Erfahrungsbericht: Förderung Balkon-Solarkraftwerk Berlin

Manuel H. @, Samstag, 20.05.2023, 12:32 vor 135 Tagen 3540 Views

So "einfach" ging es.

Das Förderprogramm des Landes Berlin ist an privat ausgegliedert.

Hier der Link zur zuständigen Firma
https://ibb-bt-solarplus-steckermodule.antragsverwaltung.de/login.php

Die Bedienerführung ist schlicht unverständlich, nicht belastbar und macht viel Mühe. Aber, die telefonische hotline ist sehr freundlich und führt einen durch den Prozess bis es klappt.

Personalausweis muss hochgeladen werden (nur als pdf möglich)

Die Bewilligung ging schnell. Man erhält einen Zuwendungsbescheid, der nur vier Wochen ab ursprünglicher Beantragung gültig ist.

Zuwendungsbescheid erhalten. Weiter bin ich noch nicht.

Die 500 werden nachschüssig gewährt.
Man muß also den Kauf der Balkon-Anlage vorschießen und dann auf das Geld hoffen. Man muß unbar vom Konto des Antragstellers aus die Rechnung bezahlen, man muß Kontoauszug und Rechnung hochladen, auch die Rechnung muß auf den Antragsteller lauten. Das muß binnen vier Wochen erledigt sein.
Man hat eine Bindungsfrist der Nutzung von 3 Jahren.
Die Solaranlage muss mindestens 500 Euro kosten, sonst wird nur bis zur Höhe des Kaufpreises gefördert.

Man muß sich bei der Netzagentur registrieren und dies nachweisen.

Möglicherweise werden noch folgende Sachen geprüft

Wielandstecker statt Schuko-Stecker.
Einspeisung des überschüssigen Stromes ins Netz
Schriftliche Bestätigung des Vermieters, dass er einverstanden ist.

Soweit bin ich noch nicht.

Ob der Vermieter (eine Heuschrecke in den USA) genehmigt, steht in den Sternen. Meines Erachtens rechtlich nur notwendig, wenn die Solaranlage auf der Balkonbrüstung von außen sichtbar angebracht wird, steht sie auf dem Balkonboden wie ein Balkonmöbel dürfte es genehmigungsfrei sein.

Da die Antragstellerin ihren Südbalkon nie nutzt, könnte man sie auch auf dem Boden aufstellen: Vorteil, bessere Winkeleinstellung, keine Genehmigung nötig, Nachteil, Platz weg.

Das pleite Berlin bezahlt ein Balkon Kraftwerk?

Joe68 @, Samstag, 20.05.2023, 14:29 vor 135 Tagen @ Manuel H. 2208 Views

Baden-Württemberg kann sich das leider nicht leisten.

Pleite-Berlin ist nun mal auf Schmarotzen ausgelegt und gewohnt, daß andere Länder sie füttern.

Dieter @, Samstag, 20.05.2023, 14:46 vor 135 Tagen @ Joe68 2094 Views

Da kommt es auf ein paar mehr an Ausgaben nicht an, bezahlen eh die anderen Bundesländer.

Berlin ist m.W. auch die einzige europ. Hauptstadt, die ihre Steuereinnahmen nicht selbst erwirtschaftet. Sie läßt erwirtschaften von Hessen, NRW, Bayern usw.

Nach meiner Erfahrung ist aber alles was subventioniert ohne Sinn, weil es der gesunde Menschenverstand ohne Subvention nicht machen würde.

Gruß Dieter

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Es wird allerhöchste Zeit aus der NATO auszutreten.

ja, ohne Sinn

Manuel H. @, Samstag, 20.05.2023, 16:22 vor 135 Tagen @ Dieter 1919 Views

Aber es könnte sich rechnen.

Bei netto gibt es ein Balkonkraftwerk für 699 Euro.
Abzgl. Steuergeldknete also nur noch 199 Euro.

Ersparnis seien jährlich ca 160 bis 200 Euro raunt es bei youtube Nutzern, die sowas schon installiert haben.

Wenn sich das Ding nach drei Jahren (also Ersparnis nur 65 Euro jährlich) amortisiert, dann macht die Geförderte recht schnell "plus".

Volkswirtschaftlich mit ziemlicher Sicherheit Unsinn und Wohlstandsvernichtung, betriebswirtschaftlich dann aber sinnvoll.
An der Wohlstandsvernichtung nimmt man ja über die Zwangsabgaben eh teil. Schräg: Über die Teilnahme an der Wohlstandsvernichtung kann man aber seinen eigenen Wohlstandsverlust zumindest mildern.

eigentlich sollt man in Ländern leben, die den menschengemachten Klimawandel grundsätzlich ablehnen owT

Dieter @, Samstag, 20.05.2023, 16:49 vor 135 Tagen @ Manuel H. 1761 Views

owT.

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Es wird allerhöchste Zeit aus der NATO auszutreten.

Also diesen Planeten verlassen? owT

Friedrich @, Samstag, 20.05.2023, 17:59 vor 135 Tagen @ Dieter 1586 Views

owT

Leider auch die portug. Regierung nicht besser

Dieter @, Samstag, 20.05.2023, 18:30 vor 135 Tagen @ Friedrich 2020 Views

aber die Menschen hier wurden im Mittel weniger gebildet, haben sich dadurch aber einen natürlichen Sachverstand erhalten, halt gesunden Menschenverstand.

Eine Beobachtung am Rande: Trotz extremer Luxussteuer bei großvolumigen Motoren scheint mir die Dichte von Maserati- und Porsche-Geländewagen recht dicht zu sein. Auch das M bei sehr sehr vielen BMWs scheint üblich zu sein. - und ich sehe niemanden, der es den Eigentümern dieser Karossen nicht gönnt oder Umweltaspekte anführt.

Gruß Dieter

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Es wird allerhöchste Zeit aus der NATO auszutreten.

Habe ich das richtig verstanden, die zahlen den Leuten das ganze Balkonkraftwerk bis zu einem Betrag von € 500,00 ?

Olivia @, Sonntag, 21.05.2023, 23:29 vor 133 Tagen @ Manuel H. 1616 Views

bearbeitet von Olivia, Sonntag, 21.05.2023, 23:32

Damit können dann doch auch Leute so ein Paket kaufen, bei denen das Geld knapp ist. Finde ich an sich gut.

Ich persönlich beteilige mich zwar nie an irgendwelchen Subventionen, aber das wäre doch für viele mal ein Einstieg. Außerdem kann man, wenn man keine Lust hat, einzuspeisen, daraus ein nettes, kleines Inselchen machen. Batterien sind derzeit sehr preiswert.

Solarpanele sind auch unglaublich preiswert. Auch die bifacialen, also Glas/Glas-Module kann man inzwischen preiswert bekommen. Muss ja nicht gleich alles vollgedonnert werden und eine Riesenanlage in Betrieb genommen werden. Kann man ja austesten.

Hat sich eigentlich irgend jemand von euch in den letzten Monaten ein paar Panele (oder auch ein paar mehr) zugelegt? Oder interessiert euch das überhaupt nicht?

Ecoflow bietet inzwischen für den mobilen Bereich bereits Kühlschränke mit Akku und kleine, portable Klimaanlagen mit Akku an. Die Klimaanlage z.B. soll mit Akku 8 Stunden lang laufen. Im Winter wärmt die auch :-)

Ist schon irre, wie viel Bewegung plötzlich in diesem Markt ist.

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genau so ist es (bis 500 Euro) - Frage dazu

Manuel H. @, Montag, 22.05.2023, 09:21 vor 133 Tagen @ Olivia 1539 Views

Link zur Förderfirma hatte ich im ersen Posting.

Favorit ist zur Zeit dieses Ding bei netto
https://www.netto-online.de/920-w-600-w-balkonkraftwerk-photovoltaik-solaranlage-stecke...

Angeblich Schuko-Stecker-fertig, angeblich bürokratische Einspeisung nicht nötig, angeblich geht es auch ohne Elektriker und ohne Elektriker-Abnahme. Kaufpreis 700 Euro abzgl. Förderung
200 Euro Kosten (plus Installation)
Angeblich 450 kWh Ertrag jährlich im Mittel. 700 kWh, wenn eingespeist würde.

Diese Anlage von netto speichert nix. Würde mich mal interessieren, ob es finanzierbare Speicherlösungen dafür gibt. Weißt Du da was?

Durch den Wechsel eines alten Gusseisen-Plattenherds elektrisch zugunsten einer Propangasherd-Lösung plus weniger Trockner Nutzung ist der Elektroverbrauch bei ihr gegenüber Vorjahr 2.550 kWh auf 1.700 kWh runter.

Bei der (bereits bewilligten) Förderung gibt es noch ein paar unbekannte Faktoren:
Möglicherweise
A) wird ein Wieland Stecker verlangt.
B) Die offizielle Installation und Abnahme durch einen Elektriker
C) Die schriftliche Zustimmung des Vermieters
D) Eine Einspeisung ins Netz und damit entsprechende Installationen und Anmeldungen beim Netzbetreiber.
(Die Förderbedingungen sind ein 300-Seiten-pdf im Juristen-Deutsch)

Auch weiß ich nicht, ob man an diese netto-Anlage einfach so einen Akku-Speicher dranhängen kann.
Ich weiß auch nicht, ob die Elektroleitungen (Haus Baujahr 1905, Elektrik von 1990) einem durch das Solarkraftwerk alle durchschmoren.

Na ja, wenn sie auch noch einspeisen will, geht das nicht so ohne weiteres, denn dann benötigt sie ein kompliziertes Steuerungsgerät. Macht sie eine Insel, kann es einfacher gehen.

Olivia @, Montag, 22.05.2023, 15:22 vor 133 Tagen @ Manuel H. 1403 Views

bearbeitet von Olivia, Montag, 22.05.2023, 15:26

Es werden wohl schon noch einige Kosten auf deine Bekannte zukommen. Das sind sehr große Panele. Die müssen ja irgendwie an den Balkon. Dazu gibt es Befestigungskits. Die sind natürlich teurer, je teurer die Panele sind.

Die Leerlaufspannung der Panele wird mit 42 V angegeben,
der Strom mit 13 A pro Panel.

An die Bluetti AC200Max würde sie diese Panele dranhängen können (aber nur seriell verschaltet). Also ist sie bereits bei möglichen 84 V Spannung. Die Frage ist, ob das jemand, der sich nicht sonderlich dafür interessiert, machen sollte. Dann kann sie natürlich auch nicht zusätzlich mit dem vorhandenen Wechselrichter einspeisen (es sei denn, sie will ständig "umstecken"), sondern muss den Strom aus der Bluetti entnehmen. Die hat 4 Steckdosen, ist also vernünftig ausgerüstet.

Wenn Sie das über einen eigenen Solarladeregler machen will und einen Spannungswandler, dann wird es komplizierter, denn sie muss alles selbst berechnen. Dazu kommt, dass im Winter die Spannung der Panele steigt und das auch einkalkuliert werden muss, damit es keine Probleme gibt. 10 V wurde mir heute von einem Solateur gesagt.... pro Panel. Die Bluetti z.B. kann bis zu 150 V und 15 A verarbeiten. Drei Panele dieser Art könnte die z.B. nicht verkraften, denn im Winter muss man mit einer Spannungssteigerung von 10 V pro Panel rechnen. Das ergäben dann pro Panel 52 V x 3 = 156 V :-)

Machen kann man ziemlich viel. Aber es kostet alles Geld..... vor allen Dingen, wenn man mit diesen Panelen arbeitet. Beim Offgrid Bereich sind alle auf kleinere 12 V Panele eingestellt (+/- 20 V) und dafür gibt es auch viele preiswerte Wechselrichter und Spannungswandler. Bei den großen Panelen bist du pro Panel bereits bei 460 Watt. Sie soll sich mit jemanden zusammen tun, der so etwas schon einmal gemacht hat..... oder der Spaß daran hat und das austüftelt.

Wie gesagt, ganz simpel mit der Bluetti ab dem Modell AC200, soweit ich weiß. Aber da muss sie auch Geld in die Hände nehmen. Die haben jetzt auch noch ein neues Modell 180. Da kenne ich aber die Spezifikationen nicht. Die ist wohl leichter und preiswerter als die AC200Max.

Man muss halt recherchieren und sich damit beschäftigen.

Ganz blöde ist das natürlich mit so großen Panelen bei den Verschattungen.... da sollte sie darauf achten, dass ein guter Solarladeregler dabei ist. Auch die MPPT-Laderegler sind von unterschiedlicher Qualität.

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Danke für die Erklärungen

Manuel H. @, Montag, 22.05.2023, 16:45 vor 133 Tagen @ Olivia 1311 Views

bearbeitet von Manuel H., Montag, 22.05.2023, 16:48

Da hängt die Lampe ja doch noch recht hoch.

Ich denke mal, es ist besser, erst einmal Erfahrungen zu sammeln, also ohne Speichermöglichkeit zu beginnen.

Bei einer Förderung von 500 bei 700-900 Euro Anschaffungskosten kann sie ja m.E. nicht so viel falsch machen.

Die Ersparnis ist möglicherweise eh übersichtlich. Verbraucht werden lediglich 1.700 kWh im Jahr.

Warmwasser kommt aus der Zentralheizung, gekocht wird mit Gas. TV, Musikanlagen und elektrisches Gedöhns gar nicht vorhanden.

Solarstrom gibt es ja eh nur, wenn die Sonne scheint, da sitzt sie dann im Hochsommer sowieso lieber auf der Terrasse eines Eiscafes.

Bleibt also die Grundlast (Kühlschrank, LED-Glühbirnen, die versehentlich nicht ausgeschaltet wurden, Standby-Steckdosen), Spülmaschine und Trockner.

Vielleicht darf dann ab und an tagsüber der Trockner zeigen, was er kann und darf früh schlafen gehen. :-)

Mit sei einem Solargenerator wie der Bluetti kann sie das machen. Dann hätte sie Notstrom. Die Bluetti AC180 kann 500 Watt Solar aufnehmen.....

Olivia @, Montag, 22.05.2023, 19:49 vor 132 Tagen @ Manuel H. 1369 Views

Die liegt im Preis unter 1.000 Euro. Kann Geräte bis 1.800 Watt betreiben und könnte 1 so großes Solarpanel aufnehmen. Dann könnte deine Bekannte das andere Panel nehmen und damit ins Netz einspeisen.

Vlt. gibt es ja auch noch andere, preiswertere Solargeneratoren, die mit diesen großen Solarpanelen arbeiten können.
Ihr müßt darauf achten, dass die Leerlaufspannung + 10 V von dem in den Geräten verbauten Solarladereglern verarbeitet werden kann. Bei deinen verlinkten Panelen ist das ein bißchen blöd, weil die 42 Volt Leerlaufspannung haben. + 10 Volt Winterzusatz ergeben dann 52 Volt. Die etwas größeren Solargeneratoren können mit 100 bis 150 Volt arbeiten. Die kleineren Generatoren arbeiten oft nur bis 50 Volt. Dann müßt ihr auch noch darauf achten, dass die maximale Amperezahl, die eingespeist werden kann, mit den Angaben des Solargenerators übereinstimmt. Und schließlich solltet ihr euch noch an den Watt orientieren, die verarbeitet werden können. Alles was drüber ist, geht nicht rein.

Wenn man Spaß daran hat, dann ist das ein schönes Puzzle. Wenn man sich nicht dafür interessiert... :-) .... dann ....

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Warum nicht? Lohnt sich aber eher für Balkonkraftwerk mit 1.600 Watt

Plancius @, Dienstag, 23.05.2023, 13:42 vor 132 Tagen @ Manuel H. 1267 Views

Es gibt ja auch steckerfertige Balkonkraftwerke mit 4 Solarpanelen und 1.600 kWP. Wenn man ein kleines Dach hat oder eine sonnige Fläche im Garten, so ist das in Kombination mit einem Akku eine feine Lösung. Man muss halt einen Elektriker holen, der den Stecker in die Steckdose steckt, weil wohl alles über 800 Watt nur von einem Fachmann installiert werden darf.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

"Hat einer eine Meinung dazu?", Ja, ich. Immer, bei so was.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Dienstag, 23.05.2023, 14:45 vor 132 Tagen @ Manuel H. 1491 Views

Hier ausführlich im Video

https://www.youtube.com/watch?v=BulN7SbDUrM

Hier die Akkus

1 kW 1.260 Euro
2 kW 1.680 Euro
3 kW 2.600 Euro
4 kW 3.020 Euro

Angebliche jährliche Ersparnis

140 Euro ohne Akkus
435 Euro mit 4 kW Akkus

https://zendure.de/products/solarflow?sscid=51k7_u50n7&

Hat einer eine Meinung dazu?

Mahlzeit,

habe ja seit Jahrzehnten ein Interesse an so was, genauer gesagt, seit ich bei den Jungpionieren in der Arbeitsgemeinschaft Junger Techniker war. Mein Vater hatte analog gefördert bei der HJ Segelflugmodelle gebastelt und wurde auch Ingenieur.
Ich habe hier darüber geschrieben, auch eine Anlage mit PV und inzwischen drei Zentralbatterien gebaut, auch Warmwasser-Solar und Holznachheizung drin. Ist mit Lüftung ein System. Aus reinem Technik- Interesse und eher preußischem, sündhaftem Geiz, katholisch betrachtet. Es gibt viele Sichtweisen auf so was.
[[ironie]]

Mein Rat: Stufenweise angehen, Erfahrungen und vor allem Wissen sammeln.

Zu obigen Daten folgendes:

- habe mir Video und Link nicht angesehen, nur angeklickt, lohnt für mich nicht.
- dies:

1 kW 1.260 Euro
2 kW 1.680 Euro
3 kW 2.600 Euro
4 kW 3.020 Euro

ist nicht so wichtig (Leistungsangaben, stimmen sowieso nicht oder sind ungenau oder nur sehr bedingt realisierbar) wie es der Energieinhalt der Kiste ist, also kWh oder diese Britische Kubikfuß-Einheit der Energie (BTU, gruslig). Hauptkriterium neben Grundvoraussetzungen wie Sicherheit (Batterie eigensicher zB) ist Energieinhalt kWh.

- macht Euch eine Matrix mit plus und minus (Punkte) zur Kaufentscheidung
- Beispiel: Ich rechne dafür Euro Beschaffungskosten pro kWh Inhalt und trage das Ergebnis ein in die Matrix
- Selbst das reicht lange nicht, um die Geräte befriedigend vergleichen zu können (Qualität, Komfort, Haltbarkeit ...???) - es bleibt ein Risiko, ergo mein Rat: Bauchgefühl über Rezensionen erlangen, Foren ... (hilft sehr, braucht Zeit)
- Basis für Alles: Die Technischen Daten müssen stimmen, also Schnittstellendefinitionen et c. pp.
- Das Verfahren kostet viel (Lebens)Zeit, es ist also wie "Kellerbar bauen jahrelang für eine Party", aber vielleicht sinnvoll (Spaß im Leben, ruhigerer Schlaf/Angstreduzierend?) - Jedem nach seiner Facon ...

Aus letzterem (übler Zeitaufwand) folgt, was ich immer sage: Volkswirtschaftlich gesehen ein BÖSER PLAN, nur vordergründig dumm.

Klüger wäre es, ich meine für den Mann und das Schiff (siehe meine Signatur), sich - wie ich alter weißer fauler Mann es ab und an tu' - bei uns am Springbrunnen in die Sonne zu setzen und ein Buch zu lesen *) in der Zeit, die anderenfalls für das drauf geht, was man Hobby nennen sollte, auch Eigenstromversorgung bauen genannt. Und sich lesend und genießend auf die sichere Energieversorgung aus einem Netz zu verlassen, statt aus Angst vor dem Blackout vorsorgen zu müssen für Sich und die Seinen. Abgesehen von den Kosten ...

In das europäische Verbundnetz EltEnergie kann durchaus auch auch PV einspeisen, aber technisch ökonomisch sinnvoll geplant, nicht ideologisch!
[[motz]]

Ich für meinen Teil habe aus "Vollkasko-Mentalitäts-Gründen" mich damit beschäftigt. Das wird gern als "typisch deutsch und dumm" verhöhnt, weiß ich ja. Da kann man 'drüber disputieren, durchaus, ja, sollte man sogar, m. E. v. a. aus volkswirtschaftlichen Gründen! Denn, volkswirtschaftlich klüger wäre es gewesen, wenn ich nicht wie in Südafrika für meine Laubenpieperstromversorgung hätte selber sorgen müssen.

Bitte mir mein evtl. überheblich wirkendes Klugschei?en nachzusehen und hoffe, etwas geholfen zu haben?

H.

PS: *) Genau das habe ich gemacht, Herrentag, Bier und Buch, den Männern 'nen Korb gegeben dieses Jahr. Stattdessen Weiterbildung, von Armeniern eine Zigarette gekauft, rothaarige Neger und Magdeburger Rocker gesehen, mit Ukrainern auf russisch sprechen wollen - die waren not amused, alles an meinem jeweiligen Nachbartisch. Magdeburg ist bunt geworden unter meinem Wohnzimmerfenster am Springbrunnen. Ich habe da eine BLUETTI in meiner Wohnung im Waschmaschinenraum neben dem Bad, transportabel (um im Notfall meine Schallzahnbürste laden zu können - das war ein Scherz). Die Zentralbatterieanlage auf der Hazienda in der Pampa gut eine Stunde Fußmarsch entfernt. Das Gesamt-Konzept ist m. E. sinnvoll, oder?
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Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Von "Ersparnissen" würde ich erst mal überhaupt nicht reden bei Balkonkraftwerken. Ich sehe es eher als "preiswerten" Einstieg für Laien. Ansonsten ist das noch nicht ausgereift und teuer....

Olivia @, Mittwoch, 24.05.2023, 20:25 vor 130 Tagen @ Manuel H. 1166 Views

bearbeitet von Olivia, Mittwoch, 24.05.2023, 20:28

Die inneinander gestapelten Batterien sind schön. Das Konzept ist auch vernünftig. Aber es ist noch nicht ausgereift und muss billiger werden. Es gibt kleine "Inselwechselrichter", die man auch entsprechend programmieren kann (wann wo und wie einspeisen). Da kannst du mal nachschauen bei den Firmen, die von den Balkonkraftwerkherstellern angegeben werden. Da kann man dann auch Batterien einbinden. Die Dinger nennen sich "Offgrid" Inverter.

Der Gute hat eine ganze Batterie von Bluetti-Generatoren im Hintergrund stehen. So jedenfalls schaut es aus. :-)

Schön ist es natürlich, wenn die Kombination Hausnetzt-Batterie-Inverter funktioniert und man keinen zusätzlich Kabelsalat benötigt. Außerdem muss das Zeug so einfach sein, dass es in jedem Haushalt genutzt werden kann. Ansonsten müssen sich die Leute "einarbeiten". Wenn das jemand mag, ist das okay... Man muss sich halt überlegen, was man eigentlich will.

Schade, dass die ein proprietäres System machen und man nicht Fremdbatterien dran hängen kann.

jetzt, wo 10 kW Batteriespeicher in ansprechender Form nur noch 2.500 Euro kosten.

Bei einer meiner Schwestern liegt eine komplette "Einspeiseanlage" herum. Ziemlich groß sogar. Ihr Stiefsohn hat das alles angeschafft. Der Elektriker wollte es dann nicht installieren und sie wollte es nicht aufs Dach stellen, weil sie das Dach nicht beschädigen wollte (Nässeproblematik).... jetzt gammelt es vor sich hin.... im Schuppen. Die anderen Familienmitglieder weigern sich schlicht, das Thema überhaupt nur in Betracht zu ziehen...

Weder die Alten, noch die Mittelalten, noch die Jungen haben ein Interesse daran.

"Keep it simple".

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Nein, ich habe mir eine BLUETTI mit LiFeYPO₄ gekauft damals, buy and forget (Mietwohnung, im Waschmaschinenzimmer)

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Dienstag, 23.05.2023, 21:57 vor 131 Tagen @ Manuel H. 1316 Views

Kannst du alles bekommen bei Bluetti..... musst halt tief in die Tasche greifen. Die neuen Batteriesysteme bieten Ladung bei Minustemperaturen...... Bluetti will bald etwas Neues in Bezug auf Balkon..

Olivia @, Freitag, 26.05.2023, 20:06 vor 128 Tagen @ Hannes 1127 Views

kraftwerke herausbringen. Eine kleinere Lösung.

Wenns um die Lösungen geht, die auch bei Minustemperaturen laden können, dann muss man derzeit bei diesen Systemen einsteigen:

Bluetti AC500 plus B300 S..... bitte das S nicht vergessen, denn ohne S muss man im Warmen laden.....

https://de.bluettipower.eu/pages/ac500b300s

Der oberste Kasten ist nur die Steuerreinheit (Inverter). Leider stoppt er bei 12 A Solarladung.... das ist mühsam. Die Bluetti AC200Max kann noch 15 A. Damit kann man die großen Module dran hängen. Die haben alle über 12 A Spitzen-Stromlieferung....

Das Gute ist, dass ALLES plug and play ist bei diesen Systemen. Musst dich halt lediglich mit den Parametern auskennen. Und vor allen Dingen alles in EINER Box.... und transportabel.... also immer noch halbwegs mobil.

Das hier ist das neue Flagschiff von Bluetti.

Die sind inzwischen auf 100 V-Systeme umgestiegen. Jedes Klötzchen hat ca. 5 kW und man kann sich ganze Hallen zusammenbauen mit diesen Klötzchen. Die sind zwar nicht leicht, aber immer noch mobil. Vom Elektriker angeschlossen werden muss nur die Zentraleinhalt.... das größte Klötzchen. Die kann dann so ziemlich alles..... allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sie auch über einen Dieselgenerator oder eine efoy Brennstoffzelle geladen werden kann.... für dunkle Tage.... :-) Wenn das ginge, könnte man das öffentliche Stromnetz eigentlich abschalten.

Bei der AC500 geht das offenbar noch.

Hier ist das gute Stück. 10 Jahre Garantie und natürlich darf man die Akkus bei Minusgraden laden..

https://de.bluettipower.eu/pages/ep600b500

Kann mir vorstellen, dass sich da einige drauf einlassen...... und wenn es ihnen zu bunt wird, dann packen sie ihre Klötzchen zusammen und ziehen um......

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Test der Discounter Modelle Aldi, Kaufland, Lidl, Netto Balkonkraftwerk

Rheingold2, Mittwoch, 24.05.2023, 06:18 vor 131 Tagen @ Manuel H. 1418 Views

Hab auch etwas entdeckt:

Hier das Video

https://www.youtube.com/watch?v=8nvb_fqVkZQ

Wichtiger Video-Nachtrag

https://www.youtube.com/watch?v=gs4zj8Dg7VA

Testsieger ist tatsächlich das Netto-Teil, wobei darauf zu achten ist, dass man die Variante mit dem Deye-Wechselrichter kauft UND darauf achtet, den auch geliefert zu bekommen. (Siehe Video-Nachtrag und schriftliche Erläuterung zum Nachtrag im Kommentarbereich)

Platz 2 erhält Aldi. Gründe:
Sehr gute Dokumentation auf der Webseite
und sehr geringer Anschaffungspreis (bei geringerer Leistung)

Aldi Angebot hier
https://www.aldi-nord.de/balkonkraftwerk.html
Dort ist noch kein Preis benannt. Vermutet werden 199 Euro.

Netto Angebot hier
Inzwischen hat Netto eine riesige Auswahl an Balkonkraftwerken zu den unterschiedlichsten Preisen. Beim 499 Euro Angebot heißt es nur Wechselrichter (also no name), beim 699 Euro Angebot wird ein Deye-Wechselrichter angeboten.

https://www.netto-online.de/920-w-600-w-balkonkraftwerk-photovoltaik-solaranlage-stecke...

Mir ist dabei noch aufgefallen, dass das Kaufland Angebot ein Angebot des Kaufland Marktplatzes ist, Vertragspartner ist in Wahrheit eine andere Firma. Meines Erachtens im Garantiefall nicht ganz unwichtig

https://www.kaufland.de/product/464954539/?kwd&source=pla&sid=32800206&gcli...

Nächstes Hindernis

Rheingold2, Mittwoch, 24.05.2023, 06:55 vor 131 Tagen @ Rheingold2 1311 Views

Man solle die Geräte im 90 Grad Winkel an den Balkon hängen, da seien sie ein wenig weniger windanfällig, dafür, so die investigativen Jouranlisten unserer Qualitätspresse (Stern) sei mit ein wenig weniger Energieausbeute zu rechnen. (In Wahrheit 68% weniger).

Außerdem müsse Eigentümergemeinschaft bzw. Vermieter zustimmen. (Im TV-Beispiel hat der Stern nach Fertigstellung des Films die Dinger gleich wieder abbauen dürfen)

Außerdem müssten ab einer Höhe von 4 Metern (das ist ab zweiter Stock bei Neubauten, ab erster Stock bei Altbauten) speziell zertifizierte Module und Modulaufhängungen erworben werden. Also Balkonkraftwerke im verschatteten Erdgeschoß im leistungsphoben 90 Gradwinkel kein Problem. Sollte der Balkon höher als 4 Meter vom Erdboden sein, wird es kritisch.

https://www.youtube.com/watch?v=DlvKobK6BfU

Na ja, sie ein "ausgestelltes" Solarpanel ist ein wunderbarer Windfänger, wenn es stürmisch wird. Im Zweifelsfalle reißen dann die "optimal" angebrachten Panele mal das ganze Gitter ab und "segeln"

Olivia @, Mittwoch, 24.05.2023, 21:19 vor 130 Tagen @ Rheingold2 1204 Views

davon.
Den 90 Grad Winkel halte ich also für sehr sinnvoll (habe ich übrigens seit Jahren und nix ist passiert). Hätte ich die Dinger mit Neigung angebracht........ dann bin ich mir nicht sicher, ob noch alles da wäre .... :-)

Mit dem Thema "Solar" werden sich trotzdem alle beschäftigen müssen. Macht ja nichts, wenn nur wenig Strom rein kommt. Dann begreifen die Leute endlich, was es heißt, eine Volkswirtschaft mit "Solar und Wind" zu betreiben. Wäre nett, wenn man auch jedem aufs Auge drücken würde, sich noch ein Winrad auf den Balkon zu stellen :-)

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Der 90 Grad Winkel wird auch immer beworben

Manuel H. @, Donnerstag, 25.05.2023, 05:10 vor 130 Tagen @ Olivia 1213 Views

In den Werbeanzeigen sind die Dinger immer voll schick genau so angebracht.
Wenn ich dann aber lese, dass sich dadurch die Ausbeute um bis zu 68% verringert...

Bei 500 Euro Subvention rechnet es sich (ohne Speicher) in unserem konkreten Fall.

Ich könnte mir vorstellen, dass aufgrund von Massenproduktion und effizienterer Herstellung die Preise der Solarpanels wie der Batterien noch deutlich sinken werden.

Ich bin ja immer noch baff, wieviel Luft wir immer noch für Innovationen haben.
Vergleicht mal die Verbrauchswerte von Autos, Kühlschränken, Waschmaschinen, Glühbirnen der 60er Jahre mit den Verbrauchswerten von heute. Das ist doch einfach nur irre, wie sich der Verbrauch bei gleicher Leistung zusammengeschnurrt hat.

Blümerant wird mir, wenn ich mir den Ressourcenverbrauch vorstelle, wenn wir jetzt massenhaft auf Batterie-Speicher umstellen.
Von den Nebenwirkungen, die kaum diskutiert werden, ganz zu schweigen. Vogelschredder, Infraschall, Austrocknung, Betonierung bei Wind, Aufheizung der Städte bei Solar.

Wahrscheinlich entdecken wir bei Solar, dass die in wenigen Jahren verkratzten Solar-Panele nur wenige Jahre Ladezyklen aushalten und ständig ausgetauscht werden müssen. (Die vollmundigen 10 Jahres Garantien der dann insolventen Solarfirmen kann man ja knicken)

Dann drehen sich diese ach so "guten" Energieformen in ressourcenfressende trade-offs. Es bleiben dann nur die "konjunkturellen Impulse" durch erhöhten Naturverbrauch, um den debitistischen Zusammenbruch zu prolongieren, immerhin besser als Krieg. (Die seinerzeitige Abwrackprämie, also die angeordnete Zerstörung gut funktionierender Autos war ja auch lediglich eine friedenssichernde Maßnahme, um das Geldsystem noch mal ein paar Runden zu erhalten.)

Wenn Aldi, Lidl und Konsorten keine Angaben über die Hersteller machen, sollte man die Finger davon lassen und sich ein Kraftwerk kaufen, wo genau diese Angaben enthalten sind.

Olivia @, Mittwoch, 24.05.2023, 21:12 vor 130 Tagen @ Rheingold2 1181 Views

Dann kann man die Herstellerfirmen im Netz recherchieren und einschätzen, welche Qualität die Produkte haben.

Der "Nachtrag" des Youtubers zu seinen ersten "Ergebnissen" hat es in sich. Eigentlich kann man nur sagen: Finger weg bzw. den Hersteller erfragen und ggf. den Wechselrichter austauschen, wenn der qualitativ so schlecht ist, wie das im "Nachtrag" mitgeteilt wurde.

Im Netz aktive Solateure bieten auch Balkonkraftwerke an. Dort bekommt man aber genaue Spezifikationen sowohl zu den Panelen als auch zum Wechselrichter.... Die Firmen haben sich inzwischen auch alle darauf eingestellt, die "Pakete" als Speditionsware zu verschicken.

Im Kopf haben sollte man auf jeden Fall, dass man Panele, die über 400 Watt sind, nicht so ohne weitere "Hilfe" am Balkon anbringen kann. Ca. 2 x 1 m Panele hängt man nicht so einfach an die Balkonbrüstung :-)

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Kaufland Marktplatz vielleicht besser als Netto

Manuel H. @, Samstag, 27.05.2023, 14:08 vor 128 Tagen @ Olivia 1210 Views

https://www.kaufland.de/product/464954539/?kwd&source=pla&sid=32800206&gcli...

810 Watt KP (Peakleistung)
abgeregelt durch den Wechselrichter auf 600 Watt
hat einen Deyle Wechselrichter.

Preis nur 599,99 Euro, abzgl. 500 Euro Förderung, klingt irgendwie verlockend.

Förderung trotz Zuwendungsbescheid natürlich hakelig.

Jetzt heißt es, dass der Zuwendungsbescheid erst dann gültig wird, wenn man die Solaranlage vorschüssig bereits gekauft hat.

Insbesondere würde darauf geachtet, dass die unbare Zahlung eindeutig dem Gerät zuzuordnen ist, nicht nur müsse Rechnungsempfänger und überweisendes Bankkonto identisch sein, es dürfte auch keine Differenz zwischen Rechnungsdatum, Rechnungsbetrag stattfinden.

Das sei bei Sepa Überweisungen deswegen kritisch, weil zwischen Rechnungsdatum und Zahlungsdatum eine Differenz besteht.

Kreditkartenzahlungen können zur Verweigerung führen, da ja dort das Kreditkartenkonto belastet wird und monatlich der Saldo vom Girokonto abgebucht wird. Der ist aber selten identisch mit der Kaufsumme (wenn man die Kreditkarte noch für weitere Einkäufe nutzt). Dann sei mit einer Auszahlungsverweigerung zu rechnen.

Die Auszahlungsprüfung erfolge in mehreren Schritten, Vorprüfer, Hauptprüfer, Nachprüfer, erst dann könne überwiesen werden, wobei nicht auszuschließen ist, dass in dieser Folge der eine oder andere Prüfer sich die Stromnetz-Anmeldung nachgewiesen haben möchte, die schriftliche Einverständnis-Erklärung des Vermieters, den Wiegand-Stecker.

Ausgezahlt werde erst, wenn nachgewiesen wird, dass die Anlage nicht nur gekauft, sondern auch in Betrieb gesetzt wurde.

Hab dann scherzhaft gefragt, ob es außerdem eine schriftliche Bestätigung eines amtlich vereidigten sachverständigen Elektrikers braucht, der die ordnungsgemäße Installation bescheinigt, da war er überfragt.

Wenn die Unterlagen später als 8 Wochen nach Antragsstellung (nicht Bewilligung) vollgültig eingereicht werden, führe das zur Auszahlungsverweigerung.

Umzüge innerhalb Berlins müssen angezeigt werden, Umzüge außerhalb Berlins führen zur anteiligen Verwirkung der Förderung.

Ich vermute mal, dass der Steuerzahler auf die 500 Euro Fördernung noch mal um die 2.000 Euro Verwaltungskosten draufpacken muß.

Das Kaufland-Solarmodul ist zu groß (mit 2,16 m² mehr als 2 m²) und darf daher in DE (noch) nicht eingesetzt werden!

Ciliegia @, Dienstag, 30.05.2023, 21:05 vor 124 Tagen @ Manuel H. 859 Views

bearbeitet von Ciliegia, Dienstag, 30.05.2023, 21:09

Hallo.

Kurze Anmerkung: Das Kaufland-Solarmodul ist zu groß (mit 2,16 m² mehr als 2 m²) und darf daher in DE (noch) nicht eingesetzt werden! Und auch ein Mikro-Wechselrichter mit einer Ausgangsleistung von 800 Watt darf (heute) in DE noch nicht als Steckersolargerät eingesetzt werden! Es sind (derzeit) max. 600 Watt zulässig, die Nennleistung der Solarmodule darf aber höher als 600 Wp sein.

Viele Grüße, Ciliegia.

1903×1134×32mm sei die Abmessung

Manuel H. @, Mittwoch, 31.05.2023, 09:32 vor 124 Tagen @ Ciliegia 827 Views

Leider tatsächlich 800 Watt und damit (noch) nicht zulässig.

Herrjeh, ist das alles schwierig. Wahrscheinlich fehlen allen die Sicherheitszertifikate.

Immerhin, Stromnetz Berlin tauscht die Zähler kostenlos aus.

Neues Video zu Balkon Solarkratwerken von Netto und Lidl

Manuel H. @, Dienstag, 30.05.2023, 07:53 vor 125 Tagen @ Manuel H. 960 Views

Der youtuber stellt fest, dass die Leistungsangaben zu optimistisch sind.
Die bei Netto angegebene Ersparnis von 360 Euro sei unrealistisch, er gehe von ca 150 Euro aus.

Netto liefere die Kraftwerke mal mit einem noname, mal mit einem Deyer Wechselrichter aus. Das noname Teil sei Schrott, das Deyer Teil gut.

Man solle kalkulieren, dass man bei Netto noch eine Aufhängung zusätzlich kaufen muß.

Es sei "eigentlich" das Sicherheitszertifikat VDE AR N 4105 nötig. Beide kommunizieren nicht, ob es vorliegt oder nicht. Es ist auf jeden Fall der Lieferung nicht beigelegt.

Es ist möglich, dass der Stromnetzbetreiber die Vorlage wünscht. Kann man sie dann nicht vorlegen, wird nicht genehmigt.

Er hat auch geprüft, ob das Solarkraftwerk tatsächlich spannungsfrei wird, sobald man den Netzstecker zieht. Die Prüfung war erfolgreich.
Kinder könnten sich also nicht verletzen, man würde auch bei Berührungen keine Stromschläge erleiden.
(Das bedeutet für mich im Umkehrschluß, hat man das Solarkrafwerk in Betrieb, muß man dann Kinder fernhalten und beim Betreten des Balkons sich vor Stromschlägen in Acht nehmen?)

https://www.youtube.com/watch?v=2fDy71J2E_M

PS
Die in diesem Video nicht geteste Anlage vom Kaufland Marktplatz hat einen Deyer Wechselrichter, ist 100 Euro preiswerter als der von Netto

PPS
Der Preis bei Kaufland hat sich um 30 Euro auf 630 Euro erhöht.
https://www.kaufland.de/product/464954539/?kwd&source=pla&sid=32800206&gcli...

Schau mal hier: Die ersten Youtuber beginnen, die Balkonkraftwerke mit Netz-Invertern und Batterien zu koppeln. Das wird wohl bald von Bluetti oder anderen offiziell kommen.

Olivia @, Dienstag, 30.05.2023, 13:46 vor 125 Tagen @ Manuel H. 1037 Views

bearbeitet von Olivia, Dienstag, 30.05.2023, 13:55

Diese Netz-Inverter sind preiswert, kosten beim großen A zwischen 150 und 170 Euro. Man kann sie sowohl an die Solarpanele als auch an die Batterien (oder an die Bluetti) anschließen. D.h. die Leute nehmen ganz normale LiFePo4 Batterien und speisen damit ins Netz ein.

Hier testet ein Youtber gerade einen dieser Netz-Inverter mit einer 12 V LiFePo4 Batterie. Der Inverter kann auch für 48 V Batterien bestellt werden.

Da wird noch einiges kommen. Dieses von dir verlinkte Kraftwerk ist zu teuer. Die 48 V Batterie, die als Einstieg dran hängt, hat lediglich 20 A....

https://www.youtube.com/watch?v=sJPVs_Mmi4c

https://www.youtube.com/watch?v=H_6XvAO2GMo

Die Hersteller greifen die "Bastellösungen" bereitwilligst auf und dann gibt es das alles mit CE etc.

--
For entertainment purposes only.

Stromnetz Berlin hat geantwortet - Oh jeh

Manuel H. @, Mittwoch, 31.05.2023, 12:40 vor 124 Tagen @ Manuel H. 1024 Views

Welcher Vermieter wird einem Mieter erlauben, das vermietete Stromnetz der Wohnung für Einspeisungen zu nutzen, wenn er damit die Verantwortung für alle möglichen Schäden übernehmen muß?

Zitat Stromnetz-Berlin Schreiben

Stromnetz BerlinZählerfreigabe steckerfertige PV Anlage

Sehr geehrte*r Kund*in,
Ihre eingereichten Unterlagen für eine steckerfertige PV Anlage haben wir erhalten.
Die Beauftragung zur Zählersetzung wurde weitergeleitet. Bitte setzen Sie sich zwecks Terminvereinbarung unter der Rufnummer 492025809, zwei Werktage nach dieser Nachricht, mit der Zählerabteilung "Metering" in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.
Auf Grund der aktuell eingeschränkten telefonischen Erreichbarkeit, können Sie auch gerne eine E-Mail an „metering.privatkunden@stromnetz-berlin.de“ mit einem Rückrufwunsch zur Terminvereinbarung senden.
Nach dem erfolgtem Zählerwechsel, dürfen Sie dann die Anlage betreiben.

Anbei noch einige Informationen zum ordnungsgemäßen Betrieb Ihrer Anlage:

Welche Gefahr besteht?
Ordnungsgemäße Endstromkreise sind für den Anschluss von Verbrauchern ausgelegt und mit den entsprechenden Schutzeinrichtungen im Stromkreisverteiler gegen Kurzschluss und Überlast geschützt. Wird in einen Endstromkreis „rückwärts“ an beliebiger Stelle elektrische Energie eingespeist sind Funktion und Schutzwirkung der Schutzeinrichtungen nicht mehr sichergestellt. Es kann unter bestimmten Umständen zur erhöhten Brandgefahr bei einer Überlastung der Stromkreisleitungen und den dadurch entstehenden Folgeschäden kommen.
Die Deckung solcher möglicher Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch der elektrischen Anlage sollten Sie mit Ihrem Versicherer klären. Sind Sie nicht selbst der Hauseigentümer, muss dieser als Eigentümer der elektrischen Anlage Ihrem Vorhaben zustimmen.

Was können Sie tun?
Um die geplante Erzeugungsanlage sicher anzuschließen und betreiben zu können wenden Sie sich bitte an einen in einem Elektro-Installateur Verzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenen Elektrofachbetrieb. Dieser wird ihre elektrische Anlage prüfen und kann feststellen ob eine vorhandene Steckdose an einem eigenen Stromkreis angeschlossen ist. In diesem Fall kann die vorhandene Steckdose gegen eine Geräteanschlussdose für Festanschluss ausgetauscht werden.An dieser Geräteanschlussdose kann die Erzeugungsanlage fest angeschlossen (ohne Stecker) betrieben werden. Alternativ kann auch ein separater Anschluss über eine neue Leitung ab Stromkreisverteiler installiert werden. Ein solcher Anschluss ist, bei einer vereinfachten Anmeldung, nur bis zu einer Leistung von 600VA zulässig!
Seit dem 01.05.2018 erlaubt die die Norm DIN VDE 0100-551-Niederspannungsstromerzeugungseinrichtungen, dass eine Erzeugungsanlage, nach Prüfung einer zugelassenen Elektro Firma auch an einen Endstromkreis fest angeschlossen werden darf, wenn er dementsprechend abgesichert ist. Voraussetzung ist natürlich, dass die Erzeugungsanlage auch in allen anderen Punkten den allgemein anerkannten Regeln entspricht und die Anforderungen aus den genannten Regelwerken des VDE eingehalten sind.
Alternativ ist es möglich, neben dem Festanschluss, auch den Anschluss über eine genormte Energiesteckvorrichtung z.B. nach DIN VDE V 0628-1 zu realisieren. Auch dieses kann von einer zugelassenen Elektro Firma installiert werden. Es handelt sich bei der Energiesteckvorrichtung nicht um den oftmals und fälschlicherweise in verschiedenen Medien propagierten Schuko-Stecker. Auch hier darf vereinfacht angemeldet nur eine maximale Leistung von 600VA angeschlossen werden!

Meldepflicht von Photovoltaikanlagen:
Der Bundesnetzagentur müssen durch den Anlagenbetreiber alle neu in Betrieb genommene Photovoltaikanlagen im PV-Meldeportal gemeldet werden, unabhängig davon, ob für sie eine Vergütung nach dem EEG in Anspruch genommen werden soll.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von Stromnetz Berlin

Ich als Vermieter würde da sicherlich NIE zustimmen! Habe gerade deinen Text an eine meiner Schwestern geschickt. Die hat solche "Bastler" unter ihren Mietern.

Olivia @, Donnerstag, 01.06.2023, 16:47 vor 123 Tagen @ Manuel H. 817 Views

Eine Inselanlage darf jeder bauen. Kauf dir ein paar kleinere Solarmodule (180 - 300 Watt), einen Wechselrichter, eine passende Batterie und einen Spannungswandler und fange einfach an. Langsam habe ich den Eindruck, dass diese ganzen "Förderprogramme" nur dazu da sind, dass die diese Smartmeter ohne Aufwand und Widerstand in die Häuser einbauen können.

Und wenn du - oder deine Kollegin - nur mit einem einzigen Modul anfängst, fange an. Kleinere Module können auch noch mit den Transportfirmen wie DHL etc. geschickt werden. Da sind die Transportkosten dann nicht so exorbitant teuer. Es gibt sehr einfache Wechselrichter von Victron im 12-48 V Bereich. Diese Wechselrichter erkennen die Batterie und auch die Panele. Da mußt du nicht viel konfigurieren. Einlesen solltest du dich vorher aber schon. Es gibt viel Literatur und viele Videos dazu.

Meiner Ansicht nach gehören rudimentäre Kenntnisse in diesem Bereich heute eigentlich zum Allgemeinwissen..... jedenfalls sollten sie das. Es sollte auch an Schulen gelehrt werden und jedes Schulkind sollte lernen, wie es sich eine kleine, autarke Inselanlage selbst erstellt. Das ist wirklich kein Hexenwerk. Man muss ja nichts Neues erfinden. Es ist alles schon da und wird derzeit wirklich zu sehr guten Preisen angeboten.

Es muss auch nicht groß sein oder bombastisch. Der ANFANG ist wichtig.

Du kannst auch mit einem Solargenerator und mit einem oder mit zwei Panelen anfangen. Nicht so groß, damit das alles noch selbst zu machen ist. Die Solargeneratoren haben den Vorteil, dass ALLES in einer Box ist und man sich nicht mit Verkabelungen und Sicherungen herumschlagen muss. Außerdem sind dort Solarladeregler verbaut, die bereit bei einer sehr niedrigen Voltzahl beginnen zu laden. Die Bluetti z.B. hat einen Arbeitsbereich von 10 - 150 V. D.h. auch bei trüben Tagen gibt es noch eine "Ernte".

Es gibt übrigens auch wunderbare semi-flexible Panele im 100 - 200 W Bereich. Die sind leicht, transportabel und man kann sie an den Balkon HÄNGEN..... oder rein nehmen, wenn man mag. Die großen Panele sind ein Aufwand, wenn man keinen Garten hat, wo man sie hinstellen kann. Die Wattzahl kann man erhöhen, indem man mehrere Panele parallel verbindet und die Voltzahl indem man sie seriell, also hintereinander schaltet. Man hat also eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Diese Panele fangen in der Regel bei +/- 20 V an. Bleibt man unter 50 V, dann ist man auch noch im "sicheren" Bereich.

Je nach Kenntnissen kann man natürlich auch mit 24, 36 oder 48 V Systemen arbeiten. Victron bietet z.B. einen sehr preiswerten Solaladeregler an, der die Bereiche 12 - 48 V abdeckt und 20 A verarbeiten kann. Bei 12 V arbeitet er nominell mit Panelen bis 290 W (Panele können natürlich etwas größer sein), bei 24 V, dann das Doppelte und bei 48 V dann das Vierfache. Er kann aber nur 4 x 290 W nominell verarbeiten. Dabei muss die Gesamtspannung unter 100 V liegen und die Gesamt A müssen unter 20 A liegen. Die SmartSolar Serie hat bereits Bluetooth integriert und man kann alles über eine App steuern. Das gilt auch für deren Wechselrichter, die man an die Batterie anschließt. Aber... wie gesagt, simpler ist es mit einem Solargenerator.... da ist bereits alles drin. Die arbeiten auch mit anderen Verbindungssteckern (XT60 oder XT90 je nach Größe) und diese sind sehr leicht abzuziehen.

Beim Aus- oder Umzug nimmt man alles dann wieder mit.

--
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Aldi-Nord Solar Balkonkraftwerk 600 Watt nur 469 Euro

Manuel H. @, Mittwoch, 31.05.2023, 16:56 vor 124 Tagen @ Manuel H. 1293 Views

Mit einem NEP Wechselrichter.

Laut Schnellsuche über google
Wie gut sind NEP Wechselrichter?
Dieser Wechselrichter ist sehr wertig und verfügt über ausreichende Leistungsreserven. Massive Kühlrippen sorgen für die ggf. notwendige Wärmeableitung insbesondere im Sommer. Er arbeitet sehr zuverlässig im Moment sogar bei -10 Grad und Wintersonne liegt der Output mit 2 Panels und Südlage bei bis zu 250 Watt.

aus dem Prospekt
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600 W „Plug & Play“
Balkon-Kraftwerk SP 175/350 Wp
2 flexibel montierbare Solarmodule, Leistung: je 175 Wp,
PERC-Zelltechnologie, Gewicht: je ca. 10 kg, B × H × T: je
ca. 116 × 77 × 3,5 cm; NEP-Wechselrichter mit integriertem
NA-Schutz, Spitzenwirkungsgrad: ca. 95,5 % (CEC), Aus-
gangsspitzenleistung max. 600 W; inkl. 5 m Anschlusskabel
und Montagematerial zur Befestigung am Gitterbalkon; Set

https://www.aldi-nord.de/balkonkraftwerk.html

Die Module sind jedenfalls so klein und leicht, dass man sie selbst an die Balkongeländer binden kann.

Olivia @, Mittwoch, 31.05.2023, 17:40 vor 124 Tagen @ Manuel H. 971 Views

Die 410 oder mehr Watt Module sind sehr groß, da benötigt man Hilfe. Die zwei on dir genannten kannst du sogar mit ein paar Kabelbindern an den Balkongittern befestigen......

hat jedenfalls bei einige Jahre funktioniert. Die waren 180 Watt und erheblich schwerer, die Panele. Ich hatte sie zusätzlich mit etwas Stahldrat befestigt.

Wenn ein Garten vorhanden ist, dann empfehlen sich die großen Panele natürlich schon. Ich habe vor einiger Zeit 3 x 410 W bifaciale Yingli Module bestellt. War ein Restposten, der versteigert wurde. Mit Versand waren das 430 Euro. Bin sehr gespannt, wie die ausschauen, wenn die ankommen. Das Teuerste bei dem ganzen Kram ist offenbar immer der Versand. Bei meinen Modulen ist er aber moderat mit nur 80 Euro angesetzt..... aber deshalb muss ich auch lange warten.... Ist wohl ein Sammeltransport.

Die drei Panele ergeben mit 10 V Aufschlag pro Panel für den Winter genau ein schönes, serielles 3-er-Paket, das unter 150 V und unter 15 A liegt und das man so komplett (ohne weitere Zwischenadapter) an die Bluetti anschließen kann. Vorsicht, die ganz großen Bs verarbeiten nur 12 A..... Leider, sonst hätte ich zugegriffen, denn das sind super Inverter.

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Die zwingende Marktstammdatenbank-Registrierungspflicht-Calamitas

Manuel H. @, Mittwoch, 31.05.2023, 17:44 vor 124 Tagen @ Manuel H. 951 Views

Die Registrierung und Aktualisierung der Daten im MaStR ist nicht freiwillig, sondern verpflichtend. Die Pflichten ergeben sich aus der MaStR-Verordnung, die auf Basis von §§ 111e und 111f des Energiewirtschaftsgesetzes vom Deutschen Bundestag erlassen wurde. Die Verordnung enthält Pflichten für Marktakteure und Pflichten im Zusammenhang mit Anlagen/Einheiten. Für die Erfüllung vieler Pflichten gelten nach der MaStR-Verordnung Fristen, meist ist eine Monatsfrist vorgesehen.

Über das Datum der erstmaligen Inbetriebnahme gibt in der Regel das „Inbetriebnahmeprotokoll“ Auskunft, das der Anlageninstallateur ausgestellt hat.

Das Datum der erstmaligen Inbetriebnahme der Einheit ist unabhängig vom Datum der ersten Netzeinspeisung, vom Datum des Netzanschlusses und vom Datum des Setzens eines Zählers. → Diese Daten sind nicht im MaStR einzutragen.
Wenn die Einheit den Standort gewechselt hat oder vor dem Jahr 2000 in Betrieb genommen wurde, dann sind weitere Erläuterungen erforderlich, die Sie hier finden:

Zugeordnete Wechselrichterleistung

Bei manchen Solaranlagen und Batteriespeichern sind die Wechselrichter in komplizierter Weise verschaltet. Dann können für die Eintragung der richtigen „zugeordneten Wechselrichterleistung“ ggf. Berechnungen erforderlich sein. Entsprechende Erläuterungen finden Sie hier:

https://www.marktstammdatenregister.de/MaStRHilfe/subpages/registrierungVerpflichtend.html

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