US Leitzinsanhebung - Larry Williams könnte Recht behalten

Ashitaka @, Donnerstag, 16.03.2017, 07:42 vor 2624 Tagen 7582 Views

Mit der gestrigen Zinsanhebung ist der letzte Anstieg vor einer deutlichen Korrekturphase eingeleitet worden. Williams datierte die vor uns aufwartende Korrektur der aktuellen Börsenrally in einem Tradinginterview auf Juni/Juli 2017. Die Hurst-Wellenreiter datieren ebenfalls eine deutliche Korrektur der US-Indizes auf Mitte 2017 und die Elliott-Wellen-Analysten gehen sowieso von dem Ende der derzeitigen Welle 5 aus.

Wird also Zeit, dass wir uns auf die Mitnahme der Anfänge dieser bevorstehenden Korrektur vorbereiten, oder? In den nächsten Wochen ist wohl mit rasanten Kursanstiegen, danach mit ordentlichen Schwankungen zu rechnen.

Und dann könnte es für 2-3 Jahre sehr brutal werden.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Könnte durchaus sein, dass es so eintrifft.

siggi, Freitag, 17.03.2017, 01:52 vor 2623 Tagen @ Ashitaka 4151 Views

bearbeitet von siggi, Freitag, 17.03.2017, 10:21

Mit der gestrigen Zinsanhebung ist der letzte Anstieg vor einer deutlichen
Korrekturphase eingeleitet worden. Williams datierte die vor uns
aufwartende Korrektur der aktuellen Börsenrally in einem Tradinginterview
auf Juni/Juli 2017. Die Hurst-Wellenreiter datieren ebenfalls eine
deutliche Korrektur der US-Indizes auf Mitte 2017 und die
Elliott-Wellen-Analysten gehen sowieso von dem Ende der derzeitigen Welle 5
aus.

Wird also Zeit, dass wir uns auf die Mitnahme der Anfänge dieser
bevorstehenden Korrektur vorbereiten, oder? In den nächsten Wochen ist
wohl mit rasanten Kursanstiegen, danach mit ordentlichen Schwankungen zu
rechnen.

Und dann könnte es für 2-3 Jahre sehr brutal werden.

Die Stimmen mehren sich in diese Richtung, siehe MMnews.

Natürlich rappelt es irgendwann wieder mal im Karton, und zwar heftig, aber vorherzusagen, wann das sein wird, ist auch diesmal äußerst schwer vorherzusagen. Ich selber habe bereits 2005, also 3 Jahre zu früh den Immobiliencrash tagtäglich kommen sehen und zum Glück nicht bereits damals mit Geld darauf spekuliert.

Wer sagt denn z. B., dass die FED die Zinsen bei Bedarf nicht wieder senkt? Einen kleine Spielraum dafür haben sie ja bereits wieder.

LG

siggi

PS: Schade, dass diese Themen aktuell im Gelben Forum wohl nicht so die große Resonanz finden.

Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?

Mephistopheles, Freitag, 17.03.2017, 09:42 vor 2623 Tagen @ siggi 3908 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 17.03.2017, 09:50

Und dann könnte es für 2-3 Jahre sehr brutal werden.


Die Stimmen mehren sich in diese Richtung, siehe MMnews.

Natürlich rappelt es irgendwann wieder mal im Karton und zwar heftig,
aber vorherzusagen, wann das sein wird, ist auch diesmal äußerst schwer
vorher zu sagen. Ich selber habe bereits 2005 also 3 Jahre zu früh den
Immobiliencrash tagtäglich kommen gesehen und zum Glück nicht bereits
damals mit Geld darauf spekuliert.

Kannst du das belegen? Oder geschah das nur in deiner Erinnerung?

Wer sagt denn z. B., dass die FED die Zinsen bei Bedarf nicht wieder
senkt? Einen kleine Spielraum dafür haben sie ja bereits wieder.

https://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM
https://de.wikipedia.org/wiki/Wer_soll_das_bezahlen%3F

Höhere Zinsen können nur von Staaten bezahlt werden, die sich das Geld dafür leihen.
Der Markt wird bei höheren Zinsen entweder keine oder sehr viel weniger Kredite nachfragen ==> Deflation.

Eine Ausnahme bilden lediglich staatliche Mindestpreisgarantien wie nach dem EEG oder dem Beitragsservice.
Diese Mindestpreise schränken natürlicherweise die Nachfrage nach Gütern ein, deren Preis auf dem Markt gebildet wird ==> Deflation

Dann sinken die Staatseinnahmen, Folge, noch mehr Kredite müssen vom Staat aufgenommen werden ==> noch mehr Deflation.

Ich möchte dir keinewegs widersprechen, ich sehe das so ähnlich. Die Zinserhöhung kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie den größtmöglichen Schaden verusachen wird.

Wir werden wohl durch die sieben mageren Jahre durchmüssen.

Gruß Mephistopheles

7 magere Jahre

Illu @, Am grünen Inn, Freitag, 17.03.2017, 13:35 vor 2623 Tagen @ Mephistopheles 3615 Views

Aus Versehen gerade gesehen, dies war dein 5.000der Post^^.
Eine schöne runde Zahl. [[freude]]

Hi Meph, wes Diener du auch sein magst, traue ich mich, weil du halt auch ein Mensch bist, dich etwas zu fragen, der momentan nachdenklicher als sonst scheint, bzw. weniger ironisch wie üblich auf mich wirkst.

Naja, vor allem, weil du indirekt auf die Biblischen 7 mageren (nach 7 fetten Jahren) abzielst. Und ob deiner querliegenden Antworten vllt. etwas anderes zurückkommt, als in den mannigfachen Börsen-Newsletters drinsteht?

Vielleicht habe ich die verkehrte Vorstellung, dass die meisten hier aktiven Schreiber auch an der Börse handeln.
Du nicht?


Ich würde gerne, aber weiß nicht, wie ich anfangen soll.

Wenn du von 7 mageren Jahren ausgehst, was käme denn überhaupt noch in Frage als gutmeinender Rat, den man einer 70-jährigen Frau mit einer Rente iHv. 522 EUR, die gerade ein riesiges Geldgeschenk (für meine Verhältnisse - davon kann ich - gerechnet nach Hartz-IV / GruSi- Modalitäten ca. 8-10 Jahre leben - bei heutigem Standard) bekommen hat, wie sie / ich am besten vorgehen könnte? Bitte bitte keine zynische Antwort.

Im Übrigen, bringt mich nichts um, trotz mannigfacher körperlicher Behinderungen. Und wenn es soweit wäre, bin sowieso Ellis Meinung, daß mein Leben das einzige ist, was mir gehört. LG, Illu

Hier eine Einschätzung

lowkatmai @, Freitag, 17.03.2017, 15:57 vor 2623 Tagen @ Illu 3637 Views

die wohl eher in Ellis Richtung geht (Wenn diese noch so steht, wie ich sie im Hinterkopf habe):

S+P hoch bis Herbst/Jahresende 2017 in Richtung 2.700

Anschließend gut ein Jahr abwärts bis knapp über 2.000.

Danach 2 Jahre weiter aufwärts bis gut 3.700.

Und dann erst jahrelang sehr brutal abwärts. (die (4) Richtung 1.000)

Quelle:

http://www.gold-eagle.com/article/will-fed-continue-move-market-higher-“covert”-qe...

https://cdn77.elliottwavetrader.net/images/charts/201703/full-AlrcFscxLcqLrxgGBXvx8.jpg


Mal schauen wie es kommt.

Die mageren Jahre schon ab Mitte 2017 oder erst ab 2021?


Gruß

l[[zwinker]]

S&P 500, bzw. Indexfonds

Illu @, Am grünen Inn, Sonntag, 19.03.2017, 21:43 vor 2621 Tagen @ lowkatmai 2249 Views

S&P 500, bzw. Indexfonds

Danke, lowkatmai [[hüpf]]

Auf S&P 500 (den meinst du doch?) wäre ich auf Anhieb nicht gekommen. Allerdings schielte ich auf andere Indexfonds, DAX und MSCI World ETFs.
Ungehebelt zunächst - so als Anfänger wäre das ja bodenloser Leichtsinn.

Seit nun fast einem Jahrzehnt habe ich Unmengen an Tipps aus diesem Forum abgespeichert - mittlerweile auf diversen Festplatten verteilt - hat jedoch niemals zur Praxis gereicht, weil das Geld zum spekulieren fehlte.

Immerhin konnte ich dennoch stetig etwas bedrucktes Papier abzwacken, indem ich hauptsächlich die Tipps von Hasso und damals dem Bär (wo ist er nur abgeblieben?) beherzigte und die Silber-Euro-Münzen in recht großer Anzahl gesammelt hatte.

Die Empfehlungen von Hasso prägten sich mich ein, denn seine Art zu schreiben war auch für Laien gut verständlich und meist amüsant zu lesen. Danke Hasso. [[freude]] Nun fehlt mir der Mut, einfach Aktien von Vonovia, Verbund (die Wette war Spaßfakter N°1*) oder Siemens et al. zu kaufen, weil die alle so hoch stehen.

Vielleicht sind die kommenden 7 mageren Jahre ein guter Zeitpunkt, um einzusteigen? Die Grundregel von Hasso, darauf zu achten, worauf Menschen kaum verzichten können werden, wie bspw. Wasser, Nahrung, Wohnen, Kranken- und Pflegeversorgung, Pharmazeutika, Energie und Fortbewegung, (nur so aus dem Gedächtnis) da werde ich mich etwas genauer umschauen und in einem Test-Muster-Depot mit einer Auswahl rumprobieren, um etwas in Übung zu kommen.

Es würde mich interessieren, wie lange ihr "alten Börsen-Hasen" [[zwinker]] gebraucht habt, um einigermaßen sattelfest im Aktienhandel mitmachen zu können. Leider fehlt mir halt diese Erfahrung und ich bin ja auf das Geld angewiesen, sodaß es fatal wäre, wenn ich zu viel davon verlieren würde.

Andererseits ist zu Zeiten von Nullzinsen und Bankenmithaftung ein Tages- oder Festgeldkonto per se ein steter Verlust. Tja, es gibt noch viel zu lernen - insbesonders, die "hilfreichen" Börsen-Newsletters von denen zu unterscheiden, welche lediglich Eigenprodukte (verdeckt) bewerben.

Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, von dir diese Tipps gesteckt bekommen zu haben und werde in dieser Richtung intensiver forschen. [[hüpf]] LG, Illu
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

> die wohl eher in Ellis Richtung geht (Wenn diese noch so steht, wie ich sie > im Hinterkopf habe): > > S+P hoch bis Herbst/Jahresende 2017 in Richtung 2.700 > > Anschließend gut ein Jahr abwärts bis knapp über 2.000. > > Danach 2 Jahre weiter aufwärts bis gut 3.700. > > Und dann erst jahrelang sehr brutal abwärts. (die (4) Richtung 1.000) > > ... > > > Mal schauen wie es kommt. > > Die mageren Jahre schon ab Mitte 2017 oder erst ab 2021? > > > Gruß > > l[[zwinker]]

Der älteste Beruf der Menschheit

Mephistopheles, Freitag, 17.03.2017, 18:38 vor 2623 Tagen @ Illu 3481 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 17.03.2017, 19:54

Nein, ich meine nicht das älteste Gewerbe der Menschheit, sondern den ältesten Beruf, also das, wozu der Mensch berufen ist.

Aus Versehen gerade gesehen, dies war dein 5.000der Post^^.
Eine schöne runde Zahl. [[freude]]

Hi Meph, wes Diener du auch sein magst, traue ich mich, weil du halt auch
ein Mensch bist,

Das ist eine wichtige Erkenntnis! Das Teuflische steckt nämlich im Menschen, und nur im Menschen, es ist sozusagen ein inhärenter Bestandteil des Menschseins.
Außerhalb des Menschen gibt es keine Teufel. [[zwinker]]

dich etwas zu fragen, der momentan nachdenklicher als
sonst scheint, bzw. weniger ironisch wie üblich auf mich wirkst.

Naja, vor allem, weil du indirekt auf die Biblischen 7 mageren (nach 7
fetten Jahren) abzielst. Und ob deiner querliegenden Antworten vllt. etwas
anderes zurückkommt, als in den mannigfachen Börsen-Newsletters
drinsteht?

Vielleicht habe ich die verkehrte Vorstellung, dass die meisten hier
aktiven Schreiber auch an der Börse handeln.
Du nicht?

Nein, ich nicht.

Ich würde gerne, aber weiß nicht, wie ich anfangen soll.

Wenn du von 7 mageren Jahren ausgehst, was käme denn überhaupt noch in
Frage als gutmeinender Rat,

Rückbesinnung auf den ältesten und einzigartigen Beruf des Menschen.
Von Natur aus ist der Mensch - jeder Mensch - ein Handwerker. Das unterscheidet Menschen von Bonobos. Das ist seine Berufung.

Ich glaube nicht ans Geld. Ich glaube auch nicht an die Börse. Von beidem kann man nicht überleben.
Vom Handwerk hat die Menschheit seit Urzeiten überlebt, auch und gerade in Notsituationen.

Mein Vater machte nach dem Krieg eine Lehre während der Inflation. Bezahlt wurde natürlich in (werttlosen) Reichsmark - und mit einer Schweinehälfte.

Der Mensch war Handwerker, bevor er zum Jäger wurde. Ohne Jagdwerkzeug, ohne Faustkeil [image] [image] wäre es nichts gewesen mit der Jagd.
Und ohne Feuer hätte man die Jagdbeute nicht verzehren können, das menschliche Gebiss ist bis heute nicht geeignet zum Verzehr von rohem Fleisch.
Feuer zu machen ist Handarbeit in Reinkultur, schafft außer uns keine andere Tierspezies.

den man einer 70-jährigen Frau mit einer Rente
iHv. 522 EUR, die gerade ein riesiges Geldgeschenk (für meine
Verhältnisse - davon kann ich - gerechnet nach Hartz-IV / GruSi-
Modalitäten ca. 8-10 Jahre leben - bei heutigem Standard) bekommen hat,
wie sie / ich am besten vorgehen könnte? Bitte bitte keine zynische
Antwort.

Das wird nicht einfach sein, aber ich bemühe mich. Je mehr ich nachdenke, um so zynischer fallen - nach meiner Eigeneinschätzung - meine Antworten aus. [[zwinker]]

Im Übrigen, bringt mich nichts um, trotz mannigfacher körperlicher
Behinderungen.

Dazu hast du leider nichts geschrieben. Der Mensch kann aber (erstaunlicherweise) noch lange mit den Händen arbeiten, wenn er sich auch nicht mehr selbstständig bewegen kann.

Und wenn es soweit wäre, bin sowieso Ellis Meinung, daß
mein Leben das einzige ist, was mir gehört.

und deine Hände.
Wer ein Handwerk beherrscht, kann sich immer ernähren.

LG, Illu

Gruß Mephistopheles

Hände - Werke

Illu @, Am grünen Inn, Sonntag, 19.03.2017, 21:16 vor 2621 Tagen @ Mephistopheles 2173 Views

Hände-Werke

hi Meph, du bleibst dir treu, denn soweit ich dich nicht als mehrdeutigen Herausforderer wahrgenommen hatte, stehst du schon lange auf dem Standpunkt: zurück zu den Wurzeln. [[top]]

Auch von dir und vielen anderen hier hatte ich profitiert.*)

Meine Vollblut-Akademiker-Eltern drängten auf einen "vernünftigen" Beruf, bevor ich alleine auf Kunst angewiesen wäre. So machte ich eine Lehre als biologische Assistentin (dunnemals simpel Tierpräparator (Männerberuf) genannt). Mein Gewinn war, in diesem mittelgroßen Museum (in Münster) durchlief ich 'unsere' Werkstätten zur Ausbildung, Schreinerei, Schlosserei. Glaserei und Sachen wie bspw. Schadinsektenbekämpfung liefen nebenher.

Es wurde damals schon mit allerlei Kunststoffen für Modelle gewerkelt - die Arbeit dort war wesentlich anspruchsvoller als das, was so Jägerbeute-Ausstopferei (sitzender Fuchs mit Aschenbecher in den Vorderpfoten *bäh* [[zwinker]]) betraf.


Am Meisten allerdings profitierte ich von meiner Großmutter (geb. Okt. 1900), die mich (damals 7 Jahre alt) sofort nach unserer Ankunft aus China unter ihre Fittische nahm, im Garten überallhin zum Arbeiten dabei war und mir nebenbei Nähen, Stricken Posamentenstickerei, Lieder - sie sang viel - und Lebensweisheiten aller Art, Kochen, Einmachen, usw. beibrachte. Sie wurde fast 100 Jahre alt, hat alles bis weit über 90 Jahre in Haus und Garten alleine gemanagt) - die gütigste Frau, bei deren Gedenken meine Augen brennen.

Später, in MUC-Nymphenburg, im Realgymnasium bei den Englischen Fräulein gab es noch einen Handarbeitsunterricht, wo wir auf der Tretmaschine u.a. Nachthemden und Kleider nähen lernten. Aber auch die Stickereien für die Männer-Dekos beim Kirchlichen Konsil, wo alle lateinisch untereinander sprachen. Hach, wäre ich dabei allzugerne um 1.800 Jahre mindestens jünger gewesen.^^


*) Tja und profitiert habe ich, weil ich mir wieder so eine mechanische Nähmaschine von Singer zulegte. [[lach]] Ich weiß nicht, ob es ausreicht, wenn man selber Schnitte machen kann oder Kleidung umnähen, bzw. neue Bekleidung herstellt. Vor allem dürfte die Konkurrenz groß sein.

Aber es genügt vllt. schon, Socken zu stopfen, kaputte Reißverschlüsse zu ersetzen usw.


Bei deinem Faustkeil habe ich - sorry - sehr herzhaft gelacht.
Lieber Meph, das werde ich wohl eher nicht mehr lernen - naja, um Nadeln anzuspitzen evt.? Aber es soll sehr schwer sein, solche wie in deinen Illustrationen dargestellt, selber aus Feuerstein (?) rauszukeilen.

Als Zugabe für Zeiten von Hand-Werken habe ich mir beizeiten Unmengen von Böhmischen Perlen zugelegt, womit ich allerlei herstellen / verzieren kann. Das kommt daher, weil ich einen Bericht gelesen hatte, wo eine Frau direkt nach der Währungsumstellung nicht widerstehen konnte und sich von dem Startgeld einen Hut kaufte.^^


Hände !!! - hast voll ins Schwarze getroffen - die sind noch i.O. und die Augen!!!
Ansonsten völlig zerschlissene Wirbelsäule, Arteriosklerose, Stents, Schlaganfallähnliche Folgen einer verunglückten OP. Folge: Gehbehinderung.

Aber sag jetzt bitte nicht, sooo viel wolltest du auch nicht gerade wissen. [[freude]]
Schönen Sinntagabend noch, LG, Illu

Zinsentwicklung und Aktienmärke

siggi, Samstag, 18.03.2017, 03:48 vor 2622 Tagen @ Mephistopheles 2699 Views

bearbeitet von siggi, Samstag, 18.03.2017, 14:48

Hallo Meph,

vorher zu sagen. Ich selber habe bereits 2005 also 3 Jahre zu früh den
Immobiliencrash tagtäglich kommen gesehen und zum Glück nicht bereits
damals mit Geld darauf spekuliert.


Kannst du das belegen? Oder geschah das nur in deiner
Erinnerung?

Immerhin haben wir hauptsächlich wegen dieser Meinung in 2005, mitten im Immobilienboom in Irland, unsere Hütte dort verkauft zum völligen Unverständnis unserer Nachbarn, wenn wir warnend in die Zukunft blickten. 3 Jahre später haben sie es dann verstanden. Ich könnte entsprechende Belege vorlegen. <img src=" />

Wer sagt denn z. B., dass die FED die Zinsen bei Bedarf nicht wieder
senkt? Einen kleine Spielraum dafür haben sie ja bereits wieder.

Ich möchte dir keineswegs widersprechen, ich sehe das so ähnlich. Die
Zinserhöhung kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie den
größtmöglichen Schaden verursachen wird.

Die große Frage, die hier schon so oft diskutiert wurde, welchen Einfluss hat die Zinsentwicklung auf die Aktienmärkte?

Kostolany hatte da eine ganz klare Meinung. @Elli sieht unter Elliott-Gesichtspunkten keinen Zusammenhang, wenn ich mich recht erinnere.

Ein von mir ziemlich geschätzter Analyst, Christoph Zwermann, versucht Fundamentales mit Elliott zu vereinen:

http://www.deraktionaer.tv/video/christoph-zwermann-bei-dax-und-co-sind-ziele-erreicht-...

Das Schöne ist, wir werden es erleben, was kommt. <img src=" />

LG

siggi

Markteinschätzung:

lowkatmai @, Freitag, 17.03.2017, 09:52 vor 2623 Tagen @ siggi 4209 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 17.03.2017, 10:28

Derzeit bin ich auch dabei, mich auf fallende Kurse/eine längere Abwärtsphase einzustellen bzw. darauf zu spekulieren. Derzeit wird mir aber von zu vielen Seiten auf dieses Szenario gesetzt (nochmal 10 % hoch bis in den Sommer hinein und dann abwärts). Kann natürlich auch sein, dass ich beim schnellen scannen der Quellen im Internet nur diese Meinungen rausfiltere. Z.B.:


"Allerdings deutet einiges darauf hin, dass wir uns nun vermutlich in die letzten 5-10 % der großen Indizes hineinbewegen. Sprich: Beim S&P500
 (akt. 2.385) wären dies 2.500 - 2.625 Punkte, im DAX (ca. 12.100) 12.700 - 13.300 Zähler."

Quelle:
www.sicheres-vermoegen.de

"Middle of 2017 surely the bear market will start, but it can also start early and that’s the reason I have...
Remember this line - If fall starts in 2017, then this bear market will last for a minimum of 29 months."

Quelle:
http://www.mahendraprophecy.com

Noch ist es, meiner Meinung nach, zu früh, auf fallende Kurse zu setzten. Da stimme ich den diversen Marktmeinungen zu.

Gruß


l[[zwinker]]

Endspurt

Fobi @, Oberbayern, Samstag, 18.03.2017, 18:59 vor 2622 Tagen @ lowkatmai 2672 Views

"Allerdings deutet einiges darauf hin, dass wir uns nun vermutlich in die
letzten 5-10 % der großen Indizes hineinbewegen. Sprich: Beim S&P500

(akt. 2.385) wären dies 2.500 - 2.625 Punkte, im DAX (ca. 12.100) 12.700 -
13.300 Zähler."


Ich kann mir vorstellen, dass im Sommer schon viele auf fallende Kurse setzen. Diese werden vielleicht noch von einer Schlussrally überrascht, welche nochmals schnell einige hundert Punkte in sich haben wird. Während diejenigen, welche auf fallende Kurse setzten auf dem scheinbar falschen Fuß erwischt werden und diese zum Teil noch auf steigende Kurse umschwenken und die Masse der Anleger von noch höheren Kursen träumt geht es dann binnen Tagen schnell um mehr als 10% runter. Ob dann viele gleich auf fallende Kurse setzen, obwohl es die richtige Entscheidung wäre, bezweifle ich, da sie durch den "Endspurt" verunsichert sind....

Irgendwie so könnte ich mir das Szenario vorstellen! [[freude]]

Wahrscheinlicher Volltreffer

Broesler @, Samstag, 18.03.2017, 21:26 vor 2622 Tagen @ Fobi 2711 Views

diejenigen, welche auf fallende Kurse setzten auf dem scheinbar falschen
Fuß erwischt werden und diese zum Teil noch auf steigende Kurse
umschwenken und die Masse der Anleger von noch höheren Kursen träumt geht
es dann binnen Tagen schnell um mehr als 10% runter.

DAX > 12.390,8 (ATH) ist unwahrscheinlich, auf Abwärtsimpulse achten, bisher keiner erkennbar.
Ziel: 11.900 - 11.500 (erstmal). Mehr verrät der Chart nicht.

Ahoi

--
* Let's Chart
* #PopcornLong
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand
* "The universe offers infinite potential to those who dare." David Kipping

Deine Einschätzung wäre interessant

Illu @, Am grünen Inn, Sonntag, 19.03.2017, 21:53 vor 2621 Tagen @ lowkatmai 2203 Views

Hi lowkatmai,

kannst du hier eine Nachricht hinterlassen, wenn du der Meinung bist, es geht ab nun abwärts?

Ich traue mich noch nicht, Zertis mit Stopp-loss (hab ich die Begriffe überhaupt richtig verwendet?) einzusetzen, aber würde es gerne in meinem Test-Depot verfolgen.

Gibst du Bescheid?
Oder Broesler?

Danke im Voraus.

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