Putin über das neue Finanzsystem auf dem Valdai-Forum (Dedollarisierung angestrebt)

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Samstag, 29.10.2022, 12:35 vor 97 Tagen 8276 Views

Der Anti-Spiegel hat die Übersetzung einer Rede Putins auf dem Valdai-Forum, welches erst kürzlich stattfand. Hier teilte er den aktuellen Stand mit, was das (angestrebte) neue Finanzsystem und die Dedollarisierung angeht. Hier die delikaten Stellen:

Nach dem Zweiten Weltkrieg schufen die USA das Bretton-Woods-System, stärkten es mehrfach, arbeiteten an vielen verschiedenen Vektoren, schufen internationale Institutionen, die unter ihrer Kontrolle stehen, sowohl im Finanzwesen als auch im internationalen Handel. Aber sie schwächeln, das ist offensichtlich.

Es ist ein großer Fehler der USA, das habe ich bereits gesagt, den Dollar als Waffe im Kampf für ihre politischen Interessen einzusetzen. Das untergräbt das Vertrauen in den Dollar und in andere Reservewährungen, es untergräbt das grundlegend – glauben Sie mir, ich weiß, was ich sage. Denn alle denken darüber nach: Lohnt es sich, Währungsreserven in Dollar zu halten?

Es ist nicht so einfach, aus dem Dollar auszusteigen, weil die Amerikaner ein sehr mächtiges System haben, das diese Reserven hält und sie de facto nicht freigibt. Es ist sehr schwierig, auszusteigen, aber für die Zukunft denken alle darüber nach. Ich habe bereits gesagt – ich kann es nur wiederholen -, worin wir die Zukunft des internationalen Finanzsystems sehen.

...

Und wenn das getan ist – und das ist kein einfacher Prozess, sondern ein sehr schwieriger, aber es ist möglich – dann werden auch die internationalen Institutionen effektiver arbeiten. Sie müssen entweder reformiert oder neu geschaffen werden, um den Ländern zu helfen, die diese Unterstützung brauchen.

...

Was also unser eigenes Finanzsystem betrifft, so besteht der generelle Weg der Entwicklung meines Erachtens darin, ein entpolitisiertes, auf nationalen Währungen basierendes, supranationales globales Währungssystem zu schaffen, das Abrechnungen in jedem Fall ermöglichen würde. Das ist möglich. Schließlich wurden die ersten Schritte zur Abrechnung in nationalen Währungen so oder so unternommen. Ich denke, dieser Prozess wird sich weiterentwickeln.

Ich habe hier die wichtigsten Punkte herausgepickt, in der (relativ kurzen) Übersetzung vom Anti-Spiegel sind noch weitere aufgeführt. Für mich sieht es immer mehr danach aus - wie mehrfach angsprochen -, dass Russland und China gegen die Pläne des WEFs arbeite. Sie haben das einmalige Zeitfenster erkannt, welches die Siegessicherheit der Globalisten aufgetan hat. Und dieses wissen Sie auch zu nutzen.

@Greenhoop hat neben seiner Warnung auch noch was in Richtung neuem Finanzsystem durchblicken lassen:

Legt euch Gold, Nahrung, Tauschmittel und sonstige Sachgüter an und unterwerft euch nicht weiter der Illusion, der Neustart würde nach den alten Spielregeln erfolgen.

P. S. Nanci Pelosis Ehemann wurde Opfer eines (Raub-)Überfalls, Zufall oder Warnung (Wenn von wem? Globa- oder Nationalisten) an Nanci wegen den 'Midterms'?

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Grüße

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Nicht nur China und Russland, sondern auch Teile der USA und Teile Europas... von der restlichen Welt nicht zu reden.

Olivia @, Samstag, 29.10.2022, 13:08 vor 97 Tagen @ Ikonoklast 6471 Views

In den alternativen Kanälen der USA wird seit längerem darüber informiert. Natürlich mit sehr viel FAKE garniert. Unterhalb der medialen Oberfläche wird offenbar seit Monaten intensiv daran gearbeitet. Das wird als weltweites "Ereignis" angekündigt - ähnlich wie Corona. Auch der zeitliche "Druck" wird - ähnlich wie bei Greenhoop - in den letzten Wochen aufgebaut. Ob es aber tatsächlich so passiert, das steht in den Sternen. Austin-Fitts äußerte sich auch entsprechend. Die Empfehlungen: Edelmetalle, Nahrung, Tauschmittel sind gleich. Allerdings kam auch die Aussage, dass der Edelmetallhandel eingeschränkt wird. Davon gehe ich seit langem aus. Vmtl. dann mit staatlichem Kaufangebot wie bereits im vergangenen Jahrhundert in den USA praktiziert. JETZT werden erst noch mal alle ins EM "gejagt". Und - profan gesprochen - wer hat das meiste EM und die meisten Bitcoin? "Die Schurken" natürlich! :-) Ob man es bei denen lassen wird? Möglich, wenn sie gut vernetzt sind.

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Edelmetalle aktuell wenig gefragt

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Samstag, 29.10.2022, 13:51 vor 97 Tagen @ Olivia 5831 Views

Das die Menschen gerade in die Edelmetalle getrieben werden, ist sicherlich übertrieben, eher ist das Gegenteil richtig. Denn obwohl die Inflationsdaten aus den USA und Europa alles andere als vertrauenerweckend sind, befinden sich die Edelmetalle, allen voran Gold und Silber, noch immer im Abwärtstrend. Man hat den Eindruck, dass deren Werte momentan mit aller Kraft und vor allem dank der Hebel der "Papiermärkte" nach unten gedrückt werden sollen.

Dies lässt darauf schließen, dass man gerade nicht möchte, dass die breite Masse in physische Edelmetalle investiert.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

In USA zahlt man $10 Aufpreis (zum Spot) im Ankauf für den Silver Eagle. Wieso nur? (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 29.10.2022, 17:55 vor 97 Tagen @ Otto Lidenbrock 4320 Views

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Gilt aktuell nur für Silber

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Samstag, 29.10.2022, 20:22 vor 96 Tagen @ FOX-NEWS 4686 Views

Vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass sich der Marktpreis immer weiter vom Spotpreis entfernt, der ja vor allem durch den Derivatehandel bestimmt wird. Im Bereich des Silbers ist die Differenz auch hierzulande nach dem Wegfall der Differenzbesteuerung mittlerweile ordentlich, bei Gold, Platin u. Palladium allerdings (noch) nicht.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

In D ist es absurd.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 30.10.2022, 08:32 vor 96 Tagen @ Otto Lidenbrock 4615 Views

Da kämen beim Verkauf auf die $10 noch Händlermarge und MwSt oben drauf. Es dürfte der Großteil P2P die Hand wechseln.

Grüße

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** sic transit gloria germaniae **

Leserzuschrift: Die chinesische Regierung versucht weiterhin, ihre Kontrolle über die thailändischen Medien zu verstärken

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 02.11.2022, 08:09 vor 93 Tagen @ Olivia 1534 Views

Ein chinesischer Geschäftsmann wollte ein lokales Medienhaus schließen lassen, um die KPCh bei ihrem Treffen in Peking "glücklich zu machen"

Von Erich Parpart

Die chinesische Regierung versucht weiterhin, ihre Kontrolle über die thailändischen Medien zu verstärken, so der Gründer eines thailändischen Studentenverlags, der gegenüber Thai Enquirer angibt, dass ein chinesischer Geschäftsmann versucht hat, ihn aufzukaufen.

"China beeinflusst Thailand schon seit langem und der Versuch, unsere kleine Publikation zu kaufen, hat mich zum Nachdenken darüber gebracht, wie viele Nachrichtenagenturen in Thailand bereits von China 'übernommen' wurden, weshalb sie es nicht wagen, über chinesische Themen zu sprechen", sagte Netiwit Chotiphatphaisal, ein pro-demokratischer Aktivist und Gründer der Sam Yan Press.

"Wir haben zuerst gedacht, zu dieser Angelegenheit zu schweigen, weil es riskant ist, aber wenn wir schweigen, werden die Menschen nichts von diesem Versuch wissen, eine thailändische Publikation durch China zu kontrollieren und von der Notwendigkeit, dass die thailändische Presse frei von ausländischen Einflüssen sein muss", sagte er.

Die Publikation, die viele Bücher übersetzt und veröffentlicht hat, die sich kritisch mit der Menschenrechtslage in Peking auseinandersetzen, darunter auch Bücher von politischen Dissidenten wie Liu Xiobo und Ilham Tohti, teilte in einer Reihe von Tweets und einer Erklärung mit, dass sie von einem Ermittler einer privaten Ermittlungsfirma in Bangkok kontaktiert wurde, die einen chinesischen Kunden hat, welcher der Publikation 2 Millionen Baht bieten wollte, damit sie den Betrieb einstellt.

Der Ermittler behauptete, dass der chinesische Geschäftsmann wollte, dass Sam Yan Press geschlossen wird, um seinen Einfluss in Thailand für die chinesische Regierung sichtbar zu machen, so die Veröffentlichung.

Der Ermittler erklärte in einer E-Mail mit dem Angebot auch, dass die Publikation vor dem 20. Kongress der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der vom 16. bis 22. Oktober stattfand, eingestellt werden sollte.

Sam Yan Press hat eine Reihe von E-Mails zwischen der Publikation und dem Ermittler zwischen dem 5. Mai und dem 2. Oktober veröffentlicht, die von Thai Enquirer eingesehen wurden und den Namen des Vertreters, den Namen des Unternehmens, das er angeblich vertritt, und seine Telefonnummer als Beweis für ihre Behauptungen enthalten.

In der E-Mail mit dem Angebot heißt es, dass die Mitglieder der Publikation weiterhin Bücher, die der chinesischen Regierung kritisch gegenüberstehen, mit einer neuen Firma unter einem neuen Namen veröffentlichen können.

In der Nachricht heißt es auch, dass die Publikation sechs Monate nach der Schließung wieder unter demselben Namen erscheinen kann und der 2-Millionen-Deal dann immer noch gilt.

Neben Anrufen und E-Mails gab die Publikation auch an, dass der Ermittler Netiwits Familienhaus in Nakhon Pathom, sein Haus in Samut Prakan und den Tempel, in dem Netiwit sein Mönchstum ausübte, besucht habe, um Netiwit unter Druck zu setzen, die Publikation aufzugeben.

Nach den unaufgeforderten Besuchen beschlossen die Mitglieder der Publikation, sich persönlich mit dem Ermittler zu treffen, um mehr darüber herauszufinden, wer versucht, sie aufzukaufen, jedoch ohne Erfolg.

Der Ermittler behauptete, er wisse nicht, wer der chinesische Geschäftsmann sei, und sagte, seine Firma habe den Auftrag von einem chinesischen Unternehmen erhalten, mit dem sie bereits Geschäfte gemacht habe.

Sam Yan Press lehnte das Angebot während des Treffens ab, bevor eine weitere E-Mail mit einem auf Chinesisch geschriebenen Brief eintraf, der angeblich von dem chinesischen Geschäftsmann stammt.

In der E-Mail hieß es, der chinesische Geschäftsmann habe keine Anweisungen von der chinesischen Regierung oder der Kommunistischen Partei Chinas erhalten, aber er wolle, dass die Veröffentlichung eingestellt werde, um der Regierung zu gefallen.

"China wird seine Taktik nicht ändern, wenn sie nicht entlarvt wird, und es liegt nun an der Tapferkeit der thailändischen Presse, sie weiterhin zu entlarven", sagte Netiwit dem Thai Enquirer.

"Wir sollten auch eine Studie über Chinas Einfluss auf die Presse in anderen Ländern, wie z.B. in Neuseeland, durchführen, damit wir mehr über ihre Taktik erfahren und wie wir sie bekämpfen können", sagte er.

Link: https://www.thaienquirer.com/45477/chinese-businessman-wanted-to-shutter-local-media-ho...

Mehr zum gleichen Thema:
Link: https://prachatai.com/english/node/10066
Link: https://nitter.net/SamyanPress/status/1585315161132642305/photo/1

Link: https://www.rfa.org/english/news/china/publisher-10282022153419.html

Link: https://globalvoices.org/2022/10/30/student-run-press-in-thailand-offered-money-by-chin...

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Grüße

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Da mache ich mir keine Sorgen ....

NST ⌂ @, Südthailand, Mittwoch, 02.11.2022, 12:27 vor 93 Tagen @ Ikonoklast 1500 Views

bearbeitet von NST, Mittwoch, 02.11.2022, 12:36

Ein chinesischer Geschäftsmann wollte ein lokales Medienhaus schließen lassen, um die KPCh bei ihrem Treffen in Peking "glücklich zu machen"

Von Erich Parpart

Leserzuschrift: Die chinesische Regierung versucht weiterhin, ihre Kontrolle über die thailändischen Medien zu verstärken

.... denn die Guten aus den USA haben hier in Bangkok den grössten CIA Stützpunkt in ganz Südost Asien - nämlich die dortige Botschaft der USA.

Die CPG Gruppe, dürfte eine der grössten Firmengruppe in TH sein, wenn nicht sogar die Grösste. Sie beliefert alle mir bekannte Supermärkte in TH.

Kein Thailänder hat ein Interesse daran, dass sich daran was ändert. Ganz einfach deshalb, weil es derzeit alternativlos ist. Niemand sanktioniert hier seinen eigenen Lebenssaft ... als Helden sind die Asiaten nicht geboren .... :-P

Die Propaganda hier, angeführt von der englisch sprachigen Presse z.B Bangkok Post ... ist selbstverständlich westlich ausgerichtet. Auf diese Art der Pressebericht Erstattung sollten die thail. Behörden sich konzentrieren, dass die nicht überhand nimmt.

Das meint ein hier Lebender - mit dieser Meinung bin ich hier unter Ausländern aber überhaupt nicht gerne gesehen.

Das kleine Thailand .... wo die nicht überall mitmischen .... [[la-ola]]

Ein Tipp an Deutschland - macht es doch so wie Habeck und Baerbock, die fähigsten und knallhartesten Politiker - im Zweifel einfach alles was aus China kommt sanktionieren. So ist die Wirtschaft am schnellsten am Ende ...

- jetzt noch Neues aus Russland - PUTINS WORTE AN DIE BEWOHNER DES WESTENS ... ja, denen habt ihr auch gezeigt wo der Hammer hängt. [[top]]
Witze erzählen kann er, der Putin.
Gruss

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Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]] ©n0by
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Dazu passend einige Aspekte über den weiteren Verlauf des 3. Weltkriegs (mL)

Ankawor @, Samstag, 29.10.2022, 14:19 vor 97 Tagen @ Ikonoklast 7880 Views

https://www.zerohedge.com/news/2022-10-28/here-how-wwiii-likely-proceed

Er legt dort dar, in welche Blöcke sich die Welt im weiteren Kriegsverlauf aufteilen dürfte. Man will es erstmal nicht glauben, aber durchaus lesenwert. (Nur der erste Teil ist kostenlos.)

Und was treibt eigentlich der Scholz so in letzter Zeit entgegen aller Kritik?

Eine Karte aus dem Artikel:

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Die "transatlantische" Schwester vdL scheint Probleme zu bekommen......

Olivia @, Samstag, 29.10.2022, 18:41 vor 97 Tagen @ Ankawor 6303 Views

Ein Korruptionsskandal aus der Zeit, in der sie das "Kriegsministerium" leitete, scheint über ihrem Haupte zu schweben.....

https://www.trtworld.com/magazine/corruption-scandal-hangs-over-eu-president-ursula-von...

Mal gespannt, was da kommt. Ich erinnere mich lediglich daran, dass sie mit Geld regelrecht um sich geschmissen hat... alles für "Beratungsfirmen", vmtl. die meisten aus dem englisschprachigen Raum.

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UvdL gejagt von der Rumänin mit den stählernen Klöten

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Samstag, 29.10.2022, 18:54 vor 97 Tagen @ Olivia 5939 Views

Die Jägerin ist scharf.

Scharf hier nicht im Sinne von "sexy", sondern im Sinne von " hat Haare auf den Zähnen".[[zwinker]]

https://weltwoche.ch/daily/nun-ermittelt-die-eu-staatsanwaltschaft-im-covid-impfdeal-de...

Dass es ihr diesmal nicht gelingt, dafür soll Laura Codruta Kövesi sorgen, die neue EU-Staatsanwältin. Sie gilt als unbestechlich und korrekt.

Die Frau hat sich mit"Eiern aus Stahl" in der Hose einen Namen gemacht:

https://exxpress.at/impfstoff-deals-diese-korruptions-jaegerin-ermittelt-gegen-von-der-...

Mit Laura Codruța Kövesi sieht sich von der Leyen jetzt allerdings einem anderem Kaliber gegenüber: Die ehemalige Basketballerin hatte sich in Rumänien mit der dortigen Mafia angelegt, um die EU-Werte zu vertreten. Die Deutsche Welle bezeichnete Kövesi einmal als „Antikorruptions-Ikone“, weil sie mit hohem persönlichen Risiko gegen dunkle Machenschaften in ihrer Heimat vorgegangen war. Sie schreckte auch vor radikalen Allianzen nicht zurück: So warfen ihr ihre Gegner in Rumänien vor, mit dem Inlandsgeheimdienst SRI kooperiert zu haben, um Verbrecher zu jagen, berichtet die Berliner Zeitung.

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Gebe ich Dir in vollem Umfang recht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 29.10.2022, 20:04 vor 97 Tagen @ Ikonoklast 4568 Views

Kövesi ist ein Ausnahmetalent. Auch ihr Vater war schon Staatsanwalt, und sie ist in unserer Stadt aufgewachsen. Man kennt den Werdegang und die kompromißlose Haltung für den Rechtsstaat und gegen Korruption. Viele Klippen hatte sie zu bewältigen, - es liegt ja in der Natur der Sache, dass man so eine Person nicht im Rücken haben will, wenn man gewisse Geschäfte als Politiker macht.

Sie als Rumänin zu bezeichnen, ist nicht ganz richtig. Sie stammt aus Rumänien, aus Siebenbürgen, aber gehört der ungarischen Minderheit an. Deshalb der ungarische Name, der eben nicht rumänisch klingt. Natürlich ist es für die Angehörigen der ungarischen Minderheit noch schwerer, sich nach oben zu boxen, aber sie hats geschafft. Dass sie sich bei ihren Recherchen des SRI (= Nachfolgeorganisation der Securitate) bedient, ist nur recht und billig. Wie soll sie sonst an das Material kommen, um die Halunken in der Riege der Politiker zu überführen?

Nach dem Zirkus in Rumänien, den Machenschaften der großen Koalition, mit Billigung eines schwachen Präsidenten namens Johannis, der zwar deutschstämmig ist, aber niemanden auf die Hühneraugen treten will, werden die Stimmen lauter, die Kövesi lieber im eigenen Land sehen wollten. Und zwar nicht als Juristin, sondern als Präsidentin. Nachdem wir in Rumänien zwar eine parlamentarische Demokratie haben, aber im Gegensatz zu Deutschland und Österreich ein semipräsidentielles Regierungssystem existiert, wodurch der Präsident mehr Einfluss auf die Politik nehmen kann, versprechen sich viele eine spürbare Verbesserung im Land, wenn eine Frau mit dem Kaliber von Kövesi an der Spitze steht.

Die Befürwortung für eine starke Juristin an den Schaltstellen der EU hält sich hier in Grenzen, zumal man zur EU langsam auf Distanz geht. Die Stimmen werden lauter, dass die EU eine Fehlentscheidung war. Die Anti-EU-Stimmungen werden zwar nimmer noch durch die Gelder gedämpft, die aus Brüssel kommen. Das sieht man dann an den Informationsplakaten bei irgendwelchen großen Bauvorhaben (Autobahn, Brücken, etc.), wo dann die Finanzierung durch die EU hervorgehoben wird. Aber wenn das noch weiter eingeschränkt wird, dann zieht das auch nicht mehr.

Das Veto von den Niederlanden gegen die Einbindung von Rumänien in das Schengener Abkommen hat für große Verstimmung bei den rumänischen EU-Anbetern gesorgt. Ich persönlich finde es gut, weil dadurch gewährleistet wird, dass nicht jeder unkontrolliert ins Land rein- und rauskommen kann. Aber die Mehrheit wartet darauf, dass die Blase platzt und sich die EU in Wohlgefallen auflöst. Was nichts mit einer grundsätzlichen Stimmung zur europäischen Zugehörigkeit zu tun hat. Die Bevölkerung in Rumänien betrachtet sich zum absolut überwiegenden Teil als europäisch.

Leserzuschrift: Der Mythos von Angela Merkel

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Sonntag, 30.10.2022, 06:49 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 4459 Views

Der Mythos von Angela Merkel

Sie war nie eine große Führungspersönlichkeit - und sie lässt Deutschland zerstört zurück.

Auf dem Höhepunkt von Angela Merkels Macht wurde die scheidende deutsche Bundeskanzlerin als Anführerin der freien Welt gefeiert - als oberste Verteidigerin der liberalen Ordnung in einem Zeitalter des Populismus sowie als Retterin Europas in einem Zeitalter des nationalistischen Revanchismus. Doch als Merkel nach 16 Jahren an der Spitze der größten und wohlhabendsten Nation Europas die Bühne verlässt, sind die Kommentare wesentlich verhaltener. Worte des Lobes über ihre Jahre an der Macht sind bereits rar gesät. Könnte es sein, dass der Mythos Merkel nun endlich ins Wanken gerät?

Es steht außer Frage, dass Merkel eine beeindruckende Politikerin war. Ihre 16-jährige Regierungszeit machte sie zu einer der dienstältesten Bundeskanzlerinnen Deutschlands und stellt sie in eine Reihe mit Otto von Bismarck und Helmut Kohl. Doch während Merkels Durchhaltevermögen, ihre Dominanz und ihr überragendes Talent zur Selbsterhaltung ihr selbst gutgetan haben mögen, hinterlässt sie ihre Partei, ihr Land und Europa in einem geschwächten Zustand.

Merkel ist in erster Linie eine Opportunistin. Sie war eine Politikerin, die mit der Zeit gegangen ist, die ihre Konkurrenten innerhalb und außerhalb ihrer Partei geschickt aus manövriert hat. "Merkiavelli" hat sie der verstorbene Soziologe Ulrich Beck genannt. Sie ist eine politische Verwandlungskünstlerin. Was die Wirtschaft betrifft, so begann Merkel ihre Kanzlerschaft als finanzpolitische Falschspielerin und hielt die meiste Zeit ihrer Amtszeit die Fäden im Haushalt fest in der Hand. Bei ihrem Ausscheiden aus dem Amt hat sie einige der großzügigsten Pandemieausgaben der Welt genehmigt. In kulturellen Fragen war sie mal sozial-konservativ und lehnte die Homo-Ehe ab, mal war sie hyperliberal und öffnete die deutschen Grenzen für eine Million Flüchtlinge. Merkel hat keine Ideologie, die über das hinausgeht, was für sie allein funktioniert.

All das hat es den deutschen Politikern unmöglich gemacht, aus ihrem Schatten herauszutreten. Sie hat es geschafft, die deutsche politische Szene so sehr zu dominieren, dass selbst die ersten deutschen Wahlen nach Merkel am Wochenende von ihrer Präsenz überschattet wurden. Dies ist ihre Partei, die CDU, teuer zu stehen gekommen. Sie wird von internen Streitigkeiten und der Ungewissheit über die Richtung, in die sie gehen soll, geplagt. Die beiden Nachfolger von Merkel sind beide spektakulär gescheitert. Zunächst war da die "Mini-Merkel" Annegret Kramp-Karrenbauer, die es nicht einmal ein Jahr als CDU-Vorsitzende aushielt. Jetzt gibt es den glücklosen Armin Laschet, der bei den Wahlen in dieser Woche nicht einmal 25 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte - das schlechteste Ergebnis der CDU aller Zeiten. Sie war einst die dominierende Partei im Nachkriegsdeutschland. Deutschland hatte in 57 der 72 Jahre der Bundesrepublik einen CDU-Kanzler. Doch Merkel hat die Partei zu einer total ausgehöhlten Schale gemacht.

Selbst die konkurrierenden Sozialdemokraten, die SPD, können sich nicht aus Merkels Schatten lösen. Olaf Scholz von der SPD, der die Wahl knapp gewann, war Merkels Vizekanzler und Finanzminister in der Koalition. Im Wahlkampf präsentierte er sich als Kandidat der Kontinuität und nicht als Kandidat des Wandels. Er kopiert sogar Merkels charakteristische Handbewegung - die "Merkel-Raute" - um diese Botschaft zu unterstreichen.

Doch für eine Politikerin, die so viele verzweifelt nachahmen wollen und deren Erbe sie so sehr fürchten, dass sie sich nicht gerne von ihm trennen, hat Merkels Amtszeit nicht gerade Wunder für das Land bewirkt, dem sie diente.

Sehen Sie sich nur die deutsche Wirtschaft an. Wie Wolfgang Streeck auf spiked argumentiert, waren die wirtschaftlichen Bedingungen, die Merkel erbte, mehr als unglaublich günstig. Ihr Vorgänger, Gerhard Schröder von der SPD, hatte Deutschland in den Euro geführt und bereits die Löhne der deutschen Arbeitnehmer (mit Duldung der Gewerkschaften) gesenkt. Dadurch wurden die deutschen Exporte wettbewerbsfähiger, selbst zu einer Zeit, als andere Industrieländer ihre Produktionsstandorte nach Fernost verlegten. Die SPD zahlte einen hohen politischen Preis für diese Reformen, aber Merkel nahm die Beute in Empfang.

Welche Ideen hat Merkel also mitgebracht? So gut wie keine. Als sie 2005 zum ersten Mal zur Wahl antrat, präsentierte sie sich als Hardliner unter den Thatcherianern. Sie wollte eine Einheitssteuer, Sozialabbau und eine Deregulierung des Arbeitsmarktes. Sie stellte sich gegen das deutsche Wirtschaftsmodell - insbesondere gegen die "Sozialpartnerschaft", die den Staat, den Privatsektor und die Gewerkschaften zusammenbringt - und für einen eher anglophonen Kapitalismus. Doch nachdem sie die Wahl nur knapp gewonnen und eine Koalition mit den Sozialdemokraten gebildet hatte, wurden die meisten dieser Pläne sofort fallen gelassen. Sie entdeckte, dass sie die Sozialpartnerschaft eigentlich die ganze Zeit geliebt hatte und dass ihre Vorgänger in Sachen Arbeitsmarktreformen bereits ganze Arbeit geleistet hatten.

Während eines Großteils von Merkels Zeit als Bundeskanzlerin schien die deutsche Wirtschaft noch in guter Verfassung zu sein. Sie hat den Finanzcrash von 2008 weitaus besser überstanden als der Rest des Westens. Deutschland wurde zum Synonym für wirtschaftlichen Erfolg, Effizienz und Widerstandsfähigkeit.

Doch gegen Ende von Merkels Amtszeit traten wie erwartet die grundlegenden Schwächen Deutschlands an die Oberfläche. Noch bevor die Pandemie die Welt lahm legte, stand Deutschland am Rande einer Rezession. Im Jahr 2019 wuchs das Land nur um 0,6 Prozent. Der Anteil der viel gepriesenen industriellen Basis am BIP ist deutlich zurückgegangen. Sogar das Schicksal der mächtigen deutschen Autoindustrie ist nicht mehr so sicher - 42 Prozent der deutschen Autobeschäftigten sagen, dass sie um ihre Zukunft fürchten. Das "Jobwunder", das Merkel überwachte, war nur eine Fata Morgana. Ja, mehr Menschen fanden Arbeit, aber hauptsächlich in schlecht bezahlten, wenig produktiven Dienstleistungsjobs.

Unter Merkels Pfennigfuchserei hat der deutsche Staat es versäumt, angemessen in die Infrastruktur zu investieren, und viele seiner größeren Bauprojekte wurden von Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Korruption heimgesucht. Berlins neuester Flughafen, Berlin Brandenburg, steht sinnbildlich für Deutschlands Infrastrukturprobleme. Sein Bau dauerte neun Jahre länger als geplant und sieben der geplanten Eröffnungstermine wurden verpasst.

Noch schlimmer ist das Versäumnis, Deutschlands digitale Infrastruktur zu verbessern - Deutschland hat mit die langsamsten Internetgeschwindigkeiten in der entwickelten Welt und die schlechteste 4G-Abdeckung in Europa. Vier von 10 Unternehmen verwenden immer noch Faxgeräte. Merkels Deutschland ist absolut kein Musterbeispiel für "Effizienz".

Ein Bereich, in dem sie große Reformen versprach, war die Energieerzeugung. Deutschland hat seit langem den Ruf, "grün" zu sein und den Klimawandel ernst zu nehmen. Im Jahr 2010 leitete die Regierung die Energiewende ein - die Umstellung auf Kohlenstoffarme Energiequellen wie Wind und Sonne. Ein großer Fehler des Plans war jedoch, dass er auch die Stilllegung der deutschen Kernkraftwerke vorsah, obwohl die Stromerzeugung aus Kernkraft kohlenstoffneutral ist. Die Regierung hatte geplant, die Kernenergie als "Brückentechnologie" zu nutzen und die Anlagen am Netz zu halten, bis die erneuerbaren Energien 100 Prozent der Energie liefern können. Doch nach der Kernschmelze im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi brach die Panik aus. Plötzlich wurde die Kernenergie für unsicher und ihr Ausstieg aus dem deutschen Energiemix wurde zur Priorität erklärt. In Wirklichkeit wurde die Fukushima-Krise durch einen Tsunami verursacht. Sie hatte also nichts mit der nuklearen Sicherheit zu tun. Dennoch wird das letzte deutsche Kernkraftwerk im nächsten Jahr abgeschaltet.

Auf erneuerbare Energien zu setzen, war und ist nie mehr als ein Hirngespinst. Windparks und Solaranlagen sind teuer, unzuverlässig und nehmen große Teile der Landschaft in Anspruch. Viele der Bauprojekte stoßen auf heftigen lokalen Widerstand. Und wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint, müssen andere Energiequellen herangezogen werden. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie muss Deutschland nun auf viel umweltschädlichere Energiequellen wie Kohle zurückgreifen. Das Endergebnis ist, dass Merkels grüne Politik dazu geführt hat, dass Deutschland die höchsten Kohlenstoffemissionen pro Kopf in Europa hat - sowie die höchsten Strompreise.

Merkels radikalster Schritt in ihrer Amtszeit war ihre Entscheidung, die deutschen Grenzen für syrische Flüchtlinge im Jahr 2015 zu öffnen. Dies war wohl der Moment, in dem die charismafreie Kanzlerin zum Liebling des globalen liberalen Kommentariats wurde. Sie wurde für ihren Humanismus gelobt. Als andere Länder die Zugbrücke hochziehen und dem menschlichen Leid den Rücken kehren wollten, erklärte Merkel in etwas untertriebener Weise: "Wir schaffen das". Deutschland hat es im Großen und Ganzen "geschafft", auch wenn Merkel nie einen Plan formuliert hat, wie das geschehen soll. Außerdem hat sie die Entscheidung über die Köpfe der deutschen Wähler hinweg getroffen, die in dieser Angelegenheit nie wirklich ein Mitspracherecht hatten.

In den Monaten und Jahren seit der Flüchtlingskrise, die sich scheinbar immer dem medialen Rampenlicht entzogen hat, hat sich Merkel damit beschäftigt, die Grenzen erneut zu verschärfen. Die deutsche Regierung hat Abschiebungen verschärft und neue Rückführungsabkommen mit Ländern wie Afghanistan unterzeichnet. Besonders umstritten ist der von Merkel initiierte EU-Migrationsdeal mit der Türkei, bei dem sie der türkischen Regierung 6 Milliarden Euro für die Aufnahme von Millionen illegaler Einwanderer zahlt.

Die Flüchtlingspolitik löste auch eine enorme politische Gegenreaktion aus. Die rechtsgerichtete Partei Alternative für Deutschland (AfD) erhielt Auftrieb. Nach den Wahlen 2017, bei denen Merkel den niedrigsten Stimmenanteil aller Zeiten für eine amtierende Kanzlerin erzielte, wurde die AfD zur größten Oppositionspartei. Seitdem ist sie zwar abgestürzt, hat sich aber dennoch als fester Bestandteil der deutschen politischen Landschaft etabliert. Die Schockwellen von Merkels Flüchtlingspolitik hallen auch in Europa nach. Die Grenzen sind wieder hochgezogen und werden härter bewacht als je zuvor. Als Merkel aus dem Amt scheidet, hat die EU - oder die "Festung Europa", wie sie manchmal genannt wird - einige der am stärksten militarisierten Grenzen der Welt.

Während Merkel sich innenpolitisch durchwurschtelte, spielte sie auf der europäischen Bühne eine wahrhaft sehr zerstörerische Rolle. Ja, sie hat geholfen, den Euro nach der Schuldenkrise zu "retten". Aber zu welchem Preis? Deutschland bestand - zusammen mit der "Troika" aus IWF, EU und EZB - darauf, dass die einzige Lösung für die Krise in brutalen, strafenden Sparmaßnahmen besteht. Die Beschäftigung im öffentlichen Sektor wurde um 30 Prozent gekürzt. Auf dem Höhepunkt der Krise verlor Griechenland mehr als ein Viertel seines gesamten BIP. Die Arbeitslosigkeit stieg um 16 Prozentpunkte und die Jugendarbeitslosigkeit erreichte einen Höchststand von rund 56 Prozent. Italien wurde nach Griechenland am zweitstärksten in Mitleidenschaft gezogen. In keinem der beiden Länder hat das BIP jemals wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Der Euro wurde gerettet, aber nicht Europa.

Doch gegen Ende von Merkels Amtszeit blieb auch diese strikte Haushaltsdisziplin auf der Strecke - zumindest in Deutschland. Als Reaktion auf die Pandemie drehte Merkels Regierung verständlicherweise den Ausgabehahn auf, um die Anforderungen eines noch nie dagewesenen wirtschaftlichen Schocks zu erfüllen. Bislang hat Deutschland über 1 Billion Euro ausgegeben, um die Wirtschaft während der Covid-Krise über Wasser zu halten - fast doppelt so viel wie Großbritannien. Das "deutsche Modell" der fiskalischen Regeln, das zur Bewältigung der Eurokrise als so notwendig erachtet wurde, wurde schnell ad acta gelegt, als Deutschland von einer schweren Wirtschaftskrise getroffen wurde. Austerität für dich, aber nicht für mich.

Der "Mythos" von Angela Merkel ist, dass sie Deutschland und Europa Reife und Stabilität gebracht hat. Ihre Verteidiger würden ihren Mangel an Leitprinzipien als Pragmatismus bezeichnen. Aber in Wirklichkeit ist es Opportunismus. Sie ist den Meinungsumfragen hinterhergelaufen und hat ihren Kurs entsprechend angepasst. Und bei vielen Gelegenheiten hat Merkel offener Panik nachgegeben - wie die Denuklearisierungspolitik am besten illustriert.

Die Hohlheit Merkels ist keine Tugend. Ihr Mangel an Prinzipien, ihr Mangel an einer Agenda lässt Deutschland unvorbereitet auf viele der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zurück.

Fraser Myers ist stellvertretender Redakteur bei spiked und Gastgeber des spiked-Podcasts. Folgen Sie ihm auf Twitter: @FraserMyers.

Link: https://www.spiked-online.com/2021/10/01/the-myth-of-angela-merkel/

Und noch ein Zusatzlink:

https://thecontemplativeobserver.wordpress.com/2018/08/30/has-todays-unified-germany-be...

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Die Karte hat mich amüsiert - einige Anmerkungen zu ihr.

Gernot ⌂ @, Samstag, 29.10.2022, 21:04 vor 96 Tagen @ Ankawor 5233 Views

Deutschland dieser "Achse" zuzuordnen erscheint gegenwärtig kühn. Es könnte m. E. höchstens zutreffen, wenn es kaum noch Deutsche gibt, was bei ungehindertem Geschehensverlauf in zwei, spätestens drei Generationen erreicht sein dürfte. Deutsche stünden in unverbrüchlicher Treue zum großen, freien Amerika!
Panama und Haiti, beinahe schon Sterne auf der US-Flagge, zur Achse zu rechnen halte ich für abenteuerlich.
Italien hätte man aus traditionellen Erwägungen besser gleich rot-grau-gestreift markieren sollen.
Ob Albanien dort ein kleiner, roter Punkt ist, kann ich nicht genau erkennen.
Finnland schreit in historischer Befangenheit auf dem falschen Bein "Hurra", das ist denkbar.
Von der Ukraine erwarte ich, wenn sie Volksstaat geworden ist, keine Westhörigkeit mehr.
Japan bräuchte wohl nur Sachalin zurückzuerhalten, um sich rot zu färben.
Saudi-Arabien war eigentlich immer ein zuverlässlicher Westpartner, nicht zuletzt als einziges orientalisches Land während der letzten Auseinandersetzung. Dafür erhielt es "Narrenfreiheit", falls man verbrecherisches Straf- und Geschlechterrecht so nennen mag. Aber vielleicht gibt es aufgrund aktueller Verstimmungen wirklich einen Wandel.
Ob Israel ein grauer Fleck ist, kann ich nicht genau sehen.
Die Republik Südafrika hängt fest am westlichen Tropf; ich denke, sie sollte eher ethnisch zerfallen (Oranje-Freistaat) als geschlossen zum "Reich des Bösen" überzutreten.

Unser-Mitteleuropa - Transkription Rede Putins auf dem Valdai-Forum: Die Abrechnung mit unipolarer Weltherrschaft

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Samstag, 29.10.2022, 18:37 vor 97 Tagen @ Ikonoklast 4574 Views

https://unser-mitteleuropa.com/sensationelle-rede-putins-am-valdai-treffen-die-abrechnu...

Sensationelle Rede Putins am Valdai-Treffen: Die Abrechnung mit unipolarer Weltherrschaft

Das diesjährige Forum stand unter dem Motto:

Eine Post-Hegemoniale Welt: Gerechtigkeit und Sicherheit für alle

An dem viertägigen Treffen nahmen 111 Experten, Politiker, Diplomaten und Wirtschaftswissenschaftler aus Russland und 40 anderen Ländern teil, darunter Afghanistan, Brasilien, China, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Iran, Kasachstan, Südafrika, die Türkei, die Vereinigten Staaten und Usbekistan, um nur einige zu nennen.

Moderator der Plenarsitzung des Valdai-Clubs war Fyodor Lukyanov:

Weiter in obigem Link.

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Grüße

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Welcome to an age of "Scorched Earth Erotica"
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[Edit] Der interessanteste Part der Rede (für mich)

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Samstag, 29.10.2022, 19:37 vor 97 Tagen @ Ikonoklast 6060 Views

bearbeitet von Ikonoklast, Samstag, 29.10.2022, 20:12

Ist dieser hier:

Natürlich gibt es auch ein offen geschäftliches Interesse. Indem sie anderen ihre Werte, Konsumgewohnheiten und Standardisierung aufzwingen, versuchen unsere Gegner – ich werde meine Worte mit Vorsicht wählen – die Märkte für ihre Produkte zu erweitern. Das damit verfolgte Ziel, ist letztlich sehr primitiv. Es ist bemerkenswert, dass der Westen den universellen Wert seiner Kultur und Weltanschauung verkündet. Auch wenn sie dies nicht so offen ansprechen und oft so tun, handeln sie so, als ob es Bestandteil des Lebens wäre, indem die von ihnen betriebene Politik zeigen soll, dass diese Werte von allen anderen Mitgliedern...

Putin spricht manchmal ganz offen aus, was er meint, manchmal verklausuliert. Und hier haben wir es mMnmit einer verklausulierten Anspielung zu tun.

Von welchen Produkten spricht er hier? Welche fancy westlichen Produkte könnte Russland "brauchen", nachdem es weitestgehend autark ist und den Rest aus China bezieht? Wenn man den Anfang des Satzes betrachtet sollte es klarer werden, er spricht explizit von westlichen Werten. Statt Werte könnte man auch von Compliance (Zustimmung) sprechen.

Der Westen exportiert Compliance!

Die Frage ist nun Zustimmung oder Compliance zu/für was?

Das sollte mit diesem sehr, sehr guten Posting von @Avicenna klar werden:

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=623182

Man kann es nicht oft genug wiederholen, dass 90 Prozent der Menschen an progredienter Denkverweigerung und Staatsabhängigkeit leiden, wie Prof. Ernst Pöppel auf Psychotherapie.Info erklärt. Diese Abhängigkeitserkrankung gibt es „gerade auch bei Akademikern, von denen man eigentlich noch am ehesten annehmen sollte, dass sie selber denken wollen“. Aktuell hatte mich überrascht, dort zu lesen, das kranke System fessele inzwischen die von ihm abhängigen "Therapeuten mit Maulkorb - Eigentlich ist es ja das ureigenste Wesen der Psychotherapie, zu hinterfragen. Jetzt werden wir als Psychotherapeuten zunehmend dazu angehalten, nicht mehr zu hinterfragen.“ So eine Psychotherapeutin. Ob die wohl Ärger bekommt ob solcher unerwünschten Wahrheit? Man kann sich also auch bei den Psychos nicht mehr ausheulen oder gar Hilfe erwarten, weil denen nur noch gestattet ist, als "Büttel zu degenerieren".

Falls man zu der kleinen Minderheit gehört, die noch selbst denkt, hat man leider zu erkennen, dass der wahre FEIND die 90 Prozent Denkverweigerer sind, die unmittelbar im eigenen Umfeld leben, und die sich gern der Ideologie mit der grösseren Zahl an Gewehrläufen ergeben, weil ihnen diese Ideologie eine scheinbar stressfreie Ordnung auf Kosten des (eigenen) Weiterdenkens verschafft. Diese Denkfaulheit, die schon Immanuel Kant beklagte, stellt eine viel grössere Bedrohung dar als die Viren.

Daraus resultiert dann die Frage, welche Chance ein Versuch hat, diese Denkverweigerer gegenüber der Übermacht der medialen Gewehrläufe überhaupt zu erreichen.

Die hier verschwendete Energie verwende man besser, sich zu bilden, sich zu informieren, das Wissen zu bewahren, sich selbst zu schützen und auf den Moment zu warten, an dem bislang in der Geschichte noch jeder Wahnsinn in sich zusammengebrochen ist. Das ist die aus meiner Erfahrung einzig vernünftige Empfehlung im Umgang mit diesen 90 Prozent der wirklichen FEINDE.

Das primitive Ziel? Siehe meine Signatur...

Edit:Am Beispiel China (die da auch die Finger drin haben) sollte es noch klarer werden:

https://nitter.net/AMK_PhD/status/1586349982642098177#m

US-Geheimdienst weiß jetzt, wer hinter #SARSCoV2 steckt
Neben der KPCh China gibt es viele Verräter auf unserem Boden. Dies ist das Verbrechen des Jahrhunderts, ein Genozid!
mRNA-Impfstoffe wurden in China getestet und daher als wirksame Methode gegen #COVID19 abgelehnt.
Die Zeit drängt!

[image]

Und immer bedenken, die Amis waren damals tot beleidigt, als China das Angebot über den Bezug ihrer mRNA-Soßen ausgeschlagen hat.

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Grüße

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Auch diesen Kommentar nicke ich komplett ab

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 29.10.2022, 20:32 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 4193 Views

Den Kommentar von @Avicenna habe ich offenbar übersehen. Danke für den Hinweis!

Zu dem, was Du geschrieben hast, braucht man nichts dazufügen. Es ist damit alles gesagt.

Vielleicht eines:

Warum unterhalten wir uns z.B. im Gelben über derlei Dinge? Es gibt hier im Kreis der Kommentatoren und der Leser eine bestimmte Schicht, die diesen Quatsch durchschaut und sich eine Meinung gebildet hat, die über den Tellerrand hinausgeht. Wie auch aus dem Vorkommentar hervorgeht, wir als Wissende sind nicht in der Lage, dem Dummvolk die Realität beizubringen.

Das Dummvolk begreift es erst - wenn überhaupt - , wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Also, warum hier noch viel drum herumschreiben?

Ich verstehe Deine Botschaft nicht. (oT)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 29.10.2022, 22:51 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 3128 Views

.

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Auch ich verstehe nur Bahnhof. Und welchen Teil Deiner Signatur ...

neptun @, Sonntag, 30.10.2022, 00:45 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 3384 Views

Das primitive Ziel? Siehe meine Signatur...

... meinst Du? (Ich verstehe allerdings weder mit dem einen noch mit dem anderen.)

@helmut-1 mit seinem Kommentar hat mir leider auch nicht helfen können.

--
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Er spricht hier von der westl. mRNA-Plattform

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Sonntag, 30.10.2022, 05:40 vor 96 Tagen @ neptun 4032 Views

bearbeitet von Ikonoklast, Sonntag, 30.10.2022, 06:27

Hallo neptun,

das Spike wurde auf die mRNA-Plattform abgestimmt, um:

"Friedlich" zu entvölkern

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=613585

Schließlich sind weniger Seelen auf Erden gewünscht:


https://dasgelbeforum.net/index.php?id=607241

Edit: P. S. "Erotik der verbrannten Erde" [[zwinker]]

Die Russen haben zwar ihren Vektorimpfstoff verspritzt, der wohl auch Nebenwirkungen besitzt. Aber bei Weitem nicht so viele wie das Zeug aus dem Westen. (Bisher konnte ich keine anders lautenden Berichte finden)

Die Chinesen verspritzen ihren Totimpfstoff, der wohl auch Nebenwirkungen besitzt. Aber noch scheint sich alles wie bei den Russen zu verhalten, keine Berichte über massenhaft über den Haufen Gespritzte.

--
Grüße

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Leserzuschrift: China-Gift ist nicht so ohne (Anmerkung von mir: Vermutlich Antigenerbsünde und 'infektionsverstärkende Antikörper')

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Sonntag, 30.10.2022, 06:51 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 3891 Views

Eine Studie aus Singapur zeigt, dass Menschen, die mit Sinovac geimpft wurden, ein 5-mal höheres Risiko für schwere COVID-Symptome haben als Personen, die mit Pfizer geimpft wurden

Von Anna Maria Romero

Eine neue Studie zeigt, dass Covid-19-Impfstoffe, bei denen ein inaktiviertes Virus verwendet wird, wie Sinovac und Sinopharm, eine geringere relative Wirksamkeit bei der Vorbeugung schwerer Covid-Symptome haben als mRNA-Impfstoffe (Pfizer-BioNTech und Moderna).

Die am Dienstag (12. April) veröffentlichte Studie wurde von einem Team durchgeführt, dem Experten für Infektionskrankheiten des Nationalen Zentrums für Infektionskrankheiten (NCID) und des Gesundheitsministeriums (MOH) angehören.

An der Studie nahmen rund 2,7 Millionen Singapurer ab 20 Jahren teil, die im Rahmen des nationalen Programms geimpft worden waren. Die Studie wurde zwischen dem 1. Oktober und dem 21. November 2021 durchgeführt, also auf dem Höhepunkt einer Welle von Covid-19-Infektionen in Singapur durch die Delta-Variante.

Im Vergleich zu denjenigen, welche die Dosen von Pfizer-BioNTech erhalten hatten, war die Wahrscheinlichkeit, an einer Covid-19-Infektion zu erkranken, bei Personen, die zwei Sinovac-Impfungen erhalten hatten, nicht nur 2,37-mal höher, sondern sogar 4,59-mal höher, eine schwere Form der Krankheit zu erleiden, d. h. auf die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert werden zu müssen, Sauerstoff zu erhalten oder zu sterben.

Darüber hinaus deutet die Studie darauf hin, dass zwischen den Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna die Version von Moderna eine schwerere Erkrankung verhindert.

Dies ist wahrscheinlich auf den höheren mRNA-Gehalt von Moderna im Vergleich zum Impfstoff von Pfizer/BioNTech sowie auf den längeren Zeitraum zwischen der Verabreichung der Dosen zurückzuführen, so die Studie unter Berufung auf einen Bericht der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention.

Die Covid-19-Impfstoffdosen von Moderna werden in der Regel im Abstand von vier bis acht Wochen verabreicht, während der Impfstoff von Pfizer/BioNTech in der Regel im Abstand von drei bis sechs Wochen verabreicht wurde.

Bei Personen, die mit dem Moderna-Impfstoff geimpft wurden, war nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Infektion geringer, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, schwere Symptome zu entwickeln, weniger als halb so hoch (0,42) wie bei den Empfängern von Pfizer-BioNTech.

In der Studie heißt es: "Bei Personen, die mit zwei Dosen inaktivierter Vollvirusimpfstoffe geimpft wurden, wurde ein geringerer Schutz gegen eine COVID-19-Infektion beobachtet als bei Personen, die mit mRNA-Impfstoffen geimpft wurden."

David Lye, Direktor des NCID Infectious Disease Research and Training Office und einer der Autoren der Studie, twitterte am 13. April: "Studie aus Singapur, die ein fünfmal höheres Risiko für schwere COVID-Infektionen mit Sinovac im Vergleich zu Pfizer zeigt. Zum Glück sind nur 2% mit Sinovac geimpft".

Studie aus Singapur, die ein fünfmal höheres Risiko für schwere COVID mit Sinovac im Vergleich zu Pfizer zeigt.
Zum Glück sind nur 2% mit Sinovac geimpft.https://t.co/dS31dP7MQU - David Lye (@davidlye70) April 13, 2022

In der Studie wurde hinzugefügt, dass beide Arten von Impfstoffen einen ausreichenden Schutz vor schweren Erkrankungen bieten, und betont, dass "die Impfung eine Schlüsselstrategie gegen die Pandemie bleibt".

Wer sich für die Studie interessiert, kann hier klicken [1]. /TISG

Link: https://theindependent.sg/singapore-study-shows-people-who-got-sinovac-jabs-are-5-times...

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35412612/

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Grüße

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Massenpanik in Korea - merkwürdige Symptome: Herzstillstände junger Menschen, bluttropfende Münder

Manuel H. @, Sonntag, 30.10.2022, 08:44 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 5135 Views

bearbeitet von Manuel H., Sonntag, 30.10.2022, 09:22

Diese sehr jungen Menschen, Massenpanik und denen bleibt vor Schreck das Herz stehen?
Viele hatten blutige Nasen und die Münder waren voller Blut?

Es gab viel Berichterstattung über die Massenpanik bei der Love-Parade in Deutschland. Mit dieser Massenpanik in Deutschland vergleicht man auch die koreanische.

Aber nirgends gab es bei der Loveparade junge Menschen, denen vor Schreck das Herz stehen blieb und aus deren Nasen und Mündern Blut tropfte.

Worin liegt denn der Unterschied beider Massenpaniken? Bei der deutschen Massenpanik waren die Opfer ungeimpft, bei der koreanischen sicherlich mehrfach gengespritzt. :-)
Könnte es da einen Zusammenhang geben?

https://www.stern.de/news/mehr-als-150-tote-und-viele-verletzte-bei-massenpanik-in-seou...

Dutzende Personen haben beim Massenansturm auf Halloween-Feierlichkeiten in Seoul einen Herzstillstand erlitten.

https://test.rtde.tech/asien/152916-massenpanik-bei-halloween-party-in/

"Die Gesichter so vieler Opfer waren blass. Ich konnte ihren Puls oder Atmung nicht fühlen und viele von ihnen hatten blutige Nasen. Als ich versuchte, sie wiederzubeleben, pumpte ich auch Blut aus ihrem Mund."

Blut aus Nase und Mund, danach Tod

tradi @, Sonntag, 30.10.2022, 15:24 vor 96 Tagen @ Manuel H. 4542 Views

das Video hier https://t.me/Karstedt_Kaiser_Videos/664 zeigt eine etwa 2minütige Handyaufzeichnung, bei der ein junger Mann seine Freundin auf einer Brücke filmt. Er stellt fest, dass sie aus der Nase blutet. Sie bemerkt bei ihm dasselbe. Er schwenkt die Kamera (Handy?) auf andere junge Menschen neben ihm, die ebenfalls aus der Nase bluten. Dann schwenkt er die Kamera weiter auf einen Sendemast, um den herum Vögel in einem exakten Kreis fliegen. Die Vögel stürzen sich in den Sendemast, der mit einer Explosion die Vögel wieder zerfetzt herausschleudert. Die Druckwelle (elektromagnetische Welle?) bewegt sich auf den Kameraträger zu. Die Kamera fällt zu Boden. Die Sprecherin erklärt, dass alle Menschen auf der Brücke in dem Moment gestorben sind. Die Medien haben nicht berichtet. Die Toten wurden sofort weggebracht. Todesursache: Herzinfarkt/-stillstand.

Die These zu dem Geschehen ist, dass dies durch einen Frequenz-Angriff erfolgt ist. Die Frequenzen haben die Blutgefäße zum platzen gebracht.

--
Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit
(Thomas Jefferson)

Bloß gut, das es gar zu offensichtlich ist

Hausmeister @, Sonntag, 30.10.2022, 15:43 vor 96 Tagen @ tradi 4449 Views

das da jemand einfach nur eine, noch dazu recht simple, Trottelverarsche zusammengebastelt bzw. zusammengeschnitten hat.

Traurig allein ist, dass vermeintlich erwachsene Menschen darauf hereinfallen!

& Gruß

HM

--
Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

+1

Griba @, Dunkeldeutschland, Sonntag, 30.10.2022, 16:01 vor 96 Tagen @ Hausmeister 3148 Views

[[top]]

--
Beste Grüße

GRIBA

Ja wer kennt ihn nicht diesen romantischen Spot an denen jeder seine Geliebte ablichten möchte owT

mawa99, Sonntag, 30.10.2022, 16:01 vor 96 Tagen @ tradi 2743 Views

Ich kann das anklicken, wie ich will, ich kann das Video nicht sehen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 30.10.2022, 19:06 vor 96 Tagen @ tradi 2261 Views

bearbeitet von helmut-1, Sonntag, 30.10.2022, 19:12

Hab aber vermutlich nichts versäumt, weil mir das Ganze sowieso komisch vorkommt.

@Manuel, vielleicht ist es besser mal den Mund zu halten als ständig irgendwelche Verschwörungsdinge dahinter zu vermuten …

tomflitzebogen @, Sonntag, 30.10.2022, 21:43 vor 95 Tagen @ Manuel H. 2242 Views

… zumindest wenn es um Tote geht, die einfach nur feiern wollten, das ist ekelig!

Übrigens einer der 21 Toten der Loveparade war mein Nachbarsjunge, der wollte einfach nur mal ein wenig Feiern in Duisburg. Er kam aber nie mehr zurück. Was meinst Du, was in der Familie da los war. Inzwischen wohnt die Familie nicht mehr bei uns, ich bin mir sicher, dass das Unglück vom Schaller für die Mutter eine Befreiung war.

Ich bin ein Tag vor dem Unglück mit dem Zug am Gelände der Love-Parade Richtung Düsseldorf vorbeigefahren. Mir war da noch nicht klar, dass dort die Loveparade stattfindet. Das Gelände sah vom Zug elendig aus. Am nächsten Tag war es in der Presse. Alles mit Berlin nicht zu vergleichen. In Duisburg ging es nur um das Geschäft, die Loveparade endete in Berlin + Grüße!
tomflitzebogen

Leserzuschrift: Studie und "Anna Maria Romero" fragwürdig?

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 02.11.2022, 08:08 vor 93 Tagen @ Ikonoklast 1520 Views

zur Leserzuschrift betr. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9047219/pdf/ciac288.pdf

ADE durch Sinovac-Spritzung ist kaum zu leugnen, aber nicht nur die Vielzweckjournalistin "Anna Maria Romero" https://theindependent.sg/author/annamaria/ scheint von fragwuerdiger Guete, auch die zusammengefasste Aussage der Studie selbst scheint auf den ersten Blick zweifelhaft, was confounding factors, blosse Annahmen, zusammengeklaubte Zahlen aus 2021 und nicht zuletzt eine als Rotchina-skeptisch anzunehmende Grundeinstellung der Autoren in Singapur angeht. Nicht mal der Sinopharm-Impfstoff wird explizit benannt.

--
Grüße

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Jede Supermacht "exportiert" ihr Wertesystem und verlangt Anpassung. Nix Besonderes also. Alle die davon profitieren, sehen keinen Grund, es anders haben zu wollen. Auch nix Besonderes.

Olivia @, Sonntag, 30.10.2022, 02:49 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 3471 Views

Es ärgern sich nur diejenigen, die in irgend einer Form nicht das bekommen, was sie wollen..... oder eigentlich wollen. Diejenigen, die das haben oder bekommen, was sie wollen, die ärgern sich nicht und haben keinerlei Interesse an Veränderungen.

Sobald viele nicht mehr das bekommen, was sie wollen, wird es unruhig.....
Man kann nur hoffen, dass nicht allzu viele nicht mehr das bekommen, was sie wollen, denn dann kann es sehr ungemütlich werden. Erheblich ungemütlicher als derzeit.

Wie gesagt..... wer sein "System" exportieren kann, der tut es auch .... ob mit grober Gewalt, sanfter Gewalt oder Verführung...

Unerträglich wird es, wenn zu viel Unkalkulierbarkeit und Kriminalität im System ist.

--
For entertainment purposes only.

Auch Compliance ist so gesehen nur oberflächlich

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 30.10.2022, 09:13 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 3061 Views

Mmn geht es nur um die Dollar-Hegemonie. Da gibt es keine Kompromisse, nur Sieg oder Tod für die USA. Für Russland gilt das gleiche, aber mit umgekehrten Vorzeichen. Mit der Message lassen sich bloß keine langen Reden zimmern ... :-P

Grüße

--
[image]
** sic transit gloria germaniae **

Warum legt er nicht einfach einen Wechselkurs fest, zu dem die russische Zentralbank Gold ankauft und einen Kurs, zu dem sie Tscherwonez verkauft?

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 30.10.2022, 10:18 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 3183 Views

?

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Neues Gasszenario der Bundesnetzagentur: Vielleicht wird russisches Gas bald in Feinunzen gehandelt

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Sonntag, 30.10.2022, 10:31 vor 96 Tagen @ Mephistopheles 4177 Views

würde durchaus Sinn ergeben, wenn man sich das neue Gasszenario der Bundesnetzagentur ansieht [[zwinker]]

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/Hintergrund/221020_gas_szenarien_neu.pdf


Fazit
Es wurden vier realistische Szenarien berechnet. Nur in einem kommt es im Februar zu einer Gasmangellage. Unter
den aktuellen Umständen kann von einem Beginn der Ausspeicherung Ende Oktober (Kalenderwoche 43) ausgegangen
werden. In den letzten drei Jahren wurde im Schnitt ebenfalls erstmalig in der Kalenderwoche 43 mehr ausgespeichert als
eingespeichert. Wenn wir in Deutschland unser Sparziel von mindestens 20 % weiterhin einhalten, drei LNG-Terminals
spätestens zum Jahresbeginn einspeisen und der erwartete, winterbedingte Rückgang der Importe sowie der Anstieg
der aktuell besonders niedrig ausfallenden Exporte eher moderat ausfällt, dann kommen wir ohne eine nationale
Gasmangellage durch den Winter. Die Gasspeicher werden bis zum Frühling ausspeichern und dann noch einen für die
darauffolgende Befüllungsperiode komfortablen Speicherfüllstand von ca. 50 Prozent aufweisen.
Kommt es jedoch zu einem stärkeren Absinken der Importe oder auch zu einem verstärkten Anstieg der Exporte, was
beispielsweise durch einen strengeren Winter in den europäischen Nachbarländern begründet sein kann, so droht auch in
Deutschland eine Gasmangellage zum Ende des Winters 2022/2023. Im Vergleich zu den Berechnungen von Anfang August
hat sich der Zeitpunkt einer möglichen Gasmangellage in einem besonders kalten Winter und ohne Lieferungen aus der
Nord Stream 1 von Ende November auf Ende Februar verschoben. Maßgeblich dafür sind die im ersten Teil beschriebenen
vier Faktoren.
Die Reduktion des Gasverbrauchs bleibt daher wichtig, um eine weiterhin mögliche Gasmangellage in den Szenarien für
einen kalten Winter zu vermeiden

--
Grüße

---
Welcome to an age of "Scorched Earth Erotica"
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Wenn der Yüan goldgedeckt ist, dann kommt bei der chinesischen Hafeninvestition ja vlt. etwas in die Kassen. Weitere Verkäufe sind ja wohl auch geplant. :-) oT

Olivia @, Sonntag, 30.10.2022, 12:54 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 2631 Views

.......

--
For entertainment purposes only.

Durchaus möglich, dass das mit der von mir seit 2019 vermuteten Rückabwicklung der Globalisierung der Fall sein wird.

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 30.10.2022, 14:11 vor 96 Tagen @ Ikonoklast 3532 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 30.10.2022, 14:19

würde durchaus Sinn ergeben, wenn man sich das neue Gasszenario der Bundesnetzagentur ansieht [[zwinker]]

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/Hintergrund/221020_gas_szenarien_neu.pdf


Fazit
Es wurden vier realistische Szenarien berechnet. Nur in einem kommt es im Februar zu einer Gasmangellage. Unter
den aktuellen Umständen kann von einem Beginn der Ausspeicherung Ende Oktober (Kalenderwoche 43) ausgegangen
werden. In den letzten drei Jahren wurde im Schnitt ebenfalls erstmalig in der Kalenderwoche 43 mehr ausgespeichert als
eingespeichert. Wenn wir in Deutschland unser Sparziel von mindestens 20 % weiterhin einhalten, drei LNG-Terminals
spätestens zum Jahresbeginn einspeisen und der erwartete, winterbedingte Rückgang der Importe sowie der Anstieg
der aktuell besonders niedrig ausfallenden Exporte eher moderat ausfällt, dann kommen wir ohne eine nationale
Gasmangellage durch den Winter.

Der internationale Handel dürfte dann mit der Umstellung auf Goldstandard etwa auf 1/10 des bisherigen Umfangs sinken, also etwa auf das Niveau vor der Dollarisierung.

Der Wohlstand in Europa dürfte etwa auf 1/3 des bisherigen Niveaus abnehmen, bei gleich hohen Löhnen, aber in allen Bereichen (mit Ausnahme der Wohnungen) verdreifachten Preisen. Die Mieten werden wegen der Überalterung der Gesellschaft kaum noch steigen.

Insbesondere Europa dürfte zum Armenhaus der Welt werden, eine Rolle, die es bereits seit etwa 500 n.Chr. bis etwa 1.500 eingenommen hat.

Aber, vorläufig machen es alle wie der Vogel Strauß, sie meinen, wenn sie nur den Kopf in den Sand stecken, dann wird es schon nicht so schlimm kommen.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Dottore: "Wer sich heute noch auf so etwas wie die 'Globalisierung' verlässt …

Ostfriese @, Sonntag, 30.10.2022, 16:51 vor 96 Tagen @ Mephistopheles 3801 Views

Hallo Mephistopheles

Aber, vorläufig machen es alle wie der Vogel Strauß, sie meinen, wenn sie nur den Kopf in den Sand stecken, dann wird es schon nicht so schlimm kommen.

Ich denke, dass wir selbst im Forum den Kopf in den Sand stecken: Die Grundlagen des Debitismus und der Machttheorie geraten leider immer mehr in Vergessenheit!

Es führt kein Weg an der Verschuldung der Nichtbanken – als breit gestreute (= breit besicherte) Kreditvergabe an eine möglichst lang wachsende Basis des Systems – vorbei. Sie ist zwingend notwendig, da sie zu einem zusätzlichen Bruttosozialprodukt führt. Das Problem liegt in der Finanzökonomie. Staatsanleihen, die ja der Finanzierung des Staates dienen, werden von weltumspannenden Vorsorgesystemen der Versicherer, Pensionskassen, Treuhandgesellschaften, Fonds etc. mit dem Guthabensummen ihrer Anleger gekauft, die schon im System sind. Im Rahmen der geldpolitischen Operationen können diese Staatsanleihen zwecks Schaffung von ZBG wieder bei der Zentralbank hinterlegt werden – die Geldsummen im System werden nicht erhöht. Die Staatsschuldentitel z.B. können wegen ihrer Zentralbankfähigkeit zur Hinterlegung mehrfach hintereinander von der Notenbank refinanziert werden, wobei sich ihre Laufzeiten verkürzen. "Indem sie immer weitere Schuldtitel ankauft, schafft sie über die Laufzeit dieser Titel zwar zusätzliche Geldsummen, diese können aber nicht an die verschuldungswilligen Nicht-Banken gelangen." Alles Weitere in

https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=341940

Ich frage mich, ob es im Zusammenhang mit dem 'Turning Point' und @Ashitakas Sätzen:

Die für ein debitistisch einwandfrei aufschuldungsfähiges Schuldenkettensystem notwendigen Quellen an der Kreditbasis sind zu!!! Jetzt muss man nur den Debitismus studieren. EFH, Wohnungsbau, KMU ... ZU!!!! Was wir nun beobachten bzw. erleiden werden, ist das meiner Ansicht nach zeitlich von den Beratungsgesellschaften der Politik und Zentralbanken exakt geplante Beiseiteräumen der ohnehin verschuldungsunfähigen Kreditnehmerschaft.

aus https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=622732 nicht zu Situationen kommt, die dottore ausführlich im Januar 2003 darlegt hat:

Am Ende landen sämtliche Titel auf der Passivseite der öffentlichen Hand, die ihrerseits ihre Titel jederzeit der ZB aufdrücken kann, so dass das Ganze im Endzustand bei völliger Kreditlosigkeit des Privatsektors (bezogen auf zusätzliche Kreditvergaben) und einem durch alle Fristen laufenden Nullzins sich darstellt. Dies in Verbindung mit einem laufend fallenden Preisniveau und einer allgemeinen Depression und schließlichem Stillstand sämtlicher privaten Aktivitäten, soweit diese noch in irgendeinem Zusammenhang mit privaten Kreditphänomenen stehen.

Es läuft dann alles auf einen subtil eingefädelten Vollsozialismus hinaus: Jegliche wirtschaftliche Aktivität hängt am Tropf des Staates (Existenzgründerdarlehen!), der dann nur noch den letzten Schritt vollziehen muss: Herstellung Verteilung der lebensnotwendigen Güter in eigene Regie zu übernehmen (siehe die bekannten 'Getreidespenden' through the ages). …

Inzwischen ist in den meisten Staaten der Weg hin zum reinen Finanztitel-'Geld' vollendet. Um die Banken im heutigen ZB-System nicht per se in den Ausweglos-Konkurs zu treiben, muss der ZB-Satz natürlich auf Null gehen, so dass die Banken ihrerseits als einzige, die mit der ZB Geschäfte machen können, nicht 'mehr' zurückgeben müssen als sie selbst von ihr erhalten haben.

Sind sämtliche privaten Fristigkeiten entweder abgearbeitet oder eben auf der Passivseite des Staates verschwunden, ist Ende vom Gelände. Wir haben dann, da Nullzins durch alle Fristigkeiten, nur noch eine permanente Prolongation der Staatstitel durch sich selbst.

Die restliche Variable ist dann das laufende Staatsdefizit und zwar jenes, das unabhängig von der Titelübernahme (und ihren Folgen, also restlichen Zinszahlungen bis auch diese im Laufe der Zeit gänzlich auf Null gebracht wurden) entsteht. Da der Staat nicht auch noch zum Kostgänger des Staates werden kann, der keinerlei über den Markt, also den privaten Sektor, laufende Waren- und Diensteproduktionen verfügt, muss auch dort dann ein Verteilungssystem eingerichtet werden: Am besten man stattet auch die beim Staat Tätigen mit den entsprechenden 'Gutscheinen' aus, usw.

So haben wir dann auch auf diesem Wege den Eilmarsch hin zu einer vollsozialistischen Wirtschaft, in der nur noch für den Staat und seine Verteilungsmaschinerie gearbeitet wird und ansonsten - je nach Substrukturen - jeder einzelne für sich selbst arbeitet.

Das Ganze schaukelt sich dann immer tiefer, bis zum Schluss Arbeiten für die Verteilungsmaschinerie auch noch eingestellt werden (wir kennen dieses Phänomen sehr gut von den präkolumbianischen auch den nahöstlichen Kulturen, wo die gewaltigen Stadt- und Tempelanlagen quasi stante pede verlassen wurden und sich kein Forscher bis heute erklären kann: warum?) und wir dort ankommen, wo wir hergekommen sind: Bei der selbstversorgenden Eigenhofwirtschaft.

Dass dieser Rückbildungsprozess nicht ohne allergrößte Probleme ablaufen wird, ist klar. Aus der Geschichte lernen wir, dass sich die Redimensionierungen höchst blutig gestalten (siehe Rom, siehe die Maya, siehe China, usw.).

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=165607

… (Kunde sitzt in Kasachstan), wird dumm schauen."

Gruß – Ostfriese

Eigenhofwirtschaft - das ist Hilaire Bellocs (meine Signatur) ungelöstes Problem

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 30.10.2022, 17:54 vor 96 Tagen @ Ostfriese 3265 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 30.10.2022, 18:23

So haben wir dann auch auf diesem Wege den Eilmarsch hin zu einer vollsozialistischen Wirtschaft, in der nur noch für den Staat und seine Verteilungsmaschinerie gearbeitet wird und ansonsten - je nach Substrukturen - jeder einzelne für sich selbst arbeitet.

Das Ganze schaukelt sich dann immer tiefer, bis zum Schluss Arbeiten für die Verteilungsmaschinerie auch noch eingestellt werden (wir kennen dieses Phänomen sehr gut von den präkolumbianischen auch den nahöstlichen Kulturen, wo die gewaltigen Stadt- und Tempelanlagen quasi stante pede verlassen wurden und sich kein Forscher bis heute erklären kann: warum?) und wir dort ankommen, wo wir hergekommen sind: Bei der selbstversorgenden Eigenhofwirtschaft.

Dass dieser Rückbildungsprozess nicht ohne allergrößte Probleme ablaufen wird, ist klar. Aus der Geschichte lernen wir, dass sich die Redimensionierungen höchst blutig gestalten (siehe Rom, siehe die Maya, siehe China, usw.). [/i]

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=165607

Hillaire Belloc betrachtet ebenso die Wirtschaftsgeschichte ab dem Ende des römischen Reiches bis hin zum Mittelalter und dann zur Neuzeit.

Ihm fiel auf, so gegen Ende des Imperium Romanum, arbeiteten nur Sklaven auf den riesigen Dominien, also Herrensitzen. Das waren, sie müssen es gewesen sein, unsere Vorfahren.

So eine Villa rustica, etwa von der Größe eines großen Bauernhofes, etwa 100 ha, war nur mit Sklaven zu bewirtschaften. Diese wurden etwa ab dem 3., 4. Jh. wegen der überhandnehmenden Germaneneinfälle und Plünderungen zunehmend aufgegeben.

[image]

Das dauerte natürlich ein paar Jahrhunderte, bis aus den verlassenen Villae rusticae Einzelhöfe entstanden. (Die Prepper sollten also ausreichend Vorsorge treffen!)
Kann man sich nach diesem Szenario gut vorstellen, warum das so lange dauerte (diesmal wird es etwas länger dauern, weil viele Gebiete werden wegen der atomaren Strahlung ein paar Jahrtausende unbewohnbar bleiben):

https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=193123

Und dann. plötzlich, so etwa 9., 10. Jh., nachdem es zur großen Erleichterung Aller wieder einen Kaiser gab, waren alle frei unsd wirtschafteten (ohne Geld, das damals praktisch unbekannt war)auf Einzelhöfen, ohne dass es eine Sklavenbefreiung gegeben hätte. Also Familienbetriebe. Eine Rolle - müssen dabei - die Klöster gespielt haben, obwohl Hilaire Belloc nicht näher darauf eingeht. Wer nicht auf einem Einzelhof unterkam oder ihn nicht bewirtschaften konnte oder keinen Ehepartner fand - gilt für Männer wie für Frauen - der ging eben ins Kloster. Dort war seine Versorgung - ora et labora - gesichert. Das War eben bis in die beginnende Neuzeit hinein die allgemeine Sozialversicherung.

So erleben wir etwa ab dem 9. uis ins 10., 11. Jh. die gleichzeitig die Klostergründungen und die Dorfgründungen. Die allermeisten unserer heute noch existierenden Dörfer und (verlassenen) Klöster und auch die Burgen, die die Rechtssicherheit (wieder) herstellten, lassen sich auf die damalige Zeit zurückführen.

Danke für den Tipp "Einzelhof"! So konnte ich eeiniges zusammenführen, was mir bisher noch nicht ganz klar war.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Leserzuschrift: Einflussnahme im Bush-Stil

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Dienstag, 01.11.2022, 07:43 vor 94 Tagen @ Ikonoklast 1959 Views

Einflussnahme im Bush-Stil

Urheberrecht © 2000 von Dan E. Moldea & David Corn

Seit Beginn des Wahlkampfes von George W. Bush war die Wiederherstellung von Ehre und Integrität im Weißen Haus eines der wichtigsten Verkaufsargumente des texanischen Gouverneurs. Bush hat erklärt, es sei an der Zeit, die Geschäftemacher der Clinton-Jahre durch "geradlinige" Amerikaner zu ersetzen. In einem kürzlich ausgestrahlten Fernsehspot prangerten seine Verbündeten in der Republikanischen Partei die Verstrickung von Vizepräsident Al Gore in Skandale an: "Wegen Gores letzter Spendenkampagne wurden zweiundzwanzig Personen angeklagt, zwölf verurteilt, siebzig haben den fünften Verfassungszusatz in Anspruch genommen und achtzehn Zeugen sind aus dem Land geflohen". Am 23. September beschuldigte der Vorsitzende des republikanischen Nationalkomitees Jim Nicholson Gore und die Demokraten, seit 1996 Geld von "Ausländern, die keine Freunde der USA sind", angenommen zu haben. Kurz gesagt, Bush und seine Mitarbeiter argumentieren, seine Leute seien besser als die anderen. Aber zu Bushs Leuten gehören allerdings auch Familienmitglieder und ein politischer Mitarbeiter, die mit einem der Hauptziele der republikanischen Ermittlungen gegen chinesische Spionage und den Missbrauch der demokratischen Spendenaktion Geschäfte gemacht haben.

In ihrem unerbittlichen Bestreben, die Verfehlungen der Demokraten aufzudecken und auszunutzen, und auf der Suche nach einer Verbindung zwischen Peking und den Verstößen bei der Mittelbeschaffung der Demokratischen Partei haben sich die republikanischen Ermittler im Repräsentantenhaus und im Senat auf die Charoen Pokphand Group konzentriert, ein riesiges Agrar- und Telekommunikationskonglomerat mit Sitz in Bangkok und einer der größten ausländischen Investoren in China. (Die Geschäftsregistrierungsnummer des Unternehmens in China lautet 0001.) Ihr CEO ist der 61-jährige Dhanin Chearavanont, einer der reichsten Männer Asiens, von chinesischer Abstammung. Am 18. Juni 1996 nahmen Chearavanont und zwei Mitarbeiter der CP Group an einem der berüchtigten Kaffeeklatsches im Weißen Haus teil. Das Trio wurde bei dem Treffen mit Präsident Clinton von Pauline Kanchanalak begleitet, einer thailändischen Geschäftsfrau und Lobbyistin, die sich inzwischen schuldig bekannt hat, illegale Spenden an das Democratic National Committee geleistet zu haben. (Während des fünfundsiebzig-minütigen Kaffeeklatsches, der von John Huang organisiert wurde, einem DNC-Spendensammler, der sich ebenfalls der illegalen Spendensammlung schuldig bekannt hat, hielt Chearavanont die meisten Reden und betonte die Bedeutung der Aufrechterhaltung normaler Handelsbeziehungen mit China.)

Der von den Republikanern kontrollierte Senatsausschuss für Regierungsangelegenheiten bezeichnete die Veranstaltung am 18. Juni als Beispiel für die "Vermarktung der Präsidentschaft". Im Abschlussbericht des Ausschusses heißt es: "Es ist klar, dass der Hauptzweck des Kaffeeklatsches darin bestand, die Zeit des Präsidenten an Kanchanalak zu verkaufen, die ... am nächsten Tag 235.000 Dollar an das DNC spendete." Das Geld für diese Spenden, so der Bericht, stammt aus "Quellen in Thailand", und der Ausschuss verweist auf die CP Group.

Andere Clinton-Kritiker verweisen auf der Suche nach Beweisen dafür, dass China Einfluss auf die Regierung gekauft hat, ebenfalls auf die CP Group. Der Cox-Bericht (mit dem offiziellen Titel "U.S. National Security and Military/Commercial Concerns with the People's Republic of China" [1]), der letztes Jahr vom republikanischen Abgeordneten Christopher Cox veröffentlicht wurde, berichtete über den Kaffeeklatsch am 18. Juni mit Chearavanont und den beiden anderen Verantwortlichen der CP Group als ein Beispiel dafür, wie China seine kommerziellen Verbündeten benutzt, um Lobbyarbeit für eine Politik zugunsten Chinas zu betreiben. Der konservative American Spectator veröffentlichte im Juni 1997 einen Artikel, in dem behauptet wurde, dass "Tarnfirmen für das kommunistische China aktiv die USA aufkaufen (und ausspionieren)", und stellte dabei mit einer starken Andeutung von Misstrauen fest, dass die CP Group Partner eines chinesischen Waffenherstellers ist. Ann McBride, die damalige Präsidentin von Common Cause, schrieb 1997 an die Generalstaatsanwältin Janet Reno und warf Fragen über den Versuch der CP Group auf, die US-Politik zugunsten von China zu beeinflussen. Und selbst der liberale Kolumnist der New York Times, Frank Rich, schrieb: "Wir wissen, dass man für hunderttausend Dollar eine Nacht im Schlafzimmer von Lincoln verbringen kann, aber was haben Konglomerate wie die indonesische Lippo Group sowie die thailändische Charoen Pokphand Group der Clinton-Regierung wirklich eingebracht?"

Die CP Group wird, mit einiger Berechtigung, in unterschiedlichen Graden der Skrupellosigkeit dargestellt. Ein Drittel der in der Spendenaffäre der Demokraten verurteilten Personen stehen mit dem Unternehmen oder dem Kaffeeklatsch am 18. Juni in Verbindung. Kurz vor dem Empfang mit Clinton überwies Kanchanalaks Ehemann Chupong - den Time als Berater der CP Group identifizierte - 475.000 Dollar an seine Mutter und seine Schwester Duangnet "Georgie" Kronenberg aus Thailand. (Kronenberg will sich zusammen mit Pauline Kanchanalak schuldig bekennen und Chupong Kanchanalak und seine Mutter werden als nicht angeklagte Mitverschwörer genannt.) Später im Sommer überwies die CP Group 50.000 Dollar an Pauline Kanchanalak. Und zwei Wochen vor dem Kaffeeklatsch schickte die CP Group laut einer FBI-Untersuchung 100.000 Dollar an Charlie Trie, einen weiteren, danach in Ungnade gefallenen Clinton-Spendenbeschaffer. Der Cox-Bericht zitiert die Zahlung der CP Group an Trie - deren Zweck das FBI nicht feststellen konnte - und stellte dabei fest, dass die CP Group an einem Telekommunikationskonsortium beteiligt ist, das von Unternehmen kontrolliert wird, die mit der chinesischen Regierung in Verbindung stehen. Das heißt, der Bericht legt nahe, dass Trie und die CP Group einen Kanal für chinesisches Schwarzgeld boten, das angeblich in die Clinton-Regierung floss.

Aber als die CP Group in den neunziger Jahren auf der ganzen Welt nach Geschäften und Einfluss strebte - sie schloss sich in verschiedenen Projekten mit NYNEX, Gerber, der Ford Motor Company und Kentucky Fried Chicken zusammen - suchte sie sich nicht nur Demokraten als Freunde; sie arbeitet auch mit unmittelbaren Mitgliedern der Familie von George W. Bush zusammen.

Im Januar 1994 - mehr als zwei Jahre bevor Chearavanont und die Vertreter der CP Group zum Kaffeeklatsch ins Weiße Haus kamen - unternahm der ehemalige Präsident Bush eine sechstägige Reise nach China und besuchte anschließend Thailand als Gast der CP Group von Dhanin Chearavanont. Am 19. Januar veröffentlichte die Bangkok Post ein Foto von Bush bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Don Muang und vermerkte in der Bildunterschrift, dass er von Chearavanont begrüßt wurde. Am selben Tag veröffentlichten die CP Group und ihre Telekommunikationstochter TelecomAsia eine ganzseitige Anzeige in den Zeitungen Bangkoks, in der sie Bush willkommen hießen. Am 20. Januar nahm Bush an einem Sektfrühstück im Oriental Hotel teil, um die Eröffnung der neuen Farbenfabrik der CP Group zu feiern, nachdem Advance Paint and Chemical, ein thailändischer Geschäftspartner der CP Group, durch eine Lizenzvereinbarung das Recht erhalten hatte, Dutch Boy-Farben in China zu verkaufen. Am selben Abend sprach Bush während eines Galaempfangs im Oriental, der ebenfalls von der CP Group ausgerichtet wurde, über China. Er verteidigte seine Entscheidung, die nach dem Platz des Himmlischen Friedens erhobenen Forderungen nach Abschaffung des Meistbegünstigungsstatus Chinas zurück zuweisen, mit den Worten: "Um China zu beeinflussen, darf man es nicht isolieren." Nach Bushs dreitägigem Aufenthalt in Bangkok begleitete Chearavanont Bush persönlich zurück zum Flughafen; ein Bild dieser Szene erschien am nächsten Tag in einer Bangkoker Zeitung.

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Dutch Boy sagt, dass die CP Group Bush, einen ehemaligen US-Botschafter in China, angeheuert hatte, um dem Megakonzern bei der Anbahnung von Geschäften in Asien zu helfen. "Sie benutzten ihn, wissen Sie - 'Wir bringen den Präsidenten mit' - und natürlich freute sich jeder darauf, den Präsidenten zu treffen", erinnert sich der Manager. "In Asien kommt es darauf an, wen man kennt... und die Beziehung zum ehemaligen Präsidenten öffnete der CP Group... sehr viele Türen. Sie haben Bush einfach als Visitenkarte benutzt, um die richtigen Leute zu treffen." Die ehemalige Dutch Boy-Führungskraft hatte gehört, dass die CP Group Bush 250.000 Dollar für seine Dienste zahlte. Präsident Bush - der kürzlich erklärte: "Ich bin absolut überzeugt, dass wir, wenn unser Sohn zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wird, den Respekt, die Ehre und den Anstand wiederherstellen werden, den das Weiße Haus verdient" - will diese Zahlung weder bestätigen noch dementieren. Zu seiner Beziehung zur CP Group und zu Chearavanont sagt ein Sprecher des ehemaligen Präsidenten: "Präsident Bush hat als Privatmann den Standpunkt eingenommen, dass seine privaten, persönlichen Angelegenheiten eben solche sind, und er gibt keinen Kommentar dazu ab."

Die Beziehung zwischen Bush und Chearavanont ging über die Champagnerfeier von 1994 hinaus. Im Jahr 1999 - nachdem die von China besessenen Republikaner Chearavanont und die CP Group als besorgniserregende Figuren identifiziert hatten, die möglicherweise in die Korruption der amerikanischen Demokratie verwickelt sind - nahm Chearavanont an der ersten Sitzung des asiatischen Beratungsgremiums der Carlyle Group teil, einer milliardenschweren privaten Investmentfirma mit Sitz in Washington, die teilweise von ehemaligen Mitgliedern der Reagan- und Bush-Administration geleitet wird, darunter James Baker, Bushs Außenminister, und Richard Darman, Bushs ehemaliger Haushaltsdirektor. Bush, ein "Senior Adviser" von Carlyle und Mitglied des asiatischen Vorstands des Unternehmens, war die Hauptattraktion der Veranstaltung, die im Oriental Hotel in Bangkok stattfand (siehe David Corn und Paul Lashmar, "Bush of Arabia", 27. März).

Die Verbindung zwischen Bush und der CP Group erstreckte sich auch auf Neil Bush, einen der Söhne von Präsident Bush, der Bekanntheit erlangte, als er 1992 zustimmte, 50.000 Dollar zu zahlen, um einen Zivilprozess im Zusammenhang mit dem milliardenschweren Zusammenbruch der Silverado Savings & Loan Association beizulegen. (Bush, der im Vorstand der S&L saß, wurde beschuldigt, seine Geschäftsbeziehungen zu zwei der größten Schuldner der Bank verheimlicht zu haben.) Während des Besuchs von Präsident Bush in Bangkok 1994 traf der ehemalige Präsident mit Vertretern von TelecomAsia, der Tochtergesellschaft der CP Group, zusammen. Einem Bericht der örtlichen Zeitung zufolge erörterten Bush und die CP Group "kooperative Geschäftsvorhaben zwischen Thailand und den Vereinigten Staaten". Bald darauf gründete Neil Bush die Interlink Management Corporation, ein internationales Kabelkommunikationsunternehmen, das dann nach Geschäftsmöglichkeiten für US-Unternehmen in China suchte. (Neil Bush ließ sich im Büro seines Vaters in Houston nieder.) Im November 1996 hatte Neil Bush über Interlink ein "Joint-Venture-Beratungsunternehmen" mit der CP Group gegründet, wie die Londoner Financial Times berichtete, die jedoch keine weiteren Einzelheiten über das Geschäft veröffentlichte. Damals erklärte Neil Bush gegenüber der Associated Press, dass "die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen wie CP der beste Weg sei. Sie haben bereits die Kontakte und den Zugang, der für ein neues Unternehmen so schwierig zu bekommen ist."

Im November 1996 reiste Neil Bush zusammen mit Chearavanont zur großen Eröffnung einer Motorradfabrik der CP Group in Shanghai, China. Auf dieser Reise war auch Pauline Kanchanalak dabei, die Chearavanont fünf Monate zuvor zu dem umstrittenen Kaffeeklatsch im Weißen Haus begleitet hatte. Und im darauf folgenden Sommer - nachdem der Kaffeeklatsch vom 18. Juni bekannt geworden war und republikanische Ermittler die Verbindung zur CP Group untersuchten - berichtete die Zeitschrift Asiaweek, dass Neil Bush immer noch mit der CP Group zusammenarbeitete und Partner für das multinationale Unternehmen in den Vereinigten Staaten rekrutierte. Er war auch an Advance Paint and Chemical, dem Partner der CP Group im Farbengeschäft, beteiligt. Ein heutiger leitender Angestellter von Dutch Boy, einer Tochtergesellschaft von Sherwin-Williams, erinnert sich, dass Neil Bush etwa 1997 mit dem Geschäftsführer von APC, Pricha Punnakitikashem, zusammenarbeitete. "Ich erinnere mich, dass Pricha zu dieser Zeit etwas tat, was uns nicht gefiel", sagt der Dutch Boy-Manager. "Und wir sagten Pricha, er solle besser damit aufhören... Das führte zu einem Anruf von Neil im Sherwin-Williams Büro in Cleveland... Neil hat versucht, Pricha zu helfen." Wie der Vater, so der Sohn: Neil Bush weigerte sich, über seine Beziehung zur CP Group und zu Chearavanont zu sprechen.

Die CP Group tat sich auch mit einem anderen hochrangigen Mitarbeiter von Bush zusammen. Im Herbst 1996 wollte das transnationale Konglomerat mehrere zehn Millionen Dollar in Washington ausgeben, um ein Institut zu gründen, das engere Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China fördern sollte. Einer der ersten Mitarbeiter, die für dieses Projekt eingestellt wurden, war Brent Scowcroft, der zuvor nationaler Sicherheitsberater von Präsident Bush gewesen war. Nach Angaben der Washington Times, die Dokumente über das geplante Institut ausgegraben hat, beauftragte Sumet Jiaravanon, Chearavanon's Bruder und ein leitender Angestellter der CP Group, auch den Washingtoner Lobbyisten Patrick Griffin, einen ehemaligen Direktor für Gesetzgebung unter Präsident Clinton, mit der Gründung dieser Gruppe. (Jiaravanon hatte am 18. Juni zusammen mit seinem Bruder und Pauline Kanchanalak an einem Kaffeeklatsch im Weißen Haus teilgenommen). Ein amerikanischer Anwalt, der an dem Vorschlag arbeitete, sagte der Washington Times, dass das Geschäft mit dem Institut nicht zustande kam. Im Rahmen dieser Einflussnahme bot die CP Group jedoch auch der Paul Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins University und dem Center for Strategic and International Studies hohe Stiftungsgelder an. Scowcroft und Griffin lehnten es ab, über die gescheiterte Kampagne der CP Group zu sprechen.

Die Beziehungen der CP Group zu den Bushs und anderen Republikanern standen nie auf der To-do-Liste der GOP-Schlammjäger im Kongress, die nach einem chinesischen Plan suchten, um Einfluss in den Vereinigten Staaten zu gewinnen. Weder die Cox-Untersuchung noch die Untersuchungen zu Unregelmäßigkeiten bei der Wahlkampffinanzierung durch den Abgeordneten Dan Burton und den Senator Fred Thompson untersuchten Chearavanonts Finanzgeschäfte mit Republikanern und der Familie Bush, so ein ehemaliger demokratischer Ermittler im Kongress. (Cox ist jetzt einer der Berater von George W. Bush in China-Fragen.) Pauline und Chupong Kanchanalak weigerten sich über ihren Anwalt, sich zur CP Group und den Bushs zu äußern. Pauline wartet auf ihre Verurteilung und ein Mitarbeiter, der sie kennt, sagt: "Sie hat kein Interesse daran, mit der Presse über irgendetwas zu sprechen. Und wenn sie etwas über die Geschäfte von CP sagen würde, würde das von CP nicht wohlwollend gesehen werden, denn sie müssen diese Beziehung vielleicht noch aufrechterhalten." Sarasin Viraphol, Executive Vice President der CP Group - ein weiterer Teilnehmer des Kaffeeklatsches im Weißen Haus am 18. Juni 1996 - reagierte nicht auf eine schriftliche Interviewanfrage.

Teile des Bush-Kreises schlossen sich also mit der CP Group zusammen, die versuchte, die Politik in Washington zu beeinflussen und die Bedingungen aufrechtzuerhalten, die es ihr ermöglichen würden, in China große Gewinne zu erzielen. Wie die Demokraten im Jahr 1996 waren sie im selben Team wie die inzwischen verurteilte Pauline Kanchanalak. Ein genauerer Blick auf die CP Group - genauer als die republikanischen Skandaljäger - zeigt, dass das Spiel der Einflussnahme gleichzeitig auf verschiedenen Feldern gespielt wird: Nutzen Sie eine Spendenaktion, um Zugang zum Weißen Haus zu erhalten, oder mieten Sie einen ehemaligen Präsidenten, machen Sie einen Deal mit seinem Sohn und verpflichten Sie seinen ehemaligen nationalen Sicherheitsberater. Normalerweise ist das ein parteiübergreifendes Unterfangen. George W. Bush sollte sich das vor Augen halten und seine eigene Riege genau prüfen, bevor er sich über die derzeitige Bande erhebt.

Link: https://www.moldea.com/Bush-China-hypocrisy.html

[1] https://www.congress.gov/105/crpt/hrpt851/CRPT-105hrpt851.pdf

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Grüße

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