Herrscher werden von Generation zu Generation immer dümmer, ist ein gesellschaftspolitisches Gesetz

Morpheus ⌂, Donnerstag, 30.03.2023, 01:03 (vor 473 Tagen) @ Olivia2749 Views

hallo Olivia,

niemand, der an der Macht ist oder kurz davor ist an die Macht zu kommen, will hinter sich in der zweiten Reihe Leute haben, die intelligenter, gerissener oder einfach nur besser sind.
Das Risiko abgelöst oder bei der Beförderung übergangen zu werden, wäre viel zu hoch.

So kommen stets nur noch dümmere Kandidaten nach, denn jeder der schlauer ist als die "Oberen", wird rechtzeitig aussortiert. Würdest Du auch so machen, wenn Du in der Mühle versuchst nach oben zu kommen.

Das sieht man bei allen Parteien sehr deutlich, insbesondere bei der SPD war es krass, weil die so einen schnellen Verschleiß und damit mehr Generationswechsel hatten. Aber nach Merkel war es auch mehr als deutlich. Die "Schrottkarre", oder bürgerlich "Kramp-Karrenbauer", war doch mit der Nachfolge schon gescheitert bevor Merkel überhaupt abgedankt war. Laschet, grusel. Merz eine Blackrock-Pfeife ohne jedes Rückrad.

Merkel hatte deshalb auch nach ihrer Machtübernahme in der CDU als erstes Koch, Merz, Öttinger und Wulff aus der Partei gedrängt bzw. "rausbefördert".

Deshalb sage ich immer, andere Strukturen müssen her. So geht das einfach nicht.
Herrschaftssysteme sind so konstruiert, dass sie kollabieren, damit sie verbessert werden können. Nur ist bei Gesellschaftssystem, bei denen die Ernährung nicht mehr autark und dezentral funktioniert, die Gefahr eines Total-Kollapses sehr hoch.
Wir brauchen Strukturen, die ohne Kollaps funktionieren und die müssen deshalb ohne eine Trennung von Herrschern und Untertanen auskommen.

Grüße
Morpheus

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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.


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