Richtig. Der ZINS "fehlt" genauso (wenig) wie jegliche Form von Gewinnen/Renditen aller Unternehmer ..

Beo2, NRW Witten, Sonntag, 26.03.2023, 12:07 (vor 344 Tagen) @ Morpheus3350 Views
bearbeitet von Beo2, Sonntag, 26.03.2023, 12:47

.. inklusive aller Löhne, Gehälter, Honorare, Boni, Renditen usw.. Das alles sind Einnahmenüberschüsse aus erbrachten Dienst-/Leistungen = sog. Vergütungen oder Entgelte. Da ist der ZINS nur eine Form davon.
Der sog. Zinssatz (in %) ist lediglich eine mathem. Formel zur Ermittlung der geforderten Vergütung für eine speziellen Dienstleistung von Banken. Er dient der Kosten-/Ausgabendeckung der Banken (inkl. der Dividenden u. Personalkosten). Der Zins kehrt zudem unverzüglich in das System via die notwendigen Ausgaben der Banken zurück = ist also ein im Kreislauf "durchlaufender Posten" in jeder VW.

Es gibt mehr als genug "Zinsgeld", zumal täglich nur ein kleiner Bruchteil aller laufenden Kredite zur Tilgung fällig ist .. und täglich neue Kreditaufnahmen hinzu kommen. Neuere Kredite liefern das Zinsgeld für die fälligen Altkredite!
Jegliche Form der Kapitalrendite (Einnahmenüberschüsse) kann als "Zins" (in %) für das jeweils eingesetzte Kapital (Kosten) ausgedrückt werden.

Und Nein, der ZINS als solcher - d.h. Renditen und Entgelte aller Art - ist keine zwingende Ursache eines Systemkollaps .. genauso wenig, wie es angeblich "grundsätzlich fehlende Nachschuldner" sein müssen. Wer heute tilgt, steht morgen grundsätzlich wieder als Nachschuldner bereit, in einer geschlossenen Kette der Nachschuldner. Die Kette der Nachschuldner ist also nicht "hinten offen"!

Ich habe all dies vor Jahren auch im DGF mit Simulationen einer kleinen VW (mit nur 3 Teilnehmern; davon 1 Bank !) unwiderlegt bewiesen.
Gruß, Beo2


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