News: "Entsetzen in Frankreich nach Überfall auf Dorffest" ..

Beo2, NRW Witten, Dienstag, 21.11.2023, 18:01 (vor 245 Tagen) @ XERXES1798 Views
bearbeitet von Beo2, Dienstag, 21.11.2023, 18:04

+ https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/drama-von-crepol-dorffest-in-frankreich-ueb...

ZITAT: "Crépol liegt in der Drôme, der Trüffelhochburg im Südosten Frankreichs, und war nur für seinen denkmalgeschützten Kirchturm bekannt. In dem 500-Seelen-Dorf, das von Walnusshainen umgeben ist, gibt es keine Kneipen und Diskotheken. Deshalb organisiert ein ehrenamtliches Festkomitee regelmäßig Dorffeste im Gemeindesaal, damit die Jugend sich vergnügen kann. Annähernd 400 Gäste hatten sich am Samstagabend eingeschrieben und die vier Euro Eintrittsgebühr entrichtet, von der das Buffet, der Discjockey und vier private Sicherheitsleute finanziert wurden. Die Stimmung soll fröhlich gewesen sein, bis gegen 2 Uhr morgens unangemeldete Personen mit Messern bewaffnet auf die verbliebenen Gäste losgingen.

Der 16 Jahre alte Oberschüler Thomas erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen Verletzungen. 16 weitere Jugendliche wurden durch Messerstiche teils schwer verletzt, zwei werden noch im Krankenhaus behandelt. Über das Motiv der Angreifer herrscht Unklarheit. Ein Augenzeuge sagte der Regionalzeitung Le Dauphiné Libéré, die Angreifer hätten gerufen: „Wir wollen Weiße abstechen“. Die Staatsanwaltschaft in Valence ermittelt wegen Mordes und versuchten Mordes in einer kriminellen Vereinigung.
„Eine solche Gewalt haben wir noch nie erlebt“

„Es ist ein Albtraum“, sagte Emmanuelle Place, die mit anderen Ehrenamtlichen den Abend organisiert hatte. „Eine solche Gewalt haben wir noch nie erlebt“, schilderte sie der Zeitung „Le Parisien“. Sie sei schockiert, dass viele Medien den Angriff zunächst verschwiegen oder als „Schlägerei“ am Ende eines Dorffestes darstellten. „Es war keine Schlägerei, es war ein Überfall“, sagte Place, „die Täter sind gekommen, um die Feiernden grundlos abzustechen“. Einem Türsteher wurden die Finger abgehackt.

Ein anderer Augenzeuge beschrieb in „Le Figaro“ ein Blutbad: Jugendliche in Jogginghosen hätten den Gemeindesaal umstellt und seien mit Küchenmessern mit 25 Zentimeter langen Klingen blindlings auf die Leute losgegangen. Eine Großmutter aus dem Dorf sagte, ihre zwölfjährige Enkelin habe das Fest zehn Minuten vor dem Blutvergießen verlassen: „Mich lässt der Gedanke nicht los, dass sie an diesem Abend hätte sterben können.“ Ihre Freundin schilderte, ihr 16 Jahre alter Enkel könne seit dem Fest nicht mehr schlafen, weil er „ein Messer an der Kehle hatte“." ENDE
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Das passierte in einem kleinen beschaulichen Dorf. Was wird bald in den Großstädten Frankreichs pasieren?
Beo2


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