Der Zins fehlt sehr wohl und ist ein Ausbeutungsinstrument

Rheingold, Montag, 27.03.2023, 12:59 (vor 333 Tagen) @ Beo22969 Views

Du gehst davon aus, dass die kreditvergebenden Banken ihre eingenommenen Zinsen direkt wieder ausgeben (also zu Einnahmen der Kreditschuldner machen). Dem ist aber nicht so.

Weiter gehst Du davon aus, dass sich nach Tilgung immer Nachschuldner finden. Dem ist aber auch nicht so. Wenn sich keine Nachschuldner finden und der Zins nicht ausgegeben wird, dann kommt sehr wohl des Kollaps.

Das Rheingold-Konzept ging ja davon aus, dass jeder Leistende sein eigenes Geld herausgibt. Tut er das, fällt Kreditgeber und Kreditnehmer in einer Person (oder Firma) zusammen. Die Rheingolder schulden sich also alle Rheingold (=alles Geld) schlicht selber. Man kann sich aber nichts selber schulden. Es ist also kein Schuldgeld (ja, für orthodoxe Debitisten geht das nicht durch die Geld-Gehirn-Schranke)

Im übrigen bei den allermeisten Rheingoldern auch nicht. Obwohl ich mir größte Mühe gemacht habe, den Schöpfungsprozess des Rheingolds zu erklären, ihn auch auf jedem Schein deutlich kenntlich machte, ging er nicht durch die Geld-Gehirn-Schranke.

Bei einer Ausstattung wollten die meisten Rheingolder mir dann Euro geben, es war für sie unbegreifbar, dass sie das machen, was die Banken sowieso machen, aber dem Volk verheimlichen. Stattdessen verbreiten die Banken und die Wirtschaftswissenschaften meist wissentlich die Lüge, sie würden treuhänderisch Gelddinger von fleißigen Sparern sorgsam aufheben und vorsichtig an Kreditnehmer weiterreichen.

Der Unwille, Geld verstehen zu wollen und von "Gelddingern" auszugehen, in denen die geleistete Arbeit "geronnen" sei (Finanzexperten des Spiegel sagen das), gibt natürlich den Herren des Geldes fast unumschränkte Macht.

Ich habe mir dann vorgestellt, würde ich die Rheingolder nicht darüber aufklären, dass sie es sind, die die Kaufkraft des Geldes durch Arbeit und Leistung sicherstellen, dass ich als Kurator nur dann Geld herausgeben kann (nach altem doofen Geldverständnis), wenn ich die faustische Zustimmung der Verschuldeten erlange, dann könnte ich fast unumschränkter Machthaber sein.

A) Ich bestehe einfach auf Tilgung, obwohl das in letzter Konsequenz bedeutet, dass wir alle ohne Geld dastehen.
B) Ich erhebe Zins, der dann nicht aufgebracht werden kann, wenn ich die Zinserträge bunkere (spare, investiere).
C) Ich kann jederzeit nach Gutdünken "gehorsame" Ökonomien durch Zinsminderung, Nachschuldner-Ermöglichung usw. prosperieren lassen
D) Ich kann jederzeit nach Gutdünken "ungehorsame" Ökonomien durch Zinserhöhung oder Verhindern von Nachschuldnern in den Ruin treiben.

Mit der von mir bezahlten Presse fasele ich dann was von "Marktkräften", erkläre der BRD-Regierung, wenn Hartz4 im Bundestag scheitere, leider "der Markt" die Zinsen anheben und die Nachschuldnerei verunmöglichen wird.
(Die Staaten tilgen zwar, nehmen dann aber das Geld direkt neu auf, nix da Tilgung)

Ich hab sie alle am Gängelband. Spiegel weiß Bescheid und sprach von Politikern als "Kellner der Banken".


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