Wer hat Dir denn das mit den 30-40 Jahren erzählt?

D-Marker, Samstag, 25.03.2023, 09:48 (vor 340 Tagen) @ Kaladhor22459 Views
bearbeitet von D-Marker, Samstag, 25.03.2023, 10:13

Erst mal das, was Vater Konz dazu sagt:

„Nein - die Leute der herangezogenen Vergleichsgruppen aus den früheren Jahrhunderten wurden deshalb nicht so alt, weil sie noch weniger natürlich lebten als wir heute:
Die meisten in dunklen Mietskasernen auf einem kleinen Zimmerchen mit der ganzen Familie, die Öfen strömten ständig das damals noch nicht als giftig erkannte Kohlenmonoxid in den Raum, und es gab nur Mehlsüppchen, schlechtes Brot und ab und zu mal 'nen Hering.
Südfrüchte und frisches Gemüse, Licht, Luft, Sonne und Sport - das war alles weitgehend unbekannt.
Und die Babys starben wie die Fliegen damals, und die Tuberkulose wütete.
Das aber floß in diese Statistik ein, mit deren Falschzahlen sich heute die Mediziner schmücken.
Und die Tuberkulose ging hier bei uns in Europa deshalb so stark zurück, weil sich die Lebensweisen änderten. 9508
Nicht wegen des von Robert Koch verabreichten Tuberkulins.
Wenn Du der Sache auf den Grund gehst, wirst Du feststellen, daß es nur die Diabetiker, die Nierendialysepatienten, die Transplantationsempfänger und Frühchen sind, die mit Hilfe der modernen Medizin ihr Leben verlängern können - aber zu welchem Preis!
Und die gesamte moderne Medizin als sinnlos ansehen - davon habe ich kein Wort gesagt.
Das gilt nur für die krankheitsbekämpfende Schulmedizin nebst den Impfungen.
Auf deren Hilfe in Notfällen (z.B. Magendurchbrüche), bei Verbrennungen oder Unfällen können wir schwerlich verzichten, solange wir noch den Wahnsinn der heutigen Zivilisation billigen, der wir die Zerstörung unseres Planeten gestatten.“

Zur Lebenserwartung habe ich das mal recherchiert.
Wie alt hätten die Menschen denn werden können, wenn sie sich vernünftig ernährt hätten?
Da habe ich mir eine Zielgruppe genommen, deren Daten schwerlich zu fälschen sind:

Die Päpste. Jeden Tag Südfrüchte hatten die sicher auch nicht, aber wenigstens einigermaßen vernünftig haben sie gelebt und sich ernährt.
Einfach zu recherchieren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_P%C3%A4pste

Einfach die Päpste anklicken, erscheint sofort Geburts- und Sterbedatum.
Nun, die wurden doch etwas älter als 30-40 Jahre (außer, sie starben unnatürlich)…


Ach ja, Standardfutter für den Menschen müssten Blätter sein, denn das ist die Hauptkost unserer nächsten Verwandten, den Primaten.

Nun, der genetische Code des Menschen braucht zig bis hunderte Generationen, ehe er sich nachhaltig ändert.
Und da ist der Zeitraum etwas kurz, in welcher der Mensch seinen Brüdern, den Tieren, das Fell abgezogen, sich selbst umgehängt und in die kälteren Breitengrade ausgewandert ist.
Licht - und Temperaturverhältnissen zusätzlich außen vorgelassen.
Und Blätter von Bananenstauden wachsen in Europa eher selten.
Da gebe ich Dir etwas ganz Anderes anderes zu bedenken.

Etwas längeres Zitat Konz, da dies bisher kaum behandelt wurde.

Zitatbeginn:

„»Kann ich nicht wenigstens anstelle des Unkrautes das besser schmeckende Gemüse essen?
Wenn ich es im eigenen Garten biologisch ziehe?«
Auch dann kannst Du auf Urpflanzen nicht verzichten, besonders nicht als Kranker.
Aber Deine Tomaten, Möhren und Kohlrabi, Deinen Rettich und Krauskohl im Winter kannst Du Dir deshalb unbesorgt munden lassen. Aber stets solltest Du Dir möglichst Urpflanzen untermischen.
Allein wegen des Chlorophylls brauchst Du das dunkle Grün!
Und da Du eine Urzeitpflanze überall und zu jeder Zeit findest, bist Du stets dazu in der Lage, den Kultursalaten wenigstens einen Teil von diesen Wildgewächsen zuzugeben.
Durch diese Mischung fällt Dir auch das Essen einer Wildpflanze leichter, die besonders hart und spröde ist. Ahnst Du, was für eine Wildpflanze ich im Auge habe? Nein? Ich sag's Dir: Es ist das Gras. 7009
»Gras? Gras?« fragst Du. »Das ist aber wirklich nur was für die Rindviecher auf der Weide, die einen Zweitmagen für dessen Verdauung ihr eigen nennen!«
Vorurteile, lauter Vorurteile.
Mir bekommt's ausgezeichnet. Und eine Bekannte aus der Stadt, die im Winter mit der UrMedizin anfing und keine Unkräuter mehr fand, ist danach richtig aufgelebt.
Sie pflückte es am Rande der zu Schrebergärten führenden Wege, wo nicht so viel Autoverkehr herrschte.
Ich weiß nicht, was hinter Deiner Stirn vorgeht, und wie oft Du schon »der spinnt« gedacht hast. Bevor Du mir später heimlich Abbitte leisten mußt, rate ich Dir:
Probier es doch erst einmal aus, ehe Du vorschnell urteilst.
»Wie bist Du nur auf diese verrückte Idee gekommen, Gras als eßbar für uns Menschen anzusehen?« fragst Du, völlig perplex.

Ich sah in einem Film über ein Hungergebiet in Äthiopien, wie Mütter ihren bis auf die Knochen abgemagerten Kindern Zeitungspapier kleinschnitten und als Suppe auf dem offenen Feuer im Kochtopf zubereiteten, während ein paar Schritte weiter von ihnen viel Gras wuchs...
Da zündete es in mir!

Wenn Gras eßbar wäre, 9956/9 müßten die Menschen in der dritten Welt nicht mehr Hungers sterben, dachte ich.
Ich griff also zu.
Und tatsächlich: Gras war zu essen und zu schlucken! Es dauerte nur etwas länger, bis es im Mund saftig wurde.
Mein Gott, sagte ich mir, es ist doch nicht möglich, daß Du der erste Zivilisierte auf der Welt bist, der auf die Idee kommt, das überall in Hülle und Fülle wachsende Gras zur menschlichen Ernährung vorzuschlagen!
Auf, also mal wieder in die Universitätsbücherei und nachgeforscht.
Es dauerte lange, aber ich wurde fündig.
Eine Studie der englischen Universität Oxford berichtete über Forschungen im ersten Weltkrieg, das Eiweiß von Gras als Nahrungsersatz zu verwenden.
Alles wurde damals damit versucht:
Gras wurde getrocknet, mit allen möglichen Verfahren behandelt - aber es blieb vergeblich.
Nur auf eine Idee kamen die Forscher nicht, auf die einfachste:
es mal in ihren Mund zu stecken.
Und dann den hungernden Soldaten in den Schützengräben zu empfehlen:
Eßt ruhig Gras, wenn die Gulaschkanone ausbleibt, dann habt ihr Vitamine und Eiweiß - und werdet satt!

Dann ließ ich das Gras von einem Universitätslabor analysieren, weil auch darüber nichts in der Literatur zu finden war.
Wenn Du die Tabellen unter Kapitel 9.81 und 9.84 vergleichst, dann erkennst Du, daß dessen Vitamine und Mineralien sogar vielfach über denen der Gemüse liegen.
Was gut und erforderlich ist für Deine Gesundheit ist es auch für die Erde.

»Aber Gras! Wenn ich einem Menschen erzählte, daß ich Gras esse - also, die halten mich dann wirklich für völlig übergeschnappt!
Dann ißt Du ja tatsächlich wie die Hasen! « 9956/9 Richtig:
Und genau so gesund bin ich auch. Und für was Dich andere halten, das ist doch wurscht.
Klar: Niemand beißt gerne ins Gras, aber wenn es Dir Deine Leiden nimmt, und das tut es, führst Du diesen Spruch ganz schnell ad absurdum.
Da lachst Du Dir heimlich ins Fäustchen, wenn die Dich für übergeschnappt gehalten Habenden sich längst das Gras von unten ansehen müssen - während Du es Dir winters über immer noch von oben pflücken kannst.
Wie ich im letzten Januar: Draußen liegt Schnee.
Meine Frau ist gerade dabei, über den Obstsalat Gras und Gänseblümchenrosetten von unserer Wiese zu schneiden, als plötzlich ihre Tante Adele in der Tür steht.
Mit erstaunten Augen betrachtet sie das Tun meiner Frau, sich dann selbst die Erklärung gebend:

»Oh - ich wußte ja noch gar nicht, daß Du Dir auch ein Schwein hältst, für das Du Futter zu machen hast! Zeigst Du es mir mal?«
Die Augen von Tante Adele hättest Du sehen müssen, als meine Frau auf mich wies: »Da steht das Schwein, für das ich das Futter mache!«

Ich kann verstehen, wenn Du vom Gras nicht viel hältst. Doch denke mal an den mächtigen Büffel und die Muskelspiele des Pferdes, wo sich Kraft mit Schönheit paaren - und das alles nur durch Gras.
Warum bleiben wohl da die Vorschläge der Ernährungswissenschaftler aus, für das Säugetier Pferd eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung zu fordern?
Im Winter ißt Du vom Gras mehr von den unteren, weichen Stielen, oder Du schneidest Dir das obere Grün ganz klein.
Ab Februar findest Du bereits ganz junges, weiches Gras, das sich gut kauen läßt.
Sobald Du ein kleines Büschel zuerst nur ganz leicht zubeißend angekaut hast und es sich zu einem kleinen Klumpen im Mund zusammenballt, kaust Du kräftiger zu, bis es richtig saftig geworden ist. Dann kannst Du es problemlos und angenehm schlucken, weil es dann sogar ganz köstlich schmeckt.
Die alte Urprogrammierung auf Wildgrün steigt nämlich langsam wieder in Dir hoch... Übrigens: Im späten Winter knospen oft schon manche Bäume, wie z.B. Ulme, Buche, Birke und Linde. Auch diese Knospen schmecken süß und angenehm.

»Ich hörte, daß es auch giftige Gräser gibt. Selbst die Kühe essen längst nicht alles auf einer Weide!«
Unsinn - es gibt keine giftigen Gräser, vielleicht halbgiftige Kräuter, die Dich aber durch ihren abstoßenden, gallig-bitteren Geschmack oder ihr Brennen vom Essen abhalten, wie ich schon andeutete.
Ich will Dir gar nicht zumuten, eine Mahlzeit nur mit Gras zu bestreiten.
Der Trick beim Genuß ist, es fein zu zerhacken, dann bemerkst Du es im Endivien-, Pflück-, Feld-, oder Portulaksalat, besser noch im Obstsalat nicht einmal.
Ißt Du als Wohlstandsbürger Gras, dann zeigst Du den hungernden Völkern überdies, das es für sie einen Ausweg gibt.
Du siehst, was Du mit der UrMethodik Gutes zu tun vermagst. 9807 Gras zu essen wenn es sonst nichts gibt, das ist für Menschen gar nicht so abwegig, wenn sie in Not sind.
Im jugoslawischen Bürgerkrieg griffen hungernde Bosnier auch dazu - soweit sie mit ihren Händen hinter die Absperrzäune ihres Gefangenenlagers greifen konnten…

Natürlich ist es - denk an die Affenmenschen! - viele verschiedenartige Kräuter zu essen.
»Wenn Du sonst so auf die Natur achtest, dann meine ich eher, weil im Winter bei uns kein Grün mehr wächst, hat der Körper auch keines nötig«, meinst Du.
Du hast vergessen, daß wir Menschen aus den Tropen kommen und erst verhältnismäßig kurze Zeit die kalten Zonen bevölkern.
Und daß wir unberechtigt und gegen den Willen der Natur in Erdzonen eingedrungen sind, die nicht das ganze Jahr über Nahrung aus der Natur für uns bereitstellen.
Wir können uns nur deshalb dort halten, weil wir uns Vorräte anlegen, uns bekleiden und unsere Häuser beheizen. Was - weil gegen den Willen der Natur – die Erdvernichtung beschleunigt.
Unsere Herkunft aber liegt tief im Süden.
Und da benötigt man keine Kleidung und keine Heizstoffe.
Und Grün wächst da in Hülle und Fülle - solange der Mensch die Wälder dort nicht vernichtet, weil er Kriegsschiffe oder Pyramiden für Götter baut, oder um damit seine Nahrung durch Kochen und Braten kaputtzumachen.

»Und wenn ich so geschlaucht bin, daß ich nach der Arbeit wirklich nicht mehr Piep sagen und mir weit draußen Wildgrün suchen kann?«, meinst Du.
Larifari! Man entspannt sich nirgendwo besser als im Grünen.
Dann fährst Du eben nach Büroschluß ein paar Stationen weiter mit dem Bus oder der Straßenbahn zum nächsten Park, in den Englischen Garten oder in einen anderen Stadtgarten. Oder in einen Zoo. Dort findest Du viele Plätze mit Wildpflanzen. Genau so, wie an den inneren Mauern von Botanischen Gärten.
Oder in einen der Grüngürtel, nimmst Deine mitgenommenen Avocados oder Bananen heraus und ißt sie gemeinsam mit den dort gesammelten frischen Blättern. Scheue Dich auch nicht, auf Friedhöfen nach Wildpflänzlein und Grün an ungepflegten Stellen zu suchen - was soll’s!“

Zitatende

Zu weiteren Argumenten (z.B. Giftigkeit der Kleidung;Farbstoffe usw.) bitte selbst im Original recherchieren.

LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM


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