Danke für eure Einschätzungen ... setzt mal ein Lesezeichen für diesen Thread, ich werde hier weitersammeln ...

Der gestiefelte Kater, Sonntag, 28.05.2023, 10:05 (vor 420 Tagen) @ Der gestiefelte Kater1225 Views

... weil sie persönliche Meinung und Beruf nicht auseinanderhalten konnte.

Das kann fast niemand. Insbesondere gilt dies für alle sozialen Berufe und das sind heutzutage jeeeede Menge, an vorderster Stelle Lehrer und Erzieher. Die kann man superleicht anschwärzen und ihnen politische Meinungen o.ä. einfach unterstellen, das reicht üblicherweise zum Jobverlust und der kommt durch das allgemeine Getratsche in der Branche einem Berufsverbot gleich.

Begebenheit Nr. 3 zum Thema Anschwärzen aus der Montessori-Schule Eggenfelden: Die hatten 2018 einen Schulleiter, ich glaub einen Italiener, der plötzlich Probleme mit einer jungen, frisch eingestellten Lehrerin bekam. Diese schrieb - ohne klärende, schulinterne Wege - eines Tages einen direkten Brief ans Schulamt mit sexistischen Vorwürfen gegenüber dem Schulleiter. Daraufhin begann eine monatelange Schlammschlacht mit langen Elternabenden, aufgrund derer der Schulleiter letztlich gehen musste, obwohl alle Zeugen bezeugten, dass nichts nennenswertes vorgefallen wäre. Die keifenden Feministinnen in den Elternabenden sorgten für die nachfolgenden Dominosteine - die Geschichte müsste man eigentlich mal in Wikimannia dokumentieren.

Zum anderen gibts mit Sicherheit bei größeren Unternehmen NoGo-Listen, d.h. Organisationen usw. die ausgeschlossen werden, um schlechte PR durch die Haltungspresse und Kampagnen zu vermeiden, auch NGOs usw. führen sowas, denn es ist natürlich existenzwichtig für die, "feindlichen" U-Booten keine Bühne zu bieten.

Bei der staatlichen Technischen Hochschule Deggendorf ist es so, dass sie den Dozenten auch nur bei Beauftragung für ein paar Tage Lehrtätigkeit, eine kleingedruckte DIN-A4-Seite mit Organisationen vorlegen, denen er abschwören muss per Unterschrift, also insbes. dass er da kein Mitglied ist. Da stehen dann natürlich die Zeugen Jehovas drauf und die meisten Namen kennt eh keiner, aber klar, vielleicht auch diese Anastasia-Bücher. D.h. ausgehend vom Inlandsgeheimdienst werden Listen an Hochschulen verteilt, kann man halten von was man will, aber das müsste man den jungen Studienanfängern vorher sagen, denn:

Nehmen wir an, einer wäre studierter Chemie-Lehrer (Staatsexamen) und gleichzeitig ein nicht öffentlich bekennender, aber eben so rein privat für sich, ein Zeuge Jehovas. Irgendwo muss er ja arbeiten gehen, seine Berufswahl als Lehrer lässt kaum anderes zu, dann bekommt er nach dem abgeschlossenen Studium indirekt ein Berufsverbot ausgesprochen oder wird zum Lügen gezwungen. Insbesondere wird ihm unterstellt, er würde den Studenten themenferne Inhalte vermitteln und nicht einfach seine Chemie unterrichten. Diese Unterstellung verstößt gegen Art. 4 GG, der insbesondere keine Floskel wie "finden ihre Schranken ... zum Schutze der Jugend" wie in Art. 5 GG kennt.

Mir scheint es ist der unbedingte Wille des Staates sich Staatsfeinde und Oppositionen heranzuzüchten! (Die V-Mann-Affäre fällt einem sofort ein.)

Diesen Martin Sellner kannte ich noch nicht, aber hier lese ich, er hätte eine Überweisung von einem Terroristen bekommen, den er vermutlich nicht einmal kannte. Daraufhin wurde er mit ihm in Verbindung gebracht (Kontaktschuldkonstruktion). Also ist nun jede Überweisung potentiell gefährlich? Kann man nun keine Spenden mehr entgegennehmen? ...


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