Ich muss gestehen, dass ich "die Feministinnen" nie verstanden habe. Sufragetten habe ich verstanden. Heutige Feministinnen nie. Warum haben sie nicht einfach getan, was sie wollten, ohne....

Olivia, Samstag, 06.04.2024, 18:33 (vor 54 Tagen) @ Andudu1508 Views
bearbeitet von Olivia, Samstag, 06.04.2024, 19:05

andere zu verunglimpfen. Meine Mutter führte eine sogenannte typische Ehe. Der Mann ging arbeiten und die Frau blieb zu Hause und versorgte die Kindern. Jung und verliebt, kein Problem. Die Machtverhältnisse kristallisierten sich erst später heraus. Der Geldbringer, also der Verdiener, war durch sehr viel Arbeit gestresst und ließ seinen Unmut an seiner Ehefrau aus, die ihn plötzlich "nicht verstand". Na ja, irgend einen Grund muss es ja geben für Streitigkeiten. Was mich beeindruckte war, dass meine Mutter nie eigenes Geld hatte (sie ging ja nicht arbeiten) und immer abhängig war davon, wie mein Vater die finanzielle Situation einschätze. Das führte zu "Heimlichkeiten". :-) Ich beobachtete das sehr genau. Für mich eine entsetzliche Situation, die mir bereits beim Zuschauen den Atem nahm. Es war mir völlig klar, dass ich mich NIE in eine solche Situation von finanzieller Abhängigkeit begeben würde. Auch die "Behandlung", die sich der Ehemann erlaubte, würde ich mir nie gefallen lassen.

DAS bedeutet dann aber auch, die Konsequenzen zu tragen und die Lebensplanung darauf einzurichten. DAS stand aber jeder Frau offen. Warum also haben sie sich immer beklagt? Natürlich ist es gleichgültig, ob auf einer Position ein dummer Mann oder eine dumme Frau sitzt. Dumme Männer, die von sich selbst überzeugt sind, gibt es ja ebenfalls zu Haufe. Blöd bleibt blöd. Da ist das Geschlecht nebensächlich. Aber gut bleibt auch gut..... und da ist das Geschlecht dann ebenfalls nebensächlich. Welche Bevölkerungsgruppen sind also an dem "Machtkampf" beteiligt.... und was wollen sie????? - Vorteilsnahme..... nun durch die ehemals schwächere Partei?

Der Begriff Feminismus ist inzwischen so verbraucht und mit jeder Art von Ekel behaftet, dass man ihn nicht mehr verwenden sollte. Wer versammelt sich heute dahinter? Und vor allen Dingen, warum?
Ein Bekannter von mir (Anwalt) berichtete mir vor langer Zeit von seinen hochgebildeten afghanischen Klienten, die er zusammen mit ihren Frauen einladen wollte. Die Termine kamen nie zustande, immer kam etwas dazwischen. Bis ihm einer der Männer nebenbei erklärte, dass afghanische Frauen auch hier in Deutschland NICHT an außerhäuslichen Einladungen teilnehmen. Wollen unsere Feministinnen die alle "bekehren"? So ein Unsinn. Solche Dinge müssen von INNEN kommen. Wie sagt man: Man kann keinen Hund zum Jagen tragen............. jedenfalls nicht, wenn man auf eine erfolgreiche Jagd hofft. Die Frauen müssen selbst entscheiden, was sie wollen...... und viele wollen nicht, was die sogenannten "Feministinnen" als das Paradies betrachten. Glück liegt immer im Auge des Betrachters. Und viel Glück basiert auf Bequemlichkeit.

Klartext: Der überwiegende Teil der Frauen ist nicht bereit, das Ausmaß an Energie und Lebenszeit in die berufliche Existenz zu stecken wie Männer. Wenn sie in diesem Bereich dieselben Rechte/Bezahlung haben wollen, müssen sie auch bereit sein, das gleiche Ausmaß an Zeit und Energie zu investieren. Dann stehen sie in direkter Konkurrenz und hoffentlich gewinnt der/die Bessere. Die Quoten helfen nicht. Sie schaufeln lediglich die mangelhaft Movitierten an Plätze, wo sie nicht hingehören. G. Krone-Schmalz ist eine der fähigsten und mutigsten Journalistinnen, die D hervorgebracht hat. Ich glaube nicht, dass die sich jemals als "Feministin" bezeichnet hat. Sie hat ihren Job genauso geliebt, wie das fähige, tüchtige und mutige männliche Journalisten tun. Bevor die "woke" Nichtsnutz-Generation übernahm war sie beruflich von beiden Geschlechtern anerkannt. Eine Frau, die man nur beleidigen könnte, wollte man sie als "Feministin" bezeichnen. Aber ja, Alice Schwarzer schätze ich, die war mutig, zu einer Zeit, als das niemand sonst war.

Diese "Feministinnen" - wären sie wirklich am Wohl der Frauen interessiert - dann würden sie auf die Straße gehen und dagegen kämpfen, dass biologische Männer, die sich gefühlt/operiert als Frauen deklarieren, in Toiletten und Umkleidekabinen gehen, die biologischen Frauen vorbehalten sind..... und schlimmer noch, dass sie an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen (und gewinnen aufgrund ihres anderen Geschlechts), die biologischen Frauen vorbehalten sein sollten.
Für das restliche Gefasel dieser "Feministinnen" habe ich nur noch Verachtung übrig. Keine Einzig setzt sich dafür ein. Aber offenbar ist es ja bereits ein Fortschritt, dass sie - 20 Jahre nach Erscheinen der ersten Publikationen - auch begreifen, welches Problem für die Jungen in dieser "feministischen" Gesellschaft entsteht. Das Ganze dann in hübsche Worte und Seelenqual verpackt. Dümmer geht es wohl nimmer.

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For entertainment purposes only.


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