"Wir sind wieder in einem Angst-Staat." - besser kann man m.M.n. das Merkel-Regime nicht charakterisieren.

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 21.02.2017, 11:30 vor 2610 Tagen 7079 Views

Aber lest bitte selbst, kurz, knapp und auf den Punkt gebracht.

Meine Frage: Ist der Weg von der Demokratie über die Demokratur zur Oligarchie ein zwangsweiser?

--
Beste Grüße

GRIBA

Das stimmt, aber...

re-aktionaer @, Dienstag, 21.02.2017, 12:02 vor 2610 Tagen @ Griba 5373 Views

... die "anderen" fürchten sich noch viel viel mehr. Die Repression die wir sehen, ist die Repression die immer dann auftritt, wenn die Autorität verloren geht. Wer schreit ist schwach und wer andere Meinungen mit Gewalt und Einschüchterung unterbinden muss, hat weder Argumente noch die inhaltliche Deutungshoheit über.
Hier ein schöner Vortrag vom Boss der Identitären, der vieles sehr richtig macht, im Moment.
https://www.youtube.com/watch?v=3gjTgCAYwaA

Der Weg zur Oligarchie

Falkenauge @, Dienstag, 21.02.2017, 12:25 vor 2610 Tagen @ Griba 4891 Views

Meine Frage: Ist der Weg von der Demokratie über die Demokratur zur
Oligarchie ein zwangsweiser?

Mit einem Parteiensystem ist der Weg zur Oligarchie m.E. zwangsläufig.
Das ist hier und dort gründlich behandelt und nachgewiesen.

Danke für die Erklärung. Jetzt haben wir endlich den Nachweis: Das Wasser ist nass.

Mephistopheles, Dienstag, 21.02.2017, 15:52 vor 2610 Tagen @ Falkenauge 4214 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 21.02.2017, 15:59

Meine Frage: Ist der Weg von der Demokratie über die Demokratur zur
Oligarchie ein zwangsweiser?


Mit einem Parteiensystem ist der Weg zur Oligarchie m.E. zwangsläufig.
Das ist
hier
und
dort
gründlich behandelt und nachgewiesen.

Irgendwie kommen mir deine ganzen Beiträge vor, als wärest du geistig im 19 Jhd. steckengeblieben.

Natürlich ist die repräsentative Demokratie ihrem Wesen nach oben eine Oligarchie, während sich an der Basis die Gosse ausbreitet.

Die Krone liegt in der Gosse!

Die Situation schreit danach, dass einer sich die Krone aus der Gosse fischt und sie sich aufs Haupt setzt.

Wenn wir Glück haben, dann wird das schnell geschehen, anderenfalls wird die Erde und dieses Land noch mit viel Blut die getränkt werden müssen.

DAS ist es, was aktuell ansteht und nicht irgendwelche verqueren Debatten aus dem Geist des 19. Jhd.

Die Demokratie ist tot, ganz tot, sie fängt schon an zu stinken.
Oder, was meinst du, dass Dinge wie Dschungelkamp, Pädosex, 60 verschiedene Geschlechter u.a. Anderes sind als der Verwesungsgeruch der verfaulenden Demokratie?


Gruß Mephistopheles

Demokratie in der Gosse

Falkenauge @, Dienstag, 21.02.2017, 16:26 vor 2610 Tagen @ Mephistopheles 4038 Views

Irgendwie kommen mir deine ganzen Beiträge vor, als wärest du geistig im
19 Jhd. steckengeblieben.

Das kann ja so aussehen für jemand, der selbst noch im 17. Jahrhundert steckt.

Natürlich ist die repräsentative Demokratie ihrem Wesen nach oben eine
Oligarchie, während sich an der Basis die Gosse ausbreitet.

Nein, das ist nicht natürlich, sondern nur so lange, wie durch das Parteiensystem die Repräsentanten im Parlament ihre Kompetenzen, die eigentlich nur auf das Recht im eigentlichen, engeren Sinne beschränkt sein müssten, überschreiten und das Wirtschafts- und Kulturleben ebenso gesetzlich reglementieren. Dies bedeutet dann die Herrschaft weniger.
Aber das geht in deinen mephistophelischen Kopf offenbar nicht hinein - falls du es überhaupt gelesen und in Ruhe durchgedacht hast.

Die Demokratie ist tot, ganz tot, sie fängt schon an zu stinken.
Oder, was meinst du, dass Dinge wie Dschungelkamp, Pädosex, 60
verschiedene Geschlechter u.a. Anderes sind als der Verwesungsgeruch der
verfaulenden Demokratie?

Diese Dinge sind nicht der Verwesungsgeruch der Demokratie an sich, sondern der kulturellen Dekadenz, die durch die heutige Deformation der Demokratie begünstigt wird.

Gruß
Falkenauge

Ich komme nicht dazu es in Ruhe zu durchdenken,

trosinette @, Dienstag, 21.02.2017, 17:40 vor 2610 Tagen @ Falkenauge 3848 Views

weil ich bereits an popligen Widersprüchen verzweifle.

Guten Tag,

Nein, das ist nicht natürlich, sondern nur so lange, wie durch das
Parteiensystem die Repräsentanten im Parlament ihre Kompetenzen, die
eigentlich nur auf das Recht im eigentlichen, engeren Sinne beschränkt
sein müssten, überschreiten und das Wirtschafts- und Kulturleben ebenso
gesetzlich reglementieren. Dies bedeutet dann die Herrschaft weniger.
Aber das geht in deinen mephistophelischen Kopf offenbar nicht hinein -
falls du es überhaupt gelesen und in Ruhe durchgedacht hast.

An anderer Stelle redest du selber davon, das Wirtschaftsleben gesetzlich zu reglementieren. Du möchtest die Betriebsverfassung (Wirtschaft) derart (um)gestalten (reglementieren), dass alle Mitarbeiter gleichberechtigt in den Wirtschaftsprozess (im Unternehmen) eingebunden sind. Wie darf ich mir diese Transformation vorstellen? Wer transformiert und mittels welcher Kompetenz? Im Zusammenhang mit den vorgeschalteten großen Freiheits-, Eigenverantwortungs-, Anti-Parteien- und individuellen Selbstentfaltungserzählungen fehlt mir in solchen Dingen einfach an Phantasie.

kulturellen Dekadenz

Da bin ich total bei Dir. Sollte es uns gelingen, die kulturelle Dekadenz zu überwinden, brauchen wir uns über Demokratie vielleicht "keinen Kopf mehr machen".

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Wirtschaftsleben - Rechtsleben

Falkenauge @, Dienstag, 21.02.2017, 17:55 vor 2610 Tagen @ trosinette 3827 Views

weil ich bereits an popligen Widersprüchen verzweifle.

An anderer Stelle redest du selber davon, das Wirtschaftsleben gesetzlich
zu reglementieren. Du möchtest die Betriebsverfassung (Wirtschaft) derart
(um)gestalten (reglementieren), dass alle Mitarbeiter gleichberechtigt in
den Wirtschaftsprozess (im Unternehmen) eingebunden sind. Wie darf ich mir
diese Transformation vorstellen? Wer transformiert und mittels welcher
Kompetenz? Im Zusammenhang mit den vorgeschalteten großen Freiheits-,
Eigenverantwortungs-, Anti-Parteien- und individuellen
Selbstentfaltungserzählungen fehlt mir in solchen Dingen einfach an
Phantasie.

Die Gleichstellung aller Mitarbeiter, so dass keine Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse entstehen, ist keine inhaltliche Reglementierung des Wirtschaftslebens, sondern eine notwendige Bedingung des Rechtslebens (der rechtlichen Gleichheit), mit der das Wirtschaftsleben ebenso als Voraussetzung zu rechnen hätte wie mit den begrenzt vorhandenen Ressourcen z. B.

"Dieses fundamentale Problem der Lohnsklaverei wird durch das kapitalistische Wirtschaftssystem selbst nicht gelöst werden. Denn in ihm geht es um die Produktion von Waren, ihren Handel und die aus der Kosten- und Gewinnkalkulation hervorgehende Wertbildung, den Preis. Zur Herstellung der Waren werden Produktionsmittel, wie Gebäude und Maschinen, benötigt, die mit Investitionskapital als Waren so günstig wie möglich gekauft werden. Es werden für den Produktionsprozess aber auch menschliche Arbeitskräfte benötigt. Sie sind in dieser Sicht ebenfalls Produktionsfaktoren, die kostengünstig gekauft werden müssen, und ihr Kaufpreis ist der Lohn. Damit ist die Arbeitskraft zwangsläufig ebenfalls zur Ware geworden. Man muss sehen, dass in der Wirtschaf alles zur Ware werden muss, was in sie eingegliedert wird, auch das, was seiner Natur nach niemals Ware sein darf.

Die notwendige Konsequenz daraus ist, dass die grundsätzliche Regelung der menschlichen Arbeit in der Wirtschaft nicht dieser überlassen werden darf. Sie muss vom Rechtsleben erfolgen, mit deren Gesetzen, die an der Würde des Menschen orientiert sind, die Wirtschaft als mit rechtlichen Bedingungen zu rechnen hat, die ihr ebenso von außen gesetzt sind wie auf der anderen Seite die Naturbedingungen der Rohstoff-Gewinnung. „Wie der Wert einer Ware gegenüber einer anderen dadurch wächst, dass die Gewinnung der Rohprodukte (…) schwieriger ist als für die andere, so muss der Warenwert davon abhängig werden, welche Art und welches Maß von Arbeit zum Hervorbringen der Ware nach der Rechtsordnung aufgebracht werden dürfen.“ Damit wird erreicht, „dass die Wirtschaftsorganisation vom Menschen, nicht der Mensch von der Wirtschaftsordnung abhängig ist.“3 Zwar setzt der Staat dem Wirtschaftsleben zum Schutz des Arbeitnehmers bereits durch das heutige Arbeitsrecht z. B. in der Arbeitszeit, der Kündigung und neuerdings auch mit dem Mindestlohn gewisse Grenzen, und die Gewerkschaften erkämpfen Lohnerhöhungen. Doch damit werden überwiegend nur eingetretene Schäden behoben oder abgemildert, nicht aber die strukturellen Ursachen beseitigt.

Zitat aus:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/08/20/kapital-macht-und-lohnsklaverei-das-ver...

Mit freundlichen Grüßen
Falkenauge

Wenn du der Wirtschaft ein Herz einpflanzt, wird sie sterben

trosinette @, Mittwoch, 22.02.2017, 12:03 vor 2609 Tagen @ Falkenauge 3481 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.02.2017, 18:35

Guten Tag,

als gläubiger Debitist las ich jüngst PC Martin „Die Krisenschaukel“ und empfand es als etwas anstößig, dass mir die wirtschaftstheoretischen Fakten und „Lösungen“ in diesem Buch, salopp ausgedrückt, herzlos hingerotzt wurden.

Bei Dir lese ich dagegen viel Herzliches, das versucht, aus Wirtschaft und Moralphilosophie eine Synthese herzustellen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Diese Synthese soll das Gute aus beiden Welten bewahren und das Schlechte fernhalten.

Ich bin davon überzeugt, dass es diese Synthese für uns nicht geben wird. Eine der beiden Welten muss auf der Strecke bleiben. Beweisen kann ich es natürlich nicht. Ich gehe aber davon aus, dass wir vor Fertigstellung der Synthese von den Ereignissen überrollt werden. Folgende Generationen treten dann vielleicht andersartig aus dem bevorstehenden Stahlbad hervor. Politisch erzwingen können wir es aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Nein, leben und dem Menschen dienen

Falkenauge @, Mittwoch, 22.02.2017, 14:31 vor 2609 Tagen @ trosinette 3308 Views

Das Wirtschaftsleben ist keine Naturgewalt, sondern wird von Menschen geschaffen.

Heute hat es sich verselbständigt und ist Selbstzweck geworden, dem die Menschen (zugunsten weniger) dienen müssen und dem die meisten für den Profit und grenzenlosen Egoismus der Wenigen geopfert werden.

Der Sinn des Wirtschaftslebens ist, dem Menschen zur Befriedigung seiner Bedürfnisse zu dienen, und zwar aller Menschen eines Wirtschaftsgebietes.

Wenn wir nicht alles daransetzen, den zerstörerischen Egoismus des heutigen Wirtschaftssystem zu überwinden und Gerechtigkeit für alle zu erreichen, werden eben weitere Katastrophen und "Stahlbäder" kommen. Egoismus als Gesellschaftssystem führt notwendig in die Zerstörung, absolut.

Aber das geschieht nur, wenn wir es zulassen und fatalistisch zuschauen.

Befriedigung, Bedürfnisse und Egoismus sind aber vermeintliche Naturgewalten

trosinette @, Mittwoch, 22.02.2017, 15:00 vor 2609 Tagen @ Falkenauge 3302 Views

Das Wirtschaftsleben ist keine Naturgewalt, sondern wird von Menschen geschaffen.

Der Mensch kann aber nicht nach Belieben schaffen, da ihm die Wechselwirkung zwischen dem Geschaffenen und den Naturgewalten einen Strich durch die Rechnung macht.

Egoismus als Gesellschaftssystem führt notwendig in die Zerstörung, absolut.
Aber das geschieht nur, wenn wir es zulassen und fatalistisch zuschauen.

Ich will niemanden in seinem Aktionismus bremsen, möchte aber eine Kleinigkeit zu bedenken geben. Wir unterhalten uns über grenzenlos zerstörerischen Egoismus, weil sich die Menschheit vom Zulassen und fatalistisch Zuschauen auf’s Schaffen verlegt hat und dabei, zu allem Überfluss, mittlerweile dem totalen Machbarkeitswahn verfallen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Unterscheiden

Falkenauge @, Mittwoch, 22.02.2017, 16:32 vor 2609 Tagen @ trosinette 3287 Views

Wir unterhalten uns über grenzenlos

zerstörerischen Egoismus, weil sich die Menschheit vom Zulassen und
fatalistisch Zuschauen auf’s Schaffen verlegt hat und dabei, zu allem
Überfluss, mittlerweile dem totalen Machbarkeitswahn verfallen ist.

Lieber Herr Schneider,
da müssen Sie doch zwischen den Wenigen, die die Macht haben, die egoistischen Verhältnisse schaffen und "dem Machbarkeitswahnwahn" verfallen zu können und der großen Masse der abhängigen und untertanen Menschen unterscheiden, die die Opfer sind und zumeist nur fatalistisch zuschauen.
Dise "schweigenden Lämmer, gilt es geistig aufzuwecken. Darum geht es.

Mit freundlichen Grüßen
Falkenauge

Erweckung 4.0

trosinette @, Donnerstag, 23.02.2017, 09:41 vor 2608 Tagen @ Falkenauge 3278 Views

Guten Tag,

Dise "schweigenden Lämmer, gilt es geistig aufzuwecken. Darum geht es.

Wie groß mag der erweckende Ah-Effekt sein, wenn ich heute der Putze auf meiner Büroetage erkläre, dass sich die Wenigen da oben auf ihre Kosten die Taschen voll machen? Ich habe den Verdacht, die Lämmer wissen das längst.

da müssen Sie doch zwischen den Wenigen, die die Macht haben, die
egoistischen Verhältnisse schaffen und "dem Machbarkeitswahnwahn"
verfallen zu können und der großen Masse der abhängigen und untertanen
Menschen unterscheiden, die die Opfer sind und zumeist nur fatalistisch
zuschauen.

Wichtig ist auch, zwischen den Ideengebern und den Ideenvollstreckern zu unterscheiden. Marx / Lenin, Nietzsche / Mussolini, Rousseau / Robespierre, Jesus / Kirche, Falkenauge / ?? – du bist doch selber gar nicht machbarkeitswahnsinnig und verrückt genug, um die Umsetzung in die Hand zu nehmen. Um die wenigen Machthaber nachhaltig(!) aus dem Weg zu räumen, brauchst Du wenige, die die Macht dazu haben und Leute, denen die Macht dazu gegeben ist und diese Macht auch ausüben, haben immer einen besonderen Dachschaden. Das ist Naturgesetz.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Den Herren könnte man noch beikommen; den Knechten nicht.

Romeo @, Somalia 2.0, Donnerstag, 23.02.2017, 18:36 vor 2608 Tagen @ trosinette 3187 Views

... Um die wenigen Machthaber nachhaltig(!) aus dem Weg zu räumen,
brauchst Du wenige, die die Macht dazu haben und Leute, denen die Macht
dazu gegeben ist und diese Macht auch ausüben, haben immer einen
besonderen Dachschaden. Das ist Naturgesetz.

Hallo Schneider,

dazu scheint mir folgendes Zitat ganz gut zu passen, denn mit dem nachhaltigen Beiseiteräumen von ein paar Machthabern ist es leider nicht getan. Auch wenn man dies als guten Anfang sehen könnte, wird es nicht die Lösung sein.
Machthaber und Macht-nicht-haber bedingen einander.

Die Haltung der Knechte ist aus meiner Sicht weit deprimierender als jene der Herren.
Den Herren könnte man noch beikommen; den Knechten nicht. Die rufen nach immer neuen Herren, von welchen sie sich knechten lassen können, was offensichtlich ihre Bestimmung ist.
Mehr ist da leider nicht zu erwarten ...

von Zarathustra, Helvetistan, 14.09.2012, 15:58
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=264772

Beste Grüße,
R.

Wo ist eigentlich Zara?

--
Klagt nicht, kämpft!

Ja, in Trump haben die Knechte gerade mal wieder einen neuen Herr gefunden

Zarathustra, Donnerstag, 23.02.2017, 20:27 vor 2608 Tagen @ Romeo 3077 Views

Und mit ihm glauben sie allen Ernstes, gegen das System anzutreten.
Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Der Kollektivismus - ein System, das funktioniert!

Beste Grüsse, Zara

Genau, wo ist eigentlich Zara?

siggi, Donnerstag, 23.02.2017, 20:38 vor 2608 Tagen @ Romeo 3026 Views

Hallo Romeo,

Die Haltung der Knechte ist aus meiner Sicht weit deprimierender als
jene der Herren.
Den Herren könnte man noch beikommen; den Knechten nicht. Die rufen nach
immer neuen Herren, von welchen sie sich knechten lassen können, was
offensichtlich ihre Bestimmung ist.
Mehr ist da leider nicht zu erwarten ...

von Zarathustra, Helvetistan, 14.09.2012, 15:58
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=264772

Wo ist eigentlich Zara?

Was ein Glück, dass es das Archiv gibt. Ausdrucken und über den Schreibtisch hängen, damit man es jeden Tag vor Augen hat.

Allerdings, lieber Romeo, könnte es sein, dass alleine die Frage, wo Zara ist, schon den Meinungsaustausch hier stört oder sogar propagandistisch missbraucht, was automatisch den Ausschluss nach sich ziehen würde<img src=" />

LG

siggi

Ach, da ist er ja. Dann ist ja alles gut, für die Meisten jedenfalls;-) LG (oT)

siggi, Donnerstag, 23.02.2017, 20:41 vor 2608 Tagen @ siggi 3009 Views

- kein Text -

Sie handelt nur logisch und wahrscheinlich sogar im Sinne vieler deutscher Staatsbürger (ohne Ironie).

ebbes @, Dienstag, 21.02.2017, 13:30 vor 2610 Tagen @ Griba 4663 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 21.02.2017, 14:07

Kurzform:

Geschichte:
Wir haben die fleißigsten Menschen, aber in der Mehrzahl (Ausnahme: Bismarck, Friedrich der Große) die dümmsten "Führer"
Die Inselstaaten (USA und Großbritannien) und auch Frankreich wollten uns schwächen. Das haben sie geschafft.

Sie stülpten uns eine Wirtschaftsform über, wo es den meisten Menschen im Verhältnis zur Welt sehr gut ging und geht.
Was machen die Menschen dann?
Sie wollen sich selbst verwirklichen. Kinder sind dann oft kein Thema.
Die Pille tat ihr Übriges.

Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Unser durchschnittliches Alter nähert sich bedenklich der 50.
Wir brauchen durch den „Krebs“ Zins und Zinseszins Wachstum.

Wachstum kann aber mit einer schrumpfenden und alten Bevölkerung nicht generiert werden.
Also holt man sich die Kinder aus Gesellschaften, die Kinderreichtum als ihr Lebensziel ansehen, in der Hoffnung diese zu integrieren.
Der einzige Schutz ist die Vielfalt. Wenn man Kinder aus aller Herren Länder holt, dann bleibt die einheimische Bevölkerung in der Überzahl.
So soll vermieden werden, dass eine Gruppe im Land zu mächtig wird.
Sie hoffen den radikalen Islamismus zu besiegen.
Denn die Einflussnahme erfolgt in beide Richtungen.
Es gibt muslimische Frauen, die nehmen ihren Schleier ab, weil sie sich lächerlich vorkommen oder auch Moslems, die Schweinefleisch essen.
Es ist ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

Ich habe geschrieben „vieler deutscher Staatsbürger“.
Ich meine damit die Rentner, für die es möglicherweise so "noch reicht".

Denn, so hoffen sie weiter unser System am Laufen zu halten.
Wahrscheinlich aber umsonst.
Denn irgendwann bricht jede Wirtschaftsform zusammen.
Ein System, das auf Wachstum angelegt ist, kann auf die Dauer nicht überleben und wir haben dann einen Vielvölkerstaat.

"Unsere" Kinder werden es ausbaden.
Ob im positiven oder negativen Sinn, kann heute noch keiner beantworten.
Möglicherweise ist es besser, „das System“ jetzt(!) scheitern zu lassen.

Gruß

ebbes

--
Bafin gerechte Warnung:
Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Buxtehude und ihren Anlagetipps.

Ja, in einem Duckmäuser- und Ignoranten-Staat. (oT)

Beo2 @, NRW Witten, Dienstag, 21.02.2017, 14:05 vor 2610 Tagen @ Griba 4090 Views

- kein Text -

Gut gebrüllt Löwe - lebst Du allein?

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 21.02.2017, 15:14 vor 2610 Tagen @ Beo2 4880 Views

Denn wenn Du nur für Dich allein verantwortlich bist, kannst Du gut revolutzen.

Bei mir sieht das anders aus: Wenn meine Firma von den Antifanten Besuch erhält wird vielleicht beim ersten mal noch die Versicherung zahlen, spätestens beim zweiten mal bin ich wirtschaftlich erledigt. Selbst eine Rufmordkampagne könnte mich wirtschaftlich ruinieren. Und an mir hängt eine ganze (Groß-)Familie.

Es gab mal einen Film mit Heinz Rühmann: "Der durch die Wand gehen konnte" (oder so ähnlich) - da wurde die Problematik gut umrissen.

--
Beste Grüße

GRIBA

So ist es. Aber ...

Beo2 @, NRW Witten, Dienstag, 21.02.2017, 15:59 vor 2610 Tagen @ Griba 4150 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 21.02.2017, 16:04

Hallöchen @Griba!

"Wir sind wieder in einem Angst-Staat." - besser kann man m.M.n. das Merkel-Regime nicht charakterisieren.

Ja, in einem Duckmäuser- und Ignoranten-Staat.

Gut gebrüllt Löwe - lebst Du allein?

Jawohl - lebe allein und bin Rentner. Das schmälert natürlich den Wahrheitsgehalt meiner Aussage nicht im geringsten. Oder?

Aber, was heißt schon "allein"? Bin den ganzen lieben Tag lang von einer Gesellschaft voller Duckmäuser, Ignoranten, Schleimer, Deppen und zu allem bereiten Menschenaffen umgeben.
Da kann wirklich keine Langweile aufkommen, zumal ich immer mein Maul aufgemacht und gebrüllt habe .. und bekam gewiss auch ordentlich drauf. Aber, ich weiss mich inzwischen auch zu mäßigen. Denn, siehe ganz unten ...

Diese Gesellschaft ist also zur Zeit meine Familie. Ich fühle mich gewissermaßen "zuständig" .. oder heißt es "verantwortlich"? Und glaube mir, es ist kein Zuckerschlecken! Ich habe es (mir) vermutlich nicht anders verdient .. nehme ich doch sehr an.

Denn wenn Du nur für Dich allein verantwortlich bist, kannst Du gut revolutzen. Bei mir sieht das anders aus: Wenn meine Firma von den Antifanten Besuch erhält wird vielleicht beim ersten mal noch die Versicherung zahlen, spätestens beim zweiten mal bin ich wirtschaftlich erledigt. Selbst eine Rufmordkampagne könnte mich wirtschaftlich ruinieren. Und an mir hängt eine ganze (Groß-)Familie.

Ja nun, Du hast dir informelle Verpflichtungen ("Verbindlichkeiten") auferlegt, welche Tilgungsversprechen gleichkommen, die Du natürlich auch bedienen musst. Ich wünsche Dir, dass es dir auch angemessen honoriert wird.

Ich liebe das Leben, und das Leben-Lassen, und kümmere mich nur noch um meine (ferne) Zukunft. Nebenbei mache ich mich nützlich, wo und so gut ich kann .. so z.B. in diesem Forum. Denn, eines meiner Erkenntnisse lautet:

Wer sich nicht nützlich macht, obwohl er/sie es könnte, verdient das Leben nicht.

Mit Gruß, Beo2

Umgeben von ganz ganz Schlauen

trosinette @, Dienstag, 21.02.2017, 16:20 vor 2610 Tagen @ Beo2 4102 Views

Guten Tag,

Bin den ganzen lieben Tag lang von einer Gesellschaft voller Duckmäuser,
Ignoranten, Schleimer, Deppen und zu allem bereiten Menschenaffen umgeben.

Diese Gesellschaft ist also zur Zeit meine Familie. Ich fühle mich
gewissermaßen "zuständig" .. oder heißt es "verantwortlich"?

Maßlose Überheblichkeit gegenüber den Mitmenschen und ein übersteigertes Verantwortungs- und Zuständigkeitsgefühl. Keine guten Ratgeber für einen guten Basisdemokraten und erst recht nicht in einer echten(!) Familie.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Demokratie = Individual-Kollektivismus = instabiles Ding der Unmöglichkeit.

trosinette @, Dienstag, 21.02.2017, 16:05 vor 2610 Tagen @ Griba 4303 Views

Guten Tag,

Denn wenn Du nur für Dich allein verantwortlich bist, kannst Du gut revolutzen.

Das, was die Demokratie-Theoretiker von der Demokratie erwarten, kannst du nur alleine in einer einsamen Hütte in Sibirien oder Kanada verwirklichen.

Basisdemokratie-Fan Beo2 erwartet von mir doch auch, dass ich vor einer basisdemokratischen Mehrheitsentscheidung in der (echten?) Demokratie gegebenenfalls duckmäuserisch krieche. Anders ist Demokratie in meiner phantasielose Birne nicht vorstellbar.

Des Weitern kann es in diesem Zusammenhang nicht schaden, mega redundant dottore zu zitieren, wie er am 17.2.2017 von Silke zitiert wurde:

"Das Schicksal der modernen Demokratien ist vorgeschrieben in dem Schicksal der antiken Demokratien. Der Kampf zwischen Reichen und Armen hat sie ins Verderben gestürzt, wie er uns verderben wird, wenn wir nicht auf der Hut sind. Auch in Griechenland hatte man allen Bürgern gleiche Rechte zugestanden. Die alten Gesetzgeber allein hatten jene Grundwahrheit erkannt, welche unablässig von Aristoteles wiederholt wird, dass Freiheit und Volksherrschaft ohne Gleichheit der Lebensbedingungen nicht bestehen können.
Um diese Gleichheit aufrecht zu erhalten, waren sie auf verschiedene Auskunftsmittel verfallen: Unveräußerlichkeit von Stammgütern, Beschränkung des Erbrechts, Aufrechterhaltung des Kollektiveigentums für Wälder und Weiden, öffentliche Mahlzeiten, an welche alle teilnehmen konnten.
Wie man weiß, hinderten alle diese Vorsichtsmaßregeln nicht den Fortschritt der Ungleichheit, und dann begann der soziale Kampf und stellte zwei Klassen einander gegenüber, die in ihren Interessen fast ebenso verschieden waren wie zwei rivalisierende Völker.
Es ist ein Wort von ernster Bedeutung, welches Plato im vierten Buche seines ›Staates‹ ausspricht: ›Jeder der griechischen Staaten‹, sagt er, ›ist nicht einer, sondern schließt zwei Staaten in sich, den der Reichen und den der Armen‹.
Die Armen, welche die politischen Rechte hatten, wollten sich derselben bedienen, um die Gleichheit herzustellen; bald lud man den Reichen alle Steuern auf, bald zog man ihre Güter ein und verurteilte sie zum Tode oder zur Verbannung; nicht selten hob man die Schulden auf und schritt selbst zuweilen zu einer gleichmäßigen Neuverteilung des Eigentums. Natürlich wehrten sich die Reichen mit allen Mitteln, selbst mit den Waffen. Daher fortwährende soziale Kämpfe.
Polybius fasst diese jammervolle Geschichte in dem einen Worte zusammen: ›In jedem Bürgerkrieg handelt es sich um die Veränderung der Besitzverhältnisse.‹ ›Die griechischen Stadtgemeinden‹, sagt Fustel de Coulanges in seinem schönen Buche ›Der antike Staat‹, ›schwankten immer zwischen zwei Revolutionen; die eine plünderte die Reichen aus, und die andere setzte sie wieder in den Besitz ihres Vermögens.‹"

Fazit: Kann man erstmal nix machen...

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Nagel auf den Kopf getroffen ..

Beo2 @, NRW Witten, Dienstag, 21.02.2017, 16:14 vor 2610 Tagen @ trosinette 4127 Views

Das, was die Demokratie-Theoretiker von der Demokratie erwarten, kannst du nur alleine in einer einsamen Hütte in Sibirien oder Kanada verwirklichen.
Basisdemokratie-Fan Beo2 erwartet von mir doch auch, dass ich vor einer basisdemokratischen Mehrheitsentscheidung in der (echten?) Demokratie gegebenenfalls duckmäuserisch krieche. Anders ist Demokratie in meiner phantasielose Birne nicht vorstellbar.

Da haste wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen, Schneiderlein. Aber keine Sorge, es wird zur rechten Zeit mehr Informationen geben.

Gruß, Beo2

Gern geschehen.

trosinette @, Dienstag, 21.02.2017, 16:36 vor 2610 Tagen @ Beo2 4014 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 21.02.2017, 16:40

Da haste wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen, Schneiderlein.

In Deinem speziellen Fall ist es mir wichtig, Dir Anhaltspunkte zu geben, an denen Du dich, wenn schon nicht inhaltlich, dann doch quasi emotional über mich erheben kannst.

Aber keine Sorge, es wird zur rechten Zeit mehr Informationen geben.

Sicher...., an Informationen und Theorien mangelt es in unserer Gesellschaft zwar am wenigsten, ich verbleibe aber trotzdem weiterhin in gespannter Erwartung.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ich bin genauso ratlos wie alle anderen hier.

Silke, Donnerstag, 23.02.2017, 18:03 vor 2608 Tagen @ trosinette 3493 Views

bearbeitet von Silke, Donnerstag, 23.02.2017, 18:31

Lieber Schneider,

da ist dein staubtrockener Humor sicher nicht die schlechteste Herangehensweise, um täglich früh noch aus dem Bett zu finden.

Das, was die Demokratie-Theoretiker von der Demokratie erwarten, kannst du
nur alleine in einer einsamen Hütte in Sibirien oder Kanada
verwirklichen.

Das nennt sich dann nur Einsamkeit und endet mehr oder weniger schnell tödlich weil wir Gemeinschaft zum Überleben brauchen.
Selbst bei dem sympathisch wirkenden Cascabal (Stefan aus Panama), der in der Sendung vom NDR mit seinem Projekt lange nicht so schlecht rüber kommt, wie er von sich selbst behauptet, sondern eher von lauter sehr sympathischen Menschen umgeben scheint, hat Probleme beschrieben, die auch mit viel Begeisterung und Arbeit ohne Vorfinanzierung und Nachschuldner nicht dauerhaft zu leisten sein werden.

Basisdemokratie-Fan Beo2 erwartet von mir doch auch, dass ich vor einer
basisdemokratischen Mehrheitsentscheidung in der (echten?) Demokratie
gegebenenfalls duckmäuserisch krieche. Anders ist Demokratie in meiner
phantasielose Birne nicht vorstellbar.

In einer der ältesten Großsiedlungen der Menschheit hat es irgendwie noch ganz gut funktioniert - sogar mit Asylanten/Migranten.
"Es hatten sich also in Catal Höyük drei verschiedene , west-asiatische ("europeide") Ethnien angesiedelt, also vielleicht 40, (nach Wikipedia mindestens 20) Genossenschaften von je 100 bis 120 Individuen , die dort , wie es den Anschein hat, konfliktfrei miteinander lebten und erfolgreich im Aufbau ihrer Siedlung und zur Erhöhung ihres Wohlstandes zusammen arbeiteten und zudem eine Kult-Gemeinschaft bildeten."
http://gerhardbott.de/ii-neolithikum-und-danach/zur-sozialen-organisation-der-boviden-z...
Die haben ihre Urschulden nicht ins Unermessliche hochgebucht, wie wir in unserem schönen Sozialstaat mit unserem Integrationsversagen.

Des
Weitern kann es in diesem Zusammenhang nicht schaden, mega redundant
dottore zu zitieren, wie er am 17.2.2017 von Silke zitiert wurde:

Kluge Sachen zu zitieren ist das eine, erlösende Denkansätze zu bieten leider etwas anderes in der heutigen Zeit jenseits der Stammesgesellschaft.
Da sind deine einfachen Zielsetzungen nicht die schlechtesten.[[top]]

Fazit: Kann man erstmal nix machen...

Da war z.B. der @Ashitaka noch am 24.01.2012 frohen Mutes mit der Idee von der "Übernahme von Eigenverantwortlichkeit".
Und schon am 17.03.2012 wurde messerscharf erkannt "Dieser ganze autarke Scheiß funktioniert theoretisch, praktisch würde ich dir, mein lieber Leser, deinen Garten und dein letztes Hemd mit einem Kopfschuss von hinten abnehmen. Grinsend!"
und weiter...
"Nun so zu tun, als sei die Abgaben- und Steuerlast das eigentliche Problem ist eine Schande für dieses Forum und dessen Ausarbeitungen und roten Fäden! Immer diese Scheinheiligkeit und Moralkeule aus dem Supermarkt!"

Schändliche liebe Grüße
Silke

PS. Jeder will eine Revolution machen...aber keiner den Abwasch.

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