Rein monetäre und regulatorische Gründe fürs Balkonkraftwerk

Echo, Sonntag, 10.03.2024, 13:10 (vor 95 Tagen) @ Hannes1640 Views
bearbeitet von Echo, Sonntag, 10.03.2024, 13:27

Ja, manche reden es sich schön in ihrer Öko-Blase aber für mich persönlich gab es nur zwei Gründe für das Balkonkraftwerk: Weil es die einzige Möglichkeit ist, Netzgebühren zu umgehen, welche ca 2/3 des Strompreises ausmachen und weil die Anlage ohne Genehmigung ohne Elektriker angeklemmt werden darf. Das ist politisch so festgelegt und daher ein menschgemachtes Problem. Die Erzeugung von großen Solaranlagen geschieht ebenfalls unter monetären Gesichtspunkten, namentlich der Verkaufsgarantie zum planbaren Preis - unabhängig davon wie nützlich dieser Strom ist. Akkus sind außerdem totreguliert, man braucht eine Erneuerung der Hauselektrik, man darf nicht mit Graustrom laden, erhält keine nennenswerte Anreize für Zeitsteuerung. Alles Fehlanreize.

Wie du festgestellt hast, wären zentralisierte großflächige Anlagen die wahrscheinlich sinnvollste Lösung, da sie sich effizient bauen und regeln lassen - inklusive Pufferspeicher falls nötig. Eine Möglichkeit für netzgünstige Solaranlagen ist der Solarpark Dirmingen mit einer Vertikalanlage auf freier Flur, die kaum Platz wegnimmt, keine Schattenprobleme hat und auf Morgen- und Abendsonne optimiert ist - genau dann, wenn am meisten Strom benötigt wird.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung