Trollalarm!

Mephistopheles, Samstag, 25.03.2023, 19:56 (vor 456 Tagen) @ Morpheus4439 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 25.03.2023, 20:22

Hallo Mephistopheles,

Ich habe den langen Text natürlich nicht gelesen, da das ein Beleg ist, dass der Verfasser sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Das erklärt viele Deiner Beiträge allerdings perfekt. Wobei ich stets versuche an die Leser zu denken, die solche 10-Zeiler wie Deine einfach nicht verstehen können.


Aber tatsächlich ist der Debitismus das Modell, bei dem es wegen Schulden keinen Kollaps gibt, niemals gar nie nicht.

Grund:
Gleichzeitig zu den Schulden wachsen auch de Guthaben. Es sind also immer ausreichend Guthaben vorhanden, um sämtliche Schulden zu tilgen.

Genau, so ist das. Und man kann eben sehr wohl stets einen GERECHTEN (und das ist wichtig) Ausgleich zwischen beiden herbeiführen,

1. Fehler: Es gibt keine Gerechtigkeit und somit auch keinen gerechten Ausgleich. Es gibt mindestens so viele Gerechtigkeiten wie es Individuen gibt; somit gibt es DIE Gerechtigkeit nicht.

WENN Geld nicht in zu großen Gebieten umläuft.

2. Fehler. Geld läuft nicht um. Das ist ein gravierender Fehler, weil, wer vom umlaufenden Geld spricht, der hat den Debitismus bereits im Anfang nicht verstanden.

Denn nur dann gibt es allerdings den Kollaps, den wir jetzt alle werden beobachten können.

Ja, aber aus anderen Gründen, nämlich denen, die auf der Hand liegen. Durch die Trennung von Produkt und Konsumen tritt irgendwann der Moment ein, an dem die Produkte die Konsumenten nicht mehr erreichen und die Konsumenten die Produkte nicht mehr erhalten. Das ist bereits in der Apokalypse beschrieben.


Das sagt auch Dottore sinngemäß: Im Grunde sind im Debitismus die Gläubiger ihre eigenen Schuldner und die Schuldner ihre eigenen Gläubiger.

Das ist natürlich einfache Buchhaltung. Aber dottore hat eben am Ende nicht den eigentlichen Kern heraus destilliert, warum wir diesen Kollaps erleben. Er argumentierte mit der unleistbaren Höhe der Schulden.

Nein. Eben nicht. Dottore erweiterte den Debitismus um die Machttheorie.

Die ist es aber nicht, wenn man die Zinsen gerechter Weise auf Null oder in den negativen Bereich fließen lassen würde. Was ZBs gerade dummerweise mal wieder nicht machen.

Auch bei noch weiterer Wiederholung bleibt dein Gerechtigkeitsfimmel eben ein Fimmel. Ein Fimmel ist etwas für den Fasching.

Statt der Schuldenhöhe ist es die falsche - also zu große - Konstruktion von Währungsräumen,

Das ist eine Tautologie, da eben eine Währung erst dann eingeführt wird, wenn der Raum zu groß ist; man den Vertragspartner also nicht mehr persönlich kennt.

Das merkt man auch heute noch daran, da Nachbarschafts- oder Verwandtenhilfe bis heute ohne die Inanspruchnahme einer Währung ausgeübt werden.


die der falschen Konstruktion von Herrschaft nach gelagert ist. Es sieht nämlich so aus, und dies erleben wir gerade in aller Deutlichkeit in Deutschland, aber noch deutlicher in der Ukraine oder mit der aktuellen Aufrüstung auch gerade in Polen:


Herrschende verfolgen IMMER eigene Interessen. Und das müssen sie auch, um persönlich ihren egoistischen Interessen nachzukommen.

Gesellschaftssysteme, in denen Menschen langfristig friedlich, gerecht und bei der Entwicklung eines sinnvollen Wohlstandes leben wollen, müssen so konstruiert sein, dass sie das Ausleben des Egoismus der Herrschenden verhindern. Wenn die Strukturen dies erfolgreich verhindern, dann wären wir Menschen sehr wohl in der Lage ein vernünftiges, friedliches Zusammenleben zu organisieren.

Wenn der Kommunismus an der Natur des Menschen scheitert, dann tun es eben alle Herrschaftssystem auch. Die Herrschenden werden vom System korrumpiert und treiben ihre Völker in Verarmung und Untergang.

Nur weil wir die Theorie nicht beherrscht haben, konnten wir den Zusammenhang anscheinend bislang nicht erkennen. Denn es wird gerade auch ziemlich deutlich sichtbar, warum die Verblödung der Völker einsetzt und Hochzivilisationen, wie Spengler es beschrieben hat, untergehen.

Es ist mehr als offensichtlich, dass die Herrschaftsapparate des Westens in den späten 1960er (USA) und etwas später auch bei uns in Europa gemerkt haben, dass zu intelligente Untertanen ihren Interessen (weiter schön willkürlich und zum eigenen Vorteil herrschen zu können) widersprechen. Das war vorher eben nicht so. Da war Fortschritt im Wettbewerb nötig, um erfolgreicher zu sein und sich an der Macht zu halten. Weil man jetzt gegen zu schlaue Untertanen war, haben sie mit voller Absicht versäumt die Schul- und Lern-Systeme anzupassen, obwohl es das Wissen dazu selbstverständlich gab und gibt. Es passte ihnen nur sehr gut in den egoistischen Plan, dass die Untertanen wieder dümmer wurden. Nicht zuletzt waren/sind die Vertreter der Regierung ja sogar noch viel drastischer verdummt (siehe Baerbock/Habeck und Co). Was auch wiederum den Wünschen Vieler im Herrschaftsapparat und in den Großkonzernen, im WEF sowie in den Parteien selbst entspringt.

Alles ist eine Frage der geeigneten Strukturen. Herrschaft und Demokratie sind dafür denkbar ungeeignet. Das ist es, was ich hier, aber auch insgesamt, aufzeigen möchte.

Denn man kann aus dem was NICHT sein darf, sehr wohl im Umkehrschluss etwas konstruieren, was funktionieren kann. Man muss aber die Theorie zuvor einmal verstanden haben.

Grüße

Deine Konstruktionen sind deine Wolkenkuckucksheimphantasieprodukte, die du nur einführst, um vom Thema abzulenken und um eine sinnvolle Debatte unmöglich zu machen.

Das nennt man Troll.

Gruß Mephistopheles


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