Ich kann dir die Frage leider nicht beantworten. Während der Corona-Zeit konnte ich überhaupt nicht fasten. Hätte es gerne getan, ging nicht.

Olivia, Donnerstag, 23.11.2023, 20:45 (vor 94 Tagen) @ Plancius2016 Views
bearbeitet von Olivia, Donnerstag, 23.11.2023, 21:00

Das war neu für mich. Ich habe mich früher immer entscheiden können, etwas zu tun und habe es dann getan. Das ging nicht mehr. Hat mich ziemlich verzweifelt.
Irgendwann ging es dann wieder. Ganz leicht sogar.
Es war so, als ob mein Körper mir sagen würde: So, jetzt kannst du loslegen.
Wenn dieses Gefühl da ist, dann muss ich loslegen, weil es nur dann geht. Und dann ist es leicht. Wenn es schwer wird, dann höre ich inzwischen auf.

Da ich viel krank war habe ich längere Fastenperioden vermieden, weil ich fürchtete, mit dem Entzug von Nähr- und Vitalstoffen Schaden anzurichten.

Mein sehnlichster Wunsch wäre es, wieder 4 Wochen am Stück zu fasten, aber das traue ich mir zur Zeit nicht zu. Daher dieses Kurzfasten, was mir persönlich sehr hilft. Ich werde es demnächst auf 5 Tage ausdehnen.

Buchinger hilft morgens mit dem Teelöffel Honig und Mittags mit der Gemüsebrühe. Das halte ich auch für vertretbar. Außerdem beschäftigt er die Leute den ganzen Tag.
Als ich kürzlich während des Fastens Atemnot und Herzschmerzen bekam, machte ich mir ein großes Glas Tee aus Ingwer, Salbei, Pfefferminze und 1 Teelöffel Honig. Das ging dann sofort weg. WARUM? Keine Ahnung!

Ich bin sowieso immer wieder erstaunt, was der Körper alles selbständig macht und entscheidet. Oft erkenne ich die Richtigkeit erst viel später. Daher keine starren Pläne mehr. Das "strenge" Fasten ohne jegliche Unterbrechung auf Teufel komm heraus halte ich sowieso für eine Illusion. Das muss jeder so machen, wie sein Körper das verkraften kann und wie der Körper das vorschlägt.
Die mentale Auseinandersetzung mit den wirklichen körperlichen Bedürfnissen (nicht der Zwang, bestimmte Programme einzuhalten) dürfte ein guter Leitfaden sein. Das Anfangen ist das Wichtige. Alles andere kommt erst danach.

Vlt. hilft dir bei deinen Kopfschmerzen ein Tee oder eine Entspannung/Meditation. Das kann man überall machen, auch ohne Zwang. Ins Gleichgewicht kommt man nur ohne Zwang.

Wenn man sehr leistungsorientiert ist/war, dann hat man verinnerlicht, ständig mit Zwang zu leben. Das ist wie eine zweite Haut, die man gar nicht mehr merkt. Mein Unfall hat mir geholfen, das zu begreifen. Hätte ich sonst wohl nie kapiert.

Da fällt mir noch etwas ein. Bei Kopfschmerzen hilft bisweilen Sauerstoff, frische Luft, ein kleiner Spaziergang.

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