Auf Telegram sah ich aber kuerzlich die Gefangennahme eines Franzosen.

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Samstag, 08.06.2024, 23:10 (vor 45 Tagen) @ Dieter2704 Views

Er wurde angeblich zur Befragung an die zuständige Truppenabteilung ueberstellt.
Ich las auf den gängigen russischen Telegramseiten keine Hinweise darauf, daß keine NATO-Söldner mehr gefangen genommen werden sollen.
Aber man knöpft sich die NATO-Söldner bevorzugt vor, will heißen, wenn man von Unterkuenften oder kämpfenden NATO-Länder-Söldnern erfährt, dann opfert man auch teure Spezialraketen, um sie zu vernichten, eine Gefangennahme ist da natuerlich eher weniger möglich und nicht vorgesehen.
Primär will man sie vernichten und weniger als politisches Faustpfand gefangen nehmen.
Immer wieder werden von ethnisch russischen Ukrainern Sammelpunkte von ausländischen Söldnern an die russische Armee verraten.

Gefangenenerschießungen sind Kriegsverbrechen und werden vermutlich vereinzelt vorkommen, sind aber keine Doktrin, weil man eh gern so viele Gegner gefangen nimmt, wie möglich.
Aus verschiedenen nahe liegenden Gruenden.
Allerdings kann bei der Gefangennahme aus Verständigungsgruenden schnell mal ein sich eigentlich ergeben wollender NATO-Soldat erschossen werden, wenn er nicht versteht, was der Russe von ihm fordert.
Fuer längere Konversation ist keine Zeit, wenn die Kugeln noch links und rechts an den Soldaten vorbei fliegen, und der Russe nicht weiß, warum der Feind nicht so reagiert, wie er soll.
Das eigene Leben geht im Zweifel immer vor.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


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