Hat der geschätzte Dottore auch was über Lobbyismus geschrieben?

Weiner, Mittwoch, 13.03.2024, 14:28 (vor 92 Tagen) @ Ostfriese970 Views

Kannte er das WEF und die Young Leaders? War ihm klar, wie umfangreich "jüdische" Einzelpersonen und Organisationen BEHERRSCHEND in die Staatsstrukturen und -funktionen der USA eingedrungen sind, von außen und ohne selbst ein Staat zu sein? Hat er zwischen guten Staaten und schlechten Staaten einen Unterschied gemacht? Ist es sinnvoll, den Staat als VERBRECHEN zu bezeichnen, wenn doch moralische Regeln erst NACH der Staatsgründung festgelegt werden (vorher, nachher und nebenher gilt allein das "Recht" des Stärkeren). Hat Dottore die neuesten Forschungen, etwa 10 Jahre zurück, zu frühen machtarmen und gewaltarmen 'Gesellschaften' in der Zeit zwischen 10.000 und 4.000 v.Chr. wirklich gut gekannt?

Deine Ausführungen, werter Ostfriese, sind sehr interessant und anregend. Das gilt auch für Beiträge anderer Foristen in Deinen Threads, und ich danke allen. Wollte schon früher einsteigen (wußte nicht was CHOC bedeutet ...) und würde gern mehr schreiben, aber meine Zeit ist LEIDER zu knapp.

Ich sehe zunächst definitorische Probleme. Wir haben "soziale Ordnungen" überall, wo es Menschen gibt. Es ist nun erlaubt zu sagen, dass eine soziale Ordnung, die auf ausbeutender Macht/Herrschaft einer (kleinen) Gruppe über eine andere (große) Gruppe basiert, als STAAT bezeichnet werden solle. Die Frage ist, ob man mit einer solchen Forderung dann im Konzert der MainStream-Wissenschaftler durchdringt. Wohl eher nicht, weil es ja auch im biologischen Bereich 'Staaten'bildungen gibt, die nicht auf Macht basieren (es gibt dort durchaus auch Sklaverei und Kolonialismus, v.a. bei Termiten). Der "Staat" ist mithin die häufigste, effizienteste und derzeit dominante Organisationform unter Menschen, aber gewiss nicht die einzige.

Es wird hier immer wieder gesagt, "der Debitismus" beschreibe naturgesetzliche Vorgänge. Meinetwegen gerne, doch werfe ich ein, dass es trotz der Tatsache der GRAVITATION dennoch Vögel und Flugzeuge und Ufos gibt. Ich bin wie zB. @Beo2 der Auffassung, dass es prinzipiell die Option gibt, einen Staat auch so auszulegen und zu gestalten, dass beide Seiten, Beherrschte und Herrschende zufrieden sein können (u.z. ohne dass die Beherrschten etwa medienmanipulierte Vollzombies oder physisch angekettete Vollsklaven sind).

Das Problem der Gegenwart ist nicht der Staat, sondern dass es Untereigentümer im Staate gibt (zB. ein Bill Gates oder ein Larry Fink), die den eigentlichen Obereigentümer nach Strich und Faden manipulieren können. Der Obereigentümer ist nur noch ein formaler, fiktiver Fake-Obereigentümer, der den wahren HERRSCHERN (den hinteren Obertanen) als Instrument dient. Der Staat, mit allen seinen traditionellen Strukturen und Funktionen (Wahlen, Parlamente, Regierung, Verwaltung, Justiz, Polizei, Militär) ist für diese Leute nur noch ein Werkzeug. S'Schwäble in Davos hat hier weitergedacht und ist darauf gekommen, dass im voll ausgebildeten Transhumanismus sogar Wahlen und Eigentum überflüssig werden. Man redet heute von PrivatePublicPartnership, aber da Ziel ist, die beiden letzteren Begriffe überflüssig zu machen. Hat Dottore realisiert, dass der Staat eine sterbende Einrichtung ist, eine Variante von SOZIALER ORDNUNG, die ihre längsten Jahre bereits hinter sich hat?

Wir haben aber noch ein wenig Zeit. Und wir täten gut daran, uns Gedanken zu machen, wie es hinterher weitergeht (das Ende des Staates wird furchtbar sein). Manche Zeitgenossen kommen aber nichtmal mit angemessener Vorbereitung zurecht. Zu Haiti übrigens gib es Gegenbeispiele. In El Salvador hat Nayib Bukele ganz brutal zigtausende Kriminelle verhaften lassen - seine Bürger loben ihn in den Himmel, und Nachbarstaaten wollen von ihm wissen, wie er das gemacht hat. Bitte bei Interesse eben 'guckeln'. Ich warte mal, ob man in Mexiko sich das zum Vorbild nimmt ...

Beste Grüsse und Dank für Eure Beiträge!

W.


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