Wo stehtst Du in 500 Jahren (Ergänzung)

Brutus ⌂, Montag, 08.04.2024, 00:17 (vor 42 Tagen) @ WhiteEagle832 Views

Doch ich finde es sehr interessant, dass Du diese Deine Sichtweise und Erfahrung hier einbringst.

Letztlich sind wir alle suchend, nach einer echten Lösung.

Zunächst mal dieses Video, was mir grad zugereicht wurde:
Maori bei ihrer gemeinsamen öffentlichen Bekundung ihrer Meinung bzgl. Gaza/Israel.


Man könnte ein ganzes Pamphlet dazu abhandeln, was womöglich sogar lohnenswert wäre.

Lt. Rainer Füllmich waren diese Maori auch Jene, die sich auf diese Art und Weise noch ein besonders Rechtssystem offenkundig gegen die englischen Besatzer ausbedungen haben.

Also das Video quasi die Einspielung einer kulturellen Gegenwart in NZL.

Wie wirkt das auf uns?
Wie viele Generationen und wir machen dort mit?

Ich werde es Euch sagen.

War hier doch auch mal zu lesen, die Zahl der direkten Vorfahren (Mutter Großmutter Urgroßmutter Urgroßvater usf. binnen überschaubarer 500 Jahren - überschaubar wegen Luther/Müntzer 1525 Bauernkrieg und/oder 1492 Columbus auf "la isla domenica".

Wenn, jegliche Inzuchtversionen ausgeschlossen, man auf 500 Jahre zurückschaut (oder in die Zukunft) dann haben wir, jeder von uns, wie viele direkte Vorfahren?

Bei Testfragen dazu hatte ich 95% Falschantworten, würde auf Anhieb hier genauso sein, also keine Aufregung.

Es sind rd. 1 Mio Leute! (bei 5 Generationen pro 100 Jahre, ergo 2^20).
Also diese 1 Mio in 500 Jahren (bei fortfolgend 2 Kindern pro Ehe), sehen dann wie aus?
So wie die Truppe oben.
Von Dir ist da Nichts mehr zu sehen, so als ob Du nie existiert hast!

Das genau passiert nämlich, wenn man seines Volkes beraubt in einem anderen Volk genetisch "aufgeht" oder aufgehen muss.
Wie genau jener Teil von uns, der sich noch leidig als Neandertaler versteht.

Faktisch nur noch Bruchstückhaft nachzuweisen (bei allen Menschen nördlich der Sahara) bei jenen südlich der Sahara fehlt dieser Marker vollends ergo hatten die Niemals in der Menschheitsgeschichte Schnittmengen mit Neandertaler, bis neulich jedenfalls.

Und genau das passiert also überall dort, wo wir hin auswandern oder nicht "unter uns" bleiben also Einheimische heiraten. Unsere Enkel sind schon von Eingeborenen kaum noch zu unterscheiden. Die Urenkel dann aber ganz sicher nicht mehr.

Ob Maori oder Nachfahren der ehemaligen englischen Strafgefangenen - was macht das noch für einen Unterschied?

Umgekehrt fehlt uns schlicht die völkische Masse ebenda, keine Inzuchlinien zu produzieren. Ich hab eine Kollegen, dessen leiblicher Sohn bereits, ist optisch und kulturell intellektuell Thai, obgleich mein Kollege Deutscher ist.

Also wer demgegenüber Masse aufbietet, setzt sich genetisch durch.
Damit demokratisch, damit intellektuell, damit ideologisch, damit kulturell - alles!

Denn real ist es so, dass faktisch alle aus einer Gegend irgendwelche mehrfache gemeinsame Vorfahren haben (müssen) - schlicht weil die Menge "Sonstiger" in derselben Gegend nicht vorhanden war und sein wird.

Deshalb werden alle Deine Nachfahren mehr Gene von denen auf dem Video, als Gene von Dir haben!

Muss nicht tragisch sein, kann aber.

Denn Hochkulturen haben ihren Namen genau woher?

Von einer hoch entwickelten Kultur na klar.

Geht man sehenden Auges von einem mühsam erreichten Niveau ohne Not Jahrtausende zurück... hat man den Salat oder eben die folkloristisch anmutenden Vorzüge einer urgesellschaftsähnlichen Lebensform, je nach Sichtweise.

Womit klar wird.
Bis auf Weiteres, kann man über 500 Jahre nur in Deutschland als Deutscher fortexistieren.

Ohne diese etwaige Fortexistenz ist alles, was wir hier machen, entbehrlich um nicht zu sagen vollends sinnfrei.

Weil frühere (hochstehende) Kulturen hinterließen wenigstens noch Statuen (Osterinseln) oder Pyramiden.

Von uns wird voraussichtlich weniger, als von der Indus Kultur übrig bleiben.
Oder von den Veden, die angeblich oder tatsächlich viel einfacher und logischere oder ausgefeiltere Mathematik betrieben, als wir - aber eben keine größeren Anstrengungen in Wehrhaftigkeit und Waffen steckten, was ihnen, völkisch betrachtet, zum Verhängnis wurde.

Man könnte schließen, "wir sehen uns dann wieder im nächsten Zyklus", (aka "und täglich grüßt das Murmeltier") wenn der aber genauso, wie der jetztige und die Vorhergehenden läuft, wozu dann eigentlich noch?
Die Sonne wird verglühen und mit ihr die Erde und Alles darauf unwiederbringlich, weil die Schlaumeier statt am "Intergalaktischen Sprung des Lebens" zu arbeiten, nur mit sich selbst und ihren Hinterhofbefindlichkeitsproblemen beschäftigt waren.

All das lässt sich aus einer gegenwärtigen evolutionären Differenz zwischen NZL und D herauslesen, verrückt oder? (Wobei gar nicht mal klar ist, wer in der Evolution tatsächlich wirklich weiter, und wer in einer Sackgasse steckt)

--
https://brutus1111.diary.ru
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