Morpheus: "Diese Zinsforderungen lassen sich i.d.R. nur sicher und richtig ausrechnen, wenn die Periode vorbei ist."

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 26.03.2023, 10:39 (vor 387 Tagen) @ Morpheus3484 Views
bearbeitet von paranoia, Sonntag, 26.03.2023, 10:43

Hallo Morpheus,

Du kannst mir glauben, ich habe es gut verstanden. Ich habe über zwei Jahrzehnte indirekt für Banken gearbeitet. Als Software-Unternehmer muss man dafür die Vorgänge abstrakt gesehen besser verstehen können, als die Banker das selbst können, einschließlich aller Ausnahmen.

ich würde gerne wissen, was Du da gemacht hast, und was Du genau mit "die Vorgänge" bezeichnest!
Ich weiß nicht, von welchen Ausnahmen Du sprichst und würde mich über die Nennung eines Beispiels freuen.

Die Guthaben sind gleich der Schulden und zusätzlich gibt es periodische Zinsforderungen, die aber immer nur zum Zinstermin fällig werden. Diese Zinsforderungen lassen sich i.d.R. nur sicher und richtig ausrechnen, wenn die Periode vorbei ist.

Vereinfacht ausgedrückt, gibt es feste und variable verzinsliche Kredite. Bei festverzinslichen Krediten stehen alle Zinszahlungen zu Beginn fest. Die Zinsen variabel verzinslicher Kredite werden vermutlich zu 99,999% zu Beginn festgelegt und am Ende hoffentlich gezahlt.

Die restlichen 0,001% sind Sonderfälle beim Einsatz von Derivaten mit "in arrears"-Fixing. Ich bin mir sicher, dass Du in 20 Jahren indirekter Arbeit für eine Bank damit NICHT in Berührung gekommen bist.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


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