Ein Mann fordert das System heraus

Nico @, Donnerstag, 17.08.2017, 19:58 vor 2432 Tagen 5669 Views

Es macht den Anschein, dass wir in unserer gemeinsamen Weltgeschichte wohl nur auf gesteuerte, oder aber ausgekonterte Revolutionen zurückblicken können. Das mag entmutigen, bedeutet aber keinen Hinweis darauf, dass die Befreiung in einer Weltrevolution nicht doch noch vor uns liegt, und vielleicht sogar schon begonnen hat. Starten könnte die Revolution in den verschiedensten Ländern, und zugleich auch auf den verschiedensten Sektoren einer Gesellschaft. Nicht nur das Militär oder die Polizei könnte das Heft in die Hand nehmen. Die Revolution könnte z.B. auch in den Informationsmedien ihren Anfang finden, wenn sich Journalisten solidarisieren und sich gemeinsam dem Diktat verweigern.

Einen weiteren solchen fundamentalen Sektor bedeutet freilich auch die Rechtsprechung. Kann es sein, dass ein eigentlich unscheinbarer Mann (auf den Begriff der Person verzichte ich in diesem Kontext) mit dem Namen Carl-Peter Hofmann bereits den richtigen Weg gefunden, und mit seiner Gründung des GCLC die Revolution bereits eingeleitet hat? Das soeben verwendete Akronym steht für die Bezeichnung

Global Common Law Court

Diese Vereinigung scheint ihre Gründung in Großbritannien erfahren zu haben und sie besitzt auch eine Homepage, welche auch in deutscher Sprache angewählt werden kann.

http://gclc.uk/

(Mir fallen hier einige sprachliche Fehler ins Auge, welche vermutlich auf eine Übersetzung ins Deutsche zurückzuführen sind.)

Erst vor kurzer Zeit stellte sich Carl-Peter nun einem bereits zweiten Gespräch mit Jo Conrad. Unter den vielen guten Sendungen auf Bewust.tv könnte diese Ausgabe aber auch leicht ein wenig untergehen. Heute möchte ich sie aber als meinen persönlichen Top-Favoriten kennzeichnen. Vielleicht gehen mir ja ein wenig die Pferde durch, vielleicht empfinden aber auch andere auf ähnliche weise, denn mir erscheint Carl-Peter-Hofmann als eine einzigartige Persönlichkeit. Nun spricht er aber ausdrücklich davon, dass seine Bewegung auch ohne ihn nicht mehr aufgehalten werden kann, denn der Möglichkeit, dass er eliminiert werden könnte, sieht er sogar mit Gelassenheit ins Auge.

Hier nun die angekündigte Sendung:

Das Recht zurückholen ! Carl-Peter Hofmann & Jo Conrad Teil 2 | Bewusst.TV - 6.8.2017

https://www.youtube.com/watch?v=WI3KuPtqjgE

[[herz]]

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... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Die Macht und die Zeit

Nico @, Samstag, 19.08.2017, 04:01 vor 2431 Tagen @ tar 1958 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.08.2017, 04:56

Hallo tar!

Ich wundere mich ein wenig über deine Reaktion, und frage mich, wie diese wohl motiviert sein mag.

Nun meine Vermutung wäre eben die, dass du, werter tar, wohl eben auch jener gelben Fraktion zuzuordnen bist, welche ich die „Zeitgewinner“ nenne. Und zwar wird in der gelben Debitismus- Debatte gelegentlich nicht nur das bestehende Wirtschaftssystem, sondern von einigen besonderen „Spezialisten“ auch gleich jegliches Wirtschaften überhaupt, als ein grundsätzliches Schneeballsystem verstanden – welches also seinen Zusammenbruch bereits in seinen Wurzeln trägt. Mit Verlaub gesagt, mutet mir diese Version mystischer an, als es die von dir nun angesprochene Bibel je sein könnte. Mit Ehrfurcht, und fast schon beschwörerisch wird hier die „Macht“ quasi als eine in sich selbst bestehende Entität besprochen. Sie bildet also eine Art Gottheit, und der eigentlich ja nur deskriptive Debitismus wird nun zu der dieser Gottheit huldigenden Religion. In deren Augen ist die Macht auch ein grausamer Gott, und er verlangt nach Opfern. Dieser Gott erfreut sich an der Ungerechtigkeit, und nur menschliches Leid kann seinen Zorn besänftigen. Unsere Führer wollen also immer nur unser Bestes, wenn sie dem Gott der Macht mit Opfergaben milde stimmen, denn solange wir seinen Hunger stillen, solange gewährt er uns Zeit in welcher er den großen Schneeball weiter rollen lässt.

Nun verstehe ich den Begriff der Macht aber anders, und ich halte mich an die eingebürgerte Redewendung, nach der Macht im Grunde nur ein anderes Wort für Wissen bedeutet. So aber hat der Teufel auch nur die Macht, die wir ihm geben, und sein engster Verbündeter war schon immer nur die Dummheit.

Zunächst ist es egal, ob jemand an die Bibel glaubt, ob jemand an die Reptilos glaubt, oder auch nichts dergleichen. Wichtig ist zunächst einmal nur, dass auch DIE an etwas in der Art glauben.

[image]
(Bohemian Grove)

Ich will von diesen Freaks nicht beherrscht werden, freue mich aber darüber, dass die gegenwärtige Situation eben ganz klar auf deren Wahnsinn zurückzuführen ist. So bedarf es keiner Gottheit der Macht als Erklärung, und die Menschheit ist nicht notwendigerweise zur Ohnmacht verdammt. Mit denen werden wir schon fertig, und ein Carl-Peter Hofmann geht da m.E. schon sehr kompetent zu Werke. Wer also mag und daran glaubt, der schließe ihn in seine Gebete.

[[herz]]

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Abstrusitäten

tar ⌂ @, Gehinnom, Samstag, 19.08.2017, 12:41 vor 2430 Tagen @ Nico 1941 Views

Aloha,

Ich wundere mich ein wenig über deine Reaktion, und frage mich, wie diese
wohl motiviert sein mag.

Also diese ganze religiöse Denkweise findet sich fernab der meinen, die sich an Fakten zu orientieren versucht.

Kamst du nicht auch, wie ich, ursprünglich aus dem Finanzcrash-Forum? Da ging es schon ziemlich schräg her und ich fände es bedauerlich, wenn mancherlei der dort verbreiteten Abstrusitäten hier Einzug hielten - aber das Gelbe ist ja erstmal für alle Stimmen offen, insofern sie nicht beleidigend usw. sind.

Was mich nun an deinem Beitrag befremdlich stimmt, ist nicht meine Nähe zum Debitismus und dessen inheränten Fatalismus, sondern zuvorderst meine persönliche Abneigung gegen religiös angehauchtes Bibelgequatsche, weil ich mich an aufklärerischem Denken orientiere. Obendrein wird auf der von dir verlinkten Seite noch Verweis auf Jo Conrad verwiesen - einem abstrusen Marketing-Akteur sondergleichen, der sich meines Wissens nach bis dato nicht gerade durch besondere Erkenntnisse ausgezeichnet hat. Im Gegenteil: allerlei dubioses "Hintergrundwissen" und CrisisMaven würde einfach mal nach Belegen schreien.

Zuguterletzt wurde zum Zins hier schon allerlei geschrieben und dessen Verteufelung halte ich ebenfalls für abstrus - in Anbetracht vom unabwendbaren Zeitverlauf und den zum Wirtschaften notwendigem Eigentum.

In Summe ergeben diese 3 Absurditäten das "Herrjemine" [[top]]

Nun meine Vermutung wäre eben die, dass du, werter tar, wohl eben auch
jener gelben Fraktion zuzuordnen bist, welche ich die „Zeitgewinner“
nenne. Und zwar wird in der gelben Debitismus- Debatte gelegentlich nicht
nur das bestehende Wirtschaftssystem, sondern von einigen besonderen
„Spezialisten“ auch gleich jegliches Wirtschaften überhaupt, als ein
grundsätzliches Schneeballsystem verstanden – welches also seinen
Zusammenbruch bereits in seinen Wurzeln trägt.

Das wäre eine Perspektive. Meine hat sich etwas verschoben - und zwar dahingehend, dass ein großflächiger Ausgleich bestehender Salden, der bei der inheränten Akkumulation, um die es sich ja beim Wirtschaften dreht, früher oder später auftritt, nicht zwingend "Zusammenbruch" genannt werden muss, sondern bspw. als periodisch notwendig zu erachtender "Heilungsprozess" (viele Kommas in dem Satz, gell [[freude]]).

Mit Verlaub gesagt, mutet
mir diese Version mystischer an, als es die von dir nun angesprochene Bibel
je sein könnte. Mit Ehrfurcht, und fast schon beschwörerisch wird hier
die „Macht“ quasi als eine in sich selbst bestehende Entität
besprochen.

Da du gaaaaanz weit unten ansetzt, eine universalistische Grundsatzfrage: Wird nicht jedes Lebewesen alles in seiner "Macht" liegende tun, um nicht zu sterben (und sich obendrein zu reproduzieren)?

Sie bildet also eine Art Gottheit, und der eigentlich ja nur
deskriptive Debitismus wird nun zu der dieser Gottheit huldigenden
Religion. In deren Augen ist die Macht auch ein grausamer Gott, und er
verlangt nach Opfern.

Man könnte das auch "Natur" oder "natürliches Verhalten" nennen.

Dieser Gott erfreut sich an der Ungerechtigkeit, und
nur menschliches Leid kann seinen Zorn besänftigen.

(Menschliches) Leid gehört doch zum (menschlichen) Dasein dazu. Mit Religion versucht man lediglich, Rechtfertigungen/Gründe dafür zu finden.

Unsere Führer wollen
also immer nur unser Bestes, wenn sie dem Gott der Mach mit Opfergaben
milde stimmen, denn solange wir seinen Hunger stillen, solange gewährt er
uns Zeit in welcher er den großen Schneeball weiter rollen lässt.

Dabei handeln sie mittlerweile im Auftrag aller.

Nun verstehe ich den Begriff der Macht aber anders, und ich halte mich an
die eingebürgerte Redewendung, nach der Macht im Grunde nur ein anderes
Wort für Wissen bedeutet. So aber hat der Teufel auch nur die Macht, die
wir ihm geben, und sein engster Verbündeter war schon immer nur die
Dummheit.

Das halte ich für zu kurz gesprungen, denn "Macht" kommt doch glaube ich vom "Vermögen (etwas zu tun)". So kann ich bspw. "wissen", wie ich überleben könnte, aber mangels körperlicher Fähigkeiten oder den Begebenheiten kann ich dieses Wissen nicht einsetzen und trete ohnmächtig dem Tod entgegen.

Zunächst ist es egal, ob jemand an die Bibel glaubt, ob jemand an die
Reptilos glaubt, oder auch nichts dergleichen. Wichtig ist zunächst einmal
nur, dass DIE an so etwas glauben.

[image]
(Bohemian
Grove
)

Die können von mir aus an Rapunzel glauben.

Ich will von diesen Freaks nicht beherrscht werden,

Dafür gab es ja die Aufklärung - und aktuell bedarf es einer Aufklärung 2.0, um wieder an die Staatlichkeit zu erinnern und zum Rechtsstaat (und sozialen Rechtsstaat) (zurück) zu finden.

freue mich aber
darüber, dass die gegenwärtige Situation eben ganz klar auf deren
Wahnsinn zurückzuführen ist. So bedarf es keiner Gottheit der Macht als
Erklärung, und die Menschen sind nicht notwendigerweise zur Ohnmacht
verdammt. Mit denen werden wir schon fertig, und ein Carl-Peter Hofmann
geht da m.E. schon sehr kompetent zu Werke. Wer also mag und daran glaubt,
der schließe ihn in seine Gebete.

Seit wann hat Beten etwas bewegt? Dort steht nicht umsonst eine Kontonummer [[zwinker]]

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
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Die Bibel ist ein Faktum

Nico @, Samstag, 19.08.2017, 20:02 vor 2430 Tagen @ tar 1792 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.08.2017, 20:28

Aloha,

Moin!

Ich wundere mich ein wenig über deine Reaktion, und frage mich, wie

diese

wohl motiviert sein mag.


Also diese ganze religiöse Denkweise findet sich fernab der meinen, die
sich an Fakten zu orientieren versucht.

Die Bibel ist aber ein Faktum, auch unabhängig davon, ob man an sie glaubt oder nicht.

Kamst du nicht auch, wie ich, ursprünglich aus dem Finanzcrash-Forum? Da
ging es schon ziemlich schräg her und ich fände es bedauerlich, wenn
mancherlei der dort verbreiteten Abstrusitäten hier Einzug hielten - aber
das Gelbe ist ja erstmal für alle Stimmen offen, insofern sie nicht
beleidigend usw. sind.

Die Bibel ist doch aber wirklich nicht etwas neues, und auch nur selten beleidigend. [[freude]]

Was mich nun an deinem Beitrag befremdlich stimmt, ist nicht meine Nähe
zum Debitismus und dessen inheränten Fatalismus, sondern zuvorderst meine
persönliche Abneigung gegen religiös angehauchtes Bibelgequatsche, weil
ich mich an aufklärerischem Denken orientiere.

So wie ich Hofmann aber verstehe, und was mir auch absolut plausibel erscheint ist, dass das bestehende Rechtssystem selbst einen historischen und auch weiterhin bestehenden Bezug zur Bibel hat. Die Kabale entzieht sich eben deren Autorität, indem sie eine „Fiktion“ kreiert.

Hier begehst du den selben Fehler, wie er in der Geschichtsforschung wohl häufig begangen wird. Nur weil viele Wissenschaftler selbst nicht an die Astrologie glauben, ignorieren sie einfach die realen astrologischen Bezugnahmen in der Menschheitsgeschichte. ChemBuster33 weißt auf diesen Sachverhalt hin, auch wenn ich diese Hinweise nicht auf die Schnelle näher lokalisieren kann.

Wo auch immer die Bibel herkommt, es scheint plausibel, dass sie erst Ordnung in die Menschheit bringen konnte, und wir können auch heute nicht ohne weiteres davon ausgehen, dass ihre Präsenz entbehrlich ist.

Bei allem was ich weiß, findet z.B. ein Donald Trump seine Unterstützung auch im großen Maße in der bibelfesten US-Bevölkerung. Kein Wunder! Es besteht doch wohl kein Zweifel daran, dass die herrschende (und lediglich hier in den Fokus gerückte) Skandal-Justiz der selben Kraft entspringt, wie die gesamte zweifelhafte „Modernisierung“ der westlichen Gesellschaften. Wir könnten hier bei der ebenso harmlos und ehrbar anmutenden „Frauenbewegung“ ansetzen, welche aber aus der Retrospektive betrachtet ganz logisch in den Genderwahn, Frühsexualisierung, Toleranz-Exzess, Anti-Rassismus u.s.w. u.s.w. führt. Es scheint plausibel, dass nur die Bibel dem Denken der Menschen einen festen Halt geben könnte. Mit Verlaub ist deine Einstellung zur Bibel nicht Objektiv, denn deren Autorität ist ein Faktum.

Obendrein wird auf der von
dir verlinkten Seite noch Verweis auf Jo Conrad verwiesen - einem abstrusen
Marketing-Akteur sondergleichen, der sich meines Wissens nach bis dato
nicht gerade durch besondere Erkenntnisse ausgezeichnet hat. Im Gegenteil:
allerlei dubioses "Hintergrundwissen" und CrisisMaven würde einfach mal
nach Belegen schreien.

Nun war es aber Jo Conrad selbst, welcher das verlinkte Gespräch überhaupt geführt hat, und so uns auch erst mit unserem Gesprächsstoff versorgte. Deine Sicht auf ihn teile ich auch nicht.

Zuguterletzt wurde zum Zins hier schon allerlei geschrieben und dessen
Verteufelung halte ich ebenfalls für abstrus - in Anbetracht vom
unabwendbaren Zeitverlauf und den zum Wirtschaften notwendigem Eigentum.

Nur kann ich mich selbst überhaupt nicht erinnern, in wie fern hier der Zins verteufelt wurde. Ob die Bibel selbst den Zins verbietet, scheint allenfalls strittig. Unser bibeltreuer @dottore sieht hier wohl kein Problem.

In Summe ergeben diese 3 Absurditäten das "Herrjemine" [[top]]

Nun meine Vermutung wäre eben die, dass du, werter tar, wohl eben auch
jener gelben Fraktion zuzuordnen bist, welche ich die

„Zeitgewinner“

nenne. Und zwar wird in der gelben Debitismus- Debatte gelegentlich

nicht

nur das bestehende Wirtschaftssystem, sondern von einigen besonderen
„Spezialisten“ auch gleich jegliches Wirtschaften überhaupt, als

ein

grundsätzliches Schneeballsystem verstanden – welches also seinen
Zusammenbruch bereits in seinen Wurzeln trägt.


Das wäre eine Perspektive. Meine hat sich etwas verschoben - und zwar
dahingehend, dass ein großflächiger Ausgleich bestehender Salden, der bei
der inheränten Akkumulation, um die es sich ja beim Wirtschaften dreht,
früher oder später auftritt, nicht zwingend "Zusammenbruch" genannt
werden muss, sondern bspw. als periodisch notwendig zu erachtender
"Heilungsprozess" (viele Kommas in dem Satz, gell [[freude]]).

Nein, da irrst du dich mein Freund. Alle Fehlallokationen beruhen einzig auf der falschen, politisch gesetzten Architektur der Wirtschaft. Die fundamentalen Weichenstellungen bilden dabei die Privatisierung von Lebensraum (Grund und Boden) und die der Emission von Zahlungsmitteln (private Notenbanken). Dass genau diese verheerende Voraussetzung nun aber auch der selben Quelle entspringt, wie die Homoehe bei individueller Wahlmöglichkeit des eigenen Geschlechts, sollte aber unbedingter Bestandteil genau jener „Aufklärung“ sein, auf die du dich berufst. Als ein isolierter Hinweis mögen hier auch die Ausführungen eines Aaron Russo dienen, dem gegenüber sich Nicholas Rockefeller dahingehend geäußert hat, dass sein Clan die Frauenbewegung betrieben hat, damit auch die Frauen Steuern zahlen, und die Kinder so wirkungsvoller indoktriniert werden können.

Wir blicken auf eine luziferianische Agenda, welche ebenfalls nicht etwa damit negiert werden kann, dass man persönlich nicht an Luzifer glaubt. Wir können wohl ohne weiteres jegliche Teufelsanbetung per se als anti-christlich und anti-biblisch klassifizieren. Damit liegt aber die Schlachtformation offen. Was Gott und Teufel anbelangt bin ich zuversichtlich, meine eigene Aufklärung noch rechtzeitig, nämlich nach meinem Ableben zu erfahren. In dieser Welt reicht die Feststellung, dass die Bibel wohl einen fruchtbaren Boden zu bereiten vermag, aber der Luziferianismus Verderb und Unheil bedeutet.

Warum musste erst ein Martin Luther kommen, um die Bibel überhaupt erst ins deutsche zu übersetzen?

Mit Verlaub gesagt, mutet
mir diese Version mystischer an, als es die von dir nun angesprochene

Bibel

je sein könnte. Mit Ehrfurcht, und fast schon beschwörerisch wird

hier

die „Macht“ quasi als eine in sich selbst bestehende Entität
besprochen.


Da du gaaaaanz weit unten ansetzt, eine universalistische Grundsatzfrage:
Wird nicht jedes Lebewesen alles in seiner "Macht" liegende tun, um nicht
zu sterben (und sich obendrein zu reproduzieren)?

Ähm ja, allerdings heißt das eben nicht, dass das jeweilige Lebewesen nicht dennoch stirbt, weil Macht und Schicksal letztlich eine Tautologie bedeuten.

Sie bildet also eine Art Gottheit, und der eigentlich ja nur
deskriptive Debitismus wird nun zu der dieser Gottheit huldigenden
Religion. In deren Augen ist die Macht auch ein grausamer Gott, und er
verlangt nach Opfern.


Man könnte das auch "Natur" oder "natürliches Verhalten" nennen.

Ein „natürliches Verhalten“ wäre es, diesem Gott in den Allerwertesten zu treten. [[freude]]

Dieser Gott erfreut sich an der Ungerechtigkeit, und
nur menschliches Leid kann seinen Zorn besänftigen.


(Menschliches) Leid gehört doch zum (menschlichen) Dasein dazu. Mit
Religion versucht man lediglich, Rechtfertigungen/Gründe dafür zu
finden.

Manch einer würde sagen, dass menschliches (eigentlich alles) Dasein Leid bedeutet, und nichts anderes.

Unsere Führer wollen
also immer nur unser Bestes, wenn sie dem Gott der Mach mit Opfergaben
milde stimmen, denn solange wir seinen Hunger stillen, solange gewährt

er

uns Zeit in welcher er den großen Schneeball weiter rollen lässt.


Dabei handeln sie mittlerweile im Auftrag aller.

Nein, sie handeln im Auftrag einer Luziferischen Agenda und täuschen alle.

Nun verstehe ich den Begriff der Macht aber anders, und ich halte mich

an

die eingebürgerte Redewendung, nach der Macht im Grunde nur ein

anderes

Wort für Wissen bedeutet. So aber hat der Teufel auch nur die Macht,

die

wir ihm geben, und sein engster Verbündeter war schon immer nur die
Dummheit.


Das halte ich für zu kurz gesprungen, denn "Macht" kommt doch glaube ich
vom "Vermögen (etwas zu tun)". So kann ich bspw. "wissen", wie ich
überleben könnte, aber mangels körperlicher Fähigkeiten oder den
Begebenheiten kann ich dieses Wissen nicht einsetzen und trete
ohnmächtig dem Tod entgegen.

Ist wohl war – einen Punkt muss ich dir ja auch mal gönnen. [[freude]]

Zunächst ist es egal, ob jemand an die Bibel glaubt, ob jemand an die
Reptilos glaubt, oder auch nichts dergleichen. Wichtig ist zunächst

einmal

nur, dass DIE an so etwas glauben.

[image]

(Bohemian

Grove[/link])


Die können von mir aus an Rapunzel glauben.

Ganz so einfach ist das wohl nicht – siehe oben.

Ich will von diesen Freaks nicht beherrscht werden,


Dafür gab es ja die Aufklärung - und aktuell bedarf es einer Aufklärung
2.0, um wieder an die Staatlichkeit zu erinnern und zum Rechtsstaat (und
sozialen Rechtsstaat) (zurück) zu finden.

Genau das will ich auch, zumal ich annehme, dass du dein „zurück“ mit Bedacht in Klammern gesetzt hast. Im Bezug auf die Bibel bin ich ansonsten eher pragmatisch eingestellt. So wie die Dinge stehen, führt deren Negation nur dazu, dass dem Luziferianismus alle Türen geöffnet werden.

Dass die Bibel selbst einem luziferianischen Einfluss bereits ausgesetzt wurde, steht wohl zu befürchten. Hier eine interessante Dokumentation:

https://www.youtube.com/watch?v=F5k3bfLa9o0

freue mich aber
darüber, dass die gegenwärtige Situation eben ganz klar auf deren
Wahnsinn zurückzuführen ist. So bedarf es keiner Gottheit der Macht

als

Erklärung, und die Menschen sind nicht notwendigerweise zur Ohnmacht
verdammt. Mit denen werden wir schon fertig, und ein Carl-Peter Hofmann
geht da m.E. schon sehr kompetent zu Werke. Wer also mag und daran

glaubt,

der schließe ihn in seine Gebete.


Seit wann hat Beten etwas bewegt? Dort steht nicht umsonst eine
Kontonummer [[zwinker]]

Lässt sich grundsätzlich nicht verifizieren.

Fazit:

Mir geht es hier nicht um Religion, sondern um die richtige Strategie. Allerdings bin ich auch offen für die Inhalte der Bibel. Wenn Hofmann damit recht hat, dass die Bibel eine brauchbare Grundlage für unser Rechtssystem bildet, dann hat er auch insgesamt recht, und dann sollen die Illuminati auch gerne im Namen der Bibel zum Teufel gejagt werden.

[[herz]]

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Der Koran ist ein Faktum

Zarathustra, Sonntag, 20.08.2017, 09:58 vor 2429 Tagen @ Nico 1607 Views


Wo auch immer die Bibel herkommt, es scheint plausibel, dass sie erst
Ordnung in die Menschheit bringen konnte, und wir können auch heute nicht
ohne weiteres davon ausgehen, dass ihre Präsenz entbehrlich ist.

Das Selbe lässt ich auch vom Koran, von dem Adolf seinem 'Mein Kampf' oder von Schopenhauer's 'Welt als Wille und Vorstellung' sagen. Ist alles Geschmackssache. Den einen ist dies entbehrlich, den anderen jenes.

Mit Verlaub - irrelevant! + Edit

Nico @, Sonntag, 20.08.2017, 18:29 vor 2429 Tagen @ Zarathustra 1456 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.08.2017, 19:28


Wo auch immer die Bibel herkommt, es scheint plausibel, dass sie erst
Ordnung in die Menschheit bringen konnte, und wir können auch heute

nicht

ohne weiteres davon ausgehen, dass ihre Präsenz entbehrlich ist.


Das Selbe lässt ich auch vom Koran, von dem Adolf seinem 'Mein Kampf'
oder von Schopenhauer's 'Welt als Wille und Vorstellung' sagen. Ist alles
Geschmackssache. Den einen ist dies entbehrlich, den anderen
jenes.

Meinen Dank für deine Aufmerksamkeit, lieber Zarathustra! Dein Hinweis scheint aber nur auf den ersten Blick berechtigt, ist aber im Bezug auf die originäre Fragestellung irrelevant, und lenkt von dieser ab.

Der Skeptiker hätte hier nicht die Bibel in Frage zu stellen, sondern Hofmann‘s postulierte „Fiktion“. Die Fiktion grenzt sich eben einzig von der Wahrheit ab, und die Wahrheit wurde historisch eben mit der Bibel festgelegt – was wie gesagt meine Interpretation seiner Ausführungen wäre.

Übrigens würde auch ich es für denkbar halten, dass die Bibel durch eine säkulare nationale Verfassung ersetzt werden könnte. Das wäre aber eine weitere Frage, welche mit Bedacht zu entscheiden wäre.


Edit:

Letzteres wäre wohl aber erst möglich, nachdem wir aus der zunächst fiktiven Fiktion [[zwinker]] herausgekommen sind.

[[herz]]

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Dogmatisch

tar ⌂ @, Gehinnom, Montag, 21.08.2017, 12:07 vor 2428 Tagen @ Nico 1365 Views

Aloha,

also ich kann deine Bibel-Affinität nicht im Geringsten nachvollziehen.

So wie ich Hofmann aber verstehe, und was mir auch absolut plausibel
erscheint ist, dass das bestehende Rechtssystem selbst einen historischen
und auch weiterhin bestehenden Bezug zur Bibel hat.

Es gibt im Gegensatz zum GCLC keine Verweise auf irgendwelche Bibelverse, d.h. wir haben kein Religionsrecht wie die Scharia, sondern ein Recht, das der Aufklärung entsprungen ist.

Wo auch immer die Bibel herkommt, es scheint plausibel, dass sie erst
Ordnung in die Menschheit bringen konnte, und wir können auch heute nicht
ohne weiteres davon ausgehen, dass ihre Präsenz entbehrlich ist.

Die ersten nachweisbaren Versuche einer Rechtsordnung lassen sich schriftlich wohl im Codex Hammurapi finden, also etwa 600 Jahre vor den ersten Schriften der Bibel. Trotzdem käme ich nicht auf den Gedanken, eine moderne Gerichtsbarkeit an diesem Codex auszurichten, nur weil er ein "Faktum" ist.

Es scheint plausibel,
dass nur die Bibel dem Denken der Menschen einen festen Halt geben könnte.
Mit Verlaub ist deine Einstellung zur Bibel nicht Objektiv, denn deren
Autorität ist ein Faktum.

Puh, das tut echt weh. Deswegen steig ich hier mal aus. [[trost]]

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Geistig-moralisches Leitbild

Nico @, Montag, 21.08.2017, 23:51 vor 2428 Tagen @ tar 1338 Views

Aloha,

Moin!

also ich kann deine Bibel-Affinität nicht im Geringsten nachvollziehen.

Von einer allgemeinen Affinität zur Bibel kann hier auch keine Rede sein, sie ist hier aber das Thema.

So wie ich Hofmann aber verstehe, und was mir auch absolut plausibel
erscheint ist, dass das bestehende Rechtssystem selbst einen

historischen

und auch weiterhin bestehenden Bezug zur Bibel hat.


Es gibt im Gegensatz zum GCLC keine Verweise auf irgendwelche Bibelverse,
d.h. wir haben kein Religionsrecht wie die Scharia, sondern
ein
Recht, das der Aufklärung entsprungen ist
.

Na ja, der Begriff „Religionsrecht“ scheint mir aber wenig gebräuchlich, und im Bezug auf die Scharia wird doch für gewöhnlich von einem Kirchenrecht gesprochen, nicht wahr? Es wäre doch schon ziemlich rabulistisch zu behaupten, Hofmann hätte mit dem GCLC eine Kirche gegründet, oder?

Wo auch immer die Bibel herkommt, es scheint plausibel, dass sie erst
Ordnung in die Menschheit bringen konnte, und wir können auch heute

nicht

ohne weiteres davon ausgehen, dass ihre Präsenz entbehrlich ist.


Die ersten nachweisbaren Versuche einer Rechtsordnung lassen sich
schriftlich wohl im
Codex Hammurapi
finden, also etwa 600 Jahre vor den ersten Schriften der Bibel. Trotzdem
käme ich nicht auf den Gedanken, eine moderne Gerichtsbarkeit an diesem
Codex auszurichten, nur weil er ein "Faktum" ist.

Davon abgesehen, dass du hier meine Worte verdrehst, beginnt die Bibel noch vor Adam und Eva – wo auch immer das herkommt.

Es scheint plausibel,
dass nur die Bibel dem Denken der Menschen einen festen Halt geben

könnte.

Mit Verlaub ist deine Einstellung zur Bibel nicht Objektiv, denn deren
Autorität ist ein Faktum.


Puh, das tut echt weh. Deswegen steig ich hier mal aus. [[trost]]

Damit überlässt du mir das letzte Wort - was ich dankend annehme - und wofür ich im Übrigen und in der Tat eine gewisse Affinität hege. [[freude]]

Ich gehe erst einmal davon aus, dass wohl noch jede menschliche Kultur von irgend einer Religion geprägt ist oder war. Vielleicht ja nur Zufall, oder es sind aber vielleicht alle Völker die es einfach mal ganz ohne Religion probiert haben ausgestorben. Du beziehst dich nun gern auf eine „Aufklärung, deren wahrer Erfolg aber offenbar darin besteht, dass die Leute heute buchstäblich nicht mehr wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Vielleicht ist es ja doch so, dass das Menschengeschlecht grundsätzlich eines geistig-moralischen Leitbildes bedarf, und wie könnte dieses wohl keine Religion sein? Vielleicht – weiß nicht genau. Auf jeden Fall wäre ich nicht so kühn zu behaupten, mir die menschliche Zivilisation wie selbstverständlich auch ganz ohne Religion vorstellen zu können!

Lustiger weise hältst du mir auch noch Dogmatismus vor. Dieser findet sich aber ganz auf deiner Seite, lieber tar. Ja, es gibt auch ein Kirchliches Dogma, und in meinem Verständnis kommen wir auch alle nicht an unseren eigenen Dogmen vorbei – eigentlich machen uns unsere Dogmen erst aus. So muss es sich hier wohl um einen besonderen Dogmatismus handel, und solchen kennen wir aber doch für gewöhnlich als die Negation des Pragmatismus. Meine Haltung ist hier aber die pragmatische und du bist es, der dogmatisch quer schießt. Du hörst nur dein Stichwort lautend „Bibel“ und sagst „bäh“. Treu dieser Linie verweigerst du auch jede Unterscheidung zwischen Bibel, Religion und Kirche. Die Bibel ist nicht nur die einzige Autorität, auf welche sich eine Einrichtung wie das GCLC überhaupt beziehen könnte, sie dürfte unter allen herrschenden Autoritäten auch die einzige sein, welche nicht bestochen ist, aber womöglich etwas bewirken könnte. Das erzähl aber mal einem, der selbst an einen Gott namens Debitismus und eine Endzeit namens game over glaubt.

[[herz]]

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