Aus der Schuldverschreibung des Staates

Ashitaka, Dienstag, 12.09.2023, 20:17 (vor 253 Tagen) @ Beo22461 Views
bearbeitet von Ashitaka, Dienstag, 12.09.2023, 20:30

Hallo Beo2,

Schulden/Verbindlichkeiten sind übrigens das Komplement zu Guthaben bzw. Forderungen .. Tatsache!

Termin- und fristlos betrachtet, ohne den Handel, hast du recht. Aber in dieser Traumwelt leben wir nicht. Der Handel ist unserer Zukunftserwartung wegen unabdingbar (-> global hochkomplex miteinander verwobenen Vorsorgesysteme).

Stelle dir zur Abwechslung mal ein globales Staatsfinanzsystem vor, in welchem eine Forderungsposition beim Gläubiger gar nicht existent wird, da die Forderung bereits im Augenblick der ZBG-Hingabe des Gläubigers (Bieterbank) an den Schuldner (Staat) verbrieft und durch danach zwingende Marktpflege (nix ab zur ZB!) handelbar gemacht wird.

Willkommen in der Wirklichkeit, in welcher dem Staat gegen Schuldverschreibung / Verbriefung der Forderung andauernd ZBG übertragen wird, welches sich bereits vor der Übertragung im System befand und entgegen deiner Suggestionsversuche nicht von einer Bieterbank an den Staat kreditiert wird!

Den Rest zum Ansatz erklärt dir §7 der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV).

Ein Anleihengeschäft ist ganz und gar kein Kreditgeschäft!

Herzlichst,

Ashitaka

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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
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