Das System ist v.a. im Verbund mit elektromagnetischer Kriegsführung sinnvoll ...

Der gestiefelte Kater, Donnerstag, 23.03.2023, 16:16 (vor 429 Tagen) @ Beo21557 Views

25 km Reichweite des "Penicillins" sind zu wenig. Die Ukrainer schießen mit ihren großen Haubitzen 30-40 km weit, sogar ziemlich präzise.
Ihre Kurzstrecken-Raketenwerfer schießen bis 80 km weit; ihre gelenkten Mittelstreckenraketen (wie z.B. HIMARS speziell bestückt u.a.) schaffen weit mehr als 100 oder 200 km.

Insbesondere ist die Reichweite der nicht-elektromagnetischen Abhörmaßnahme im Verbund mit großflächigen elektromagnetischen Störungen zu bedenken. 25 km akustisches Lauschen ist doch technisch gesehen sehr beachtlich. Was elektromagnetische Störungen betrifft scheinen die Russen gut dabei zu sein (ein entsprechendes Propaganda-Video von ~2018 ist von mir leider nicht mehr auffindbar). Allerdings stören sie auch immer (Teile?) ihrer eigenen EM-Einrichtungen, so dass auf dem Schlachtfeld zeit- und stellenweise elektromagnetische Aufklärung und insbesondere Drohnenflug schwer möglich werden, wodurch alles wieder eher zu einer klassischen Schlacht ohne die technischen Spielereien wird. Dann kommt zur Aufklärung wieder die Luftunterstützung ins Spiel und die Frage, wer da die Lufthoheit hat. Diese Infos kommen dann sicher per Kabel, aber die letzten Kilometer an die Front dann doch wieder per EM. Ganz schön komplex heutzutage.


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