Entlassung Dr. Roland Hartwigs durch Alice Weidel: Ein taktisches Desaster

Albrecht, Donnerstag, 18.01.2024, 14:16 (vor 97 Tagen) @ Albrecht2875 Views


Entlassung Dr. Roland Hartwigs durch Alice Weidel: Ein taktisches Desaster

von Theo-Paul Löwengrub
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18. Januar 2024

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Geschasst wegen “falschen Umgangs”: Roland Hartwig (Foto:Imago)

Dass sich AfD-Co-Chefin Alice Weidel – im Zuge der medialen Kampagne gegen die AfD wegen des von der Plattform „Correctiv“ skandalisierten Treffens angeblicher Rechtsradikaler in einer Potsdamer Villa im November – mit sofortiger Wirkung von ihrem Referenten Roland Hartwig getrennt hat, ist leider das fundamental falsche Signal. Der 69-jährige ehemalige Bundestagsabgeordnete, einstiger Chefjurist der Bayer AG, hatte an der Zusammenkunft teilgenommen, bei der völlig legitime und brennende Themen wie etwa die überfällige Remigration nicht aufenthaltsberechtigter Personen, Straftäter und illegaler Zuwanderer diskutiert worden. Die im Zuge einer offenkundigen Kampagne aufgestellten Behauptungen, angeblich sei dort die “Deportation” oder “Vertreibung” von Millionen Menschen erörtert worden sei, ist eine infame und bösartige Unterstellung. An dem Treffen war auch nichts Grundgesetzwidriges – wie gestern im Innenausschuss sogar offen vom stellvertretenden Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz einräumen musste. Dennoch wird das Lügenmärchen von einer Art Wannseekonferenz 2.0 weiter durch die Medien befeuert

Statt nun also klar darauf hinzuweisen, dass erstens keiner der anwesenden AfD-Mitglieder bei diesem privaten Treffen in seiner Eigenschaft als Parteivertreter zugegen war (und dort auch überhaupt keine Entscheidungsträger saßen), und zweitens dort auch nichts in irgendeiner Weise Verpöntes oder Strafbares gesagt oder gefordert wurde, setzt Alice Weidel mit ihrer Distanzierung von Hartwig leider das gegenteilige Signal – indem sie den Eindruck erweckt, hier sei ein Fehler gemacht worden, für den man sich entschuldigen und deshalb nun wieder “Vertrauen” herstellen müsse. Statt zu unterstreichen, dass es sich dabei um einen bewusst inszenierten Skandal handelte, um gegen das anhaltende Umfragehoch der AfD anzugehen, bestätigt Weidel damit scheinbar die These vom nächsten AfD-Skandal. Die angemessene Reaktion wäre gewesen, öffentlich zu bedauern, nicht selbst an dem Treffen teilgenommen zu haben, und zu betonen, dass das Thema Remigration nicht in klandestine Salons abgelegen Hotelvillen gehört, sondern als oberster Tagesordnungspunkt ins Bundeskabinett.

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Quelle und weiter im Text


Gruß
Albrecht

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