Angeblich hilft die Benutzung des Gehirns gegen Demenz

Ankawor, Montag, 27.03.2023, 18:53 (vor 454 Tagen) @ Ikonoklast5215 Views

Da MB das Hirn wieder "frei" macht, passt das thematisch:

Ich schreibe dies alles aus dem Gedächtnis (passenderweise), weil ich keine Links mehr habe. Vor Jahren habe ich mich viel mit Demenz oder Alzheimer (ich weiß nicht, was der Unterschied ist) befaßt und bin auch sehr interessante Berichte und Studien gestoßen. Das Fazit vorweg: Genau wie bei den Muskeln ist auch beim Gehirn das ständige Benutzen und Fordern das wichtigste.
Unter anderem wurde dabei der Fall einer knapp 100jährigen Nonne aufgeführt, die nach ihrem Tode obduziert wurde und ein stark demenzgeschädigtes Hirn (durchlöchert?) hatte, die aber bis kurz vor ihrem Tode Nachwuchsnonnen unterrichtet hatte und der auch nichts von der Demenz anzumerken war. Was auf die ständige Forderung ihrer grauen Zellen als Lehrerin zurückgeführt wurde.

Dann gab es einen Bericht mit einem unschönen Bild von einem Franzosen, der durch einen Unfall den halben Schädel verloren hatte, dessen Resthirn aber genauso gut funktionierte wie vorher das komplette Hirn.

Und viele andere Beispiele.
Ich habe daher für mich die Lehre gezogen, ständig was neues zu lernen (bin im Rentenalter). Sprachen scheinen mir doppelt sinnvoll. Nachdem ich vor einem Jahr mit Portugiesisch angefangen habe, kam mir in den Sinn, daß es noch viel wirkungsvoller sein müsste, mehrere Sprachen auf einmal zu lernen, und habe nun auch noch Französisch, Spanisch und Baskisch dazu genommen. Ob ich dadurch nicht dement, aber wahnsinnig werde, wird sich zeigen <img src=" />

Die Hirnforscher erwähnten dann noch, dass Stenographie eine Art Hochleistungssport für das Hirn sei.

Erste Ausfälle bemerke ich aber schon bei mir, siehe oben das fett markierte Wort auch. Es müsste auf heißen. Ich schreibe zehnfingerblind und merke nun, daß ich manchmal unbemerkt phonetisch ähnlich schreibe, besonders, wenn die Finger noch tippen, der Geist aber schon den nächsten Satz formuliert hat. Früher war das nicht so. Ist das ein erstes Zeichen von Demenz?

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Todfeind [ˈtoːtˌfaɪ̯nt]: Person oder Gruppe, die andere mit dem Tode bedroht, direkt oder indirekt.


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