Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung und ein gutes Signal: Volksabstimmung in der Schweiz mit 58,2 % gegen Atomkraft! :-)

neptun, Montag, 22.05.2017, 04:36 vor 2621 Tagen 3191 Views

Liebe Foristen,

zu sehen ist das in den Tagesthemen vom 21. Mai 2017, 22:45 Uhr (00:11:05 - 00:11:31) und zu lesen im Focus.

Auch wenn @CM darüber immer wieder viel fundiertes, u.a. z.B. über die grundsätzliche Nichtversicherbarkeit von AKWs, geschrieben hat, für die Gelben also ein alter Hut, wird endlich mal in einem Video (beim focus verlinkt) das Mißverhältnis dessen aufgezeigt, was die Betreiber an Geldsicherheiten vorhalten müssen, im Vergleich zu den Kosten, den ein jedes Jahr mit einem Prozent wahrscheinlicher Super-GAU verursachen würde: nämlich das Hundert- bis Tausendfache. Es wird auch auf die grenznahen Pannen-AKWs in Belgien und Frankreich hingewiesen.

LG neptun

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kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Leichtfertiges Wunschdenken des Autoren

neptun, Montag, 22.05.2017, 19:32 vor 2621 Tagen @ ijoe 2307 Views

Hi ijoe,

der Autor scheint nicht allzu helle zu sein. Ich hab's kurz überflogen, aber ab einer bestimmten Stelle nicht mehr weitergelesen.

Aufgrund von Tschernobyl und Fukushima kommt er zu nämlich zu folgendem Wunschdenken:

"Wir treffen also zwei ganz bewußt pessimistische Annahmen:

- Die maximale Schadenshöhe beträgt 430 Milliarden Euro.
- Der Schaden tritt alle 25 Jahre ein."

Noch vor Fukushima (aber nach Tschernobyl) "wußte" jeder Atomkraftbefürworter, daß so etwas höchstens alle paar Millionen Jahre passieren kann.

Gleichermaßen beschränkt ist es nun, anzunehmen, daß alle 25 Jahre nur eine "pessimistische Annahme" sei.


Zu Deinem Beitrag:

Bezahlbar, wie Du im Betreff schreibst, sind solche "Unfälle" höchstens unter zwei Bedingungen:

1. Es muß bei höchstens diesem zeitlichen Abstand von 25 Jahren bleiben. (Wunschdenken)
2. Man muß sich darüber einig werden, wer bezahlt. [[lach]]

"Grundsätzlich versicherbar", wie Du in Deinem Beitrag schreibst, sind AKW's allerdings nicht, wie @CrisisMaven u.a. auch hier darlegt, weshalb das ja bisher auch noch keine Versicherung getan hat.

Damit wir uns hier nicht unnötig herumschlagen und ich dann möglicherweise immer wieder Stellen aus dem Forum zitieren muß, empfehle ich Dir, Dich grundlegend zu informieren ( aber Vorsicht, das dauert nicht nur Stunden! <img src=" /> ), was eine evtl. tiefer gehende Diskussion erheblich erleichtern dürfte.

LG neptun

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Wahrscheinlichkeit

ijoe @, Montag, 22.05.2017, 19:38 vor 2621 Tagen @ neptun 2443 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 22.05.2017, 20:04

Hi ijoe,

der Autor scheint nicht allzu helle zu sein. Ich hab's kurz überflogen,
aber ab einer bestimmten Stelle nicht mehr weitergelesen.

Damit wir uns hier nicht unnötig herumschlagen und ich dann
möglicherweise immer wieder Stellen aus dem Forum zitieren muß, empfehle
ich Dir, Dich
grundlegend zu
informieren
( aber Vorsicht, das dauert nicht nur Stunden!
<img src=" /> ), was eine evtl. tiefer gehende Diskussion erheblich erleichtern
dürfte.

Du liest selbst nicht bis zum Schluß, empfiehlst mir aber zu lesen?
Ich kenne die Diskussion, hat mich nicht überzeugt, was CM da schreibt, aber ich belasse es dabei, soll sich jeder selbst seine Meinung bilden.

Noch vor Fukushima (aber nach Tschernobyl) "wußte" jeder
Atomkraftbefürworter, daß so etwas höchstens alle paar Millionen Jahre
passieren kann.

Beispielhaft nur das: Wer die Millionen Jahre wörtlich nimmt, interpretiert die Wahrscheinlichkeitsrechnung falsch.

ijoe

Die "Wahrscheinlichkeitsrechner" suggerieren aber Gefahrlosigkeit, ...

neptun, Montag, 22.05.2017, 19:57 vor 2621 Tagen @ ijoe 2219 Views

... und das ist schlicht verantwortungslos.

Ich habe nicht gesagt, daß so etwas höchstens alle paar Millionen Jahre passieren kann.

Dein Vorwurf ist nicht gerechtfertigt, denn ich habe begründet, weshalb ich diesen scheinbar etwas unterbelichteten Autoren nicht weiterlesen wollte. Für Schwachsinn habe ich keine Zeit!

Hast Du alles zu diesem Thema von @CrisisMaven gelesen (was alles andere als Schwachsinn ist) und bist dadurch zu der Auffassung gekommen, daß es Dich nicht überzeugt (wofür Du allerdings keine Begründung gabst)? Wenn ja, wo finde ich dann Deine fundierte Widerlegung?

Wie wär's denn, wenn Du mal Stellung beziehst mindestens zu dem, was CM zur Versicherbarkeit geschrieben hat? Keine Angst, das ist nicht lang! <img src=" />

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