung dafür ist, dass die technische Möglichkeit sowohl zur Stromeinspeisung in das, als auch der Strombezug aus dem Netz der öffentlichen Versorgung dauerhaft ausgeschlossen sein muss.

Ein mittelbarer Anschluss besteht insbesondere dann, wenn die lokale Leitungsstruktur, in die die in der Regel zur Eigenversorgung eingesetzte Stromerzeugungsanlage eingebunden ist oder aus der der Eigenversorger Strom bezieht, zwar selbst kein Netz der allgemeinen Versorgung darstellt, aber ihrerseits – unmittelbar oder mittelbar – mit dem Netz der allgemeinen Versorgung verbunden ist. Bei einer solchen lokalen Infrastruktur, die einen mittelbaren Anschluss an ein Netz der allgemeinen Versorgung vermittelt, kann es sich beispielsweise um ein Hausnetz, eine Kundenanlage, eine Kundenanlage zur betrieblichen Eigenversorgung oder ein Verteilernetz, das nicht der allgemeinen Versorgung dient, handeln.

Es darf nicht ohne erheblichen technischen Aufwand möglich sein, die lokale Leitungsstruktur der Einheit mittelbar oder unmittelbar mit den Netzen der öffentlichen Versorgung zu koppeln. Der Einbau technischer Einrichtungen, die zwar im Grundzustand zu einer Trennung vom Netz führen, die Verbindung aber nach Anforderungen des Eigenversorgers wiederherstellen können, reicht daher nicht aus, um eine Registrierungspflicht zu verneinen (vgl. Leitfaden zur Eigenversorgung, Kapitel 7.2 - Inselanlagen). Verbindungen zum Netz am Ort der Inbetriebnahme der Einheit müssen also technisch und rechtlich dauerhaft gekappt sein, damit weder ein mittelbarer noch ein unmittelbarer Netzanschluss vorliegt.

https://www.marktstammdatenregister.de/MaStRHilfe/subpages/registrierungVerpflichtendAn...

Hi Manu,

habe mir das durchgelesen und kann es nicht glauben. Was fällt denen denn ein? So eine Sauerei zu veranstalten?!

Nach dem Buchstaben des oben zitierten Textes mache ich mich schon strafbar, weil mein Stromversorgungsnetz für meine Überwachungskameras über Akku und PV läuft (wo ist das Problem?!), aber nun kommts: Ich mache mich strafbar, weil alternativ zu PV diese meine CCTV-Zentral-Batterie vom öffentlichen Netz 230 V nachgeladen werden kann, mit 'nem handelsüblichem Autobatterielader. Das habe ich nirgends bei den Ämtern herumgemeldet - ist das neuerdings verboten?!

Kein Schwein würde so was als Photovoltaikanlage melden! Ist das nun nach dem obigen Text eine Straftat oder "nur" eine Ordnungswidrigkeit? Muss ich jetzt Angst haben?!

Übrigens: Jedes Auto hat eine angeblich meldepflichtige "lokale Leitungsstruktur der Einheit, das heißt wohl beim Auto "Bordnetz"? Oder ist das kein "Netz"?! Und es funktioniert durchaus, mittels Akku-Ladegerät den Verbrenner-PKW "mittelbar oder unmittelbar mit den Netzen der öffentlichen Versorgung zu koppeln", und auch über PV zu laden, nämlich, wenn Batterie alle ..! Jedes Auto mit Batterieladung Netz oder PV ist entsprechend obigem Text gesondert meldepflichtig bei diesem eigenartigen Register!

An meinen Beispielen sieht man, was für ein Schwachsinn das ist! Eigentlich juckts mir in den Fingern, denen allerlei Netze zu melden, die ich mit PV betreibe. Ich habe da noch einen Taschenrechner mit Solarzelle und Netzteil, vernetzt mit einem Batteriefach, muss ich sofort melden! Und da fällt mir sicher noch viel mehr ein ...
[[euklid]]

Ich frage mich wirklich langsam, ob die da Oben hier an einer Bananenrepublik basteln, wo Jeder macht, was will er ... Weil ja eh die Gesetze alle for'n A?sch sind?

Jaja, ich weiß: Man muss ja nicht alles wörtlich nehmen, aber praktikables Recht wäre mir lieber.

H.

Hört sich so an, als ob man das eigene, selbst bezahlte Hausnetz nicht benutzen darf, weil es als "Öffentlich" gilt? Habe ich das richtig verstanden?

Olivia @, Dienstag, 06.06.2023, 15:22 vor 347 Tagen @ Manuel H. 1843 Views

Eine Inselanlage läuft natürlich separat. Wenn man allerdings einige Gerätschaften im Haus an einen Solargenerator anschließt und diesen dann mit Solarenergie lädt, dann dürfte das vmtl. kein Problem sein. Ich gehe auch davon aus, dass man im Winter den Akku über das Stromnetz laden darf. Immerhin kann man diese Solargeneratoren als unterbrechungsfreie Stromversorgung für wichtige Geräte nutzen und als Notstromversorgung bei einem möglichen Stromausfall natürlich auch.

Ich habe gerade meine Flurbeleuchtung auf Solar umgestellt, nutze dazu aber nicht das Hausnetz, sondern habe ein paar 12 V Lampen an den Solarladeregler gehängt. Der Laderegler schaltet dann die Beleuchtung ein, sobald es dunkel wird und wenn es hell wird, dann schaltet er sie wieder aus.

Im Prinzip müßte man ja alle Batterien und Akkus - auch im Heimwerkerbereich - verbieten, wenn man die nicht über das Hausnetz laden dürfte.

Wenn es heiß wird, dann wird die mobile Klimaanlage auch völlig separat über Solar betrieben. Paßt doch gut, denn dann scheint die Sonne. Sollten doch froh sein, dass das Netz in solchen Zeiten entlastet wird.

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Neues vom Stromnetz Berlin

Manuel H. @, Montag, 05.06.2023, 10:42 vor 349 Tagen @ Olivia 2202 Views

Mal zwischendurch etwas Nettes. Trotz fehlendem Zählerwechsel darf die Balkon Solaranlage bereits jetzt in Betrieb genommen werden. (Förderung wird erst nach Kauf, nach Bezahlung und nach Inbetriebnahme ausgezahlt)



In Folge einer Prozessoptimierung wird sich unser Servicepartner bei Ihnen in Kürze für die Terminvereinbarung zum Zählerwechsel melden.

Die Anlage darf in Betrieb genommen werden, da der Zähler zeitnah gewechselt wird.

Sollten Sie nach erfolgreichem Zählerwechsel Anmerkungen haben, können Sie uns diese gerne über unser Kontaktformular mitteilen.

Ihre Stromnetz Berlin GmbH

Balkon-Solarkraftwerk (BKW) von Anker

Manuel H. @, Donnerstag, 08.06.2023, 08:04 vor 346 Tagen @ Olivia 1736 Views

Mit der Firma Anker habe ich gute Erfahrungen gemacht im Bereich Handy-Zubehör wie Powerbanks und Stecker und Kabel. Sehr gute Verarbeitung.

Auch dieses Anker Solarkraftwerk macht von allen BKWs, die ich im Internet gesehen habe, den solidest verarbeiteten Eindruck.

Hat allerdings auch seinen Preis. Für dieses hier wird bei 880 wp / 600 Leistung immerhin 1.180 Euro aufgerufen. (Ein affiliate Rabatt in Höhe von 15% berücksichtigt)

https://www.anker.com/eu-de/products/a5501?variant=43268244144291&utm_source=awin&a...

Hier beschreibt ein youtuber den Aufbau

https://www.youtube.com/watch?v=vcEffcckGCI

Und hier seine ersten Erfahrungen beim Betrieb (erste vier Wochen)

https://www.youtube.com/watch?v=3vd9sYEozDQ

Verschattungen kosten mehr Leistung als ungünstiger Neigungswinkel.

Die Ausrichtung bestimmt, wann das BKW die höchste Leistung hat, also ob mittags, morgens oder nachmittags.

Die Auswertungsmöglichkeiten eines BKW hatte ich bislang leider nicht so im Fokus.

Da ist Anker anscheinend vorbildlich. Die Auswertung erfolgt über die Anker-Cloud, ist damit weltweit abrufbar, bietet Stunden, Monats und Jahresstatistiken.

Ich vermute, da muß man bei Billig-Produkten mit erheblich weniger Komfort rechnen, wenn es denn überhaupt Auswertungsmöglichkeiten gibt.

Offensichtlich können diese Auswertungs-Tools aber nicht trennen zwischen: Wieviel Strom habe ich eigenverbraucht und wieviel Strom an den Stromkonzern verschenkt, gemessen wird nur die Gesamtleistung.

Das Set ist wirklich gut zusammengestellt und hat vor allen Dingen alles, was man benötigt, wenn man so etwas installieren will.

Olivia @, Donnerstag, 08.06.2023, 15:57 vor 345 Tagen @ Manuel H. 1709 Views

bearbeitet von Olivia, Donnerstag, 08.06.2023, 16:09

Solarmodule können sehr unterschiedliche Leistungsfähigkeiten haben. Da sind die in dem Video angegebenen Werte nur ein Teil davon. U.a. kommt es auch auf das Schwachlichtverhalten an, auf die Art und Weise, wie das Modul mit Hitze umgehen kann und auf die Art und Weise wie der Wechselrichter mit Verschattungen umgeht..... und wie schnell er ist.

Aber das ist alles völlig gleichgültig. Wichtig ist, dass sich über diese Maßnahme viele Menschen mit einem Balkonkraftwerk beschäftigen, die das sonst nie getan hätten. Insofern begrüße ich diese Maßnahme der Bundesregierung sehr. Keine Ahnung habe ich, wie die gesamte Thematik in Bezug auf Blitzschutz gehandhabt wird. Wir haben hier in Bayern immer wieder heftigste Gewitter und sobald ich so etwas herannahmen höre, schalte ich die Panele außen im Sicherungskasten (außen am Haus angebracht) ab. Auch die Zuleitung zum Solarladeregler wird vorsichtshalber ausgeschaltet. Bei einer Festinstallation muss eigentlich der Blitzschutz unbedingt berücksichtigt werden. Mag ja in anderen Bundesländern nicht so wichtig sein.

Thema Verschattung: Ich habe am Balkongitter Module hängen, von denen eines im Sommer von einem Baum verschattet wird und auf ein anderes der Module wird der Schatten einer Straßenlaterne geworfen. Die Module sind seriell verschaltet, was heißt, dass die Gesamtleistung aller Module heruntergeht, wenn der Verschattungsfall eintritt. Es sind einfache Module, die für einen Bus gedacht sind und die als Provisorium dort hängen. Durch den sehr guten Wechselrichter von Victron schaffen die Module trotzdem 2/3 ihrer Leistung und wenn wenig Sonne oder Licht vorhanden sind, dann holt der Wechselrichter auch noch etwas heraus. Er ist sehr schnell und findet jeden Lichtstrahl. Ich bin sehr gespannt darauf, wie die Leistungsfähigkeit ausschaut, wenn die neuen, großen Module kommen, die bessere Verschattungseigenschaften haben und die zusätzlich noch im rückseitigen Bereich Licht einfangen können (Vorderseite und Rückseite aus Glas). Die kommen aber nicht an den Balkon.

Nächste Woche werden die alten Solarpanele ausgetestet, die eigentlich vor Jahren von einem Elektriker hätten installiert werden sollen, der aber mittendrin das Weite gesucht hat. Das sind Module mit einer höheren Voltzahl, man kann sie also ohne Probleme parallel verschalten. Sie werden auch an einen Victron Laderegler gehängt. Mal schauen, was dabei herauskommt. Die sind über 10 Jahre alt. Eigentlich müßten sie noch 80 % Leistung bringen. Es sind Qualitätsmodule. Aber man weiß ja nie.

Danke übrigens für das Thema und die Formulare und Informationen. Eigentlich sollte sich jeder so etwas anschaffen, wenn das gefördert wird. Zu meinem Erstaunen mache ich mir auch gerade darüber Gedanken. Warum nicht. Schauen, dass der Preis genau dem geförderten Betrag entspricht. Muss man sich vorher für ein bestimmtes Balkonkraftwerk entscheiden, bevor man den Antrag einreicht? Nur das Thema Blitzschutz..... muss man noch ganauer anschauen. Es würde an der Garage und der dortigen Steckdose installiert. Man kann ja noch eine Sicherung zwischen Laderegler und die Solarpanele stecken....

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Antworten auf Deine Fragen

Manuel H. @, Donnerstag, 08.06.2023, 18:07 vor 345 Tagen @ Olivia 1671 Views

bearbeitet von Manuel H., Donnerstag, 08.06.2023, 18:12

Die Förderung ist Ländersache oder Sache der Kommunen. Meines Wissens fördert Berlin bis zu 500 Euro, Brandenburg null Euro.

Man muß sich vorab für nichts entscheiden, wird aber bei der Entscheidung völlig alleine gelassen. In Berlin ist das Antragsverfahren online der reinste Horror, aber eine geduldige telefonische Hotline bügelt das aus.

Gelernt habe ich bislang, ein Zuwendungsbescheid heißt noch lange nicht, dass Geld fließt. Der Hinweis, dass Barzahlung immer und Kreditkartenzahlung manchmal zu Ablehnungen der Auszahlung trotz gültigem Zuwendungsbescheid führen kann, fand ich überhaupt nicht lustig.

Ich werde also nach Bezahlung die Rechnung und den Zahlungsnachweis hochladen und harren der Probleme, die sich dann ergeben könnten.

Vielleicht klappt ja alles prima. Ich werde berichten.

Die Sicherheitsaspekte hatte ich bislang nicht im Fokus, ist ja schließlich alles angeblich "plug and play" und Anbieter, die Gefährlichkeiten von sich aus thematisieren, findet man nicht (die sind dann schnell aus dem Geschäft).

Geraune um Stromschläge, Feuerwehrleuten, die mit explodierenden Solarpaneelen kämpfen, habe ich mitbekommen, jetzt kommen noch Gewitter und Blitzeinschläge dazu. Oh jeh.

Transport der Dinger.
Die sind ja üblicherweise 170x110 cm groß und 20 kg schwer.
Wenn man nicht zu zweit und sportlich ist und auch keine Nachbarsjungen in der Nähe hat, der zahlt. Zapf Umzüge nimmt 190 Euro (2 Leute 1 Stunde), ist dann aber sogar versichert, Kurier-Radler nehmen 70 Euro (2 Leute 1 Stunde) alles inkl. 19% MwSt

Speditionen machen das zwischen 50 und 100 Euro bis zum Bürgersteig. Für das Hochtragen kannst du zur Not 2 Studenten organisieren. Das Anbringen ist das Problem. Die sind schwer!

Olivia @, Samstag, 10.06.2023, 17:55 vor 343 Tagen @ Manuel H. 1584 Views

Bringen dir die Spediteure die Panele auch fachgerecht an? Wenn ja, dann würde ich zugreifen. Es sei denn, es sind genügend andere Helfer da.

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Keine fachgerechte Anbringung

Manuel H. @, Samstag, 10.06.2023, 18:45 vor 343 Tagen @ Olivia 1592 Views

bearbeitet von Manuel H., Samstag, 10.06.2023, 18:48

In unserem Fall nimmt die Spedition lediglich 33 Euro bis frei Hof, trägt aber nicht hoch.

Zapf Umzüge nimmt fürs Hochtragen (2 Mann je 1 Stunde) 190 Euro inkl MwSt und Versicherung
Fahrradkuriere 70 Euro inkl MwSt ohne Versicherung
Nachbarsjungen müßte man finden.

Fachgerechte Anbringung machen weder der (wahrscheinlich) polnische oder rumänische Spediteur, noch die Packer von Zapf, noch die durchtrainierten Fahrradfahrer, noch erst zu findende Nachbarsjungen.

Soll ja plug and play sein, ich stell die wahrscheinlich einfach schräg an die Wand oder leg die auf den Boden und bitte einen Handwerker darum, die so zu fixieren, dass ein Sturm die nicht kaputt macht.

Ausbeute ist dann möglicherweise minimiert, aber bei 586 Kaufkosten abzgl. 500 Euro Förderung ist mir das schnurz.

Die Aufstellung optimieren kann ich mit ein wenig Erfahrung ja immer noch.

Soweit mein momentaner Stand.

Ja, die Halterungen sind ziemlich teuer und für das Anbringen alleine wird niemand kommen, da musst du improvisieren.

Olivia @, Sonntag, 11.06.2023, 21:08 vor 342 Tagen @ Manuel H. 1471 Views

Zahlen die pauschal 500 Euro in Berlin? Hier in München zahlen sie pro Watt 4 Euro. Grenze 600 Watt. Der Förderbetrag darf aber 50 % nicht überschreiten. An sich ganz vernünftig. Dadurch vermeiden sie Mitnahmeeffekte. Ich werde nichts fördern lassen. Außerdem habe ich die Sachen bereits gekauft. Wäre schön, wenn Bluetti bald den entsprechenden Microwechselrichter auf den Markt bringt.

Werde die mal anschreiben. Ansonsten überlege ich, einen kleinen Hoymiles anzuschaffen. Die 600 W Geräte reichen völlig aus. Ich hänge einfach alte Panele daran.

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Berlin zahlt bis 500 Euro

Manuel H. @, Mittwoch, 14.06.2023, 09:07 vor 340 Tagen @ Olivia 1439 Views

Kostet die Solaranlage 480 Euro, gibt es auch nur 480 Euro,
kostet sie 1.200 Euro, gibt es nur die maximalen 500 Euro.

Das provoziert natürlich Mitnahm-Effekte. Wie bei uns zu sehen.
Wir zahlen jetzt 586 Euro plus 35 Euro fürs Hochschleppen plus x Euro fürs einigermaßen sicher aufstellen und befestigen.

Da ist es fast egal, ob die Anlage tatsächlich 600 Watt bringt oder doch nur 100 Watt. Selbst bei 20 Watt machen wir schon plus, denn nach drei Jahren ist die Haltepflicht vorbei und man kann die gebrauchte Anlage noch für vermutlich 150 Euro plus weiterverkaufen, ergo plus gemacht.

Von mir aus könnten die auch 150% fördern, immer noch sinnvoller als dreistellige Milliardenbeträge aufzuwenden, um möglichst viele Russen zu töten.

Dennoch würde es mich interessieren, welchen Ressourcenverbrauch und welche Umweltschädigung wir verursachen, wenn jetzt massenhaft ineffiziente Solaranlagen installiert werden, die dann Zufalls-Strom liefern, wenn wir ihn gar nicht brauchen. Auch, wie sich das Mikroklima in den Städten verändert, wenn die Abwärme der massenhaft verbauten Solarpaneele die dicht bebauten Innenstädte im Sommer zusätzlich aufheizen.

Du bist jung und brauchst das Geld?

Hannes, Mittwoch, 14.06.2023, 19:27 vor 339 Tagen @ Manuel H. 1441 Views

Kostet die Solaranlage 480 Euro, gibt es auch nur 480 Euro,
kostet sie 1.200 Euro, gibt es nur die maximalen 500 Euro.

Das provoziert natürlich Mitnahm-Effekte. Wie bei uns zu sehen.
Wir zahlen jetzt 586 Euro plus 35 Euro fürs Hochschleppen plus x Euro fürs einigermaßen sicher aufstellen und befestigen.

Da ist es fast egal, ob die Anlage tatsächlich 600 Watt bringt oder doch nur 100 Watt. Selbst bei 20 Watt machen wir schon plus, denn nach drei Jahren ist die Haltepflicht vorbei und man kann die gebrauchte Anlage noch für vermutlich 150 Euro plus weiterverkaufen, ergo plus gemacht.

Von mir aus könnten die auch 150% fördern, immer noch sinnvoller als dreistellige Milliardenbeträge aufzuwenden, um möglichst viele Russen zu töten.

Dennoch würde es mich interessieren, welchen Ressourcenverbrauch und welche Umweltschädigung wir verursachen, wenn jetzt massenhaft ineffiziente Solaranlagen installiert werden, die dann Zufalls-Strom liefern, wenn wir ihn gar nicht brauchen. Auch, wie sich das Mikroklima in den Städten verändert, wenn die Abwärme der massenhaft verbauten Solarpaneele die dicht bebauten Innenstädte im Sommer zusätzlich aufheizen.

Berlin zahlt bis 500 Euro

Hi Manu, scheinst es ja nötig zu haben. Warst Du das nicht letztens, der hier die Meldepflichten anmahnte, neuerdings für JEGLICHE PV-ANLAGEN? Fallls nicht, bitte ich um Entschuldigung. Ich schrieb hier schon mehrfach, was das für Folgen hat und dass es asozial ist.

Gratulation, Du lieferst die Begründung für die Rückkehr der Stasi. Für ein paar Silberlinge.

Denk mal drüber nach!

H.

Die Windlast-Gefahr der Balkonkraftwerke (BKW) - Gutachter nimmt Stellung

Manuel H. @, Sonntag, 11.06.2023, 13:00 vor 343 Tagen @ Olivia 1588 Views

https://www.youtube.com/watch?v=KP_NO0jcmGQ

Manche Balkons sind überhaupt nicht tragfähig für die BKWs
Die Rahmen der Module dienen lediglich zum Schutz der Solarpaneele, sind nicht tragfähig, um sie zum Anbringen und Festschrauben zu nutzen.
Eine Anbringung anders als im 90 Grad Winkel, macht die Solarpaneele zu Segeln, die sich bei Stürmen dann entsprechend selbständig machen.

Bei der Installation auf Dächern braucht es streng genommen neue Baugenehmigungen.

Ja, deshalb wundert es mich, dass die das alles so locker installieren. Die meisten dieser Gestelle sind aus Alu. Wie fest die sind, weiß ich nicht.

Olivia @, Sonntag, 11.06.2023, 21:12 vor 342 Tagen @ Manuel H. 1510 Views

bearbeitet von Olivia, Sonntag, 11.06.2023, 21:19

Da werden wohl noch einige Überraschungen auf uns zukommen. Dieser eine, teure Solaranbieter, den du verlinkt hattest, war der Einzige, dessen angebotene Profile aus Stahl waren. - Weiß nicht mehr, wie der hieß. Bei meinen Panelen gab es keinen Ärger, 90 Grad, direkt am Eisengitter befestigt. Haben alle Stürme überstanden, auch heftige. Einer hat eine riesige Fichte entwurzelt und auf das Dach des Nachbarn geworfen, aber die Panele haben gehalten. Jetzt stehen sie im Garten und warten auf eine neue Aufgabe. "Angeseilt" habe ich sie vorübergehend mit Zurrbändern, bis klar ist, ob sie noch ausreichend funktionieren.

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Der Anbieter mit der besten Peripherie-Qualität ist Anker

Manuel H. @, Mittwoch, 14.06.2023, 08:55 vor 340 Tagen @ Olivia 1400 Views

Das Video über deren Anlage hat mich auch beeindruckt. Leider natürlich preislich entsprechend angesiedelt.

Sehr gründlicher Vergleich zwischen den Balkonkraftwerk (BKW) Anbietern

Manuel H. @, Donnerstag, 08.06.2023, 08:31 vor 346 Tagen @ Olivia 1740 Views

Im Video verglichen wird
Priwatt Duo
Anker Solix
PlugIn PV Basic

Es werden Leistungsdetails genannt, von denen ich noch nie gehört habe, die ich also auch nie gecheckt hab (seufz). Die sollen aber wichtig sein.
Temperaturkoeffizient, Anzahl der Zellen, der CEC Wirkungsgrad.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Dinger immer billiger werden (trotz Förderung), dass oft zeitlich begrenzte Aktions-Rabatte genutzt werden können und dass man sich das BKW auch selber aus Einzelteilen günstiger zusammenstellen kann

https://www.youtube.com/watch?v=kxBsRguTDqU

Unter dem Video eine lange Liste von nützlichen Links.

Darunter auch dieser
https://elektronik-zeit.de/balkonkraftwerk/balkonkraftwerk-vergleich/

Hätte ich diesen Link eher gekannt, hätte ich bei Greensolar 100 Euro Rabatt erhalten...

Höhere Wartungskosten durch den obligatorischen Zählerwechsel

Manuel H. @, Donnerstag, 08.06.2023, 19:07 vor 345 Tagen @ Olivia 1839 Views

Hier wird darauf hingewiesen, dass der meist kostenlose Zählerwechsel zu laufenden Wartungsgebühren führt.

https://praxistipps.chip.de/balkonkraftwerk-ertrag-so-viel-strom-koennen-sie-sparen_150356

Die können 7 Euro betragen oder auch 40 Euro, wobei sich der Artikel ausschweigt, ob das nun für monatlich oder jährlich gilt und wer diese Gebühren erhebt.

Die Wartungsgebühren fallen auf ewig an, da ein Zähler nicht rückgewechselt wird, auch wenn man sein Balkonkraftwerk (BKW) längst auf den Müll geschmissen hat.

Sollten diese hohen Wartungsgebühren vom Stromprovider erhoben werden, so ist da die Handhabe unterschiedlich. Manche Stromanbieter haben gestaffelte Tarife, die die Wartungsgebühren je nach Zähler als Zusatzkosten in der Grundgebühr ausweisen, andere bieten nur inkludierte Tarife an, bei denen es egal ist, welcher Zähler verbaut wurde.

Der Artikel erklärt, dass ein BKW mit 600 wp unter idealen Bedingungen 500 kWh Strom im Jahr einspart, das wären bei 30 cent je kWh ca 150 Euro abzgl bis zu 40 Euro Gebühren, dann sind wir bei 110 Euro (bei idealen (!) Bedingungen).

Da wird eine Wirtschaftlichkeit trotz Förderung schon grenzwertig, wenn die Stromkosten-Ersparnis bei idealen Bedingungen zu über 30% von höheren Gebühren aufgefuttert werden. Leistet das BKW nur 100 kWh Strom wegen bewölktem Himmel, Winter, Nacht, Verschattung oder nicht zu Hause sein, übersteigen die zusätzlichen Gebühren den gesamten möglichen Ertrag.

Ist ja irre. Dann kann man die Finger ja gleich davon lassen. oT

Olivia @, Samstag, 10.06.2023, 17:57 vor 343 Tagen @ Manuel H. 1586 Views

......

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Jein, man muß nur den richtigen Stromlieferanten finden

Manuel H. @, Samstag, 10.06.2023, 19:02 vor 343 Tagen @ Olivia 1818 Views

Vattenfall schlägt zu, wenn man moderne Zähler hat, andere eben nicht.
Eigentlich sollte jeder bei Preisvergleichen künftig berücksichtigen, wie die Anbieter mit den verschiedenen Zählern umgehen. Bei manchen ist es egal, welchen Zähler man hat, bei anderen kostet die Installation eines modernen Zählers richtig Geld an erhöhter Grundgebühr.

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