Diese Frage ist nebensächlich - Kalifat ist hier das Stichwort.

nereus, Freitag, 03.05.2024, 11:12 (vor 42 Tagen) @ BerndBorchert2870 Views

Hallo Bernd!

Und wenn man Kalifat hört, hört man Muezzin-Rufe, ahnt die Scharia und fürchtet abgeschnittene Köpfe.
Das ist die Musik, die unsvorgespielt werden soll.
Da erwacht sogar wieder das Christentum in jedem strammen Atheisten. [[freude]]

Wir erinnern uns an die Fotos der kopflosen Personen, die man vor Jahren in die Welt schickte.

Auch wenn sich da eine prominente, aber ungeliebte, Person zu Wort meldet, die sagt: Obama hätte den IS gegründet, siehe hier: https://www.welt.de/politik/ausland/article157605964/Trump-bezeichnet-Obama-als-Gruende...

Das mag nicht ganz stimmen, denn von Z. Brzeziński wissen wir, daß hier ein paar bösartige brüderliche Administratoren der Ur-Logen ihre Hand im Spiel hatten, aber solche kleinen, aber feinen Details sind ja nun völlig out of order.
Es war die Zeit von Obama und Killary, als dieses Geschöpf zum Leben erweckt wurde.

Am Ende geht es aber nur um dieses Thema, das gezielt aus der medialen Berichterstattung herausgelöst wirde.

"Wir sollten nie das große Ganze aus den Augen verlieren", mahnt der Akademiker Fabio Vighi. "Die Reihe geopolitischer Konflikte, die wir erleben, sind weder zufällig noch willkürlich", sondern "Symptome einer wachsenden systemischen Fragilität" und "der kollabierenden Logik des Kapitals".

Ein solcher wirtschaftlicher Niedergang - keineswegs einmalig in der Geschichte, aber dennoch bezeichnend für den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation - wird nach Ansicht von Vighi durch das bekannte Sprichwort veranschaulicht:
"Wenn alles andere versagt, zieht man in den Krieg".

In dieser Welt der umgekehrten Logik sind "Kriege an der Peripherie des Imperiums" nicht die Ursache für wirtschaftliche Probleme. "Vielmehr löst ein explosives wirtschaftliches Umfeld militärische Konflikte aus, in dem verzweifelten Versuch, das Gesicht zu wahren und den Moment der Abrechnung zu verschieben", stellt der italienische Philosoph klar.

Kriege, "vor allem wenn sie als humanitär, defensiv oder zur Bekämpfung des Terrorismus vermarktet werden", sind nach Ansicht von Vighi im Wesentlichen "ein kriminelles Mittel, um leichtes Geld zu verdienen, das die heutigen Finanzblasen auf Rekordhöhe hält, während die wirtschaftlichen Bedingungen von Millionen von Beschäftigten und Arbeitslosen im gleichen Rekordtempo zusammenbrechen".

"Die enorme Menge an Schulden, die seit Jahrzehnten in die labyrinthische Finanzarchitektur gepumpt wurde und die eine ständige Refinanzierung (d.h. zusätzliche Schulden) erfordert, steht nun im Mittelpunkt der eschatologischen Erzählungen, die sich überall um uns herum ausgebreitet haben - von der Klimakatastrophe über die Viruspandemie bis hin zur Bedrohung durch einen Atomkrieg", wiederholt Vighi seine grundlegende Aussage.

Ohne den Mechanismus der außergewöhnlichen Umstände würde das gesamte Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Es gäbe Chaos auf den Straßen, Bürgerkrieg und einen Zusammenbruch der sozialen Bindungen. "Der unmittelbare Nebeneffekt der immer höheren Verschuldung, die zur Finanzierung von Notfällen aufgenommen wird, ist jedoch die Abwertung der Währung - eine revolutionäre Krise des Währungsinstruments, die über die ganze Welt hinwegfegen wird", mahnt Vighi.

"Vielleicht ist es ein Zeichen der Zeit, dass selbst die schärfsten Denker, Historiker und geopolitischen Kommentatoren Schwierigkeiten haben, den existenziellen Zusammenhang zwischen unserem schuldenbasierten Wirtschaftssystem und militärischen Eskalationen zu verstehen."

Vighi zufolge scheinen die Menschen nicht zu verstehen, warum der überschuldete Westen "ständig versucht, einen neuen geopolitischen Kampf zu beginnen". Dabei ist die Logik ganz einfach: Die politischen Notlagen von heute sind nur Teil des "zerstörerischen Modus Operandi der kapitalistischen Erneuerung".

Quelle: https://katehon.com/de/article/die-sackgasse-des-notfallkapitalismus

Damit ist alles gesagt, was dazu zu sagen ist.

mfG
nereus


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