OT: Der neue, Albträume verursachende, Robotor von Boston Dynamics

Broesler @, Sonntag, 05.02.2017, 02:54 vor 2718 Tagen 12557 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 02:58

Während Deutschland Fachkräfte für aussterbende Berufsgruppen castet, wird in den USA fleißig am niemals
nörgelnden Malocher geschraubt. Börsennotierte Firmen wie iRobot konstruieren und verkaufen bereits
einfache Haushaltsroboter, welche, nach langjähriger Produktverbesserungen, mittlerweile zu teils
beeindruckenden Leistungen im Stande sind.

Die Speerspitze in der aktuellen Entwicklung dürfte die Firma Boston Dynamics bilden - eine MIT-Ausgründung
mit engen und hinterfragenswürdigen Kontakten zur DARPA (Behörde des Verteidigungsministeriums der
Vereinigten Staaten) und noch im Besitz von Alphabet (Google).

Ältere Kreationen, wie beispielsweise BigDog

[image]
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Boston_Dynamics

oder Atlas
[image]
https://en.wikipedia.org/wiki/Boston_Dynamics

wussten Verblüffung zu erzeugen, die vor Kurzem vorgestellte Version "HANDLE" könnte eine Schippe drauf
legen und, laut Firmengründer Marc Raibert, Albträume "induzieren"(verursachen/auslösen).

[image]

Das komplette Video der Präsentation gibt es hier zu sehen,
https://www.youtube.com/watch?v=-h5qpXO3isM [8:15min],
wer nur den "HANDLE"-Part sehen möchte, lässt vorspulen:
https://www.youtube.com/watch?v=-h5qpXO3isM&feature=youtu.be&t=3m45s
(rund eine Minute Dauer, danach anderes Thema).

Viel Spaß und Ahoi
Broesler

--
* Let's Chart
* #PopcornLong
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand
* "The universe offers infinite potential to those who dare." David Kipping

Noch mehr (Alb)träume die Realität werden

Sylvia @, Sonntag, 05.02.2017, 13:07 vor 2717 Tagen @ Broesler 9111 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 14:10

Ich finde, dieses Bild verdeutlicht sehr schön den Entwicklungsverlauf von künstlicher Intelligenz:
[image]

Neuronale Netze waren ein bisschen so mein Steckenpferd im Studium (vor ca. 20 Jahren). Das Problem damals war die fehlenden Rechenleistung. Das hat sich mittlerweile geändert. Googles DeepMind verwendet heutzutage viele Ideen von "Früher". Mit AlphaGo schlug man 2016 erstmals den weltbesten Go-Profispieler. Ich glaube, wir sind mittlerweile an dem Punkt angelangt, an dem die Rechenleistung ausreicht, um echte AI zu erschaffen. In 50 Jahren werden wir keine Chance mehr haben nachzuvollziehen, was so eine AI gerade eigentlich "denkt", also was in deren "Köpfchen" gerade so passiert.

Hier ein Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber zum Thema AI: https://www.youtube.com/watch?v=rafhHIQgd2A

Schmidhuber ist zwar nicht jedermanns Sache (er wirkt auf viele arrogant), aber das Video ist sehenswert. Bitte bis zum Schluss durchhalten. [[zwinker]]

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Stimme zu, was die Zukunft der "künstlichen Intelligenz" angeht

software-engineer @, Sonntag, 05.02.2017, 13:40 vor 2717 Tagen @ Sylvia 8367 Views

Ich möchte aber auf einen aus meiner Sicht populären Denkfehler aufmerksam machen: Künstliche Intelligenz ist NICHT die Nachahmung menschlicher Intelligenz, obwohl die Nachahmung menschlichen Verhaltens, dem Intelligenz (also folgerichtiges logisches Denken) zugrunde liegen soll, eine nette Spielwiese ist, die vor allem in der Mensch-Maschine-Kommunikation Anwendung findet. Denn der Mensch ist mitnichten ein intelligentes, sondern fast vollständig ein instinkt-gesteuertes Wesen. Der Mensch kann nur ausnahmsweise in Ansätzen und mit Verwendung von Hilfsmitteln (z.B. reflektierte Sprache = Schrift) logisch und somit intelligent denken.

Das führt zu der realistischen Annahme, dass echte Intelligenz nur bei Maschinen möglich ist, nicht aber bei Menschen.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Glücklicherweise endet diese Entwicklung, wenn man ihr den Strom abschaltet.

Griba @, Dunkeldeutschland, Sonntag, 05.02.2017, 13:48 vor 2717 Tagen @ software-engineer 8348 Views

Das führt zu der realistischen Annahme, dass echte Intelligenz nur bei
Maschinen möglich ist, nicht aber bei Menschen.

Ob der Energieentzug eine menschengemachte oder natürliche Ursache hat, ist dabei unerheblich.

--
Beste Grüße

GRIBA

Evolutionäre Intelligenz

software-engineer @, Sonntag, 05.02.2017, 14:06 vor 2717 Tagen @ Griba 8165 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 15:01

Wenn man den Intelligenz-Begriff ausweitet, kommt man weit über das hinaus, was allgemein als "Intelligenz" bezeichnet wird. Ich halte z.B. morphogenetische Felder, deren Intelligenz nicht logisch, sondern (aus menschlicher Sicht) muster-basiert organisiert ist, für die Intelligenz des Lebens schlechthin. Interessant ist dabei, dass maschinelle künstliche Intelligenz hervorragend für die Mustererkennung geeignet ist. Somit ist AI für die Erkennung und somit auch die Steuerung evolutionärer Prozesse prädestiniert. Was das in der Praxis bedeutet, werden die kommenden Jahre zeigen ...

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Was soll das sein, "echte Intelligenz"?

Andudu, Sonntag, 05.02.2017, 14:05 vor 2717 Tagen @ software-engineer 8063 Views

Das führt zu der realistischen Annahme, dass echte Intelligenz nur bei
Maschinen möglich ist, nicht aber bei Menschen.


Ich will mal die Hypothese aufstellen, dass es keine emotionslose Intelligenz geben wird.

Warum? Weil sie vollkommen antriebslos wäre, sie wäre komplett unfähig, "Wichtiges" von "Unwichtigem" zu unterscheiden. Sowas ist nämlich immer subjektiv, d.h. emotional bewertet. Materie existiert einfach nur und hat ansonsten keinen Willen und keine Absicht zu irgendwas.

Für mich scheint das offensichtlich und man sieht es doch auch an den KIs, die für einen bestimmten Zweck "trainiert" werden müssen. Sie brauchen eine Entscheidungshilfe, jemanden der urteilt "das war jetzt gut" oder "die Entscheidung war Müll". Dieser Input ersetzt die Emotionsebene des Menschen, die komplett selbstregulierend ist und von der Evolution unglaublich feinjustiert wurde (was man sofort erkennt, wenn jemand psychische oder emotionale Störungen hat).

Solange man KIs noch für einzelne Anwendungsfelder anlernen muss, werden sie niemals eine übergreifende Intelligenz entwickeln können.

Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass es irgendwann emotionale KI gibt, die selbstlernfähig und selbstbewusst ist. Allerdings wird man die niemals so bauen, dass sie denselben emotionalen Antrieb hat wie der Mensch, einfach weil das teurer Unsinn wäre. Man wird KIs immer so konstruieren, dass sie in irgendeiner Weise kastriert sind und Spaß an Sachen finden, die wir selbst langweilig oder anstrengend finden.

Allerdings sind Missbrauch (intelligente autonome Kampfmaschinen) und Fehlleistungen auf diesem Entwicklungslevel dann tatsächlich nicht mehr ausgeschlossen.

Aber davor jetzt schon Angst zu haben, erscheint mir vollkommen übertrieben (weil die Vorposter was von "Alpträumen" geschrieben hatten).

Egalitäre Gesellschaft

Sylvia @, Sonntag, 05.02.2017, 15:46 vor 2717 Tagen @ Andudu 8183 Views

Ich will mal die Hypothese aufstellen, dass es keine emotionslose
Intelligenz geben wird.

Warum? Weil sie vollkommen antriebslos wäre, sie wäre komplett unfähig,
"Wichtiges" von "Unwichtigem" zu unterscheiden.

Ich mag diese Definition, denn somit gibt es keine Intelligenz in einer egalitären Gesellschaft mit bräsigen Sozialsystemen [[zwinker]]

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Hihi, ganz falsch ist das nicht

Andudu, Sonntag, 05.02.2017, 15:58 vor 2717 Tagen @ Sylvia 7655 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 16:23

Warum? Weil sie vollkommen antriebslos wäre, sie wäre komplett

unfähig,

"Wichtiges" von "Unwichtigem" zu unterscheiden.


Ich mag diese Definition, denn somit gibt es keine Intelligenz in einer
egalitären Gesellschaft mit bräsigen Sozialsystemen [[zwinker]]

Mit schlechten Sozialsystemen kann man durchaus viele Fehlanreize setzen und wirkliche Egalität ist der (menschlichen) Natur ohnehin fremd.

Meines Erachtens liegt hier das Optimum auch irgendwo in der Mitte (wie fast immer) zwischen Ungleichheit und Umverteilung, zwischen "fallen lassen" und "auffangen". Eine Gratwanderung, die leider noch ganz am Anfang ist...

Das führt zu der realistischen Annahme,…

Mephistopheles, Sonntag, 05.02.2017, 15:09 vor 2717 Tagen @ software-engineer 7933 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 05.02.2017, 15:58

dass du eine fehlerhafte Vorstellung von Intelligenz hast.

Denn der Mensch ist

mitnichten ein intelligentes, sondern fast vollständig ein
instinkt-gesteuertes Wesen. Der Mensch kann nur ausnahmsweise in Ansätzen
und mit Verwendung von Hilfsmitteln (z.B. reflektierte Sprache = Schrift)
logisch und somit intelligent denken.

Dir schwebt wohl als Muster des logischen und intelligenten Denkens ein Bürokrat vor, während das im Gegenteil einer ist, der eben nicht intelligent denken kann.

Logisches Denken ist das Gegenteil von Intelligenz. Intelligenz ist nämlich von der Wortbedeutung her "Dazwischenlesen". eben etwas erkennen, was logisch nicht vorgegeben ist und keineswegs logisch folgt.
Die Logik wird dann nach der Erkenntnis angepasst, nicht vorher.
Mit der Logik und der logischen Verknüpfung bekannter Tatsachen sind eben keine neuen Erkenntnisse möglich.

Das führt zu der realistischen Annahme, dass echte Intelligenz nur bei
Maschinen möglich ist, nicht aber bei Menschen.

Das führt zu der realistischen Annahme, dass Maschinen niemals Intelligenz erreichen können, sondern nur einprogrammierte Abläufe abspulen.

Gruß Mephistopheles

Definition des Intelligenz-Begriffes

software-engineer @, Sonntag, 05.02.2017, 15:36 vor 2717 Tagen @ Mephistopheles 7779 Views

Wie du richtig sagst, hängt alles von der Definition des Intelligenz-Begriffes ab. Jedem steht es frei, diesen nach seinem eigenen Gutdünken zu definieren. Dann kann jeder damit anfangen, aufbauend auf dieser Definition seine eigene künstliche Intelligenz zu programmieren.

Ich halte das für extrem spannend [[lach]]

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Definition Intelligenz

nemo, Sonntag, 05.02.2017, 15:52 vor 2717 Tagen @ software-engineer 7810 Views

bearbeitet von nemo, Sonntag, 05.02.2017, 16:22

Wie du richtig sagst, hängt alles von der Definition des
Intelligenz-Begriffes ab. Jedem steht es frei, diesen nach seinem eigenen
Gutdünken zu definieren. Dann kann jeder damit anfangen, aufbauend auf
dieser Definition seine eigene künstliche Intelligenz zu programmieren.


Vielleicht kann man sagen, dass Intelligenz auf der Wahrnehmung beruht.
Zur Wahrnehmung gehören Sensitivität, Sinne, Empfindungen, Gefühle, Erkenntnis,
Entwicklung, Bewusstheit und kreatives Denken. Also: Leben. All das wird eine
Maschine nicht haben können. Sie wird immer nur das Leben simulieren und
nie eine eigenständige Existenz haben.

Absurd wird es dann, wenn solche Maschinen Entscheidungen für Menschen treffen.
So wie es heute schon an den Börsen üblich ist. Wahrscheinlich wird die globale
Wirtschaft schon von KI’s gesteuert und wir wissen es nicht einmal.

Vielleicht sollten wir aufhören, uns mit dem ganzen politischen Unsinn zu
beschäftigen, denn Politik ist nur noch eine Reaktion auf den weltweiten
Hochfrequenzhandel mit Aktienpaketen. Die KI hat den Überfall auf den Iran
befohlen. [[freude]]

Gruß
nemo

Hollywood Science Fiction Filme

software-engineer @, Sonntag, 05.02.2017, 16:10 vor 2717 Tagen @ nemo 7762 Views

Vielleicht kann man sagen, dass Intelligenz auf der Wahrnehmung beruht.
Zur Wahrnehmung gehören Sensitivität, Sinne, Gefühle, Erkenntnis,
Entwicklung,
Bewusstheit und kreatives Denken. Also: Leben. All das wird eine Maschine
nicht
haben können. Sie wird immer nur das Leben simulieren und nie eine
eigenständige Existenz haben.

Wir sind viel zu sehr konditioniert von dem Genre der Hollywood Science Fiction Filme aus den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. In diesen Filmen sind Roboter Simulationen von Menschen, die "menschliche Intelligenz" und menschliches Verhalten simulieren. Das ist natürlich völliger Unsinn und lediglich eine Projektion faustischer Träume, die ihren Ursprung vielleicht im deutschen Idealismus haben.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Nee, das ist nur Wortklauberei

Andudu, Sonntag, 05.02.2017, 16:14 vor 2717 Tagen @ nemo 7680 Views

Vielleicht kann man sagen, dass Intelligenz auf der Wahrnehmung beruht.
Zur Wahrnehmung gehören Sensitivität, Sinne, Gefühle, Erkenntnis,
Entwicklung,
Bewusstheit und kreatives Denken. Also: Leben. All das wird eine Maschine
nicht
haben können.

Warum sollte sie das nicht haben können? Hier machst du einen, nicht nachvollziehbaren, logischen Sprung.

Sie wird immer nur das Leben simulieren und nie eine
eigenständige Existenz haben.

Eine Maschine mit ausreichend Seh-, Tast- und Hörsensoren? Eine Maschine mit Emotionszentrum, welches Aktivitäten und Ergebnisse priorisiert und die Erinnerung entsprechend strukturiert?

Absurd wird es dann, wenn solche Maschinen Entscheidungen für Menschen
treffen.
So wie es heute schon an den Börsen üblich ist. Wahrscheinlich wird die
globale
Wirtschaft schon von KI’s gesteuert und wir wissen es nicht einmal.

Die jetzigen KIs sind m.E. nur Mustererkenner. Sie reagieren lediglich auf vorher gelernte Muster oder versuchen ihre Entscheidungen auf ein vordefiniertes Maximum (z.B. Spekulationsgewinn) hin zu optimieren. Nicht anders als es spezialisierte Menschen im entsprechenden Fachgebiet auch tun, nur manchmal schneller und evtl. mit etwas größerem prozentualen Erfolg oder zumindest (nicht ganz unwichtig) ohne Lohnforderungen :-)

Vielleicht sollten wir aufhören uns mit dem ganzen politischen Unsinn zu
beschäftigen, denn Politik ist nur noch eine Reaktion auf den weltweiten
Hochfrequenzhandel mit Aktienpaketen. Die KI hat den Überfall auf den

Dazu müssten erstmal Kriterien definiert werden, wann ein Angriffskrieg sinnvoll wäre.

Allein die ganzen vagen Kosten und Abwägungen würden jede herkömmliche KI überfordern. Es gibt nichts Unsichereres als einen Krieg und wenig, was letztendlich destruktiver, dümmer und teurer ist.

Angriffskriege sind fast immer Bauchentscheidungen von Mächtigen und der sie unterstützenden Kapitalinteressen. Für die Völker sind sie so gut wie immer eine Katastrophe (was mit der Definition entsprechender Kriterien offensichtlich würde).

Lass uns Gott spielen

nemo, Sonntag, 05.02.2017, 16:28 vor 2717 Tagen @ Andudu 7586 Views

Sie wird immer nur das Leben simulieren und nie eine
eigenständige Existenz haben.


Eine Maschine mit ausreichend Seh-, Tast- und Hörsensoren? Eine Maschine
mit Emotionszentrum, welches Aktivitäten und Ergebnisse priorisiert und
die Erinnerung entsprechend strukturiert?


Um ein emotionales Zentrum entwickeln zu können, braucht es
Organe und Empfindungen. Ohne Organe kann dieses Zentrum
nur imitiert werden.

Allerdings gibt es da auch noch die Frage der Bewusstheit, die
aus der Wahrnehmung heraus intelligente Schlüsse zieht.
Aber da Bewusstheit bis heute ein Rätsel darstellt, ist es müßig
darüber zu diskutieren. Wenn Bewusstsein nur Mustererkennung
wäre, dann wären Maschinen vielleicht tatsächlich intelligent.
Wenn aber Bewusstsein ein universeller Ausdruck von Leben ist,
dann müssten wir beginnen Leben zu erschaffen. Aber das wird
wohl kaum gelingen. Nicht mal der simpelste Einzeller kann
künstlich „erschaffen“ werden.

Gruß
nemo

Oh ja, bitte :-)

Andudu, Montag, 06.02.2017, 11:23 vor 2716 Tagen @ nemo 7261 Views

endlich mal wieder ein spannendes Spiel.

Um ein emotionales Zentrum entwickeln zu können, braucht es
Organe und Empfindungen. Ohne Organe kann dieses Zentrum
nur imitiert werden.

Ähm und? Ich könnte es im Computer auch komplett nachbilden. Alle Neurotransmitter simulieren, allen Input simulieren und schon hätte ich einen Softwaremenschen.

Vorausgesetzt ich habe nicht was übersehen, nein, ich meine nicht "Gott" an den glaube ich nicht, aber es ist durchaus denkbar, dass wir wichtige Bereiche noch nicht verstehen, z.B.
http://www.epochtimes.de/gesundheit/ratgeber/organtransplantationen-koennen-die-menschl...

Allerdings gibt es da auch noch die Frage der Bewusstheit, die
aus der Wahrnehmung heraus intelligente Schlüsse zieht.
Aber da Bewusstheit bis heute ein Rätsel darstellt, ist es müßig
darüber zu diskutieren.

Nun halten wir mal fest: wenn es jemals kommt, dauert es mindestens noch Jahrzehnte, das sehe ich ganz genauso.

Einen Nachbau schliesst das aber nicht aus. Bewusstsein und Gefühle sind ja lediglich Innenansicht, sie entstehen aus dem Zusammenspiel von Mrd. Neuronen und diversen Neurotransmittern und Verknüpfungen. Wirklich "verstehen" wird man das nie, es versteckt sich im chaotischen Zusammenspiel, nachbauen kann man es trotzdem, vermutlich sogar abwandeln.

Ob das ethisch vertretbar ist, ist eine andere Frage.

Wenn Bewusstsein nur Mustererkennung
wäre, dann wären Maschinen vielleicht tatsächlich intelligent.
Wenn aber Bewusstsein ein universeller Ausdruck von Leben ist,


Es kann kein universeller Ausdruck von Leben sein, weil vermutlich viele Tiere (zumindest niedere) kein Bewusstsein haben, Pflanzen schon gar nicht (die leben aber auch).

Davon abgesehen halte ich es für unerheblich, ob Bewusstsein biologisch oder mechanisch-elektronisch ist.

dann müssten wir beginnen Leben zu erschaffen. Aber das wird
wohl kaum gelingen. Nicht mal der simpelste Einzeller kann
künstlich „erschaffen“ werden.

Da bist du nicht auf dem aktuellen Stand:
http://www.zeit.de/wissen/2010-05/Bakterium-kuenstliches-Leben

Alles nur eine Frage der Technik. Aber zugegeben: wir wissen und können noch sehr wenig.

Für eine KI muss aber auch nicht ein kompletter Organismus nachgebildet werden, es reicht die Funktionsweise nachzubilden (die muss man allerdings verstanden haben).

Die Biologie-Romantik teile ich nicht. Nur weil etwas atmet und furzt, ist es nicht zwangsweise irgendwie besser, als eine ähnlich intelligente Maschine. Ich habe da ein sehr mechanistisches Weltbild, bin halt Informatiker :-)

Selbst zu denken ist der ultimative Luxus

nemo, Montag, 06.02.2017, 12:20 vor 2716 Tagen @ Andudu 7298 Views

Ähm und? Ich könnte es im Computer auch komplett nachbilden. Alle
Neurotransmitter simulieren, allen Input simulieren und schon hätte ich
einen Softwaremenschen.

Einen Nachbau schliesst das aber nicht aus. Bewusstsein und Gefühle sind
ja lediglich Innenansicht, sie entstehen aus dem Zusammenspiel von Mrd.
Neuronen und diversen Neurotransmittern und Verknüpfungen. Wirklich
"verstehen" wird man das nie, es versteckt sich im chaotischen
Zusammenspiel, nachbauen kann man es trotzdem, vermutlich sogar abwandeln.

Mit diesem Traum bist du nicht alleine...

Es kann kein universeller Ausdruck von Leben sein, weil vermutlich viele
Tiere (zumindest niedere) kein Bewusstsein haben, Pflanzen schon gar nicht
(die leben aber auch).

Ach ja? Ab wann genau hat denn ein Lebewesen Bewusstsein? Und wie
willst du das messen?

Davon abgesehen halte ich es für unerheblich, ob Bewusstsein biologisch
oder mechanisch-elektronisch ist.

Das war bei den Erfindern der Frauen von Stepford auch so. [[zwinker]]

> Da bist du nicht auf dem aktuellen Stand:

Alles nur eine Frage der Technik. Aber zugegeben: wir wissen und können
noch sehr wenig.

Das ist einfach nur wissenschaftliche Mogelei. Ein Mix aus echten Zellen und
künstlicher DNS. Das ist aber nicht „Leben erschaffen“.

Die Biologie-Romantik teile ich nicht. Nur weil etwas atmet und furzt, ist
es nicht zwangsweise irgendwie besser, als eine ähnlich intelligente
Maschine. Ich habe da ein sehr mechanistisches Weltbild, bin halt
Informatiker

Irgendwann wenn dieser Trend vorbei ist wird es wieder unheimlich
angesagt sein, selber zu denken. Selbst zu denken ist der ultimative Luxus.
Aber das weiß man erst, nachdem man es aufgegeben hat. [[zwinker]]

Gruß
nemo

Nicht wirklich

Andudu, Montag, 06.02.2017, 13:45 vor 2716 Tagen @ nemo 7271 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.02.2017, 14:16

Selber denken ist anstrengend, deshalb tun es ja so wenige. <img src=" />

Mit diesem Traum bist du
nicht alleine...

Natürlich nicht. Aber solche Filme sind fast immer unrealistischer Blödsinn.

Die natürliche unterwürfige Sexdoll wäre ein Traum für Männer, aber schon aus Material-, Robotik- und Kostengründen weit, weit weg. Noch viel weiter als bloße KIs.

Ob sie ethisch zu rechtfertigen wären, ist noch ein ganz anderes Problem.

Es kann kein universeller Ausdruck von Leben sein, weil vermutlich

viele

Tiere (zumindest niedere) kein Bewusstsein haben, Pflanzen schon gar

nicht

(die leben aber auch).


Ach ja? Ab wann genau hat denn ein Lebewesen Bewusstsein? Und wie
willst du das messen?

Man kann es experimentell feststellen oder sich zumindest annähern. Mindestvoraussetzung ist aber das Vorhandensein eines entsprechenden "Rechenapparates", also eines Gehirns (und das geht Pflanzen und z.B. Bakterien nunmal ab, während z.B. Milben und Würmer vermutlich schlicht nicht genug davon haben).

Da bist du nicht auf dem aktuellen Stand:
Alles nur eine Frage der Technik. Aber zugegeben: wir wissen und

können

noch sehr wenig.


Das ist einfach nur wissenschaftliche Mogelei. Ein Mix aus echten Zellen
und künstlicher DNS. Das ist aber nicht „Leben erschaffen“.

Nein? Ab wann ist es das denn? Und warum sollte das prinzipiell nicht gehen?

Eine biologische Zellwand herzustellen, wenn man die Struktur kennt, ist vermutlich nur eine Frage des Aufwandes und der Kosten.

Hat man eine Zelle hergestellt und mit DNS geimpft, kann daraus per Zellteilung ein ganzes Lebewesen wachsen, wenn man das richtige DNS-Programm mitgegeben hat. Ich weiß nicht, wie weit die Wissenschaft davon noch entfernt ist, aber es sollte theoretisch machbar sein.

Irgendwann wenn dieser Trend vorbei ist wird es wieder unheimlich
angesagt sein, selber zu denken. Selbst zu denken ist der ultimative
Luxus.
Aber das weiß man erst, nachdem man es aufgegeben hat. [[zwinker]]

Du gehst von den falschen Prämissen aus. Ich schrieb ja schon weiter oben, dass man vermutlich keine menschenähnlichen KIs bauen wird. Aus dem einfachen Grund, weil die dann auch so wären wie Menschen, sie würden Lohn fordern und Freizeit und gleiche Rechte, eben weil sie auch Emotionen hätten. Der Vorteil einer Maschine wäre also dahin.

Man wird (zumindest am Anfang) KIs konstruieren, die uns lästige Arbeiten abnehmen und (im Ggs. zu uns) Spaß daran haben. Und das ist in Ordnung, wir rennen ja auch nicht mehr mit der Sense übers Feld, sondern überlassen z.B. die anstrengende Ernte den Maschinen.

Ich bezweifle auch, dass wir aus dem Stegreif eine KI hinbekommen, die uns gleichwertig oder gar überlegen wäre. Das Gehirn ist ein ultrakompaktes und kompliziertes Ding und per harter Auslese über Millionen von Jahren entstanden.

Trotzdem nutzen es die wenigsten Menschen, um rational damit zu denken, schon jetzt. Also mal bitte nicht so einen Kulturpessimismus. :-)

Erlösung

nemo, Montag, 06.02.2017, 14:46 vor 2716 Tagen @ Andudu 7292 Views

Nein? Ab wann ist es das denn? Und warum sollte das prinzipiell nicht
gehen?


Weil um Leben zu erschaffen, man zuerst verstehen muss, was Leben ist.
Ich gehe davon aus, dass Leben Bewusstheit ist. Nicht weil ich das glaube,
sondern weil es meinen Erfahrungen entspricht. Man kann Bewusstheit
nicht messen weil dazu ein Messgerät fehlt. Das Messgerät müsste selbst
bewusst sein. Das trifft auf den Menschen zu. Aber wie das so ist mit den
Affen, glaubt man den Menschen nicht und verlegt sich lieber auf das
Messen von Gehirnströmen.

Das kann man bei Pflanzen nicht, jedoch gibt es bei Pflanzen verschiedene
Reaktionen auf äußere Einflüsse, die messbar sind. Ja auch Wasser
hat ein Bewusstsein, wie verschiedene Tests zeigen. Die Frage ist also
weniger, ob etwas ein Gehirn besitzt, sondern vielmehr ob es empfindungs-
und wahrnehmungsfähig ist.

Wenn etwas in einem Organismus wahrnehmungsfähig ist, dann ist es
sein Bewusstsein. Andernfalls müsste man den Quallen, Würmern und
anderen Weichtieren ein Bewusstsein absprechen. Aber das läuft wiederum
auf Definitionen heraus. Man kann jedoch nicht etwas definieren, das man
nicht versteht.

Nun versucht man das Problem zu beheben, indem eine künstliche Energie-
quelle wie Strom genutzt wird. Das ist eine rein technische Angelegenheit,
hat jedoch mit Intelligenz nichts zu tun. Es sind Rechenmaschinen. Oder
auch Mustererkennungsmaschinen. Es sind nur Simulationen.

Es wird dann spannend, wenn diese Simulationen das Muster der Psyche
des Menschen analysieren und ihn zu manipulieren beginnen. Aber das
schafft der Mensch auch ohne KI. Man verspricht ihm eine goldene Zukunft
in der er sich um nichts mehr kümmern muss und alles vollautomatisch
funktioniert. Wenn er in den lautlosen Schwebebahnen von Terra sitzt
und seine Küchen KI zu Hause damit beauftragt ein leckeres Lachssteak
zu simulieren, dann ist der Mensch am Ziel seiner Träume angelangt. [[zwinker]]

Nun könnten wir auch jetzt damit beginnen, ein glückliches Leben zu
haben. Aber weil der Mensch mit dem Jetzt vollständig überfordert zu
sein scheint, verschiebt er sein Glück in die Zukunft und hofft darauf,
dass seine technischen Wunderwerke ihn in der Zukunft von seinem
Leid erlösen werden.

Gruß
nemo

Das ist Esoterik

Andudu, Montag, 06.02.2017, 16:14 vor 2716 Tagen @ nemo 7207 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 06.02.2017, 16:41

Weil um Leben zu erschaffen, man zuerst verstehen muss, was Leben ist.

Ein Zirkelschluss. Dann schaffe ich halt etwas, was rumläuft, atmet und denkt, das reicht mir völlig. Ob du das dann Leben nennst, ist mir egal :-)

Ich gehe davon aus, dass Leben Bewusstheit ist. Nicht weil ich das
glaube,
sondern weil es meinen Erfahrungen entspricht.

Ich halte das für Esoterik. Subjektive Erfahrungen als eine Art Metaphysik.

Man kann Bewusstheit
nicht messen weil dazu ein Messgerät fehlt. Das Messgerät müsste
selbst
bewusst sein.

Um an der Stelle überhaupt noch sinnvoll weiterdiskutieren zu können, brauche ich deine Definition von Bewusstsein.

Das kann man bei Pflanzen nicht, jedoch gibt es bei Pflanzen verschiedene
Reaktionen auf äußere Einflüsse, die messbar sind.

Natürlich gibt es die, das hat mit meiner Definition von Bewusstsein aber nicht das Geringste zu tun. Das sind unbewusste Vorgänge auf Zellebene, in Schneckentempo, noch nicht mal mit dem unbewussten Reflexsystem unseres Rückenmarks zu vergleichen.

Ja auch Wasser
hat ein Bewusstsein, wie verschiedene Tests zeigen.

Vollkommen unlogisch und unvorstellbar. Den Test würde ich gerne mal sehen.

Die Frage ist also
weniger, ob etwas ein Gehirn besitzt, sondern vielmehr ob es empfindungs-
und wahrnehmungsfähig ist.

Und das trifft weder auf Pflanzen noch auf Wasser zu.

Wenn etwas in einem Organismus wahrnehmungsfähig ist, dann ist es
sein Bewusstsein.

Begriffsgeschwurbel. Wir fügen einem unklaren Begriff wie "Bewusstsein" einen neuen namens "Wahrnehmung" hinzu, beide vermutlich mindestens teilidentisch. Dann begründen wir mit dem einen den anderen. Wieder ein Zirkelschluss.

Das ist für mich Esoterikdenke.

Andernfalls müsste man den Quallen, Würmern und
anderen Weichtieren ein Bewusstsein absprechen.

So ist es.

Aber das läuft wiederum
auf Definitionen heraus. Man kann jedoch nicht etwas definieren, das man
nicht versteht.

Unlogisch. Du erkennst es angeblich überall, aber definieren kannst du es nicht. Eine Definition ist Grundvoraussetzung für wissenschaftliches Handeln (auch wenn sie im Laufe der Erkenntnisse korrigiert und ergänzt werden kann).

Es wird dann spannend, wenn diese Simulationen das Muster der Psyche
des Menschen analysieren und ihn zu manipulieren beginnen. Aber das
schafft der Mensch auch ohne KI. Man verspricht ihm eine goldene Zukunft
in der er sich um nichts mehr kümmern muss und alles vollautomatisch
funktioniert. Wenn er in den lautlosen Schwebebahnen von Terra sitzt
und seine Küchen KI zu Hause damit beauftragt ein leckeres Lachssteak
zu simulieren, dann ist der Mensch am Ziel seiner Träume angelangt.

So naiv bin ich nicht.

Man kann nicht so simpel in die Zukunft extrapolieren, das geht fast immer schief.

Nun könnten wir auch jetzt damit beginnen, ein glückliches Leben zu
haben. Aber weil der Mensch mit dem Jetzt vollständig überfordert zu
sein scheint, verschiebt er sein Glück in die Zukunft und hofft darauf,
dass seine technischen Wunderwerke ihn in der Zukunft von seinem
Leid erlösen werden.

Das ist mir zu pauschal und kulturpessimistisch.

Ich bin z.B. weder unglücklich noch mit dem Jetzt überfordert und im Ggs. zu vielen anderen, weiß ich sehr genau was mir gut tut.

Ich habe einfach einen riesigen Spaß am technologischen Fortschritt und den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. So ergeht es vermutlich den meisten Vorwärtsstrebern, wir sind einfach nur egoistisch. Trotzdem verbessern so Leute die Welt, zumindest stirbt man heute nicht mehr zahnlos mit 40 Jahren und man verliert auch nicht mehr regelmäßig einen Teil seines Nachwuchses oder muss 12 h barfuß auf dem Acker schuften.

Inspiration

nemo, Montag, 06.02.2017, 18:19 vor 2716 Tagen @ Andudu 7226 Views

bearbeitet von nemo, Montag, 06.02.2017, 18:30

Weil um Leben zu erschaffen, man zuerst verstehen muss, was Leben ist.


Ein Zirkelschluss. Dann schaffe ich halt etwas, was rumläuft, atmet und
denkt, das reicht mir völlig. Ob du das dann Leben nennst, ist mir egal
:-)

Ja dann schaffe halt etwas, was rumläuft, atmet und denkt.
Ich glaube nur nicht, dass es gelingt. Und wenn, dann ist es bestenfalls
eine Simulation von Leben. Wie so vieles.

Ich habe gestern Abend z.B eine Talkshow von KenFM gesehen und frage
mich, wie es möglich ist, mit so wenig Mitteln eine solche Sendung mit
interessanten Gästen zu gestalten und wieso es einem zwangsfinanzierten
Medienapparat mit Milliarden von Steuergeldern nicht möglich ist, so
etwas zu produzieren. Ken FM – Positionen 9 –Wege aus der Krise

Es gelingt ihnen einfach nicht. Und das hat weder etwas mit Geld, noch
mit Technik, noch mit Kompetenz oder Wissenschaft zu tun.

Es ist Inspiration. Die ist unsichtbar. Es gibt auch keine genaue
wissenschaftliche Definition dafür. Aber genau darauf kommt es an.
120 Fernsehsender, die über Kabel und Satelliten empfangen werden
können, sind inzwischen zur größten Idioten-Veranstaltung seit
Menschengedenken verkommen. Daran siehst du, dass technischer
Fortschritt sich schnell in sein Gegenteil verkehren kann und mehr
Schaden anrichtet als Nutzen bringt.

Gruß
nemo

Bauplan für eine Seele

Leserzuschrift @, Dienstag, 07.02.2017, 13:59 vor 2715 Tagen @ nemo 6994 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.02.2017, 16:57

> Um ein emotionales Zentrum entwickeln zu können, braucht es Organe und Empfindungen. Ohne Organe kann dieses Zentrum nur imitiert werden.

An künstlichen Sinnesorganen herrscht mittlerweile kein Mangel.


> Allerdings gibt es da auch noch die Frage der Bewusstheit, die aus der Wahrnehmung heraus intelligente Schlüsse zieht. Aber da Bewusstheit bis heute ein Rätsel darstellt, ist es müßig darüber zu diskutieren.

Den Bauplan für eine Seele gibt es nun schon fast 20 Jahre, und die Rechenleistung rückt auch langsam in interessante Bereiche.C3%BCr-eine-Seele%22-von-Dietrich-D%C3%B6rner/]Bauplan für eine Seele[/link] gibt es nun schon fast 20 Jahre, und die Rechenleistung rückt auch langsam in interessante Bereiche.

Wir leben in spannenden Zeiten...

Wir leben in spannenden Zeiten...

nemo, Mittwoch, 08.02.2017, 10:30 vor 2714 Tagen @ Leserzuschrift 6899 Views

Wir leben in spannenden Zeiten...


Dieser 2 Minuten Ausschnitt aus einen Interview mit Richard David Precht
bringt es ziemlich auf den Punkt. Das spannende daran ist, dass
niemand diese Entwicklung braucht und will. Denn am Ende steht der
Mensch ohne Aufgaben, Herausforderungen und Fähigkeiten da.
Im Vollautomatik-Modus der Industrie 4.0 können wir dann mit 3D-
Brillen den ganzen Tag durch virtuelle Welten reisen – bis wir irgendwann
feststellen, wie nutzlos unsere Existenz ist.

Interview - Konkret

Gruß
nemo

Verlinkte Grafik: Intelligence/Time

Sylvia @, Montag, 06.02.2017, 02:44 vor 2717 Tagen @ Sylvia 7588 Views

Hier noch mehr interessante Grafiken: http://www.nanonewsnet.ru/articles/2015/revolyutsiya-v-oblasti-iskusstvennogo-razuma-ch...

... und eine bessere Version der von mir verlinkten Version:
[image]

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Roboter sind strunzdumm!

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Sonntag, 05.02.2017, 15:13 vor 2717 Tagen @ Broesler 8324 Views

Hallo Broesler,

lass Dich doch nicht beeindrucken von so strunzdummem Schmarrn.
Damit erniedrigst Du Dich doch nur selbst!

Diese Robots haben nicht mal eine LEBENS-Dauer sondern nur eine Haltbar-Keit.
(weil sie nun mal nicht LEBEN)

Diese technischen Spielzeuge haben nichts, gar nichts, über das echte, dauerhafte Intelligenz als Basis verfügt:

+ Fähigkeit der Vermehrung
+ Fähigkeit der Selbstreparatur
+ Fähigkeit der Anpassung und Optimierung der gesamte eigenen Konstruktion sowie der eigenen Nachfahren
+ Eingebunden sein in Kohlenstoff basierter Biosphäre (Nahrung und Ausscheidung, wobei die Nahrung die Ausscheidung von anderen Lebewesen ist und die eigenen Ausscheidungen die Nahrung für andere Lebewesen sind)
+ Kompostierbarkeit nach Ende der Lebensdauer
+ Herz und Liebe (es gibt auch eine Intelligenz des Herzens!)
+ und vieles mehr.

Zu meinen, dass ein technisches Ding, was all das nicht hat, und nur ein paar Elektronen durch diverse Aufgaben schnell durchsausen lassen kann, intelligent ist, werte ich als ähnlich dumm wie die Ansicht: "bei mir kommt der Strom aus der Steckdose"

Daher bin ich zu tiefst entsetzt, dass es Menschen gibt, die von solchem Roboter-Firlefanz beeindruckt sind.

Ich habe mir angewöhnt zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die sich mit aller Macht vom Wesentlichen ablenken wollen. Diese freie Wahl respektiere ich.

Jeder Baum, selbst jeder Grashalm und jede Stubenfliege, ist in EWIGKEIT intelligenter als technisches Spielzeug!

Kann es sein, dass nur der Mensch sich so dumm stellen kann, um das nicht zu erkennen?

Viele Grüße
Konstantin

--
Für ein Ende der Anastasia-Diskriminierung: Spendensammlung

Hä?!

Broesler @, Sonntag, 05.02.2017, 15:41 vor 2717 Tagen @ Konstantin 8185 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 15:47

lass Dich doch nicht beeindrucken von so strunzdummem Schmarrn.
Damit erniedrigst Du Dich doch nur selbst!

Ab Zeile 1 wird dein Beitrag unverständlich. Nirgendwo in meinem Text steht etwas von Intelligenz, das hast du dir wohl aus den Fingern gesogen. Diese Roboter sind (noch) nicht intelligenter als ein Käfer, haben sich aber in erstaunlicher Weise weiterentickelt und werden in Bälde den Großteil der menschlichen Tätigkeiten (#Arbeit) verrichten. Das war mein Thema.

Kann es sein, dass nur der Mensch sich so dumm stellen kann, um das nicht zu erkennen?

Möglich ist beinahe alles. [[zwinker]]

Ahoi

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* #PopcornLong
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand
* "The universe offers infinite potential to those who dare." David Kipping

Sorry, ich denke und schreibe in Betrachtung des Kontextes.

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Sonntag, 05.02.2017, 16:10 vor 2717 Tagen @ Broesler 7879 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 16:26

Hallo Broesler,

in Deinem Beitrag steht im Betreff: "Albträume verursachende,..."
Und ich finde diese Roboter strunzdumm und langweilig.

In Deinem Beitrag steht ein Verweis auf die Firma "iRobot".
Das "i" steht meines Wissens für intelligent, so wie beim eBike das "e" für elektrisch steht.

Deshalb ist es auch passend, dass diverse Antworten in dem von Dir gestarteten Thread auf das Thema kI gehen.
Meine Antwort bezog sich auf Deinen Text, das in deinem Text angeführte "i" sowie auf den Kontext, der an Deinen Beitrag geschrieben wurde.

Diese Roboter sind (noch) nicht intelligenter als ein Käfer, haben sich
aber in erstaunlicher Weise weiterentickelt und werden in Bälde den
Großteil der menschlichen Tätigkeiten (#Arbeit) verrichten. Das war mein
Thema.

Die Sorge kann man wohl komplett vergessen. Die Idee, dass Technik uns von Arbeit befreit, hatten wir schon mal (Industrialisierung). Das ist kalter Kaffee. Arbeit wird bei Menschen bleiben, mindestens weil sie arbeiten WOLLEN. Menschen wollen allerdings meistens nichts Sinnloses tun. Dafür könnte man Roboter nutzen, doch bei sinnfreier Arbeit kommt auch nur Sinnloses bei raus, und wahre Menschen haben kein Interesse an sinnlosem Tand.

Außerdem ist "Arbeit" bei weitem nicht der Großteil der menschlichen Tätigkeit. Wo lebst Du denn?
Arbeitest Du tatsächlich mehr als 12 Stunden pro Tag? Und während dieser mehr als 12 Stunden bist Du NUR am arbeiten? Niemals dabei denken, keine Gefühle wahrnehmen, kein Herz und keine Liebe spüren, keine Gedanken beobachten, nichts essen, nichts trinken, kein Humus produzieren, keinen Flüssigdünger abgeben, keinerlei Körperbewegung, kein Atmen, nichts Sprechen, nichts Hören...?
Wenn das bei Dir so ist, na dann, herzliches Beileid.

Autos sind im Übrigen langsamer als Menschen, wenn man den gesamten Aufwand einrechnet, der nötig ist, um das Ding ins Laufen zu bekommen und alle Folgeschäden auszugleichen. Ähnlich werden auch Roboter weit mehr Arbeit verbrauchen als sie ersetzen können.

Kurzfristig sind Roboter Umweltverschmutzung, mittelfristig sind sie nur Schrott, langfristig sind sie entweder vergessen oder eine schmerzvolle Erinnerung an Zeiten der Antivernunft.

Viele Grüße
Konstantin

--
Für ein Ende der Anastasia-Diskriminierung: Spendensammlung

Ich halte deinen Beitrag nach wie vor für Unsinn

Broesler @, Sonntag, 05.02.2017, 16:29 vor 2717 Tagen @ Konstantin 7832 Views

Ok, du hast die Materie als einziger Mensch durchdrungen und weißt zukünftige Entwicklungen als einziger korrekt einzuschätzen.
Ich sehe es diametral anders und werde mich von deinen Nicht-Argumenten auch nicht umstimmen lassen. Für die meisten heutigen Berufe ist schon keine menschliche Intelligenz vonnöten, sondern simples Listenabklappern gefragt, aber was soll's.
Wer 8 Stunden am Tag arbeitet, hat in der Regel auch noch etwas Anfahrtsweg, wenn dazu 8 Stunden Schlaf gerechnet werden, kommt am Ende tatsächlich das Resultat heraus, das man die meiste Zeit des Tages gearbeitet hat. [[zwinker]] #nutzeMathematik

Dein Beitrag ist nutzlos, da nichtssagend und diffamierend. Beschäftige dich bitte etwas mehr mit der Materie und baue eine logische Argumentation auf, dann folge ich deinem Gedankengang möglicherweise. Bisher war's Unsinn.

Ahoi

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Nicht jeder kann Sinn erkennen

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Sonntag, 05.02.2017, 16:50 vor 2717 Tagen @ Broesler 7755 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 17:03

Hallo Broesler,

meiner Vermutung nach bist Du weder Gärtner noch Waldarbeiter.
Dann kannst Du den Sinn in meinen Text wohl nicht erkennen.
Die Beiträge von Hopi sind für Dich meist auch unverständlich, oder?

Ok, du hast die Materie als einziger Mensch durchdrungen und weißt
zukünftige Entwicklungen als einziger korrekt einzuschätzen.

Ich habe nie behauptet, der "einzige" zu sein, der weiß, wie es weitergeht.
Es gib derer viele, sehr viele sogar.

Ich sehe es diametral anders und werde mich von deinen Nicht-Argumenten
auch nicht umstimmen lassen.

Ok, dann klink Dich mal aus dem Kohlenstoffkreislauf aus: Also Aufhören zu Essen, Atmen etc.
Wie lange hältst Du das durch? Eine Minute, zwei Minuten?
Das Aussteigen aus der realen Abhängigkeit vom Leben endet mit dem Tod des Körpers. [[zwinker]]
Daher bitte wieder weiterschnaufen - nicht dass ich noch einen Vorwurf bekomme, von wegen Anstiftung zum Selbstmord.

Ist die Akzeptanz des eigenen Körpers und dessen Bedürfnissen kein Argument??
Hallo?? Wir als Menschheit brauchen viel, zB Luft, Wasser und Essen, aber wir brauchen keine Technik und keine Roboter. Wir brauchen jedoch zB Gras und Bäume. Und wir brauchen etwas, in dem wir einen Sinn sehen.

Für die meisten heutigen Berufe ist schon
keine menschliche Intelligenz vonnöten, sondern simples Listenabklappern
gefragt, aber was soll's.

Für die "meisten Berufe"? Woher hast Du diese Statistik? Ich kennen keinen einzigen Beruf von innen, in dem Listen abgeklappert werden. Und ich kenne niemanden, der beruflich Listen abklappert.

Dein Beitrag ist nutzlos, da nichtssagend und diffamierend. Beschäftige
dich bitte etwas mehr mit der Materie und baue eine logische Argumentation
auf, dann folge ich deinem Gedankengang möglicherweise. Bisher war's
Unsinn.

Und bitte beschäftige Du Dich mehr mit dem Leben. Umarme mal einen Baum. Staune über die Sterne und schreibe Deine Träume auf.
Dazu braucht es im Übrigen keine "Argumentationen". Die braucht man auch nicht fürs Atmen...

Wie leben in verschiedenen Welten und doch auf der selben Mutter Erde!
Ich bin mir des Ortes bewusst, auf dem ich bin, Du auch?

Grüße
Konstantin

--
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Ok, bin raus.

Broesler @, Sonntag, 05.02.2017, 17:09 vor 2717 Tagen @ Konstantin 7983 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 17:12

meiner Vermutung nach bist Du weder Gärtner noch Waldarbeiter.
Dann kannst Du den Sinn in meinen Text wohl nicht erkennen.
Die Beiträge von Hopi sind für Dich meist auch unverständlich, oder?

Jaaa, okay. Und das hat mit dem Thema zu tun, weil...?!

Ok, dann klink Dich mal aus dem Kohlenstoffkreislauf aus: Also Aufhören
zu Essen, Atmen etc.
Wie lange hälst Du das durch? eine Minute, zwei Minuten?
Das Aussteigen aus der realen Abhängigkeit vom Leben endet mit dem Tod
des Körpers. [[zwinker]]
Daher bitte wieder weiterschnaufen - nicht dass ich noch einen Vorwurf
bekomme, von wegen Anstiftung zum Selbstmord.

Ist die Akzeptanz des eigenen Körpers und dessen Bedürfnissen, kein
Argument??

"Battery low". Erkennt der Roboter doch tatsächlich von selbst, dass sein Körper Energie braucht. Wo ist der große Unterschied zum Menschen?

Hallo?? Wir als Menschheit brauchen viel, zB Luft, Wasser und Essen, aber
wir brauchen keine Technik und keine Roboter. Wir brauchen jedoch zB Gras
und Bäume. Und wir brauchen etwas, in dem wir einen Sinn sehen.

Für die "meisten Berufe"? Woher hast Du diese Statistik? Ich kennen
keinen einzigen Beruf von Innen, in dem Listen abgeklappert werden. Und ich
kenne niemanden, der beruflich Listen abklappert.

Man lernt in jedem Job die Standardprozesse auswendig. Mit der Zeit bildet sich Spezialwissen (auch nicht bei jedem Menschen).
Haupttätigkeit in den meisten Jobs: Verwalten, sprich, Standardprozesse wiederholen, sprich, Listen abklappern.

Und bitte beschäftige Du Dich mehr mit dem Leben. Umarme mal einen Baum.
Staune über die Sterne und schreibe Deine Träume auf.
Dazu braucht es im übrigen keine "Argumentationen". Die braucht man auch
nicht fürs Atmen...

Wie leben in verschiedenen Welten und doch auf der selben Mutter Erde!
Ich bin mir des Ortes bewusst auf dem ich bin, Du auch?

Es ging um den neuen Roboter von Boston Dynamics und dass er, laut Firmengründer, Albträume verursachen könnte.
Über was philosophierst du denn hier die ganze Zeit? Roboter seien unnütz. War das Fließband, ein simpler Roboter, damals wie heute wohl auch. Das Thema (künstliche) Intelligenz per se und deren Definition umgehst du natürlich lieber. Darüber könnten wir angeregt diskutieren! Die bisherige Unterhaltung würde ich mit dem Antiwitz "Geht ein Bär in den Wald, ich hab auch fünf Mark." vergleichen. Irrwitzig.

Ahoi

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Schöne neue Welt - ist künstliche Intelligenz 'intelligent'? Sie kann das besser, was Computer seit 50 Jahren 'besser' können

Literaturhinweis @, Montag, 06.02.2017, 16:34 vor 2716 Tagen @ Broesler 7777 Views

Nämlich Muster erkennen. Von dort aber ist es es ein weiter, möglicherweise ein endloser, Weg zur Semantik. Ich hatte ja einerseits zur Robotik einen Beitrag verfaßt, andererseits aus ähnlichen Gründen Noam Chomsky zur Sprachtheorie verlinkt.

Zum Aufwärmen mal etwas, was eindeutig nach künstlicher Intelligenz und Pioniertat riecht:

(Spiegel.de) - Google-Werbung verwirrt Google-Gadgets:

"... Video, das [Google zur Super-Bowl] zeigen ließ, hatte eine möglicherweise unerwartete Nebenwirkung - es aktivierte zahlreiche Google-Home-Boxen in den Haushalten der Zuschauer."

Google-Home ist genauso ein Wohnungsüberwachungsapparat für Sicherheitskräfte und Geheimdienste, wie Amazon Alexa/Echo. Daher im obigen Artikel auch:

"Amazons Echos wollten Puppenhäuser kaufen" Süß - wenn's Papi vergißt, wie schön. Hoffentlich war der kindliche Mitbewohner kein Junge oder die Familie kinderlos. Könnte ja sonst auffallen, so, wie Grillkohle ohne Fleisch und die Amazonkunden-Familie könnte in den Sog von Pizzagate geraten.

Was ist nun 'Künstliche Intelligenz' - etwas, das seit 50 Jahren so von der Stelle kommt, wie Kernfusion?

Ich werde dazu demnächst ein paar Literaturhinweise beisteuern, soviel daher nur: ein empfehlenswertes Buch "The Turing Test and the Frame Problem: AI: AI's Mistaken Understanding of Intelligence" von Larry J. Crockett. Oder meinetwegen "Artificial Intelligence: Mirrors for the Mind" fürs 'Mainstream-Understanding' der Thematik.

Was beschreibt nun Schmidhuber? Daß seine LSTM - Long Short Term Memory-Neuronalen Netze Muster schneller erkennen können, als jeder Mensch und daß diese rohe Computing Power in spätestens 30-50 Jahren mehr in einem kleinen Gerät kann, als alle Hirne aller dann lebenden Menschen (10 Milliarden? Wenn's so lange hält.)

Was er 'verschweigt': diese neuronalen Netzwerke grasen zu Trainingszwecken bereits vorhandene Muster ab, denen Menschen Bedeutung beimessen.

D.h. vorher hat ein Mensch gesagt, welches Zeichen eine bestimmte 'Sauklaue' bedeuten soll, und mit der Zeit wird das neuronale Netzwerk befähigt, auch abweichende 'Sauklauen' richtig im vorgegeben Rahmen zu entziffern. Richtig. Und es wird aufgrund vorab vorgegebener Übersetzungen (vgl. den Fundus bei der Europäischen Union, den sein Team nutzte, andere nutzten schon vor Jahrzehnten Bibelübersetzungen) 'bestimmt', was ein Satz in einer anderen Sprache zu heißen habe. Ja. Auch bei Verkehrszeichen funktioniert das (siehe dort). Es funktioniert aber nicht so gut, und vielleicht auch niemals, wenn solch ein System ohne Referenzrahmen entscheiden soll, ob es irgendwo entlang fahren soll, wo keine Zeichen sind, der (menschliche) Fahrer aber irgendwo vermeint, einen Hilfeschrei zu hören. Das Auto fährt einfach weiter oder stoppt, wenn es 'nicht mehr weiter weiß'. Der Mensch, je nach Charakter, etwa ein Rüdiger Nehberg, fängt da gerade erst an, sich warmzulaufen.

Daher sind diese 'Singularitäten' ein Überschreiten immer neuer Grenzen von 'roher' Computerkapazität, aber nicht etwa Zeichen einer der menschlichen vergleichbaren Intelligenz; ob Quantität in Qualität umschlägt, muß sich erst noch weisen. Aber das grenzenlose Vertrauen darein, Maschinen könnten räsonnieren, hatte ich ja schon bei Blockchains skeptisch betrachtet. Irgendwann demnächst etwas mehr und fundierter, wie gesagt.

--
Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

Automatisierung: Yippie, "Flippy" und "Introducing Handle"

Broesler @, Donnerstag, 09.03.2017, 07:27 vor 2685 Tagen @ Broesler 6649 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.03.2017, 07:31

Zuerst das neue, offizielle "Handle"-Video,
https://www.youtube.com/watch?v=-7xvqQeoA8c (1:36min)

und dann rüber zu "Flippy",
[image]
[image]
https://vimeo.com/206666438 (1:08min)
http://www.nrn.com/technology/caliburger-roll-out-burger-flipping-robot

dem Robo-Burgerbratmaxe - wendet und serviert autonom. Und, er "liebt" seine Arbeit. [[top]]

Ahoi

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Automatisierung: Und was kommt nach "Flippy"? Na klar, "Zippy".

Broesler @, Donnerstag, 04.05.2017, 14:20 vor 2629 Tagen @ Broesler 5157 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 04.05.2017, 14:26

[image]

[image]
Der Roboter erntete bei einem Probelauf neulich in Australien nicht schlechter als die üblichen Erntehelfer.
https://www.technologyreview.com/s/604303/apple-picking-robot-prepares-to-compete-for-f...

Achso, wer's nicht mitbekommen hat, die hier
[image]
fahren alle selbstständig. "Mining 24/7 with robots".
https://www.technologyreview.com/s/603170/mining-24-hours-a-day-with-robots/
Die, von Rio Tinto betriebene, Anlage ist, neben den 73 automatisierten Eisenerzkutschen, mit "robotic rock drilling rigs" (mir fällt grad keine schnittige Übersetzung ein, sagen wir automatisierte Bohrlöcher) ausgestattet. Demnächst sollen auch die Züge die Ladung selbstständig zum Hafen transportieren.

Ahoi

PS: Mal sehen, wann unsere "Politiker" das Thema anfassen. [[freude]]
Achso und der Name "Zippy" ist postfaktisch - er wurde von mir erfunden.

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Atlas (Boston Dynamics) kann jetzt auch turnen

Broesler @, Sonntag, 06.10.2019, 22:38 vor 1744 Tagen @ Broesler 2026 Views

[image]
[image]
[image]
[image]
https://www.youtube.com/watch?v=kq6mJOktIvM (2:52)

[[top]]

Ahoi

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