Flassbeck: Ende der Infla sehr bald. Wird's nun Zeit, bei Ashitaka nachzulesen?

Ankawor @, Freitag, 31.03.2023, 15:06 vor 391 Tagen 7291 Views

Flassbeck erläutert im ersten Teil, dass die Erzeugerpreise den Verbraucherpreisen vorauseilen, was man bei der zunehmenden Inflation sehr gut beobachten konnte. Nun ist die Inflation bzw. Preissteigerung bei den Erzeugerpreisen nicht nur auf 2 % gesunken, sondern vielfach sogar negativ, weil die Preise im Bezugszeitraum halt sehr hoch waren.

Das gleiche sei in Kürze bei den Verbraucherpreisen zu erwarten. In ca. 3 Monaten werde alles anders sein als heute.

Das Wort Deflation erwähnt er nur einmal.

https://www.youtube.com/watch?v=oxiFguW91Kw

(49 Minuten, vom 28.3.)

Ich habe hier u. a. von Ashitaka viel über die Deflation gelesen und gelernt. Auch, dass man kommende Inflation 10 Meilen gegen den Wind riecht, während man eine kommende Deflation noch nicht mal eine Sekunde vor ihrer Ankunft sieht.

Vielleicht doch, wenn man Flassbeck heißt? Auf die üblen Folgen der Deflation, die hier beschrieben wurden, geht Flassbeck nicht ein.

Deflation wäre bizarr...

Andudu, Freitag, 31.03.2023, 15:51 vor 391 Tagen @ Ankawor 5602 Views

...so lange immer noch massenweise migriert wird und "der Staat" alles bezahlt (=sich immer weiter verschuldet dafür), auch diverse staatlich alimentierte "Preisbremsen" und die geplante "Energiewende" werden sich alles andere als deflationär auswirken (aber vermutlich manche Sektoren der Volkswirtschaft austrocknen, Umverteilungseffekt).

Man merkt bei Lebensmitteln, dass die Preise wieder sinken, aber auf breiter Front sehe ich das noch nicht. Na mal abwarten.

Es steht zu befürchten..

sensortimecom ⌂ @, Freitag, 31.03.2023, 16:26 vor 391 Tagen @ Andudu 5565 Views

bearbeitet von sensortimecom, Freitag, 31.03.2023, 16:31

... dass man dann neue Sanktionen erfinden muss (gegen wen auch immer), und neue Lieferengpässe, Energiekrisen und Kriegsszenarien, um die "nötige" Inflation - die sonst weder marktwirtschaftlich noch finanztechnisch erreichbar ist - wieder anzuheizen...

Blick nach Japan zeigt den Weg in die Deflation

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Freitag, 31.03.2023, 16:35 vor 391 Tagen @ Andudu 5402 Views

https://nitter.net/elonmusk/status/1631126559015747585#m

In Japan sind im vergangenen Jahr doppelt so viele Menschen gestorben wie geboren wurden. Bevölkerung im freien Fall.

Der Rest der Welt wird folgen.

https://amp.cnn.com/cnn/2023/03/01/asia/japan-births-2022-record-low-intl-hnk/index.html

Siehe meine Signatur...

Da wir weiter unten die Pronomen hatten:

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Grüße

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Niemals haben wir "unser" Leben im Griff!

Die meisten von uns ziemlich gut, ohne es zu wissen.

H.W.Sinn nannte die Liquiditätsfalle

Fidel @, Freitag, 31.03.2023, 17:15 vor 391 Tagen @ Ankawor 5107 Views

bearbeitet von Fidel, Freitag, 31.03.2023, 17:23

Hallo

H.W.Sinn sprach von einer Liquiditätsfalle (Q1/23) für den dt. Mittelstand an Unternehmen - also Defla.
Flassbeck übernahm auch die Gedanken von Sinn zum Verbleib fossiler Energieträger unter Tage oder die Wirkungslosigkeit dt. Politik.

70% Preisnachlaß in China für europäische Fahrzeughersteller,
30% für die Edelmarken
= sprechen für Defla
https://youtu.be/tBxcJIjlQuA

Auch bald in unserem Kino, dieser Politik sei Dank.

Abraços
Fidel

Rolexindex: Preise brechen ein

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Freitag, 31.03.2023, 18:20 vor 391 Tagen @ Fidel 5383 Views

Insbesondere bei Rolex, aber auch bei anderen Marken sind die Preise seit Ende letzten Jahres rückläufig:

https://www.manager-magazin.de/lifestyle/technik/luxusuhren-als-geldanlage-vor-der-watc...

Das spricht ebenfalls eher für Defla...

30% für die Edelmarken
= sprechen für Defla

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Grüße

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Niemals haben wir "unser" Leben im Griff!

Die meisten von uns ziemlich gut, ohne es zu wissen.

Gibt es eine Quelle für die nur 2% Erzeugerpreissteigerung? Ich finde nix, auch nicht unter dem Video. owT

BerndBorchert @, Freitag, 31.03.2023, 18:24 vor 391 Tagen @ Ankawor 3540 Views

PPI

Ashitaka @, Freitag, 31.03.2023, 19:20 vor 391 Tagen @ BerndBorchert 4393 Views

bearbeitet von Ashitaka, Freitag, 31.03.2023, 20:08

Hallo Bernd,

https://pbs.twimg.com/media/FsEHffCXoAE4J4F?format=jpg&name=large

Siehe die Parallelen des BCOM zum PPI. Auch die internationalen Parallelen der Vergangenheit und Gegenwart sind erschreckend. Deshalb kann Flassbeck auch bereits die 2% in 3 Monaten als in Beton gemeißelt erklären. Wenn es nicht noch deutlich weiter runter geht! Die Zentralbanken schaffen derzeit das perfekte Kreditnachfrageumfeld. Die über alle Teilbereiche gemittelten Vergabestandards der Banken für Firmenkundenkredite haben sich in den USA binnen 10 Monaten um 45 Punkte verschärft. Hier sieht es seit letztem Jahr kaum anders aus.

Der nächste EZB Bank lending survey wird diesbezüglich hochinteressant. Es wird uns meiner Ansicht nach einige Wochen den Schlaf rauben, wenn sich die ersten richtigen Schübe in den Märkten entfalten (Klarheit über Ende der Welle 5). Bin gespannt auf die von den Selbstmordkommandos der Zentralbanken ablenkenden Nachrichtenlagen. Chaosherde (allem voran der Nr.1 Absatzmarkt Ukraine) / Eventpotentiale gibt es ja derzeit noch und nöcher. Beeindruckend was der S&P da noch bis Anfang 2022 rausholen konnte.

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Herzlichst,

Ashitaka

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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Ich seh da 6,37%, nicht 2%. owT

BerndBorchert @, Freitag, 31.03.2023, 20:29 vor 391 Tagen @ Ashitaka 3234 Views

Flassbeck's 2% beziehen sich auf den Stand in 3 Monaten

Ashitaka @, Samstag, 01.04.2023, 07:21 vor 390 Tagen @ BerndBorchert 3228 Views

Guten Morgen Bernd,

der PPI wird dem BCOM wie seit Jahrzehnten gehabt nachlaufen.

Herzlichst,

Ashitaka

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Die Gegenmeinung. Auch das Kacken wird teurer.

Ankawor @, Freitag, 31.03.2023, 19:27 vor 391 Tagen @ Ankawor 4732 Views

Keine Antwort auf Flassbeck, aber es sind einige interessante Zahlen drin, siehe Überschrift <img src=" /> Der Einschub im Video mit den konkreten Zahlen ist besonders für Nichteinkäufer wie mich kinnladenrunterklappend.

https://www.youtube.com/watch?v=McG96YEE0RY

Im Sommer werden wir es wissen. Heute abend werde ich mal alles nachlesen, was Ashitaka und andere hier zur Defla geschrieben haben.

Ich kenne einen, der hat bis jetzt gewartet und eine Immo nun direkt vor dem Ende der steigenden Preise verkauft. Er machte sich jetzt Sorgen, das ihm nun das Geld auf dem Konto mit 20 % pro Jahr weggefressen wird. Er dürfte sich kräftig auf die Schulter klopfen, wenn es so kommt wie Flassbeck sagt.

Es ist eine Teuerung, nix Inflation

Rheingold, Samstag, 01.04.2023, 08:07 vor 390 Tagen @ Ankawor 3232 Views

In meiner Heimatstadt gibt es einen hochqualitativen (nicht Bio) Traditionsbäcker. Dem sind krumme cent Beträge zu lästig, also erhöht er immer in 5-cent-Schritten.

Brötchen einst 25 cent, dann 30 cent (20% Teuerung)
dann 35 cent (nur noch 16%)
dann 40 cent (nur noch 14%)

Wir können also auch hier Erfolge vermelden, mit jeder Erhöhung sinkt die Inflation!

Ins gleiche Horn tröten die verblödeten Wirtschaftswissenschaftler und Finanzexperten, wenn sie der VR China bescheinigen, dass sich deren Wachstum verlangsame und es die 10% jährliches Wachstum nicht halten kann und bald arge Probleme bekomme.

Ich bin mal gespannt, ob sich die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts mit ihrer 12% brutto Lohnerhöhung durchsetzen können. Wenn sich die Staatsverschuldung zugunsten unseres Krieges gegen Russland beliebig erhöhen läßt (100 Milliarden alleine für Rüstungsaufträge in den USA, von verblödeten Wirtschaftswissenschaftlern "Bilden von Sondervermögen" genannt), dann gehen auch 20% Lohnerhöhung, zumal der größte Teil dann über die kalte Progression (höhere Lohnsteuerpflicht), Umsatzsteuer (jede Teuerung auf der Angebotsseite und jede Lohnerhöhung, die ausgegeben wird spült mehr Geld in die Staatskasse), Sozialversicherung (40% von jedem Euro) direkt wieder in die hiesige Umverteilung geht während das Geld fürs Töten von Russen schlicht nur meist andere reich macht (den Rüstungskomplex der USA plus die Oligarchen der Ukraine)

Trotz und alledem.... Vlt. mal einen Blick auf die Solargeneratoren werfen.... auch wenn die evtl. bald "billiger" werden....vlt. kommt auch bald ne Zeit lang nix mehr...

Olivia @, Freitag, 31.03.2023, 21:45 vor 391 Tagen @ Ankawor 4126 Views

Momenten werden auch Markenprodukte zu wirklich guten Preisen angeboten. Die Bluetti AC200 Max oder die AC200P können beide mit einem simplen Balkonkraftwerk betrieben werden (brauchen mindestens 36 V Spannung). Die haben alle nötigen Schnittstellen und werden derzeit zu Preisen angeboten, dass man sie nicht selbst zusammenstellen kann. Es sind zudem immer noch portable Lösungen....

Ein Blick zu Idealo gibt Auskunft. Die Bluetti AC200 Max ist die überarbeitete Version. Man bekommt sie (bereits ohne MWST... dürfen die ja jetzt) bereits für ca. 1.500 Euronen. Die Vorgängerin, die AC200 P ist preiswerter. Und wenn man nur ein Mini-Kraftwerkchen benötigt, dann geht das bei Bluetti bereits bei 299 Euronen los (hier gibt Amazon Auskunft, ansonsten sind die zu teuer). Alle Bluetti-Geräte haben Lithium-Ferrum-Zellen. Bei ecoflow-Generatoren muss man vorsichtig sein. Da haben viele noch die alten Zellen (500-800 anstelle von 3.500 Zyklen). Also genau lesen. Das sind aber beides hochwertige Hersteller. Von den vielen "Neueinsteigern" rate ich ab, auch wenn die Beschreibungen sich teilweise verlockend lesen. Ich habe mal so ein Gerät ausprobiert und dann der sehr guten Service-Agentur empfohlen, die Mängelliste dringend zum Hersteller zu schicken..... Wenn ein Gerät sich selbst ständig ein- und ausschaltet, weil ein eigener Power-Off-Knopf fehlt, dann kommt das bereits tiefentladen beim Käufer an.... und auch sonst hat der Käufer wenig Spaß daran... von anderen Dingen ganz zu schweigen. Tolles Konzept mit zu "schneller" Ausführung.

Also, wer sich auf "merkwürdige" Zeiten einstellt, der kann ja mal einen Blick auf diese Angelegenheit werfen..... Und nein, das ist keine Solarinstallation. Das ist alles Plug and Play.... und wenn man will auch noch mobil.

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For entertainment purposes only.

Das Gerät kann man mit 1 oder 2 dieser Balkonkraftwerkpanele laden. Um die 400 Watt pro Stück .... Osterpreise.... :-)

Olivia @, Samstag, 01.04.2023, 19:32 vor 390 Tagen @ Olivia 2470 Views

Ich habe mal eines bei ebay bestellt. 405 Watt ca. 170 cm x 114 cm, ca. 23 kg, tiefschwarz. Mit den ganzen Rabatten (aus irgendwelchen Gründen hatte ich Punkte bei ebay und dann gibt es noch so Sonderrabatte für jeden) hat das ganze Panel samt Transport weniger als 150 Euro gekostet. Wie kann man das dafür herstellen und transportieren? Es scheint eine absolute Massenproduktion zu sein, weil die Balkonkraftwerke offenbar boomen. Außerdem scheinen all die Leute, die vor 1 Jahr noch im PCR-Test-Center-Bereich aktiv waren, nun in den Bereich "Balkonkraftwerke" einzusteigen :-)....... Schauen wir mal.... :-)

Ah so, hat man keine "Punkte", dann kostet es so um die 160 Euro samt Transport. Da sollte man schon mal testweise zugreifen.

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For entertainment purposes only.

450 Watt Solarpanel 155 Euro (Baumarkt in Spanien)

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Sonntag, 02.04.2023, 01:26 vor 390 Tagen @ Olivia 2359 Views

Gestern hier in Spanien im Baumarkt gesehen. 100 Stück im Lager. 540 Watt Panels wurden für 170 Euro angeboten. Alles gleich zum Mitnehmen.

Ich habe selbst vor ein paar Wochen 4 mal 450 Watt Panels für 152 Euro das Stück gekauft. Versand war kostenfrei.

Rainer

--
Ami go home!
RundeKante
WikiMANNia
WGvdL Forum

Mit den Billigpreisen ist es bald vorbei.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 02.04.2023, 10:47 vor 389 Tagen @ Olivia 2291 Views

Habeck hat angekündigt, daß bei der Energiewende auf chinesische Technik verzichtet werden soll.

[[euklid]]

Grüße

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Läuft in Deutschland ...

Also keine Solarzellen, Windräder u. Wärmepumpen mehr ..... sehr ambitioniert .... vorwärts immer ... (oT)

NST @, Südthailand, Sonntag, 02.04.2023, 12:48 vor 389 Tagen @ FOX-NEWS 1965 Views

[[top]]

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Laut Lagarde ist ein Abhebelimit von 400 Euro pro Tag geplant

Dionysos @, Freitag, 31.03.2023, 23:41 vor 391 Tagen @ Ankawor 4945 Views

Markus Krall und Investmentbanker Pascal Najadi im Gespräch:

https://www.youtube.com/watch?v=pNlkykVM3RU

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Wenn es los geht, dann werden die Aufgelder bei den Händlern extrem sein. Falls man überhaupt noch an Material herankommt.

Gruß
Dionysos

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Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

Bilanzvolumen der UBS 2x - BSP der Schweiz ....

NST @, Südthailand, Samstag, 01.04.2023, 04:21 vor 390 Tagen @ Dionysos 3743 Views

Markus Krall und Investmentbanker Pascal Najadi im Gespräch:

https://www.youtube.com/watch?v=pNlkykVM3RU

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

.... so sind die Zahlen laut Video.

Inflation oder Deflation - spielt das überhaupt eine Rolle?

Ich würde Deflation heute so definieren: die Anleihe Märkte USA/EU werden real bepreist - also z.B. mit den vorhanden Rohstoffen ins Verhältnis gesetzt ... oder wie auch immer.

Das ist es was kommen wird, darauf muss man vorbereitet sein.

Wie das jeder für sich selbst löst, das ist die entscheidende Frage, weil niemand wird ihm dabei helfen.

@Ashitaka - ob seine Theorien stimmen oder nicht, weiss ich nicht, einfach deshalb, weil ich sie nicht wirklich verstehe. Wenn das passiert, so wie ich es verstehe, werde ich damit kein Reis kaufen können, so viel ist jetzt schon sicher.

Ich konzentriere mich darauf, zu jedem Zeitpunkt Reis kaufen zu können, kann ich Reis kaufen, kann ich alles kaufen, das ist dann nur noch Verhandlungssache.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Das nenn ich mal knallharte Anlagetips

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 01.04.2023, 05:04 vor 390 Tagen @ NST 3659 Views

Ich würde Deflation heute so definieren: die Anleihe Märkte USA/EU werden real bepreist - also z.B. mit den vorhanden Rohstoffen ins Verhältnis gesetzt ... oder wie auch immer.

Das ist es was kommen wird, darauf muss man vorbereitet sein.

[[hae]]

Hauptsache der Reissack kippt nicht um ...

[[applaus]]

Grüße

--
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Läuft in Deutschland ...

Inflation bei Geldmengenbeschränkung?

dito, Samstag, 01.04.2023, 08:53 vor 390 Tagen @ Dionysos 3167 Views

Wenn es los geht, dann werden die Aufgelder bei den Händlern extrem sein. Falls man überhaupt noch an Material herankommt.

Redest du vom "gelben Dreck"?

Wie soll denn eine Beschränkung im Bargeld eine inflationäre Wirkung haben?

Mit 400€ wird man schauen, dass man seine alltäglichen Notwendigkeiten erledigen kann. -> Deflation bei allen Luxusgütern!

Ostern wird es warm oder kalt

Ankawor @, Samstag, 01.04.2023, 10:43 vor 390 Tagen @ Dionysos 3178 Views

Aus der Vorhersage: Auf der Ostseite eines Hochs wird kalte Luft nach Deutschland strömen. Verlagert sich das Hoch jedoch nach Osten, kriegen wir Warmluft. Ok, dass es warm oder kalt wird, wusste ich auch ohne Wettervorhersage.

Daran erinnern mich nun die Videos von Flassbeck und Krall.
Flassbeck: Deflation, es sei denn, es gibt wieder einen externen Schock.
Krall: Bankencrash und Hyper-Inflation (was dann der externe Schock sein dürfte.)

Es gibt also In- oder Deflation.

Krall: Sie werden versuchen, es mit digitalem Zentralbankgeld zu retten.
Nun, wenn das die einzige Rettung ist, warum sollten wir es nicht begrüßen?

Es gäbe dann ja auch kein Lagard'sches Abhebelimit von 400, da nix abgehoben werden kann.

Und NST schreibt, man müsse sich vorbereiten, aber niemand könne einem sagen, wie.

Heute morgen habe ich mal wieder den vollen Durchblick. [[zigarre]]

Ich könnte auch behaupten ....

NST @, Südthailand, Samstag, 01.04.2023, 12:05 vor 390 Tagen @ Ankawor 2849 Views

bearbeitet von NST, Samstag, 01.04.2023, 12:36


Und NST schreibt, man müsse sich vorbereiten, aber niemand könne einem sagen, wie.

Heute morgen habe ich mal wieder den vollen Durchblick. [[zigarre]]

.... bei mir lief alles wie geplant, seit gut 20 Jahren.

Im Ergebnis ist es tatsächlich so .... was ich aber vor 20 Jahren plante, war etwas ganz anderes.

Heute vor 20 Jahren war 1.April 2003 ... ich war gerade wenige Tage zuvor, aus dem scheiss kalten Kanada zurückgekommen, die Niragara Fälle waren mit Eis bedeckt, so etwa sah das aus [image]

Meine Frau war im 3. Monat schwanger .... das hatte ich in Kanada erfahren - dort war ich seit Ende Januar gewesen.

Damals wollte die Frau in Deutschland leben und den Sohn in D die Schule besuchen lassen. Als sie zur Heirat nach D kam, war ihre Absicht, nicht mehr dauerhaft in TH zu leben.

Das alles änderte sich auf dem Weg es Lebens, es kamen immer neue unerwartet Wegabzweigungen - einige davon entschied die Frau, ohne vorherige Diskussionen. Ich konnte dann frei wählen, ich mache mit oder wir gehen getrennte Wege.

Im Rückblick waren es gerade diese Alleingänge der Frau, welche mich aus der sicheren Lethargie rissen - ich hatte einen guten Job, gutes Geld usw. Die Frau entschied das so, wie es Frauen machen, ohne für mich logisch nachvollziehbare Gründe.

Im Rückblick sind diese Wendemarken allerdings sehr beachtlich. Immer im letzten Augenblick, wurde ich dadurch gezwungen, Entscheidungen im Sinne wie geht es weiter zu treffen.

Als alter Schachspieler war ich aber gewohnt, mehrere Varianten als denkbar vorzubereiten. Die Option leben in TH gehörte immer dazu. Deshalb hatten mich diese Stimmungsschwankungen der Frau zwar immer überrascht, aber nie unvorbereitet getroffen.

So hatte sich der Plan A automatisch ergeben, indem bestimmte Wegemarken erreicht wurden. Langsam war dann auch klar, wohin der Weg tatsächlich führen muss. In dem Moment als das Ziel klar war, waren andere Varianten nicht mehr gangbar - alle Kräfte mussten gebündelt werden.

Auf diesem Weg sind dann aber ständig andere Hindernisse aufgetaucht, die mussten überwunden werden.

Eine Planung verstehe ich anders - ähnlich wie im Maschinenbau - man weiss bevor man anfängt, was konkret das Ziel ist, man baut nach Plan.

Das Leben funktioniert aber nie planmässig. Man kann zwar ahnen, wohin der Weg führt - aber wirklich planmässig würde ich das nicht nennen, darunter verstehe ich etwas anderes.

So lächerlich es klingen mag, wenn du in der Lage bist den Sack Reis zu kaufen, jederzeit - dann hast du alles richtig gemacht. Nur die wirklich einfachsten Dinge können planmässig geregelt werden.

Die Erkenntnis ist folgende: Das Leben schreibt den Plan A - deshalb kann es auch keinen sinnvollen Plan B geben, wir haben aktuell nur das eine Leben.

Hier in TH ist so eine Art Hausarrest - je nach Region sind wir nahe 40 Grad oder darüber. Jetzt ist hier 17.30 - man kann jetzt wieder raus.

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Real gemessen - gefühlt definitiv mehr .... Regen gibt es derzeit nicht in der Fläche, einzelne Bezirke bekommen kurz ne Abkühlung - wir gehören nicht zu den Glücklichen
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren.

Dionysos @, Samstag, 01.04.2023, 15:29 vor 390 Tagen @ Ankawor 2780 Views

Der Spruch stammt nicht von mir, sondern von einem ehemaligen Vorstandsmitglied der bald ehemaligen Deutschen Bank.

Und NST schreibt, man müsse sich vorbereiten, aber niemand könne einem sagen, wie.
Heute morgen habe ich mal wieder den vollen Durchblick. [[zigarre]]

Ich treffe nur ein Mal im Jahrzehnt eine grundsätzliche Anlageentscheidung. In den letzten 30 Jahren lag ich mit meinen Investitionen zeitlich richtig. Der zweite Aufschwung im NDX100 ist an mir komplett vorbei gegangen. Eine Immo fast mit Cash zu finanzieren und an der Börse gleichzeitig zu investieren, das geht leider nicht.

Ich meine auch ein Gespür für gewisse gesellschaftliche Veränderungen zu besitzen. Bei den Kommunisten war ich einen Tag lang der völligen Willkür des Regimes ausgeliefert gewesen. So etwas prägt fürs Leben. Ein Freund von mir wurde drei Tage inhaftiert. Er spricht bis heute nicht mit mir über seine Erlebnisse.

Mit fast nichts in der Hand habe ich mir ein neues Leben aufgebaut und mit knapp 50 das Ziel erreicht, das 90 Prozent vielleicht als Traum ansehen. Das ist aber noch kein Grund sich zurück zu lehnen. Der schwierigste Part in meinem Leben war es, eine passende Frau zu finden, die meine Lebenseinstellung mitträgt. Ich habe sehr oft gehört, ich lebe jetzt (sprich konsumiere jetzt), was interessiert mich morgen, da könnte ich krank oder tot sein. Das ist auch eine Lebenseinstellung. Das Argument ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen.

In den 90ern war ich volle Kanne auf Leverage an der Börse. Ich war ein kompletter Hasardeur. Die letzten 20 Jahre fallen in die Einordnung Risikomanagement. Ich gehe einem Gegenparteirisiko weitestgehend aus dem weg, d. h. Geschäftskunden, deren Bonität ich nicht einschätzen kann, depotführende Banken und jetzt auch bei der Gewähr von Banknoten. Ich weiß, dass mein ganzes Leben und auch meine jetzige Lageeinschätzung weit weg vom Durchschnitt liegen. Das bin ich gewohnt.

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=490966

Selbst ein Carpe Diem ist in der heutigen Zeit ein Statement. N0by ist dafür ja unser Spezialist im Forum. Ich lese seine Reiseberichte immer wieder gern. Wer die richtigen Entscheidungen getroffen hat, wird sowieso erst die Zukunft entscheiden. Da muss jeder selbst durch.

Gruß
Dionysos

--
Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

Kommentar zu: "Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren."

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 01.04.2023, 16:09 vor 390 Tagen @ Dionysos 2725 Views

Hallo Dionysos,

danke für den Beitrag!

Der Kommentar gilt aber nur für die Käufer. Leerverkäufer können beliebig viel verlieren.
Hoffentlich war der Vorstand der Deutschen Bank nicht für das Kapitalmarktgeschäft verantwortlich. [[top]]

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Meine Anlagestrategie

Manuel H. @, Samstag, 01.04.2023, 18:51 vor 390 Tagen @ paranoia 2530 Views

Hab Aktien gekauft, die stiegen erst um 50%, dann fielen sie wieder, aber lediglich um 40%, das hab ich genutzt, um nachzukaufen, auch da wieder 50% Kurssteigerung, als sie dann erneut um lediglich 40% fielen, hab ich das zum Nachkaufen genutzt. Dank der kräftigen Kurssteigerungen und der geringeren Kursverluste kann ich immer erzählen, wie erfolgreich meine Investments sind.

Wohin mit all dem "grauen Dreck" bei all in?

Plancius @, Samstag, 01.04.2023, 16:15 vor 390 Tagen @ Dionysos 2792 Views

Du schreibst, dass du alle paar Jahre eine Anlageentscheidung triffst und dann damit all in gehst. Weiterhin gehst du seit etlichen Jahren kein Gegenparteirisiko mehr ein.

Das heißt, du bist in 2018 all in in physisches Silber gegangen. Wenn dein Vermögen nicht nur ein paar Tausend Euro beträgt, kommen da einige Schubkarren voller "grauer Dreck" zusammen?

Zunächst musstest du ja die 7% MwSt latzen.

Aber viel interessanter ist für mich die Frage, wie hast du den ganzen "grauen Dreck" denn erworben?
Bist du mit einem Kleintransporter bei pro aurum vorgefahren oder wie?
Ein Bankschließfach kann man ja bei dem Volumen an Silber auch nicht anmieten.
Und schubkarrenweise das Zeugs im Garten zu vergraben - na ich weiß ja nicht.
Die Variante mit dem Zollfreilager a la Thorsten Schulte fällt ja auch weg wegen Gegenparteirisiko.

Es muss doch höchstproblematisch sein, all in in physisches Silber zu gehen, wenn man kein Fort Knox sein eigen nennt.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Canadian 'First Nation' - Vuntut Gwich'in: "Wir sind im Einklang mit der Natur und schwingen …

Ostfriese @, Sonntag, 02.04.2023, 10:56 vor 389 Tagen @ Ankawor 2244 Views

Hallo Ankawor

Heute morgen habe ich mal wieder den vollen Durchblick. [[zigarre]]

Es gilt, die umfangreichen sprachlich-spektakulären Verirrungen, die der aristotelisch-parmenideischen Ansatz, der bis in die Gegenwart die kausalen, deterministischen und rationalen Zeichen- und Sprachsysteme zwecks Darstellung der beobachtbaren und wahrnehmbaren Wirklichkeit beherrscht, zugunsten von Heraklit's Ansatz zu überwinden.

Es sei erinnert an @Ashitakas Ausführungen in hermetischer Sprache - neben sehr vielen anderen schönen Beispielen - über Korea mit den durchschnittlichen 6 Töchtern, die 10 Frauen im Vergleich zu den 30, die sie noch in den 50iger Jahren hatten, heute noch gebären, und der Weltbevölkerung, die aus ganz anderen Gründen frühzeitiger über die Jahrzehnte / Jahrhunderte größtenteils schwinden [wird].

oder

Die Aufschuldung, sie steht erst unter dem Gesichtspunkt des Zwangs zur Diskussion, d.h. dem Festhalten am Vermögenszuwachs durch eine Zwingmacht. Der Debitismus fordert dieses Festhalten aber nicht, sondern im Gegenteil, führt uns die katastrophalen Folgen dieses Festhaltens, den unabwendbaren Abbruch bzw. den - im hermetischen Sinne - der Zeit innewohnenden Umkehrpunkt aller über die Zeit sich vollziehenden Aufschuldungen und Vermögenszuwächse vor Augen.

… mit der gleichen Frequenz wie sie. Es schenkt uns Frieden und hilft uns zu wissen, wohin wir als nächstes gehen sollen. Diese Verbindung ist tief in unseren Genen verankert."

[image]
arte Der Ruf des Nordens 49:50 - 50:50

Für mich ist dieser Ort viel mehr als ein schönes Panorama. Es ist ein Ort, an dem man die Präsenz der Bäume, des Flusses und der Tiere spürt. Es ist wie eine Symphonie, von der man ein Teil ist. Hier hört man die Musik der Erde.

https://www.arte.tv/de/videos/092979-000-A/der-ruf-des-hohen-nordens/

Gruß - Ostfriese

"dass man kommende Inflation 10 Meilen gegen den Wind riecht"

dito, Samstag, 01.04.2023, 08:59 vor 390 Tagen @ Ankawor 3479 Views

Genau darauf zielte doch meine Frage neulich.

Ganz so sicher wäre ich mir allerdings nicht, wenn ich daran denke, dass der US-Präsident seinen Auftritt mit der 1Mrd.Dollar-Münze vorbereiten könnte ...

[kein Aprilscherz] Immobilienmarkt: Hauspreise steigen wieder (mB)

BerndBorchert @, Samstag, 01.04.2023, 09:12 vor 390 Tagen @ Ankawor 3667 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 01.04.2023, 09:22

[image]

https://immovation-blog.de/2023/03/epx-02-2023-preisentwicklung-im-februar-leicht-stabi...

Und das bei den gestiegenen Zinsen, die 80% der Kaufinteressierten aus dem Markt rausgeworfen haben, nämlich die, die sich einen Großteil des Kaufpreises leihen müssen.

Das ist eher ein Zeichen für Inflation im Sinne von Geldentwertung: die Leute, die Geld haben, wollen dieses Geld (Bargeld, Sparanlage, Festgeld, Girokonto, etc.) los werden und dafür was Handfestes bekommen.

Bernd Borchert

Das resultiert aus den extrem gestiegenen Bau- und Materialkosten, glaube ich

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 01.04.2023, 09:55 vor 390 Tagen @ BerndBorchert 3263 Views

Die bestimmen die Entwicklung für den Moment noch stärker als der Zinsanstieg.

Und schliesslich müssen die Leutchen, die 2022 angefangen haben zu bauen, ja auch noch versuchen, ihre Häuser fertig zu kriegen - und das beste aus der Situation zu machen.

Nein, es werden nur noch höherwertige Immobilien verkauft

Bankster, Samstag, 01.04.2023, 11:53 vor 390 Tagen @ BerndBorchert 3304 Views

Denn eine Sanierung ist dank unserer Regierung unplanbar und unfinanzierbar geworden.
Daher steigen die durchschnittlichen Kaufpreise pro Verkauf.
Die Anzahl der Verkäufe und Finanzierungen ist bei uns um 70% eingebrochen.

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Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die Anderen.(Otto Rehagel)

Ganz einfach: Steigende Zinsen erzeugen Rezession; und dies führt zu fallenden Preisen ..

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 01.04.2023, 13:34 vor 390 Tagen @ Ankawor 2832 Views

Inflation (Teuerung) zu bekämpfen, ohne Insolvenzen und Rezession durch steigende Zinsen zu erzeugen, ist die hohe Kunst der Wirtschaftspolitik .. wovon die staatliche "Geldpolitik" (inkl. der Fiskalpolitik) nur ein Teil sein kann. Warum? Inflation kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Da kann es kein "Schema F" geben.

Aber dies versteht kaum jemand.
Gruß, Beo2

Beim Fliegen gibts im Grunde zwei Möglicheiten

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 01.04.2023, 13:39 vor 390 Tagen @ Beo2 3037 Views

Entweder unter Schallgeschwindigkeit, oder Überschall. In letzterem Fall spielt alles verrückt. Zumindest beim Durchbruch.

A propos: vom "Stürzen" (womöglich ohne Fallschirm) reden wir nicht.:-)

Dazu gibt es auch noch einen Film

Dionysos @, Samstag, 01.04.2023, 16:01 vor 390 Tagen @ sensortimecom 2735 Views

Entweder unter Schallgeschwindigkeit, oder Überschall. In letzterem Fall spielt alles verrückt. Zumindest beim Durchbruch.

A propos: vom "Stürzen" (womöglich ohne Fallschirm) reden wir nicht.:-)

Der FED ist das Ruder gebrochen

https://twitter.com/fulovitboss/status/1600023074770128896?cxt=HHwWgMDQwcugtrQsAAAA

und vertont wurde der Absturz auch noch

https://youtu.be/Gr0PjNaZVqk?t=146

Gruß

--
Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

Das ist Kopfkino ...

NST @, Südthailand, Sonntag, 02.04.2023, 03:57 vor 389 Tagen @ Dionysos 2239 Views

bearbeitet von NST, Sonntag, 02.04.2023, 04:06


Der FED ist das Ruder gebrochen

https://twitter.com/fulovitboss/status/1600023074770128896?cxt=HHwWgMDQwcugtrQsAAAA

und vertont wurde der Absturz auch noch

https://youtu.be/Gr0PjNaZVqk?t=146

.... und im Regelfall verlässt man den Kinosaal nicht bis kurz vor dem physischen Tod. Die Tussie bei Bausch ... könnte auch blond sein oder bunt .... das lässt einem mit Risiko spielen.

Der ein oder andere Kinobesucher muss während des Films mal kurz austreten warum auch immer, er kommt in die Toiletten dort stinkt es nach Pisse ... er realisiert, was ausserhalb des Kinosaals tatsächlich passiert. Nur wenige gehen nicht zurück, um den Film zu Ende zu schauen. In den guten Kinosälen riecht es selbst auf den Toiletten nach Rosenwasser ....

Wenn man zurückgeht - ist es auch nicht mehr wie zuvor. Das Rosenwasser erinnert einem daran, einen Termin beim Schönheitschirurg zu machen ...

Das Leben in Gemeinschaften bedeutet immer das Gleiche zu tun .....
Gruss

PS: wir in TH haben noch keine Solaranlagen (im Privatsektor) zur Energieerzeugung - 3x dürft ihr raten warum .... nein, an der Sonne liegt es definitiv nicht. Hin und wieder kann man aber welche sehen - man sieht auch hin und wieder Porschefahrer samt Auto.

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Andere Interpretation: Verknapptes Angebot führt zu steigenden Preisen

Plancius @, Samstag, 01.04.2023, 13:45 vor 390 Tagen @ Beo2 2801 Views

Ich würde nicht darauf wetten, dass steigende Zinsen einen deflatorischen Effekt haben.

Vielmehr kommt es durch das Ausscheiden von Marktteilnehmern aufgrund höherer Zinsen zu einer Angebotsverknappung. Und was ein vermindertes Angebot infolge der Lieferkettenproblematik in den vergangenen 3 Jahren bewirkt hat, haben wir ja in stark steigenden Preisen am eigenen Leib erfahren.

Deshalb: Steigende Zinsen können durchaus auch zu einem Inflationsschub führen.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

In den 70er-Jahren des vergangenen Jahrtausends führte aber eine Ausweitung des Angebots zu steigenden Preisen. Wie denn das?

Mephistopheles, Samstag, 01.04.2023, 14:35 vor 390 Tagen @ Plancius 2657 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 01.04.2023, 14:45

Ich würde nicht darauf wetten, dass steigende Zinsen einen deflatorischen Effekt haben.

Vielmehr kommt es durch das Ausscheiden von Marktteilnehmern aufgrund höherer Zinsen zu einer Angebotsverknappung. Und was ein vermindertes Angebot infolge der Lieferkettenproblematik in den vergangenen 3 Jahren bewirkt hat, haben wir ja in stark steigenden Preisen am eigenen Leib erfahren.

Deshalb: Steigende Zinsen können durchaus auch zu einem Inflationsschub führen.

Gruß Plancius

Damals erhöhte sich der KFZ-Bestand von 19,8 Mio aud 31,6.
http://www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/00/daten/kfz.htm

Und das bei wesentlich höheren Zinsen als heute.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249685/umfrage/historische-langfristige-...

Und außer einer kurzen Unterbrechung, die aber nur bedingt war durch die Ölpreisvervielfachung 1973, herrschte keine Rezession!

Wie denn das?

Gruß Mephistopheles

Gruß Mephistopheles

Da wären wir dann wieder beim Thema

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 01.04.2023, 17:12 vor 390 Tagen @ Mephistopheles 2549 Views

bearbeitet von sensortimecom, Samstag, 01.04.2023, 18:12

Nämlich, worüber ich mich zwanzig Jahre fusselig schrieb. (Ich glaub, ich brauch's gar nicht mehr erwähnen, oder doch?).

Kleines Beispiel am Rande. In den 70ern stiegen Jahr für Jahr zig Millionen Leutchen vom Schwarzweiss-TV auf Farb-TV um, denn ohne Farbe warst du von einem Tag zum andern ein Gestriger. Die zahlten sogar in Raten bzw. nahmen Kredite auf. Für bis zu 15% Zinsen. Und allein in der BRD gabs ein Dutzend Produzenten wie zb. Grundig, jeder mit eigenen Patenten und Lizenzvergabe. Die verdienten sich dabei (noch) eine goldene Nase, und konnten jedes Jahr die Preise erhöhen. (Mao-China baute keine Export-TVs, nebenbei bemerkt). Und ja, dann wurden mitte der 70er den Leutchen die Fernbedienungen und der automatische Sendersuchlauf schmackhaft gemacht. Die Leute kauften abermals. Viele Fernseher waren störungsanfällig, die Reparaturwerkstätten machten gutes Geschäft, und konnten auch ihre Preise jedes Jahr erhöhen.
Den Leuten machte das trotzdem nichts aus.

Die Technik (zunächst noch Röhren, dann Transistor, dann TTL, dann CMOS-Bausteine) war einfach und selbst für Angelernte begreif- und durchschaubar. Sie machte jeden Nachbau oder eigenmächtige Einbau von Teilen möglich. Jede technische Innovation, die damals aufkam, war der Renner schlechthin. (Um an wichtige Patente zu kommen, wurden sogar Geheimdienste eingesetzt). Später kam der Mikroprozessor ins Spiel, die Lebensdauer der Geräte stieg auch. usw. usf. Es gab jedes Jahr was Neues.

Und heute? Ob du einen HD-Flachbildschirm oder einen 4k-Bildschirm hast, ob der einen Meter oder zwei Meter gross ist, juckt kaum noch wen. Und alles kommt aus Fernost. Die verwendete Prozessor-Technik ist überall dieselbe. Billig, weil es keine Patente mehr drauf gibt.

Fazit: Die Inflation der 60er oder 70er war eine rein marktwirtschaftlich-getriebene Inflation. Heute würde man das als "gesunde Wirtschaft" bezeichnen. Wenn du damals die Billionen in den Finanzmarkt rein gepumpt hättest, wie es insbes. seit 2008 geschieht, wäre nicht etwa nur die Inflation auf 40% oder 60% gestiegen (immer noch marktwirtschaftlich), sondern es hätte ein Massensterben eingesetzt. Die Leute hätten buchstäblich Tag und Nacht durchgearbeitet (auch noch zu Hause in den Kellern, wo sie sich Werkstätten eingerichtet hätten) bis sie reihenweise umgefallen wären...

1960-70er Jahre: Inflation durch Lohn-Preis-Spirale (starke Gewerkschaften) = "gesunde Wirtschaft". [oT]

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 01.04.2023, 18:49 vor 390 Tagen @ sensortimecom 2188 Views

Andere Interpretationen und Möglichkeiten ...

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 01.04.2023, 14:40 vor 390 Tagen @ Plancius 3060 Views

bearbeitet von Beo2, Samstag, 01.04.2023, 15:03

Andere Interpretation: Verknapptes Angebot führt zu steigenden Preisen

Habe bereits gesagt, dass Inflation (Teuerung) unterschiedliche Ursachen haben kann. Und eine Ursachenbehandlung der Inflation kann niemals eine Zentralbank leisten. Das ist Sache der Wirtschafts- & Fiskalpolitik.

Ich würde nicht darauf wetten, dass steigende Zinsen einen deflatorischen Effekt haben.

Ich schon, vermittelt durch Insolvenzen oder Rezession. Meine Prognose: Es wird sich in diesem Jahr in DE/EU bemerkbar machen - erst recht, wenn die EZB die Zinsen weiter erhöht. Der Wettbewerb verschärft sich; Anbieter kommen allmählich stärker unter Druck.

Vielmehr kommt es durch das Ausscheiden von Marktteilnehmern aufgrund höherer Zinsen zu einer Angebotsverknappung.

Wenn ich von "Insolvenzen & Rezession" redete, dann kommt es einem steigenden Preisdruck und im folgenden zu einem Herunterfahren von Produktion gleich.

Und was ein vermindertes Angebot infolge der Lieferkettenproblematik in den vergangenen 3 Jahren bewirkt hat, haben wir ja in stark steigenden Preisen am eigenen Leib erfahren.

Verknappung/Verteuerung von Rohstoffen oder gestörte Lieferketten sind weitere MÖGLICHE Ursachen von Inflation (Teuerung), neben z.B. Monopolen, Preisabsprachen etc.. Auch hier kann die ZB nichts tun, außer durch Verteuerung von Krediten die Wirtschaft insgesamt herunterzufahren.

Deshalb: Steigende Zinsen können durchaus auch zu einem Inflationsschub führen.

Das tun sie nur kurzfristig: Steigende Kapitalkosten werden zunächst in die Preise gepackt. Das geht aber nur eine kurze Weile gut .. bevor der Wettbewerb und Preisdruck an Schärfe zunehmen.

Gruß, Beo2

Das Worst-Case-Szenario, richtig erkannt!

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 02.04.2023, 09:34 vor 389 Tagen @ Beo2 2581 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 02.04.2023, 09:37

Der Unternehmer wird gezwungen, seinen Betrieb zu schliessen, wenn folgende Faktoren gleichzeitig auftreten:

a) Steigende Kreditzinsen bei gleichzeitiger Ausdünnung seiner Rücklagen
b) Überdurchschnittliche Lohnforderungen der Arbeitnehmer die einen Teuerungsausgleich verlangen
c) Vermehrte Kündigung von Arbeitnehmern wegen Stress, Krankheit, Erschöpfung
d) Schwierigkeiten, neue Arbeitskräfte zu rekrutieren, weil die angebotenen Löhne zu gering sind (der Arbeitgeber spricht dann von "Arbeitskräftemangel")
e) Wegbrechende Umsätze weil Kunden das Geld ausgeht
f) Sinkende Zahlungsmoral der Kunden
g) Steigende Kosten für Energie, Rohstoffe, Mieten, Halbfertigteile
h) zunehmende Kriminalität

Passiert das, so setzt das eine Spirale in Gang die keine Politik oder EZB mehr stoppt:

1) Vermehrte Betriebsschliessungen verringern das Angebot am Markt
2) bei wichtigen Gütern und Dienstleistungen tritt eine Verknappung ein
3) der Konsument muss die höheren Preise zwangsläufig akzeptieren, der Preisindex steigt weiter...

Pumpt der Staat nun Geld ins System und/oder vergibt Förderungen an Betriebe damit sie weitermachen, so nehmen die Unternehmer zwar das Geld, schliessen aber trotzdem. Sie verwenden es für das private Überleben.

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