falsche Fährte

Hannes, Sonntag, 27.08.2023, 16:05 (vor 299 Tagen) @ Olivia2464 Views
bearbeitet von Hannes, Sonntag, 27.08.2023, 16:12

Vlt. interessiert es den einen oder anderen. Sein Vater war US-Diplomat und in diesem Zusammenhang auch einige Zeit in Ungarn.

https://t.me/Tucker_CarlsonNews

Ich kann es nicht besser verlinken. Die Rede ist derzeit der letzte Eintrag.

Ich kann es nicht ansehen, da "media too big" or so ...

Der Klappentext übersetzt:

"The world is realigning at high speed, and turning against the United States. But the Biden Administration is spending its time harassing one of our last sincere allies in Europe, Hungary, for the crime of being too Christian."

„Die Welt richtet sich mit hoher Geschwindigkeit neu aus und wendet sich gegen die Vereinigten Staaten."

Jau. Isso. Kein Ding.

"Aber die Biden-Regierung verbringt ihre Zeit damit, einen unserer letzten aufrichtigen Verbündeten in Europa, Ungarn, wegen des Verbrechens zu schikanieren, zu christlich zu sein.“

Nö. Falsche Fährte.

Sie jagen die Nationalstaaten!

Schon Anfang der 90er las ich einmal mit Unglauben un dhöchster Verwunderung einen russ. Globalpolitiker (Wissenschaftler, Name vergessen), der (Sputnik? keine Ahnung) was davon faselte, dass zukünftig nicht die Kommunisten, sondern die Patrioten gejagt werden würden weltweit (zukünftiger Zeitgeist sozusagen). Absurd damals für mich.

Das ist mir in Erinnerung geblieben, weil es die Zeit der Roten-Socken-Hasspropaganda war und ich mit Erstaunen dann den Aufstieg von Gysi und Co. in den Talkshows wahrnahm. Und dass dieser Russe Recht behalten würde.

Was ich sagen will: Jene haben bestimmt kein Problem mit Religion, im Gegenteil - da Opium fürs Volk - siehe HSBC1), ob Muselmanismusmus oder Mosaismus oder Buddhismus oder Nudelsiebglaube - alles kein Problem für Jene. Selbstbestimmung der Völker aber, "das geht gar nicht" [A. Merkel]

LG

H.

1) dazu beispielsweise dies, zur Illustrierung wie Jene ticken, zur Tradition des "Opium fürs Volk" schotische HSBC im Drogengeschäft seit Britannien und China, heute Mexiko auch https://taxjustice.net/2015/02/27/hsbc-and-the-worlds-oldest-drug-cartel/

Englisch, Auszüge übersetzt:

"...
ursprüngliche Rolle von HSBC als Finanzierungsquelle für den riesigen Opiumhandel auf den chinesischen Märkten im 19. Jahrhundert
...
Als HSBC-Führungskräfte Ende letzten Jahres dabei erwischt wurden, wie sie mexikanische und andere Drogenkartelle finanzierten, kehrten sie zu den historischen Wurzeln des Unternehmens zurück.
...
Schotte, Thomas Sutherland, war zu P&O gekommen. Er widmete seine Karriere dem Unternehmen, arbeitete am Bau neuer Kais in Hongkong mit und wurde 1863 Superintendent von P&O in Hongkong sowie erster Vorsitzender von Hong Kong und Whampoa Dock. Opium machte 70 % der Seefracht aus Indien nach China, wo es von britischen Kompradoren an die Chinesen verkauft wurde, trotz aller Bemühungen der chinesischen Behörden, es zu stoppen.
...
Nach dem zweiten Opiumkrieg (1856–60) erzwangen die Briten und Franzosen Gebietskonzessionen unter ausländischer Verwaltung, die Öffnung chinesischer Häfen für den Außenhandel und die Legalisierung des Opiumhandels.
...

Winston Churchill schrieb bekanntlich, dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird, was erklären könnte, warum in Großbritannien den berüchtigten Opiumkriegen des 19. Jahrhunderts, bei denen die Briten ihre überlegene Seemacht nutzten, um den „Freihandel“ zu eröffnen, so wenig Beachtung geschenkt wurde China. Opium – ursprünglich aus Indien bezogen – war bei weitem das größte Produkt, mit dem britische Händler im Gegenzug für chinesische Seide, Tee und Porzellan handelten. Angesichts des verständlichen Widerstands des chinesischen Kaisers Tao Kuang und Lin Tse-hsu, seines Generalgouverneurs der Vizeregentschaft Liang Hu, der entschlossen war, den Opiumhandel in seiner Provinz zu unterdrücken, griffen die britischen Kaufleute zu Gewalt, um die Durchsetzungsfähigkeit Chinas zu zerstören ihre eigenen Gesetze und sozialen Schutzmaßnahmen. Wie Matt Taibbi vom Rolling Stone es ausdrückte:

Wenn Sie sich mit der Geschichte der verschiedenen britischen Vergewaltigungskriege nicht auskennen: Der Zweite Opiumkrieg war derjenige, in dem Großbritannien und andere europäische Mächte im Grunde genommen viele Chinesen abschlachteten, bis sie sich bereit erklärten, den Drogenhandel zu legalisieren (ähnlich wie im Jahr zuvor). der Erste Opiumkrieg, der 1842 endete).
...
"


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