Richter sagen "JA" zur entschädigungslosen Enteignung von Autobesitzern

SevenSamurai @, Freitag, 28.07.2017, 20:03 vor 2486 Tagen 6806 Views

"Gericht urteilt pro Diesel-Fahrverbot in Stuttgart"

https://www.welt.de/wirtschaft/article167130915/Gericht-urteilt-pro-Diesel-Fahrverbot-i...

Zitat: "Der Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung steht für das Gericht im Vordergrund. „Das Verkehrsverbot verstößt nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, weil der Gesundheitsschutz höher zu gewichten ist als das Recht auf Eigentum und die allgemeine Handlungsfreiheit der vom Verbot betroffenen Kraftfahrzeugeigentümer“, sagte Richter Wolfgang Kern." Zitatende

Unklar ist, ob nur die PKW-Fahrer bestraft werden. Von Fahrverboten für LKWs habe ich noch nichts gehört.

Ein Glück, dass die Autobesitzer so lethargisch sind. Darauf kann sich die Politik verlassen!

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

LKW haben kein NOx Problem. (oTmL)

Tob @, Freitag, 28.07.2017, 20:19 vor 2486 Tagen @ SevenSamurai 5449 Views

https://www.google.de/amp/s/www.morgenpost.de/wirtschaft/article207256589/Smart-stoesst...

"Gericht urteilt pro Diesel-Fahrverbot in Stuttgart"

https://www.welt.de/wirtschaft/article167130915/Gericht-urteilt-pro-Diesel-Fahrverbot-i...

Zitat: "Der Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung steht für
das Gericht im Vordergrund. „Das Verkehrsverbot verstößt nicht gegen
den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, weil der Gesundheitsschutz
höher zu gewichten ist als das Recht auf Eigentum
und die allgemeine
Handlungsfreiheit der vom Verbot betroffenen Kraftfahrzeugeigentümer“,
sagte Richter Wolfgang Kern." Zitatende

Unklar ist, ob nur die PKW-Fahrer bestraft werden. Von Fahrverboten für
LKWs habe ich noch nichts gehört.

Ein Glück, dass die Autobesitzer so lethargisch sind. Darauf kann sich
die Politik verlassen!

Und das ist ausnahmsweise sogar mal ordentlich begründet

thrive @, im grünen Herz des Wahnsinns, Freitag, 28.07.2017, 20:40 vor 2486 Tagen @ SevenSamurai 5383 Views

Zitat: "Der Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung steht für
das Gericht im Vordergrund. „Das Verkehrsverbot verstößt nicht gegen
den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, weil der Gesundheitsschutz
höher zu gewichten ist als das Recht auf Eigentum
und die allgemeine
Handlungsfreiheit der vom Verbot betroffenen Kraftfahrzeugeigentümer“,
sagte Richter Wolfgang Kern." Zitatende


Ich bin ja nun der allerletzte, der an den Eigentumsrechten rütteln will und mir ist sogar schon der Satz "Eigentum verpflichtet" ein Dorn im Auge. Aber eine Sache geht nun klar tatsächlich vor Eigentum. Und das ist Leben selbst. Wenns also wirklich so ist, dass Eigentum in dem Fall tötet, dann enteignen.

Komisch ist, dass Richter sonst nie so entscheiden.

SevenSamurai @, Samstag, 29.07.2017, 11:55 vor 2486 Tagen @ thrive 4003 Views

Du wirst Probleme haben, den Tod einer Person auf genau die Nutzung dieser Diesel-PKWs festzumachen.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Dazu

thrive @, im grünen Herz des Wahnsinns, Samstag, 29.07.2017, 20:34 vor 2485 Tagen @ SevenSamurai 3529 Views

Du wirst Probleme haben, den Tod einer Person auf genau die Nutzung dieser
Diesel-PKWs festzumachen.

Es mag sein, dass die Richter vielleicht andere Motive hatten. Die Begründung ist jedoch gut.
Ob Diesel-PKWs nun tatsächlich für den Tod von Menschen verantwortlich sind, kann ich nicht mal beurteilen. Wenn es allerdings so ist, dann ist die Entscheidung einfach richtig.

macht gebrauchte Diesel billig

Dieter, Freitag, 28.07.2017, 22:17 vor 2486 Tagen @ SevenSamurai 5319 Views

und das gefällt mir, zumal ich immer Fahrzeuge kaufe, die so gut wie keinen Wertverlust mehr erleiden.
Das sind immer erstklassige Wagen, die allerdings einen schlechten Ruf haben. Mich interessieren aber nur die inneren Werte und nicht deren Ruf.

Also: mein nächstes Wunschauto wird noch mal billiger!

Gruß Dieter

Ob ältere Diesel (Euro4 und "schlechter") noch billiger werden, bezweifel ich

Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 19:33 vor 2484 Tagen @ Dieter 3206 Views

bearbeitet von Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 19:45

und das gefällt mir, zumal ich immer Fahrzeuge kaufe, die so gut wie
keinen Wertverlust mehr erleiden.
Das sind immer erstklassige Wagen, die allerdings einen schlechten Ruf
haben. Mich interessieren aber nur die inneren Werte und nicht deren Ruf.

Also: mein nächstes Wunschauto wird noch mal billiger!

Lieber Diesel-Kamerad Dieter,
viele Fahrer brauchen unbedingt einen Diesel, weil sie (aus welchen Gründen auch immer) viel fahren müssen, also mehr als 25-30 Tkm/Jahr.
Da geht wirtschaftlich nichts gegen einen guten Diesel[[top]]
Diesel werden nicht aus Jux und Tollerei gekauft, sondern weil es wirtschaftlich oft nicht anders geht.

Die Leasingraten für neue Euro6-Diesel werden wohl dramatisch steigen wegen des unkalkulierbaren Restwerts... oder die Hersteller nehmen das Restwert-Risiko auf ihre eigene Kappe[[freude]]
Dann aber Prost-Mahlzeit für die Aktienkurse von BMW und Co.[[sauer]]

Vielfahrer werden dann evtl. öfter mal nach guten, älteren Euro4-Dieseln (grüne Plakette bis etwa 10 Jahre alt) gucken.

Diese älteren Wagen werden im Preis wohl tendenziell eher steigen.
Meine beiden Euro4-Diesel (aktueller Restwert zusammen ca. 14.000 Euro) werde ich in Zukunft noch intensiver hegen und pflegen, denn ich will sie jetzt noch mindestens 10 Jahre behalten[[herz]]
Beste Grüße und allzeit gute Fahrt!
Hasso

Software Updates für noch mehr Fahrspaß!

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Sonntag, 30.07.2017, 20:52 vor 2484 Tagen @ Hasso 3042 Views

Besonders schlimm wird es wohl für diejenigen, die einen EURO-5-Diesel ihr eigen nennen und demnächst Post von dem Hersteller ihres Fahrzeugs bekommen. Darin werden sie dann aufgefordert, unverzüglich eine Vertragswerkstatt aufzusuchen, damit ihr Fahrzeug dort mit einem sogenannten "Software-Update" versehen werden kann. Dieses soll dafür sorgen, dass das Fahrzeug zukünftig weniger böse Stickoxide in die Umwelt entlässt.

Natürlich gibt es bei der Sache einen Haken. Wenn es bei der Konstruktion des Motors so einfach gewesen wäre, den Stickoxidausstoß des Motors auf diese einfache Weise zu reduzieren, hätte man es gleicht gemacht. Aus gutem Grund haben die Ingenieure aber bis dato darauf verzichtet, weil diese Programmierung des Steuergeräts auf Dauer dazu führt, dass der Motor nicht nur weniger Leistung und Dremoment hat, sondern auch die Ansaugwege massiv verrußen (das AGR führt der Verbrennung nach dem Update mehr Abgase zu).

Sollte der Fahrzeugbesitzer jetzt auf die glorreiche Idee kommen, dieses potentiell schädliche Update nicht vornehmen zu lassen, wird sein Fahrzeug vom Kraftfahrtbundesamt stillgelegt, weil es nicht mehr der Zulassungsordnung entspricht. Ätsch!

Der Hersteller ist jetzt gleichwohl fein raus, denn jetzt wird dieses Fahrzeug womöglich nicht von den kommenden Fahrverboten betroffen sein. Er hat damit seinen Part erfüllt.

Der Kunde hat ab jetzt das zweifelhafte Vergnügen, mit einem sich selbst vergiftenden Motor durch die Gegend zu fahren. Vermutlich werden auch die Intervalle zwischen seinen Werkstattbesuchen drastisch reduziert werden.

Auch weiterhin viel Freude mit ihrem Fahrzeug wünschen EU, Deutsche Umwelthilfe, deutsche Gerichte, die liebe Regierung und natürlich die deutsche Automobilindustrie.

--
"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Euro5-Diesel "mit Zwangs-Update" werden viel schlucken und weniger Leistung bringen

Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 21:07 vor 2484 Tagen @ Otto Lidenbrock 3036 Views

bearbeitet von Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 21:44

Besonders schlimm wird es wohl für diejenigen, die einen EURO-5-Diesel ihr
eigen nennen und demnächst Post von dem Hersteller ihres Fahrzeugs
bekommen. Darin werden sie dann aufgefordert, unverzüglich eine
Vertragswerkstatt aufzusuchen, damit ihr Fahrzeug dort mit einem
sogenannten "Software-Update" versehen werden kann. Dieses soll dafür
sorgen, dass das Fahrzeug zukünftig weniger böse Stickoxide in die Umwelt
entlässt.

Natürlich gibt es bei der Sache einen Haken. Wenn es bei der Konstruktion
des Motors so einfach gewesen wäre, den Stickoxidausstoß des Motors auf
diese einfache Weise zu reduzieren, hätte man es gleicht gemacht. Aus
gutem Grund haben die Ingenieure aber bis dato darauf verzichtet, weil
diese Programmierung des Steuergeräts auf Dauer dazu führt, dass der
Motor nicht nur weniger Leistung und Dremoment hat, sondern auch die
Ansaugwege massiv verrußen (das AGR führt der Verbrennung nach dem Update
mehr Abgase zu).

Sollte der Fahrzeugbesitzer jetzt auf die glorreiche Idee kommen, dieses
potentiell schädliche Update nicht vornehmen zu lassen, wird sein Fahrzeug
vom Kraftfahrtbundesamt stillgelegt, weil es nicht mehr der
Zulassungsordnung entspricht. Ätsch!

Hallo Otto,
Dein Text untermauert mein Posting.
Genau deshalb wollen so viele Euro5-Besitzer keinesfalls zur "Zwangs-OP"[[freude]]
So einfach geht es nicht, wie es sich die Software-Nerds erträumen.
Nach dem Update fehlen plötzlich pro Monat 25 Euro Spritgeld in der Haushaltskasse... wenn es kein "Dienstwagen" ist[[sauer]]

Der sagenhaft geringe Verbrauch und die Leistung/das Drehmoment der Euro4-Diesel wird wohl "zur historischen Auto-Legende werden"[[top]]
Dazu kann ich Langzeit-Daten über insgesamt 270.000 km liefern.
BMW 120d und X3 2,0d... beide "grün", 177 PS, 320 Nm und mit sagenhaften Fahrleistungen... beim X3 regelt die Software (wegen der Serienreifen) bei 210 km/h ab, habe ich aber noch nie ausprobiert.
Beide Auspuffrohre sind absolut "metallisch blank"... würde ich draus essen/trinken.

Gut dass die Euro4-Diesel kein Zwangs-Update "zum Schlechtern" brauchen.
Ansonsten alles im Lot in Absurdistan[[top]]
Gute Nacht
Hasso

Freu dich nicht zu früh

Herb @, Südsteiermark, Sonntag, 30.07.2017, 21:17 vor 2484 Tagen @ Hasso 3010 Views

Hallo Hasso,

Gut dass die Euro4-Diesel kein Zwangsupdate "zum Schlechtern" brauchen.
Ansonsten alles im Lot in Absurdistan[[top]]


noch kein Zwangsupdate, den das ist erst der Anfang.

Die germanischen Fahrzeugschmieden wurden scheinbar zum Abschuss freigegeben, überall herrscht hektisches Treiben.
Nicht nur die Führungsposition, nein den Anschluss an die Newcomer haben die hochbezahlten Herren irgendwie verbummelt.

Der Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Beste Grüße, Herb

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Ich glaube nicht, dass Absurdistan sich für 9 Jahre alte Hochleistungs-Karren interessiert

Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 21:26 vor 2484 Tagen @ Herb 3058 Views

bearbeitet von Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 22:00

Hallo Hasso,

Gut dass die Euro4-Diesel kein Zwangsupdate "zum Schlechtern" brauchen.
Ansonsten alles im Lot in Absurdistan[[top]]

noch kein Zwangsupdate, den das ist erst der Anfang.

Die germanischen Fahrzeugschmieden wurden scheinbar zum Abschuss
freigegeben, überall herrscht hektisches Treiben.
Nicht nur die Führungsposition, nein den Anschluss an die Newcomer haben
die hochbezahlten Herren irgendwie verbummelt.

Der Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Lieber Freund Herb,
falls mein allfälliger Hochmut (aber mit Testosteron-Suff aus Eigenproduktion, nicht aus der Apotheke[[top]]) wieder mal irrt, habe ich max. 14.000 Euro Restwert für zwei Autos "im Feuer".
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=439508

Ich wollte aber keinesfalls hochmütig sein, sondern nur "ganz praktische Lebenshilfe" für etwaige Diesel-Interessenten liefern und es -auf Wunsch- mit konkreten Daten untermauern.
Ich kenne mich ja nicht nur mit "Hotel-Mama-Bewohnern" aus, die per Buchstaben-Ausbeute schon fast der neue Reichs-LUFT-Marschall sind[[freude]]

Erste Schand-Emails beschimpfen (oder adeln?) mich schon als den "neuen CM"[[top]]
Gute Nacht
Hasso

Verwechslung

Herb @, Südsteiermark, Sonntag, 30.07.2017, 21:42 vor 2484 Tagen @ Hasso 2968 Views

Lieber Hasso,

falls mein allfälliger Hochmut

Nein, nicht du!
Aber die Chefetagen der deutschen Hersteller bezeichne ich als hochmütig [[herz]]

Sie haben all die Jahre verschwendet, anstatt was zu entwickeln und nun werden die Gesichter lang. Man darf gespannt sein, ob es der Industrie anscheinend oder nur scheinbar an den Kragen geht.

Ich bin der Meinung, wenn es den Aufstand bei Euro5 gibt, wie wird es erst darunter werden?
Wer soll die Karren den dann kaufen, falls sie "zu gefährlich" für deutsche Straßen werden?

Die bankrotte Verwaltung wird uU. die Betriebskosten massiv erhöhen, die vielen Goldstücke kosten ja so einiges.
Rechtssicherheit? haha die Zeiten sind vorbei, man sieht es doch aktuell

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Die schlaffen Hersteller-Vorstände hätten nur mal "Testosteron-Wahrheits-Nacken" beweisen müssen...

Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 21:54 vor 2484 Tagen @ Herb 2974 Views

bearbeitet von Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 22:01

Sie haben all die Jahre verschwendet, anstatt was zu entwickeln und nun
werden die Gesichter lang. Man darf gespannt sein, ob es der Industrie
anscheinend oder nur scheinbar an den Kragen geht.

Die hätten der Merkel, der Junker-EU und den Stuttgarter Anwohnern einfach nur sagen müssen:
Euro4 ist in der Abwägung NOx vs. CO2 die Krönung der Entwicklung... alles andere führt nur ins Nirwana... und die Amis haben dann das Auto-Spiel gewonnen!"

Aber sowas geht ja gar nicht in Absurdistan[[freude]]
Gute Nacht
Hasso

Vor allem Stuttgart, Benz-Town

Herb @, Südsteiermark, Sonntag, 30.07.2017, 21:59 vor 2484 Tagen @ Hasso 2940 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 30.07.2017, 22:10

Ich hab vor ein paar Tagen ein Video verlinkt, du als Profi, sieh es dir mal an und sag was dazu.

Vor allem am Ende wird es interessant, die Verbandelung der Industrie mit der Politik.
Es ist gut möglich, dass die Eastcoast noch schnell das "Restguthaben" abzapfen will und dann wird das Leichentuch ausgebreitet.

Spannende Zeiten sind das

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Trump spielt "total blöd"... ist real aber ultra-schlau (eben echte Pfälzer Gene!)

Hasso, Sonntag, 30.07.2017, 22:14 vor 2484 Tagen @ Herb 3057 Views

Ich hab vor ein paar Tagen ein Video verlinkt, du als Profi, sieh es dir
mal an und sag was dazu.

Vor allem am Ende wird es interessant, die Verbandelung der Industrie mit
der Politik.
Es ist gut möglich, dass die Eastcoast noch schnell das "Restguthaben"
abzapfen will und dann wird das Leichentuch ausgebreitet.

Spannente Zeiten sind das

In 2-3 Jahren hat The Donald "unsere" schöne Auto-Industrie platt gemacht... der alte Fuchs "mit der Katze auf dem Kopp"[[freude]]
Da ist etwas Respekt angesagt... Putin wäre nicht so böse-schlau gewesen.

Dann ist D nur noch Weltmarktführer bei der "Fachkräfte-Betreuung" und der "moralische Welt-Meinungsführer".
Das wollen immerhin 90% der "hier schon länger Lebenden" ganz genau so[[top]]

Das ist meine Mega-Kurz-Analyse... "Mehr kann ich nicht sagen" (geklaut bei "Forest Gump"... meinem drittliebsten Kinofilm).
Gute Nacht
Hasso

Nach sw-Update zum Tuner und alte Version zurückspielen lassen

Socke ⌂ @, Sonntag, 30.07.2017, 22:14 vor 2484 Tagen @ Otto Lidenbrock 2940 Views

Ich persönlich würde, wenn Stilllegung droht, dieses blöde Update machen lassen, damit es in den Papieren und beim Kraftfahrtbundesamt eingetragen ist, hinterher aber sofort zum Tuner und die alte Version wieder aufspielen lassen. (Ggf. vorher dorhin, um die "schmutzige" Version sichern zu lassen, damit sie bereit steht, wenn man dann mit der geänderten, angeblich "sauberen" Software vorfährt.)

Das klappt real nicht... ich muss schon wieder meinen Freund @Literaturhinweis vertreten

Hasso, Montag, 31.07.2017, 00:13 vor 2484 Tagen @ Socke 2964 Views

bearbeitet von Hasso, Montag, 31.07.2017, 00:40

Ich persönlich würde, wenn Stilllegung droht, dieses blöde Update machen
lassen, damit es in den Papieren und beim Kraftfahrtbundesamt eingetragen
ist, hinterher aber sofort zum Tuner und die alte Version wieder aufspielen
lassen. (Ggf. vorher dorhin, um die "schmutzige" Version sichern zu lassen,
damit sie bereit steht, wenn man dann mit der geänderten, angeblich
"sauberen" Software vorfährt.)

Hallo Socke,
das ist eine schöne Idee, die sich sehr gut anhört.

Dazu ein RL-Beispiel (Real-Leben oder Real Live):
Die 145-PS BMW-2,0l-Diesel (Euro4) kann man per einfachem Software-Eingriff auf rund 177 PS "chippen".
Die Motor-Versionen sind technisch absolut baugleich, nur unterschiedlich in der Software und im Neupreis (ca. 2000 Euro)[[freude]]

Der "Türken-Tuner in Mannheim" will für diese Software-Manipulation rund 200 Euro b.a.t. ("Bar auf die Tatze") haben.
Dauert eine halbe Stunde... also zum "gleich Mitnehmen".

Der dumme "Pferdefuß":
Bei der nächsten Hauptuntersuchung wird der TÜV/GTÜ etc. diese Software-Änderung ganz genau "auslesen"... oder auch bei einer genauen Fahrzeug-Untersuchung nach einem schweren Unfall.
Dann braucht die Versicherung nix zu zahlen[[top]]

Alles "strafbar"... sowas machen wir doch nicht[[zwinker]]
Gute Nacht
Hasso

Veränderte SW-Revision Motorsteuergerät: Versicherung

Socke ⌂ @, Montag, 31.07.2017, 00:40 vor 2484 Tagen @ Hasso 2932 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 31.07.2017, 00:44

Fahrzeug-Untersuchung nach einem schweren Unfall.
Dann braucht die Versicherung nix zu zahlen[[top]]

Die Versicherung ist hier völlig außen vor, da die originale SW-Version genau die ist, die man bei Anmeldung der Versicherung im Motorsteuergerät drin hatte. Im Gegenteil: Mit einer neuen, veränderten SW-Version müsste die Versicherung eigentlich Zicken machen. Also bitte nicht hier im vorauseilenden Gehorsam für die Regierung/Verwaltung Position beziehen, wo genau diese Leute es vergeigt haben!

Fakt ist doch, dass dieser Staat "fertig hat" (wenn er zu solchen Methoden greift, aber auch aus vielen anderen, bekannten Gründen). Eine veränderte SW-Revision im Motorsteuergerät wird in den nächsten Jahren unser geringstes Problem sein!
Das ist wie "wir kaufen uns erstmal eine Bahnsteigkarte und machen dann Revolution".

Mir ist das alles inzwischen völlig Schnuppe. Z.B. bei den aktuellen Diskussion von Politkern (zum Fahrverbot in Stuttgart) über Fahrverbote in Großstädten auch für neue Euro 6-Autos kann ich nur feststellen, ich werde, wenn ich nicht mit dem Fahrrad unterwegs bin, auch mit meinem neuen Wagen jederzeit in die Stadt fahren und jedes Verbot dahingehend wissentlich ignorieren. Die können mich mal! Die überspannen nämlich jetzt den Bogen ganz gewaltig.

Es ging mir nur um die korrekte Aufklärung der "beschissenen Euro5-Kunden"

Hasso, Montag, 31.07.2017, 00:48 vor 2484 Tagen @ Socke 2921 Views

bearbeitet von Hasso, Montag, 31.07.2017, 00:54

... das bin ich doch meiner Dipl.-Ing.(TU)-Ehre schuldig.
Ich helfe eben, wo ich kann.
Das ist doch unser "Gelber Grundsatz"... Jeder haut auf seinem Fachgebiet alles raus, was er nur drauf hat[[top]]
Gute Nacht
Hasso

alles ok

Socke ⌂ @, Montag, 31.07.2017, 00:58 vor 2484 Tagen @ Hasso 2909 Views

.. ist schon recht ..

Irgendwie geht es immer weiter.

ruhig abwarten

Dieter, Montag, 31.07.2017, 14:18 vor 2484 Tagen @ Hasso 2580 Views

Hallo Hasso,

mit Leasing kenne ich mich nicht aus.

Mein E320CDI, den ich vor 5 Jahren kaufte mit damals 180.000 hat bis heute (280.000) praktisch nicht an Wert verloren, wenn ich mir die derzeitigen Anzeigen anschaue.
Auch bei meinem Allrad-T4 ist das so.
Bei meinem alten Womo (Allrad, Untersetzung+Sperren 714er) dürfte es ähnlich sein. Aber mir gelüstet noch nach einem großen komfortablem SUV mit 3,5to Anhängelast und Schlafmöglichkeit.
Mal schauen, wie sich die Preise entwickeln, Eile ist nicht geboten.

Gruß Dieter´

PS: Zu Gebraucht-Preisen: In Portugal hatte ich einen Yanmar-Minibagger im Einsatz, den ich vor ca. 10 Jahren in meiner Firma in Deutschland ausgemustert hatte, da er m.E. für gewerbliche Zwecke runtergewirtschaftet war. Der Bagger hat mal vor ca. 20 Jahren in Euro ca. 10.000 gekostet. Letztes Jahr ging der Drehkranzmotor kaputt, da es in Portugal keine Yanmar-Vertretung gibt, habe ich den Bagger bei der Rückreise mit nach Deutschland genommen und dort in eine Werkstatt geschafft. Dort klärte ich zuerst ob die Reparatur von ca. 1.500 Euro überhaupt lohnenswert wäre. Daraufhin wurde mir gesagt, daß derartige Minibagger in dem Zustand und dem Alter heute noch für ca. 5.000 Euro gehandelt werden, habe ich auch überprüft und war mehr als verwundert über derzeitige Preise.

Cui bono?

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Samstag, 29.07.2017, 08:54 vor 2486 Tagen @ SevenSamurai 4789 Views

Ein Glück, dass die Autobesitzer so lethargisch sind. Darauf kann sich
die Politik verlassen!

Ich bin mittlerweile fassungslos darüber, dass es auch bei diesem Thema anscheinend unmöglich ist, eine sachliche Diskussion ohne Hysterie und frei von Ideologie zu führen.

Da werden jetzt von irgendeinem Gericht alle Besitzer von Dieselfahrzeugen zu den schlimmsten Umweltverschmutzer gemacht, nur weil gerade ihre Fahrzeuge dafür verantwortlich sind, dass die Luft an 51 Messorten in Deutschland bei einem ganz bestimmten Gas irgendwelche Grenzwerte überschreitet.

Zunächst einmal muss ganz klar gesagt werden, dass der von der EU festgelegte Grenzwert von Stickoxiden in Höhe von 40 Mikrogramm/qm Luft völlig willkürlich zustande kam und geradezu absurd niedrig erscheint. Zieht man zum Vergleich den Grenzwert für die maximale Arbeitsplatzkonzentration dieses Gases heran, den gesetzlich festgelegten sogenannten "MAK-Wert", so liegt dieser über zwanzig Mal so hoch, nämlich bei 950 Mikrogramm. Das bedeutet, dass es der Gesetzgeber i.O. findet, wenn jemand an fünf Tagen die Woche und acht Stunden am Tag bei seiner Arbeit einer fast zwei dutzend Mal höheren Konzentration ausgesetzt ist, aber im Außenbereich bei einem Bruchteil davon Gefahr für seine Gesundheit besteht. Aber kein Mensch nimmt Anstoß an dieser Absurdität, alle starren wie das Kaninchen auf die Schlange und niemand wagt es, den geradezu lächerlich niedrigen Grenzwert in Frage zu stellen.

Zweitens ist der Ausstoß von Stickoxiden schon seit Jahren stark rückläufig. Gegenüber 1990 werden nur noch etwas mehr als Hälfte an Stickoxiden in die Umwelt emittiert, und dass bei stark gestiegenem Verkehrsaufkommen. Es hat sich also sehr viel getan, nur nimmt es niemand zur Kenntnis. Die Angabe von Zahlen, nach denen angeblich zigtausend Menschen pro Jahr an den Folgen des Einatmens von Stickoxiden ums Leben gekommen sind, entbehren jeder vernünftigen Argumentation und sind reine Statistikmanipulation.

Jetzt werden per Gerichtsentschluss Millionen von Dieselfahrern um vermutlich sehr viel Geld geprellt, obwohl sie absolut nichts gesetzwidriges getan haben. Anstatt den Besitzer Bestandsschutz für ihre Fahrzeuge zu gewähren und gleichzeitig den Herstellern eine angemessene Frist für die technische Modifikation ihrer Fahrzeuge zu geben, wird jetzt ad hoc mit dem Knüppel auf alle eingedroschen, die mit dem Diesel zu tun haben, also vor allem deutsche Autobesitzer und Hersteller. Aus anderen europäischen Ländern ist von einer solchen Hysterie nichts zu hören.

Cui bono?

Tobt hier etwa ein Wirtschaftskrieg USA gegen Deutschland? Haben die Amis die Steilvorlage von Volkswagen genutzt, um mitten ins Herz der deutschen Autoindustrie zu stoßen (sie selbst bauen ja so gut wie keine Pkw-Diesel)?

Absolut empörend und unverständlich ist für mich, wie bereitwillig sich unsere Politiker und Medien in diese Kampagne einfügen. Da ist so gut wie keiner dabei, der wenigstens versuchen würde, ein wenig Sachlichkeit in die Diskussion einfließen zu lassen. Alle schwimmen mit dem Strom, keiner wagt es, gegen den Mainstream aufzubegehren. Millionen von betroffenen Autobesitzern und hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland scheinen ihnen völlig egal.

--
"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Was erwartest du von Marionetten? (oT)

Herb @, Südsteiermark, Samstag, 29.07.2017, 09:33 vor 2486 Tagen @ Otto Lidenbrock 3630 Views

- kein Text -

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Sich im Strom treiben lassen ..... ist doch CO2 neutral

NST @, Südthailand, Samstag, 29.07.2017, 15:17 vor 2486 Tagen @ Otto Lidenbrock 3620 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 29.07.2017, 15:22

Alle schwimmen mit dem Strom, keiner
wagt es, gegen den Mainstream aufzubegehren. Millionen von betroffenen
Autobesitzern und hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland scheinen
ihnen völlig egal.

Hallo,
der Sozialstaat zündet die letzte Stufe - das BGE. Wer braucht da noch Arbeitsplätze? Privates autonomes Auto fahren war gestern, Mutti Merkel hat das ja schon in Argentinien verraten, dass wir in Zukunft nur noch Taxi fahren und eine Zweigstelle von Google/Facebook den Verkehr regelt.

So wie ich das sehe, ist alles im grünen Bereich. Geld ist kein Problem, dafür sind die Zentralbanken zuständig. Die alten Industrien werden dicht gemacht, die Menschen leben vom BGE und haben dann genug Zeit mit den Neuen gemeinsam zu trommeln, zu tanzen und Party zu feiern. Die Restwelt wird euch alle beneiden. Warum hab ich eigentlich dieses kommende Paradies verlassen .... [[wut]] Eure Aufgabe ist lediglich, bei der kommenden Wahl auf dem Wahlzettel ein Kreuz zu hinterlassen, wo ihr das setzt ist völlig egal, da kann überhaupt nichts schief laufen. Ihr könnt es auch bleiben lassen, kommt auf das Gleiche heraus, das muss doch ein beruhigend und beglückendes Gefühl sein.
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

A propos: Was soll denn der tun, der sein Auto auf jeden Fall benötigt?

SevenSamurai @, Samstag, 29.07.2017, 12:25 vor 2486 Tagen @ SevenSamurai 4064 Views

A propos:

Was soll denn der tun, der sein Auto auf jeden Fall benötigt?

Sicher, er kann auf Busse oder ein Fahrrad umsteigen.

NUR:

Welche persönliche Schuld trifft ihn, der vor 5 oder 6 Jahren von Euro 3 auf Euro 5 umgestiegen ist, weil die Politik behauptete, das sei besser für die Umwelt?

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Das Auto verkaufen und auf E-Antrieb umsteigen

Herb @, Südsteiermark, Samstag, 29.07.2017, 13:13 vor 2486 Tagen @ SevenSamurai 3979 Views

Hallo SevenSamurai,
genau davon rede ich doch schon seit einiger Zeit..

Als weitere Option - und meine DRINGENDE Empfehlung- kann man die Städte verlassen und zukünftig vermeiden.

Welche persönliche Schuld trifft ihn, der vor 5 oder 6 Jahren von
Euro 3 auf Euro 5 umgestiegen ist, weil die Politik behauptete, das sei
besser für die Umwelt?

Die Dummheit, Naivität, Leichtgläubigkeit.
Woran erkennt man das ein Politiker lügt? Der Mund bewegt sich <img src=" />
Bitter, dass man solchen Gestalten, die Führung (s)eines Landes anvertraut


Beste Grüße, Herb

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Samurais brauchen kein Auto

stokk, Samstag, 29.07.2017, 13:46 vor 2486 Tagen @ SevenSamurai 3834 Views

Oder Trader werden, da brauchst kein Auto [[zwinker]]

Gruß
stokk

Oder Trader werden, da brauchst kein Auto

SevenSamurai @, Samstag, 29.07.2017, 14:02 vor 2486 Tagen @ stokk 3839 Views

Oder Trader werden, da brauchst kein Auto [[zwinker]]

[[sauer]]

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

statt dessen besser Flugzeuge verbieten

Dieter, Sonntag, 30.07.2017, 09:11 vor 2485 Tagen @ SevenSamurai 3316 Views

Hallo,

wenn man bedenkt, daß Flugzeuge über ihr Kerosin weitaus schädlicher für die Umwelt sind als Dieselfahrzeuge, dann muß man sich doch fragen, wieso hier nicht seitens der Umweltverbände zu Boykottmaßnahmen aufgerufen wird, bzw. die Flugzeug- und Triebwerksbauer nicht verpflichtet werden "nachzurüsten" bzw. nur noch Flugzeuge starten und landen zu lassen, die max. 1/4 des jetzigen Schädigungspotenzials mitbringen.

Wieso gibt es keine Strafsteuern auf Flüge/Urlaubsflüge?

Ähnliche Problematik mit Schiffen und Schweröl-Verbrennung.

Gegen obige Beispiele ist der Diesel in normalen PKW´s geradezu umwelt-vorbildlich.
Es wird halt mit zweierlei Maß gemessen.

Gruß Dieter

Die 15 größten Seeschiffe stoßen mehr Schwefeloxide aus als alle Autos weltweit

peterpan @, Sonntag, 30.07.2017, 10:07 vor 2485 Tagen @ SevenSamurai 4107 Views

Alles grüne Heuchelei - aber mir egal, sollen sie alle Verbrennerautos verbieten: Ich fahre Fahrrad oder Zug, und im Winter bin ich auf meinem Kreuzfahrtschiff in der Karibik oder Südsee, haha. Dann gleiche ich mein Umweltkonto wieder aus.


Die 15 größten Seeschiffe stoßen mehr Schwefeloxide aus als alle Autos weltweit

http://www.focus.de/wissen/natur/wie-schiffe-die-luft-verpesten-die-luft-ist-nicht-rein...

http://www.notopia.net/blog/2306/kreuzfahrtschiffe-schwefeloxid


http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/schadstoffe-kreu...


PS:
Und den Hausbrand nicht vergessen, also der Dreck, der durch die Kamine kommt.

eine Frage der Stadtplanung

Dieter, Sonntag, 30.07.2017, 10:24 vor 2485 Tagen @ peterpan 3302 Views

Und den Hausbrand nicht vergessen, also der Dreck, der durch die Kamine
kommt.

Dafür aber mit staatlicher Förderung! - und schöne Stimmung und Wohlgefühl bringen Kamine, Kachelöfen natürlich auch.

Das Problem sind nicht die Emessionen, sondern die Tatsache, daß eine derart dichte Besiedlung und Nutzung zugelassen wird wie in vielen Städten.

Da sollte es Grenzen geben!!!! Grenzen in der Form, daß zu einer bestimmten maximalen Größe von Flächennutzung (Bebauung, Verkehrswege, Gewerbe/Industrie) zwingende Wald/Grünflächen angrenzend sein müssen.

Es ist keine Frage der Abgase sondern der Stadtplanung. Ggf. sollte man auch mal darüber nachdenken, ganze Stadtteile abzureißen um Platz zu machen für eine grüne Lunge.

Gruß Dieter

Stadtplanung - Verdichtung

lowkatmai @, Sonntag, 30.07.2017, 10:43 vor 2485 Tagen @ Dieter 3251 Views

Derzeit geht es aber eher Richtung Nachverdichtung in den (Groß-) Städten.
Jede freie Fläche wird bebaut. Nichts mit Abriss.

Gruß und schönen Sonntag
l[[zwinker]]

Politiker sind halt Nieten !!!

Dieter, Sonntag, 30.07.2017, 14:23 vor 2485 Tagen @ lowkatmai 3189 Views

da gibt es kein Denken für langfr. Prozesse. Ursachen werden nicht bekämpft, nur Symptome.

Das gleiche gilt natürlich auch für die Meinungsmacher in Organisationen, Forschungsinstituten, Fernsehen, Radio und Druckpresse.

Gruß Dieter

Aber nicht im Debitismus

nemo, Sonntag, 30.07.2017, 19:07 vor 2484 Tagen @ Dieter 2991 Views

bearbeitet von nemo, Sonntag, 30.07.2017, 20:07

Es ist keine Frage der Abgase sondern der Stadtplanung. Ggf. sollte man
auch mal darüber nachdenken, ganze Stadtteile abzureißen um Platz zu
machen für eine grüne Lunge.


Da gibt es anstelle von Grünzonen Parkraumbewirtschaftung. Das bedeutet, dass ich
jedes Mal Parkgebühren bezahlen muss, sobald ich innerhalb Berlins mit dem Auto
unterwegs bin. Mit Ausnahme der Migranten-Viertel natürlich. In Kreuzberg, Wedding,
Neuköln und Moabit würden die Parkautomaten wohl keine Woche überleben. Dasselbe
gilt für die Beamten vom Ordnungsamt, die zweimal täglich Streife laufen müssen. [[zwinker]]

Es ist eine Win-Win-Win Situation. Die Stadt verdient, die Bauunternehmen verdienen
und die Hausbesitzer verdienen. Allein 11 Millionen Euro im Bezirk Pankow für die
Parkraumbewirtschaftung im Jahr 2015. So geht Debitismus.

Gruß
nemo

dann sollte man derartige Städte boykottieren

Dieter, Montag, 31.07.2017, 14:01 vor 2484 Tagen @ nemo 2536 Views

mache ich jedenfalls so.

In meiner Stadt ist der öffentliche Parkraum überall gebührenfrei mit Parkscheibe für 2 Std. Politessen laufen auch herum für die Parksünder ohne Parkscheibe oder zu langer Standzeiten, kostet dann 10 Euro.

In der nächst gelegenen Groß-Stadt mit großen Einkaufszonen, übergeordneten Behörden usw. bekommt mich keiner rein.

Gruß Dieter

Stickoxide bei Flugzeugtriebwerken ein (geheimes) Problem

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Montag, 31.07.2017, 08:22 vor 2484 Tagen @ peterpan 3560 Views

Die 15 größten Seeschiffe stoßen mehr Schwefeloxide aus als alle Autos
weltweit

... In den Brennkammern moderner Flugzeugtriebwerke werden aufgrund der höheren Temperaturen wesentlich größere Mengen Stickoxide produziert als in Kolbenmotoren. ...
https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/flugzeugtriebwerke

... Die schädlichen Auswirkungen von Stickoxiden sind jedoch noch weit gefährlicher. Bei Autos und Lastwagen kann man dem Problem mit Katalysatoren zu Leibe rücken, bei Flugzeugtriebwerken nicht. ...
http://www.chemie.de/news/110177/schadstoffaermere-flugzeugtriebwerke.html

Rainer

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