Wortklauberei

Der gestiefelte Kater, Mittwoch, 29.03.2023, 11:16 (vor 427 Tagen) @ Mephistopheles2810 Views

Gold war niemals ein Leihgut, sondern Startkapital.

Das ist Wortklauberei. Schopenhauers Kunstgriff Nr. 2 und 17. Natürlich wurde bspw. dem Haus Hessen zum Krieg führen Gold geliehen, ähnlich wie diese Taler.

Leider sagt und das überhaupt nichts aus über die Verhältnisse vor 5.000 Jahren.

Darüber habe ich auch keine Aussage gemacht. Schopenhauers Kunstgriff Nr. 1. Richtig gut belegt ist bspw. die Verwendung in der griechischen Antike, Rind gegen Gold zum Beispiel.

Der Zins wird nicht gefordert, sondern ist vertraglich vereinbart.

Schon wieder Wortklauberei. Dann eben eine vertraglich vereinbarte Forderung. Was soll das?

Wertlos ist er dann, aber nur dann, wenn Verträge wertlos sind.

Der Wert der Forderung bemisst sich nach dem Vermögen sie auch einzutreiben. Vertrag hin oder her. Und dann folgerst du ja ganz richtig, dass Verträge wertlos werden - natürlich weil die Forderung nicht einzutreiben ist. Die Gründe hierfür sind das, worüber wir (eigentlich) diskutieren sollten. Denn die Behauptung ist ja: Der kummulierte Zins ist nicht da im Gesamtsystem. Und was nicht da ist, kann am Ende nicht eingetrieben werden. Das ist also ein prinzipielles Problem.

Wie gesagt, Leihgüter werden nicht verzinst. Der Rest kann wohl übergangen werden.

Hier baust du deine Argumentation nun auf deiner Umdeutung der Begriffe auf.

Dem Minderbegabten ist alles Verschleierungstaktik, was er geistig nicht erfassen kann.

Für (intellektuell) Hochbegabte ist die beste Verschleiherungstaktik die Einfachheit.

Sind wir neuerdings zu einem Depperlesforum mutiert, wo derjenige, der am wenigsten versteht, die längsten Beiträge verfasst? [[wut]]

Kunstgriff 38, gleichzeitig Schopenhauers letzter: Gespräch beendet.


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