Nein, und wofür sollen sie die vollgeladenen mentalen Akkus verwenden

Ankawor, Freitag, 31.05.2024, 11:08 (vor 55 Tagen) @ Plancius1836 Views

Hallo Plancius, deine Beschreibung des Schlafwandelns kann ich bestätigen. Wenn man Online-Bekannte wegnimmt, sind 100 % meiner Bekannten im Tiefschlaf (ausgenommen enge Familienmitglieder). Entweder kriegen sie gar nichts mit oder sie vermeiden es absichtlich und erfolgreich, überhaupt irgendeines der Probleme anzusprechen. Ich spreche es auch nicht an, denn ich will sie ja nicht beunruhigen oder als Idiot dastehen.
Vielleicht geht es ihnen genauso? Ich glaube es nicht.

Dass die Vorbereitung auf mögliche Ereignisse mir sehr viel Energie raubt, kann ich nicht feststellen.

Die Lebenserfahrung zeigt, dass derjenige, der einen Feuerlöscher hat, im Brandfall bessere Chancen hat als derjenige, der keinen hat und in dessen Kopf die Möglichkeit eines Brandes absolut nicht vorkommt.

Mit den möglichen Ereignissen sehe ich es als ähnlich an. Der wirtschaftliche Niedergang und die Zerstörung der Gesellschaft durch Migration sind eigentlich fast in Stein gemeißelt. Da braucht man nicht über Wahrscheinlichkeiten zu grübeln. Bleibt der Krieg. Bei dem sehe ich drei Möglichkeiten:

1. Er wird beendet, ohne sich vorher groß auszuweiten. Warum und wie ist egal
2. Er weitet sich aus auf D, GB, NL, PL und es fallen hier Bomben oder Raketen, was für welche soll auch mal egal sein
3. Es schaukelt sich auf zum nuklearen Weltkrieg

Für die Szenarien 1 und 3 braucht man keine Vorbereitungen zu treffen. Bleibt das Szenarium 2, welches ich auch als wahrscheinlichstes betrachte. Putin hat vorgestern gesagt, die Steuerzentralen in NATO-Ländern werden zerstört, wenn von dort Langstreckenraketen gegen Russland gesteuert werden, und Biden hat gestern gesagt, die Langstreckenraketen können fliegen - was soll da noch unklar sein? Es gibt nichts mehr zu besprechen.

Meine Vorbereitung sehe ich daher nicht als energieraubend und fühle mich dadurch beruhigt: Bargeld, Grundstück 2000 km entfernt mit primitiver Unterkunftsmöglichkeit, Papierlandkarten, volle Dieselkanister bis zum Ziel, Sprachkenntnisse erworben, örtliche Kontakte, und einiges mehr. Wenn ich einen Pilz am Horizont sehe oder einen lauten Knall, kann ich losfahren. Vorher leider nicht, denn erst angesichts eines großen Pilzes wird die Familie ins Auto steigen.

Eine evolutionäre Überlegenheit der Schlafwandler sehe ich nicht. Wenn sie mit halbvollem Tank im Stau auf der Autobahn stehen ohne zu wissen, wohin und dieses nicht vorhandene Ziel ohne Navi sowieso nicht finden, wie soll das enden? Was hilft dann der vollgeladene innere Akku? Ohne mentale Vorbereitung dürfte es Nervenzusammenbrüche geben, wenn einem klar wird, dass Krieg kein Bildschirmspiel ist.

Ich hoffe auf Szenarium 1 und ebenso, dass ich ein geistiger Geisterfahrer bin, was mir meine Umwelt täglich nahelegt.

MFG
Ankawor


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