Ausknipsen bringt nichts, kontrollierte Lähmung ist jedoch eine Option und viel effektiver

Odysseus, Mittwoch, 28.02.2024, 14:26 (vor 142 Tagen) @ Martin2322 Views
bearbeitet von Odysseus, Mittwoch, 28.02.2024, 14:33

Die Russen haben zwar außerhalb der Regierung und MSM nicht den Ruf, Zivilbevölkerung gezielt anzugreifen, aber sie könnten der Regierungspropaganda ja gerecht werden wollen. Und ähnlich den USA bei Nordstream müssten sie sich dabei nicht einmal in flagranti erwischen lassen. Auch wäre der Hebel enorm, bei wenig Aufwand ein maximales Ergebnis.

Haferburg hat gestern schon die Lage beschrieben: https://www.achgut.com/artikel/netzbetreiber_warnen_stromnetz_kollapsgefaehrdet_wie_nie

Das Netz ist inzwischen so vulnerabel, dass ein paar in der Dunkelheit an den richtigen Strommasten angebrachte Sprengladungen unsere deutsche Zivilisation für lange Zeit auslöschen könnten.

Das wird niemand machen, weil es in den unkontrollierbaren Flächenbrand ausarten würde. Über alle deutschen Grenzen hinweg in alle Nachbarländer. Zivilisation dort ex. Da brauchen halbwegs intelligente Menschen mit solidem Allgemeinwissen nur Minuten drüber nachdenken, um dass zu erfassen. Abschalten über Hacking birgt durch Zerstörung von elektrischen Bauteilen und Dominoeffekten auch eine große Gefahr der Unkontrollierbarkeit.

Für unangenehm attraktiver halte ich aber eine andere (Kriegs-) Variante. Man macht ein richtig großes und dichtbesiedeltes Ballungsgebiet für Monate stromlos. Damit kann jedes einzelne Land Monate bis Jahre so gelähmt werden, dass es nur mit sich selbst, bzw. mit der Hilfe/ Aufbau für das Ballungsgebiet beschäftigt ist. Es besteht nicht die Gefahr eines Kollapses mit unkontrollierbar vielen Toten. Im Ballungsgebiet wird es allerdings furchtbar genug werden. Quasi Ahrtal hoch 1000. Der Weg dahin hat nichts mit Smart, Hackern und umgesägten Masten zu tun.
Verständlicherweise will ich es nur grob andeuten, auch wenn es sicher schon längst in entsprechenden Kreisen diskutiert wird. Es gibt gigantische Bauteile im Stromnetz, die unter freiem Himmel einfach so "rumstehen". Je größer der Strombedarf, je größer und schwerer sind sie. Sie zu fertigen dauert 6-18 Monate. Die Zahl der Unternehmen, die sie fertigen, ist überschaubar. Transport und Montage sind logistische Schwerstarbeit. Plötzliche irreperable Defekte gleichzeitig in einer Nacht in einem Gebiet, haben entsprechende Folgen. Erwischt es die, die für die lokale Stromverteilung dienen bzw. nicht/wenig die, die für Überlandstromtransport nötig sind, kann der Effekt recht präzise gesteuert, bzw. lokal begrenzt, werden.
Mittel zum Zweck, klein und mobil, dürften den meisten hier bekannt sein.

In diesem Fall wären auch die verantwortlichen Politiker und Medienmacher ohne Schutz, vielleicht bis auf Wenige, die sich noch per Flugzeug absetzen können, so eine Art Arche Noah.

Ein paar wird es erwischen. Das dürfte einen Erziehungseffekt für den Rest auslösen.

Würde es etwas nutzen, wenn man solche Szenarien einem Pistorius & Co. verklickerte?

Kaum. Er ist völlig seinen Beratern und deren Agenda hörig.

Die Russen brauchen keine Nuklearwaffen. Es geht viel einfacher.

Eben.

Je weiter die Energiewende voranschreitet, desto vulnerabler werden wir. Unser Netz wird nur auf der Höchstspannungsebene geregelt, mittlerweile wird aber aber zuhauf auf allen Spannungsebenen eingespeist.

Andere Baustelle. Da legen wir uns den Strick selbst um den Hals. Da brauchts keine Russen oder sonstige Externe. Wenn es im Netz mal schief geht, kommt der "Anschlag" als Folge unseres Handelns und trifft uns gerechterweise (zunächst) selbst.


Gruß
Odysseus


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