Kleiner Reisebericht aus Vladivostok (mT)

DT @, Donnerstag, 21.09.2017, 14:48 vor 2348 Tagen 4108 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.09.2017, 15:12

Ich habe mir einen uralten Kindertraum erfüllt und habe einmal die östlichste Stadt Rußlands, Vladivostok, besucht. Schon zu Kinderzeiten war das östliche Ende der Transsibirischen Eisenbahn und die östlichste Großstadt der Sowjetunion mit einem Schleier des Exotischen verhüllt. Von dort ist es nur 40 km nach China und 80 km nach Nordkorea und nicht viel mehr als 100 km über das Japanische Meer bis nach Japan.

Ich wußte nicht genau, was mich erwarten würde, war schon einmal von den milden Temperaturen (13 Grad nachts, 21 Grad und mehr tagsüber) überrascht, hatte ich es doch mit „Ostsibirien“ in meiner Fantasie in Verbindung gebracht.
Der Service bei der Aeroflot war sehr gut, der Fluggast stand noch ganz im Mittelpunkt, nicht wie bei der Lufthansa, wo die jungen Gören im Stewardessenoutfit mehr mit sich selber beschäftigt sind und sich einen Dreck um die störenden Passagiere scheren, selbst in der Business Class. Da lobt man sich doch die Ost-Airlines, vor allem auch die asiatischen.
Der sehr moderne Flughafen bei der Landung überraschte mich, ist aber angesichts der Tatsache, daß ähnliche Infrastrukturinvestitionen im nahen China an der Tagesordnung sind, doch nicht verwunderlich.

Vladimir Putin hielt Anfang September hier sein „Eastern Economic Forum“ ab, eine Art Gegenentwurf zum Economic Forum in Davos. Da die Ostländer hier alle so nah sind und Vladivostok einen großen Hafen hat, ist das nicht verwunderlich.

Auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel fielen mir die vielen japanischen Autos auf, die rechts gesteuert wurden. In Rußland herrscht ja Rechtsverkehr wie auch bei uns, aber anscheinend importiert man gerne Gebrauchtwagen von den nahen japanischen Inseln.

Die Stadt hat 600 000 Einwohner, und mir fiel zugleich das sehr milde Klima auf, das mich an die Cote d’Azur erinnert hat. Feucht und mit einem guten, angenehmen Duft. Kein Smog und nicht der typische Braunkohlegeruch, den man doch manchmal in den westlichen Gegenden Rußlands findet.

Schaltet man den Fernseher im Hotel ein, erwarten einen über 300 Programme, darunter auch France TV, Deutsche Welle TV (auf deutsch), selbstverständlich CNN, BBC World, RT auf englisch, etc.

Auch das Internet ist ohne jegliche Sperren, anders als in den ländlichen Gegenden Chinas. In den Orten, wo ich mich bewegt hatte, war es extrem schnell, incl. Hotels, Flughafen, in der Stadt und bei free WIFI spots.
Es war so witzig, daß man sich dort völlig frei und unzensiert informieren konnte, während die Kommentare zu Lena Meyer-Landrut auf GMX zum Teil zu mehr als 80% zensiert waren. Von 10 Kommentaren kamen da zum Teil nur 2 durch. Ich wollte den Link eigentlich einstellen, aber er wurde wohl gelöscht.

Der Stadt sieht man noch an, daß sie lange als Militärstadt etwas abgeschirmt war. Auch die großen Werften, die gerne auch von SR71 Flugzeugen im gebührenden Abstand überflogen wurden, konnte ich nur aus der Ferne sehen.
Bei der Überfahrt über die beiden großen Hängebrücken über das Goldene Horn und zur Insel Russya konnte man auf die Ostmeerflotte schauen. Jede Menge Kreuzer, Raketenboote, auch 6 schwarze riesige Uboote, ich vermute atomgetrieben.

Seit meinem letzten Besuch in Rußland, der sich eher in der Moskauer Gegend abspielte, bin ich überrascht worden, wie modern das Land und seine Bürger schon geworden ist. Die jungen Mädchen laufen allesamt hervorragend gekleidet umher, mit Handtäschchen oder modischem Rucksack auf dem Rücken, oftmals in kurzem Rock und Stöckelschuhen. Insgesamt scheint der Lebensstandard hier meinem Eindruck nach höher zu sein als in den westlichen Teilen des Landes. Was mich erstaunt hat: kaum Asiaten oder asiatische Gesichter. Diesen Menschenschlag hätte ich viel stärker hier verortet. Alles sehr europäisch, eher wie in Paris oder London.

Abends haben die Jugendlichen gefeiert, aber interessant: ohne Alkohol oder sonstige Enhancer. Technomusik draußen, kleine und größere Gruppen, die auch Gitarre spielen und dazu singen, kaum Raucher. Auch schauen bis jetzt die Jugendlichen noch weniger auf ihr Handy, sondern sie scheinen sich noch echt zu unterhalten. Allerdings ist das bei den Chinesen, die man doch hier sieht, schon anders.

Im TV beim Sender RT war auch die Wahl in D ein größeres Thema. Witzig, daß auch die kleinen Parteien wie die „Partei“, die V-Partei und die Tierschutzpartei diskutiert wurden. Die Hintergrundwand hinter dem Moderator zeigte die Umfragen, aber nur die CDU, die SPD, die FDP und die Linke. Soweit ich das von hier überblicken kann wäre die AfD in den Umfragen momentan ja drittstärkste Kraft, aber die wurde gar nicht angezeigt.

Interessant auch: im TV wurden auf verschiedenen Sendern Vergleiche der westlichen und östlichen Berichterstattung gezeigt. Dies bezog sich sowohl auf das Manöver, wo der Westen Teilnehmerzahlen jenseits der 100 000 Mann behauptete, und die offizielle Zahl aus Rußland eher um 18 000 Mann schwankte. Wenn ich mich da an meine eigenen Bundeswehrmanöver erinnere, da waren leicht über 100 000 Mann plus Amis und sonstige Westmächte dabei.

Interessant auch die Berichterstattung über Trump vor der Uno: Vergleich zwischen Obama und Trump bei den Worten der Ansprache.

Interessant auch der Besuch auf der Insel Russia: dort gab es 80 Jahre alte 305 mm Drillingsbatterien, die zur Verteidigung eingerichtet wurden, ähnlich der Festung Sewastopol. Unterirdisch sind Gänge und Höhlen von bis zu 10m Höhe angeschlossen. Die Insel ist noch eine kleine Idylle, sie war bis vor kurzem für das Militär gesperrt, man sieht auch noch Radar-Antennen und ähnliches. Putin hat dort sein Eastern Economic Forum abgehalten und seit 2012 eine komplette Universität aus dem Boden gestampft mit sehr modernen Gebäuden und Einrichtungen. Etwas ähnlich Modernes habe ich in den letzten Jahren eigentlich nur in Singapur gesehen. In China sieht man doch schon nach kurzer Zeit, wie mangelnde Qualität und der Zahn der Zeit sowie die SO2-haltige Luft an den Fassaden nagen.

Allerdings ist mir auch noch die russische Bauweise aufgefallen: nicht alle Treppen haben die gleichen Stufenhöhen, oft ist die obere Stufe zu klein, auch die Türen im Hotel haben oft sehr hohe Schwellen, mehr als einmal bin ich hängen geblieben.

Gebäude zeigen schon nach wenigen Jahren den Verschleiß, und dort wo Wasser durchs Dach reinkam, scheint sich niemand zuständig zu fühlen, den Schaden zu beheben. Die russische Mentalität, die sich ja auch in D in der Ära Rüdiger Grube auch bei der Bahn mehr und mehr durchzusetzen scheint, ist eben doch nicht so leicht zu bekämpfen.

Am Strand der Insel, dort wo das EEF getagt hatte, scheinen alle Granitplatten an der Kaimauer mit minderwertigem Beton angebracht worden zu sein, wahrscheinlich hat man den Zement weggelassen oder abgezweigt. Auch konnte man das eine oder andere „potemkinsche Dorf“ sehen, alte Gebäude wurden einfach mal schnell verkleidet und angestrichen.

Die Insel hat sicher Entwicklungspotenzial. Ganz umsonst wird Putin die teure Schrägseilbrücke für die paar Leute auf der Insel nicht hingebaut haben. So eine Brücke könnte man gut im Mittelrheintal oder auch in Hamburg über die Elbe oder bei Köln gebrauchen, vielleicht sollten wir mal anfragen. Die Drecksxxxxx schert sich ja einen Dreck über die Infrastruktur im Westen, wo das Geld, das sie mit vollen Händen den Besatzern und Bereicherern in den Rachen wirft, erwirtschaftet wird.

Eine kleine Begebenheit muß ich aber noch zum Besten geben. Morgens nach meinem Jogging am Strand entlang in der guten milden Luft bin ich zu einem Areal gegangen, wo man Sport treiben konnte, Reckstangen, Dips, etc. Ich habe also meine 20 Klimmzüge gemacht, und da kam eine junge Russin, hat kein Wort gesagt, ging zur Klimmzugstange, und hat sechs blitzsaubere Dead-Hangs gemacht, mit der Hand in Vorhalte, jeder Klimmzug aus dem vollen Hängen heraus. Mir blieb die Spucke weg, weil bei der Aufnahmeprüfung zum KSK schon 5 saubere Dead-Hang Klimmzüge ausreichend sind. Bei den Marines der Amis gibt’s ja diese Genderdiskussion, ob Frauen weniger Klimmzüge machen müßten, aber diese russische Stahlfrau hat einfach ohne Worte die Antwort gegeben.
Noch eine witzige Begebenheit vor dem Rückflug: Mein Taxi war pünktlich, aber auf dem Weg zum Flughafen hat der Fahrer nach einem Anruf nach ca 1/3 der Strecke umgedreht und gesagt, daß ich der falsche Kunde sei. Da hat er mich wieder vor dem Hotel ausgeladen, zum Glück war dann mein Taxi dort und hatte gewartet und ich kam rechtzeitig zum Airport. Dort alles kein Problem, viel relaxter als im Amiland, ich hab der netten Dame am Röntgengerät meine Schweppesdose gezeigt und sie hat sie einfach durchgewunken. Beim Eingang zum Flughafen mußten jedoch ausnahmslos alle schon durch einen Metalldetektor sowie auch ihre Koffer und Rucksäcke durch ein Röntgengerät schieben, wie das ja auch in China bei Flughäfen sowie auch Bahnhöfen üblich ist.

Beim Rückflug habe ich dann leider die „blauen“ Aeroflot-Stewardessen erleben müssen, nicht die netten „roten“ wie beim Hinflug. Eine „Oksana“ hatte wohl was schlechtes gefrühstückt und hat 8h lang die Fluggäste angemurrt und mit einem Schlechtwettergesicht und lieblos hingeknallten Sachen „verwöhnt“. In Moskau klappte der Umstieg dann reibungslos – dickes Lob an die Flughafendesigner und an den Ablauf, daß man den Umstieg sogar in 15 Minuten von domestic auf international erledigen kann.

Auch beim zweiten Rückflug hatten sich etwas breite Ksenias und Melanas an den Passagieren ausgelassen – als ich in den Schlaf gefallen bin, haute mir die Ksenia mit voller Wucht den Wagen an die Kniescheibe und sagte dann „Be careful.“ Das ist mir bei 1 Mio Flugmeilen noch nie passiert. Auch mußten sie sich eher an den Fluggästen vorbeidrücken als diese erstmal in ihre Reihen gehen zu lassen. Naja, das ist man ja von der LH gewöhnt…

DT

Zu Wladiwostok

Sligo @, Donnerstag, 21.09.2017, 16:03 vor 2348 Tagen @ DT 3223 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.09.2017, 19:14

Vortext entfernt!

Hallo DT,

hier eine Episode vom japanischen NHK über Behinderte in Vladivostok ("Herrscher des Ostens"). Zeigt einige Facetten der Stadt und die Situation von Behinderten. Aufschlußreich, wie man miteinander umgeht.

https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/vod/asiainsight/20170908/

Im August fand das Zweite Mariinsky Theaterfestival vor Ort statt. Wird vom Mariinsky Theater in St. Petersburg gesponsort. Etwas für Kulturbeflissene und unseren @Monterone besonders [[freude]]

https://prim.mariinsky.ru/en/news1/2017/08/8_7

Visaerleichterung gab es für einige Staaten des Fernen Ostens zur Einreise. Die 'war mongers' des Westens nicht eingeschlossen.

V. steht auch noch auf meiner Liste.

VG,
Sligo.

Das erste deutsche Kaufhaus wurde in Wladiwostok gebaut.

Durran @, Donnerstag, 21.09.2017, 21:08 vor 2348 Tagen @ DT 2254 Views

Kurios, aber es war damals so. Kunst und Albers begannen 1864 dort mit einem Geschäft. Ich hatte mich mit Herrn Adolph Dattan beschäftigt, der aus meiner Heimat stammt und auch hier begraben ist. Er war der verantwortliche Kaufmann in Sibirien. Eine sehr spannende Geschichte.


https://de.wikipedia.org/wiki/Adolph_Dattan


https://www.wingsch.net/erstes-deutsches-kaufhaus-steht-in-wladiwostok-kunst-albers-ein...

Was für ein toller Bericht

Oblomow, Donnerstag, 21.09.2017, 21:35 vor 2348 Tagen @ DT 2148 Views

Am Pazific joggen, das würde ich ooch mal gerne. Man bekommt Lust, sofort alles stehen und liegen zu lassen. Was kostet denn son Flug hin und retour? Was das Übernachten dorten? Wäre ich begabt zum Neide, nach Ihrem Bericht war ich es nen Ticken. Danke.

Herzlich
Oblomow

Davon gibt's noch mehr... :-)

kieselflink @, Donnerstag, 21.09.2017, 23:15 vor 2348 Tagen @ Oblomow 2358 Views

Hallo Oblomow,
da Du erst seit Anfang diesen Jahres als Schreiber das Gelbe bereicherst, weiß ich nicht, ob Du die früheren Reiseberichte von DT schon kennst.

Daher für Dich und alle Interessierten hier noch mal aus meiner Sammlung:

24.03.2016 - Kleiner Reisebericht aus Taiwan
04.12.2014 - Kleine live-Reportage aus Boston
29.10.2014 - Kleiner Reisebericht aus dem Hinterland Chinas - besonders lesenswert in Hinblick auf das Thema Digitalisierung und Breitband, welches ja in Neuschland dieser Tage gerade neu entdeckt wurde...
09.02.2014 - Noch ein paar kleine Anmerkungen zur derzeitigen Lage in Down Under und Singapore
04.02.2014 - Kleiner Lagebericht aus Darwin NT, Australien
31.08.2013 - Kleiner Reisebericht aus Peking und Tianjin
29.08.2012 - Kleiner Reisebericht aus Pennsylvania (Amish Country)
07.02.2012 - Reisebericht aus Westaustralien mit Besuch bei der Perth Mint (mTuvB)
11.12.2011 - Kleiner Reisebericht aus Singapur
08.12.2011 - Kleiner Reisebericht von der Grenze zu Nordkorea
15.11.2008 - Lagebericht aus China zwischen Shanghai und Suzhou


@DT: An dieser Stelle einen großen Dank Dich, dass Du uns an Deinen Eindrücken in wirklich eindrücklicher Art teilhaben lässt! Für mich als Reisemuffel war mancher Erkenntnisgewinn dabei.

--
cheers - kieselflink

Nachtspaß

Oblomow, Freitag, 22.09.2017, 00:17 vor 2348 Tagen @ kieselflink 1995 Views

Jetzt schlafen meine Lebensmenschen, Celine liegt so rum, Aixtron geht gut ab, das Gold wieder nüsch und jetzt diese Linksammlung. War eben mal kurz in Taiwan. Es ist der genuin “gelbe“ Blick, der so nüchtern den Blick auf das Konkrete und das Abstrakte zugleich wirft. Und belehrt, erfreut und bewegt. Und Traurigkeit, wenn man in den Treads die Kommentate vieler Schreiber liest, die abhanden gekommen sind. Vielen Dank für die Sammlung. Kennen Sie Bruce Chatwin?

Juute Nacht
Oblomow

Messervorführungen in deutschen Großstädten als Kontrast

Socke ⌂ @, Freitag, 22.09.2017, 19:54 vor 2347 Tagen @ Oblomow 1490 Views

Am Pazific joggen, das würde ich ooch mal gerne. Man bekommt Lust, ..

Tja, und wenn ich hier an bestimmte Gegenden in meiner dt. Großstadt denke, ich nenne diese orientalisch bereicherten Gegenden konsequent "Ghettos", läuft man dort nach Sonnenuntergang große Gefahr, "gemessert" zu werden, d.h. eine Messervorführung der Zugereisten zu erleben, ggf. nicht zu überleben. Das macht mich ein bisschen traurig.

Hier geht es um Anderes.

Oblomow, Freitag, 22.09.2017, 21:02 vor 2347 Tagen @ Socke 1320 Views

Das ist schlimm, was Sie beschreiben. Auch hier in Leipzig ist eine Joggerin vergewaltigt worden. Ganz, ganz schlimm und ohne Folgen. Wut und Traurigkeit.

Nur ist hier das Thema Wladiwostok. Sonst tritt hier gleich auch wieder LBS auf und hirnt, seelt und herzt wieder. Lassen Sie mich doch etwas träumen.

Ich lese Ihre Sockennummern sehr gerne.
Oblomow

halte mich ja schon zurück

Socke ⌂ @, Freitag, 22.09.2017, 21:55 vor 2347 Tagen @ Oblomow 1256 Views

Ja, ich war nur etwas ernüchtert, dass selbst in Wladiwostok die Zeiten offenbar inzwischen besser sind als in vielen Orten in D.

Kleine Bemerkung dazu: (mT)

DT @, Freitag, 22.09.2017, 22:35 vor 2347 Tagen @ Socke 1343 Views

Ich war schon oft in der Sowjetunion und auch in ihren Nachfolgestaaten und zu keiner Zeit habe ich mich irgendwie bedroht gefühlt, selbst nach Einbruch der Dunkelheit ganz alleine in der Moskauer UBahn mit meiner Foto-Umhängetasche, und das war schon in den 80er Jahren so. Nicht anders in St Petersburg (bzw. Leningrad), Minsk usw.

Ich bin ja täglicher U- und S-Bahn Nutzer in D und erlebe die Bereicherer-Invasion hautnah. Aus irgendwelchen Gründen mögens vor allem die Marokkaner, an den Bahnhöfen und in den Passagen faul abzuhängen. Die Sorge, die ich habe, ist, wenn sich ein autochtoner Bürger angemessen gegen einen Bereichererangriff wehrt, daß ihm danach der Prozeß gemacht wird wegen versuchten xxxx etc. Sollte das einer bei mir versuchen wollen, hat er danach sicherlich keine funktionierenden xxx mehr und zertrümmerte xxxx.

Ich habe abends einmal in Minsk gesehen, wie eine Gruppe Jugendlicher einen alkoholisierten Jugendlichen, der sie angepöbelt hat und auch nach mehrfacher Warnung nicht davon abgelassen hat, verprügelt hat. Verprügelt kann man das eigentlich gar nicht mehr nennen, die haben dermaßen ausgeholt mit den Beinen und ihn mit den Füßen an den Kopf und in den Bauch getreten und auch darauf, diese Geräusche und das Ploppen werde ich nie vergessen. Der Typ, der es darauf angelegt hatte, ist zu meiner Überraschung danach wieder aufgestanden.

Wenn sich die, die schon länger hier wohnen, angemessen gegen pöbelnde Bereicherer verteidigen würden, wenn die Drecksxxxxx anordnen würden, daß die Polizei an den 20 größten Bahnhöfen ordentlich durchgreift und aufräumt und für Ordnung sorgt, wenn an den Grenzen genauso penibel kontrolliert würde bei denen, die reinkommen, wie das für Deutsche bei der Einreise auf den Flughäfen geschieht, und wenn deutsche Männer deutsche Frauen anständig verteidigen würden, dann wüßten die Bereicherer, daß sie nicht einfach so mit ihrer Masche durchkämen. Aber die verdammten versifften Medien haben ja die Bevölkerung dermaßen verunsichert, daß sie sich kaum noch was traut. Das ist in anderen Ländern absolut anders, sieht man einmal von Schweden ab.

nicht überall ist es kritisch

Dieter, Freitag, 22.09.2017, 22:57 vor 2347 Tagen @ DT 1349 Views

Hallo DT,
hier auf dem Land in Ostwestfalen habe ich eigentlich nicht das Gefühl von Bedrohung des abends oder nachts, obwohl es auch hier im Raum Vergewaltigungen durch "Neubürger" gibt. Auch ist die Präsenz von Frauen, denen eingetrichtert wurde, sie müßten fast ihren ganzen Körper hinter einer schwarzen Stofffassade verstecken, allgegenwärtig.

Wenn ich all dem entfliehen will, dann suche ich halt das Alentejo auf, im Nov. muß ich wieder hin, die Oliven warten aufs Flücken.
http://www.dailymotion.com/video/x2otmef
6min., die sich lohnen

Aber wenn ich eine Stadt aufsuche, in der ich mich richtig wohl fühle (obwohl ich eigentlich keine Städte mag), dann nehme ich Lissabon.

Gruß Dieter

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