Ex-Bild-Chef: Europa braucht NEUE, JUNGE Gesichter!

Olivia @, Freitag, 13.01.2017, 19:38 vor 2716 Tagen 4779 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 13.01.2017, 19:50

Er nimmt in diesem Artikel auch Bezug auf die Trump-Wahl und die völlig absurde Art der Berichterstattung in unseren "Leitmedien". Erst waren es böse, dumme, alte, weiße Männer, dann waren es die manipulierten Computer, dann die Putin, nun wird Trump "erpresst"......

Völlig absurdes Theater....

Das Wichtigste aber kam zum Schluss:

Die derzeitigen, ausgebrannten und "abgefu" EU-Politiker müssen weg! Es müssen endlich JÜNGERE LEUTE mit neuen Ideen in die EU.

Wenn ich Merkel und Juncker sehe, dann graut es mir! Kein Wunder, dass die Briten raus sind! Diese EU-ler sind schlimmer als die schlimmsten religiösen Dogmatiker. Ein neues, unverbrauchtes DENKEN gehört her! Die alternativlose Raute muss endlich der Vergangenheit angehören.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ex-bild-chef-berichterstattung-deutscher-h...

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For entertainment purposes only.

Sebstdarsteller wie Kai Diekmann haben BILD übernommen, nicht unähnlich dem Guttenberg: (mB)

DT @, Freitag, 13.01.2017, 22:39 vor 2716 Tagen @ Olivia 3968 Views

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http://www.br.de/puls/themen/welt/kommentar-bild-kampagne-wir-helfen-100.html


Ein Kommentar zur BILD-Kampagne "Wir helfen“
Mann, ist der Diekmann

BILD-Chefredakteur Kai Diekmann disst den FC St. Pauli. Denn der Verein möchte das "Wir Helfen"-Logo der BILD-Flüchtlingskampagne nicht auf seinen Trikots haben. Der einzige, der sich damit ins Abseits stellt, ist Diekmann selbst.

Von: Laury Reichart

Stand: 17.09.2015

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Kai Diekmann vor einem Bild der BILD-Zeitung | Bild: picture-alliance/dpa

Es war schon etwas überraschend: Ausgerechnet die BILD-Zeitung, die bisher nicht für ihre ausgewogene Berichterstattung bekannt war, entdeckt plötzlich ihre solidarische Seite gegenüber Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen. Heraus kam das große grüne "Wir Helfen"-Logo, das seit kurzem von Granden aus Sport, Wirtschaft und Unterhaltung in jede zweite Kamera gehalten wird.

Am kommenden Wochenende werden auch die Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga mit diesem Logo auf dem Arm in die Stadien der Republik einlaufen. Alle bis auf eine.

Der FC St. Pauli hat sich entschlossen, bei der von BILD lancierten, angeblichen Solidaritätsaktion nicht mitzumachen. Und wird seitdem unter anderem von BILD-Chef Kai Diekmann auf Twitter mit Sprüchen wie "darüber wird sich die AFD freuen: beim FC St. Pauli sind Refugees Not Welcome" bedacht. Kai Diekmanns Logik: Wer nicht für die Bild-Kampagne ist, ist gegen Flüchtlinge.

Über die Albernheit dieser Tweets müssen wir nicht reden. Der FC St. Pauli ist seit jeher bekannt für sein politisches und soziales Engagement, das auch in den Leitlinien des Vereins verankert ist. Die Hamburger machen sich seit Jahren für Flüchtlinge stark, laden sie zu Spielen ein. Kein Verein in Deutschland hat sich bei diesem Thema so früh so klar positioniert, genauso wie seine Anhänger.

...


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/vorwurf-der-sexuellen-belaestigung-gegen-k...

" Eine Mitarbeiterin des Springer-Verlags behauptet, der „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann habe sie sexuell belästigt. Diekmann weist den Vorwurf als unwahr zurück. Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt.
06.01.2017, von Michael Hanfeld".


Diekmann macht einen auf "Kölner Domplatte". Kein Wunder, daß er sich mit den Fachkräften solidarisiert...

Ach ja, und am 31.12.2016 hat er bei BILD das Handtuch geworfen...

Das wird nichts helfen, weil er das Problem nicht erkannt hat. Es handelt sich in Wirklichkeit um eine Demokratiekrise.

Mephistopheles, Freitag, 13.01.2017, 23:05 vor 2716 Tagen @ Olivia 3414 Views

Er nimmt in diesem Artikel auch Bezug auf die Trump-Wahl und die völlig
absurde Art der Berichterstattung in unseren "Leitmedien". Erst waren es
böse, dumme, alte, weiße Männer, dann waren es die manipulierten
Computer, dann die Putin, nun wird Trump "erpresst"......

Völlig absurdes Theater....

Das Wichtigste aber kam zum Schluss:

Die derzeitigen, ausgebrannten und "abgefu" EU-Politiker müssen weg! Es
müssen endlich JÜNGERE LEUTE mit neuen Ideen in die EU.

Wenn ich Merkel und Juncker sehe, dann graut es mir! Kein Wunder, dass die
Briten raus sind! Diese EU-ler sind schlimmer als die schlimmsten
religiösen Dogmatiker. Ein neues, unverbrauchtes DENKEN gehört her! Die
alternativlose Raute muss endlich der Vergangenheit angehören.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ex-bild-chef-berichterstattung-deutscher-h...

Es liegt nämlich nicht an den Leitmedien und auch nicht an den Politikern, sondern an der Demokratie.

Wir steuern zeitlich auf einen Epochenwechsel (Epochtimes) zu.

Der Demokratie gelingt es nicht mehr, die Massen zu mobilisieren, die sie für ihre Existenz benötigt. Es gibt keine Massen mehr, sondern nur massenhaft auftretende Monaden.
Das ist nicht dasselbe, weil nur Massen lassen sich für demokratische Zwecke instrumentalisieren, aber keine massenhaft herumschwirrenden Monaden.

Das fängt schon in den Geburtssälen an, dann an den Schulen, dann beim Militär, dann bei Demonstrationen usw.

Früher ist es der Demokratie gelungen, Millionen von Schülern gleichartig auszubilden, Millionenarmeen in den Kampf zu schicken (egal, was behauptet wird, das NS-System war ein eminent demokratisches System und sozialistisch noch dazu wie jede echte Demokratie), Millionen Demonstranten auf die Straße zu bringen usw.

Und heute? Wenn ein paar 1000 kommen, um für ein bestimmtes Anliegen zu protestieren, ist das hochgegriffen (ich habe es selber noch erlebt, wo zu Großdemonstrationen 100.000e kamen, um sinnlos ihre Zeit zu verschwenden), wenn ein paar 100 User gegen bestimmte Ansichten protestieren, so ist das ein Shitstorm, wenn eine Fabrik früher die Tore öffnete, soströmten 1000e Arbeiter rein und bei Schichtwechsel wieder raus.
Das sind genau die gleichförmigen gleichgeformten Massen gewesen, die eine Demokratie als Lebenselixier benötigt.

1000e Arbeiter am frühen Morgen vor 7:00, die nichts anderes begehren, als die neueste Bildzeitung (das war deren Shitstorm!) für ihre Brotzeit zu kaufen... Tempi passsati.

Ohne diese gleichförmigen gleichgerichteten Massen kann keine Demokratie auf Dauer existieren.

Und diese Massen werden auch die jungen Gesichter nicht mehr herzaubern können.


Gruß Mephistopheles

Demokratiekrise ist hier die Krise der Oligarchie

Falkenauge @, Samstag, 14.01.2017, 09:13 vor 2715 Tagen @ Mephistopheles 2538 Views

Es liegt nämlich nicht an den Leitmedien und auch nicht an den
Politikern, sondern an der Demokratie.

Wenn von einem Parlament alle Lebensbereiche, also nicht nur das Rechtsleben, das seine und der Volksabstimmungen eigentliche Aufgabe ist, sondern inhaltlich auch das Wirtschaftsleben (u. a. das Geldwesen) und das gesamte Bildungswesen reglementiert werden, kommt es nicht darauf an, ob die Abgeordneten von einem Monarchen, Diktator oder von Parteien abgeordnet werden. Monarchie, Diktatur oder Parteien-Oligarchie haben mit Demokratie nichts zu tun, weil durch zentrale Reglementierung die Freiheit und Selbstbestimmung des einzelnen Menschen aufgehoben wird. Der Mensch wird zum Untertan.

Das bedeutet, dass der Einheitsstaat aufgegliedert und das Wirtschafts- und das Kulturleben (einschlieslich Bildungswesen) je eine eigene Selbstverwaltung erhalten müssen, die nicht hierarchisch bestimmend, sondern horizontal koordinierend organisiert ist.
Macht macht untertan

Allüberall das gleiche Possenspiel

Sligo @, Samstag, 14.01.2017, 03:45 vor 2715 Tagen @ Olivia 3179 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 14.01.2017, 18:56

Hallo Olivia,

wo stehen wir heute? Welche Leute brauchen wir heute?

Ein Blick zurück in die Wirtschaftsgeschichte. In brisantem Stil Franz Oppenheimers utopischem Roman 'Sprung über ein Jahrhundert', 1932 aufgeschrieben:

In seinem utopischen Roman lässt Oppenheimer seine Figur im Jahre 2032 dem fragenden Zeitreisenden aus der Vergangenheit in einem Dialog erklären: [7]

[S. 50] "Allüberall das gleiche Possenspiel! Erobernde Gewalt schafft den Staat, die Eroberer werden zum Adel, die unterjochten Bauern und auf höherer Stufe auch die Städter haben zu Zinsen, zu fronden und zu bluten.

Dann schlagen sich die Prinzen um die Krone, in diesen Kämpfen verkommt der alte Adel, und ein neuer Adel schwingt sich empor, fast sämtlich Unfreie, Hofdiener und Gardisten, vielfach die übelsten Emporkömmlinge. Sie drücken die freien Bauern in Knechtschaft, sperren das Land, und stürzen ihren Staat in hoffnungslose Anarchie.

Die Wildvölker überschwemmen die Länder, bis endlich der mächtigste der Magnaten eine neue Ordnung schafft. So entsteht der absolute, der zentralisierte Staat als Retter, der aber dann die letzten Reste der alten gewachsenen Ordnung der Gemeinschaft zerstört.
(...)

Er kann eben nur den »Untertanen« gebrauchen, den normalisierten Menschen, und reguliert alles von oben her, mit einer Bürokratie, die zuletzt das Volk auffrisst, bis die bürgerlichen Revolutionen eine Zeitlang wieder eine neue Ordnung schaffen, indem sie den Menschen befreien. (...) Damit erst war der Klassenstaat überwunden. Aber es blieb noch die Zentralisierung zu beseitigen. (...) Erst seitdem ist eine vernünftige Regierung überhaupt möglich geworden."

"Was verstehst du darunter?"
"Nun, sehr einfach. Demokratie unter sehr starker Führerschaft."
"Das galt meiner Zeit als unvereinbar."
"War's aber nicht. Kennst du Hegel? Auf höherem Niveau versöhnen sich die Gegensätze in der Synthese. Wir haben die Synthese von Liberalismus und Sozialismus, die ihr auch für unvereinbar hieltet, auf dem Gebiet der Wirtschaft, und die Synthese von Demokratie und Führerschaft auf dem der Politik verwirklicht."
"Warum ist das früher unmöglich gewesen?"
"Weil eure Staaten zentralisiert waren. Da bedeutet Demokratie notwendigerweise auch den zentralen Parlamentarismus, und der war ein neues Übel. Wer kam hinein? Die Redner: Rechtsanwälte und Journalisten, Syndizi der großen Kapitalmagnaten, Priester, Männer mit geläufiger Zunge. Wer aber gehörte hinein? Die Schaffer, die Sachverständigen, die Organisationen, aber die haben nicht die Zeit zu vielen Reden, und meistens keine Neigung dazu.

Haben Besseres zu tun. Nur im kleineren Kreise ist Demokratie möglich. Sogar Rousseau hat immer nur an Kantone wie sein heimatliches Genf gedacht, aber nicht an Großstaaten oder gar an den Weltstaat.

Im kleinen Kreise kennt man sich, und da kommen ohne weiteres die Schaffer an die Spitze."

Weiter hier lang

http://www.franz-oppenheimer.de/kruck/wk97a.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Oppenheimer

Von jungen Leuten keine Spur. Schaffer müssen es sein![[top]]

Gruß,
S.

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