Dunkelflaute, aber nicht bei Energiepreisen: Es geht wieder aufwärts / Temperatur: Es geht wieder abwärts

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Dienstag, 29.11.2022, 15:30 vor 62 Tagen 5543 Views

Nachdem an den Gas- und Strombörsen die letzten Wochen etwas durchschnaufen angesagt war, gehen die Preise nun wieder in der Breite aufwärts. Durschnaufen - das muss hier noch einmal gesagt werden-, auf hohem historischem Niveau.

Die MWh-Preise für Strom sind ander Börse für Morgen wieder bei ~400 € angelangt (die letzten Wochen hat sich der Preis zwischen 100 - 200 €/MWh eingependelt). Der Dutch TTF Gas für Dezember ist nun auch wieder im Steigen begriffen, aktuell wieder bei ~130 €/MWh (die letzten Wochen pendelte der Preis um die 100 €/MWh).

Auch die Preise für eine Tonne Thermalkohle ziehen mittlerweile wieder an.

Das sollte nicht verwundern, denn ein Blick auf den deutschen Energiemix zeigt:

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Der Strombverbrauch wird hauptsächlich von den Kohlenwasserstoffträgern getragen, mit den Ausnahmn Biogas und mikriger Atomstromproduktion. Bei Solar- und Windenergie herrscht Dunkelflaute:

Dunkelflaute bezeichnet in der Energiewirtschaft den Zustand, dass Windenergie- und Photovoltaikanlagen in einer Region wegen Flaute oder Schwachwind und zugleich auftretender Dunkelheit, insbesondere in den Wintermonaten, insgesamt keine oder nur geringe Mengen elektrischer Energie produzieren. Die Dunkelflaute ist vor allem bedeutsam, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg auftritt und Energiesysteme beeinflusst, die zu einem großen Teil oder ausschließlich auf fluktuierenden erneuerbaren Energien basieren, und steht thematisch im Zusammenhang mit der Energieversorgungssicherheit. Geeignete Maßnahmen zum Überbrücken von Dunkelflauten sind zum Beispiel das Vorhalten konventioneller Spitzenlastkraftwerke als Backup sowie grundlastfähiger erneuerbarer Energien wie Biomassekraftwerke, Geothermiekraftwerke, Wasserkraftwerke und Solarthermiekraftwerke mit Wärmespeicher; der Ausbau der Stromnetze zur weiträumigen Vernetzung von Regionen mit unterschiedlichen Wetterbedingungen, die Sektorenkopplung, der Einsatz von Energiespeichern sowie die Flexibilisierung von Verbrauchern, beispielsweise mit Smart Grids. Die Mehrheit der Studien kommt zu dem Ergebnis, dass ein zu 100 % aus Erneuerbaren Energien bestehender Strommix trotz Dunkelflauten global realisiert werden kann.

So wie es derzeit die vorherrschenden Wettermodelle darstellen, wird sich bis Mitte Dezember in Kerneuropa arktische Kälte einstellen:

https://nitter.net/LeopoldHeinrich/status/1597215145968951296#m

Bis zum 14. Dezember wird Europa voraussichtlich in einer Tiefkühltruhe versinken. Da sich die Arktis immer noch in der Akkumulationsphase befindet, in der sie kalte Luft sammelt, ist zu erwarten, dass der Januar viel, viel kälter wird, wenn die Arktis die nördliche Hemisphäre mit polarer Luft überflutet.

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Der Winter kommt diesmal um länger zu bleiben, dies wird durch eine schneereiche Periode unterstützt:

Die Schneemenge auf der Nordhalbkugel gehört zu den höchsten seit 56 Jahren und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines kalten Winteranfangs sowohl in Nordamerika als auch in Europa

Die Schneeausdehnung in der nördlichen Hemisphäre Ende November ist ein wichtiger Parameter für die frühe Wintervorhersage. In diesem Jahr liegt die Schneeausdehnung weit über dem Durchschnitt, und nach den vorliegenden globalen Schätzungen übersteigt sie nun die bisher beobachteten Höchstwerte. Die Wintervorhersage, vor allem in ihrer Anfangsphase und in Europa, könnte durch eine so große Schneeausdehnung stark beeinflusst werden, obwohl viele andere Faktoren zu beachten sind.

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Grüße

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Tiefe Temperaturen und das Immunsystem der Gespritzten

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Dienstag, 29.11.2022, 17:33 vor 62 Tagen @ Ikonoklast 4266 Views

Das kann ja heiter werden: Im Augenblick sieht es so aus, als stünde uns der kälteste Winter seit vielen Jahren ins Haus u. wir müssen mehr oder minder mit den Gasvorräten auskommen, die aktuell eingespeichert sind. Da werden wohl auch die Sparanstrengungen der Privathaushalte nicht viel nutzen. Wohl dem, der mit Öl, Holz oder Pellets heizt u. ordentlich gebunkert hat. Sollten aufgrund einer Gasmangellage auch noch partielle bzw. temporäre Stromausfälle dazu kommen, dürften aber alle Nutzer einer elektrisch gesteuerten Heizung am Allerwertesten sein. Bei tiefen Minusgraden wird es schon nach weniger als einer Stunde mächtig schattig in der Butze.

Mal schauen, wie fit die Immunsysteme der Millionen Gespritzten noch sind. Die niedrigen Temperaturen sowohl innen als auch draußen dürfte dem menschlichen Körper auf Dauer ganz schön zusetzen.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Bis Ende Februar ist genug Gas da, im März könnte es eng werden

Joe68 @, Dienstag, 29.11.2022, 18:07 vor 62 Tagen @ Otto Lidenbrock 3239 Views

Wer , bei der Heizung, jetzt schon die Temperaturen runter dreht, der friert dann länger.

Ob es sinnvoller ist, jetzt, so lange wie möglich, für warme Temperaturen zu sorgen und mit gesunden Körper in den Gasmangel zu gehen? Wenn das Gas knapp wird dann muss die BASF halt den Betrieb einstellen, die Regierung wird sie dafür entschädigen, für die Beschäftigten gibt es Kurzarbeit. Laut Habeck reicht es aus, die Produktion für ein paar Wochen still zu legen, das ist keine Insolvenz. Wenn es wieder genug Wind und Sonne gibt, dann kann weiter produziert werden.

Das ist grüne Wirtschaftspolitik.

Das Immunsystem der Gespritzten leidet unter den Ungeimpften, behauptet eine sich wissenschaftlich nennende Studie

Zweifler @, Dienstag, 29.11.2022, 18:59 vor 62 Tagen @ Otto Lidenbrock 3401 Views

Abstract mit deepl übersetzt von
Covid 19 vaccines and the misinterpretation of perceived side effects clarity on the safety of vaccines
In der Ära von Covid 19 und Massenimpfprogrammen hat die Anti-Impf-Bewegung weltweit einen neuen Höhepunkt erreicht. Ein Großteil dieser Anti-Impf-Stimmung könnte auf die angeblichen Nebenwirkungen zurückzuführen sein, die in den sozialen Medien von Anti-Impf-Gruppen verbreitet werden. Angstmacherei und Fehlinformationen, die von wissenschaftlich ungebildeten Personen verbreitet werden, um die Menschen dazu zu bringen, sich nicht impfen zu lassen, führen nicht nur dazu, dass die Menschen anfällig für Virusausbrüche bleiben, sondern könnten auch zu weiteren Nebenwirkungen führen, die bei der Impfung beobachtet werden. Dieser kurze Überblick bietet Daten, die zeigen, dass die von der Anti-Impf-Bewegung verbreiteten Fehlinformationen zu mehr Todesfällen und Nebenwirkungen von Impfungen führen können. Eine kurze Überprüfung der veröffentlichten Literatur hat ergeben, dass psychischer Stress eindeutig eine Vasokonstriktion und eine Verengung der Blutgefäße verursacht. Wenn die Betroffenen also in Panik geraten, besorgt, gestresst sind oder Angst vor der Impfung haben, werden sich ihre Arterien verengen und um den Zeitpunkt der Impfung herum kleiner werden. Dieser biologische Mechanismus (die Verengung von Venen, Arterien und Gefäßen unter psychischem Stress) ist die wahrscheinlichste Ursache für Blutgerinnsel, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Schwindel, Ohnmacht, Sehstörungen, Geruchs- und Geschmacksverluste, die kurz nach der Verabreichung des Impfstoffs aufgetreten sind. Die extreme psychische Belastung des Patienten könnte höchstwahrscheinlich auf die Angstmacherei und Panikmache verschiedener Impfgegner zurückgeführt werden. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass viele offensichtliche Nebenwirkungen, die kurz nach der Verabreichung eines Impfstoffs auftreten, das Ergebnis eines eingeschränkten oder verstopften Blutflusses aufgrund einer Verengung der Blutgefäße oder Arterien sind, die durch emotionale Belastung oder ein Placebo aufgrund von Ängsten im Zusammenhang mit Impfstoffen verursacht werden.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Covid: keine Argumentation ist zu schlecht

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 29.11.2022, 19:23 vor 62 Tagen @ Zweifler 3065 Views

Hallo Zweifler,

Covid ist eine Gefäßkrankheit, wie wir von dem unerschrockenen Hamburger Rechtsmediziner Prof. Püschel erfahren haben.

Es sind die Reste von durch das Immunsystem zerstörten Endothelzellen, die beim Kampf gegen das Spike-Protein zerstört werden mussten.
Dieser Zellmüll ist der Grund für Thrombosen, ob in der Wade, im Kopf oder sonstwo.

Vaters Rentnerstreß gibt's immer noch, nur die Herzschmerzen sind seit dem Setzen von Stents weg!

(die Verengung von Venen, Arterien und Gefäßen unter psychischem Stress) ist die wahrscheinlichste Ursache für Blutgerinnsel, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Schwindel, Ohnmacht, Sehstörungen, Geruchs- und Geschmacksverluste, die kurz nach der Verabreichung des Impfstoffs aufgetreten sind.

Alles harmlose Streßopfer!

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Interessant daran ist nur,

Zweifler @, Dienstag, 29.11.2022, 20:50 vor 62 Tagen @ paranoia 2981 Views

dass so etwas überhaupt veröffentlicht wird. Greift man mittlerweile nach jedem Strohhalm als Erklärung dafür, dass die Menschen deutlich kränker sind, als vor zwei Jahren? Dabei ist das volle Ausmaß in der Öffentlichkeit noch gar nicht angekommen, man baut aber offenbar vor, weil man selber damit rechnet, unter einen massiven Rechtfertigungszwang zu kommen. Das könnte dafür sprechen, dass man inzwischen davon ausgeht, dass Verwerfungen unmittelbar bevorstehen!

Nimm das, Putin: Energiekrise: NRW ruft finanzielle Notlage aus - und macht neue Schulden

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Dienstag, 29.11.2022, 21:30 vor 62 Tagen @ Ikonoklast 3486 Views

bearbeitet von Ikonoklast, Dienstag, 29.11.2022, 21:37

Wo das herkam, haben wir noch viel mehr für dich davon auf Lager:

https://www1.wdr.de/nachrichten/energiekrise-nrw-ruft-die-finanzielle-notlage-aus-100.html

Energiekrise: NRW ruft finanzielle Notlage aus - und macht neue Schulden

Die schwarz-grüne Landesregierung will die Energiekrise mit fünf Milliarden Euro bekämpfen - und muss dazu neue Schulden aufnehmen. Weil das wegen der Schuldenbremse eigentlich nicht möglich ist, hat sie die finanzielle Notlage ausgerufen.

Dem Russen haben wir's gezeigt!

--
Grüße

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Kannst mal sehen. Wüst + Grün = pleite. oT

stocksorcerer @, Mittwoch, 30.11.2022, 05:08 vor 61 Tagen @ Ikonoklast 1700 Views

...

Zum Katar Gas-Deal: Ich bin ja froh, dass der Vertrag nur ca. 3% unseres Jahresverbrauchs einschließt. Man hätte ja auch Nordstream den Amis überlassen können.

Plancius @, Mittwoch, 30.11.2022, 21:42 vor 61 Tagen @ Ikonoklast 1100 Views

Ich würde ja mal gern wissen, wie teuer wir das Gas von dort beziehen.
Insbesondere, weil man ja mal wieder einen amerikanischen Zwischenhändler eingeschaltet hat.
Jedenfalls haben wir uns mal wieder auf Jahrzehnte in Knechtschaft begeben.

Vielleicht haben wir ja wieder die Chance, in ein paar Monaten zu wesentlich günstigeren Konditionen den Bezug russischen Erdgases zu reaktivieren.

Wenn Habeck und Konsorten die nächsten Monate weiterhin in der Welt umherschippern und Gas- und Ölkontrakte zu für uns äußerst ungünstigen Konditionen abschließen, dann Gute Nacht Deutschland. Ich hoffe ja, dass niemand uns Gas und Öl verkaufen möchte.

Wenn wir denn weiterhin Reparationen an die Amis zahlen müssen, dann wäre es doch für alle Beteiligten günstiger gewesen, wenn Deutschland statt der israelischen Sunimex einen amerikanischen Zwischenhändler beim Bezug über Nordstream dazwischen geschaltet hätten. Die Russen beliefern uns ja zu einem Bruchteil des Preises im Vergleich zu katarischem LNG. Da hätten die Amis dann eine schöne Handelsspanne auf den russischen Preis draufschlagen können, der deutsche Staat hätte weiterhin seine EEG-Umlage draufschlagen können und den deutschen Verbraucher wäre die KWh Gas trotzdem billiger gekommen.

Ich bezweifle ganz stark, dass der Staat bei deutliche höheren Gasbezugskosten überhaupt noch irgendwelche Energie- oder sonstige Steuern auf das Gas draufpacken kann, ohne die Verbraucher wirtschaftlich zu erdrosseln.

Egal wie man es dreht und wendet. Die Politik macht mit Merkels Maxime weiter. Für Deutschland bzw. die Mehrheit seiner Bürger muss immer der maximale Schaden herausgeholt werden.

Gruß Plancius

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Ja, oder wie wär's z.B. mit Schröder als neuem Alt-Bundeskanzler?

neptun @, Donnerstag, 01.12.2022, 03:21 vor 60 Tagen @ Plancius 1045 Views

Hallo Plancius,

Vielleicht haben wir ja wieder die Chance, in ein paar Monaten zu wesentlich günstigeren Konditionen den Bezug russischen Erdgases zu reaktivieren.

der hat zwar u.a. Hartz IV verbrochen, aber NS2 käme dann bestimmt ans Laufen, falls die Transatlantik-Terroristen deshalb keinen Krieg vom Zaun brechen.

Ich bezweifle ganz stark, dass der Staat bei deutliche höheren Gasbezugskosten überhaupt noch irgendwelche Energie- oder sonstige Steuern auf das Gas draufpacken kann, ohne die Verbraucher wirtschaftlich zu erdrosseln.

Keine Sorge, die werden auch ohne "sonstige" Steuern erdrosselt. [[zwinker]]

Egal wie man es dreht und wendet. Die Politik macht mit Merkels Maxime weiter. Für Deutschland bzw. die Mehrheit seiner Bürger muss immer der maximale Schaden herausgeholt werden.

Ich weiß aber nicht, ob das - abgesehen von der Gasversorgung - unter Schröder besser würde.

Sonst würde ich noch Heidi Klum vorschlagen - weil es mir kaum möglich scheint, es noch schlechter zu machen. [[zwinker]]

LG neptun

--
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Regierung hat noch keine Alternative zum russischen Öl

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Donnerstag, 01.12.2022, 13:08 vor 60 Tagen @ Plancius 1144 Views

bearbeitet von Ikonoklast, Donnerstag, 01.12.2022, 13:15

Hallo Plancius,

es ist ja nicht nur das Gas, ab Montag tritt das Embargo für russ. Öl von Tankern in Kraft und ab 01.01.23 das für die Druschba-Pipeline. Wie von Dir schon geschrieben, trifft das am aller härtesten die Raffinerie in Schwedt, was nun auch der Bunderegierung aufflällt. Eine Alternative haben sie freichlich nicht...

https://blackout-news.de/aktuelles/in-wenigen-tagen-tritt-das-oelembargo-gegen-russland...

Am 5. Dezember tritt das von der EU beschlossene Ölembargo gegen Russland in Kraft, doch die Bundesregierung sucht immer noch neue Bezugsquellen für die PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt. Wirtschaftsstaatssekretär Michael Kellner sagte, das Wirtschaftsministerium sei diesbezüglich noch in konstruktiven Gesprächen mit Polen und Kasachstan. Doch feste Zusagen gibt es offensichtlich immer noch nicht. Derweil wächst in Brandenburg der Unmut über die ungewisse Versorgungslage. Die Landesregierung fürchtet drastisch steigende Preise an den Zapfsäulen

Mehr im Link.

--
Grüße

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Wenn die Wetterkarte so bleibt, wird das Embargo gestrichen

Ankawor @, Donnerstag, 01.12.2022, 17:13 vor 60 Tagen @ Ikonoklast 1174 Views

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Noch 8 Tage, kann sich alles noch ändern.

Vielleicht guckt der Habeck sich am Wochenende ja mal die Wettervorhersage an, und wenn das so bleibt, wird er nochmal nachdenken. Wenn ein blockierendes Grönlandhoch erstmal da ist, bewegt es sich ungern von der Stelle. Der damit verbundene Nordostwind weckt bei mir Erinnerungen an 78/79.

Oder an das Grönlandhoch hier:

"Der Winter begann mit Schnee Mitte November 1962 und einem polaren Kaltluftvorstoß im dritten Drittel des Monats. Schon früh im Winter bildeten sich ein starkes Grönlandhoch und eine Hochdruckbrücke zum Azorenhoch aus; diese Aktionssituation war den ganzen Winter wetterbestimmend. Die erste Kältewelle dauerte etwa bis zum 9. Dezember, eine zweite Periode begann mit Schneefällen in Westeuropa Mitte Dezember und einem Temperatursturz am 22./23. Dezember 1962, bis Silvester. Dann folgte eine lange Schönwetter- und Frostperiode von Januar bis Ende Februar. Eine kurze Entspannung brachte eine Wärmephase vom 20. bis 23. Februar 1963 mit einer weiteren zweiwöchigen Frostperiode. Erst ein atlantisches Tauwetter um den 5. bis 8. März beendete die über dreimonatige Frostperiode Mitteleuropas."

und

"die Existenz eines Grönlandhochs. Dann kommt es zu Einströmen arktischer Polarluft aus Nord bis Nordost.[2] Solche hochwinterlichen Verhältnisse sind meist längerfristig stabile Großwetterlagen"

aus Wiki

Ich hoffe inständig, dass sich dieses Sch.. hoch nicht festsetzt. Was sonst passiert, können sich bisher wohl nur wenige vorstellen, was sich nun wohl bald ändern wird.

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Alle werden mehr und alles wird weniger.

Wir verbrauchen schon seit 5-Tag 25% des Gases zur Stromerzeugung weil die EE fehlen (17GW) o.T

Mirko2 @, Velky Sernov, Donnerstag, 01.12.2022, 17:48 vor 60 Tagen @ Ankawor 907 Views

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Audiatur et altera pars

Seit heute wird wieder Gas ausgespeichert

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Donnerstag, 01.12.2022, 20:53 vor 60 Tagen @ Ankawor 1000 Views

Gestern war die Angabe noch +0,05 Einspeicherung, heute -0,24 Ausspeicherung.(Spalte "Trend %")

Schau mer mal wie lange... [[zwinker]]

https://agsi.gie.eu/#/

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Grüße

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Aussagen ähnlich der Baerbocks: Keine russische Energie, und zwar für immer?

Ankawor @, Donnerstag, 01.12.2022, 19:19 vor 60 Tagen @ Ikonoklast 1061 Views

Inzwischen muss ich mir immer öfter anhören, die Misere und der möglicherweise schlimme Winter sei die Schuld Putins, weil er nichts mehr liefert.

Baerbock hat aber im Mai gesagt, die Lieferungen russischer Energieträger werden auf null reduziert, und zwar für immer. Demnach müsste ihr Putin ja einen Wunsch erfüllt haben.

Gibt es noch belegbare Äußerungen anderer Regierungsmitglieder, dass "wir" gar nichts von Russland wollen? Zwar kommt jetzt noch das Ölembargo, trotzdem muss ich mir immer anhören, die Russen seien schuld an der Misere, sie seien unzuverlässig und würden nichts liefern.

Da wird doch irgendwas total verdreht, und immer mehr Leute scheinen das zu glauben.

Baerbocks "Für immer" lässt sich mit zahlreichen Fundstellen belegen, aber noch ein paar mehr würden nicht schaden.

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Kaffeesatzleserei

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 03.12.2022, 08:52 vor 58 Tagen @ Ikonoklast 799 Views

Du beziehst Dich auf Meterologen und Prognosen, die man wissenschaftlich (oder auch pseudowissenschaftlich) untermauert und dadurch wird ein Bild konstruiert, das auch in der Vergangenheit nur in den seltensten Fällen eingetroffen ist.

Ein paar Aussprüche:

So wie es derzeit die vorherrschenden Wettermodelle darstellen, wird sich bis Mitte Dezember in Kerneuropa arktische Kälte einstellen:

Die Schneemenge auf der Nordhalbkugel gehört zu den höchsten seit 56 Jahren und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines kalten Winteranfangs sowohl in Nordamerika als auch in Europa.

Gestatten, Euer Ehren, dass ich nun diese beiden Aussprüche zerpflücke.

So wie es derzeit die vorherrschenden Wettermodelle darstellen, wird sich bis Mitte Dezember in Kerneuropa arktische Kälte einstellen:

Der Begriff "derzeit" ist die übliche Schutzbehauptung der Meterologen. Dadurch ist man für jegliche Falschaussage abgesichert, weil man sagt, dass sich die wesentlichen Randbedingungen unerwartet geändert hätten.

Die vorherrschenden Wettermodelle sind so ähnlich wie Börsenspekulationen. Man geht von einem Rückblick und von einer Art "Wahrscheinlichkeitsrechnung" aus.

Bis Mitte Dezember halte ich für eindeutig falsch. Das wäre ein absolutes Novum, wofür ich keinerlei Anhaltspunkte finde.

Was ist Kerneuropa? Die Gegend um Frankfurt? Oder etwas weiter? Ich beziehe mich auf Siebenbürgen, und das unterliegt dem Kontinentalklima, was in der Regel immer stärkere Temeraturen mit sich bringt, sowohl im Sommer als auch im Winter.

Der Begriff "arktische Kälte" ist irrefühend. In der Arktis haben wir derzeit etwas über 0°, und im Winter gehts dort auch schon mal bis -35° hinunter. Also, egal, welche Temperaturen man hier im Dezember bekommt, mit dem Schlagwort "arktische Kälte" wird man immer recht haben.

Die Schneemenge auf der Nordhalbkugel gehört zu den höchsten seit 56 Jahren und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines kalten Winteranfangs sowohl in Nordamerika als auch in Europa.

Das mit der Schneemenge kann ich nicht überprüfen, ich gehe aber davon aus, dass sowas gemessen wird und deshalb auch stimmen kann.

Die Wahrscheinlichkeit eines kalten Winteranfangs - das klingt nicht nur vernünftiger, sondern wird sich auch im realistischen Bereich abspielen, wobei der Begriff "kalt" dehnbar ist. Den Frauen ist der Begriff "kalt" viel eher anheim als einem gesunden Mann.

Da ich da nun manches kritisch sehe, will ich mal meine Prognose aufstellen:

Wovon gehe ich aus:

Natürlich auch vom Rückblick und meinen Erfahrungen und meinen Beobachtungen.

Welche sind das:

Wenn man so wie ich mehr als ein halbes Jahrhundert im Freien gearbeitet und einen beobachtenden Blick für die Wetterverhältnisse, aber auch für die Natur bei Pflanzen und Tieren hat, dann hat man auch einen Blick für die Ausbildung der Winterknospen bei bestimmten Bäumen entwickelt, genauso beim Verhalten der Vögel im Herbst (wieviele ziehen weg, wieviele bleiben da), und auch beim Anlegen der Vorräte der Pelztiere, die mit oder ohne Winterschlaf überwintern (damit meine ich die Menge der Vorräte). Auch die Ausbildung des Winterpelzes bei den Wildtieren, aber auch bei meinen Hunden und Katzen, die das ganze Jahr im Freien leben, gibt Hinweise.

Ich gehe davon aus, dass wir die nächste Zeit bis zum Winteranfang das übliche hin und her, so nachts etwas unter und tagsüber etwas über dem Gefrierpunkt haben werden. Kritisch wirds zum Winteranfang, also zur Wintersonnenwende, zumal zwei Tage später noch der Mondwechsel dazukommt (da haben wir Neumond). Ich gehe davon aus, dass es spätestens zum 23. Dezember nach unten geht, und wir dieses Mal (welch Wunder) auch weiße Weihnachten bekommen werden.Üblicherweise wird der Spaß nicht lange dauern, 2 - 3 Wochen, - wenns länger wäre, wärs wieder ein Novum.

Das aber bedeutet, dass wir relativ früh ins Frühjahr reingehen und die Späterscheinungen mit Schnee und Frost nach Ostern nicht mehr eintreffen werden. Aber auch die Minustemperaturen um Weihnachten herum werden sich nicht extrem auswirken. Ich rechne mit mehreren Tagen so bis minus 9 oder 10°, aber hauptsächlich nachts. Tagsüber kanns, wenns sonnig wird, ruhig bis knapp an den Gefrierpunkt herankommen. Wenns drunter wird, also mal -12 oder auch - 15°, dann sind das nur 2 - 3 Tage, mehr nicht.

Hängt natürlich alles von der Gegend ab, das sieht im Gebiet um Freiburg anders aus als bei uns. Aber durchnittliche Höhen von Ebenen bis knapp Mittelgebirge, da wird das schon so zutreffen.

Fazit:

Jetzt speicher das mal ab und dann schaun wir mal, wer recht hat. Wenn Du recht hast, steh ich in der Bringschuld mit etwas besonders Gutem aus meinem Keller. Wenn ich recht habe, trinken wir mal ein gutes Glas bei der nächsten Gelegenheit zusammen.

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