Türkei ist Energiehub (Soutstream/TurkStream). RU-Gas fließt durchs Land (via schwarzes Meer). Die Pips könnten bis Süddeutschland ...

Steppke, Dienstag, 23.04.2024, 20:46 (vor 89 Tagen) @ Albrecht2105 Views
bearbeitet von Steppke, Dienstag, 23.04.2024, 21:28

... ausgebaut werden, und Erdogan plant das Pipelinenetz zu erweitern um Gas auch aus Aserbaitschan, Iran & Co. in TurkStream einzuspeisen, das dann nach Westeuropa weitergeleitet werden könnte.

Ist simple Geopolitik.

Bedankt euch bei den Amis, die uns Nord-Stream weggsprengt haben.

2016 wollten die USA Erdogan stürzen (Putsch), was der russsiche Geheimdienst verhinderte, da er Erdogan vorher gewarnt hat, was die Bindung Türkei/RU bestärkte.

Seit dem ist Erdogan nicht mehr gut auf die Amis zu sprechen.

Weiterhin braucht die Türkei die Durchleitungsgebühren. Wäre eine Win-Win-Situation (was Gaslieferungen anbelangt) und könnte unserer Industrie retten, da dann der US-gewünschte-Zusammenbruch der deutschen Industrie nicht eintreten wird, denn dann kommt wieder günstiges Pipelinegas.

Deshalb muss Steinmeier den Bückling machen.

mMn

Falls die USA die Pips im schwarzen Meer sprengen sollten, werden sie die Türkei verlieren (immerhin die zweitgröße NATO-Armee) und ihre Südflanke wäre "weg". Deshalb werden sie das nicht wagen.

Erdogan ist nicht solch ein Lappen, wie deutsche Politiker es sind.

Der würde dann "am Rad drehen" und Incirlik (wichtige Airbase für die USA, mit Atomwaffen) stürmen und einnehmen lassen.

2016 war er kurz davor, das umzusetzen. Es gab nicht einmal mehr Strom, auf der Airbase, und Flugverbot für NATO & Co., während türkische Truppen Richtung Incirlik in Bewegung gesetzt wurden.


Gruß


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