Das gilt nicht nur beim Auto, sondern bei allen möglichen Produkten generell

sensortimecom ⌂, Sonntag, 19.05.2024, 12:39 (vor 31 Tagen) @ Dieter2819 Views
bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 19.05.2024, 13:28

Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen, nämlich dass China wegen der geplanten Sonderzölle (die gegen die WTO-Verträge sind) dem Westen keine Waren mehr liefert. Und zwar nicht, weil es nicht will, sondern weil es gar nicht mehr KANN.

Wir wissen alle, dass inzwischen fast 80% aller Geräte, Bauteile, Halbfabrikate und Verbrauchsgüter aus Fernost, vor allem aus China, kommen. Es wurde 30 Jahre lang outgesourct was das Zeug hält. Selbst wenn der Westen wollte, könnte er eine Versorgung mit diesen Gütern nicht mehr bewerkstelligen. Es fehlt vielfach an Know How und den speziellen Maschinen. Und auch wenn vorhanden, könnte sich im Westen kaum wer diese Dinge für den 10-fachen Preis leisten. (Ohne den wäre ohnehin nichts machbar, weil ja auch Löhne, Vertriebskosten, Steuern und Abgaben hier 10x so teuer sind, und niemand imstande wäre zwecks Egalisierung 10x so viel zu arbeiten. Auch die Produktivität ist an den Grenzen des Möglichen).

Der Einwand, dass ein Lieferstopp gar nicht denkbar ist, weil sonst ja hunderte Millionen Chinesen arbeitslos würden, greift nicht. Warum? Weil die Chinesen als erste Massnahme den Yuan um 50% abwerten würden, und ihre Waren nochmal verbilligen. Der Westen zieht mit den Zöllen nach, und es kommt zum (echten) Wirtschaftskrieg und zur Abwertungsspirale. Die setzt sich solange fort, bis sich der Chinese selber nichts mehr kaufen kann und alle Importe versiegen, und die chines. Börsen und Banken kollabieren. Anschliessend kommt es dort zu Aufständen und Chaos, und aus China kommt nix mehr. Aus Maus. Sense.


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