Eine Frage zu Bauvorschriften in Verbindung mit Sicherheit für die Bevölkerung, in Kriegszeiten

Brutus ⌂, Samstag, 24.02.2024, 01:38 (vor 59 Tagen)4369 Views
bearbeitet von Brutus, Samstag, 24.02.2024, 01:49

https://t.me/infoquelleDE/5371


im Link der größte Brand, aller Zeiten, in Valencia.

Die Ursache der schnellen Braundausbreitung sei der Fassadendämmstoff gewesen.
Anhand der Bilder kann man erkennen, wie hoch so Flammen schlagen.
Also 2,5 m sind schnell auszumachen.

Für den Brandschutz im Geschosswohnungsbau bei Gebäuden ab gewissen Höhen (sag es mal vereinfacht) in Deutschland gibt es die Vorschrift, dass bei jedem 2. Geschoss ein Brandschutzriegel eingebaut werden muss. Ohne diese Höhen, gibts diese Brandriegel nicht!

Das findet auch so statt.

Dieser Brandschutzriegel besteht aus nichtbrennbarem Mineralfasermaterial.

Alles andere Dämmaterial in der Fassade allerdings besteht aus genau demselben Material, wie in Valencia tödlich brennend zu sehen. (oft auch die Kelledecke von unten, die Untergeschossaußendämmung oder auskragende Balkone oder oberste Geschossdecken oder die Dachdämmungen, aber auch die Trittschallplatten in den Wohnungen)

Grund für die Dämmmaterialsortenwahl: Der Preis!

Das brennbare Dämmmaterial kostet ganz grob etwas weniger, als die Hälfte.

Warum bauen sich Menschen überhaupt derartige brennbaren Fassaden?

Weil es eine CO2 Diskussion gibt, die im Bausektor dieser Folge leistend, im Energieeionspargesetz abgebildet wird, welches in die Energieeinsparverordnung mündet.

Nach dieser Energieeinsparverodnung werden Immobilienbesitzer gehalten, zu bauen oder zu renovieren. Und die Alternativen dazu kennen viele oft nicht oder es gibt manchmal wirklich keine.

Ohne diese Verordnung einzuhalten, bekommt man keine Genehmigung, und wenn man vermietet keine Mieter oder von den Mietern keine Miete, weil die bei fehlendem Einhalten von Vorschriften ein Druckmittel für Mietkürzungen in der Hand haben.

Es gilt also aktuell ein Gesetz, welches aus allen vorher weitgehend in der Fassade unbrennbaren Städten, derart hochgefährlich brennbare Städte macht, die von den reinen Holzbaustädten im frühen Mittelalter mit den verheerenden Stadtbränden, nicht mehr zu unterscheiden sind.

Überdies agieren die Planer und Bauträger gewinnorientiert, woraus sich unisono die verdichtete Bauweise ergibt.

Dies bedeutet, wenn eine Wonbaugesellschaft beispielsweise drei mehrgeschossige Gebäude aus den 1950er Jahren besitzt, in welchen zusammen 50 Wohneinheiten waren,
reißt diese Gesellschaft heute diese Gebäude ab und baut u.U. auf derselben Fläche 5 Gebäude mit 100 Wohneinheiten.

Die neuen Gebäude rücken also näher zusammen (Brandausbreitung?) und bekommen sehr oft planungsbedingt diese Fassadendämmung, wie in Valencia zu sehen, außen drauf, sagen wir in grob 60% der Fälle, je nach Region.

Bei der nachträglichen Fassadensanierung im Geschosswohnungsbau sind es eher 90% der Fälle, die dieses brennbare Material auf die Fassade machen.

Sofern also nur zivile Unfälle zu derartigen Bränden geschehen, mag das ja noch "überschaubar" sein. Dass diese Fassaden nur mit sehr viel Gift, welches stetig in die Regenwasserkanalisation ausgeschwemmt wird "funktionieren" schon schlimm genug.

Haben wir allerdings einen "Kriegsfall", dann kann man derlei Konstruktionen schlicht nur als Brandfallen, denen nicht mehr zu entkommen ist, bezeichnen.

Die Brandriegel sind bei derartigen Flammengrößen völlig unbrauchbar!

Die Rauchentwicklung bei diesen Bränden von Dämmstoffen führt bei Vorkommnissen zu den meisten Todesopfern, also nicht einmal der Brand selbst! Seveso lässt grüßen!

(Bsp. Düsseldorfer Flughafen)

Also sind nicht nur die Bewohner dieser gedämmten Häuser, sondern die unmittelbare Umgebung hinsichtlich Lebensgefahr für die Bewohner, genauso gefährdet!

Wir hatten mal einen Brand eines 5 geschossigen Gebäudes dieser Art, nur die oberste Etage.

Das passieren der Straße in 500 m Entfernung (Windrichtung) nur unter schwerster Atemnot, also faktisch unmöglich!

Aus diesen brennenden Häusern zu entkommen?

Der Brandriegel soll das Abtropfen des brennenden Dämmstoffes verhindern (sonst hat man vor dem Fenster, welches den 2. Fluchtweg darstellt, von oben diese herunterfallenden brennenden Tropfen, was diesen Weg unpassierbar macht.

Die Energieeinsparverordnung in Folge des CO2 Geredes, hat also dazu geführt, dass wir auf selbst bestellten und selbst bezahlten Brandbomben sitzen, die im Kriegsfall vollkommen tödlich sind und das bei grob 1/100er der Mengen eingesetzter Bomben im Vergleich zu Dresden 1945.

Daher stelle ich mir die Frage, ob diese Energieeinsparverodnung nicht viel stärker hätte unter rein militärischen Gesichtspunkten betrachtet werden müssen.

Wie konnte man diesen Fall ignorieren?

Und wenn man das gemacht hätte, wären die Wohnungen noch unbezahlbarer, als sie heute ohnehin schon sind, ergo hätte diese Verodnung oder das Gesetz wegen fehlender Billigkeit (dartiges wurde mal in dem Zusammenhang gesagt, kann es leider nicht mehr finden) niemals realisiert werden dürfen.

(Frage: Richter schreiben in ihren Urteilen auch "nach billigem Ermessen" was bedeutet das denn eigentlich konkret? Heißt es nicht irgendwie auch, daß Unbilligkeit (wie das Energieeinspargesetz) sofern sie bei Gericht landet, unzulässig ist? Wie könnte man über Unbilliges nach billigem Ermessen urteilen? Doch niemals im Sinne und Richtung, des erkennbar unbilligen gesetzlichen Zwanges?)


Müsste man angesichts dieser Dämmstoff-Brandfalle, die wir und aus fragwürdigen und schlecht hinterfragten und erkennbar doch vordergründig ideologisch getriebenen CO2 Gründen gebaut haben und in welcher wir im Kriegsfall sitzen und die wir uns auch deshalb kurzsichtig und gedankenlos hingestellt haben, nicht gerade politisch ganz ganz leise, hinsichtlich dem säbelrasselnden Geschehen Ukraine/Russland sein?


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung