Die Biosphäre der heißen Tiefe

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Donnerstag, 18.01.2024, 09:46 (vor 90 Tagen) @ Ankawor1889 Views

Wenn die ganz oben, die unsere Geschicke leiten, wissen, dass es mit den fossilen Energieträgern langsam knapp wird, müssen sie was tun, um die Existenz der Zivilisation noch ein wenig zu strecken: Weniger verbrauchen, möglichst auch von weniger Verbrauchern.

Dass Kohle, Öl und Gas "fossil" sind, ist aber ebenfalls nur eine These, mehr nicht. Es gibt wohl keinen wirklichen Beweis dafür, dass diese Kohlenstoffverbindungen aus urzeitlichen Wäldern und toten Dinosauriern entstanden sind. Schon seit Jahrzehnten wird immer wieder behauptet, dass ihre Vorkommen endlich seien (siehe "Oil peak"). Dabei werden immer wieder neue Lagerstätten entdeckt bzw. füllen sich wie durch ein Wunder alte immer wieder auf.

Sehr erhellend finde ich in diesem Zusammenhang das leider wenig bekannte Buch des Nobelpreisträgers Thomas Gold "Die Biosphäre der heißen Tiefe u. der Mythos der fossilen Energieträger".

https://www.kopp-verlag.de/a/die-biosphaere-der-heissen-tiefe-und-der-mythos-der-fossil...

Gold entwickelt darin seine eigene These zur Herkunft von Kohle, Öl und Gas. Er liefert darin faszinierende Indizien dafür, dass nicht etwa Fossilien für ihre Entstehung verantwortlich sind, sondern unser Planet selbst sie in quasi unendlicher Weise immer wieder auf's Neue herstellt.

Natürlich ist auch das nur eine weitere These, aber eine, der eigentlich dringend nachgeforscht gehörte. Leider ist niemand von den Geld- und Machteliten daran interessiert, zu viel lässt sich mit dem derzeitigen Narrativ verdienen.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton


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