Die älteren Arbeitnehmer haben die wenigsten Alternativen ?

Dieter, Dienstag, 09.04.2024, 22:52 (vor 49 Tagen) @ Ankawor1267 Views

Hallo,

ich habe ja den Eindruck, daß die Deindustrialisierung Deutschlands beschlossene Sache ist und auf einem guten Weg zum Ziel ist, kaum noch umkehrbar.

Was folgert daraus: Bei einer Firma, die dem Konkurs nahe ist, verlassen als erstes die besten Leute "das Schiff", die schlechten Mitarbeiter harren bis zum Schluß aus.

In der BRD wird es ähnlich laufen: Es werden diejenigen, die woanders eine bessere Zukunft sehen und gute Chancen für einen Neuanfang haben, sich nach den Alternativen strecken und abhauen. Sollten den Rentnern ihre Bezüge gekürzt werden, gehen sie ins billigere Ausland, gut ausgebildete, motivierte, die noch jung genug sind, sich woanders ein neues Leben mit Familie aufzubauen, werden gehen.

Am schwersten werden diejenigen Alternativen finden, die älter sind, noch im Berufsleben für einige Jahre stehen, denen aber ein Neuanfang andernorts schwer fällt oder denen das Wagnis für die letzten 10 Berufsjahre zu groß ist.

- und die Abhängigen vom Sozialsystem bleiben ohnehin und werden für den notwendigen Druck auf die Staatskasse sorgen, sodaß der Umverteilungsspielraum immer kleiner wird.

Die Spirale wird ihren Lauf nehmen. Sicher wird es auch Gewinner beim Abstieg geben, aber die Masse steht auf der anderen Seite.
Gestern las ich, daß "die Rente sicher sei", da die BRD einen Bevölkerungszuwachs hätte, vor allem im Westen der Republik. Toll, vermutlich einen Zuwachs von Abhängigen unserer Wohlfahrt, denn bei den gut ausgebildeten Bundesbürgern haben wir einen Nettoabgang.

Insofern macht es für den einen oder anderen durchaus Sinn, sich vorsorglich mit Lebensalternativen zu befassen um im Falle eines Falles rational entscheiden und handeln zu können.

Gruß Dieter

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Es wird Zeit, daß die NATO, eine aggressive Partei, verlieren lernt.


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