Da die Welt sieht, daß der Deutsch-Europäische Weg der Energiebereitstellung nicht funktioniert wechselt man strategisch wohl etwas mehr in Richtung Uran.

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Mittwoch, 06.09.2023, 11:59 (vor 318 Tagen)3661 Views

Hier einige immer aktuelle Neuigkeiten des Uranmarktes:
https://www.world-nuclear-news.org/Uranium-Fuel

Derzeit steigt der Uranspotmarktpreis langsam, aber doch erkennbar an.
Mit hinein spielen mag da das Nigerproblem fuer Frankreich.
Es wird nicht so ganz klar sein, ob Frankreich weiterhin relativ guenstig und sicher mit Uran aus Afrika versorgt werden wird. Zumindest wird Frankreich etwas diversifizieren muessen, und das vor dem Hintergrund, daß der Uranmarkt von langfristigen Lieferverträgen abhängt; und der Spotmarkt nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Der 10a-Chart zeigt einige Probleme in der jetzigen Situation auf.
https://tradingeconomics.com/commodity/uranium

Unten im Link ist eine schöne Auflistung der Strompreise, der ich zwar nicht so recht traue, aber die endenz ist mehr als eindeutig.
Dort, wo man die billigen erneuerbaren Energieerzeugungen (ex Wasserkraft) verstärkt fördert, genau dort hat man die astronomischen Strompreise. Da hilft keine Propaganda.
https://de.globalpetrolprices.com/Russia/electricity_prices/

In Rußland zahle ich um die 5Cent/kWh.
Die Industrie (aber es ist wohl eher das Kleingewerbe gemeint) zahlt 7-8Cent, laut diesem Link oben, aber ich habe deutlich tiefere Preise fuer Großabnehmer im Gedächtnis.
Damit werden wir uns in Westeuropa die Deindustrialisierung hin bewegen.
Womit will man denn internationale Konzerne anlocken?
Wir haben die duemmste Außenministerin der Welt, vielleicht sogar aller Zeiten, einen Wirtschaftsminister, der Kinderbuecher geschrieben hat, einen Kanzler, dessen Erinnerungsluecken immer dann aufgewärmt werden können, wenn er nicht so handelt, wie die Marionettenlenker es wollen, Energiepreise, die zum Abwandern motivieren sollen, denn nur eine abgewanderte Industrie hat 0 CO2-Ausstoß. Dazu langsam mahlende Buerokratie und einen Uebergang zu Enteignungsbegeisterung, wie man sie in DE wohl zu Zeiten brauner Parteibuecher das letzte Mal erlebte.
Dazu kommen astronomische Löhne fuer nicht mehr zu bekommende Facharbeiter. Selbst Ungelernte darf man in DE mit Löhnen abfertigen, wofuer in anderen Gefilden hoch gebildete Spezialisten arbeiten.
Und das eigentliche Problem ist, daß alles in der nächsten Zeit noch schlimmer kommen duerfte.

International ist man wohl etwas ernuechtert und wird sicherlich doch eher wieder etwas mehr in den Kernkraftsektor investieren.
Der Preis fuer den größten Uranproduzenten steigt wieder leicht an.
https://www.comdirect.de/inf/aktien/US63253R2013?ID_NOTATION=236032714

Kleinere Uranförderer haben bessere Hebel.
Aber ich bin von kanadischen AGs geheilt. Dort hat das Optionsprogramm fuer das Management meiner Meinung nach mafiöse Zuege angenommen.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung