Ich als Vermieter würde da sicherlich NIE zustimmen! Habe gerade deinen Text an eine meiner Schwestern geschickt. Die hat solche "Bastler" unter ihren Mietern.

Olivia, Donnerstag, 01.06.2023, 16:47 (vor 353 Tagen) @ Manuel H.1201 Views

Eine Inselanlage darf jeder bauen. Kauf dir ein paar kleinere Solarmodule (180 - 300 Watt), einen Wechselrichter, eine passende Batterie und einen Spannungswandler und fange einfach an. Langsam habe ich den Eindruck, dass diese ganzen "Förderprogramme" nur dazu da sind, dass die diese Smartmeter ohne Aufwand und Widerstand in die Häuser einbauen können.

Und wenn du - oder deine Kollegin - nur mit einem einzigen Modul anfängst, fange an. Kleinere Module können auch noch mit den Transportfirmen wie DHL etc. geschickt werden. Da sind die Transportkosten dann nicht so exorbitant teuer. Es gibt sehr einfache Wechselrichter von Victron im 12-48 V Bereich. Diese Wechselrichter erkennen die Batterie und auch die Panele. Da mußt du nicht viel konfigurieren. Einlesen solltest du dich vorher aber schon. Es gibt viel Literatur und viele Videos dazu.

Meiner Ansicht nach gehören rudimentäre Kenntnisse in diesem Bereich heute eigentlich zum Allgemeinwissen..... jedenfalls sollten sie das. Es sollte auch an Schulen gelehrt werden und jedes Schulkind sollte lernen, wie es sich eine kleine, autarke Inselanlage selbst erstellt. Das ist wirklich kein Hexenwerk. Man muss ja nichts Neues erfinden. Es ist alles schon da und wird derzeit wirklich zu sehr guten Preisen angeboten.

Es muss auch nicht groß sein oder bombastisch. Der ANFANG ist wichtig.

Du kannst auch mit einem Solargenerator und mit einem oder mit zwei Panelen anfangen. Nicht so groß, damit das alles noch selbst zu machen ist. Die Solargeneratoren haben den Vorteil, dass ALLES in einer Box ist und man sich nicht mit Verkabelungen und Sicherungen herumschlagen muss. Außerdem sind dort Solarladeregler verbaut, die bereit bei einer sehr niedrigen Voltzahl beginnen zu laden. Die Bluetti z.B. hat einen Arbeitsbereich von 10 - 150 V. D.h. auch bei trüben Tagen gibt es noch eine "Ernte".

Es gibt übrigens auch wunderbare semi-flexible Panele im 100 - 200 W Bereich. Die sind leicht, transportabel und man kann sie an den Balkon HÄNGEN..... oder rein nehmen, wenn man mag. Die großen Panele sind ein Aufwand, wenn man keinen Garten hat, wo man sie hinstellen kann. Die Wattzahl kann man erhöhen, indem man mehrere Panele parallel verbindet und die Voltzahl indem man sie seriell, also hintereinander schaltet. Man hat also eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Diese Panele fangen in der Regel bei +/- 20 V an. Bleibt man unter 50 V, dann ist man auch noch im "sicheren" Bereich.

Je nach Kenntnissen kann man natürlich auch mit 24, 36 oder 48 V Systemen arbeiten. Victron bietet z.B. einen sehr preiswerten Solaladeregler an, der die Bereiche 12 - 48 V abdeckt und 20 A verarbeiten kann. Bei 12 V arbeitet er nominell mit Panelen bis 290 W (Panele können natürlich etwas größer sein), bei 24 V, dann das Doppelte und bei 48 V dann das Vierfache. Er kann aber nur 4 x 290 W nominell verarbeiten. Dabei muss die Gesamtspannung unter 100 V liegen und die Gesamt A müssen unter 20 A liegen. Die SmartSolar Serie hat bereits Bluetooth integriert und man kann alles über eine App steuern. Das gilt auch für deren Wechselrichter, die man an die Batterie anschließt. Aber... wie gesagt, simpler ist es mit einem Solargenerator.... da ist bereits alles drin. Die arbeiten auch mit anderen Verbindungssteckern (XT60 oder XT90 je nach Größe) und diese sind sehr leicht abzuziehen.

Beim Aus- oder Umzug nimmt man alles dann wieder mit.

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