Wir haben im Wohnungsmarkt schon ewig sozialistische Bestrebungen

Dieter, Samstag, 16.09.2023, 16:50 (vor 282 Tagen) @ Rumbidu1895 Views

hallo Rumbidu,

Man kann die derzeitige Situation auf dem Wohnungsmarkt nicht dem Kapitalismus vorwerfen, da er sich gerade im Miet/Wohnungsbereich nicht entfalten kann.

Es ist fast alles reguliert. Marktkräfte können sich gar nicht regulär entfalten. Also: Wenn 100 Leute vor einer zu vermietenden Wohnung stehen und sich für diese bewerben, dann ist das das Ergebnis von langfristigen sozialistischen Regierungseingriffen auf einen Markt.

Wenn die Politik dafür sorgt, daß es lukrativer ist, Kapital z.B: in Aktienmärkte (auch außerhalb Europas) zu stecken als in Immobilien, wenn zukünftige Immoeigentümer nicht wissen, wie die Politik mit Ihrem Eigentum umgehen wird, wenn Menschen lieber übermäßig konsumieren und protzen, statt sich ein bescheidenes Eigenheim in der Freizeit zu bauen, dann sind ein paar Stellschrauben falls gestellt, die dazu führen, daß Marktenge entsteht, deren preistreibende Wirkung dann zusätzlich mit destruktiven Mitteln für die wählende Masse sozialistisch aufgehübscht wird.

Das meiste an Regierungsprogramm mind. seit Schröder ist sozialistisch geprägt und ich bin mir sicher, daß das noch gesteigert wird, als ganz normale Funktion unseres "demokratischen" Systems.

Gruß Dieter

--
Es wird Zeit, daß die NATO, eine aggressive Partei, verlieren lernt.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung