Vielen Dank für diese deutliche und unmissverständliche Bestätigung deiner Agenda

MausS, Montag, 27.03.2023, 13:00 (vor 484 Tagen) @ Morpheus3366 Views

Hallo Morpheus

es muss nicht in der Praxis vorhanden sein.


Es MUSS die bestehende Praxis/Realität erklären können und aus ihr heraus seine Existenz überprüf- und nachvollziehbar herleiten, sonst ist es letztendlich nutzlos.
Kann es das?

Kann es, meine Geldtheorie stimmt mMn zu Hundert Prozent mit der Praxis überein. Natürlich musste ich in diesem Fall hier, Bezug auf ein theoretisches Modell nehmen, weil ich natürlich in der Realität auf nicht funktionale Gebilde treffe.
Ein kleiner Hinweis, dass kleine Staaten wirtschaftlich erfolgreicher sind, sollte sich auch bereits aus der Vermögensentwicklung ergeben und man sieht, in kleinen Staaten, bildet sich Vermögen am besten.

Wenn nicht, was muss man daraus schließen?

Sag mir gerne, wo in meiner Theorie etwas nicht stimmt. Nur weil Du Geld NUR dann erkennst, wenn Münzen vorhanden sind, ist das eben nur teilweise richtig. Man kann auch andere Waren haben, die sich genauso wie Geld verhalten, ohne dass diese Waren die Form von Münzen annehmen. Geld ist die Ware, die der Machthaber/Schutzlieferant als Abgabe verlangt. Was auch zwei oder drei Waren sein können. Auch ein Ernte-Anteil war sehr lange Zeit so eine Ware, weil Münzgeld nämlich vorher verteilt werden muss, damit es überhaupt verlangt werden kann. Die Ernte verteilt der liebe Gott unter den im Schweiße ihres Angesichts arbeitenden Bauern. Deshalb konnte diese stets verlangt werden, auch wenn es kein Geld in Deinem Sinne war. Nach meiner Definition ist es auch immer Geld. Denn nur die Forderung auf eine bestimmte Mindestmenge an Ernte, zwingt den Bauern zu produzieren.


@dottores Ausgangspunkt war stets die historische Exaktheit, deiner besteht aus Müsste-gänge-sollte-würde-Gedankenspielen.

Ja, aber wenn ich widerlegen will, dass der Wirtschaftskollaps an den Schuldverhältnissen liegt, dann muss ich derzeit leider auf ein hypothetisches Modell zurückgreifen. Und es reicht auch aus, wenn es so ein theoretisch praktizierbares Modell gäbe, was funktionieren würde, um genau zu beweisen, dass es NICHT an den Schuldverhältnissen liegt.

Debitismus WAR ein Antwort-Versuch auf die Schuldenkrisen.


Er ist eine nachvollziehbare Beschreibung tatsächlichen Geschehens. Nix da mit "Versuch".

Ja, aber dieser Versuch führt zu nichts.

Doch: Er führte und führt zu Erkennen, Verstehen und Akzeptieren - nämlich der Wirklichkeit, des sich tatsächlich, nachprüf- und nachvollziehbar vollziehenden. Er leistet etwas, dem Du dich willentlich vollkommen verschließt: die Akzeptanz der Realität wird von dir ausdrücklich als nutz- und ziellos verurteilt.

Er beschreibt zwar die Realität, er beschreibt sie besser als manch andere Theorie, aber am Ende wird auch dort nicht klar, wozu macht der Debitismus das alles?

Habe ich gerade ausgeführt.

Werden unsere Gesellschaften besser dadurch,

darum geht es bei keiner Form von jedweder Wissenschaft

können wir verstehen, warum sie kollabieren müssen, wann sie kollabieren müssen?

Du stellst die Frage, obwohl Du die durch die debitistische Betrachtung dazu gewonnenen, historisch gesicherten, nachprüf- und nachvollziehbaren Ergebnisse kennst - sie aber strikt ablehnst.
Wie gesagt: die Realität ist nicht dein Ding, so wie sie keines Propheten oder Propagandisten Ding ist.

Es gäbe eine Menge Fragen, auf die man sinnvollerweise gerne Antworten hätte.

Man hat sie, zu großen Teilen.

Nur haben die Antworten des Debitismus, alles (sogar Hunger und Essen) auf Schuldverhältnisse zu reduzieren oder zu verallgemeinern, nichts gebracht.

DIR haben sie nichts gebracht!

Und es stellt sich immer mehr die Frage, warum und mit welchem Zweck Du uns hier immer wieder agitieren willst.
Als Moderator (für neue Leser: @Hausmeister / HM) weiss ich nicht, wie lange ich mir das noch mit anschauen will:
schließlich tritts Du offen gegen die von der hier vertretenen Gemeinschaft gewonnen Erkenntnisse an - und dies nicht, um deinen oder unseren Erlenntnishorizont zu erweitern, sondern ausdrücklich und erklärtermaßen(!) um den unsrigen zu verwässern bzw. in seinem Charakter u verändern.

Nichts was die Zukunft voraussagen kann.

Aber sicher doch! Nur eben nicht glaskugelhaft, in der Mitte punktscharf und ereigniskonkret, sondern näherungsweise und in Wahrscheinlichkeiten: so, wie uns auch das tatsächliche Weltgeschehen tagtäglich in eine ständig neue Gegenwart führt. Und auch gerade darin, in der Miteinbeziehung des unerbittlich erfolgenden zeitlichen Ablaufs, liegt einer der ganz großen Erkenntniszugewinne des Debitismus!

Vielleicht etwas was die Gegenwart anders beschreibt, ohne das ein Sinn für die andere Form der Beschreibung übrig bleibt.

Und wieder ertappt! Und wie! "... ohne das ein Sinn für die andere Form der Beschreibung übrig bleibt."

Da jault der agitierende Propagandist laut auf, dass es da eine Erkenntnisebene gibt, die er nicht in seinem Sinne, und für seine Ziele gebrauchen kann!

Oder erklär Du mir bitte den Sinn des Debitismus. Warum verbessert diese Wirtschaftstheorie unseren Erkenntnisraum?

Nö, nicht nochmal... (siehe oben!)

Eine Wirtschaftstheorie muss mehr sein als ein Gemälde oder ein Foto, was die Realität wiedergibt. Es muss einen Nutzen liefern, wie man mit dieser Theorie irgendeine Verbesserung erzielen kann.

"Es muss einen Nutzen liefern, wie man mit dieser Theorie irgendeine Verbesserung erzielen kann."
Langsam sollte auch dem letzten Leser klar vor Augen treten, wer ihm hier gegenüber tritt:
Ein vor Sendungsbewußtsein strotzender Vertreter einer - hier sicher eigenen - Agenda, deren einziger Maßstab die durch eine überdeutliche Selbstüberschätzung erlangte Selbstüberhöhung der eigenen Wertmaßstäbe und Absichtserklärungen ungebeten laut und aufdringlich seine Mitmenschen als vornehmlich zu befolgende Handlungsanweisung mitteilen will.

Die Ursache sehe ich in einer sehr deutlich sichtbaren Korrumpierbarkeit der Personen die Herrschaft ausüben.

Binse: das Machtding eben, der Kern der debitistischen Wirtschaftsmodellierung.

Diese müssen immer irgendwelchen Hintermännern "gehorchen", um ihre Macht zu behalten. Weil eine Gruppe, die heute dermaßen klein ist, niemals die große Macht behalten könnte,

Blubber, blubber, blubber...

Nichts Neues für dieses Forum, nur eben hier, in den Threads und Archiven, viel beser beschrieben.
Nicht so in dieser immer mehr in Mode kommenden Art der sog. "einfachen Sprache".
Da bist Du hier mittlerweile, auch mit deinen selbsterfundenen Begriffen und erfundenen Feststellungen wirklich fehl am Platz.

Was ich sage, Strukturen müssen in der Lage sein mit dem lebensnotwendigen Egoismus der Menschen umzugehen. Daran ist der Kommunismus gescheitert und daran scheitert gerade die Demokratie.

Blubber, blubber, blubber...

Dann zeige doch konkret auf, wo er seine Fehler im Einzelnen begeht, Punkt für Punkt.
Literatur liegt vor, gern per copy & paste aus dem Forumsarchiv.

Sie führen einfach zu keinem Mehrwert, wie oben dargelegt. Ich kann darauf eingehen, aber es ist eine andere Beschreibung, die zu nix führt.

[[rofl]]

Jetzt mal ernsthaft: wie weit willst Du die Hosen noch herunter lassen?

Ich jedenfalls kann dich, leider, leider (Du warst einmal auf einem echten Erkenntnistrip, dein Buch hat auch in meiner Sammlung seinen ewigen Platz!) seit dem Du als Propagandist in eigenen Sache unterwegs bist, nicht mehr wirklich ernst nehmen.

Und man kann es dir mitteilen wie man auch will, Du hast den Pfad des rationalen Erkennenwollens sowas von verlassen, dass, zumindest mir, da nur noch Fassungslosigkeit bleibt.

Mit freundlichen Grüßen,

MausS

--
"Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ereignis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar."
Igor Schafarewitsch, 1980


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