TESLA und der planmäßige Aufstieg zum Global Player

Mr.Dux @, Mittwoch, 28.06.2017, 12:23 vor 2517 Tagen 8788 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.06.2017, 13:11

TESLA und der planmäßige Aufstieg zum Global Player[Plenk entfernt]!

Mein Gedanke zu TESLA und den USA ist folgender: Alles geht planmäßig Hand in Hand. Deutschland war führend im Industriezeitalter. Die Welt bewegt sich nun ins Informationszeitalter und da wird das Zepter planmäßig an die USA abgegeben, ob Europa will oder nicht. Als alter Verschwörungsbeobachter scheint der Plan eindeutig. Die USA schotten sich ab, weil in den nächsten Jahren Europa geflutet wird und im Chaos nach und nach den Anschluss an die USA verlieren werden. Opfer wird in großem Stil die Automobilindustrie sein, auch wenn sich das der Ottonormalo derzeit in Deutschland niemals vorzustellen vermag.

Es wird aber wohl so kommen und die Global Player stehen ja schon lange fest. TESLA wird sich zukünftig einreihen bei Google, Amazon, Apple, Facebook, Microsoft und Co ... alles Kinder des Silicon Valley. Und Trump weiß das natürlich, und ich gehe davon aus, dass die USA uns in Sachen Elektromobilität so was von abhängen werden, dass man in ein paar Jahren dem Klimaabkommen zum Trotz mit einem Stinkefinger auf Europa zeigen wird und sagt "Schaut nach USA, da fahren fast alle mit TESLA E-Autos und schonen das Klima und Europa bekommt das nicht auf die Reihe, weil sie an ihren alten Verbrennern und der alten Autoindustrie festhalten." Es spricht ja auch förmlich Bände, dass hier in Deutschland kaum einer was von TESLA und BYD weiß, und so gut wie keine Autozeitschrift den TESLA Modellen einen Artikel widmet, sprich TESLA wird hier planmäßig totgeschwiegen.

https://www.youtube.com/watch?v=DpsgAXquOPo

https://www.youtube.com/watch?v=g8jfojktow0

https://www.youtube.com/watch?v=Z5xO6FAMT7I

Ich hege Zweifel

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 13:05 vor 2517 Tagen @ Mr.Dux 7705 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.06.2017, 13:29

Hallo Dux,

TESLA und der planmäßige Aufstieg zum Global Player !!!

Daran allerdings nicht.
Elektro ist die Zukunft, wenn auch nicht für jeden die Energiespeicherung in Akkus sinnvoll ist.


ABER, ich lebe am Rand vom Autocluster, in Graz ist durch Magna das Zentrum, hier ist einiges an Zulieferern und Knox-How zuhause.

Da ich einige Ingenieure im persönlichen Umfeld habe, sitze ich an der "Informationsquelle".
Die Industrie & Forschung ist den Aussage nach am rotieren, die wissen wie es aussieht und sind ganz gierig auf das Geschäft von morgen.
Tesla ist dann halt eine weiterer Hersteller.


Ein weiteres ABER kommt von Henry Ford selbst: Autos kaufen keine Autos.
Roboter kaufen auch keine Autos, sie bauen sie nur, ich fürchte bald sind die Fabrikhallen und Lenkräder menschenleer, hüben wie drüben.

Wir müssen uns also was einfallen lassen, für die dann obsoleten Menschen.

Beste Grüße, Herb.

--
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Steckt da nicht ein kleiner Denkfehler dahinter?

Literaturhinweis @, Mittwoch, 28.06.2017, 13:09 vor 2517 Tagen @ Mr.Dux 8013 Views

TESLA und der planmäßige Aufstieg zum Global Player !!!

So ist das mit den Elektroautos ... [[freude]] [[freude]] [[freude]]

dass die USA uns in Sachen Elektromobilität so was von abhängen werden, dass man in ein paar Jahren dem Klimaabkommen zum Trotz mit einem Stinkefinger auf Europa zeigen wird und sagt "Schaut nach USA, da fahren fast alle mit TESLA E-Autos und schonen das Klima und Europa bekommt das nicht auf die Reihe, weil sie an ihren alten Verbrennern und der alten Autoindustrie festhalten." Es spricht ja auch förmlich Bände, dass hier in Deutschland kaum einer was von TESLA und BYD weiß,

Also, erstens stimmt letzteres nicht, das deutsche Volk der Denker denkt halt nur etwas kritischer darüber und zweitens sind bisher die ganzen E-Autos nur dann verkauft worden, wenn sie auch subventioniert waren.

Der Denkfehler steckt aber m.E. vor allem darin, zu glauben, daß Elektroautos emissionsfre(er) führen, als Verbrenner. Mitnichten! Der Wirkungsgrad beider, der fossilen wie der elektrischen Antriebe liegt bei ca. 35% oder darunter.

Wenn China auf Elektroautos umgerüstet wäre, müßte es sie am nächsten Tage wegen des Smogs stillegen, wie Deutschland das der Dieselautos wegen kontempliert - denn die Abgase der Elektroautos kommen aus den Schornsteinen der fossilen Kraftwerke.

Und, während man bei Wind- und Sonnenstrom noch sagen könnte, "Ok, dann wasche und koche ich halt nur noch, wenn die Sonne (kräftig) scheint" (aber nicht zu kräftig, denn mit steigender Temperatur liefern Solarpanele weniger Strom ...), kann das der Autofahrer auf Achse nicht - wenn der Wind weht, und eine gute Zeit zum Laden wäre, fährt er vielleicht grade auf der Autobahn, und wenn er eine Ladesäule erreicht hat, weht vielleicht grade kein Wind.

Es wird lange, lange dauern, bis die Menschen im Lande doppelte Fahrtzeiten wegen der wackligen Stromverfügbarkeit ihres Antriebsmittels akzeptieren werden - vorher werden sie eher auf Holzvergaser umsteigen, nehme ich an, denn die sind wind- und sonnen-unabhängig (was den Tagesverlauf angeht) und dennoch EEG-kompatibel.

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Der Smog ist dann aber wenigstens raus aus den Städten.

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 13:20 vor 2517 Tagen @ Literaturhinweis 7173 Views

Hallo Literaturhinweis,
das ist doch genau das Problem der Städte.

Zudem, würde man den Diesel in Großanlagen zu Strom verwandeln, hätten wir eine erheblich besser Bilanz in deiner Rechnung.

Auch die Filterprobleme sind in Großanlagen effektiver in den Griff zu kriegen und müssten nicht mehr "mitfahren", ich denke dabei an das verlorene Platin aus den Katalysatoren.

Beste Grüße, Herb

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Vordergründig richtig, aber m.E. systemanalytisch wenig bedeutsam:

Literaturhinweis @, Mittwoch, 28.06.2017, 13:31 vor 2517 Tagen @ Herb 7600 Views

das ist doch genau das Problem der Städte.

Ja, vordergründig:

Zudem, würde man den Diesel in Großanlagen zu Strom verwandeln, hätten wir eine erheblich besser Bilanz in deiner Rechnung.
Auch die Filterprobleme sind in Großanlagen effektiver in den Griff zu kriegen und müssten nicht mehr "mitfahren", ich denke dabei an das verlorene Platin aus den Katalysatoren.

Alles richtig, aber: wenn man die doppelte Strommenge erzeugen muß (oder noch mehr), um nun auch noch die Mobilität komplett auf Elektrizität umzustellen, dann weiß ich immer noch nicht, wie das dann in Summe aussieht - auch in den Städten.

Und mißtrauisch macht mich, daß genau das nicht erforscht zu werden scheint. Man tut so, als werde die "Sonne" etc. das richten. Katastrophale Überschwemmungen inbegriffen, wegen Biogas.

Haufenweise bei meinen Studien dagegen finde ich 'Untersuchungen', die das Elektroauto schönrechnen.

Da ich das schon von gescheiterten Technologien wie Cargolifter, Transrapid oder Kernkraftwerken kenne, schrillen da bei mir stets die Alarmglocken.

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Ja, die Probleme werden künstlich verursacht

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 13:55 vor 2517 Tagen @ Literaturhinweis 7196 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.06.2017, 14:02

von den großen Stromerzeugern und ihren geldgierigen Helfern.
Für mich schlüssig: in diesem Wirtschaftssystem, wollen sie selbst am meisten profitieren.

Alles richtig, aber: wenn man die doppelte Strommenge erzeugen muß
(oder noch mehr), um nun auch noch die Mobilität komplett auf
Elektrizität umzustellen, dann weiß ich immer noch nicht, wie das dann in
Summe aussieht - auch in den Städten.

Man wird um eine Neuausrichtung der Stromnetze nicht herum kommen, kurze "Anfahrtswege", Einbindung der Akkuleistung in das Netz, alternative Quellen etc. und diese verdammte Verschwendung muss endlich aufhören!

Wir wissen beide, dass wir immer kräftiger auf das Gas treten, in Richtung Untergang.

Da ich das schon von gescheiterten Technologien wie Cargolifter, Transrapid oder Kernkraftwerken kenne, schrillen da bei mir stets die Alarmglocken.

Bedenke, das waren Großprojekte, wir reden jedoch von einer späten Einsicht in einem alten Streit (der Kampf zwischen Elektro, Verbrennung und Dampfmotor für den Individualverkehr)

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Noch eine Frage wegen Sonne

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 14:09 vor 2517 Tagen @ Literaturhinweis 7186 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.06.2017, 14:14

denn mit steigender Temperatur liefern Solarpanele weniger Strom

Ich kenne dieses Problem, kommt durch sinkende Leitfähigkeit bei steigenden Temperaturen.

Aber warum nutzt man nicht die Rückseite der Paneele für Wärmegewinnung? Man hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, gerade bei kleinen Anlagen am Hausdach.
Ich denke an aufgeklebte Peltier-Elemente, die kühle Seite an die Zellen und die Heiße führt zu einem Wärmetauscher.

Weißt du, was dem entgegensteht?

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Tainter hat was gegen Photovoltaik

Literaturhinweis @, Mittwoch, 28.06.2017, 15:21 vor 2516 Tagen @ Herb 7434 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.06.2017, 15:28

denn mit steigender Temperatur liefern Solarpanele weniger Strom

Ich kenne dieses Problem, kommt durch sinkende Leitfähigkeit bei steigenden Temperaturen.

Nun, daß es naturwissenschaftliche Gründe hat, ist eh klar. War von mir nur als kleiner Seitenhieb an die "Sonne-schickt-keine-Rechnung"-Fraktion gedacht.

Aber warum nutzt man nicht die Rückseite der Paneele für Wärmegewinnung? Man hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, gerade bei kleinen Anlagen am Hausdach. Ich denke an aufgeklebte Peltier-Elemente, die kühle Seite an die Zellen und die Heiße führt zu einem Wärmetauscher.
Weißt du, was dem entgegensteht?

Dem steht, wie bei Cargolifter und Transrapid, schlicht entgegen, daß eine Photovoltaik-Anlage (als Einzelanlage sowieso) schon per se unwirtschaftlich ist. Da noch weitere Komplexitäten á la Tainter dranzuschrauben, vergrößert das Problem nur noch.

Diese Probleme werden auch nicht künstlich verursacht von den pöhsen Kapitalisten, sondern von den Naturgesetzen, die allerdings im Gelben bei der Mehrheit der Foristen (nicht allen) keine große Konjunktur hatten, stehen sie doch den Weltverbesserungsideen und -sehnsüchten im Wege.

Gerade mit Thermodynamik und deren Hauptsätzen und der Mechanik stehen einige arg auf Kriegsfuß.

Zu all dem kommt eine weitere, ich nenne es: soziologische, Komponente: je mehr Gewerke nach Handwerksordnung beteiligt sind, umso weniger Handwerker (aber auch Ingenieure) finden sich, die das beherrschen.

Sieht man schon klassisch an der Wärmepunpe.

Wenn es aber darum geht, Elektrohandwerk und Dachdecken zu vereinen, scheitert es schon am einfachsten Blitzableiter, von denen, meiner Stichprobe nach, 90% nicht funktionieren und eine größere Brand- und Stromschlagsgefahr darstellen (in Deutschland), als wenn das betr. Gebäude ohne Blitzableiter wäre.

Wenn es aber darum geht, Dachdecken mit Photovoltaik und Haustechnik, Gas- und Wasserfach zu kombinieren, dann scheitert das gnadenlos, abgesehen davon, daß es ohnehin, wie geschrieben, unwirtschaftlich wäre.

Das sind die eigentlichen Großprojekte - statt zentral mit eingespielter Mannschaft Energie erzeugen zu wollen von Fachleuten, dies nun auf jedem Dach und an jedem Windrädchen tun zu wollen und zentral einzuspeisen und dafür auch noch das Stromnetz "anzupassen" - das täte der Markt, dem auch keiner was zutraut, viel effektiver, nein: einzig effektiv.

Planwirtschaft funktionierte noch nie.

Daß man jetzt auch noch Leitungen fordert, um verbraucherfern erzeugte Energie unter hohen Verlusten irgendwohin zu transportieren, zeigt, wie bescheuert dieses größte -und letzte- Projekt der durchgeknallten Energiehysteriker aufgestellt ist.

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Ich überlege, ob es klug wäre

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 16:44 vor 2516 Tagen @ Literaturhinweis 6952 Views

im DIY verfahren so etwas zu bauen.

Den Strom logischerweise nicht einspeisen, sondern selbst verwerten.

Speichern eventuell in alten Staplerbatterien, alternativ Salzwasserbatterie.
Ein E-Auto würde als Zusatzspeicherung gut dazu passen.

Mein Strombedarf ist dank div. Umstellung schon ziemlich niedrig.
Den Heißwasserbedarf jedoch treibt die Partnerin in die Höhe, das zwingt mich zur ungeliebten Holzarbeit..

Unter diesen Gesichtspunkten, siehst du als "Experte für alles" einen Fehler im Gedankengang?

Wäre es für dich ok, die Antworten an mich generell etwas kürzer und prägnanter zu verfassen?
Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn du dir so viel Mühe gibst und ich beim überfliegen, des für mich nicht so relevanten, eventuell was überlese.
Dadurch entstehen auch so schnell Missverständnisse [[sauer]]

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Elektroautos, Wasserstoff+Brennstoffzellen, Photovoltaik, Windkraft und Biogas haben KEINE Zukunft (meine Meinung)

Literaturhinweis @, Mittwoch, 28.06.2017, 18:46 vor 2516 Tagen @ Herb 7689 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.06.2017, 19:20

Ich überlege, ob es klug wäre, im DIY verfahren so etwas zu bauen.

Einfach mal ausprobieren und durchrechnen, denn ...

Den Strom logischerweise nicht einspeisen, sondern selbst verwerten.

Speichern ist teuer, läßt mit der Zeit nach, vgl. dagegen diesen Speicher.

Speichern eventuell in alten Staplerbatterien, alternativ Salzwasserbatterie.

Einfach mal Platzbedarf, statische Deckenlast (auch in Keller/Garage!), vorgeschriebene Sicherheitseinrichtungen (Ausgasen von Wasserstoff im Ladezyklus - da gibt's Vorschriften) und Kosten für die gesamte Technik, Kupferbedarf (12 Volt, 24 Volt sind ganz andere Leitungsquerschnitte, dann gleich- und wechselrichten, mehrmals, usw. usf.).

Ein E-Auto würde als Zusatzspeicherung gut dazu passen.

Dessen Batterien dann noch kürzer halten. Und das eine andere Ansteuerung braucht als der vorgenannte Batteriepark.

Mein Strombedarf ist dank div. Umstellung schon ziemlich niedrig.

Man kann ihn sehr weit reduzieren, denn außer für Elektronik (Computer etc.), Beleuchtung (mit modernen LED wenig) und evtl. Waschmaschine ab und zu, kann man alle Haushaltsenergien auch nicht-elektrisch bewältigen. in der Tat kann man ausrechnen, daß man mit wenigen qm Photovoltaik und simpler Batterietechnik (ähnlich wie im Wohnmobil/Freizeitboot) seine Elektronik autark betreiben kann - wenn man auf Bohr- und Waschmaschine natürlich verzichtet.

Den Heißwasserbedarf jedoch treibt die Partnerin in die Höhe, das zwingt mich zur ungeliebten Holzarbeit.

Da könnte Sonnenthermik helfen, aber auch nicht unkompliziert, wegen Winterfrost. Das ist aber ein Kapitel für sich.

Unter diesen Gesichtspunkten, siehst du als "Experte für alles" einen Fehler im Gedankengang?

Ja, den der Wirtschaftlichkeit. Wenn es sich nicht ändert, ist heute noch das 200-Liter-Faß mit Diesel/Heizöl ohne weiteres in der Garage erlaubt, auch mehrere davon. Rechne mal aus, wieviel Batterieleistung Du allein nur installieren müßtest, um nur ein solchen Faß, mit dem ein sparsamer Diesel 4.000 km führe, zu ersetzen.

Dann rechne einfach die Kosten dagegen, die eine solche "wiederbefüllbare Anlage" mit Batterien, Gleich- und Wechselrichtern, Kabeln, Wartung usw. einmalig in der Anschaffung und dann in der Wartung/Erhaltung kosten. Enorme Beträge, auch bei vielen Gebrauchtteilen.

Wäre es für dich ok, die Antworten an mich generell etwas kürzer und prägnanter zu verfassen?
Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn du dir so viel Mühe gibst und ich beim überfliegen, des für mich nicht so relevanten, eventuell was überlese.

Ich gebe mir ja Mühe, aber, auch wenn es vordergründig Diskussionen zwischen mir und einem Foristen sind, so zeigt die Praxis, immer mal wieder, daß andere außerhalb das lesen, oft nach Jahren, über Suchmaschine gefunden, und ohne Kontext und Links zu der Vorgeschichte ist das für den Außenstehenden oft echt 'kryptisch', was hier diskutiert wird.

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Daher halte ich auch (Wasserstoff-) Brennstoffzellen nicht für am Markt durchsetzungsfähig, wie hier angedacht, da die Erzeugung mit unzuverlässigem Photovoltaik- und Windstrom schon gleich von Anfang an eine Anlagenauslastung von unter 50% bedeutet - unökonomisch.

Dann die Verdichtungsleistung, der Transport etc. pp. Aber das haben andere schon versucht duchzurechnen und kommen immer nur dahin, zu sagen, der 'Staat' müsse da halt vorfinanzieren.

Sozialismus pur.

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Auch daß flächendeckende Supercharger das Netz nicht über Gebühr belasten werden, halte ich für ein Gerücht. Man schaue sich nur an, was zu Urlaubszeiten an Autobahntankstellen los ist.

Und wie oft bleibt mal einer liegen mit leerem Tank, dem dann mit einem Kanister ausgeholfen werden kann. Fällt alles weg.

Und, ich wiederhole mich: die Leitungen geben es derzeit nicht her. Und wenn der Strom jetzt auch noch zukünftig nur noch unterirdisch an den Mann gebracht werden soll bei neuen Trassen, dann gleich doppelt nicht.

Die Studien möchte ich sehen, die auch nur für eine Million Elektroautos bis 2020 nachwiesen, daß das ginge, geschweige denn, wenn, nach Ansicht ein paar freigelassener Irrer, man meint, bis 2030 oder 2050 alle Fahrzeuge auf Elektro umstellen zu können.

Aber Mathematik war der Grünen Stärke noch nie, ebensowenig wie Naturwissenschaft.

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Zustimmung... aber zur Sicherheit zwei "lokale Fett-Profiteure" zur Seite legen

Hasso, Mittwoch, 28.06.2017, 19:12 vor 2516 Tagen @ Literaturhinweis 7322 Views

bearbeitet von Hasso, Mittwoch, 28.06.2017, 20:05

Hallo mein Freund Literatur,
wie recht oft stimmt ich Dir inhaltlich zu, jedenfalls für den Zeitraum unserer "Restlaufzeit"... darüber hinaus halte ich mich zurück.
Ist mir "danach" auch ziemlich egal[[freude]]

Aber es wird jetzt jahrzehntelang kräftig experimentiert mit Deinen genannten E-Erzeugungs-Spielereien[[zwinker]].
Davon werden vermutlich folgende zwei "Kirchturm-Aktien" mit seriöser Expertise gut profitieren.
Beide haben auch guten Rückenwind von der "Politik"[[top]]

1. Verbund AG
Gründe: Großer HS-Netz-Eigentümer, die "CO2-freie" Produktion kaufe ich denen persönlich täglich per Vertrag ab.
Meine (kleinen) Stromrechnungen werden durch die Dividende, Kurs- und Handelsgewinne zu knapp 200% bezahlt[[top]]
Außerdem hat Verbund (von mir geschätzt) die größten MWh-Knopfdruck-Speicherkapazitäten an el. Arbeit (max. Leistung 3000 MW) in der EU.
Zum großen Teil sind die "bilanzmäßig abgeschrieben"... dann lohnen sich die Speicherkapazitäten auf jeden Fall, weißt Du ja auch genau.

2. innogy SE, MDAX
Gründe: Großer deutscher Stromnetzbetreiber bis zur Haushaltssteckdose.
Außerdem kleiner "Öko"-Stromproduzent... es wird aber heftig ausgebaut[[freude]]
Und ca. 4,6% Dividendenrendite ohne "Auslands-Abgriff"... was will man mehr?

Wir beiden Alten sind ja noch recht gut drauf und drunter... aber es kann trotzdem nicht schaden, etwas Geld "fürs Heim" zurückzulegen, oder?
Beste Grüße
Hasso

Der Verbund

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 22:25 vor 2516 Tagen @ Hasso 6744 Views

Hallo Hasso,
Verbund sehe ich nicht ganz so unkritisch wie du.
Die hatten zuletzt größte Schwierigkeiten wegen dem Klimawandel, viel zu wenig Niederschlag um die Stauseen zu füllen.

Du wärst nicht der Erste, dem Mutter Natur einen Strich durch die Rechnung macht.

Lass krachen, Herb <img src=" />

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Richtig. Es hat aber auch schon zuviel geregnet... Verbund konnte es kaum noch verarbeiten

Hasso, Mittwoch, 28.06.2017, 22:38 vor 2516 Tagen @ Herb 6682 Views

Alles richtig, @Herb!
Aber Verbund hatte vor zwei Jahren echte Probleme, die Wassermassen zu verarbeiten.
Bei Wasserkraftwerken ist auch "zuviel Wasser" problematisch... beliebte Prüfungsfrage an der TU bei Strömungsmaschinen Zwei und Drei um Einser-Kandidaten aus zu sortieren[[freude]]

Pass mal auf... in drei Wochen pisst es soviel vom Himmel, dass Euch die Touristen und die Gummistiefel knapp werden...
Beste Grüße
Hasso

@Herb wegen Verbund AG

Hasso, Mittwoch, 12.07.2017, 18:15 vor 2502 Tagen @ Herb 4875 Views

bearbeitet von Hasso, Mittwoch, 12.07.2017, 18:23

Hallo Hasso,
Verbund sehe ich nicht ganz so unkritisch wie du.
Die hatten zuletzt größte Schwierigkeiten wegen dem Klimawandel, viel zu
wenig Niederschlag um die
Stauseen zu
füllen
.

Du wärst nicht der Erste, dem Mutter Natur einen Strich durch die
Rechnung macht.

Hallo Herb,
Deine Warnung wegen der Wasserknappheit und "Mutter Natur" habe ich sehr ernst genommen und bei 16,50 bis 16,95 Euro mein Verbund-Sparbuch etwas verkleinert.
Aber die Aktie steigt weiter... wird die Öschi-Wasserknappheit an der Börse einfach ignoriert?

Trotzdem vielen Dank für Deinen Vorort-Bericht[[top]]
Beste Grüße
Hasso

Der Trend im Jahreschart sieht intakt aus

Herb @, Südsteiermark, Donnerstag, 13.07.2017, 16:58 vor 2501 Tagen @ Hasso 4609 Views

Hallo Hasso,
die Meisten hören nicht auf mich und bereuen es so gut wie immer, ich erspare mir inzwischen das "ich habs dir gleich gesagt". Lange Gesichter und böses Blut bringen keinem was.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht ob ich verkauft hätte, bei dem Chart.
Ich schätze deine Tradingskills sehr, wie kommts also?

Alles Gute, Herb [[top]]

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hmmmmm

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 21:39 vor 2516 Tagen @ Literaturhinweis 6636 Views

Ich gebe mir ja Mühe, aber, auch wenn es vordergründig Diskussionen
zwischen mir und einem Foristen .. .. oft echt 'kryptisch', was
hier diskutiert wird.

Wollt damit sagen, bitte beim konkreten Thema bleiben und nur wirklich relevantes schreiben.
Und am besten nicht was wichtiges zwischen Seitenhieben verstecken, den da überlese ich es garantiert. [[herz]]

(Wasserstoff-) Brennstoffzellen nicht für am Markt durchsetzungsfähig.

Scheinbar geht es in Aut/De in der Entwicklung in diese Richtung.
Auch ich hege starke Zweifel, aber schließe es nicht aus, dank neuer Materialien

Auch daß
flächendeckende
Supercharger das Netz nicht über Gebühr belasten werden
, halte ich
für ein Gerücht. Man schaue sich nur an, was zu Urlaubszeiten an
Autobahntankstellen los ist.

Das wird man vermutlich auch nicht mehr sehen, das gesamte Verkehrskonzept wird sich ändern.
Europa wird irrelevant(er) werden, ich denke an den Verkehr in den Megastädten der Zukunft und an die global passierende Landflucht.
Das bitte immer bei meinen Postings berücksichtigen: unsere Welt sieht in 20 Jahren ganz anders aus.

Und wie oft bleibt mal einer liegen mit leerem Tank, dem dann mit einem
Kanister ausgeholfen werden kann. Fällt alles weg.

Notladen über ein anderes Auto <img src=" />
kA ob das funktioniert, aber der Computer wird den leeren Tank verhindern, der kennt ja Rest-Reichweite und nächste Tankstelle.

Leitungen geben es derzeit nicht her.

Stimmt, das wird man ändern müssen, noch früher haben es auch die Straßen nicht hergegeben und dann kamen Autobahnen, denk an die Autos der 1930iger. Schaffen wir das? Ich sage ja.

Die Studien möchte ich sehen, die auch nur für eine Million
Elektroautos bis 2020 nachwiesen

Weltweit vermutlich möglich, weiß ich aber nicht, ist mir egal, der Anfang ist gemacht.

nach Ansicht ein paar freigelassener Irrer, man meint, bis 2030 oder 2050
alle Fahrzeuge auf Elektro umstellen zu können.

In Bulgarien haben sie erst vor ein paar Jahren die Pferdekarren auf der Straße verboten.

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Nicht auf Kriegsfuß

Ashitaka @, Freitag, 30.06.2017, 20:58 vor 2514 Tagen @ Literaturhinweis 5669 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.06.2017, 21:02

Hallo Crisis Maven,

Ich liebe all diese Geschichten, all die mentalen Reisen unserer Zeit. Ich schau sogar Filme über dieses Weltall, erfreue mich an der Fantasie, die die Grenzen zur Realität längst haben verschwinden lassen. Zuletzt habe ich mir mit meiner Frau Interstellar angesehen. Ganz großes Kino. Ein wahrhaftiges, ja gar schon als Realität vorstellbares Gebet!

Es ging mir bei unserer damaligen Diskussion darum, eine Perspektive in Gang zu setzen, die am Ende doch sehr wenig mit der Raumfahrt zu tun haben sollte. Mindestens zwei der aktiven Foristen wissen, was mich dazu bewegte. Jeder verfolgt ein Ziel, wenn er sich wo einklinkt.

Meines ist oberflächlich umschrieben das Selbstvertrauen, die Intuition. Es ging mir um mehr als das Tüdilitü durch die Kirche (das Weltall), weswegen auch die Aufmerksamkeit sovieler Foristen, trotz eines bloßen Offtopic-Threads, enorm anstieg. Meine Email-Diskussionen zu der Zeit waren stark und sehr freundlich, auch wenn mich dabei einige Texte sehr an das "Friss die Scheibe" von Nikolay erinnerten. Das ist nichts für mich. Das ist eine vorgeschobene Antwort ("da, friss, sei ruhig!").

Im Grunde genommen hätte ich das auch mit einer Diskussion über die Liebe starten können, nur hätte das aufgrund der Zeitgeisttaktung der Leserschaft wenig Interesse geweckt. Jede Vorstellung von etwas fängt an zu vibrieren, sobald man sich der Tatsache bewusst wird, dass erst der Gegensatz den eigentlichen Satz (die Aktion) ermöglicht. Wer hat dies in Bezug auf die Physik (Amen!) besser beschrieben, als Newton? Doch begreifen wir eigentlich, was er uns damit bewusst machen wollte? Haben wir das Selbstvertrauen, ja haben wir überhaupt die Zeit, den gedanklichen Raum, um uns über die Tragweite seiner Erklärung bewusst zu werden? Das bezweifle ich, zurecht. Die meisten machen sich nur ab und zu eine Vorstellung darüber, werden sich der Bedeutung des Gegensätzlichen gar nie bewusst.

Ob sich ein Tier von etwas entfernen kann bzw. sich in eine Richtung bewegt, dies war und ist in einem newtonischen Bewusstsein (über das "so tun als ob" hinaus) keine Frage der eigenen Kraft, sondern ausschließlich eine Frage der auf das Tier einwirkenden Kräfte, der äußeren Energien (Potentiale). Sich dies einseitig beuwsst zu machen, easy. Nur wie sieht es aus, wenn man sich dieser Tatsache von beiden Seiten annähert? Es verhält sich so mit allen Bewegungen, mit allen aktiven Potenzen (Ereignissen, Handlungen) unserer materiellen Welt, egal auf welcher Ebene (Molekül bis Ball).

Und genau deshalb war es richtig, dass der Stecker dieser Diskussion gezogen wurde. Die Leere ist vor diesem Hintergrund, vor dem Festhalten müssen, dem herrschenden und richtenden Anspruch, logisch. Das fehlende Gegensätzliche kann deshalb kein Thema sein. Wir vertrauen uns nicht selbst, wir beten.

Wenn sie verstehen, was ich meine, was ich bezweifle. [[zwinker]]

Tragen wir es mit Humor, machen wir uns Lustig darüber und widmen uns wieder den Themen, die eine bereits logisch erscheinende Richtung durch die Welt anbieten.

Auf das Leben und unser beider logischen Tod!

Herzlichst grüßend,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Beten in Höhlen

Sigrid, Sonntag, 02.07.2017, 13:51 vor 2513 Tagen @ Ashitaka 5520 Views

.Hallo Ashitaka


Und genau deshalb war es richtig, dass der Stecker dieser Diskussion
gezogen wurde. Die Leere ist vor diesem Hintergrund, vor dem Festhalten
müssen, dem herrschenden und richtenden Anspruch, logisch. Das fehlende
Gegensätzliche kann deshalb kein Thema sein. Wir vertrauen uns nicht
selbst, wir beten.

Ja, genau so ist es.

Merkt nur Keiner.
Weil wir die „Schule des Lebens“ nicht als Hogwarts nach empfinden, sondern in Besenkammern gesperrt noch in der Raumerfahrung hängen bleiben und uns der „schattenhaften Bilder“ in unserem Bewusstsein gar nicht bewusst werden.

Da solch ein Vergleich ebenso hanebüchen auf stößt wie Ansichtswaisendiskussionen der Kugelerdenillusionisten versus Flacherdlerillusionisten:

Wir leben in der Entwicklungszeit der Bewegungs;- und Raumerfahrung, dabei kommen wir mit dem daraus resultierenden Zeiterleben kaum noch klar.
Zur Bewusstwerdung, dass es um Entwicklungsphasen geht, hilft m.E. so etwas: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=437880

Auf das Leben...

mit freundlichen Grüßen von Sigrid

Tesla funktioniert nur, wenn aus Förderung, Zwang wird.

XERXES @, Mittwoch, 28.06.2017, 13:29 vor 2517 Tagen @ Mr.Dux 7395 Views

Wie man z.B. an den aktuellen Zahlen zur Beantragung der E-Autofördergelder sieht.

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Du hast Verbote nicht aufgezählt

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 13:37 vor 2517 Tagen @ XERXES 7230 Views

Hallo Xerxes,
also Fahrverbote in Städten, das trifft dank Urbanisierung ziemlich viele.

Auch eine womöglich massive Verteuerung von Treibstoff per Steuer wurde außer Acht gelassen.
Bedenke weiter, die asiatischen Großstädte, da sitzen die Kunden von morgen, wir haben den Zenit längst überschritten.

Zuckerbrot gabs bisher, bald folgt die Peitsche.

Beste Grüße, Herb

--
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E-Autos in Kanada

Sligo @, Donnerstag, 29.06.2017, 05:19 vor 2516 Tagen @ XERXES 6540 Views

Wie man z.B. an den aktuellen Zahlen zur Beantragung der
E-Autofördergelder sieht.

Hallo zusammen,

In Kanada sind die Zulassungen von EV's auch nicht gerade berauschend. E-vehicles um die 6,900 Einheiten, Tesla bei 2,000 fuer das Jahr 2015.

http://www.fleetcarma.com/ev-sales-canada-2015/

Zulassungen insgesamt von Neuwagen in 2015 dagegen 1,898 Millionen.

http://www.cbc.ca/news/canada/windsor/canada-sets-record-for-new-vehicle-sales-in-2015-...

Die grossen Shopping Zentren bieten reservierte Parkplaetze fuer Tesla Fahrzeuge an mit kostenloser Aufladung.

Gruss,
Slgo

TESLA vs GERMANY

Mr.Dux @, Mittwoch, 28.06.2017, 15:03 vor 2516 Tagen @ Mr.Dux 7421 Views

TESLA vs GERMANY

Meine Prognose für die nächsten 10 Jahre: VW wird unter gehen oder zumindest zerschlagen und büst weltweit enorm ein oder geht komplett Pleite ... Audi, BMW und Mercedes werden zum Nischenanbieter von nur noch wenigen E-Modellen ... Den Umschwung auf E-Mobilität werden nur die wenigsten derzeitigen Verbrenner Hersteller überleben ... Der Grund hierfür ist logisch, die Gewinne werden dramatisch einbrechen, weil in ein paar Jahren keiner mehr Verbrenner fahren will. Gleichzeitig können sie aber keine großen Stückzahlen an E-Autos produzieren, weil die USA und China ihre Akkus für die eigene Produktion benötigen ... geht das ein paar Monate und Jahre so, dann ist Finale Grande mit Made in Germany like VW und Co ... Ist aber nur ein Bauchgefühl von mir ... Greets Mr.Dux

P.S. TESLA wird zukünftig immer überbewertet sein, so wie Google, Amazon und Facebook ... ABER die Monopolstellung der Global Player holt aus Europa KEINER mehr auf ... in ein paar Jahren schreien immer noch viele, Tesla ist überbewertet …

Im Gegenteil

XERXES @, Mittwoch, 28.06.2017, 15:20 vor 2516 Tagen @ Mr.Dux 7470 Views

Haben die Deutschen Automobilbauer erstmal ihre größten Feinde, die Deutsche Politik und Medien überlebt, werden sie stärker sein als je zuvor.
Technisch ganz weit vorne, auch wenn sie es noch nicht auf die Strasse bringen.
In spätestens fünf Jahren reibt sich die Welt über die Deutsche Hybridtechnik verwundert die Augen.
Schon heute fahren Mercedes und Audi im Rennsport die Konkurrenz in Grund und Boden!

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Stromnetze in den USA

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Mittwoch, 28.06.2017, 16:17 vor 2516 Tagen @ Mr.Dux 7275 Views

... Und Trump weiß das natürlich, und ich gehe davon aus, dass die USA
uns in Sachen Elektromobilität so was von abhängen werden,

Die Stromnetze in den USA sind nicht gerade durch Zuverlässigkeit berühmt und bringen den Leuten oft genug Überraschungen. Wegen fehlender Ringleitungen müssen Reparaturen oft unter Spannung ausgeführt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=6_NEAEGeFIw

Wie das mit E-Autos funktionieren soll, ist mir schleierhaft.

Rainer

--
Ami go home!
RundeKante
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WGvdL Forum

In Kalifornien steht das Grid (Stromnetz) jeden Sommer häufiger kurz vor dem Meltdown!

XERXES @, Mittwoch, 28.06.2017, 16:39 vor 2516 Tagen @ Rainer 7014 Views

Man stelle sich vor, es würden jeden Tag noch ein bis zwei Millionen Autos ans Netz gehängt werden...[[euklid]]

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Auch kein Argument

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 17:29 vor 2516 Tagen @ XERXES 6808 Views

Trump wird das ändern, zumindest so bekundet er es öffentlich: die Erneuerung der maroden Infrastruktur.

Warum sollte er dabei lügen? Geld spielt doch keine Rolle mehr bei der Verschuldung und es bringt die versprochenen Jobs.

--
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Da haben die Amis aber einiges zu tun...

XERXES @, Mittwoch, 28.06.2017, 17:36 vor 2516 Tagen @ Herb 6921 Views

Das Problem ist nicht die Stromerzeugung, sondern der Transport. Alleine in Kalifornien muss das gesamte Netz erneuert werden!

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Was denkst du

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 17:47 vor 2516 Tagen @ XERXES 6852 Views

hält Trump sich für den geeigneten Bauherrn, so etwas gewaltiges in Angriff zu nehmen?

Straßen, Brücken, Staumauern, Gebäude, Kanal, Wasserleitungen machen noch mehr Arbeit <img src=" />

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Von einem Mitleser @ Herb... ;-)

XERXES @, Mittwoch, 28.06.2017, 18:53 vor 2516 Tagen @ Herb 7001 Views

Hallo XERXES,
nicht nur der Zustand der US Elektro-Infrastruktur ist das Problem. Vielleicht sollte mal jemand dem Traeumer aus der Suedsteiermark mitteilen, dass die USA nur über ein 120/240V zweiphasen Wechselstromnetz verfuegen, bei halber Spannung von daher also die doppelte Stromstaerke erforderlich ist. Durch die im Vergleich zu Europa fehlende 3.Phase Drehstrom noch mal mal ein Drittel mehr an Stromstaerke/Phase. Normale Wohnhaeuser sind dort mit 200 Ampere abgesichert. In Europa mit 63 Ampere. Nun soll der "Herb" mal herbe vorrechnen. Rotgluehende Kabel und Waldbrand vorraus.

Gruß Mitleser

--
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Wow externe Experten lesen mit

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 20:48 vor 2516 Tagen @ XERXES 6775 Views

Hallo Leserzuschrift,

Nun soll der "Herb" mal herbe vorrechnen. Rotgluehende Kabel und Waldbrand vorraus.

Da mach ich mir recht wenig Gedanken, die paar 10.000 aktive Nutzer scheinen das Unmögliche doch möglich gemacht zu haben!

Vielleicht schwarze Magie, vielleicht gings einfach so, vielleicht war ein dickeres Kabel nötig. Ich weiß es nicht, aber es scheint fast so, als ob es problemlos klappt, den vor dem Kabel brennt die Sicherung durch, du Experte.


Nenn du mich Träumer, ich nenn dich Großvater <img src=" />

Beste Grüße, Herb

--
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In 12 Jahren habe ich noch keinen einzigen Meltdown erlebt

CalBaer @, Mittwoch, 28.06.2017, 21:46 vor 2516 Tagen @ XERXES 6598 Views

Es ist richtig, dass in den 1990ern das Stromnetz instabil war, vor allem wegen dem schnell steigenden Strombedarf waehrend der Dotcom-Blase, aber seitdem hat sich viel getan. Im Sommer gibt es die groessten Lastspitzen kurz nach Mittag, weil dann die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen. Allerdings wird das heute durch Solarenergie kompensiert. Vor allem die riesigen Firmenparkplaetze hat man mit Solarzellen quasi ueberdacht. In 12 Jahren habe ich noch keinen einzigen Meltdown erlebt. Stromausfaelle gibt es manchmal im Winter nach heftigen Stuermen, wenn fallende Baeume die Freileitungen zerreissen. Allerdings ist das meist nach ein paar Stunden schon repariert.

Natuerlich ist das Stromnetz fuer eine vollstaendige E-Mobilitaet gar nicht ausgelegt. Die Durchdringung mit E-Autos ist auch noch relativ gering. Die Neuzulassungen von E-Autos in Kalifornien betragen weniger als 5% aller Fahrzeuge, wobei Kalifornien zudem eine Ausnahme ist.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Anschlußleistung

Slinky @, Mittwoch, 28.06.2017, 16:47 vor 2516 Tagen @ Rainer 7132 Views

Hallo,

ein Tesla Supercharger hat eine Anschlussleistung von min 135 kW.
Außerdem hörte ich von Stadtnetzbetreibern, das diese schnuckeligen Charger fiese Oberwellen ins Netz rückspeisen (Trafo-Killer)...

In DE sind derzeit ca 184 GW Kraftwerksleistung installiert, macht bei 0,135 MW pro Charger also schlappe 1362962,963 Anschlüsse für E-Mobile.

Das obige soll nur eine Überschlagsrechnung sein, ich will nur aufzeigen, wo soll die Leistung für Millionen E-Mobile herkommen? Ja, die werden nicht alle gleichzeitig laden, schon klar, es geht nur um die Dimensionen!

Wenn Photovoltaik uns nicht das Genick bezüglich Netzstabilität bricht, dann die Supercharger...

Grüße,

Slinky

Das hinkt schon gewaltig

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 17:01 vor 2516 Tagen @ Slinky 7051 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.06.2017, 17:04

Supercharger ist die Tankstelle für längere Fahrten, Nutzung eher die Ausnahme, wenn es schnell weiter gehen muss.

In DE sind derzeit ca 184 GW Kraftwerksleistung installiert, macht bei
0,135 MW pro Charger also schlappe 1362962,963 Anschlüsse für E-Mobile.

Kann man so unmöglich rechnen, es werden nicht 0,135 MW permanent von allen vorhandenen Ladern entnommen.

Die meiste Zeit stehen Autos herum, in dieser Zeit könnten sie die Spitzenleistungen aus Photovoltaik oder Wind, LOKAL dem Netz entziehen, sie könnten aber auch als "Nachtspeicherauto" fungieren.


Beste Grüße, Herb

--
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Nochmal Anschlussleistung

Slinky @, Mittwoch, 28.06.2017, 18:03 vor 2516 Tagen @ Herb 7056 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.06.2017, 19:27

Hallo,

Die meiste Zeit stehen Autos herum, in dieser Zeit könnten sie die
Spitzenleistungen aus Photovoltaik oder Wind, LOKAL dem Netz entziehen, sie
könnten aber auch als "Nachtspeicherauto" fungieren.

Doch leider muss man es so rechnen. Die Energieversorger müssen die Netze für die elektrische Anschlussleistung auslegen.

Kurz aus der Wikipedia zitiert: In Deutschland regelt die DIN 18015-1 „Planung elektrischer Anlagen in Wohngebäuden“ die Spezifikationen von elektrischen Hausanschlüssen. Der Standard nimmt für eine Wohneinheit mit üblicher Haustechnik einen Leistungsbedarf von 14,5 kW an; falls eine elektrische Warmwasserbereitung existiert, 34 kW.

Soo, das ist eine Größenordnung daneben. Und bei Größenordnungen werden Ingenieure langsam nervös... Und wenn Du Dein Auto nur mit den 14,5 kW laden möchtest, ist halt nix mit gleichzeitig Kaffee kochen...

Mir ist schon klar, dass nicht alle E-Mobile gleichzeitig laden werden.

Anders ausgedrückt: Im Verkehr werden in DE 728 TWh [Umweltbundesamt] verbraucht. Stromerzeugung in DE total: gut 620 TWh...

Wo sollen bitte die TWh herkommen?

Grüße,

Slinky

Rechne den Schwerverkehr raus

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 28.06.2017, 18:29 vor 2516 Tagen @ Slinky 6736 Views

Die Landwirtschaftsmaschinen und auch die Schiene.

Der Tesla S speichert praktisch etwa um die 80 KW/h und verbraucht im Stadtverkehr -wo er auch hingehört- erheblich weniger als ein Verbrennungsmotor.

Der Tesla Model S kann serienmäßig einphasig (230 V/16 A) sowohl an normalen Haushaltssteckdosen als auch an üblichen roten Anschlussdosen nach IEC 60309 mit 11 kW geladen werden.
An einer roten Anschlussdose (16 A) dauert es ca. 8 Stunden.

hier mehr dazu

Ja, manche werden die Dienste eines Elektrikers in ihrer Garage benötigen.
Sollte alles machbar sein, vor allem wenn man auf die Stellfläche ein paar Solarzellen montieren kann.

--
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Korrekt, aber den Wirkungsgrad hast du vergessen

Sorrento @, Mittwoch, 28.06.2017, 22:01 vor 2516 Tagen @ Slinky 6666 Views

Anders ausgedrückt: Im Verkehr werden in DE 728 TWh
[Umweltbundesamt]
verbraucht. Stromerzeugung in DE total: gut 620 TWh...

Wo sollen bitte die TWh herkommen?

Die Zahlen schauen gut aus. Aber 728 TWh sind die verbrauchte Primärenergie- die Sekundärenergie dagegen, also die, die wirklich gebraucht wird (an der Antriebswelle) sind dagegen rund 20% davon. Der Rest sind Wandelverluste, also die Abwärme, die aus dem Auspuff kommt.

Beispiel für zwei unbgefähr vergleichbare Modelle:, jeweils im Normverbrauch =
Renault Zoe 14,6 kWh elektrisch = 14,6 KWh Primärverbrauch auf 100 km
Renault Clio IV 1.2 5,3 Liter benzin = 51 KWh Primärverbrauch

Bleiben also bei rein elektrischem Antrieb rund 25% bis 30% der bisherigen Leistung (Ladeverluste der Akkus eingerechnet). Bzw. 180 bis 220 TWh extra.

Ciao,
Sorrento

Moin, Brennstoffzelle

Balu @, Mittwoch, 28.06.2017, 17:52 vor 2516 Tagen @ Mr.Dux 7256 Views

Gestern Abend habe ich so durch die Wikifolios gestöbert und da ist doch tatsächlich eines, das sich des Themas Brennstoffzelle annimmt. Also ein "Geldgieriger", der meint damit Geld "verdienen" zu können.

Heute lese ich hier E-Cars.

Wie das Leben so spielt.

Meine Gedanken dazu, vorausgesetzt es bleibt alles so wie es ist, sind die, dass wir in DE ein high Know-How Entwicklungs- und Produktionsstandort sind. Das allein schon deswegen, weil wir 1. schon 2 mal einen auf die Fresse gekriegt haben weil wir so gut sind, 2. weil wir keine Rohstoffe haben, die es der DE-Industrie ermöglichen, quasi autonom (autark) zu agieren und 3. weil wir nicht das Gewaltpotenzial haben, das die relevanten Wirtschaftskonkurrenten an den Tag legen.

Deshalb, werden wir die Verbrennertechnologie nicht so schnell verlieren, aber bei den E-Autos sicher auch nicht die Schnitte machen, wie China oder Amiland. China hat schon Kontrakte für Li und Amiland wird vor seiner Haustür mal wieder fegen und dabei Bolivien mit seinen riesigen, relativ billig auszubeutenden Li-Vorhaben, im Besen hängen bleiben.

Also, E-Mobil mit Batterie, da werden wir im größeren Stil und profitabel vermutlich kein Bein auf den Boden bringen - aber....

Brennstoffzellen, ist DE-Know-How, weil Maschinenbau und H2 gibt´s grenzenlos. Wind und PV-Strom dienen bei Überkapazität zur Erzeugung von H2 und H2 wird der Brennstoff der Zukunft. Es bleibt also im Prinzip bei der "Verbrennung", nur halt eben kein C+O sondern eben H2+O.

Beide werden anfänglich nebeneinander bestehen, langfristig wird sich FE (Maschine, Brennstoffzelle) und H2 durchsetzen, weil Li knapp ist, die Menschheit aber gerne mobil sein will und muß und 2/3 dieser Affenverwandten immer noch überwiegend zu Fuß gehen.

Und genau deshalb...fiel mir das gerade so ein.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

E-Autos und deutsche Maschinenbaukompetenz

CalBaer @, Mittwoch, 28.06.2017, 22:49 vor 2516 Tagen @ Balu 6721 Views

Reiner E-Betrieb ist m.M.n. sowieso Schwachsinn. Selbst wenn die Kosten pro kWh in wenigen Jahren auf $150 gedrueckt werden koennen, benoetigt man immer noch eine $30.000-Batterie fuer eine vernuenftige Reichweite (200 kWh fuer ca. 800 km). Neue Batterie-Technologie wird zwar entwickelt, doch ist dort keine bahnbrechende Neuheit in Sicht. Sinn macht daher eher ein konstenguenstiger Range-Extender, wobei die Technologie heute schon marktreif ist. Der deutsche Automobil-Adel muesste nur mal ueber seinen eigenen Schatten springen und den Verbrennungsmotor endgueltig begraben.

Brennstoffzellen halte ich fuer Zukunftsmusik, allerdings machen die Japaner wieder vor, was heute schon geht:

https://www.youtube.com/watch?v=Al8elCF816g

Mikroturbinen sind billiger als Verbrennungsmotoren herzustellen, brauchen keine Wasserkuehlung, keine Oelschmierung, sind quasi wartungsfrei und unkaputtbar. Sie verbrennen von Erdgas ueber Propan, Benzin, Diesel und Biokraftstoffen alles bei absoluter Schadstoffarmut (davon kann VW nur traeumen). Die deutsche Maschinenbaukompetenz waere geradezu praedestiniert diese Technologie zur Perfektion zu entwickeln. Das kombiniert mit einer kleinen 20kWh-Batterie laesst Reichweiten von 1000km problemlos ohne Zwischenstopp zu. Die installierbare Leistung liesse sich durch weitere Verkleinerung der Turbinen auch gut skalieren, was zudem viel hoehere Produktionsstueckzahlen und damit kostenguenstigere Herstellung erlauben wuerde.

Hier hat eine kleinere Firma ein E-Sportwagen mit einer Microturbine als Range-Extender gebaut. Der Verbrauch ist mit einem Toyota-Prius vergleichbar:

https://www.youtube.com/watch?v=NMe6iikMvsc
http://www.trucktrend.com/cool-trucks/1004dp-capstone-cmt-380-diesel-electric-supercar/

Wenn das ein grosses Unternehmen wie Volkswagen unter die Fittiche naehme, koennten die den Weltmarkt im Handumdrehen erobern und Tesla locker schlagen. Das Konzept eignet sich naemlich auch fuer alle moeglichen Fahrzeuge, nicht nur fuer PKWs.

--
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Info:
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Vielleicht ist TESLA ja der Commodore oder AMIGA der Elektromobilität ;)

valuereiter @, Mittwoch, 28.06.2017, 21:42 vor 2516 Tagen @ Mr.Dux 6734 Views

Erst mal zur wesentlichen Frage:
Was sind die notwendigen Voraussetzungen für einen Durchbruch der Elektromobilität auf den globalen Massenmärken?

--> Leistungsfähige (in kWh/kg), günstige (in EUR bzw. USD/kWh) und dabei haltbare (ausreichend Ladezyklen für ein 15-jähriges "Autoleben") Speicher

--> ausreichend nicht-fossil erzeugter Strom
(gerne mit hohem Anteil Solar und Wind, da die geparkten Elektroautos dann als Pufferakku benötigt werden)

Die global installierte PV- und Windstromleistung ist im exponentionellen Wachstum. Erinnere mich irgendwo mal eine Kurve gesehen zu haben, dass bei Fortschreibung der Entwicklung in D ab +/- 2027 mehr Sonnen- und Windstrom erzeugt wird als Strom insgesamt verbraucht wird.
Wegen der nicht steuerbaren Einspeisung werden die Stromversorger dabei schon einige Jahre früher in großem Maßstab variable Abnehmer für die Einspeisespitzen brauchen = ein paar Millionen geparkte und variabel auftankbare E-Autos.
Und in den 2030er Jahren könnte es in vielen anderen Ländern ähnlich aussehen ...

Wegen der Speicher:
Wann die Batterieforschung den notwendigen Durchbruch (evtl. weg von Li-Ionen zu einer anderen Chemie?) schafft, ist schlecht einzuschätzen - WENN dieser aber gelingt, dann könnten 'Verbrenner' 3 oder 5 Jahre später so gefragt sein wie heute ein hochwertiger Loewe-Röhrenfernseher!
D.h. ein Sprung bei den Speichertechnologien KÖNNTE - irgendwann in den 2020er oder 2030er Jahren - disruptiv den Automarkt kippen lassen.

... und die Global Player stehen ja schon lange fest.

NEIN
Zu erwarten ist aber, dass die Hälfte oder 2/3 der heutigen Konzerne in die Fußstapfen von AEG, Blaupunkt und Loewe treten ... dass neue Anbieter in den Markt stürmen (Samsung? BYD? Great Wall? noch zu gründende Konzerne wie 'Yin Yang' oder 'Road Spark'???) ...

Zu den deutschen Konzernen:
Ich würde aus dem Bauchgefühl heraus BMW vielleicht eine 50 %-Chance geben (sammeln mit i3 und i8 zumindest schon mal Erfahrungen mit neuen Technologien), Daimler eine 30 %-Chance, und VW eine 10 %-Chance :(

Dem

Ich bin 95% sicher, dass es so kommen wird und Tesla im Ruin enden wird.

würde ich auch zustimmen ...
naja fast zustimmen:
Nachdem (mit Investorengeldern) Know how aufgebaut wurde und Fabriken zur Batterieproduktion hingestellt wurden, kann - nach dem 95 %-Kursverfall - zumindest einer der 'Big Three' Tesla übernehmen und sich damit in die neue E-Auto-Zeit hinüberretten ;)

Sehr treffender Vergleich... ;-) (oT)

XERXES @, Mittwoch, 28.06.2017, 22:15 vor 2516 Tagen @ valuereiter 6472 Views

- kein Text -

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Deutsche Autoindustrie selbst schuld

CalBaer @, Mittwoch, 28.06.2017, 22:18 vor 2516 Tagen @ Mr.Dux 6724 Views

Die haben viel zu lange auf Verbrennungsmotoren gesetzt. Hybrid haben sie verschlafen, dann haben die Japaner vorgemacht, wie man spritsparende Autos guenstig baut. Elektroautos haben sie verschlafen, dann haben die Japaner wieder vorgemacht, wie man E-Autos guenstig baut. Dann haben sie versucht den Diesel-PKW in den USA zu etablieren, um den Japanern Paroli zu bieten, konnten aber bei die Abgasvorschriften nicht immer einhalten. In der EU konnten sie die Politik schmieren, bei den Abgastests ein Auge zuzudruecken. In ihrer Ueberheblichkeit haben sie gedacht, sie kommen damit in den USA auch durch, indem sie bei den Tests schummeln.

Volkswagen muesste nur vernuenftige E-Autos bauen, dann haetten sie auch Zukunft, zumal der Kauf in den USA mit ca. $10.000 pro Fahrzeug subventioniert wird. VW verkauft zwar ein Modell in der Elektrovariante, allerdings ist das nur ein umgebauter Golf. Die neue Plattform soll erst in 4 Jahren fertig sein, die Japaner und die Amerikaner (Tesla, Ford, GM) haben dann allerdings teilweise schon 10 Jahre Vorsprung.

Eine vollstaendige Elektromobilitaet wird es allerdings in den USA nie geben. Heute werden immerhin noch taeglich fast doppelt soviel neue Light-Trucks (Pickpups, SUVs, Vans) wie PKWs verkauft. E-Antrieb eignet sich nur fuer PKWs, bei SUVs und Pickups waere bei reinem Batteriebetrieb die Reichweite sehr begrenzt. Das E-Auto ist hier ein reines Stadt- und Pendelauto und daher nur Zweit- oder gar Drittwagen. Jeder hat mindestens noch eine SUV vor dem Haus stehen, auf dem Land dann meist noch ein Pickup. Dazu kommen die grossen Entfernungen und die damit verbundenen Fahrleistungen. Mit dem E-Auto wuerde man schnell in der Wildnis liegen bleiben. Benzin-Zapfsaeulen findet man sogar in der Wildnis, z.B. in Nationalparks, Truck-Stops oder abgelegenen General-Stores, die nicht mal ans Stromnetz angeschlossen sind (Strom kommt aus dem Generator).

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Kaiser Wilhelm II: "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung"

Zarathustra, Donnerstag, 29.06.2017, 08:04 vor 2516 Tagen @ CalBaer 7281 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 29.06.2017, 08:08

Die haben viel zu lange auf Verbrennungsmotoren gesetzt. Hybrid haben sie
verschlafen, dann haben die Japaner vorgemacht, wie man spritsparende Autos
guenstig baut. Elektroautos haben sie verschlafen, dann haben die Japaner
wieder vorgemacht, wie man E-Autos guenstig baut. Dann haben sie versucht
den Diesel-PKW in den USA zu etablieren, um den Japanern Paroli zu bieten,
konnten aber bei die Abgasvorschriften nicht immer einhalten. In der EU
konnten sie die Politik schmieren, bei den Abgastests ein Auge
zuzudruecken. In ihrer Ueberheblichkeit haben sie gedacht, sie kommen damit
in den USA auch durch, indem sie bei den Tests schummeln.

So schaut's aus.

Volkswagen muesste nur vernuenftige E-Autos bauen, dann haetten sie auch
Zukunft, zumal der Kauf in den USA mit ca. $10.000 pro Fahrzeug
subventioniert wird. VW verkauft zwar ein Modell in der Elektrovariante,
allerdings ist das nur ein umgebauter Golf. Die neue Plattform soll erst in
4 Jahren fertig sein, die Japaner und die Amerikaner (Tesla, Ford, GM)
haben dann allerdings teilweise schon 10 Jahre Vorsprung.

BMW hat allerdings sehr früh sehr viel investiert.

Eine vollstaendige Elektromobilitaet wird es allerdings in den USA nie
geben.


Nie? Wieso das denn, wenn Reichweiten und Batteriekapazitäten jedes Jahr rasant ansteigen? Das wird jetzt alles sehr schnell gehen.

Heute werden immerhin noch taeglich fast doppelt soviel neue
Light-Trucks (Pickpups, SUVs, Vans) wie PKWs verkauft. E-Antrieb eignet
sich nur fuer PKWs, bei SUVs und Pickups waere bei reinem Batteriebetrieb
die Reichweite sehr begrenzt.


Im Gegenteil. Bei den schweren Autos fällt das Gewicht der Batterien weniger ins Gewicht.

Das E-Auto ist hier ein reines Stadt- und
Pendelauto und daher nur Zweit- oder gar Drittwagen.

Nicht mehr lange.

[image]

Ein Kaiser konnte sich fortschrittsskeptischen Irrglauben noch leisten.

trosinette @, Donnerstag, 29.06.2017, 10:25 vor 2516 Tagen @ Zarathustra 6372 Views

Guten Tag,

Kaiser Wilhelm II: "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung"

Es soll sogar Typen geben, die glauben, dass gleich die ganze Zivilisation nur eine vorübergehende Erscheinung ist.

Wenn ich mich recht entsinne, soll Kaiser Wilhelm I in seiner Rede anlässlich der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Berlin Potsdam kundgetan haben, dass er keine Ahnung habe, inwieweit es in Zukunft seinem Seelenheil förderlich sein soll nun 20 Minuten schneller von Berlin nach Potsdam reisen zu können. Das ist in etwas so, als wenn Merkel ein großes Investitionsvorhaben von BMW in der BRD mit den Worten kommentiert „keine Ahnung, was der Scheiß soll“.

Der Kaiser konnte sich solche skandalösen Sprüche und fortschrittsskeptischen Irrglauben noch leisten, weil sich die debitistischen Zwänge erst am Horizont formierten. Wir stecken dagegen mitten drin und müssen für jeden technischen Fortschritt unbedingt dankbar sein.

„Zur Sache“: Ohne mich, wie Literaturhinweis, intensiv mit dem Thema beschäftigt zu haben, glaube ich, dass die ganze E-Mobilität ein riesiger technologischer Krampf im Arsch ist und bis auf weiteres erstmal eine unserer letzten Fortschrittszuckungen darstellt. Aber wer weiß, vielleicht sind mein Kinder in 20 Jahren per Fluxkompensator unterwegs.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Dieses Kaiserzitat ist vermutlich ein Fake

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 29.06.2017, 10:52 vor 2516 Tagen @ trosinette 6359 Views

In Hessen gab es eine extra für den Kaiser gebaute Bahnstrecke, damit er statt 40 Minuten mit der Kutsche 20 Minuten mit der Bahn zu seinem Freund fahren konnte.

Und die "debitistischen Zwänge" sind doch schon älter als Methusalem laut reiner Lehre, oder?

Na gut...

trosinette @, Donnerstag, 29.06.2017, 11:16 vor 2516 Tagen @ Orlando 6271 Views

Da meine Einlassungen meistens irgendwo zweckfrei sind, kann ich mir im Detail ein wenig Verluderung erlauben. Es ist trotzdem ganz gut, wenn ich hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werde.

Meine Verluderung des Faktischen fängt damit an, dass die Bahnlinie 1838 eröffnet wurde. König war Friedrich Wilhelm III und der ließ sich nicht zur Teilnahme an der Jungfernfahrt bewegen:

„Kann mir keine große Seligkeit davon versprechen, ein paar Stunden früher von Berlin in Potsdam zu sein.“

So steht es zumindest hier geschrieben

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ich meinte das mit Pferd und Auto (oT)

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 29.06.2017, 11:45 vor 2516 Tagen @ trosinette 6063 Views

- kein Text -

Es gab einen guten Grund für Friedrich Wilhelm III, anfangs nicht per Dampflok-Eisenbahn zu reisen

Literaturhinweis @, Donnerstag, 29.06.2017, 11:49 vor 2516 Tagen @ trosinette 6537 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.06.2017, 11:55

König war Friedrich Wilhelm III ... ließ sich nicht zur Teilnahme an der Jungfernfahrt bewegen:
„Kann mir keine große Seligkeit davon versprechen, ein paar Stunden früher von Berlin in Potsdam zu sein.“

Der Grund war anfänglich recht einfach: nicht nur waren die ersten Eisenbahnfahrten nicht unbedingt so bequem wie die eigens für seine Majestät angefertigten Pferde-Kutschen, und dann war da das Problem des Rußes.

Man konnte, je nach Windrichtung, insbesondere in einer Kurve, je nachdem, wie Heizer und Maschinist grade beschleunigten, leicht hinterher aussehen wie ein Schornsteinfeger, d.h. einen Schwall rußgeschwängerten Dampfes abbekommen.

Daher diese Werbung für eine rußfreie Eisenbahnfahrt, weil mit Koks geheizt wurde statt mit Steinkohle:

[image]

Das war selbst bei meinen letzten Fahrten zu Kinderzeiten vor der Elektrifizierung der Bundesbahn so.

Erst als die Reichsbahn, insbes. nach 1941, mehr und mehr auf geschlossene Waggons setzte, änderte sich das.

Zudem darf man nicht vergessen, daß bei aller Abgehobenheit des höfischen Protokolls die damaligen Potentaten leutseliger waren, als ihre cäsaristischen Nachfolger und einen Sonderwagen ankuppeln bedeutete Fahrplanverzögerungen für alle.

Komplett abgeschottete Sonderzüge, ja ganze Bahnstrecken, kamen erst unter Stalin, Hitler und Kim Il Sung auf.

--
Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

Mag fake sein, aber nah dran

SchlauFuchs ⌂ @, Neuseeland, Donnerstag, 29.06.2017, 13:26 vor 2516 Tagen @ Orlando 6163 Views

Wenn ich an Peak Oil und die kommende Weltkrise denke, sind Pferde vermutlich noch optimistisch.

Es ist doch kein technisches Problem ein E-Auto zu bauen

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 29.06.2017, 10:32 vor 2516 Tagen @ Zarathustra 6346 Views

... für einen etablierten Autobauer.

Der Antrieb ist viel weniger komplex als Verbrennungsmotor/Getriebe und keinerlei Hexenwerk.

Differential, Bremsen, Federung, Lenkung etc brauchen E-Autos auch.

Da sehe ich nicht, wie die etablierten Hersteller ins Hintertreffen geraten könnten.

Das Problem ist allein die mangelnde Energiedichte der Batterien. Daran wird sich auch wenig ändern, solange nicht Fred vom Jupiter bahnbrechende Innovationen vorbeibringt. Bei den Batterien müsste sich um den Faktor 200 was verbessern zu bezahlbaren Kosten - das könnte man höchstens erwarten, wenn man linear fortschriebe - was ja sonst als ganz, ganz sträflich verdammt wird
[[zwinker]] .


Bis der Handelsvertreter und der Pendler überhaupt auf ein E-Auto umsteigen KANN (Ladestruktur muss auch noch gebaut werden), werden Daimler, VW und Co mit Verbrennern noch lange gute Profite einfahren.

Man wird schon was erfinden, weiss aber noch nicht was - das ist eben die grosse Illusion der E-Auto-Hyper

CalBaer @, Donnerstag, 29.06.2017, 20:18 vor 2515 Tagen @ Orlando 6195 Views

mangelnde Energiedichte der Batterien

Die Energiedichten haben sich seit den 1970ern ca. alle 20 Jahre verdoppelt. Selbst wenn diese exponentielle Entwicklung so weiter gehen sollte, braeuchte es immer noch eine Batterie von 750kg um im Jahre 2037 ca. 1000km (Tesla Model S heute: 85kW/600kg = 140Wh/kg bringt ca. 400 km Reichweite) zu erreichen - allerdings nur in einem stromlinienfoermigen PKW. In Nutzfahrzeugen waere das aber oekonomisch voellig unsinnig, denn welcher Spediteur koennte schon auf 30 Tonnen Nutzlast verzichten, um die schwere Batterie mitzuschleppen (ein Truck hat ca. 1000kg Diesel im Tank, was 13MWh entspricht, eine Batterie mit der selben Energieladung wuerde dann bei einer 400Wh/kg-Batterie, die es heute noch gar nicht gibt, ca. 30t wiegen).

[image]

Die ultimative Energiedichte erreicht eine Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle (ueber Hundert mal mehr als mondernste Batterien). Allerdings ist das auch das physikalische Limit und die Batteriekonstruktion wird dann selbst relativ schwer, zumal der gesamte Brennstoffzyklus auf Grund der Herstellung und Verfluessigung energetisch gesehen nicht mehr so sehr effizient ist, so dass es kaum oekonomische als auch energetische Vorteile gegenueber einem Hybrid-Benziner (vergl. Toyota Mirai mit Toyota Prius) bietet, zumal man die gesamte Tankstelleninfrastruktur fuer fluessigen Wasserstoff umbauen muesste.

Ein Blick auf die simple Physik zeigt eben, dass es bei der E-Mobilitaet zu viele Illusionen gibt. Einzig oekonomisch und technisch sinnvoll sind E-Autos mit kleinen Batterien und Range-Extender, die den Strom ueberall produzieren koennen. Sinnvolle Ansaetze sind Range-Extender auf Basis von Mikroturbinen, auf die ich hier bereits hinwies. Die gesamte Tankstelleninfrastruktur koennte weiter genutzt werden, waehrend der Schadstoffausstoss drastisch sinkt. Und das Konzept waere genauso fuer schwere Nutzfahrzeuge geeignet.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Elektro-Nutzfahrzeuge

Zarathustra, Donnerstag, 29.06.2017, 22:10 vor 2515 Tagen @ CalBaer 6045 Views

mangelnde Energiedichte der Batterien


Die Energiedichten haben sich seit den 1970ern ca. alle 20 Jahre
verdoppelt. Selbst wenn diese exponentielle Entwicklung so weiter gehen
sollte, braeuchte es immer noch eine Batterie von 750kg um im Jahre 2037
ca. 1000km (Tesla Model S heute: 85kW/600kg = 140Wh/kg bringt ca. 400 km
Reichweite) zu erreichen - allerdings nur in einem stromlinienfoermigen
PKW. In Nutzfahrzeugen waere das aber oekonomisch voellig unsinnig,


Was heisst 'wäre'? Elektro-Nutzfahrzeuge treten ja nicht nur theoretisch in Erscheinung. Es gibt sie bereits in der Realität, und das in exponentiell wachsender Stückzahl:

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/streetscooter-dhl-2016-11521340.html

USPS hat die seit 1993 im Einsatz, nur wie kommen die Pakete vorher von Miami bis Los Angeles? (oT)

CalBaer @, Donnerstag, 29.06.2017, 23:04 vor 2515 Tagen @ Zarathustra 5865 Views

- kein Text -

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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Wofür oder wogegen soll das ein Argument sein? (oT)

Zarathustra, Donnerstag, 29.06.2017, 23:44 vor 2515 Tagen @ CalBaer 5803 Views

- kein Text -

... dass Elektro-Nutzfahrzeuge nur eine Nischenanwendung bleiben

CalBaer @, Freitag, 30.06.2017, 04:49 vor 2515 Tagen @ Zarathustra 5822 Views

... solange man nicht mobil Nachladen kann, entweder per Range-Extender, induktiv oder per Oberleitung. Letztere Loesungen waeren allerdings aberwitzig teuer und stoeranfaellig. Bleibt nur der Range-Extender. Solange der nicht kommt, werden Nutzfahrzeuge noch ewig per Diesel angetrieben.

--
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Ja, wenn nichts neues käme, bliebe das alte ewig

Zarathustra, Freitag, 30.06.2017, 08:23 vor 2515 Tagen @ CalBaer 5841 Views

... solange man nicht mobil Nachladen kann, entweder per Range-Extender,
induktiv oder per Oberleitung.

DHL-Logistik innerhalb der Agglomerationen ist bestimmt keine Nischen-Oekonomie. Ich weiss nicht, wie Du auf so ein Urteil kommst.

Letztere Loesungen waeren allerdings
aberwitzig teuer und stoeranfaellig. Bleibt nur der Range-Extender. Solange
der nicht kommt, werden Nutzfahrzeuge noch ewig per Diesel angetrieben.

Ein Range Extender ist einfach ein zweiter Motor mit zusätzlichem Gewicht.
Den gibt es ja auch bei BMW, aber wohl nicht mehr lange, denn die Reichweite steigt exponentiell an bei rein elektrisch betriebenen Modellen.

Und das Alte bleibt ewig, wenn keine machbaren Konzepte kommen, sondern nur realitaetsferne Traeumereien

CalBaer @, Freitag, 30.06.2017, 08:55 vor 2515 Tagen @ Zarathustra 5834 Views

DHL-Logistik innerhalb der Agglomerationen ist bestimmt keine
Nischen-Oekonomie. Ich weiss nicht, wie Du auf so ein Urteil kommst.

Nach den Tonnenkilometern allerdings schon.

Der Grossteil der Entfernungen wird nie per Batterie zurueckgelegt werden koennen, schon einfach weil die Physik das gar nicht erlaubt.

Oder Du erfindest eine technisch machbare 6kWh/kg-Batterie - Du wuerdest damit die etablierte Physik allerding auch aus den Angeln heben.

--
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Ja, hätte DHL kein machbares Konzept gehabt, wäre es nicht gekommen

Zarathustra, Freitag, 30.06.2017, 09:34 vor 2515 Tagen @ CalBaer 5808 Views

DHL-Logistik innerhalb der Agglomerationen ist bestimmt keine
Nischen-Oekonomie. Ich weiss nicht, wie Du auf so ein Urteil kommst.


Nach den Tonnenkilometern allerdings schon.

Der Grossteil der Entfernungen wird nie per Batterie zurueckgelegt werden
koennen, schon einfach weil die Physik das gar nicht erlaubt.


Ja, für sehr grosse Entfernungen ohne Zwischenhalt nimmt man das Schiff, das Flugzeug und die Bahn, und die Bahn fährt ohne Diesel.

Der Grossteil der Entfernungen sind Kurzstrecken. Nur eine Minderheit der Chauffeure fahrt 300 Kilometer ohne Pause.


Oder Du erfindest eine technisch machbare 6kWh/kg-Batterie - Du wuerdest
damit die etablierte Physik allerding auch aus den Angeln heben.


Das ist nicht nötig, denn der DHL Scooter beispielsweise legt mit seiner 150 Kilo Batterie bereits heute schon 100 Kilometer zurück. Das reicht für einen grossen Teil der Einsätze. Man fährt nicht ohne Pause.

Mag sein, dass in der kleinen Schweiz die Welt anders aussieht

CalBaer @, Freitag, 30.06.2017, 17:52 vor 2514 Tagen @ Zarathustra 5594 Views

Ja, für sehr grosse Entfernungen ohne Zwischenhalt nimmt man das Schiff,
das Flugzeug und die Bahn, und die Bahn fährt ohne Diesel.

[image]

Kann mich noch gut an meinen letzten Deutschlandaufenthalt erinnern. Die Autobahnen waren verstopft mit LKW-Zuegen aus allermoeglichen Laendern und die fuhren nicht nur 100km weit.

--
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Binnenschiffahrt

Zarathustra, Samstag, 01.07.2017, 10:14 vor 2514 Tagen @ CalBaer 5557 Views

Ja, für sehr grosse Entfernungen ohne Zwischenhalt nimmt man das

Schiff,

das Flugzeug und die Bahn, und die Bahn fährt ohne Diesel.


[image]


Ich rede nicht von der Binnenschifffahrt und nicht vom Binnenflugverkehr, wenn ich von grossen Entfernungen rede.

Kann mich noch gut an meinen letzten Deutschlandaufenthalt erinnern. Die
Autobahnen waren verstopft mit LKW-Zuegen aus allermoeglichen Laendern und
die fuhren nicht nur 100km weit.

In den Agglomerationen fahren sie meist nicht weiter als 100 Kilometer ohne Pause. Deshalb die Serienproduktion von DHL. Ueberland fährt man ebenfalls meist nicht ohne Pause weiter als 300 Kilometer. Deshalb wird auch der Ueberlandverkehr mehr und mehr elektrifiziert.

Es geht nicht um "neuer", sondern um "besser".

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 01.07.2017, 11:01 vor 2514 Tagen @ Zarathustra 5439 Views

Im Normalfall fällt hier die Bilanz negativ für die eMobilität aus - teurer, schmutziger in der Gesamtbilanz und mit reduziertem Gebrauchswert. Nur in Nischen (Gabelstapler in der Halle, Schienenverkehr) sind diese Nachteile zu rechtfertigen.

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

In 20 Jahren werden die Endlagerdiskussionen wieder losgehen

CalBaer @, Montag, 03.07.2017, 21:41 vor 2511 Tagen @ trosinette 5171 Views

Batterie-Recycling ist zwar moeglich, lohnt sich oekonomisch aber nicht, Batterien mit der gleichen Qualitaet herzustellen, wie aus dem Rohmaterial. Zwar verweist man auf den technischen Fortschritt und Erfindungen, die in ferner Zukunft kommen werden, nur kennen wir diese Diskussion ja von der Atomkraft. Da verspricht man schon seit 50 Jahren den geschlossenen Brennstoffkreislauf durch "Wiederaufarbeitung". Die Uranminen sind trotzdem nie eingestellt worden und die atomaren Abfaelle tuermen sich auf. Wenn die Gruenen den Verbrennungsmotor erfolgreich verbannt haben, haben sie selbst ein neues Endlagerproblem erzeugt, wo sie das alte jahrezehntelang bekaempft haben. Dann wird einfach eine fette Batterieumweltabgabe eingefuehrt, um das Recycling zu subventionieren - Politiker muessen eben nie wirtschaften, sondern koennen einfach das Geld anderer umverteilen. Der E-Auto-Wahn wird so enden wie die Atomkraft, das dicke Ende kommt garantiert und das muessen dann spaetere Generationen ausbaden.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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Das leidige Reichweitenthema

Herb @, Südsteiermark, Donnerstag, 29.06.2017, 23:37 vor 2515 Tagen @ CalBaer 5983 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.06.2017, 23:56

Hallo CalBaer,
wo siehst du das Problem dabei?
99% (symbolisch für die allermeisten) der Nutzer brauchen keine 1000 KM Reichweite pro "Tank".
Mit 3-400 KM können sie bis auf Urlaub ihren Bedarf völlig abdecken. Bei Nichtgebrauch wird Zuhause/Firmenparkplatz an der Steckdose aufgeladen, genau wie das Handy und fertig.

Tanken fällt vollkommen weg und bei Reisen, legen sie nach 400 KM eine 20 Minuten Pause ein und nutzen während einer Rast den öffentlichen Schnelllader.

Reichweite pro Tankinhalt ist viel weniger relevant als du rechnerisch darstellen willst, die Zwischennutzer (paar mal pro Monat > 600KM) können auch auf Hybrid ausweichen.

Die ganze Rechnerei ist hinfällig, wenn Hinz und Kunz merken, dass sie den Verbrennungsmotor, mit vielen Vorteilen substituieren können.
Fahren ist Emotion, oder mach es Sinn, mit einem 2,5T PKW, ein 30 kg Kind in die Schule zu bringen?


Schwerverkehr ist ein anderes Thema.

Best Grüße, Herb

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Reichweite

QuerDenker @, Freitag, 30.06.2017, 09:06 vor 2515 Tagen @ Herb 5888 Views

Hallo Herb,

e-Mobilität 'aus der Steckdose' ist doch nichts anderes wie Verlagern von Emissionen. [[trost]]

Höchsten e-Mobilität direkt aus 'regenerativen Quellen' also - Photovoltaik, Wind, Wasser und exotischer sowas wie Biogas-in-Brennstoffzelle - wäre (und dann ist da immer noch die Herstellung und Logistik) 'emissions-frei'!

Und auch sonst sind die umworbenen 'Schnelllader', die rein physikalisch-mathematisch dreiphasig 125A Anschlussleistung und mehr 'wollen', an keinem normalem Hausanschluss realisierbar.

Und der Strom für die e-Mobilität - ausser selbst und vor Ort per Wind, Wasser, Photovoltaik 'hergestellt' - kommt eben immer auch aus konventionellen Kraftwerken - also sowohl aus Kohle+Erdgas+.., wie auch 'aus' dem ja bald abzuschaltenden 'Atom'.
Und das ist z.B. auch einer der Gründe für die Nord-Süd-Stromtrassen!

Das mit 300/400km Reichweite dürfte sogar in Sinne von 'welche-Reichweite-wird-oft-benötigt' (also eine Art Meridian - also ähnlich deinen '99%' im Vorposting) noch zu hoch sein. Für das 'Kindergarten/Schule-Auto' und 'Einkaufsauto' sollten vielleicht 100km und für Pendlerautos 200km Reichweite ausreichen. Damit wären auch die Ladezeiten kürzer.

So gesehen wären 'carsharing'-Flotten eine Alternative, die bei Bedarf Fahrzeuge mit höheren Reichweiten für Wochenendausflüge usw. bieten - und für Städter mit sehr guter ÖPNV-Versorgung auch die nur 'Kurzreichweitler'.

Die höheren Reichweiten würde man aber grundsätzlich bei identischem Fahrzeug auch mit Wechselakkusystemen und entsprechender Topologie schaffen.

Schwerverkehr ist ein anderes Thema.

ein großer Teil des Verteilerverkehres in Ballungseraumbereich wäre mit 'e' sogar rechnerisch abbildbar. Im 'flachen Land' (und speziell mit 'Bergen') natürlich nicht mehr.

Und die Feinstaubproblematik wäre sicher mit besseren Filtern - auch besonders einlassseitig - sic!- in den Griff zu bekommen.
Denn wenn speziell in Innenstädten schon viel 'Dreck' in der Luft ist, kommt der halt am Fahrzeug auch zu Teilen wieder raus [[zwinker]]
D.h. alle Fahrzeuge würden beim Fahren die Luft der Innenstädte 'filtern'... [[top]]

Viele Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Ist ein Schnelldurchgang ok?

Herb @, Südsteiermark, Freitag, 30.06.2017, 17:10 vor 2514 Tagen @ QuerDenker 5580 Views

Hallo Querdenker,
hab gefühlt schon so viel zu dem Thema geschrieben <img src=" />

e-Mobilität 'aus der Steckdose' ist doch nichts anderes wie Verlagern von
Emissionen. [[trost]]

Geil! gute Luft in den Städten, da wo sehr viele Menschen leben.


Höchsten e-Mobilität direkt aus 'regenerativen Quellen' also -
Photovoltaik, Wind, Wasser und exotischer sowas wie
Biogas-in-Brennstoffzelle - wäre (und dann ist da immer noch die
Herstellung und Logistik) 'emissions-frei'!

So stell ich mir das vor, zwei laut Forum "sinnlose Techniken" vereinen.
Solar-überdachung am Firmenparkplatz, das Auto lädt gratis während der Arbeit.
Für Pendler nicht unrentabel..

Und auch sonst sind die umworbenen 'Schnelllader', die rein
physikalisch-mathematisch dreiphasig 125A Anschlussleistung und mehr
'wollen', an keinem normalem Hausanschluss realisierbar.

Vollladen zuhause an 16A Steckdose über Nacht in 8h, Schnellader an Tankstellen in 20 Minuten.

Und der Strom für die e-Mobilität - ausser selbst und vor Ort per Wind,
Wasser, Photovoltaik 'hergestellt' - kommt eben immer auch aus
konventionellen Kraftwerken - also sowohl aus Kohle+Erdgas+.., wie auch
'aus' dem ja bald abzuschaltenden 'Atom'.
Und das ist z.B. auch einer der Gründe für die Nord-Süd-Stromtrassen!

Lokal Ökostrom erzeugen und auch verbrauchen, kein Transport von Strom, sondern speichern in vielen Autos.

So gesehen wären 'carsharing'-Flotten eine Alternative, die bei Bedarf
Fahrzeuge mit höheren Reichweiten für Wochenendausflüge usw. bieten -
und für Städter mit sehr guter ÖPNV-Versorgung auch die nur
'Kurzreichweitler'.

Selbstfahrende Flotten werden der nächste Schritt sein, Autos ohne "Fahrersitz"

Die höheren Reichweiten würde man aber grundsätzlich bei identischem
Fahrzeug auch mit Wechselakkusystemen und entsprechender Topologie
schaffen.

Wechseln ist auch mein Gedanke, Musk hat sich dagegen entschieden

Schwerverkehr ist ein anderes Thema.


ein großer Teil des Verteilerverkehres in Ballungseraumbereich wäre mit
'e' sogar rechnerisch abbildbar. Im 'flachen Land' (und speziell mit
'Bergen') natürlich nicht mehr.

Ich meine die großen LKWs, E-Klein und Kleinsttransporter boomen bereits.


Und die Feinstaubproblematik wäre sicher mit besseren Filtern - auch
besonders einlassseitig - sic!- in den Griff zu bekommen.
Denn wenn speziell in Innenstädten schon viel 'Dreck' in der Luft ist,
kommt der halt am Fahrzeug auch zu Teilen wieder raus [[zwinker]]
D.h. alle Fahrzeuge würden beim Fahren die Luft der Innenstädte
'filtern'... [[top]]

In Großanlagen wie Kraftwerken ist die Filterung effektiver und die sind außerhalb der Stadt.
Viele kleine, komplizierte Teile, die kaputt gehen und transportiert werden müssen weniger im Auto.
Tausch mal einen Kat, ist nicht billig

Beste Grüße, Herb

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Gerne

QuerDenker @, Freitag, 30.06.2017, 21:37 vor 2514 Tagen @ Herb 5571 Views

Hallo Herb,

Höchsten e-Mobilität direkt aus 'regenerativen Quellen' also -
Photovoltaik, Wind, Wasser und exotischer sowas wie
Biogas-in-Brennstoffzelle - wäre (und dann ist da immer noch die
Herstellung und Logistik) 'emissions-frei'!


So stell ich mir das vor, zwei laut Forum "sinnlose Techniken" vereinen.
Solar-überdachung am Firmenparkplatz, das Auto lädt gratis während der
Arbeit.
Für Pendler nicht unrentabel..

Stellfläche eines Autos am Parkplatz angesetzt mit 2,5m mal 4m -> 10 m²
Das mal Solarkonstante incl. der Atmosphärenverluste und Gesamtwirkungsgrad macht irgendwo um die 2kW und damit nicht wirklich viel zum Laden.
Denn selbst bei 8h wären das nur 16kWh und damit (noch ohne Verluste im Ladegerät usw.) ein Kraftstoffäquivalent von 1,6l -- mit 10kWh/l als grober Mittelwert Benzin/Diesel.
Also umgerechnet eine Fahrstrecke von 20 oder 25km bei üblichem Verbrauch im Stadtverkehr - von mir aus auch 30-25 beim '4l-Auto'

Vollladen zuhause an 16A Steckdose über Nacht in 8h, Schnellader an
Tankstellen in 20 Minuten.

Wende mal die Rechnung von oben darauf an <img src=" />

Lokal Ökostrom erzeugen und auch verbrauchen, kein Transport von Strom,
sondern speichern in vielen Autos.

o.k.

Selbstfahrende Flotten werden der nächste Schritt sein, Autos ohne
"Fahrersitz"

Sehe ich aktuell noch nicht wirklich im realen Stadtverkehr mit Kind und Hund und Ball und...

Wechseln ist auch mein Gedanke, Musk hat sich dagegen entschieden

Hat wohl logistische Gründe, denn man sollte sich dazu auf einen oder wenige Standardtypen einigen.

Schwerverkehr ist ein anderes Thema.


ein großer Teil des Verteilerverkehres in Ballungseraumbereich wäre

mit

'e' sogar rechnerisch abbildbar. Im 'flachen Land' (und speziell mit
'Bergen') natürlich nicht mehr.

Ich meine die großen LKWs, E-Klein und Kleinsttransporter boomen
bereits.

Eine 'Butter-Brot'-Zugmaschine für normale 40t/44t Gesamtzuggewicht hat heutzutage meist 440PS.
Um ähnliche Fahrleistungen auf der Autobahn und speziell Landstraßen in unserer geographischen Topologie abzubilden, sollte man also auch das mit Akkus abbilden. Die 'PS' sind für die Elektromotoren nicht das Problem, aber eine entsprechende Leistung über mehrere Stunden (Normalverbrauch bei relativ flach ist angenommen 35l Diesel auf 100km - bedeutet mit 11kWh/l dann etwa 385kWh auf diese 100km, die die Akkus auch 'vorhalten' müssten...
Wie hoch war nochmal die Leistungsdichte der Akkus in kg/kWh? <img src=" />
Und dann bliebt bei max. 4,5 Lenkzeit am Stück nur die 45min (Zwangs-)Pause (und nur die wäre jeweils zum Akkuladen real verfügbar) nicht mehr viel für Nachladung. Denn 'Stehen' kommt in der Branche nicht in Frage!

Und die Feinstaubproblematik wäre sicher mit besseren Filtern - auch
besonders einlassseitig - sic!- in den Griff zu bekommen.
Denn wenn speziell in Innenstädten schon viel 'Dreck' in der Luft ist,
kommt der halt am Fahrzeug auch zu Teilen wieder raus [[zwinker]]
D.h. alle Fahrzeuge würden beim Fahren die Luft der Innenstädte
'filtern'... [[top]]


In Großanlagen wie Kraftwerken ist die Filterung effektiver und die sind
außerhalb der Stadt.
Viele kleine, komplizierte Teile, die kaputt gehen und transportiert
werden müssen weniger im Auto.
Tausch mal einen Kat, ist nicht billig

Mein Punkt war der, dass ein Motor mit z.B. 2l Hubraum bei 2000 U/min als Viertakter 2000l pro Minute ansaugt+ausbläst. Also dass mit entsprechenden Luftfiltern 'vor' dem Motor, jedes Auto das fährt auch dafür sorgen würden, dass die Luft der Städte trotz Fahren 'sauberer' werden könnte. [[zwinker]]

Auch sind grundsätzlich nur ein Kohlenwasserstoffgemisch und Luft (N2+O2+Rest) dabei. D.h. Schwefel ist hier also 'rein-chemisch' nicht dabei <img src=" />

Beste Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Du übersiehst dabei was

Herb @, Südsteiermark, Freitag, 30.06.2017, 22:46 vor 2514 Tagen @ QuerDenker 5540 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.06.2017, 23:16

Die Effizienz , der Energiebedarf sinkt auf 25-30% bei Elektro.

Also umgerechnet eine Fahrstrecke von 20 oder 25km bei üblichem Verbrauch
im Stadtverkehr - von mir aus auch 30-25 beim '4l-Auto'

Von dir aus also 30 km und von mir aus 33%, dann sind wir bei ca. 90 KM, das entspricht einer Anfahrtszeit, von ca. einer Stunde.
Außerdem kommen Mittagspause dazu und eine evtl. vorhandene Anlag auf den Firmendächern & Fassaden, aber das ist zu spekulativ, das sollte mehr eine Idee der Möglichkeiten sein.
De facto wird diese Reichweite den Meisten völlig ausreichen.

Vollladen zuhause an 16A Steckdose über Nacht in 8h, Schnellader an
Tankstellen in 20 Minuten.


Wende mal die Rechnung von oben darauf an <img src=" />

Kann sich also durchaus für Senioren rechnen, oder?

Tja und dafür keine "Tankstellenrechnung" mehr [[top]]
Auch kein Ölwechsel, all die Teile fallen weg, Getriebe, Lambdasonde, Kat etc.
Denk an Gewicht und Reparaturen.
Das muss jeder für sich ausrechnen und entscheiden
Ich seh das nicht aus deutscher Sicht, sondern global und Gesamtkonzept.

Selbstfahrende Flotten werden der nächste Schritt sein, Autos ohne
"Fahrersitz"


Sehe ich aktuell noch nicht wirklich im realen Stadtverkehr mit Kind und
Hund und Ball und...

Gedankenfehler? Du orderst die Fahrt nach Bedarf, die Flotte bietet alles, auch Reisebusse in allen Größen.
Innenraum kann komplett anders gemacht werden, die ersten Autos sahen auch noch wie Kutschen aus.

Bei LKWs hab ich keine Ahnung, deshalb mach ich keine Aussagen dazu.
Auf jeden Fall werden die teuren Fahrer bald arbeitslos (24h Dauerbetrieb), evtl. kommt dort sogar ein Tauschsystem?

Autonomes fahren ist ein eigenes Kapitel, im Fernverkehrslaster auf der Autobahn erheblich leichter umsetzbar als im dichten Stadtverkehr.
Wie ist eigentlich der Stand, der Mega-LKWs?

Mein Punkt war der, jedes Auto das fährt auch dafür sorgen
würden, dass die Luft der Städte trotz Fahren 'sauberer' werden könnte.

Nur wo ist der Dreck dann hin?
Das Prinzip scheint in den chinesischen Großstädten nicht zu funktionieren <img src=" />
Elektro würde das Probleme von vielen Millionen Menschen lösen.
Diese Menschen sehe ich auch als Kunden von Morgen.
China in der Nach-Wirtschaftswunder-Zeit, analog unserer 70-80iger.

Das sind ein paar Überlegungen, warum ich die Zukunft elektrisch sehe, die Vorteile überwiegen und wird sich deshalb durchsetzen.

Beste Grüße, Herb

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Antwort

QuerDenker @, Montag, 03.07.2017, 16:17 vor 2511 Tagen @ Herb 5241 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 03.07.2017, 16:29

Hallo Herb,

Die Effizienz
, der Energiebedarf sinkt auf 25-30% bei Elektro.

Ich zweifle etwas, ob es wirklich 'vergleichbar' bzgl. identischen Beschleunigungswerten usw. ist.
Denn alleine die chemischen Verluste - incl. Erwärmung der Akkus - beim LAden sind immens.

De facto wird diese Reichweite den Meisten völlig ausreichen.

'time will tell'
Und dazu ist aber eben genug an Photovoltaikfläche bzw. 'Windquerschnitt' bereit zu stellen...

Kann sich also durchaus für Senioren rechnen, oder?

Für jede Benutzergruppe, die überwiegend Kurzstrecken fahren will

Tja und dafür keine "Tankstellenrechnung" mehr [[top]]
Auch kein Ölwechsel, all die Teile fallen weg, Getriebe, Lambdasonde, Kat
etc.
Denk an Gewicht und Reparaturen.
Das muss jeder für sich ausrechnen und entscheiden
Ich seh das nicht aus deutscher Sicht, sondern global und Gesamtkonzept.

Stromrechnung bei den Schnellladern ist doch auch nicht besser <img src=" />

Auch ein E-Motor und die Steuerung - und noch mehr die Akkus - benötigen Wartung...

Sehe ich aktuell noch nicht wirklich im realen Stadtverkehr mit Kind

und Hund und Ball und...

Gedankenfehler?

Nein - eher meinerseits missverständlich ausgedrückt:
Es ging mir nicht um Fahrgäste, sondern darum, dass Ball+Hund+Kind+... - die in der Stadt gerne mal auf die Straßen springen - ein selbstfahrendes System aktuell noch nicht 'smooth' beherrscht.
Dazu fehlt (noch?!) sowas wie 'Erfahrung' und 'Intuition' usw.

Bei LKWs hab ich keine Ahnung, deshalb mach ich keine Aussagen dazu.
Auf jeden Fall werden die teuren Fahrer bald arbeitslos (24h
Dauerbetrieb), evtl. kommt dort sogar ein Tauschsystem?

Auch nur auf abgesperrten (Autobahn-)Trassen ohne Wild und sonstige 'Störer'... - D.h. im Innenstadtverkehr sehe ich das aber noch lange nicht!

Autonomes fahren ist ein eigenes Kapitel, im Fernverkehrslaster auf der
Autobahn erheblich leichter umsetzbar als im dichten Stadtverkehr.

eben - s.o.

Wie ist eigentlich der Stand, der Mega-LKWs?

Ist mKn wieder 'eingeschlafen'.
Lag mMn daran, dass so ein über 25m-Zug mit zwei Knickpunkten einerseits fast nur 'vorwärts' bewegt werden kann und neben 'Kreisverkehren' auch an vielen älteren Anschlussstellen und vor allem Raststätten und 'Truckstops' einfach 'einfädelt'.
Daneben gab es zu wenige geeignete Abstellplätze.

Die Idee 3 anstatt 2 ISO20 Containerlängen (bzw. teils noch längere Wechselbrücken) zu transportieren, ist und war aber sicher sinnvoll!

Das Prinzip scheint in den chinesischen Großstädten nicht zu
funktionieren <img src=" />

Die aktuell verwendten Luftfilter sind dazu noch zu grob.

Elektro würde das Probleme von vielen Millionen Menschen lösen.
Diese Menschen sehe ich auch als Kunden von Morgen.
China in der Nach-Wirtschaftswunder-Zeit, analog unserer 70-80iger.

Aber nicht damit, dass Kohlekraftwerke oder gar 'Atom' weiterläuft, sondern einzig auf Basis von 'Subsistenz' -- also mit Photovoltaik/Wind/... oder auch nur Kraft-Wärme-Kopplung <img src=" />

Das sind ein paar Überlegungen, warum ich die Zukunft elektrisch sehe,
die Vorteile überwiegen und wird sich deshalb durchsetzen.

Meine Bedenken sind hier darin, überhaupt nicht elektrisch zu fahren, sondern darin dass Bevorratung/Lagerung und auch 'Erzeugung' noch nicht gelöst sind.

Beste Grüße, Herb

nebenbei:
Das Problem von Reifenabrieb und Straßenabrieb u.v.m. als Anteil am Feinstaub, bekommt man eben auch mit e-Mobilität nicht in den Griff. [[zwinker]]

Beste Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Die Gebrauchtwagenpreise zeigen, was die Nutzer von E-Autos wirklich davon halten

CalBaer @, Freitag, 30.06.2017, 09:13 vor 2515 Tagen @ Herb 6159 Views

Die Preise fuer gebrauchte Nissan-Leafs fallen hier gerade ins Bodenlose (80% Wertverlust nach 5-6 Jahren), weil die Kaeufer merken, dass ein Elektroauto einfach kein richtiges Auto ist. Darueber sollte sich jeder "Early Adopter" im Klaren sein. Wesentlich wertbestaendiger sind die sparsamen Benziner oder Hybrids, wo man sich eine Tour und die Halte nicht von Ladestationen diktieren lassen muss. Es gibt natuerlich auch Fanatiker, fuer die das zum Erlebnis unbedingt dazugehoert.

Nichtsdestotrotz werde ich mir so einen Leaf demnaechst zulegen, natuerlich gebraucht, denn der Vorbesitzer schenkt ihn mir bei den Preisen fast buchstaeblich. Allerdings als Drittwagen fuer Ortsfahrten, damit ich meinen Benziner in der Stadt bei den vielen Starts und Stops nicht noch weiter runiniere.

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Nein, weil der Fortschritt in der Elektromobilität so rasant ist

Zarathustra, Freitag, 30.06.2017, 09:38 vor 2515 Tagen @ CalBaer 5980 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 30.06.2017, 09:50

Genauso unsinnig wäre es, zu behaupten, 'die Preise von Gebraucht-PC's zeigen, was die Nutzer von Computern halten'.

Richtig, deswegen lohnt es zu warten, bis E-Autos wirklich alltagsfaehig sind (oT)

CalBaer @, Freitag, 30.06.2017, 17:44 vor 2514 Tagen @ Zarathustra 5552 Views

- kein Text -

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
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Du wartest nicht. Du kaufst bereits jetzt. (oT)

Zarathustra, Samstag, 01.07.2017, 10:19 vor 2514 Tagen @ CalBaer 5459 Views

Nein, ich bekomme es mehr oder weniger geschenkt (oT)

CalBaer @, Sonntag, 02.07.2017, 07:52 vor 2513 Tagen @ Zarathustra 5368 Views

- kein Text -

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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Nein, Du kaufst ihn zum Marktpreis (oT)

Zarathustra, Sonntag, 02.07.2017, 12:22 vor 2513 Tagen @ CalBaer 5317 Views

Sicher, und der zeigt, was ein E-Auto wirklich wert ist, naemlich nur 20-25% vom Neupreis nach wenigen Jahren, fuer mich fast geschenkt (oT)

CalBaer @, Sonntag, 02.07.2017, 21:48 vor 2512 Tagen @ Zarathustra 5330 Views

- kein Text -

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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Sicher, und das zeigt, was ein e-Computer wirklich wert ist - Mann o Mann ... (oT)

Zarathustra, Montag, 03.07.2017, 09:39 vor 2512 Tagen @ CalBaer 5358 Views

Danke für den Tipp :)

Herb @, Südsteiermark, Freitag, 30.06.2017, 17:14 vor 2514 Tagen @ CalBaer 5641 Views

beim Tesla wiederum ist es ganz anders

Beste Grüße, Herb

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NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Beim Reichenweiten-Thema scheinen hier fast nur Bobbycar-Fahrer zu diskutieren...

Hasso, Freitag, 30.06.2017, 10:44 vor 2515 Tagen @ Herb 6048 Views

bearbeitet von Hasso, Freitag, 30.06.2017, 10:52

Hallo CalBaer,
wo siehst du das Problem dabei?
99% (symbolisch für die allermeisten) der Nutzer brauchen keine 1000 KM
Reichweite pro "Tank".
Mit 3-400 KM können sie bis auf Urlaub ihren Bedarf völlig abdecken. Bei
Nichtgebrauch wird Zuhause/Firmenparkplatz an der Steckdose aufgeladen,
genau wie das Handy und fertig.

Tanken fällt vollkommen weg und bei Reisen, legen sie nach 400 KM eine 20
Minuten Pause ein und nutzen während einer Rast den öffentlichen
Schnelllader.

Hallo Herb,
ich erzähle Dir mal, warum mindestens 850km Reichweite (real, nicht Prospekt!) mit einem Diesel für mich unabdingbar ist.

1. Die Autobahntankstellen sind für mich unverschämt teuer, weshalb ich sie NIE nutzen will.

2. In der Woche kann immer gemütlich auf "günstigen Sprit" warten.

3. Wer musste schon mal im Urlaubsverkehr an einer AB-Tankstelle tanken?
Und hatte dann eine lange Schlange vor sich, die das Gleiche "mussten"?

Ist mir einmal vor 12 Jahren aus Versehen passiert.
Diskutierte mit meiner Tochter und fuhr dabei mit leerem Tank auf die AB... 20 Minuten Wartezeit beim AB-tanken, obwohl wir noch weit fahren mussten[[sauer]]
Den Nervenzusammenbruch würde ich heute nicht mehr überleben.
Gute Fahrt und schönes Wochenende
Hasso

Konsens

QuerDenker @, Freitag, 30.06.2017, 11:37 vor 2515 Tagen @ Hasso 5979 Views

Hallo Hasso,

Du scheinst - ähnlich wie ich nebenbei - Viel-/Gern-/Weitfahrer zu sein [[lach]]

Und deswegen sind wir auch hier einer Meinung:
Ein hochvolumiger Diesel ist dafür immer noch das Beste und das Wirtschaftlichste! [[top]]

Und für LKW/Busse mit langen Strecken gilt das natürlich analog.

Aber 'Fernfahrt' ist nicht die 'normale' Nutzung eines PKW.

Die überwiegende Nutzung ist Einkaufen, 'Kindertaxi' und 'Zur-Arbeit-Fahren'.
Für einen einfachen Pendlerabstand von 25km reichen auch 200km Reichweite mit 'Stau'. Und mit bisschen mehr gehen auch Einfach-Entfernungen von 100km beim Wochenendausflug....

Aber für Fernstrecken - Induktivfern(s)trassen und Ähnliches dauern wohl noch - bleibt es damit bei Diesel (notfalls mit mehr Wartung auch Benziner) [[lach]]

Noch dazu, wo ich nichts davon halte, die 'Abgasverlagerung' - in Form einer Nutzung von Atom-&Kohlestrom - in der e-Mobilität als 'Beitrag am aktiven Umweltschutz' zu sehen - wie es ja aber leider 'verkauft' wird! [[wut]]

Gute Fahrt und schönes Wochenende
Hasso

Dir auch und Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Mit Bobbycar geht´s um den Globus dank Eigenantieb

Balu @, Freitag, 30.06.2017, 13:54 vor 2515 Tagen @ Hasso 5699 Views

mit nem Riesentank nur bis er alle ist.

Statistisch reichen 100 km Reichweite für einen ganzen Tag Fahrten. Die max. Verkehrsfrequenz liegt bei 18 km/h.

Was soll also das ganze Gejammer nach "Freie Fahrt für freie Bürger"?

Es geht definitiv an jedem Sinn und Zweck vorbei.

Und TESLA fängt genau da an, wo in der Vergangenheit schon clevere Geschäftsleute mit ihren Erfindungen und Entwicklungen ansetzten, bei denen die nicht Sinn und Zweck, sondern Immage und Prestige in den Vordergrund stellen.

Es mag ja durchaus noch schick sein, mit ´nem dicken fetten Diesel mit 1.200 km Reichweite durch die Gegend zu fahren - aber - nach ´nem leise schnurrenden TESLA drehen sich alle um, so sie es denn mitbekommen.

Fahrt ihr mal schön eure Panzer weiter, am besten in der Rush hour m it sto´n go oder im Stau.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Super Beispiel

Herb @, Südsteiermark, Freitag, 30.06.2017, 17:28 vor 2514 Tagen @ Hasso 5777 Views

Hallo Hasso,

Ist mir einmal vor 12 Jahren aus Versehen passiert.
Diskutierte mit meiner Tochter und fuhr dabei mit leerem Tank auf die
AB... 20 Minuten Wartezeit beim AB-tanken, obwohl wir noch weit fahren
mussten[[sauer]]
Den Nervenzusammenbruch würde ich heute nicht mehr überleben.

Szenario Elektro:
Hasso muss gar nicht tanken, nie mehr. Er stöpselt sein Vehikel ab und es kann "Vollgetankt" losgehen.
Irgendwann nach 3 oder 4 Stunden legt er eine Pause ein und er führt seine Gespräche bei einem Tässchen Kaffee weiter.

Er erledigt alle anderen menschlichen Bedürfnisse und setzt nach gut 20 Minuten entspannt seine Fahrt fort.

Gruß an dich und deine blonden Amazonen <img src=" />

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NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

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