Was ist mit dem Cantillon-Effekt?

FOX-NEWS, fair and balanced, Donnerstag, 14.03.2024, 09:16 (vor 93 Tagen) @ Ostfriese806 Views

Als Cantillon-Effekt wird in der Ökonomie der Effekt bezeichnet, dass sich eine Erhöhung der (Giral-)Geldmenge (Nettokreditvergabe) nicht automatisch gleichmäßig auf alle Bereiche einer Volkswirtschaft verteilt, sondern in Stufen, wobei manche Bereiche (insbesondere der Banksektor, andere staatsnahe Firmen, der Unternehmersektor und politisch begünstigte Gruppen) zuerst profitieren, während der Rest der Volkswirtschaft später folgt oder gar nicht von der Geldschöpfung profitiert. Verlierer im Prozess der Geldschöpfung sind diejenigen, bei denen das Geld gar nicht landet, die aber dennoch die wegen der kreditschöpfungsbedingten Inflation gestiegenen Preise zahlen müssen.

Wenn die Geldmengenausweitung durch Staatsverschuldung zu einer Geldverschlechterung führt, dann werden alle Forderungshalter von GZ und dessen Derivaten in der Kaufkraft geschädigt. Ich würde das schon als eine sofortige indirekte Besteuerung betrachten ... :-P

Grüße

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Läuft in Deutschland ...


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